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China Rundreisen und Studienreisen

Eine China Rundreise ist eine unvergessliche Erlebnisreise. Einzigartige Geschichte und Kultur verbinden sich im Reich der Mitte mit den Errungenschaften der Moderne. Erkunden Sie im Rahmen einer Rundreise die wichtigsten Städte Chinas wie die Hauptstadt Peking (Beijing), Shanghai, Xian, Hangzhou, Kanton (Guangzhou) und Guilin. Im Wechsel zu pulsierenden Großstädten erwarten Sie facettenreiche Landschaften. Einen Besuch wert sind auch die Sonderverwaltungszone Hongkong und Tibet. Freuen Sie sich auf die wunderschöne Landschaft am Li-Fluss, die bei einigen Studienreisen besucht wird.

Lassen Sie sich von Chinas bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie der Verbotenen Stadt, der Großen Mauer, dem Himmelstempel, dem Sommerpalast, den Dreizehn Ming-Gräber, der Terrakotta-Armee, dem Oriental Pearl Tower in Pudong und dem Garten des Erfreuens begeistern. Nicht zu verpassen ist zudem das Lingyinsi Kloster, die Pagode der Sechs Harmonien, die Leifeng Pagode, die Karstlandschaften bei Guilin, der Tempel der Sechs Banyan Bäume, der Drei-Schluchten-Damm aber auch andere Sehenswürdigkeiten warten auf Sie. Einsteiger Rundreisen bringen Ihnen in relativ kurzer Zeit die Highlights Chinas nahe.

Unsere Top Empfehlungen für China Rundreisen und Studienreisen 2017 / 2018:

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Highlights um Shanghai
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Mit klassischen Studienreisen können Sie tiefer in die Kultur des Landes eintauchen. Ein intensives Programm an Ausflügen und Führungen gepaart mit dem Insider Wissen der Reiseleitung lässt Sie in die chinesische Kultur eintauchen. Veranstalter wie Studiosus, Dr. Tigges, Ikarus, Dertour und andere stellen darüber hinaus aber auch Reiseangebote mit weniger dichtem Reiseprogramm zur Auswahl – sogenannte Erlebnisreisen. Viele Reiseveranstalter bieten Übernachtungen in 4 Sterne Hotels mit gutem Komfort. Bei jeder Reiseform werden Sie Welterbe Stätten der UNESCO besuchen. Nähere Angaben hierzu können Sie aus den Reisebeschreibungen entnehmen.

Wetter und Klima in China, Peking-Beijing

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Maximal-Temperatur 11° 21° 27° 30° 31° 30° 26° 20°
Minimal-Temperatur -10° -7° 14° 17° 21° 20° 15° -8°
Sonnen-Stunden 7h 7h 8h 8h 9h 9h 7h 7h 8h 8h 7h 6h
Regentage 1 1 2 3 4 6 9 9 4 3 2 1

Sehenswürdigkeiten in China

Jade-Buddha Tempel

Der Jade-Buddha-Tempel in Shanghai

Im Nordwesten Shanghais, im Bezirk Jing'an (VR China), befindet sich der Jade-Buddha-Tempel, einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel Chinas. Eigens für zwei Buddha Statuen errichtet, gilt der Tempel als eines der beliebtesten Touristenziele Shanghais. Inmitten der lebhaften Metropole begeistert der Tempel Reisende aus aller Welt mit seiner ruhigen, spirituellen Atmosphäre und ist Anlaufstelle für viele Tausend Gläubige.

Entstehung des Jade-Buddha-Tempels

Der Jade-Buddha-Tempel wurde 1882 während der Qing-Dynastie eigens für zwei Buddha Statuen aus weißer Jade errichtet, die der Mönch Hui Gen von einer Pilgerreise nach Burma und Tibet nach Shanghai gebracht hatte. Während der Revolution 1911 wurde der Tempel zerstört und von 1918 bis 1928 mit symmetrischen Hallen und Innenhöfen sowie breiten, safrangelben Mauern an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Der Tempel besteht aus einer Haupthalle, dem "Chamber of Four Heavenly Kings" an der Südseite sowie einem Tempelrestaurant an der Ostseite, in dem traditionelle chinesische Speisen serviert werden.

Prachtvolle Jade-Buddha-Statuen aus Birma

Hauptanziehungspunkt für Studienreisen zum Jade-Buddha-Tempel sind die beiden mit Edelsteinen verzierten Buddha-Statuen aus weißer Jade in seinem Innern. Der sitzende Buddha ist etwa 1,90 Meter hoch und soll über 3 Tonnen wiegen. Gezeigt ist der meditierende Buddha im Moment seiner Erleuchtung. Die kleinere, etwa 96 cm lange, liegende Statue zeigt den Eintritt Buddhas in das Nirvana - ein äußerst seltenes Motiv. Beide Figuren wurden einst aus einem einzigen Jadeblock gefertigt. In den Hallen befinden sich weitere Statuen von Gottheiten, darunter drei vergoldete Buddhas sowie antike Schriften und Gemälde.

Jade Buddha Tempel Shanghai

 

 

Beliebtes Reiseziel

Heute leben und arbeiten etwa 70 Mönche in dem Tempel, die dem Chan (Zen) Buddhismus angehören. Buddhisten aus aller Welt pilgern zu diesem Tempel um Opfer zu bringen und zu beten. Auch für Touristen ist der Besuch des religiös und kulturell bedeutenden Jade-Buddha-Tempels mit seinen prächtigen weißen Statuen ein unvergessliches Erlebnis auf ihrer Chinareise.


die Große Mauer

Ein Besuch der Großen Mauer ist ein Muss für China-Reisende. Ausflüge zur berühmten Chinesischen Mauer beginnen und enden in der Regel in Peking und bilden einen starken Kontrast zur überfüllten Millionenmetropole. Die Große Mauer ist nicht ohne Grund eines der beliebtesten Ziele vieler Reisen und Studienreisen.

Imposantes Bauwerk in beeindruckender Landschaft

Große Mauer in der Nähe von Peking

Die touristisch erschlossenen Mauerabschnitte liegen in der Nähe von Peking. Von der Mauerkrone aus sieht man jedoch nur die bergige Waldlandschaft, durchtrennt von der scheinbar endlos langen Mauer. Bei gutem Wetter lässt sich der Verlauf der Mauer über Berg und Tal kilometerweit mit dem Auge verfolgen. Im charakteristischen Auf und Ab schlängelt sich die Große Mauer in einzigartiger Bauweise entlang der Berge. Diese Kombination aus unberührter Natur und dem massiven, von Menschenhand geschaffenen Bauwerk, sorgt für ein unvergessliches Erlebnis und fantastische Fotomotive.

