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USA - Studienreisen und Rundreisen

Die USA sind auch als Reiseziel für Studienreisen und Rundreisen das Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Sie werden von der großen Vielfalt der Vereinigten Staaten beeindruckt sein. Bestaunen Sie Wolkenkratzer oder viktorianische Häuser, shoppen Sie in New York oder unternehmen eine Bootsfahrt durch die Everglades. Ob Sie sich eine Wanderung im Nationalpark wünschen oder einen entspannten Tag am Strand von Miami Beach, die USA sind auch das Land der unbegrenzten Highlights. Wie viele Tage Sie für Ihre USA Studienreise auch geplant haben, Sie sollten sich gerade als USA Einsteiger nicht zu viel vornehmen. Vielleicht beginnen Sie mit der Region, die Sie am meisten fasziniert: Neuengland und Ostküste der USA mit Boston, New York und Washington, oder die Westküste mit San Francisco, Los Angeles und Las Vegas oder Alaska und Yukon.

Familienreisen verbinden Nationalparks, Strände zum Entspannen und Ausflüge in Vergnügungsparks. Viele Rund- und Studienreisen in den USA sind als Busreisen mit speziell qualifizierten Reiseleitern organisiert. Bei uns können Sie aber auch Privatreisen buchen und die grenzenlosen Weiten des Landes zum Beispiel mit einem Mietwagen erfahren.

Unsere Top Empfehlungen für USA Rundreisen und Studienreisen 2017 / 2018:

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Bewundern Sie die Metropolen New York, Los Angeles, Las Vegas, San Francisco, Miami und die Hauptstadt Washington D.C. Besuchen Sie in New York die Freiheitsstatue, die Flatiron Building, die Empire State Building, die Brooklyn Bridge, die Trump Tower, die Trinity Church, The Dakota, der Central Park oder den Bronx Zoo; in L.A. die Hollywood Hills, die Walt Disneys Concert Hall, das Southwest Museum oder das Getty Center; in San Francisco die Golden Gate Brücke, das Museum of Modern Arts, der Wolkenkratzer Transamerica Pyramid oder der riesige Golden Gate Park und in Miami die Everglades, das Ocean Drive, die Miami Beach oder der Miami Central-Park. In Washington D.C. werden Sie begeistert sein von den zahlreichen Parkanlagen, dem Capitol Hill, dem Arlington National Cemetery mit dem Grab John F. Kennedys, dem Capitol Hill und selbstverständlich dem Weißen Haus. Sie können auch andere bekannte Städte besichtigen, wie zum Beispiel Chicago, Dallas, Philadelphia, Atlanta oder Detroit.

Im Westen des Landes erwartet Sie der Death Valley Nationalpark, der Bryce Canyon, der Grand Canyon und ein UNESCO Weltnaturerbe, der Yosemite Nationalpark, mit einer artenreichen Flora und Fauna. Erleben Sie imposante Landschaften und Naturgewalten.

Nach Ihrer USA Reise werden Sie sicher schon auf dem Flug darüber nachdenken, welche Highlights Sie auf Ihrer nächsten USA Erlebnisreise entdecken und erleben wollen. Vielleicht gönnen Sie sich ja dann auch einen Anschlussaufenthalt auf den Traum Inseln von Hawaii um ihre Eindrücke Revue passieren zu lassen.

Wetter und Klima in den USA, New York

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Maximal-Temperatur 10° 16° 23° 27° 30° 29° 26° 18° 13°
Minimal-Temperatur -3° -3° 12° 16° 19° 19° 16° 10°
Sonnen-Stunden 5h 6h 7h 8h 8h 10h 10h 11h 9h 7h 6h 6h
Wasser-Temperatur 13° 18° 22° 22° 22° 18° 12°
Regentage 9 9 9 9 9 9 8 7 6 6 8 8

Sehenswürdigkeiten in USA

Kapitol

Kapitol Washington

Das Kapitol der Vereinigten Staaten von Amerika in Washington D.C.

Nach der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten fungierte nach zahlreichen Provisorien zunächst Philadelphia in Pennsylvania als Hauptstadt, doch befürchteten die anderen Staaten bald ein Übergewicht des ohnehin schon vergleichsweise großen und mächtigen Gastgeberstaates Pennsylvania. Die 13 ehemaligen Kolonien einigten sich deshalb bald darauf, eine neue Planhauptstadt zu errichten, die etwa auf halber Strecke zwischen den beiden großen Staaten Virginia und Pennsylvania sowie Maryland liegen und keinem Bundesstaat angehören sollte. Der District of Columbia entstand. Im Jahr 1791 begannen auf einem 30 Meter über dem Niveau des Potomac River liegende Plateau die Bauarbeiten am Kapitol. Dieses war damit neben dem Weißen Haus eines der ersten Gebäude in Washington D.C., noch bevor die eigentliche Stadt entstand. Das Kapitol zählt jedes Jahr rund fünf Millionen Besucher und ist damit eines der beliebtesten Touristenziele der USA.

Die Baugeschichte

Der Bau des Kapitols begann im Jahr 1791 in klassizistischem Stil. Zunächst wurde der Planer von Washington Pierre Charles L'Enfant mit dem Bau beauftragt, später nach Streitigkeiten dann Henry Latrobe. Mit dem an die Antike anknüpfenden Stil sollte bewusst die bis zum alten Griechenland und vor allem zum alten Rom zurückgehende demokratische und republikanische Tradition der neuen Republik betont werden. 1814 wurde der Bau im britisch-amerikanischen Krieg von britischen Truppen stark beschädigt und danach mit Variationen neu erbaut. Seit 1829 tagten Repräsentantenhaus und Senat im Kapitol, bereits 1851 wurden erste Erweiterungen nötig. Seitdem war der Gebäudekomplex des Kapitols beinahe ununterbrochen eine Baustelle und dies bis heute. Seit dem Jahr 2000 nämlich wird ein neuer, unterirdischer Besucherkomplex gebaut, der eigentlich 2005 fertiggestellt werden sollte, aber bis heute nicht vollendet wurde, während zugleich die Kosten explodiert sind. Dies macht den Bau im politisch stark polarisierten Amerika immer mehr zu einem Politikum.

Das Kapitol heute

Das Kapitol ist mit rund fünf Millionen Besuchern pro Jahr ein Besuchermagnet der Hauptstadt Washington. Während die 1859 zum Ende des Bürgerkriegs fertiggestellte gusseiserne Kuppel und ihre Rotunde früher frei zugänglich waren, ist heute der Zugang zum Kapitol strikt reglementiert. Nur noch geführte Gruppen dürfen unter strengen Sicherheitsauflagen in das Gebäude hinein. Dennoch ist dieses Zentrum der lebendigen amerikanischen Demokratie absolut sehenswert und sollte auf der Liste von Zielen für jeden Besucher von Washington D.C. stehen.

 


Central Park

der berühmteste Park der Welt

Der Central Park ist wahrscheinlich der berühmteste Park der Welt, in zahllosen Filmen abgelichtet, in Liedern besungen, aus Schlagzeilen von Presse und Fernsehen bekannt. Noch in den 80er Jahren war er vor allem bekannt für Überfälle und Vergewaltigungen, und bis in die frühen 90er Jahre hinein war er eine No Go Area von New York, doch das hat sich nachhaltig geändert. Mit der konsequent umgesetzten Zero Tolerance Politik gelang es dem Bürgermeister von New York Rudolph Giuliani ab 1993, die Kriminalität in ganz New York zurückzudrängen. Seitdem ist auch der Central Park wieder ein sicherer Ort und die New Yorker sowie die Besucher aus der ganzen Welt nehmen den Park seitdem mit Freude wieder als Freizeit- und Sportoase in der Betonwüste von Manhattan an. Keine New York Reise wäre komplett ohne Besuch des Central Parks.

Sehenswürdigkeiten im und um den Central Park

Um den Park herum gibt es zahlreiche berühmte Gebäude, so im Süden und Südosten zum Beispiel das berühmte Plaza Hotel und weitere bekannte Luxushotels, Richtung Westen die Zwillingstürme des "San Remo" und zahlreiche luxuriöse Wohntürme, wo die oberen 10.000 von New York residieren. Für kulturell Interessierte sind das "Metropolitan Museum of Art" und der von Frank Lloyd Wright entworfene architektonische Leckerbissen des "Guggenheim Museum" wichtige Ziele. Eine Pilgerstätte von eigenem Rang ist das Dakota Building an der Ecke von 72nd Street und 8th Avenue, wo John Lennon erschossen wurde. In der Nähe im Central Park befindet sich ein kleiner, von Yoko Ono gestalteter Bereich namens "Strawberry Field", wo Fans des Musikers Blumen niederlegen.

Central Park - Imagine

Es gibt zahllose weitere Sehenswürdigkeiten um den Park herum, so ist auch das Schmuckgeschäft "Tiffany" nicht weit entfernt. Doch sollte man den Blick nicht nur aus dem Park heraus richten, sondern sich auch einfach im Park treiben lassen. Läuft man um eines der Gewässer wie "The Reservoir" oder "The Harlem Meer" herum, schaut dabei den New Yorkern beim Joggen zu, hört sich die Straßenmusikanten an oder isst einen Hot Dog, dann ist man da, in New York und kann die Atmosphäre der Stadt aufsaugen. Der Central Park gehört den New Yorkern!

