Hauser exkursionen - Iran - Vom Persischen Golf zum Kaspischen Meer

  • 18 Tage Reise - Von Süd nach Nord: Unbekanntes und „was-muss“
  • Hauser exkursionen
  • Veranstalter: Hauser exkursionen
  • Angebotsnummer: 210134
  • Reisedauer: 18 Tage
  • Reise Land: Iran
  • Kundenbewertung:
    (4.07 von 5)
  • Teilnehmerzahl: min. 8 max. 15
  • ab € 2.828
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Der Iran ist anders als wir erwarten. Alle, die dort waren - und es werden immer mehr - kommen völlig begeistert zurück.
Die Faszination des Iran beruht auf den märchenhaften Oasenstädten Shiraz, Yazd und Isfahan. Diese Städte sind ein absolutes Muss und fehlen natürlich auch nicht in dieser besonderen Iran-Reise. Selten bereist sind dagegen der äußerste Süden um den Persischen Golf und die subtropische Region im Norden am Kaspischen Meer. Unterschiedlicher könnten die Landschaften kaum sein. Der Süden ist wüstenhaft; Wind, Wasser und Hitze modellieren bizarre Formen aus dem weichen Gestein und bilden einen starken Gegensatz zum türkisblauen Wasser des Persischen Golfs. Unbedingt sehenswert: die Insel Hormoz, die Regenbogeninsel. Hier hat sich die Natur als Künstler betätigt und mit spielerischer Phantasie Formen geschaffen und Farben kreiert. Der Norden ist dicht besiedelt, ihn prägen üppiges Grün, fruchtbare Flächen, ausgedehnte Wälder und Gebirgszüge, die im höchsten Berg des Orients, dem Damavand, gipfeln.
Neben den beeindruckenden kulturellen Schätzen Persiens und den vielfältigen Landschaften sind es im Besonderen die Begegnungen mit den Menschen, die uns immer offen und herzlich gegenüber treten. Unzählige Male werden wir im Iran mit offenen Armen begrüßt „welcome to Iran“ und spontan zum gemeinsamen Teetrinken eingeladen. Der Iran ist wirklich ganz anders!


Höhepunkte
 
  • Wanderungen: 6 x leicht (1 - 3 Std.)
  • Unbekannter und doch so faszinierender Süden des Iran
  • Inseln im Persischen Golf: bizarre Schluchten auf Qeshm und farbiges Hormoz
  • Kulturelle Höhepunkte Shiraz, Yazd und Isfahan
  • Subtropisches Flair am Kaspischen Meer
  • Unvergessliche Begegnungen mit herzlichen und liebenswerten Menschen
  • Vorbei am Damavand (5.671 m) durch das Elburs-Gebirge

 
Landkarte
Verlauf:

Tag 1: Flug nach Teheran
Am frühen Nachmittag fliegen wir von Frankfurt über Istanbul nach Teheran. Ankunft am Abend in Teheran und Transfer zum Hotel.

Tag 2: Teheran – Insel Qeshm
Wir werden zum Flughafen gebracht und nach ungefähr zwei Stunden landen wir auf Qeshm, der größten Insel des Iran. Der Flughafen liegt in der Inselmitte und wir fahren ungefähr eine Stunde nach Qeshm, dem gleichnamigen Hauptort der Insel. Die Vegetation ist spärlich, die Küste felsig. Am Nachmittag fahren wir in den östlichen Teil der Insel, in das Tal der Sterne. Man sagt, dass hier einst ein Meteorit auf die Erde gefallen sei. Die Landschaft ist spektakulär, wie auf dem Mond. Durch periodische Wasserfluten wurden über Jahrhunderte bizarre Felsauswaschungen ausgewaschen. Manche Felsgebilde sehen wie Festungen aus.
Anschließend fahren wir zum Golden Beach, wo wir barfuß auf dem Sandstrand gehen und den Sonnenuntergang am Persischen Golf genießen. Zum Abendessen geht es zurück nach Qeshm.

Tag 3: Insel Qeshm
Auf unserer Erkundungstour über die Insel fahren wir in den Westen, zum Hara-Mangrovenwald. Während einer Bootstour erkunden wir dieses besondere Ökosystem, das aus verschiedenen Mangrovenarten besteht, die sich an die Lebensbedingungen von Meeresküsten und brackigen Flussmündungen angepasst haben. Die Ornithologen unter uns werden besonders begeistert sein, da der Hara Mangrovenwald ein Vogelparadies ist.
Ein absoluter Höhepunkt der Insel ist die Chakuh-Klamm. Hier hat sich durch Erosion eine begehbare, kilometerlange Schlucht in das Sedimentgestein gegraben. Die ockerfarbenen bizarren Wände ragen senkrecht empor.
Auf dem Weg zurück nach Qeshm fahren wir im Norden beim Dorf Gouran zu einer Werft, in der die traditionellen bauchigen Holzboote, die Dhaus, in Handarbeit hergestellt werden. Besonders schön im Abendlicht zum Fotografieren sind die Boote bei Bandar-e Laft, wo wir zum Sonnenuntergang sind.