Zeugnis chinesischer Geschichte

Erste Befestigungsanlagen entlang der heutigen Mauer wurden bereits im siebten Jahrhundert v. Chr. gebaut. Das charakteristische Aussehen erhielt das Bauwerk jedoch ab 1493 währender Ming-Dynastie. Zum Schutz gegen die Mongolen wurde die Mauer mit Natur- und Ziegelsteinen stark erweitert. Damals entstand auch der eigenartige Verlauf entlang der Bergkämme. Diese aufwendige und teure Bauweise imponiert noch heute und wurde 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Berühmte Mauerabschnitte

Die unterschiedlichen Abschnitte der Mauer befinden sich in verschiedenen Zuständen. Während die touristisch erschlossenen Abschnitte gut erhalten sind, bleiben andere dem Verfall überlassen. Aber auch innerhalb der beliebten Touristenziele gibt es Unterschiede: So schweben Besucher an manchen Abschnitten bequem mit Seilbahnen zur Mauerkrone, während an anderen Abschnitten der anstrengende Aufstieg über Treppen erfolgt. In Mutianyu ist sogar eine rasante Abfahrt mit der Sommerrodelbahn möglich. Der Abschnitt Badaling ist eines der ersten für Touristen erschlossenen Mauerstücke und beliebtes Ausflugsziel nicht nur für internationale sondern auch für chinesische Touristen. Dem bequemen Zugang der renovierten Mauer stehen hier große Menschenmassen entgegen. Die Abschnitte in Jinshanling und Simatai sind nicht so stark renoviert und weniger frequentiert. Allerdings gilt es hier stellenweise steile Stufen zu überwinden.

Überall kann man den prägnanten Anblick von der breiten Mauerkrone aus bewundern: Die sich scheinbar unendlich weit schlängelnde Große Mauer, unterbrochen von Wachtürmen und umgeben von grünen Berghängen.

 


Die Höhlen von Mogao

Die Die Höhlen von Mogao befinden sich in der Großgemeinde Mogao in der chinesischen Stadt Dunhuang.
Die so genannten Mogao-Grotten bestehen aus einem hoch komplizierten Höhlensystem und wurden zwischen dem 4. und dem 12. Jahrhundert von buddhistischen Mönchen errichtet. Das gesamte System besteht aus über 1000 einzelnen Höhlen von denen 453 heute für Touristen zugänglich sind. Diese Sehenswürdigkeit ist seit mehreren Jahrzehnten die populärste und finanziell stärkste Einnahmequelle in dieser Region.
Im Jahr 1900 wurden rund 50.000 Dokumente in den Höhlen von Mogao entdeckt, die Mönche aus dem Jahre 1036 in einer der vielen Höhlen eingemauert hatten. Sie wollten diese wertvollen Dokumente vor den heranstürmenden Mongolen in Sicherheit bringen und versteckt halten. Noch bis zum heutigen Tage sind mehrere hundert Seiten davon sehr gut erhalten und befinden sich in einem britischen Museum.
Fest steht, dass sich in den Höhlen von Mogao eine bunte und geheimnisvolle Unterwelt befindet dessen Schöpfer und Ursprünge bis heute nur sehr schleierhaft geklärt worden sind.

Seit dem Jahr 1943 sind die Höhlen für Touristen zugänglich und ab dem Zeitpunkt begann man damals ebenfalls mit der Sanierung und Aufrechterhaltung der Höhlen. Seit 1961 zählen die Höhlen von Mogao zur Liste der Volksdenkmäler der Volksrepublik China. Seit dem Jahr 1987 zählen die Höhlen von Mogao sogar zum Weltkulturerbe.


Kaiserlicher Garten

Sommerpalast bei Peking

Eine Reise nach Peking und in die gleichnamige Reigion Chinas ist interessant, erlebnisreich und beeindruckend. Über 11 Millionen Einwohner und eine 3000 Jahre alte Geschichte machen Peking zum kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum Chinas.

Sommerpalast

Viele beeindruckende Details

Der Sommerpalast bei Peking gehört zu Chinas Weltkulturerbe und ist einer der beeindruckendsten Gärten Chinas. Einstmals ein Geschenk des Kaisers Quianlong an seine Mutter, wurde der Sommerpalast nach der vollständigen Zerstörung im 2. Opiumkrieg originalgetreu wieder aufgebaut und war der Aufenthaltsort der Kaiserfamilie während der heißen und feuchten Sommer. Die chinesische Baukunst und Architektur spiegeln sich in unzähligen Pagoden, Brücken und Hallen wieder. Der Kunming-See nimmt fast ein Drittel der gesamten Fläche ein, mit seinen Drachenbooten bietet er dem Besucher ein besonderes Schauspiel an. Marmorboot und Bronze Tempel sind weitere architektonische Meisterleistungen im Sommerpalast, der seit 1924 für die breite Masse geöffnet wurde.
Beeindruckend ist neben der 17-Bogen-Brücke auch der 728 Meter lange Wandelgang am Kunming-See, er verbindet nicht nur den Ostteil des Gartens mit dem westlichen Teil, sondern stellt auf über 8000 farbenprächtigen Bildern Szenen aus der chinesischen Natur, Mythologie und Landschaft dar. 273 Säulenpaare verbinden die Pavillons untereinander und laden zum Spazierengehen ein.

Prunkvolle Entspannung vom hektischen Peking

Während der Sommermonate fand im Sommerpalast nicht nur das tägliche Leben statt, in der Halle des Wohlwollens und der Langlebigkeit wurden auch ausländische Diplomaten empfangen. Vom Museum in der Halle der Barmherzigkeit bis zum dreistöckigen Theater vermittelt der Sommerpalast heute dem Besucher einen Einblick in das prunkvolle Leben des Kaiserlichen Hofes.

Eine Studienreise nach Peking bringt jedem Interessierten die fremdländische Kultur und das Leben im größten asiatischen Land näher. Die Hauptstadt Peking ist modern und hektisch, Sehenswürdigkeiten wie der Sommerpalast sind dagegen ein Ort der Entspannung und ein Gegensatz zum Lärm und Verkehr der Stadt.


Platz des Himmlischen Friedens

Tian`anmen-Platz

Der Platz des Himmlischen Friedens (Tian`anmen-Platz) zählt zu den bekanntesten touristischen Sehenswürdigkeiten der Volksrepublik China. Der Platz befindet sich im Zentrum Pekings und wird häufig als der größte innerstädtische Platz der Welt bezeichnet. Der Platz wurde nach dem südlichen Tor zur Verbotenen Stadt benannt, denn Tian'anmen bedeutet im Chinesischen "Tor des Himmlischen Friedens". Zahlreiche Touristen fotografieren täglich dieses Tor mit dem riesigen Mao-Porträt.

Historische Bedeutung

Der Platz wurde ursprünglich als eine Art Vorhof zum Kaiserpalast errichtet und ist erst seit dem Ende der chinesischen Kaiserdynastie für die Öffentlichkeit zugänglich. Hier rief Mao 1949 die Volksrepublik China aus und an gleichem Ort versammelten sich 1976 Menschenmassen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. In den 1950 er Jahren wurde der Platz durch die kommunistische Partei als Ort für Massenaufmärsche und Parteiveranstaltungen ausgebaut. Bis zu einer Million Menschen können sich heute auf dem Platz versammeln. Traurige Berühmtheit erlangte der Platz des Himmlischen Friedens durch die gewaltsam niedergeschlagenen Proteste 1989.