 


Oper von Santa Fe

Das beeindruckende Land der Mescalero-Apachen und Pueblo-Indianer, von Billy the Kid und den Ufos von Roswell hat schon viel erlebt. Darunter seit der Gründung der Santa Fe Opera im Jahr 1956 auf dem Grundstück einer Schweinefarm auch verschiedene amerikanische Erstaufführungen von Strauss- und Janáček-Opern und Schönberg-Werken. Zuletzt kamen Thomas Adès’ »The Tempest« und Kaija Saariahos »L’Amour de loin« auf die US-amerikanische Opernbühne. Seit dem Jahr 1998 spielt man immer von Juni bis August in dem neu errichteten, halb offenen und elegant geschwungenen Theater, wo man während der Ouvertüre das letzte Sonnenlicht verschwinden und bei Gewitter hinter der Szene die Blitze von Los Alamos zucken sieht.

Eine Oper und ihre Geschichte

Der New Yorker Dirigent John Crosby gründete die Oper im Jahr 1956 einige Kilometer nördlich von Santa Fe. Es war sein Wunsch, Sängern die Chance zu geben, in Ruhe zu proben und neue Rollen einzustudieren. Die erste Saison des erfolgreichen Unternehmers begann am 3. Juli 1957. Noch bis zum Jahr 2000 war John Crosby der Direktor der Oper und erreichte somit die längste Direktionszeit in der amerikanischen Operngeschichte.

Die Santa Fe Opera und ihr aktueller Chefdirigent Frédéric Chaslin mischen in den Sommermonaten in ihren jeweils fünf Opern, die man in täglich wechselnder Abfolge sehen kann, meist Repertoirehits, neue Musik und Raritäten. Außerdem werden US-Neulinge mit bereits bekannten amerikanischen Sängern und Berühmtheiten kombiniert. Für Opernliebhaber ist ein Besuch dieser Oper natürlich ein absolutes Muss und auch wer kein Fan klassischer Musik ist, kann gerne mitgehen. Schon alleine die Ausrichtung und Lage des Opernhauses sind atemberaubend und exklusiv - fast Open Air mit Überdachung und fantastischem Ausblick


Empire State Building

New Yorks Wahrzeichen ist ein Muss

Das Empire State Building ist das Wahrzeichen New Yorks und eines der Bauwerke Amerikas, die man bei einer Reise in die USA gesehen haben sollte. Die Aussichtsplattform bietet schon bei Tag unbeschreiblich schöne Ausblicke, doch bei Nacht ist sie atemberaubend schön. Auf das strahlende Lichtermeer zu schauen, verschlägt nicht nur erstmaligen New York-Besuchern die Sprache. Diese Aussicht auf die pulsierende Stadt ist voller Inspiration und auch bei Romantikern sehr gefragt. Vielen Besuchern und Einheimischen bietet sich die schönste Aussicht jedoch während der Dämmerung.

Unvergessliche Aussichten auf ein einziges Lichtermeer

Wer das Empire State Building in New York erklimmen möchte, muss immer mit Wartezeiten rechnen. In den Wintermonaten sind sie jedoch gering und man kommt nach einer Fahrt im Fahrstuhl und wenigen Minuten auf die erste Aussichtsplattform auf der 102. Etage. Dann kann es allerdings kalt und windig sein und man sollte eine Mütze oder Ohrenschützer dabei haben. Man genießt eine grandiose Aussicht auf Manhattan, den Hudson River und die angrenzenden Stadtteile. Auf dem Gebäude gibt es eine zweite, schmalere Plattform, doch bereits von der ersten ist der Ausblick einzigartig.

In Rekordzeit errichteter Prestigebau

Das berühmteste Gebäude Amerikas ist 443 m hoch und wurde 1930 in der Rekordzeit von 18 Monaten erbaut. Das bedeutet, dass man in nur einer Woche viereinhalb Stockwerke fertigstellte. Die Finanzierung übernahm größtenteils General Motors. Das Prestigebauwerk wurde auch als Konkurrenz zum Chrysler Building mit 319 m Höhe errichtet. Um es zu übertrumpfen, stockte man die letzte Etage kurzerhand mit einem 61 m hohen Turm auf. An dessen Spitze befindet sich ein Ankerplatz für Luftschiffe, der jedoch noch niemals von einem solchen Fahrzeug angesteuert wurde.
Ob Privatbesuch oder Studienreise, beim Aufenthalt in die Metropole an der Ostküste sollte das Empire State Building immer auf dem Programm stehen. Auch wenn man sich die Aussichtsplattform mit anderen New York-Besuchern teilen muss, vergisst man bei der phänomenalen Aussicht ganz schnell die Menschen um sich herum.


Everglades Nationalpark

Tropische Farben, Düfte und Tiere im Everglades Nationalpark

Bei einer Studienreise durch die US-amerikanischen Südstaaten steht Florida ganz oben auf der Liste. Hier warten Floridas Highlights wie das Villenviertel Palm Beach, die pulsierende Stadt Miami und natürlich die berühmten Sümpfe, die Everglades.

Der Everglades Nationalpark nimmt einen Großteil der Fläche des südlichen US-Bundesstaates Florida ein. Nur 100 km nördlich des Naturschutzgebietes befindet sich der Lake Okeechobee. Sein Wasser bewegt sich nur sehr langsam und in acht Kilometer Breite Richtung Süden. Mit nicht einmal einen halben Meter Tiefe fließen sie über die Everglades des Nationalparks, bis sie in der Florida Bay münden. In der Sumpfebene wächst Seegras, auf den kaum erkennbaren Erhebungen findet man tropischer Hölzer. Hier, auf einem fast 20 km breiten Streifen entlang der Küste mischt sich Salzwasser mit Süßwasser, die Grundlage für eine außergewöhnliche Vegetation und Fauna.

Eine exotische Wasserwelt voller Geheimnisse

Die Everglades sind Lebensraum für mehr als 300 Vogelarten. In der Trockenzeit zwischen Dezember und Mai leben Alligatoren in den wenigen, nicht ausgetrockneten Wasserstellen und sind daher gut zu sehen. Etliche Anbieter führen im Nationalpark Bootstouren unterschiedlicher Länge durch. Dabei ist man hautnah inmitten einer faszinierenden Natur. Während eine Tour mit dem Airboat relativ laut ist, kann man sich auch mit dem Kajak durch die Sümpfe und Mangrovenwälder führen lassen.

Aligatoren in den Everglades


Mit dem Kajak durch die Sümpfe – ein authentischeres Erlebnis

Wer in der kleinen Sumpfstadt Everglades City Quartier bezieht, ist direkt im schönsten Teil des Nationalparks. Von hier, aber auch von vielen anderen Stellen aus, kann man eine geführte Kajaktour starten. Um 6:00 Uhr morgens ist man dabei, wenn die Natur erwacht. Die weitläufige Sumpffläche vor einem ist einzigartig und Die Kajaktour durch die Everglades ist völlig gefahrlos, denn Alligatoren sieht man zwar gut, aber aus sicherer Entfernung. Besucher können neben Reptilien, seltenen wie Seeadlern und exotischen Fischen auch Pelikane, Flamingos, Waschbären und mit etwas Glück ganze Gruppen von Delphinen beobachten.
Die meistgenutzte Möglichkeit zur Erkundung der Sümpfe ist das Airboat. Dabei fährt man auf markierten Fahrerinnen zwischen Mangroven und erlebt die Natur weniger ursprünglich als mit dem Kajak. Die Airboat-Tour führt jedoch weiter hinaus auf den Golf von Mexiko.

 


Golden Gate Bridge

Sie ist das Wahrzeichen von San Francisco, gehört zu den wichtigsten Symbolen der Vereinigten Staaten und wurde 1995 zu einem der Weltwunder der Moderne erklärt: Seit ihrer Eröffnung im Jahre 1937 überbrückt die Golden Gate Bridge die Bucht von San Francisco. Mit einer Hauptstützweite von 1280 und einer Gesamtlänge von 2737 Metern brach das bautechnische Meisterwerk damals alle Rekorde. Fast 30 Jahre lang blieb es die längste Hängebrücke der Welt.
Der leuchtend orangerote Anstrich lässt die Brücke selbst bei Nebel noch aus der sie umgebenden Landschaft hervorstechen - allein dieser malerische Anblick ist eine Reise nach Kalifornien wert.

Golden Gate Bridge

Baugeschichte

Noch zu Beginn der vierjährigen Bauzeit stritten Experten darüber, ob der kühne Plan des Ingenieurs Joseph Strauss tatsächlich gelingen könne. Eine Wassertiefe von 97 Metern und starke Gezeitenströme stellten besonders am Südende für die Brückenbauer eine enorme Herausforderung dar. Die zum Bau benötigte Behelfsbrücke wurde mehrmals von Stürmen und auch von Schiffen schwer beschädigt, was den Bau immer wieder verzögerte.
Entsprechend frenetisch wurde die Eröffnung des Rekord-Bauwerks im Mai 1937 gefeiert. Etwa 200 000 Fußgänger "stürmten" die Brücke, bevor sie einen Tag später für den Straßenverkehr freigegeben wurde.