Tag 4: Insel Hormuz - Bandar Abbas
Östlich von Qeshm liegt die Insel Hormuz, die dieser Meeresstraße den Namen gegeben hat. An manchen Tagen gibt es eine direkte Fährverbindung von Qeshm nach Hormuz, wenn diese nicht gehen sollte, setzen wir zuerst wieder nach Bandar Abbas über und von dort weiter zur Insel Hormuz. Von weitem schon sieht man die Festung, die die Portugiesen Anfang des 16.Jh. dort erbaut haben.
Hormuz hat den Beinamen 'Insel der Farben' und gehört zu den geologischen Wundern unserer Erde. Vermutlich gibt es nur wenige Plätze, wo die Natur auf kleinstem Raum so viel Farben und Formen hervorgebracht hat: Im Norden Sandstrand, der silbern glitzert, im Süden steil abfallende Felsen, und ein Strandabschnitt der aufgrund der hohen Eisenkonzentration im Sand komplett rot leuchtet . Im Inneren der Insel gibt es mehrere kleine, weiß strahlende Salzseen und das sog. Regenbogental: unglaublich, die Farben und Formenvielfalt der Steine aufgrund der Vorkommen von verschiedensten Mineralien.
Vielleicht haben wir Glück und sehen eines der großen Kunstwerke, die oft von Künstlern mit verschiedenartigem Sand und Steinen an bestimmten Strandabschnitten gestaltet werden. Ein mittlerweile international berühmter Künstler, Dr. Ahmad Nadalian, hat hier sogar eine Galerie bzw. ein Museum eingerichtet. Da die Öffnungszeiten variieren, können wir nur hoffen, dass es geöffnet ist. Wir übernachten in einem lokalen Haus auf der Insel.

Tag 5: Bandar Abbas - Lar
Am Morgen setzen wir über nach Bandar Abbas wo wir den Fischmarkt besuchen. Wir verlassen den Persischen Golf und starten wir unsere Fahrt nach Nordwesten. Wir fahren durch typische Landschaftformen des Iran bei denen sich Gebirgszüge mit flacheren wüstenhaften Formen abwechseln. Unser Tagesziel Lar errewichen wir am Nachmittag.

Tag 6: Firuzabad - Shiraz
Heute starten wir früh, da wir einen langen Fahrtag vor uns haben. Am frühen Nachmittag erreichen wir Firuzabad, wo wir die alte sassanidische Rundstadt Gur besuchen. Firuzabad ist umgeben von Gebrigszügen und wir unternehmen eine Wanderung im Khorghe-Tal. Nach dem langen Sitzen tut die Bewegung gut. Am frühen Abend erreichen wir Shiraz.

Tag 7: Shiraz
Shiraz hat viele Beinamen: 'die Stadt der Liebe, der Rosen und der Nachtigallen' oder sie wird auch 'Garten des Iran' genannt. Wenn man einen Tag durch die Wüstenlandschaft gefahren ist, ist das Erstaunen groß in dieser Stadt: der Reichtum an Blumen und im Besonderen an Rosen verleiht Shiraz ein spezifisches Gepräge, das schon bei der Auffahrt durch den äußeren Torbogen Quran Gate auffällt. Besonders sehenswert sind: das Heiligtum Shah Cherab mit kunstvollen Spiegelarbeiten als wichtige Pilgerstätte der Schiiten, die Gärten der Stadt mit ihrem Duft nach Orangenblüten oder die Moschee Nasir-ol-Molk mit den bunten Fenstern, die der Sonne ein fantastisches warmes Farbenspiel bieten. In Shiraz sind die zwei berühmtesten Dichter Persiens in anmutigen Mausoleen am Stadtrand begraben: Hafis und Saadi. Zu Hafis Grab zu gehen und die Menschen dort zu erleben, die seine Gedichte rezitieren, hat einen ganz besonderen Zauber. Natürlich darf ein Bummel über den quirligen Vakil-Basar nicht fehlen – willkommen in der orientalischen Handelswelt! Zwischen Stoffen, Tüchern, Gewürzen, Teppichen und bunter Kleidung könnte man Tage verbringen, ohne sich auch nur eine Sekunde lang zu langweilen.