Sehenswürdigkeiten

Im Zentrum des Platzes befinden sich das Denkmal für die Volkshelden sowie das öffentlich zugängliche Mao-Mausoleum, in dem der mumifizierte Leichnam Maos aufbewahrt wird. Weitere Sehenswürdigkeiten umgeben den Tian`anmen-Platz, so die Verbotenen Stadt mit dem alten Kaiserpalast an der Nordseite, das imposante Chinesische Nationalmuseum auf der Ostseite sowie die Große Halle des Volkes, Tagungsort des Volkskongresses, auf der Westseite.

Der Platz des Himmlischen Friedens ist heute streng bewacht. Besucher durchlaufen mehrere Sicherheitskontrollen um den Platz zu erreichen. Ein für Touristen beliebtes Schauspiel ist der tägliche Fahnenappell der chinesischen Soldaten.

Peking - Platz des himmlischen Friedens

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Platz gut zu erreichen.


Sonne-Mond-See

Von den Einheimischen in Taiwan wird der Sonne-Mond-See häufig für Hochzeitsreisen ausgewählt. Das zeigt genau genommen schon, was für ein romantischer Ort dieser See ist. Wer sich eine wunderschöne Romantikreise gönnen möchte, sollte deshalb den Sonne-Mond-See als Reiseziel unbedingt in die engere Wahl einschließen.

Erklärung für den Namen des Sees

Früher waren es einmal zwei Bergseen, aus denen durch eine Überstauung der Sonne-Mond-See entstanden ist. Es handelte sich dabei um den Sonnensee, der von seiner Form her den Umriss der Sonne hatte und um den Mondsee, dessen Umriss der Mondsichel entsprach. Heute ist daraus ein einziger besonders romantischer Bergsee geworden, der in 760 m Höhe liegt und das größte Binnengewässer Taiwans ist.

Für einen Badeurlaub ist der Sonne-Mond-See nicht geeignet

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass der Sonne-Mond-See nicht der passende Ort für begeisterte Badeurlauber ist, denn er ist nicht nur sehr kalt, sondern an den meisten Stellen ist das Baden und Schwimmen sogar verboten.

Romantische Bootstour zur Insel Guanghua

Wer sich eine romantische Bootstour gönnen möchte, kann auf dem Sonne-Mond-See eine etwa einstündige Bootsfahrt zur künstlichen Insel Guanghua unternehmen und dort einen Schrein besichtigen.

Wunderschöne Tempel und eine Pagode am Ufer des Sees

Von vielen Touristen wird der Sonne-Mond-See auch wegen der dort vorhandenen Sehenswürdigkeiten besucht. Am Ufer des Sees stehen zwei herrliche Tempel und eine wunderschöne Pagode. Dabei handelt es sich um die 46 m hohe Ci-En-Pagode oberhalb der Südspitze des Sees, den Syuentzang (Xuanzang)-Tempel, der dem buddhistischen Mönch Xuanzang gewidmet wurde, und den Wenwu-Tempel. Dieser Tempel wurde einmal durch ein Erdbeben im Jahr 1999 teilweise zerstört, wurde aber inzwischen wieder vollständig renoviert. Ein Teil des Wenwu-Tempels ist dem Kriegsgott Guan Gong geweiht, der andere Teil Konfizius.

Wenwu Tempel Sonne-Mond See


Terrakotta-Armee

Terrakotta Armee Krieger

Seit dem Jahr 2002 ist die Terrakotta-Armee des ersten chinesischen Kaisers Qin Shi Huang bereits im Rahmen einer Ausstellung zu sehen. Seitdem nutzten bereits mehr als eine Million Besucher in den verschiedenen Ausstellungs-Städten in verschiedenen europäischen Ländern die Chance, sich die äußerst beeindruckenden lebensgroßen Terrakotta-Skulpturen anzuschauen und sich über deren Herkunft zu informieren. Zu der begehrten Ausstellung gehören etwa 150 originalgetreu gestaltete Figuren. Darunter befinden sich unter anderem Offiziere, Bogenschützen und Soldaten sowie die dazugehörigen Wagen und Pferde sowie andere Utensilien. Dabei wird bereits auf den ersten Blick die große Liebe zum Detail sichtbar. So wurden die Figuren aufwendig rekonstruiert und unter anderem mit der ursprünglichen Bemalung, den originalgetreuen chinesischen Kleidungsstücken und Waffen versehen.

Weltkulturerbe der UNESCO

Die weltweit mit großem Interesse verfolgte Ausgrabung der berühmten Terrakotta-Armee am Grab von Qin Shi Huang in der Nähe der Vier-Millionen-Einwohnerstadt Xi'an, die in den 1970er Jahren begann, gilt als eine der größten archäologischen Entdeckungen der Moderne. Seit dem Jahr 1987 gehört die Terrakotta-Armee, die den Kaiser der Legende nach im Totenreich bewachen sollten, zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die riesige Ausgrabungsstätte hat sich längst zu einer der wichtigsten touristischen Attraktionen in Zentralchina entwickelt. Insgesamt sind hier mehrere tausend gut erhaltene und restaurierte Terrakotta-Krieger zu sehen.


Yu-Garten

Yu Garten Shanghai

Der Yu-Garten in Shanghai

Mitten in der Altstadt des quirligen Shanghai gelegen, ist der altehrwürdige Yu-Garten so ziemlich das letzte was man hier erwarten würde. Chinesische Gärten findet man eigentlich eher in Hangzhou oder vor allem Suzhou, doch auch Shanghai bietet einen schönen, traditionellen Chinesischen Garten, der sich mit den schönsten Gärten des Landes messen kann.

Die Geschichte

Entworfen und erbaut wurde der Yu-Garten im Jahr 1559 vom hohen chinesischen Beamten Pan Yunduan, der den zwei Hektar großen Garten für seinen Vater schaffen ließ. "Yu" war eine alte Bezeichnung für die Provinz Henan, aus der Pans Familie stammte. Der prächtige Garten wurde während des ersten Opiumkrieges (1840-42) von britischen und französischen Truppen schwer beschädigt. Auch der Taiping-Aufstand in den 1850er und 1860er Jahren hinterließ Spuren, im 2. Weltkrieg verwüsteten die Japaner den Garten. Erst Ende der 1950er Jahre wurde der Garten wieder hergestellt und danach als Denkmal für die Öffentlichkeit zur Besichtigung geöffnet.

Die Anlage des Yu-Gartens

Umgeben ist der Garten von einer großen weißen Mauer, die wellenförmig mit schwarzen Ziegeln gedeckt ist, was den stilisierten Rücken eines fliegenden Drachens darstellen soll. Auf der Gartenfläche befinden sich insgesamt 28 Gebäude, zum Beispiel Teehäuser, Brücken und Pavillons. Der Garten wird durch Mauern in verschiedene Bereiche geteilt und durch Wasser, Felsen und immer wieder neue Sichtachsen akzentuiert. Durch die starke Gliederung ähnelt der Garten einem Labyrinth, in dem man immer wieder neue Aussichten und Punkte zum Innehalten entdeckt, die blumige Namen tragen, wie "Halle der 10.000 Blüten", "Pavillon der frohen Fische", "Sommerpavillon" oder "Halle des Hellen Schnees". Durch Türmchen, Felsen aus dem Taihu-See, Blumen und Büsche, die in festgelegtem System angeordnet sind, entsteht die Illusion von Größe und Weite.