Weitere Daten und Fakten

Mit ihren 6 Fahrbahnen ist die Brücke insgesamt 27,5 Meter breit und hat, je nach Wasserstand, eine lichte Durchfahrts-Höhe von etwa 70 Metern. Die beiden Stahl-Pylone, die sie tragen, ragen 227 Meter hoch in den Himmel. Jeder von ihnen wird von 600 000 Nieten zusammengehalten.
Heute befahren täglich etwa 120 000 Fahrzeuge die Golden Gate Bridge, Tendenz steigend. Während die Fahrt stadtauswärts kostenfrei ist, wird für die Rückfahrt nach San Francisco eine Maut erhoben. So trägt sich die Brücke auch finanziell selbst, die hohen Wartungskosten sind gedeckt.

An- und Ausblicke

Einen herrlichen Panoramablick auf die Golden Gate Bridge und die dahinter liegende Skyline von San Francisco bietet der H. Dana Bowers Memorial Vista Point nahe dem Highway 101, sowie die Conzelman Road in den Marin Headlands.
Fährt man etwa 20 Kilometer weiter nach Norden, erreicht man das Muir Woods National Monument mit seinen 1000 Jahre alten Sequoia-Bäumen. Studienreisen nach San Francisco und Umgebung locken mit Sehenswürdigkeiten aus allen Fachbereichen.

 


Grand Canyon Nationalpark

Der Grand Canyon ist eine rund 450 Kilometer lange und Schlucht von spektakulärer Schönheit und bis zu 1.800 Meter tief. Seine Breite liegt zwischen rund sechs und bis zu 30 Kilometern. Rund 350 Kilometer Länge des Canyons sind als Nationalpark geschützt. An den Wänden des Grand Canyon kann man hervorragend verschiedene Gesteinsschichten der unterschiedlichen Erdzeitalter der Geologie studieren, denn der Colorado River hat sich sukzessive in das Gestein hineingegraben. Die gewaltige Schluchtenlandschaft ist eines der eindrucksvollsten Naturdenkmäler des daran ohnehin nicht gerade armen Westens der USA. Es ist daher kein Wunder, dass der Grand Canyon Nationalpark jedes Jahr etwa fünf Millionen Besucher erhält. Die nächste Stadt im Bundesstaat Arizona, auf dessen Gebiet der Grand Canyon Nationalpark sich komplett befindet, ist Flagstaff, im in dieser Gegend sehr dünn besiedelten benachbarten Utah wäre St. George die nächste Ansiedlung.

Grand Canyon Schlucht

Aktivitäten am Grand Canyon

Die meisten Touristen am Grand Canyon machen entweder privat mit dem eigenen PKW oder mit einem Mietwagen oder mit einem Tour Bus eine Rundreise entlang der Nationalparks der südwestlichen USA. In der Nachbarschaft befinden sich weitere berühmte Ziele wie das als Westernkulisse berühmt gewordene Monument Valley, das sich in einem Reservat der Navajo Indianer befindet. Ebenfalls nicht weit entfernt sind das Death Valley und die Nationalparks Bryce Canyon und Zion. Entlang des Canyon gibt es zahlreiche Aussichtspunkte, von denen aus man in die Schlucht hineinschauen kann. Spektakulär ist der Sonnenauf- oder -untergang vom Rande des Grand Canyon aus. Vielleicht noch eindrucksvoller sind Überflüge mit dem Hubschrauber oder dem Flugzeug, die nicht ganz billig sind, sich aber auf jeden Fall lohnen.

Wandern zum Colorado River

Wer körperlich fit und ein geübter Wanderer ist, kann bis zum tiefsten Punkt des Canyon hinabwandern, doch dies geht nur mit einer Genehmigung. Da die Wanderung mehrere Tage dauert und es im Canyon kein Wasser gibt, müssen Sie aber Ihre gesamte Ausrüstung und mehrere Gallonen Wasser mitschleppen. Alternativ gibt es leichtere Tagestouren.


Lake Powell

Touristenmagnet Lake Powell

Lake Powell Sonnenaufgang

Mehr als drei Millionen Besucher jährlich lassen sich faszinieren von der grandiosen Natur rund um den Lake Powell, einem gigantischen Stausee in Grenzgebiet von Utah und Arizona. Der See mit seinen zahlreichen Wassersportmöglichkeiten hat sich auch zu einem Touristenmagnet entwickelt, weil im Umland zahlreiche Naturwunder zu bestaunen sind, sei es der Grand Canyon, das Monument Valley oder die Rainbow Bridge, die größte natürliche Steinbrücke der Welt. Für Studienreisende bietet sich die Gegend ebenso an wie für Erholungssuchende.

Nationalparks im Norden und Süden

350 Kilometer nordöstlich von Las Vegas entstand der See in den 1960er Jahren durch Aufstauung des Colorado River. In den wilden Sandsteinformationen am Rande des Grand Canyon bildete sich seinerzeit ein Wasserspeicher, dessen Uferlänge von mehr als 3.000 Kilometern die Länge der US-Westküste übertrifft. Nachdem wegen Dürreperioden in den vergangenen Jahren der Wasserpegel gesunken war, finden sich jetzt an den Ufern zahlreiche Strände. Eingebettet ist der See in ein Naherholungsgebiet von mehr als 5.000 Quadratkilometern Größe, das nördlich und südlich jeweils an Nationalparks grenzt.

Heilige Brücke der Navajo-Indianer

In einem Seitenarm des Sees beeindruckt die Rainbow Bridge (Regenbogenbrücke) Besucher mit einer Spannweite von 82 Metern und einer Höhe von 88 Metern. Die Kraft des Wassers hat über tausende Jahre diese Formation geschaffen, die für die Navajo-Indianer ein Heiligtum darstellt. Nach einer Indianerlegende retteten sich die Navajo einst durch die Brückenöffnung vor einer Sintflut.

„Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Easy Rider“

Das Monument Valley mit seinen markanten Tafelbergen gilt als Heiligtum für Filmfreunde. Regisseur Sergio Leone etwa drehte dort 1968 sein Western-Epos „Spiel mir das Lied vom Tod“; ein Jahr später ließ Dennis Hopper Motorräder im Monument Valley auffahren, um „Easy Rider“ zu drehen – zwei von zahlreichen Filmen, die die Silhouetten der Felstürme oder den in der Sonne rot glühenden Sandstein als Kulisse nutzten.


Niagarafälle

Die berühmten Niagarafälle zählen zu den spektakulärsten Wasserfällen der Welt. Durch die Grenze zu Kanada, die etwa durch die Mitte des Niagara Flusses verläuft, liegt ein Abschnitt der Wasserfälle in Ontario (Kanada), der nordamerikanische Teil befindet sich in New York State (USA), in der nach den Fällen benannten Stadt Niagara Falls.

Niagara Fälle

Entstehung und Lage

Enstanden sind die berühmten Wasserfälle vor etwa zwölftausend Jahren durch sich zurückbildende Gletscher, am Ende der letzten Eiszeit. Der Begriff Niagarafälle fasst eigentlich drei Wasserfälle zusammen. Auf amerikanischer Seite liegen die sogenannten "American Falls" sowie die kleineren "Bridal Veil Falls".

Aktivitäten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Niagarafälle zu erleben. Idealerweise genießen Reisende die Sicht auf die Wasserfälle aus unterschiedlichen Perspektiven. Sei es vom Wasser aus bei der Fahrt mit einem der Ausflugsboote der „Maid of the Mist", die sogar hinter die Wassermassen fahren oder von oben, von einem der riesigen Aussichtstürme aus. Hier haben Besucher für ein geringes Entgelt eine atemberaubende Sicht auf die Niagarafälle. Von der sogenannten "Goat Island" aus können Reisende einen Rundgang zu der "Cave of the Winds" machen. Mit einem Aufzug gelangt man bis hinter den Wasservorhang, bis auf wenige Meter an das herabstürzende Wasser heran und kann das Naturspektakel so aus nächster Nähe erleben. Auch ein Flug mit dem Hubschrauber über die tosenden Fälle ist buchbar.

Die Niagarafälle sind besonders im Sommer eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in den USA. Auch am Abend, wenn die Wasserfälle mit verschiedenen Farben beleuchtet werden, bietet sich ein spektakulärer Anblick, der jedes Jahr Millionen von Besuchern anzieht.


Rocky Mountains

Die gewaltige Gebirgskette der Rocky Mountains durchschneidet den gesamten nordamerikanischen Kontinent von Norden nach Süden vom arktischen Polarkreis bis nach Mexiko.

Die Schönheit dieser von einer Bergkette beherrschten Landschaft reicht von Gletschern und verschneiten, über 2.500 Meter hohen Bergen mit eisigen Temperaturen über das extrem heiße Death Valley, die Canyons des Colorado und faszinierende Nationalparks bis hin zu wundervollen Ferienorten.