Tag 8: Shiraz – Persepolis - Yazd
Nach dem Frühstück geht es nach Persepolis, wohl die bekannesten UNESCO- Weltkulturerbestätten im Iran. Die altpersische Residenzstadt Persepolis ('Stadt der Perser') war eine der Hauptstädte des antiken Perserreichs unter den Achämiden und wurde 520 v Chr. von Darius I. gegründet. 330 v. Chr. wurde sie von den Truppen Alexanders des Großen in Brand gesteckt. Die Palaststadt, deren Bauten sich auf einer künstlichen Terrasse erheben, stellt einen Höhepunkt altpersischer Baukunst dar. Noch heute strahlen die monumentalen Repräsentationsbauten Größe und Erhabenheit aus. In den berühmten Relieffriesen erreicht auch die Bildhauerkunst einen Höhepunkt. Persepolis ist noch heute ein Identifikationsort für viele Iraner, obwohl oder gerade weil sie weit in die vor-islamische Zeit zurückreicht.
Auf unserem weiteren Weg Richtung Yazd machen wir einen kurzen Stopp bei der berühmten, uralten Zypresse von Abarqu. Der Legende nach wurde sie von Zarasthustra gepflanzt. Sie misst 25 Meter Höhe und der Umfang ihres Stammes beträgt 11,5 Meter. In der iranischen Kunst und Kultur ist die Zypresse als Baum ein weitverbreitetes Symbol. Sie steht für Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit und ewige Jugend. Am Abend erreichen wir Yazd.

Tag 9: Yazd - Isfahan
Yazd, eine der ältesten Städte des Iran, ist eine größtenteils aus Lehmziegeln erbaute Oasenstadt mit engen Gässchen. Sie liegt auf 1.200 m Höhe. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein - einmal dem Charme von Yazd verfallen, lässt einen die Stadt kaum wieder entrinnen.
Obwohl in der Wüste gelegen, wird die Stadt durch die Lage am Abhang des Skir-Kuh-Gebirges begünstigt. Weil sich im Frühjahr Schmelzwasser sammelt, das durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem geleitet wird, gibt es erstaunlich viel Grün in der Stadt. Die Bedeutung von Yazd in historischer Hinsicht liegt darin, dass die Stadt am Knotenpunkt verschiedener Karawanenwege liegt. Sie war das Zentrum der Zoroastrier im Iran und es gibt immer noch viele Feuertempel hier. Den wichtigsten Tempel besuchen wir. Interessant sind auch die sog. 'Türme des Schweigens'. Die Zoroastrier praktizierten bis 1970 eine besondere Art der Bestattung: Die Toten wurden nach einer rituellen Handlung in einen Turm gebracht, wo die Geier sich unter Beobachtung eines Priesters sofort an den Leichen gütlich taten. Wirklich genial sind in Yazd die Windtürme, jahrhunderte alte „Klimaanlagen". Ein raffiniertes Belüftungssystem in diesen Türmen sorgt für die Ventilation und somit auch für angenehme Temperaturen in Gebäuden. Die schönste Moschee der Stadt ist der dreistöckige Amir Chakhmaq-Komplex mit den symmetrischen Bögen und den zwei Türmen. In graziöser Einheit stehen sie da und überblicken den Platz davor.
Am Nachmittag fahren wir weiter nach Isfahan und erreichen die Stadt am Abend.

Tag 10: Isfahan
Die Bewohner Isfahans gelten seit alters her als umtriebig und geschäftstüchtig. Über viele Jahrhunderte gehörte ihre Stadt, die an der südlichen Route der Seidenstraße lag, zu den bedeutendsten Handelszentren Persiens. Ein iranisches Sprichwort sagt: wer Isfahan gesehen hat, hat die Hälfte der Welt gesehen... Der Reichtum an prachtvollen Sehenswürdigkeiten ist groß und viele fantastischen islamischen Bauwerke hier gehören zum Weltkulturerbe. Unfassbar die Größe des Imam-Platzes, eines der größten Plätze der Welt, auf dem im 17. Jh. sogar Polo gespielt wurde. Und rund um den Platz die eindrucksvollen Prachtmoscheen mit ihren für die persischen Sakralbauten typischen großen Bögen – an Schönheit und schlichter Eleganz kaum zu übertreffen. Welch imposante Eingangspforte zur damaligen Residenzstadt, genannt Ali Qapu ('hohes Tor!) mit dem riesigen Dach, das von Zedernholzsäulen getragen wird. Den schönen Bazar besuchen wir natürlich auch – die Auswahl ist riesig. Abends machen wir noch einen Spaziergang über die beleuchtete Allah-Verdi-Khan Brücke. Konzipiert als Viadukt, besteht sie aus 33 Bögen. Sie ist zweistöckig und bis heute kann man in mehreren unter dem Brückendach gelegenen Teehäusern Tee genießen.