Die beste Besuchszeit

Am besten ist es an Wochentagen den Yu-Garten zu besuche. An Wochenenden oder Feiertagen ist der Garten von Reisegruppen und chinesischen Touristen komplett überlaufen.

 


Li-Fluss

Li Fluss China Landschaft

Ein besonderes Erlebnis bildet bei einem Aufenthalt in China der Li Jiang, oft auch als Li-Fluss bezeichnet. Dieser Fluss befindet sich in der autonomen Guangxi Landschaft und weist eine beeindruckende Länge von 437 Kilometern auf. Der Landkreis Xing`an in den Mao Bergen lässt den Li-Fluss entspringen, der dann im weiteren Verlauf durch Guilin und weiter nach Yangshuo fließt. Abschließend mündet er in den Gui Jiang. Der Li-Fluss genießt insbesondere wegen der auch durch ihn entstehenden Landschaft ein großes Ansehen, wo vor allem die Karst-Landschaft rund um Guilin oder auch das Xingping Dorf und die Sehenswürdigkeiten Neun Pferde Fresken Hügel oder Gelbes Tuch Schal erwähnenswert sind. Bereits seit dem 3. Jahrhundert verbindet ein magischer Kanal den Li-Fluss mit dem Xiang Jiang, bei welchem es sich um einen Nebenfluss des berühmten Jangtsekiangs handelt.

Besondere Erlebnisse am Li-Fluss bilden aufgrund der traumhaften Landschaften verschiedene Fahrten auf dem Wasser. So gibt es zahlreiche Kreuzfahrten sowie die Möglichkeit, sich auch privat ein Boot zu mieten, um die Idylle vom Wasser aus zu genießen. Floßfahrten, Bambusboote und Raftingtouren gehören ebenfalls zu den Highlights am Li-Fluss, der sich auch anhand von Wanderungen, zum Beispiel von Xingping nach Yangdi, traumhaft erleben lässt. Traumhaft ist auch die Impression Liu Sanjie, wobei es sich um eine von Zhang Yimou inszenierte Nachtshow auf dem Li-Fluss handelt. Hierfür lohnt sich eine Übernachtung in Yangshuo, um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen. Ein oder zweimal an jedem Abend kommt es zu dieser Show, die ungefähr eine Stunde lang den Li-Fluss in der Dunkelheit in ein ganz besonderes Ambiente versetzt. Der Li-Fluss sowie die beeindruckenden Karstberge werden dabei zur Kulisse eines Spektakels, bei dem Lichteffekte und Musik sowie Tänze und ethnische Lieder eine attraktive Stimmung verbreiten. Dadurch kann man den sowieso schon faszinierenden Fluss von einer noch schöneren und unvergesslichen Seite kennenlernen.


Victoria Hafen und Victoria Peak

Hongkong Hafen

Hongkong ist bei einem Urlaub in China immer ein bezauberndes und beeindruckendes Reiseziel. Zu den traumhaften Erlebnissen gehören dabei insbesondere die Sehenswürdigkeiten Victoria Hafen und Victoria Peak, die es ermöglichen Hongkong per Boot und Seilbahn zu erkunden. Der Victoria Hafen befindet sich zwischen der Kowloon Halbinsel und den Hongkong Inseln und gilt weltweit als drittgrößter und in China selber als größter Hafen. Riesige Containerschiffe, Passagierschiffe, Sightseeing Boote und die kleinen Schiffe der Fischer bestimmen das Bild des Hafens, der zudem durch eine sehr große Meeresoberfläche innerhalb einer sehenswerten Landschaft besticht. Vor allem wenn nachts die Lichter angehen, erstrahlt der Hafen in einem bezaubernden Ambiente, das oft mit einer orientalischen Perle verglichen wird.

Der Victoria Peak gilt als Hausberg von Hongkong, der früher zur Wohngegend der Reichen wurde, die die kühlere Luft für sich entdeckt hatten, während er heute insbesondere durch den faszinierenden Ausblick auf die Skyline von Hongkong begeistert. Diese Aussicht ist heute auch ein magischer Anziehungspunkt für Touristen, die von dort oben nicht nur die Wolkenkratzer, sondern auch den Hafen und die grünen Hügel überblicken und bestaunen können. Was tagsüber schon bemerkenswert ist, entwickelt sich in den beleuchteten Abendstunden zu einem schillernden Anblick. Neben der Funktion als Aussichtspunkt bietet der Victoria Peak mit dem Peak Tower und der Peak Galleria weitere Highlights. Zudem kann die legendäre Peak Tram genutzt werden, um auf historische Art und Weise den Berg hinauf zu fahren und aus dieser Seilbahn hinaus die Stadt und insbesondere die Wolkenkratzer auf eine ganz besondere Weise betrachten zu können.


Die Hutongs von Peking

eine Reise in die Vergangenheit

Wer das ursprüngliche Peking kennenlernen möchte, sollte einen Bummel durch die Hutongs, das historische Gassenviertel rund um die Verbotene Stadt, einplanen. Mit ihren engen, verwinkelten Gängen, durch die kein Auto passt, geben die Hutongs faszinierende Einblicke in die Geschichte des alten China.

Hutongs – Pekings traditionelle Wohnkultur

Die Hutongs entstanden während der Ming-Dynastie und verbanden die Eingänge der sogenannten Hofhäuser des Wohnviertels, das um die Verbotene Stadt angelegt worden war. Von den damals 6000 Hutongs sind heute nur noch ca. 600 übrig. Ein Großteil steht unter Denkmalschutz und viel Geld wird in die Restaurierung investiert.

Innenhof Wohnhaus

Zu beiden Seiten der Gassen befinden sich die Siheyuan – Wohnhäuser, sie haben meist nur wenige Stockwerke und sind aus schmucklosen, grauen Steinen erbaut. Siheyuan heißt wörtlich übersetzt, „vier-umschlossen-Innenhof“. Und so ist es wirklich, um einen Innenhof befindet sich an allen vier Seiten eine Wohnung. Sämtliche Eingänge dieser Wohnungen führen in den Innenhof, wo viel gemeinsames Leben der Bewohner stattfindet. Einige dieser Siheyuans können von Touristen sogar besichtigt werden.

Wo das Herz Pekings schlägt

Kein anderer Ort bringt dem Besucher Sitten und Gebräuche näher wie die Hutongs, hier herrscht quirliges, aber friedliches Leben. Viele kleine Geschäfte bieten alles das an, was für den täglichen Bedarf nötig ist. Obst und Gemüsestände werden direkt vor dem Haus aufgebaut, es wird gefeilscht und Ware angepriesen und überall hocken Bewohner vor ihren Häusern und beobachten das bunte Treiben. Am Ende des Tages duftet es dann überall nach chinesischen Köstlichkeiten, die von Straßenverkäufern gegrillt werden und Cafés und Bars locken mit Musik und Karaoke ins schillernde Nachtleben.

Einen besonders schönen Blick auf die Hutongs bietet sich dem Besucher vom 47 Meter hohen Trommelturm oder dem ihm gegenüberliegenden 48 Meter hohen Glockenturm. Beide dienten der Zeitansage im kaiserlichen Peking.