Von der Brooks Range in Alaska bis zur Sierra Madre in Mexiko

Nicht jede Definition schließt den auch als Alaskakette bezeichneten nördlichsten Teil der Rocky Mountains mit dem 6.194 Meter hohen McKinley in die über 7.000 Kilometer lange Bergkette der Rockys ein. Sie wird von riesigen Gletschern und Eistälern bestimmt.
Für manche beginnen sie erst mit den kanadischen Rocky Mountains, wo Nationalparks wie der Jasper oder der Banff Nationalpark zu Reisen durch eine abenteuerliche wilde Bergwelt einladen. Hier ist es durchaus möglich, einen Grizzlybär oder Elch in freier Wildbahn zu erleben.
Im Waterton Glacier International Peace Park gehen die Rockys von Kanada in die Vereinigten Staaten über. Hier besteht das Gebirge weniger aus Granitwänden, sondern aus rötlich braunem Sedimentgestein. Im Bundesstaat Montana liegt zwischen einigen Bergketten der Yellowstone Nationalpark, der mit dampfenden Geysiren und brodelnden Schlammlöchern nicht nur die Teilnehmer von Studienreisen in seinen Bann zieht.
Über Wyoming, wo die Karren der Pioniere bis heute ihre Spuren hinterlassen haben ziehen sich die Gipfel der Rocky Mountains weiter durch Colorado, wo sich mit dem 4.401 Meter hohen Mount Elbert der höchste Berg der USA erhebt. Hier zählt der Canyonland-Nationalpark zu den attraktivsten Reisezielen, die dieses Land zu bieten hat.
In New Mexico, in der Nähe von Santa Fe verlieren die Rocky Mountains ihren alpinen Charakter.
Schließlich bilden die zwei durch Mexiko verlaufenden Gebirgsketten der Sierra Madre ihren südlichsten Teil, der ebenso wie ihr nördlichster Abschnitt in manchen Definitionen nicht mit zu den Rocky Mountains gezählt wird.

 

 


Yosemite Nationalpark

Der Yosemite Nationalpark ist der älteste der 59 Nationalparks der auf dem Gebiet der USA und seit 1984 ein UNESCO-Weltnaturerbe. Er liegt in der Sierra Nevada in Kalifornien und ist etwa 300 Kilometer von San Francisco und 500 Kilometer von Los Angeles entfernt, von wo aus er mit dem Auto in wenigen Stunden bequem erreichbar ist. Die beste Reisezeit sind die Monate Juni bis September. In diesen Monaten sind alle Bereiche des Parks geöffnet und zugänglich.

Der Zauber der Natur

Den Yosemite Nationalpark hat eine Fläche von 3081 km² und wird von 1300 Kilometern an Wanderwegen durchzogen. Durch das Yosemite-Tal, entlang hoch aufragender Granitwände und vorbei an einer Vielzahl atemberaubender Wasserfälle lässt sich der Zauber der Natur am besten zu Fuß erkunden. Die rund um den Nationalpark gelegene Straße ermöglicht ein erstes Erkunden der Gegend auch mit dem kostenlosen Shuttlebus der Parkverwaltung oder mit dem eigenen Auto.

Yosemite Nationalpark Wasserfall

Heimat vieler Tier- und Pflanzenarten

Der Yosemite Nationalpark ist Refugium von 250 Tierarten. Viele davon sind vom Aussterben bedroht und nur noch hier anzufinden. Zu den prominentesten Vertretern im Nationalpark zählen die amerikanischen Schwarzbären, die Graufüchse und die Maultierhirsche. Der Nationalpark ist aber auch Heimat eindrucksvoller Pflanzenarten. Riesenmammutbäume etwa werden bis zu 80 Meter hoch und sind die größten Organismen unserer Erde. Sie können bis zu 3000 Jahre alt werden und sind eindrucksvolle Zeugen längst vergangener Zeiten.


Yellowstone Nationalpark

Der Yellowstone Nationalpark ist eines der beeindruckendsten Naturwunder der Erde. Er liegt in den Rocky Mountains im Bundesstaat Wyoming und wurde 1872 gegründet. Die Landschaft besteht aus dichten Nadelwaldgebieten sowie aus zahlreichen Flüssen und Seen. Eine besondere Bedeutung kommt dem Yellowstone Nationalpark zu, weil hier viele bedrohte Tierarten ein Zuhause gefunden haben. Darunter sind Pumas, Elche, Luchse, Wölfe und Bisons.

Yellowstone Nationalpark Wolf

Aufgrund dieser Vielfalt bietet sich der Besuch besonders auf Studienreisen an. Jährlich besuchen drei Millionen Menschen diesen faszinierenden Park, sodass sich im Laufe der Zeit eine touristische Infrastruktur bilden konnte. Zahlreiche Restaurants, Übernachtungsmöglichkeiten, Bars und Shops warten auf die Besucher.

Freizeitaktivitäten auf Reisen durch den Yellowstone Nationalpark

Zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten gehören:

  • Wandern
  • Reiten
  • Angeln
  • Bootfahren
  • Wintersport



Auf einer Länge von 1.500 Kilometern erstreckt sich ein Wanderwegenetz, das durch das Hinterland führt. Ortsansässige Firmen bieten für die Freunde des Reitsports geführte Ausritte für die sattelfesten Besucher an. Aber auch mit dem Kanu lässt sich der Park erforschen. Der Lewis Lake darf sogar mit Motorbooten befahren werden. In den Sommermonaten veranstalten die Park Ranger Wanderungen durch die interessantesten Gebiete des Yellowstone Nationalpark.

Beste Besuchszeit

Die meisten Besucher wollen auf ihren Studienreisen die beeindruckende Naturlandschaft und die Flora und Fauna des Parks sehen. Die beste Reisezeit ist in den Monaten von Mai bis September. Tagsüber ist es warm, die Nächte können jedoch recht kühl werden. Die Wintermonate sind kalt und es kann sehr viel Schnee fallen. Die meisten Besucher kommen deshalb während der Zeit von Juli und August.


Denali Nationalpark und Mount McKinley

denali landschaft

Wandern in wilder Natur - Der Denali Nationalpark

Der Denali Nationalpark befindet sich in Zentralalaska (USA) und ist etwa 24.500 km² groß. Das Bergmassiv Denali (indianisch für „der Hohe“) ist 6194 m hoch und gilt als Hauptattraktion des Denali Nationalparks. Der früher Mount McKinley genannte Berg gehört zur Gebirgskette Alaska Range, die die südliche Grenze des Nationalparks bildet. Die Nordseite des Parks besteht aus weiter, hügeliger Tundra, durch die in breiten Kiesbetten kalte Gletscherbäche fließen. Die interessante und einzigartige Tier- und Pflanzenwelt und die außergewöhnliche Möglichkeit, Elche, Füchse, Schneehasen, Grizzlybären und Wölfe aus der Nähe beobachten zu können, sind für viele Besucher der Anreiz, den Nationalpark zu besuchen. Zum Schutz der Tiere, hauptsächlich der Grizzlys, aber auch zur Sicherheit der Besucher sind bestimmte Gebiete zeitweise oder immer gesperrt.

Der Park, der jährlich von über 400.000 Menschen besucht wird, ist mit dem Flugzeug, der Alaska Railroad oder über den George Parks Highway zu erreichen. Die Alaska Railroad ist eine der nur zwei amerikanischen Staatsbahnen, deren Strecke bis nach Fairbanks reich. Ins Innere gelangen Besucher zu Fuß, per Fahrrad oder mit einem der vielen Pendelbusse, die regelmäßig von Mai bis September die Parkstraße befahren. Die sogenannten Shuttle Busse verkehren in kurzen Abständen und halten überall an, wo es Außergewöhnliches und Interessantes zu sehen gibt.

Tiere beobachten und Bergsteigen in unberührter Natur

Die wichtigste Sehenswürdigkeit des Denali Nationalparks ist der 6194 m hohe Denali (von 1917 bis 2015 offiziell Mount McKinley). Erfahrene Bergsteiger aus allen Erdteilen haben Nordamerikas höchsten Berg bisher bestiegen. Die wilde Landschaft des tierreichen Denali Nationalparks ist auch bei Wanderern sehr beliebt. Nur wenige Routen haben Markierungen, da das Gelände sehr offen und weitläufig ist. Berücksichtigen sollte man, dass das Gelände zum Schutz der Fauna und Flora in 35 Regionen unterteilt wurde. In jeder Region darf nur eine bestimmte Anzahl Park Besucher übernachten. Wer im Nationalpark übernachten möchte, muss sich daher beim Rilley Creek-Informationszentrum registrieren lassen. Hier erhält man auch Informationsmaterial und Karten, die die eingetragenen Wanderregionen enthalten und über alle Aspekte des Besuches des Nationalparks informieren.

 


Kenai-Halbinsel

Kenai-Halbinsel

Die Kenai-Halbinsel liegt im US-Bundesstaat Alaska. Der Besucher findet in der Region ein faszinierendes Naturpanorama vor.

Die Kenai-Halbinsel befindet sich südlich von Anchorage, der größten Stadt von Alaska, das wiederum den nördlichsten Bundesstaat der USA bildet. Durch den Isthmus in der Nähe des Portage-Gletschers verfügt die Halbinsel über eine Verbindung zum amerikanischen Festland. Auf der Ostseite der Kenai Peninsula, wie sie die Einheimischen nennen, sind die Kenai Mountains zu finden. Im Südosten ist der Kenai-Fjords-Nationalpark angesiedelt, während sich der Chugach National Forest im Nordosten befindet. Ein großer Teil der westlichen Kenai-Halbinsel wird vom Kachemak State Park sowie von Kenai Wildlife Refuge gebildet.

