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NAMIBIA Erfahrungsreise mit Chamäleon - im April 2016

Gebeco
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Erfahrungsreise NAMIBIA 30.04.-10.5.2016 mit Chamäleon
Bericht von Stefanie Hartmann

ENDLOSE WEITE und GÄNSEHAUTMOMENTE...
...so lässt sich meine Erfahrungsreise mit Chamäleon am einfachsten beschreiben.
Ich war sehr gespannt auf meine erste „Wunderwelten-Reise“ mit Chamäleon.

Namibia ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nur 2,3 Millionen Einwohner, von denen ca. 320.000 in der Hauptstadt Windhoek wohnen. Der Rest Namibias ist extrem dünn besiedelt. Unsere Tour wurde als Erfahrungsreise zeitlich gestrafft, die regulär angebotenen Touren sind natürlich um einige Tage länger und entspannter.

Am 30.04. ist es dann endlich soweit, mit 9 weiteren Teilnehmern und begleitet von zwei Kolleginnen von Chamäleon starten wir mit Air Namibia nonstop von Frankfurt nach Windhoek. Nach knapp 10 Stunden Flug landen wir am 01.05. pünktlich zu Sonnenaufgang.

Am Flughafen werden wir schon sehnsüchtig von unserem Reiseleiter Stefan Rust (unserem Reiseleiter) erwartet. Stefan ist in Namibia geboren und nicht weit von Windhoek auf einer Farm aufgewachsen. Seine Familie ist einst ausgewandert und er gehört bereits zur vierten Generation und spricht perfekt Deutsch. In den nächsten Tagen lernen wir ihn näher kennen und sind begeistert von seiner herzlichen Art, seinem schier unglaublichen Wissen über Fauna und Flora und seinem Engagement für die Natur und soziale Projekte.
Reiseleiter Stefan Rust
Unser Reiseleiter Stefan Rust

unser Reisebus
unser Reisebus

Unabhängigkeitsmuseum Windhoek
Unabhängigkeitsmuseum Windhoek

Wir fahren in einem Allrad-Minireisebus mit 16 Sitzen. Die großen Fenster können geöffnet werden, das war sehr praktisch beim Fotografieren während der Fahrt. Was unser Bus in den nächsten Tagen alles aushalten muss, ahnen wir jetzt noch nicht, denn die Straße vom Flughafen zu unserer ersten Unterkunft ist gut ausgebaut und geteert...
Nach einem leckeren Frühstück auf der Voigtland-Farm, die auf dem Weg nach Windhoek liegt, geht es dann weiter. Die Temperaturen sind noch angenehm frisch. Dies liegt auch an der Lage zwischen 1625 m und 1725 m Höhe.
Wir machen eine Stadtrundfahrt und schauen uns den Oshetu-Markt (Handelsplatz der Einheimischen) mit all seinen kuriosen und teilweise gewöhnungsbedürftigen kulinarischen Angeboten (wie z.B. gegrillte Mopane-Raupen) an.

Danach statten wir dem Frauen-Hilfsprojekts „Penduka“ (gefördert von der Chamäleon-Stiftung) einen Besuch ab. Hier wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Die Frauen stellen wunderschöne Dinge her, z.B. bemalte Tontöpfe, Textilien und Schmuck, die Sie dann verkaufen, um bescheiden davon zu leben. Als Dank für unseren Besuch tanzen und singen die Frauen für uns.

Dann endet unser erster Tag im Londiningi Guest House. Unsere Gastgeber Nathalie und Alexander verwöhnen uns am Abend mit kulinarischen Leckereien.

Die Stimmung ist bestens und wir voller Vorfreude auf die nächsten gemeinsamen Abenteuer.
Am nächsten Tag (02.05.) verlassen wir Windhoek in Richtung Norden und bekommen das erste Mal einen Eindruck dieser schier unendlichen Weite. Unterwegs stoppen wir noch an einem für diese Gegend typischen Termitenhügel. Zum Mittagessen erreichen wir die Frans Indongo Lodge, die bei anderen Chamäleon auch als Unterkunft ausgewählt wird.
Nach insgesamt ca. 420km haben wir dann unser nächstes Etappenziel, die Gabus Game Ranch bei Otavi, erreicht. Eine kleine, familiäre Wohlfühloase mitten im nirgendwo. Am späten Nachmittag erwartet uns die erste Pirschfahrt auf dem Farmgelände. Die Freude ist groß, als wir die ersten Strauße, Giraffen, Gnus, Zebras und Antilopen erspähen können. Der Abend klingt dann bei einem leckeren Barbecue gemütlich aus.
Gabus Game Ranch
Gabus Game Ranch