Die Hutongs von Peking gehören zum Pflichtprogamm jeder Rund- oder Studienreise, um die ursprüngliche Atmosphäre besser spüren zu können, sollten sie am besten zu Fuß erkundet werden.

 


Gärten von Suzhou

Das einstige Venedig des Ostens

Suzhou gehört zweifellos zu den schönsten Städten Chinas. Weitab von Verkehr und benzingeschwängerter Luft, breitet sich hier eine derart bezaubernde Landschaft aus, dass man sich auf einem anderen Planeten wähnt. Verantwortlich dafür sind die klassischen Gärten von Suzhou, die ab 1100 herum entstanden.

Wer auf seiner Studienreise durch China Gelegenheit findet, in der Provinz Jiangsu Station zu machen, einer Region am Gelben Meer, sollte einen Besuch in Suzhou nicht versäumen. Die Stadt, die einst wegen ihrer vielen Kanäle als Venedig des Ostens gerühmt wurde, verführt mit Gärten, die weitaus mehr sind als eine Ansammlung schöner Pflanzen, Rasenflächen, Bäumen und Büschen.

Garten von Suzhou

Botanische Kunstwerke

Die klassischen Gärten von Suzhou sind botanische Kunstwerke, Gartenkompositionen, die auf ihren Besucher einen einzigartigen Reiz ausüben. In diesen Gärten sind Landschaften abgebildet, in denen sich Kultur und Natur des Landes auf einmalige Weise widerspiegeln. Harmonie und Metaphysik, Frieden und Ruhe haben dort eine ganz besondere Bedeutung. Umgeben und umrahmt von steinernen Terrassen, verwunschenen Höfen, romantischen Pavillons, bizarren Felsen und zierlichen Brücken wachsen exotische Blumen, ranken immergrüne Bäume und Büsche, wedeln Bambus und Farne ungeahnter Größe.

Einzigartige Landschaften

Über 100 solcher grünen Oasen gab es in Suzhou. Von den etwa 60 noch erhaltenen Gärten wurden neun 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Alle Gärten tragen Namen, die auf ihre Bestimmung hinweisen. Wie etwa der „Garten des bescheidenen Beamten“, einer dreiteiligen Parkanlage. Diese einzigartige Landschaft ist einem zwangsversetzten Zensorbeamten zu verdanken, der diese Anlage im 16. Jahrhundert in Auftrag gab. Im „Garten des Meisters der Netze“, der im 18. Jahrhundert entstand, steht im Mittelpunkt ein quadratischer Teich, umrankt von phantasievoll geschnittenem Baum- und Buschwerk. Im Gegensatz zu anderen Anlagen, findet sich hier dichte Bebauung. Nicht nur Pavillons und Wandelgänge sind dort zu finden, sondern auch eine Bibliothek.

 


Shanghai Museum

Shanghai Museum Statue

 

Shanghai ist eine der bekanntesten und größten Städte in China. Die 14-Millionen-Einwohner-Stadt im Osten des Landes, die jährlich vielen Millionen Besucher aus der ganzen Welt anzieht, hält zahlreiche Sehenswürdigkeiten bereit. Eine der wichtigsten Attraktionen der Stadt ist das 30 Meter hohe Shanghai Museum, eines der bedeutendsten Kunstmuseen in China und gleichzeitig das viertgrößte Museum des ganzen Landes. Das im Jahr 1952 eröffnete Museum im Zentrum von Shanghai verfügt über zehn verschiedene Galerien. Hier finden die Besucher einen äußerst spannenden Querschnitt durch die Jahrtausende alte chinesische Kunst. Insgesamt befinden sich im Shanghai Museum mehr als 120.000 verschiedene kleine und große Exponate. Eines der weltberühmten Highlights des Museums ist die umfangreiche Sammlung von Bronzestücken, deren Herkunft bis in das 18. Jahrhundert vor Christus zurückgehen. Wer sich für die Ursprünge der chinesischen Architektur aus der Ming und der Mandschu-Dynastie interessiert, ist im Shanghai Museum ebenfalls richtig. Außerdem sind in dem beeindruckenden Museum zahlreiche wertvolle Exponate aus der antiken chinesischen Kalligrafie sowie antike chinesische Münzen und Bilder zu sehen. Das Shanghai Museum ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 60 Renminbi Yuan (etwa 8,16 Euro). Das Museum kann entweder "auf eigene Faust" oder auch im Rahmen eines geführten Rundgangs erkundet werden.


Drei Schluchten

Drei Schluchten Landschaft

Drei Schluchten

Der Jangtse ist der drittlängste Strom der Welt und der längste Chinas. Er erstreckt sich auf 6.380 Kilometern, von denen etwas weniger als die Hälfte beschiffbar sind. An seinen Ufern liegen auch die drei großen Schluchten Qutang, Wu und Xilang, die wegen ihrer Schönheit weltweit bekannt sind. Die Einheimischen versehen den Strom mit dem Titel "Mutter der Flüsse in China". Er hat über Jahrhunderte bis heute den Menschen bescheidenen Wohlstand gegeben. Somit ist er mehr als ein Fluss; er ist eine Art Lebensader. Gäste auf Reisen können den Strom und die angrenzenden Ufer per Schiff erkunden.

Ein Neubauprojekt, das die drei Schluchten verändert hat

Im Jahr 2009 wurde in der Region die größte Staudammmauer der Welt fertiggestellt. Bereits 14 Jahre zuvor geriet das Projekt in die Schlagzeilen der Weltpresse. In der Konsequenz des Baus sind viele kulturell bedeutende Orte und alte Tempelanlagen unter den Fluten verschwunden. Etwa eine Millionen Menschen mussten umgesiedelt werden. Aber noch immer lohnt sich ein Besuch der Region. Eine Schifffahrt macht nunmehr auch Halt an dem neuen Wasserkraftwerk, das viele Menschen mit Elektrizität ausstattet.

Das gibt es zu sehen

In der Konsequenz des Dammbaus ragen die Gipfel nicht mehr so hoch hinaus wie auf den Schiffsfahrten zuvor. Auch haben sich die Schluchten an manchen Orten verbreitert. Der Weg durch die drei Schluchten beträgt insgesamt 192 Kilometer. Die Qutang Schlucht ist wegen ihrer Pracht bekannt und lediglich acht Kilometer lang. Die 44 Kilometer lange Wu Schlucht wird durch tiefe Täler gekennzeichnet. Die letzte der drei weist vergleichsweise gefährliche Strömungen auf und beherbergt einige sehenswerte Anlagen, die in der Zeit der Drei Reiche entstanden sind.

 


Sonntagsmarkt

Kashgar ist die größte Oasenstadt Chinas und umgeben vom Kunlun-Massiv im Süden, dem Pamir-Gebirge im Westen, dem Tien Shan im Norden sowie der Taklamakan im Osten. Die in der Provinz Xinjiang gelegene Stadt kann auf eine wechselvolle, 2000-jährige Geschichte als bedeutender Knotenpunkt an der Seidenstraße zurückblicken. Wer sich auf einer Studienreise entlang der legendären Seidenstraße befindet, sollte auf jeden Fall einen Aufenthalt in dieser Stadt einplanen. In den engen Gassen kann man noch heute traditionelle Lehmhütten, Garküchen, Teppichhändler sowie geschnitzte Holztore wie zu Marco Polos Zeiten entdecken, als Händler aus aller Herren Länder hier zusammentrafen.