Tourismus auf der Kenai-Halbinsel

Neben der Ölindustrie bildet der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle der Kenai-Halbinsel. So können Teilnehmer von Studienreisen die abwechslungsreiche Landschaft der Region erkunden, die überaus sehenswerte Flüsse, Seen, Strände, Gletscher und Berge zu bieten hat. Jahr für Jahr lockt die Kenai-Halbinsel tausende Reisende aus aller Welt an, die sich dort erholen oder das phantastische Wildlife der USA bewundern möchten. Aber auch das Angeln von Lachsen und anderen Fischarten stellt eine beliebte Tätigkeit dar. Als besonders begehrtes Angelgebiet gilt der Zusammenfluss von Kenai River und Russian River. Darüber hinaus stellt die Kenai-Halbinsel ein interessantes Ziel für Trekking-Reisen dar.

Kenai River

Bild: Kenai River

Die Natur herrscht auf Kenai

Zu den Besonderheiten der Kenai-Halbinsel gehört, dass sie von der Natur beherrscht wird. Trekking Reisende, die eine Tour durch das Gebiet wandern, müssen auf mehrere Tage Einsamkeit gefasst sein. So präsentiert sich die Region beinahe unberührt, ist jedoch mit einem umfangreichen Wegenetz ausgestattet. Dennoch sollte der Reisende über ausreichend Kartenmaterial sowie eine gute Kondition verfügen.
Die Nachtruhe wird in der einsamen Umgebung zumeist in einem Zelt verbracht. Gute Plätze zum Zelten sind ausreichend vorhanden. Aber auch verschiedene Lodges bieten Übernachtungsmöglichkeiten im Nationalpark an. Nicht selten können die Besucher auf der Kenai-Halbinsel auch Elche beobachten. Ebenso kommen Braun- und Schwarzbären in dem Gebiet vor. Wenn man diese beobachten möchte, sollte man jedoch entsprechende Vorsicht walten lassen. Am Strand in der Nähe von Clam Gulch besteht die Möglichkeit, nach Rasiermessermuscheln zu graben.

 


Inside Passage und Glacier Bay

Bei der Inside Passage handelt es sich um einen Seeweg, der vor der Küste von Alaska und Nordwestkanada liegt. Ein beliebtes Kreuzfahrtziel bildet dort der Glacier-Bay-Nationalpark.

Unter der Inside Passage wird ein Seeweg vor der Nordwestküste der USA und Kanadas verstanden. Die Inside Passage, die sich über rund 800 Kilometer vor der Südostküste Alaskas erstreckt, beherbergt ungefähr eintausend Inseln. Über den Seeweg wird eine imposante Gletscherlandschaft angesteuert, die den Namen Glacier Bay trägt. Dort befindet sich auch der gleichnamige Nationalpark.

Reiseziel Glacier Bay

Margerie Gletscher

Bild: Margerie Gletscher

Durch die Inside Passage fahren jeden Sommer über 40 Kreuzfahrtschiffe, die pro Jahr rund 380.000 Besucher bringen, von denen Reisen wie zum Beispiel Studienreisen unternommen werden, um die einzigartige Landschaft des Glacier-Bay-Nationalparks zu entdecken. Die Eiszeit präsentiert sich dort quasi zum Anfassen. So kommt es vor, dass Eisstücke, die über 50 Meter groß sind, unter ohrenbetäubendem Lärm abbrechen und ins Wasser stürzen. Der Glacier-Bay-Nationalpark, der es auf eine Größe von 13.287 Quadratkilometern bringt, zählt zu den internationalen Biosphärenreservaten und ist Teil des Weltnaturerbes der UNESCO.

Besuch der Glacier Bay per Schiff

Bereist wird die Glacier Bay in der Regel über die Inside Passage per Schiff. So gibt es auf dem Landweg nur eine einzige Straße, die von einem kleinen Flughafen bei Gustavsburg ausgeht und in Richtung Nationalpark führt. Über diese Straße lässt sich zudem die Glacier Bay Lodge erreichen, die das einzige Hotel in der Region ist. Darüber hinaus sind noch einige Campingplätze vorhanden.

Sehenswürdigkeiten

Die Glacier Bay kann mit einer höchst beeindruckenden Flora und Fauna aufwarten. Unter anderem tummeln sich dort Küstenbraunbären, Delfine und Fischotter in freier Natur und lassen sich aus der Ferne beobachten. Sogar Wale sind hin und wieder in der Inside Passage unterwegs.

Freizeitaktivitäten

In der Glacier Bay können einige erholsame Freizeitaktivitäten unternommen werden. Dazu gehören Wandern, Angeln, Bergsteigen, Rafting und Kanufahren. Bei einer Wandertour wird jedoch empfohlen, sich von einem erfahrenen Ranger begleiten zu lassen, da sich der Besucher viele Wege selbst suchen muss.

 


Canyon de Chelly National Monument

 

Canyon de Chelly National Monument

Bild: Canyon de Chelly National Monument mit Spider Rock

Nur wenige Orte auf der Welt sind so atemberaubend schön wie der Canyon de Chelly National Monument im US-Bundesstaat Arizona. Die gewaltige Felsschlucht mit den imposanten Felsformationen erinnert an den nahe gelegenen Grand Canyon und kann jährlich zahlreiche Besucher jeden Alters anlocken. Ob für Wanderer, Camper, Studienreisen oder einfach nur interessierte Besucher aus aller Welt, der Canyon ist für alle eine besondere Sehenswürdigkeit.

Ein Ort mit Geschichte

Der Canyon wurde nicht umsonst 1931 zum "National Monument" deklariert, denn es liegt im Herzen der Nation der Navajo, des zweitgrößten indianischen Stammes in den USA. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass bereits vor fast 5000 Jahren die ersten Siedlungen hier entstanden sind. Seitdem wurde das Gebiet durchgehend bewohnt, was nirgendwo sonst auf dem Colorado Plateau über eine so lange Zeit der Fall war.
Der Canyon de Chelly ist auch durch die Navajo Indianer ein Ort der lebenden Geschichte und entführt den Besucher in eine Indianerwelt längst vergangener Zeiten.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten

Im Canyon de Chelly National Monument gibt es zahlreiche markante Orte, die man nicht verpassen sollte. Die Schlucht ist nicht nur der Drehort von einigen Western des Regisseurs J. Lee Thompson aus den 60ern, sondern auch der Ort von einzigartigen Felsformationen die den Besucher staunen lassen.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Schlucht gehört das Symbol des Canyons, der 240m hohe "Spider Rock", der wie eine spitze Nadel aus der Mitte der Schlucht ragt. Der Navajo-Legende nach, wohnte auf diesem Felsen die berüchtigte "Spinnenfrau" die den Menschen das Weben lehrte und ungehorsame Kinder verschlingt.
Ein weiterer interessanter Ort des Canyon de Chelly National Monument ist das "White House Ruin". Hierbei handelt es sich um eine 1000 Jahre alte, frühe Pueblo-Siedlung.
Abgesehen davon gibt es geführte Touren, Campingplätze, Aussichtspunkte und Wanderpfade, weshalb für jeden was dabei ist.

Fazit

Atemberaubende Aussichten, szenische Wanderpfade und antike Ruinen - all dies hat der Canyon de Chelly National Monument zu bieten. Nicht umsonst gehört es zu den historischsten Orten der USA. Vielleicht werden ja auch Sie bald in Ihren Reisen dieser Schlucht einen Besuch abstatten.

 


Mesa Verde National Park

Der Mesa Verde National Park liegt im südwestlichen Teil des US-Bundesstaates Colorado westlich der Touristenstadt Durango. Der Park hat eine Fläche von 210 km² und dient der Erhaltung menschlicher Kultur. Die Hauptattraktion von Mesa Verde bilden die rund 600 gut erhaltenen Felsenwohnungen vorkolumbianischer Anasazi-Indianerstämme, die erst Ende des 19. Jahrhunderts komplett erforscht wurden.

Felsbehausungen eines geheimnisvollen Indianerstammes

Bis zum Jahr 1300 n. Chr. breitete sich die bemerkenswerte Kultur der Anasazi-Indianer über große Teile der heutigen USA aus. Anfänglich wohnten die Indianer in schlichten Erdgruben, doch bis ihre hochentwickelte Kultur auf rätselhafte Weise unterging, hatten sie die Fertigkeiten entwickelt, die für den Bau der ungewöhnlichen Felswohnungen der Mesa Verde erforderlich waren. Viele der am besten erhaltenen Hinterlassenschaften der Anasazi verteilen sich über die Staaten Arizona, New Mexico, Colorado und Utah.

Faszinierende Felsenstädte und 700 Jahre Geschichte

Mesa Verde

Bild: Mesa Verde Nationalpark  Colorado USA

Die wichtigste Sehenswürdigkeit des Mesa Verde National Parks sind die verschiedenen Felsenwohnungen. Besondere Höhepunkte sind dabei die beiden Touren Balcony House und Cliff Palace, die ca. 90 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Hat man nur Zeit für eine der Touren, ist die Auswahl schwer: Cliff Palace bietet das bekannte und schönere Klippenhaus, Balcony House jedoch ein spannendes und auch für Kinder geeignetes Aufstiegserlebnis – eine in den Felsen geschlagene Treppe, eine hohe Holzleiter und ein Tunnel müssen überwunden werden.
Im Besucherzentrum, das von April bis Mitte Oktober geöffnet hat, erhält man die Eintrittskarten für die Führungen durch den Cliff Palace, das Balcony House und Long House. In der Nähe befindet sich auch das einzige Hotel des Parks, die Far View Lodge. Hier gibt es ein gutes Restaurant mit einem wunderschönen Blick über den Canyon.