Tag 11: Isfahan – Abyaneh – Matin Abad Eco Camp
Nach dem Frühstück geht es weiter Richtung Norden. Wir fahren auf das Karkas-Gebirge zu, an dessen Hang das kleine Dörfchen Abyaneh liegt. Berühmt ist das auf Stufen angelegte Dorf wegen der Häuser, die fast alle in rötlichen Farben gehalten sind. Sie bestehen aus Holz, Lehmziegeln und Stroh. Viele der Haustüren sind verziert. Abyaneh gehört zu den ältesten Orten des Landes und schmale Gassen und steile Wege führen hindurch. Noch heute wird hier die traditionelle Kleidung von den Bewohnern getragen, wodurch sie sich von den benachbarten Dörfern unterscheiden. Zur typischen weiblichen Kleidung gehört ein langer weißer Schal mit einem farbigen Blumenmuster, der die Schultern und den oberen Teil des Rumpfes bedeckt, außerdem ein knielanger Rock.
Tagesziel ist heute das Matin Abad Eco Camp: Hier können wir mal echtes Wüstenfeeling erleben. Wir beziehen unsere Zelte, die mit Betten ausgestattet sind. Wir genießen am Abend die Stille und staunen über den endlosen Sternenhimmel.

Tag 12: Kashan – Qom – Teheran
Wir verlassen das Camp und machen unseren ersten Stopp nahe Kashan, um den Fin-Garten zu besichtigen: inmitten alter Bäume verzaubert uns hier eine fantastische Gartenanlage mit Wasserläufen, Becken und Fontänen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In Kashan selbst ist das Haus eines reichen Kaufmanns aus dem 19.Jh. sehenswert, das ein Meisterwerk der Lehmziegelarchitektur darstellt.
Weiter in Qom, sehen wir schon von weitem die goldene Kuppel des Schreins der Fatima Masuma. Die Moschee in Qom ist ein Wallfahrtsort der Schiiten im Iran – wir können uns diese reich verzierte Moschee nur von außen anschauen.
Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen am Abend Teheran, wo wir unser Hotel beziehen.

Tag 13: Teheran
Die moderne Großstadt Teheran ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Iran. Heute leben im Großraum Teheran mehr als 14 Millionen Menschen.
Nach dem Frühstück besuchen wir das Nationalmuseum. Mit über 300.000 antiken Gegenständen aus präislamischer und islamischer Zeit besitzt es die größte Sammlung an Artefakten in Persien. Zu den beeindruckensten Ausstellungsstücken gehört die lebensgroße Statue von Darius dem Großen von ca. 500 v. Chr. und ein Relief aus dem Schatzhaus in Persepolis. Danach schauen wir uns die Kronjuwelen des Iran an, die in der Zentralbank aufbewahrt werden. Die Juwelensammlung ist wahrscheinlich die bedeutendste der Welt und von unschätzbarem Wert. Sie umfasst viele Edelsteine, Schmuckstücke, verzierte Möbel, Waffen und andere Gerätschaften. Der blassrosa-farbene Diamant Daria-i-Nur (Meer des Lichts) gehört mit 182 Karat zu den größten der Welt. (Die Öffnungszeiten der Juwelensammlung ändern sich leider oft und kurzfristig. Sollte ein Besuch nicht möglichsein besuchen wir den Golestan-Palast.) Nun ist es erst einmal genug mit Kultur und wir fahren zum Großen Basar. "Auf dem Basar von Teheran kannst Du alles finden, von der Milch des Huhnes bis zum Leben der Menschen." Gemeint ist mit diesem Sprichwort: Hier kannst Du das Unmögliche kaufen. Sofort nach dem Betreten sind alle unsere Sinne wach: überall Menschen, Farben, Gerüche. Dazu das Rattern von Karren, das Gefeilsche der Händler – was für ein Erlebnis! Die Reihenfolge der Sehenswürdigkeiten an diesem Tag ist nicht fest gelegt.

Tag 14: Damavand - Mahmudabad
Ganz früh am Morgen verlassen wir Teheran. Groß und mächtig steht er vor uns, der wunderschöne Vulkan Damavand, auf den wir zufahren: mit 5.610 m ist er der höchste Berg im Iran und im gesamten Orient. Am Lar-See steigen wir aus und machen eine Wanderung am Fuße des mächtigen Vulkans. In der Nähe des Dorfes Reyneh werden wir abgeholt und fahren nach Mahmudabad. Unglaublich – am Persischen Golf hat unsere Reise begonnen und jetzt sind wir tatsächlich am Kaspischen Meer angekommen.
Am Abend unternehmen wir einen Spazierrgang am Strand.