Der Sonntagsmarkt

Bei einem Besuch in Kashgar ist für viele Reisende der legendäre Sonntagsmarkt der faszinierendste Ort der Stadt. Dieser Markt ist wirklich einzigartig und nirgendwo fühlt man sich so sehr in das Mittelalter zurückversetzt wie hier. Er ist der wohl älteste Handelsplatz in ganz Xinjiang. Zehntausende Händler und Bauern strömen jeden Sonntag aus der Umgebung in den nordöstlichen Teil Kashgars und bieten auf einer Brachfläche östlich des Tuman-Flusses ihre Waren an. Besonders in den frühen Morgenstunden geht es lebhaft zu, wenn auf dem Viehmarkt Pferde, Schafe, Ziegen und Esel angeboten werden. Mit ein wenig Glück können Urlaubsgäste sogar ein Kamel erstehen. Mehr als 1.000 Stände laden hier zum Bummeln ein, an denen man nahezu alles findet, was mit dem Alltagsleben dieser Region verbunden ist: landwirtschaftliche Produkte, Kleidung, Handwerkskunst sowie zahlreiche Nutztiere. Fein gearbeitete Messer, Käppchen sowie Tassen bieten sich als Urlaubsmitbringsel besonders an. Sehr beeindruckend ist die riesige Auswahl an farbenfrohen Stoffballen und Gewürzen, die auf dem Sonntagsmarkt angeboten werden. Doch bevor man sich in das Getümmel wirft, sollte man ein wenig das Feilschen geübt haben. Aber auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Zahlreiche Garküchen befinden sich auf einer Seite des gigantischen Geländes und versorgen hungrige Händler, Bauern und schaulustige Touristen mit regionalen Köstlichkeiten.


Xishuangbanna

Wer im Süden Chinas unterwegs ist, findet hier zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Ein sehr beliebtes Ziel ist die Region Xishuangbanna in der Provinz Yunnan an der Grenze zu Laos und Myanmar.

Wer hier zu Besuch ist, sollte sich unter anderem einen Ausflug nach Jinghong, der Hauptstadt der Region, mit seinen vielen kleinen und großen Attraktionen nicht entgehen lassen.

Die größten Sehenswürdigkeiten der vor allem von vielen Wäldern, Bergen und Seen geprägten Region sind die vielen buddhistischen Pagoden - darunter auch die beeindruckenden buddhistischen Hinayana-Tempel in Menghai. Diese sind nicht nur lohnenswerte Ziele für Touristen aus dem In- und Ausland, sondern auch ein wichtiger Teil der Kultur des Volkes der Dai, eine der größten ethnischen Minderheiten der Provinz Yunnan.

In der Nähe von Menghai direkt am Sanchahe-Fluss befindet mit dem Tal der wilden Elefanten ein weiteres beliebtes Ausflugsziel.

Ein wichtiger Anziehungspunkt in der Region ist der tropische Botanische Garten in der Ortschaft Menglun, die sich etwa 100 Kilometer entfernt von Jinghong befindet. Der fast 1.000 Hektar große Botanische Garten beherbergt tausende tropische und subtropische Pflanzenarten aus der ganzen Welt. Das Highlight des Parks ist sogenannte "König der Tee-Pflanzen", ein mindestens 800 Jahre alter Baum.

Wer mehr über die traditionelle Lebensweise des Dai-Volkes erfahren möchte, ist im Ganlan-Becken genau richtig. Hier befinden sich mitten im Urwald gleich mehrere aus Bambus gebaute Dörfer.


Westsee

Westsee

Die Stadt Hangzhou im Osten Chinas zieht täglich tausende Touristen aus der ganzen Welt an. Schließlich ist die Millionenstadt gespickt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und kleinen und großen Attraktionen. Eines der beliebtesten Ausflugsziele der gesamten Region ist der Westsee. Um den weit über die chinesischen Landesgrenzen hinaus bekannten See ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Entstanden ist der bis zu zwei Meter tiefe See in der Zeit der Tang-Dynastie. Durch zwei künstlich angelegte beeindruckende Dämme - der Baidi-Damm und der Su-Damm - wird der Westsee in drei einzelne Abschnitte geteilt. Mitten auf dem Westsee befindet sich die als "Kleine Paradiesinsel" bekannte Insel Xiao Yingzhou. Bei einem Ausflug zum Westsee dürfen auch die drei kleinen Steinpagoden nicht fehlen, die aus dem See herausragen. Diese werden nachts von Kerzen beleuchtet, sodass auf dem See eine beeindruckende Spiegelung entsteht. Am besten lässt sich der See mit den traditionellen Westsee-Ruderbooten erkunden. Rund um den Westsee herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Bei einem Spaziergang rund um den See finden die Touristen und die Einheimischen noch weitere kleine Tempel und Pagoden. Die Region rund um den Westsee ist von atemberaubenden Naturlandschaften geprägt. Auch den berühmten Longjing Teeplantagen in der Nähe des Sees sollte man unbedingt einen Besuch abstatten.


Yonghe Tempel

Yonghe Tempel Innenansicht

Bild: Innenansicht des Lamatempels - Beijing

Der Yonghe-Tempel oder auch Lamatempel steht im Ostviertel von Beijing. Das Gebäude mit seinen gelben Dachziegeln und roten Mauern zählt zu den wichtigsten und am besten restaurierten Kulturdenkmälern in China und steht unter Denkmalschutz. Ursprünglich war die Tempelanlage eine Residenz. Sie wurde im Jahr 1694 für den Prinzen Yinzhen erbaut, den Sohn des Kaisers Kang Xi der Qing-Dynastie.

Der Yonghe-Tempel wurde im Jahre 1744 unter dem chinesischen Kaiser Qianlong zum Lama Tempel umgebaut. Die hochwertig restaurierte Tempelanlage, die wörtlich “Palast des Friedens und der Harmonie” heißt, ist eine der größten in China. Das weitläufige Gelände des Tempels besteht aus mehreren schmuckvollen Innenhöfen, Ziergärten und Hallen.

Ein besonderes Highlight des Tempels ist die „Halle des unendlichen Glücks“. Hier befindet sich eine fast 20 m hohe Buddha Statue, die aus einem einzigen Sandelholzbaum geschnitzt wurde. Diese Statue war ein Geschenk von Kelsang Gyatsho, dem 7. Dalai Lama, an Kaiser Qianlong. Darüber hinaus gibt es neben den verschiedenen Hallen noch eine Vielzahl an Häusern und Pavillons im ebenfalls typisch chinesischen Stil.