Für die National Geographic Society zählt Mesa Verde zu den 50 Orten auf der Welt, die man in seinem Leben gesehen haben sollte. Zur Besichtigung des National Parks sollte man allerdings genügend Zeit einplanen. Mindestens ein ganzer Tag ist von Vorteil, da die Fahrzeit bis zu den Felsenbauten und zurück bereits etwa zwei Stunden erfordert.

 


Aspen

Aspen

das St. Moritz Amerikas

Natürlich reist man nach Aspen in Colorado, um die strahlend weißen Pisten hinab zu wedeln. Schließlich ist die ehemalige Silberminenstadt der berühmteste Skiort der USA. Vier grandiose Skiberge stehen dem ambitionierten Wintersportler zur Verfügung, die Skilifte sind in Reichweite gleich am Stadtrand. Vor allem Aspen Mountain ist für seine Waldabfahrten berühmt. Und Promis zum Anfassen gibt es obendrein. Nirgendwo sonst wohnen die Reichen, Schönen und Berühmten Tür an Tür mit anderen Skibegeisterten und bummeln gemeinsam durch das pittoreske Stadtzentrum. Dass Aspen das St. Moritz Amerikas genannt wird, verwundert nicht.

Pulverschnee und Kultur

Aber die Kleinstadt im Bundesstaat Colorado hat nicht nur Pulverschnee und postkartenblauen Himmel zu bieten. Auch wenn die Bergwelt mit Aspen Highland, Buttermilk, Snowmass und eben Aspen Mountain mit rund 300 traumhaften Abfahrten lockt, sollte man nicht vergessen, dass Aspen auch bedeutende Kultur zu bieten hat. Nachdem 1879 die ersten Silbervorkommen entdeckt wurden, nahm Aspen einen atemberaubenden Aufschwung. Eine City Hall wurde erbaut, heute Sitz des Stadtrates und der Kommunalverwaltung. Dazu kamen zwei Theater und eine Oper. Nach dem Silberrausch wurde es allerdings ruhiger in der kleinen Stadt. Für einen zweiten Aufschwung, der bis heute hält und sogar weiter ausgebaut wurde, sorgte der Industrielle Walter Paepcke mit seiner Frau Elizabeth.

Musik, Theater und Kunst

Den Industriellen ist es zu verdanken, dass Aspen nicht nur mit Schnee, sondern auch mit Kultur glänzen kann. 1949 wurde auf seine Initiative hin ein Klassik-Festival veranstaltet, aus dem das heutige Aspen Music-Festival hervorging. In den Sommermonaten von Juni bis August finden täglich Konzerte in Aspen statt. Insbesondere Musikstudenten der berühmten Akademie des Musikfestivals sammeln dort ihre ersten Bühnenerfahrungen. Außerdem gründete der Mäzen eine Denkfabrik, die heute Konferenzen zu aktuellen Themen ausrichtet. Daneben stellen Theater- und Tanzdarbietungen, Vorträge und Kunstausstellungen auch die anspruchsvollsten Besucher zufrieden. Die Kleinstadt Aspen in den USA kann es mit ihrem kulturellen Angebot heute mit jeder Großstadt aufnehmen.

 


Million Dollar Highway und die Durango and Silverton Railroad

Sehenswerte Landschaften und einsame Routen gibt es in Colorado reichlich. An Schönheit kann es jedoch kaum ein anderer Highway in den USA mit der US Route 550 aufnehmen. Der Abschnitt zwischen den Städten Ouray und Durango, der auch als “Million Dollar Highway“ bezeichnet wird, ist überwältigend und auf jeden Fall einen Besuch wert. Woher der ungewöhnliche Straßenname kommt, ist nicht abschließend geklärt; Einheimische, die an die Bodenschätze in der Region glaubten, behaupteten jedoch immer, dass in der Erde, die für den Straßenbau abgetragen wurde, Gold im Wert von mindestens einer Million Dollar stecken müsste.

Eine Straße und ihre Geschichte

Die US Route 550 entstand Ende des 19. Jahrhunderts, als man aus den Silber- und Goldminen der Gegend unglaubliche Reichtümer holte. Die Spuren dieser Schürf-Aktivitäten sind bis heute überall sichtbar. Neben einer letzten noch funktionsfähigen Mine säumen alte Gebäude, zerfallende Geräte und verlassene Schächte die Hänge über der Straße.

Mit Auto oder Dampflok dem Himmel entgegen

Das hübsche und gepflegte Gebirgsstädtchen Ouray ist für seine attraktive Lage zwischen Steilwänden und Gipfeln bekannt. Die einstige Minenstadt an der Route 550, die auch als „Schweiz der USA“ bezeichnet wird, ist bezaubernd und wird als Start- oder Endpunkt für den Abschnitt des Highway 550 sehr gerne von Reisenden besucht.

Ein weiteres lohnendes Ziel auf dem sehenswerten Highway ist die ehemalige Silberminenstadt Silverton, die auf knapp 3000 Metern liegt. Der Ort, der um das Jahr 1880 aufgrund der nahen Silberminen entstand, besteht größtenteils aus hübschen, restaurierten Häusern im Wildwest-Look. Heute leben noch rund 500 Menschen hier, die Stadt erfreut sich allerdings großen touristischen Zuspruchs. Hier hält auch die Durango and Silverton Railroad, die Dampfeisenbahn aus Durango. Die 70 Kilometer lange Bahnstrecke wurde zwischen 1881 und 1882 in nur elf Monaten fertiggestellt und gilt mit ihrer Streckenführung als die beste historische Eisenbahn des US-Westens. Von Mai bis Oktober verkehrt sie je nach Saison 2-4 Mal täglich.

Durango Dampfzug Colorado Silverton

Bild: Durango Dampfzug Colorado Silverton

Durango – Tourismus und der Geist des Wilden Westens

Die Touristenstadt Durango ist bekannt für ihre historische Eisenbahn und die nahegelegenden Skigebiete. Die lange und ausladende Hauptstraße säumen schöne Geschäfte und Galerien im Stil alter viktorianischer Architektur. Dank günstiger Wintersportbedingungen, vielfältiger Urlaubsmöglichkeiten und der beliebten nostalgischen Eisenbahn wurde der Tourismus zur Haupteinnahmequelle. Wichtigste Attraktion im Ort ist der Bahnhof der Durango-Silverton Narrow Gauge Railroad.
Die Route der Schmalspur-Museumseisenbahn ist atemberaubend und verläuft auf 70 Kilometern durch die Canyons des San Juan National Forest. Die Strecke, die im viktorianischen Minenarbeiterörtchen Silverton endet, existiert schon seit 120 Jahren. Da die einzelne Fahrt etwa dreieinhalb Stunden dauert, empfiehlt es sich eine Strecke mit dem Bus zu fahren, was nur etwa 1,5 Stunden dauert. Die Bahnstrecke ist das ganze Jahr über geöffnet und auch winterliche Ausflüge sind spektakulär.

 


Telluride

Telluride, eine Stadt, die niemals schläft

Wer sich als Reiseziel in den USA die Stadt Telluride in Colorado aussucht, sollte entweder viel Zeit mitbringen oder gänzlich aufs Schlafen verzichten. Kaum zu glauben, was in dieser Kleinstadt in den Rocky Mountains los ist. Ein Festival löst das andere ab, ein Event jagt das nächste. Was Aspen für die Skifahrer in den USA ist Telluride für Kulturhungrige. Kein Wunder, dass der malerische Bergort - wo man übrigens auch hervorragend Ski fahren kann - als Festival-Hauptstadt der Rocky Mountains bezeichnet wird.

Gloria Swanson war die Erste

Die Filmfestival-Tradition nahm 1974 ihren Anfang. Am 30. August wurde die restaurierte Fassung eines Stummfilmklassikers mit Gloria Swanson gezeigt. Die Schauspielerin selbst war vor Ort und wurde mit einer Silbermedaille geehrt, die seither alljährlich an drei Filmschaffende geht. Darunter sind Stars aus der Filmszene wie Meryl Streep, Catherine Deneuve oder Margarethe von Trotta. Heute werden neben den Klassikern jedes Jahr neue Streifen präsentiert. Diese US- und Weltpremieren sind oft Sprungbrett für den Nachwuchs. Seit 1979 findet zudem jährlich auch das Mountainfilm-Festival in Telluride statt. Hier kommen Filmenthusiasten wahrlich auf ihre Kosten.

Musik in den Bergen

Damit nicht genug. Da wären ja auch noch das Jazz- und Blues-Festival in Telluride Colorado, bei dem sich die ganz Großen aus der Musikszene auf den Bühnen ein Stelldichein geben, dann gibt es Klassikkonzerte im Park, in der Kirche und in der Oper. Legendär ist auch das Bluegrass-Festival, das seit 1974 stattfindet. Zu den prominenten Künstlern, die beim Bluegrass Festival auftraten gehörten Johnny Cash, Emmylou Harris oder die Dixie Chicks.