Giraffe
Giraffe

Am 03.05. geht es weiter zum Etosha Nationalpark, wo wir im gleichnamigen Safari Camp übernachten. Die Unterkunft liegt inmitten eines großen Areals mit unzähligen Mopane-Bäumen. Dazwischen verteilen sich die geräumigen Bungalows mit jeweils eigener Veranda. Das Herzstück des Camps ist das Restaurant im Township-Stil mit Garten, witzigem Mobiliar (z.B. Sessel aus alten Autoreifen, „Sofas“ aus halbierten Badewannen) und einer typischen Shebeen-Bar.
Garten des Etosha Safari Camps
Garten des Etosha Safari Camps

im Etosha Nationalpark
im Etosha Nationalpark

Elefantenherde an der Wasserstelle
Elefantenherde an der Wasserstelle


Wir laden unser Gepäck schon mal aus und starten gleich in Richtung Etosha Nationalpark. Uns fällt auf, dass die Gegen extrem trocken ist. Es hat schon unglaublich lange nicht mehr geregnet. Die Tiere suchen Schatten und die wenigen noch vorhandenen Wasserlöcher. Auf unserer ganztägigen Safari haben wir dann großes Glück. Unzählige Antilopen, Oryxe, Zebras und Giraffen können wir aus nächster Nähe beobachten. Und dann haben wir einen der besagten Gänsehautmomente... Beim Lunch an der Wasserstelle kommt eine Elefantenherde angetrabt, sehr imposant und faszinierend. Über eine halbe Stunde dürfen wir den grauen Riesen beim Trinken und Abkühlen zuschauen, bis Sie wieder davontraben und in einer Staubwolke verschwinden.
Früh aufstehen heißt es am 04.05., denn unsere heutige Fahrtstrecke nach Swakopmund, das noch heute stark von Deutschen geprägt ist, beträgt mehr als 500km. Auf dem (Schotterpisten-) Weg dorthin besuchen wir noch eine San-Siedlung und bekommen gezeigt, wie die Buschmänner in und mit der Natur leben. Feuer machen, Jagen, Schmuck herstellen...mit einfachsten Werkzeugen, aber sehr effektiv. Zum Abschied singen und tanzen die herzlichen San noch für uns.
Nach einem Stopp und Lunch auf einer Farm setzen wir unsere Fahrt fort. Am späten Nachmittag erreichen wir dann Swakopmund. Die Temperaturen sind hier um einiges niedriger und man spürt eine kühle Meeresbrise. Überrascht sind wir vom Stadtbild des 44.000 Einwohner zählenden Ortes. Viele Gebäude sind im Jugendstil errichtet und verleihen Swakopmund einen ganz besonderen Charme. Viele Gebäude aus der Kolonialzeit tragen heute noch deutsche Namen, man liest die Schriftzüge „Amtsgericht“, „Adler Apotheke“ und es gibt einen „Ankerplatz“.

San – Buschmänner
San – Buschmänner

Swakopmund, Blick vom Restaurant „Jetty 1905“
Swakopmund, Blick vom Restaurant „Jetty 1905“

Auch in vielen der kleinen Geschäfte wird Deutsch gesprochen und über Internet wird dort Musik deutscher Radiosender gehört. Für einen kurzen Moment vergessen wir, dass wir in Namibia sind. Zum Abschluss des erlebnisreichen Tages genießen wir ein köstliches (Seafood-)Dinner im Restaurant „Jetty 1905“ , direkt an der hölzernen Pier gelegen. In Sichtweite liegt unsere Unterkunft für diese Nacht, die kleine Pension à la mer.

05.05.: Unser heutiges Etappenziel ist der Namib-Naukluft-Nationalpark. Während unserer ca. 8stündigen Fahrt (natürlich wieder Sand- und Schotterpiste) durch die Wüste und unendliche Weiten besuchen wir noch den Kuiseb Canyon. Wir laufen zu Fuß zu einem Unterschlupf zweier deutscher Forscher, die sich hier während des Zweiten Weltkrieges versteckt haben. Die beiden haben es hier über zwei Jahre ausgehalten, bis sie infolge von Krankheit aufgeben mussten. Ihre spannende Geschichte hat uns Stefan vor Ort sehr anschaulich erzählt. Über die Erlebnisse der beiden Forscher gibt es übrigens auch ein interessantes Buch, „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“.
Als wir den Kuiseb Canyon verlassen, begegnen wir noch einer Gruppe von „Hartmann-Bergzebras“. Ich muss schmunzeln...
Kuiseb Canyon
Kuiseb Canyon

Am Abend erwartet uns dann die zauberhafte Little Sossus Lodge, in der wir 2 Nächte verbringen dürfen. Jeder von uns bekomme ein eigenes, rustikales Natursteinchalet mit einem wunderbaren Blick in die Natur.

Little Sossus Lodge

Little Sossus Lodge
Eindrücke von der „Little Sossus Lodge“, rustikale Natursteinchalets mit wunderbarer Aussicht

Schon vor Sonnenaufgang starten wir am 06.05. zu den gigantischen Dünen am Sossusvlei. Eine Gänsehaut bereitet uns das wunderschöne Farbenspiel des roten Sandes und die spektakuläre Landschaft. Die Tapfersten erklimmen gleich die „Düne 45“ und dann gibt es ein gemeinsames Frühstück. Weiter geht es per Allrad-Shuttle zum Dead Vlei mit seinen über 500 Jahre alten abgestorbenen Akazien und auf dem Rückweg zur Lodge machen wir noch einen Abstecher zum Sesriem-Canyon. Bei 37°C war es ein durchaus schweißtreibender Tag.