Der Lamatempel in Peking wird noch immer von Mönchen genutzt. Es ist also keine reine Touristenattraktion, auch wenn es manchmal so wirken könnte. Rund um die Tempel gibt es Restaurants, Souvenir- und Gebetszubehörläden. Die Preise sind hier und in der näheren Umgebung, den Touristen leider ziemlich stark angepasst. Ein Besuch des Lamatempels selbst lohnt sich allerdings schon wegen der beeindruckenden Architektur. Es gibt sehr viel anzuschauen und zu entdecken. Auch die seitlichen Nebenhallen beherbergen viele Kulturschätze und es wurde stark auf kleine Details geachtet, sodass man sich kaum sattsehen kann. Natürlich muss man sich auch die Buddha Statue anschauen. Der Lamatempel ist von 9.00 – 16.30 Uhr geöffnet und wird den ganzen Tag über gut besucht.

 


Himmelstempel in Peking

Peking ist nicht nur die Hauptstadt Chinas, sondern auch eine der aufregendsten und sehenswertesten Städte der Welt. Seit über 700.000 Jahren spielt Peking - oder Beijing - eine wichtige Rolle in der chinesischen Geschichte. Von der Wichtigkeit der Stadt zeugen noch heute zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Eine der schönsten unter ihnen ist der Himmelstempel von Peking. Mehr über den ehemaligen Tempel der chinesischen Kaiser erfahren Sie jetzt.

Himmelstempel Peking

Zur Geschichte des Himmelstempels

Unter dem Ming-Kaiser Yongle wurde ab dem Jahr 1421 nicht nur der neue Kaiserpalast erbaut, sondern auch der Himmelstempel. Über 100 Jahre später wurde aus wertvollen blauen Platten ein Altar errichtet. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts beteten die Kaiser der Dynastien Ming und Qing einmal jährlich für eine reiche Ernte. Der Altar wurde Mitte des 18. Jahrhunderts vergrößert und mit weißem Bruchstein ausgekleidet.

Lage und Aufbau des Himmelstempels

Erbaut wurde der Himmelstempel in der Pekinger Südstadt. Dort steht er in einer wunderschönen Parkanlage. Zum Schutz wurden um den Tempel zwei massive Mauern errichtet. Diese wehrhaften Mauern sind außerdem besonders symbolträchtig. Die Südseite ist mit Ecken versehen, während die Nordseite rund wie eine Kuppel ist. Das versinnbildlicht den chinesischen Glauben, dass im Himmel alles rund und auf der Erde alles eckig sei. Im Tempelgebiet selbst befinden sich neben dem Altar auch verschiedene Bauten, wie beispielsweise die Halle der Ernteopferung oder die Halle des Himmelsgewölbes. In der erstgenannten brachte der regierende Kaiser den Göttern Opfer dar. Mit Schafen, Weihrauch oder Jade bat man so um die ertragreiche Ernte. Charakteristisch für die Halle der Ernteopferung ist ihr runder, stufenförmiger Bau.

Besonders sehenswert ist der Himmelstempel in Peking außerdem, weil man bei einem Besuch gewissermaßen ins traditionelle China eintaucht. Eine Besichtigung bietet sich sowohl bei Reisen von Touristen sowie beispielsweise auch für eine Studienreise an.

 


Pudong

Shanghai Pudong

Das Finanzviertel Pudong

Pudong ist der neue Stadtteil der chinesischen Metropole Shanghai in der Volksrepublik China. Der Stadtteil mit seinen etwa 2.700.000 Einwohnern wurde erst 1990 aufgebaut und ist für seine magische Skyline berühmt. Pudong ist ein wirtschaftlich geprägtes Gebiet, weshalb es eher für Fans von modernen Wolkenkratzern, interessanten Bauwerken und Architektur wirklich einen Ausflug wert ist.

Im noch jungen Stadtbezirk Pudong befinden sich viele internationale Finanzinstitutionen, Versicherungen, Handelskonzerne und zahlreiche Wolkenkratzer wie der 468 m hohe Oriental Pearl Tower, das 492 m hohe Shanghai World Financial Center und der 421 m hohe Jin Mao Tower. Pudong gilt neben Hongkong, Manhattan und einigen Teilen von Tokio und Dubai als Gegend mit den meisten Wolkenkratzern pro Quadratkilometer.

Pudong und seine Wolkenkratzer

Der Fernsehturm Oriental Pearl Tower ist der fünfthöchste Turm der Welt und kann auf unterschiedlichen Ebenen besichtigt werden. Highlight des bekannten Gebäudes ist eine gläserne Plattform, die über Expressaufzüge erreicht wird und auf der man geradezu über der Großstadt Shanghai schweben kann. Der Ausblick ist vor allem bei Nacht wunderschön und einzigartig. Im Jin Mao Tower können Touristen und Einheimische das Restaurant "Cucina" im 55. Stock besuchen und die einmalige Aussicht bei einem leckeren Essen genießen. Für Nachtschwärmer, die den spektakulären Ausblick und Genuss verbinden möchten, bietet sich auch die Bar "Cloud 9" an, die sich im 87. Stockwerk des Gebäudes befindet


Ming Gräber in Peking

Die Ming-Gräber, die sich in ca. 45 km nordwestlicher Entfernung von Peking befinden, sind die letzte Ruhestätte für 13 der 16 Kaiser der Ming-Zeit. In China ist es eine der bedeutendsten historischen Grabstätten. Sie gehört seit 2003 zum Weltkulturerbe der UNESCO und sollte bei der Reise nach Peking unbedingt eingeplant werden. Die Grabanlage erstreckt sich über eine Fläche von 80 km² und ist nach den Regeln des Feng-Shui angelegt. Früher war die Anlage durch eine lange Mauer mit 10 Wachtürmen abgesperrt. Der Kaiser besuchte mehrmals im Jahr mit seinem Gefolge die Mausoleen seiner Vorfahren, doch sogar er musste am Großen Palasttor vom Pferd steigen und durch den östlichen der drei Eingänge gehen, denn der mittlere war dem Sarg eines toten Kaisers vorbehalten.

Weg der Seelen

Der „Weg der Seelen“ ist 7 km lang und dient als „Heiliger Weg“ für die gesamte Grabanlage. Auf dem Weg zum Changling-Grab kommt man durch ein breites Marmortor mit 6 Säulen, direkt dahinter kommt das Große Palasttor mit roten Wänden, den drei Durchgängen und einem gelben Dach. Folgt man dem Weg weiter, passiert man paarweise angeordnete steinerne Tier- und Menschenfiguren, die symbolisch für die Ehrengarde der Kaiser stehen. Sie verdeutlichen, dass der Kaiser nicht nur im Leben, sondern auch nach dem Tod von Wächtern verteidigt wird.

Ming Statue

Bild: Wächter in der Ming Anlage

Changling

Changling ist das Grab von Yongle, dem 3. Kaiser der Ming-Dynastie. Er hatte die Hauptstadt Chinas von Nanjing nach Beijing (Peking) verlegt, um den Staat zu stabilisieren und auch den Bau der Verbotenen Stadt veranlasst. Die Anlage besteht aus mehreren Innenhöfen und Hallen. Nach chinesischer Vorstellung trennt sich nach dem Tod die Seele vom Körper und schwirrt noch für Generationen umher, um mit Nachkommen zu kommunizieren, deshalb wurde den Verstorbenen ein irdischer Teil gebaut, in dem sie sich heimisch fühlen können. In den Hallen befindet sich heute eine große Ausstellung mit Kopien der prachtvollen Zugaben zu den Gräbern.