Yoga und Pilze

Wer sich von diesem gigantischen Augen- und Ohrenschmaus ein wenig erholen möchte, sollte beim Yoga-Festival reinschauen. Es ist schon etwas Einzigartiges, Yogaübungen und Meditationen vor den Kulissen dieser gigantischen Bergwelt durchzuführen. Und dann ist da noch das viertägige Mushroom-Festival. Hier erfährt der Interessierte nicht nur alles über Pilze, sondern wird auch kulinarisch verwöhnt.

Telluride

Bild: Telluride Colorado - Sommer - Landschaft


Vail

Vail

Durch den Tiefschnee ins Glück

Für Anhänger des Tiefschneefahrens gibt es in den USA nur einen Ort: Vail in Colorado. Die sogenannten Back Bowls, riesige Tiefschneekessel auf der Rückseite des Vail-Bergs, haben das Städtchen zum berühmtesten Skiort im größten Skigebiet der Vereinigten Staaten gemacht. Zu verdanken sind diese gigantischen Tiefschneefelder einer Naturkatastrophe. Ende des 18. Jahrhunderts zerstörte ein Buschfeuer riesige Waldflächen. Davon hat sich das Gebiet nicht mehr erholt. Während ringsum Vail dichtbewaldete Berge stehen, hat das Feuer diese Back Bowls hinterlassen, die Skifahrer und Snowboarder aus aller Welt anziehen und Ihnen ein riesiges Skigebiet bescheren.

Vail - Skiort der Superlative

Wer ein außergewöhnliches Skigebiet sucht, hat es in Vail gefunden. Das alpenländisch wirkende Bergdorf in Colorado ist eine Retortenstadt, die 1962 gegründet wurden und bietet einen Skizirkus der Superlative. Allein auf 103 km langen schwarzen Pisten, können sich besonders ambitionierte Sportler austoben. Das wissen auch Skiprofis zu schätzen. Einige Athleten des US-Teams trainieren regelmäßig dort. Insgesamt warten 2 141 ha Piste auf die Skifahrer und Schneesurfer. Es herrscht absolute Schneesicherheit. Und beim Schnee gerät jeder ins Schwärmen, zeichnet er sich doch durch besondere Flauschigkeit und Trockenheit aus, und wird daher als Champagner-Powder bezeichnet. Wer seinen Skikünsten nicht traut, kann sich auch per pedes, sprich mit Schneeschuhen, auf den Weg durch die Back Bowls machen.

Auf beheizten Bürgersteigen ins Nachtleben

Natürlich wird in einem solchen Ort das Après-Ski großgeschrieben und auch da lässt sich Vail nicht lumpen. Beheizte Bürgersteige und ein autofreies Zentrum laden zum Flanieren ein. In den Spas werden die strapazierten Muskeln gelockert, für das kulinarische Vergnügen sorgen exquisite Restaurants und was gibt es für einen besseren Platz für den abendlichen Absacker als eine Bar mit Livemusik? Und wem die Bewegung auf der Piste noch nicht genügte, kann in diversen Locations noch locker die Hüften kreisen lassen.

 


Mark Twain Haus

Mark Twain Haus

Im Land von Tom und Huck

Wer erinnert sich nicht an diese liebenswürdigen Abenteurer aus Kindertagen: Tom Sawyer und Huckleberry Finn, deren Geschichten der Feder von Samuel Langhorne Clemens, weltweit besser bekannt als Mark Twain, entsprungen sind.

Eine Reise durch Hartford, der Bundeshauptstadt von Connecticut in den USA, führt daher unweigerlich in das Mark Twain-Haus in der Farmington Avenue, wo das Haus 1874 vom Architekten Edward Tuckerman Potter errichtet wurde. Im neugotischen Stil, wie es sich Mark Twain gewünscht hat.

Neugotik trifft Farmgelände

Dass der Autor gerade das alte Farmgelände in Hartford für sein neues Heim gewählt hat, lag daran, dass sowohl sein Verleger Bliss, als auch Schriftstellerkollegen in der Stadt wohnten. Im Zuge von An- und Umbauten im Jahr 1881 ließ Twain durch Louis Comfort Tiffany, einem begnadeten Maler und Glaskünstler (Tiffany-Kunst) das Erdgeschoss neu dekorieren. Tiffany übernahm Elemente der orientalischen, indischen und türkischen Kunst und schuf ein einzigartiges Interieur. Lange konnte Twain sein ungewöhnliches Haus nicht genießen. Fehlinvestitionen zwangen ihn 1891 auf Vortragstour durch Europa. Doch seine wirtschaftliche Situation verschärfte sich und 1903 musst er sein Haus verkaufen.

Spendengelder bewahrten vor Abriss

Die neuen Eigentümer errichteten darin von 1917 bis 1922 eine Schule für Jungen. 1929 sollte das Gebäude abgerissen werden, doch eine Stiftung kaufte das Anwesen und begann mit der Restaurierung. Dank der Spendengelder konnte ab 1955 das Haus komplett saniert und als Museum konzipiert werden. Die Einrichtung wurde originalgetreu wiederhergestellt und 1960 wurde das Haus als Museum eingeweiht. 1974, genau einhundert Jahre nach dem Bau, war die Restaurierung beendet. Die Zeitschrift National Geographic hat das Haus von Mark Twain als eines der zehn geschichtlich bedeutendsten Häuser der Welt eingeordnet.

Im rückwärtig gelegenen Teil der Farm wurde im Kutschenhaus ein Besucherzentrum errichtet. Dort sind Ausstellungen zu sehen, und es gibt einen Hörsaal mit Vorträgen über Leben und Werk Twains.

 


Essex, Connecticut

Das malerische Städtchen Essex in den USA verkörpert mit seinen 6.600 Einwohnern und seinen historischen Gebäuden die perfekte amerikanische Kleinstadt auf dem Land.

Geschichte

Essex liegt in der Region Middlesex County im Bundesstaat Connecticut, südlichste der „Dreizehn Kolonien“, die 1776 ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erklärten und die USA gründeten. Sie ist eine der wenigen amerikanischen Städte, die je von einer fremden Staatsmacht angegriffen wurden – und zwar 1814 während des Britisch-Amerikanischen Krieges, als die Briten achtundzwanzig Schiffe zerstörten. Die Gebäude der Stadt stammen aus dem späten 18. bis 20. Jahrhundert, wobei die Main Street mit ihren zwischen 1790 und 1820 errichteten Gebäuden bis heute weitgehend unverändert ist.

Attraktionen

Hauptattraktionen sind die alljährliche „Groundhog Day“-Parade in Essex, bei der das Papiermaché-Murmeltier „Essex Ed“ das Ende des Winters einleitet, die „Loser’s Day Parade“ eingedenk der Ereignisse von 1814, und – am ersten Samstag im Juni – das „Shad Bake“, traditionelles Grillen des „shad“, eines Herings, am offenen Feuer. Auch Reisen mit der alten Dampfeisenbahn von Essex bis Deep River (und weiter mit dem Dampfschiff) sind sehr beliebt und werden oftmals im Rahmen von Studienreisen angeboten, die sich dem „Indian Summer“, der typisch neuenglischen Laubfärbung im Herbst, widmen.

Besondere Sehenswürdigkeit

Eine der Hauptattraktionen des Ortes ist „The Griswold Inn“, im späten 18. Jahrhundert gegründet und älteste durchgängig betriebene Gaststätte der USA. Die Wände sind mit historischen Ausstellungsstücken sowie seltenen Feuerwaffen und etlichen Seefahrt-Gemälden des bekannten Malers Antonio Jacobsen dekoriert. Angeboten werden neben traditionell-neuenglischer Küche Live-Musik, Zaubershows, Geschichtenerzählungen oder Handwerksvorführungen. Sogar in der Serie „Mad Men“ fand „The Gris“ Erwähnung.

Kulinarisches

Die Küche Neuenglands verwendet viel Fisch und Meeresfrüchte. Besonders bekannt ist die „apizza“ – lokaler Spitzname für eine bestimmte Form von Pizza, die besonders gern mit Muscheln als „white clam pie“ verzehrt wird. Auch Hamburger und die hier "grinder" genannten länglichen, mit verschiedenem Fleisch, Käse, Gemüse und Würzsaucen belegten Baguette-Sandwiches gehören dazu.

 


Winterthur Museum

Winterthur Museum - So viel mehr als ein Museum

Das Winterthur Museum befindet sich in der gleichnamigen Stadt Winterthur im Norden des US-Bundesstaates Delaware. Der offizielle Titel des Museums lautet „Winterthur Museum, Garden and Library“, woran man erkennen kann, dass zu dem geschichtlichen Gebäude neben dem Kunstmuseum auch noch eine Bibliothek und ein Garten gehören. Das Anwesen gehörte Henry Francis du Pont, einem berühmten Kunstsammler, der sich auf amerikanische dekorative Kunst spezialisierte. Im Museum können Besucher das Feinste und Teuerste an Möbeln, Metallarbeiten, Glas, Keramik, Gemälden und Textilien bewundern.

Eine Reise in die Vergangenheit

Erbaut wurde das ehemalige Wohnhaus des Sammlers in den 1910er Jahren. Der Baustil des klassizistischen Herrenhauses orientiert sich stark an europäischen Landhäusern des 18. und 19. Jahrhunderts. Das großzügige Anwesen, das aus dem du Pont Museum, einer Forschungsbibliothek, einem großen Garten und einem Souvenirgeschäft besteht, umfasst eine Fläche von ca. 4 km². Seit dem Jahr 1951 ist das Hauptgebäude ein Museum, das die Sammlung des bekannten Kunstsammlers ausstellt. Diese beinhaltet die bedeutendste Sammlung an Americana in den ganzen Vereinigten Staaten.