Sonnenaufgang in Namibia
Sonnenaufgang

Düne 45
Düne 45

Dead Vlei
Dead Vlei

Weiter geht es per Allrad-Shuttle zum Dead Vlei mit seinen über 500 Jahre alten abgestorbenen Akazien und auf dem Rückweg zur Lodge machen wir noch einen Abstecher zum Sesriem-Canyon. Bei 37°C war es ein durchaus schweißtreibender Tag.
Als Überraschung spendieren uns die Gastgeber der Little Sossus Lodge noch eine Sundowner-Safari auf dem großen Lodge-Gelände. Fasziniert von einer Oryx-Herde, die in unmittelbarer Nähe vor uns grast, genießen wir einen kühlen Drink und den wunderschönen Sonnenuntergang.
Little Sossus Lodge
Faszinierende Landschaft rund um die Little Sossus Lodge

Giraffe
Giraffe

Oryx-Herde und Sonnenuntergang
Oryx-Herde und Sonnenuntergang

Schon haben wir den 07.05.
Die Zeit vergeht wie im Flug und wir machen uns auf zum letzten Ziel der Reise, der 400km entfernten Onjala-Lodge bei Windhoek. Unterwegs passieren wir noch Rehoboth, die Heimat der Baster. Diese kleine Volksgruppe sind Nachfahren der Khoikhoi und weißer Siedler, die ihren Namen selbst gewählt haben und stolz tragen. Wir kehren zum Mittagessen in „Conny’s Restaurant“ ein. Mit viel Liebe und Leidenschaft wird leckere Hausmannskost gekocht. Die Besitzerin ist leider vor zwei Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen und Ihre Tochter führt nun den Imbiss weiter. Dank der Unterstützung von Chamäleon, die hier mit Ihren Gruppen zum Essen einkehren, hat die Familie auch weiterhin ein Einkommen.

Am späten Nachmittag erreichen wir dann Onjala. Die Lodge liegt traumhaft ruhig, eingebettet in weite Ebenen und kleine Gebirgsformationen. Es gibt elf stilvoll gestaltete Lodge-Zimmer mit Balkon im Hauptgebäude und mehrere freistehende Bungalows. Den Gästen stehen außerdem ein kleiner und ein großer Pool zur Verfügung.
Onjala Lodge
Onjala Lodge

„Busch“–Frühstück mit herrlicher Aussicht
„Busch“–Frühstück mit herrlicher Aussicht

Gelungene Überraschung am nächsten Morgen (08.05.): nach einer kurzen Wanderung erwartet uns zu Sonnenaufgang ein ausgiebiges Frühstück im Busch, das die emsigen Mitarbeiter der Lodge für uns aufgebaut hatten. Es gibt frisch gebackene Spiegeleier, Bacon, Toast, Käse und frisches Obst, Säfte und heißen Kaffee und Tee. Dazu noch einen wunderbaren Blick auf die umliegenden Hügel.
Dann haben wir alle die Gelegenheit, eine wunderbare Massage im ZenSations Spa zu erleben um dann ganz entspannt zu einer kleinen Safari zu starten.
Ein letztes Mal genießen wir einen spektakulären Sonnenuntergang und lassen unsere Reise in Gedanken revuepassieren. Der Besuch der Sternwarte muss leider ausfallen... unglaublich, aber es regnet!

Da unser Flug erst am Abend geht, können wir den Vormittag des 09.05., unseres letzten Tages, noch für eigene Aktivitäten in und um die Lodge nutzen bevor es heißt, mit Tränchen in den Augen Abschied von Namibia zu nehmen.
Mit unzähligen Gänsehautmomenten, wunderbaren Erlebnissen und ganz vielen Bildern auf der Kamera und im Kopf sind wir dann am 10.05. morgens wieder gut in Frankfurt gelandet.
Die Guesthouses, Pensionen, Camps und Gästefarmen waren familiär, persönlich und landestypisch. Manchmal hatten unsere Unterkünfte gerade so viele Zimmer, wie wir brauchten, klein aber fein.

Wir wurden bestens betreut, hatten immer herzliche Gastgeber und auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Das Reisen in einer kleinen Gruppe macht die gemeinsamen Erlebnisse intensiver.
12 oder weniger sind das ganze Geheimnis für hautnahe Begegnungen mit den Highlights eines Landes.

Dank der tollen Organisation von Chamäleon, Pack Safari (örtliche Partner-Agentur von Chamäleon), unserem super Reiseleiter Stefan Rust und der Begleitung der „Chamäleons“ wird diese „Erfahrungsreise“ noch ganz lange nachwirken und uns allen unvergesslich bleiben.

Wenn auch Sie Lust auf intensive Gänsehautmomente bekommen haben, dann kontaktieren Sie mich. Gerne stehe ich und unser Team von studienreisen.de Ihnen zur Beratung und Buchung Ihrer „Wunderwelten-Reise“ von Chamäleon zur Verfügung.



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