Dingling

Die bei Studienreisen heute meist frequentierte Grabstätte Dingling ist die Grabanlage von Wanli, dem 13. Kaiser der Ming-Dynastie. Seine 48 Jahre andauernde Herrschaft markierte die kulturelle Blüte der Ming-Dynastie, beschwor jedoch auch ihren Untergang herauf. Die Bauarbeiten an der monumentalen Grabstätte, die sich über 180000 m² erstreckt, dauerten 6 Jahre und erforderte tägliche Arbeitskraft von 30000 Menschen. Die Grabanlage besteht aus Vorplatz und unterirdischen Sälen, die ohne Balken oder Säulen aus Stein erbaut wurden. Ihre Stabilität ergibt sich allein aus den gewölbten Decken. Im unterirdischen Palast befinden sich Särge, Throne und viele prachtvolle Grabbeigaben. Am beeindruckendsten sind wohl die Kronen des Kaisers und der Kaiserinnen.

 


Ming Gräber in Peking

Die Ming-Gräber, die sich in ca. 45 km nordwestlicher Entfernung von Peking befinden, sind die letzte Ruhestätte für 13 der 16 Kaiser der Ming-Zeit. In China ist es eine der bedeutendsten historischen Grabstätten. Sie gehört seit 2003 zum Weltkulturerbe der UNESCO und sollte bei der Reise nach Peking unbedingt eingeplant werden. Die Grabanlage erstreckt sich über eine Fläche von 80 km² und ist nach den Regeln des Feng-Shui angelegt. Früher war die Anlage durch eine lange Mauer mit 10 Wachtürmen abgesperrt. Der Kaiser besuchte mehrmals im Jahr mit seinem Gefolge die Mausoleen seiner Vorfahren, doch sogar er musste am Großen Palasttor vom Pferd steigen und durch den östlichen der drei Eingänge gehen, denn der mittlere war dem Sarg eines toten Kaisers vorbehalten.

Weg der Seelen

Der „Weg der Seelen“ ist 7 km lang und dient als „Heiliger Weg“ für die gesamte Grabanlage. Auf dem Weg zum Changling-Grab kommt man durch ein breites Marmortor mit 6 Säulen, direkt dahinter kommt das Große Palasttor mit roten Wänden, den drei Durchgängen und einem gelben Dach. Folgt man dem Weg weiter, passiert man paarweise angeordnete steinerne Tier- und Menschenfiguren, die symbolisch für die Ehrengarde der Kaiser stehen. Sie verdeutlichen, dass der Kaiser nicht nur im Leben, sondern auch nach dem Tod von Wächtern verteidigt wird.

Ming Statue

Bild: Wächter in der Ming Anlage

Changling

Changling ist das Grab von Yongle, dem 3. Kaiser der Ming-Dynastie. Er hatte die Hauptstadt Chinas von Nanjing nach Beijing (Peking) verlegt, um den Staat zu stabilisieren und auch den Bau der Verbotenen Stadt veranlasst. Die Anlage besteht aus mehreren Innenhöfen und Hallen. Nach chinesischer Vorstellung trennt sich nach dem Tod die Seele vom Körper und schwirrt noch für Generationen umher, um mit Nachkommen zu kommunizieren, deshalb wurde den Verstorbenen ein irdischer Teil gebaut, in dem sie sich heimisch fühlen können. In den Hallen befindet sich heute eine große Ausstellung mit Kopien der prachtvollen Zugaben zu den Gräbern.

Dingling

Die bei Studienreisen heute meist frequentierte Grabstätte Dingling ist die Grabanlage von Wanli, dem 13. Kaiser der Ming-Dynastie. Seine 48 Jahre andauernde Herrschaft markierte die kulturelle Blüte der Ming-Dynastie, beschwor jedoch auch ihren Untergang herauf. Die Bauarbeiten an der monumentalen Grabstätte, die sich über 180000 m² erstreckt, dauerten 6 Jahre und erforderte tägliche Arbeitskraft von 30000 Menschen. Die Grabanlage besteht aus Vorplatz und unterirdischen Sälen, die ohne Balken oder Säulen aus Stein erbaut wurden. Ihre Stabilität ergibt sich allein aus den gewölbten Decken. Im unterirdischen Palast befinden sich Särge, Throne und viele prachtvolle Grabbeigaben. Am beeindruckendsten sind wohl die Kronen des Kaisers und der Kaiserinnen.

 


Behai Park

Behai Park Pagoden

Bild: Behai Park Beijing - Pagoden

Er gehört zu den ältesten und größten Gärten, die aus der chinesischen Kaiserzeit erhalten sind, und liegt nördlich des Regierungsviertels Zhongnanhai im Herzen von Peking. Der Behai Park (zu deutsch: Nordsee-Park), einst Lustgarten des Kaiserhofes, blickt auf eine mehr als 1000-jährige Geschichte zurück und beeindruckt mit seinem grandiosen Ensemble aus Palästen und religiösen Bauwerken. Die gesamte Parkanlage erstreckt sich über eine Fläche von 70 Hektar, gut die Hälfte davon nimmt der See ein.

Geschichte

Erstmals angelegt Anfang des 12. Jahrhunderts zu Zeiten der Liao Dynastie, war das Gelände Teil der Kaiserresidenz und gehörte somit zur Verbotenen Stadt. Chinas Kaiser Qianlong führte im 18. Jahrhundert umfangreiche Erweiterungen durch und erbaute unter anderem die "Weiße Pagode", die noch heute dominantes Wahrzeichen des Parks ist. Für die Öffentlichkeit ist der Beihai mit dem ihn umgebenden Park-Areal erst seit 1925 zugänglich.

Haupt-Attraktionen

Mitten im See liegt die Jadeblumeninsel mit der weithin sichtbaren, 37 Meter hohen Weißen Pagode, die einen wunderbaren Ausblick über das gesamte Parkgelände bietet. In ihrem Inneren birgt sie buddhistische Schriften und Reliquien, im dazugehörigen Tempel gibt es wertvolle Kunstwerke zu bestaunen. Auch eine von Chinas berühmten Neun-Drachen-Wänden befindet sich im Behai Park. Stolze 635 Exemplare der Fabeltiere findet der aufmerksame Betrachter auf den beidseitig verzierten Mauern. Ebenfalls Ähnlichkeit mit einem Drachen haben in ihrer Anordnung die Fünf-Drachen-Pavillons aus kunstvoll geschnitztem Holz. Hier kann der Besucher in Ruhe sitzen und den fantastischen Blick hinüber zur Jadeblumeninsel auf sich wirken lassen. Im südwestlichen Teil des Areals liegt die sogenannte Runde Stadt mit ihrer imposanten, weiß strahlenden Buddha-Statue und einer Urne aus schwarzer Jade, die der Legende nach Kublai Khan als Weingefäß gedient haben soll. Ein besonderes Vergnügen bietet sich im kalten Pekinger Winter, wenn man anstelle der Bootsfahrten auf Schlittschuhen über den gefrorenen See gleiten kann.

 


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