Tag 15: Mahmudabad - Bandar Anzali
Nach dem Frühstück fahren wir an der Küste des Kaspischen Meeres entlang bis nach Bandar Anzali. In Lahijan machen wir einen Spaziergang auf den sogenannten Teufelsberg 'Scheitan Kuh', und genießen den schönen Blick über die ganze Gegend. Die Stadt ist für qualitativ hochwertigen Tee berühmt und wird wegen seiner vielen Teeplantagen auch als Stadt „des grünen Teppichs" bezeichnet.

Tag 16: Bandar Anzali - Masouleh
Morgens unternehmen wir einen Spaziergang auf den Fischmarkt am Hafen und machen anschließend eine Bootsfahrt auf der Anzali Lagune.
Nachmittags setzen wir unsere Reise fort und fahren ins Bergdorf Masouleh, das bei der UNESCO als Weltkulturerbe vorgeschlagen ist. Da das Dorf auf Terrassen in den steilen Abhang hineingebaut ist, gibt es zwischen den Häusern nur ganz wenige Straßen, stattdessen viele Stufen und Serpentinengässchen. Die meist zweistöckigen Häuser sind aus Lehmziegeln gebaut und mit einem ockerfarbenen Lehm verputzt. Die Dächer sind flach und dienen häufig auch als Fußwege für die oberhalb liegende nächste Häuserreihe. Die Architektur der Häuser ist besonders eindrucksvoll und schön gestaltete Erker, Türen und Fenster aus Holzschnitzereien prägen das ganze Ortsbild.

Tag 17: Zurück nach Teheran
Durch die Berglandschaft des Albroz-Gebirges geht es zurück nach Teheran. Im für den Olivenanbau bekannten Roodbar, machen wir Pause. Je nach Verkehr erreichen wir Teheran am Nachmittag oder Abend.

Tag 18: Rückflug
Noch vor Mitternacht werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland wo wir am frühen Morgen ankommen.

 
Leistungen:
 
  • Hauser Reiseleitung ab/bis Teheran\n
  • Flug Frankfurt - Teheran - Frankfurt\n
  • Inlandsflug mit Qeshm Air Teheran - Qeshm\n
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren\n
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze\n
  • Halbpension\n
  • Übernachtung in 10 x Hotels, 7 x Gästehäuser\n
  • Transfers/Fahrten, Fährfahrten laut Programm\n
  • Eintrittsgebühren lt. Programm\n
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice\n


Nicht eingeschlossene Leistungen:
 
  • Visum (ca. € 130,- inkl. Referenz und Beschaffung)
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen


Wunschleistungen:
 
  • Anschlussflüge vorbehaltlich Verfügbarkeit: innerdeutsch € 120,-; Wien, Zürich Aufpreis auf Anfrage
  • Der Einzelzimmerzuschlag umfasst 10 Nächte
  • Einzelzimmerzuschlag 900,00 €


Schwierigkeitsgrad
1


Wichtige Hinweise
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.


Einreisebestimmungen
Einreise Iran

Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise ein Visum und dazu einen Reisepass, der noch mind. 6 Monate nach Rückreise gültig ist. Bitte beachten Sie, dass der Pass noch über eine freie Doppelseite verfügen muss und keine Einreisestempel von Israel enthalten darf. Für die Beantragung Ihres Visums benötigen Sie eine Referenznummer, die wir für Sie beim Außenministerium in Teheran besorgen. Dafür benötigen wir nach Buchungsbestätigung eine Passkopie, ein biometrisches Passfoto, den Vornamen Ihres Vaters sowie die Adresse Ihres Arbeitgebers, so fern Sie einen solchen haben.

Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt mit der jeweiligen für sie zuständigen Vertretung in Verbindung zu setzen.

Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenständen auf.

Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.


Impfungen & Gesundheitsvorsorge
Impfungen und Gesundheitsvorsorge Iran

Es sind keine Pflichtimpfungen notwendig. Empfohlen werden folgende Vorsorgemaßnahmen: Tetanus, Diphterie, Hepatitis A+B, Typhus.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.crm.de

Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit

Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkältungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter führt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur für Notfälle gedacht.

 
Wenn Sie sich für die Reise interessieren, können Sie uns gerne schreiben. Wir werden uns baldmöglichst bei Ihnen melden.
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