Die Leidenschaft eines Mannes und sein Geschenk an Amerika

Es gibt etwa 85.000 Sammlerstücke in diesem Museum. Ein Großteil der Ausstellungen ist in kurzen und spannenden Führungen für Besucher zugänglich. Die imposante Sammlung umfasst mehr als zwei Jahrhunderte amerikanischer dekorativer Kunst, vor allem aus der Zeit zwischen 1640 und 1860 und enthält einige der bedeutsamsten Stücke des Möbelbaus und der Kunst Amerikas. Die Bücherei des Winterthur Museums beinhaltet mehr als 87.000 Bücher und etwa 500.000 Bilder und Manuskripte, größtenteils aus den Bereichen Architektur, Amerikanische Geschichte und Kunsthandwerk. Der sehenswerte Komplex beherbergt auch umfangreiche Bildungs-, Konservierungs-, Forschungseinrichtungen.

Ein Garten als Gesamtkunstwerk

Winterthurs Gartenlandschaft außerhalb des Museums umfasst sanfte Hügel, Bäche, Wiesen und Wälder. Gründer Henry Francis du Pont, der auch ein außergewöhnlich guter Gärtner war, wählte für seinen Park die erlesensten Pflanzen der ganzen Welt aus und arrangiert sie zu besonderen Farbkombinationen. Dabei achtete er darauf, dass von Ende Januar bis in den November hinein immer einige Blumen blühen. Der Garten wird auch heute noch wie zu seinen Lebzeiten verwaltet und seine Visionen beeinflussen nach wie vor die Entscheidungen der heutigen Gärtner.

 


Mystic Seaport

Historischer Hafen Mystic

größtes Museum seiner Art in den USA

Mit der größten Sammlung an Wasserfahrzeugen und etwa 60 originalen, aus Seefahrerorten stammenden Gebäuden zeigt sich das Mystic Seaport als ein äußerst informatives und beeindruckendes Freilicht-Museum.

Seefahrerromantik am Mystic River

Im Südosten des US-amerikanischen Bundesstaates Connecticut liegt im Ort Mystic, am Ufer des nur wenige Kilometer langen Mystic River, das Mystic Seaport – ein maritimes Museum der besonderen Art. Bereits im Jahr 1929 gegründet, wurde es nach dem Prinzip gelebter Geschichte, der „Living History" aufgebaut. Nur wenige Jahre später erlangte es 1941 mit dem Kauf des letzten hölzernen Walfangschiffes Charles W. Morgan seine überregionale Bedeutung. Heute stellt es mit einem integrierten Museumshafen und einem Schifffahrtsmuseum das größte maritime Museum der USA dar.

Im Museumshafen liegt eine Flotte von Schiffen, darunter zahlreiche Segelschiffe, die in der zweiten Hälfte des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erbaut wurden. Darunter befindet sich ein 1862 erbauter Schoner, ein Segelschulschiff aus dem Jahr 1882, ein Fischerboot von 1926 und einer der ersten vollständig geschweißten Hafenschlepper von 1937. Einige der Schiffe können besucht werden, wobei aufkommende Fragen vom fachkundigen Personal gern beantwortet werden. Großer Beliebtheit erfreut sich das jedes Jahr im Juni veranstaltete „Mystic Seaport Music Festival", das als eines der ältesten seiner Art in Nordamerika gilt.

Erlebbares Handwerk in historischen Gebäuden

Fast alle der über 60 originalen Gebäude wurden an ihren ursprünglichen Standorten demontiert und in Mystic wiederaufgebaut. In den meisten historischen Gebäuden werden traditionelle Handwerke zu neuem Leben erweckt, mit denen Produkte für die damalige Schifffahrt hergestellt wurden. Zu ihnen gehören eine Seilerei, ein Schiffsausrüster, eine Küferei und eine Schmiede. Sie alle empfangen ebenso wie ein Schiffsagentenbüro oder ein Geschäft für nautische Instrumente die wissbegierigen Besucher und demonstrieren ihnen die in vergangenen Zeiten ausgeübten Aktivitäten.
Täglich werden besondere Höhepunkte geboten, die auf einem Programmblatt angekündigt werden. So besteht beispielsweise die Gelegenheit, an einem Ruderboot Trip auf dem Beiboot des berühmten Walfängers teilzunehmen. Kinder können spezielle kleine Theatervorstellungen besuchen und an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen.

 


Kennedy Space Center

Cape Canaveral Florida

Bild: Cape Canaveral Florida

Eintauchen in die Geschichte und Zukunft des US-Weltraumprogramms

Das John F. Kennedy Space Center befindet sich in Cape Canaveral, an der Ostküste des US-Bundesstaates Florida. Von hier aus starteten von 1968 bis 2011 alle bemannten Raumflüge der Vereinigten Staaten – erst die Apollo-Missionen und von 1981 bis 2011 die Space Shuttles, die dort teilweise auch wieder landeten. Der Weltraumbahnhof der NASA umfasst eine Fläche von rund 567 Quadratkilometern und beschäftigt etwa 17.000 Mitarbeiter. Mit einem großen Besucherzentrum, dem Visitor Complex und Führungen über das Gelände ist das KSC ein wichtiger Anziehungspunkt für Besucher.

Das Besucherzentrum des Kennedy Space Centre besteht aus dem Visitor Complex, mehreren miteinander verbundenen Bauwerken und den Open-Air-Ausstellungen samt Rocket Garden. Man erfährt hier dank vieler Ausstellungsstücke und Dokumente alles über die Zukunft und Geschichte der amerikanischen Raumfahrt, kann Space-Shuttles im Original und Nachbauten der Raumstation aus der Nähe besichtigen. Im Rocket Garden, dem „Raketengarten“ können Besucher alle wichtigen Modelle von der deutschen V 2 bis zur atemraubend großen Saturn-V-Rakete bewundern. Um einen ersten Eindruck von den Raumfahrteinrichtungen und der Größe des Geländes zu bekommen, sollte man an einer Bustour teilnehmen. Die Busse steuern Haltepunkte wie das Apollo/Saturn V Center an, an denen man aussteigen und Besichtigungen machen kann.

Intergalaktische Erlebnisse im Apollo/Saturn V Center

Im Apollo/Saturn V Center befindet sich eine der zwei verbliebenen Saturn-V-Raketen. In dem kleinen Lunar Theater wird eine Saturn-V-Mission vom Start bis zur Landung auf dem Mond nachgestellt. Besucher können sich die faszinierenden Ausstellungen über Astronauten und die Apollo-Mission ansehen und zum ersten Mal in ihrem Leben Mondgestein in die Hand nehmen.

Ein Muss für alle Raumfahrtfans

Zum Visitor Complex gehört auch ein IMAX-Kino. Die regelmäßig wechselnden Filme sind zwar Werbung, um die hohen Kosten der Weltraumprogramme zu rechtfertigen und für die künftige Finanzierung zu werben, wirken auf der riesigen Projektionsfläche jedoch höchst beeindruckend. Speziell gilt das für die im Weltraum aufgenommenen Bilder der Erde, die vom Hubble-Space-Teleskop aufgenommen wurden.

Der Weltraumbahnhof ist für alle Florida-Urlauber ein »Muss« und auch für Leute interessant, die sich sonst nicht so sehr für Technik oder Raumfahrt begeistern lassen. Für den Besuch sollte man mehrere Stunden einplanen, kann dort aber einschließlich der Bustouren leicht einen ganzen Tag ohne Langeweile verbringen.

 


Amelia Island

Amelia Island

Ein Natur- und Strandparadies mit bewegter Vergangenheit

Amelia Island ist die südlichste Insel der Inselkette Sea Islands, die sich entlang der amerikanischen Ostküste von South Carolina nach Florida erstreckt. Als einziges zum US-Bundesstaat Florida gehörendes Eiland dieser Inselkette bietet sie Urlaubern nicht nur eine unberührte Natur und lange saubere Sandstrände mit Dünen, sondern wartet auch mit einer spannenden Historie auf.

Die ersten bekannten Siedler von Amelia Island waren Angehörige des Ureinwohnervolks der Timucua, deren Spuren bis zum Jahr 1000 zurückreichen. Im Jahr 1562 kamen als erste Europäer französische Kolonisten unter der Anführung des Seefahrers Jean Ribault auf die Insel, nur um einige Jahre später von spanischen Truppen vertrieben oder sogar niedergemetzelt zu werden. In den nun folgenden Jahrhunderten wurde die Insel zum Streitobjekt zwischen verschiedenen Parteien und Nationen. Aus diesem Grund stand sie im Laufe der Jahre unter verschiedenen Flaggen und wird daher auch als "Isle of 8 Flags" bezeichnet. Auch der Inselname wechselte immer wieder. Im Jahr 1680 wurde die Insel endgültig nach der britischen Prinzessin Amelie Sophie, der Tochter Georg II. benannt. Wer noch weitere spannende Details aus der Inselgeschichte erfahren möchte, kann sich im kleinen aber feinen Amelia Island Museum of History näher informieren.

Abwechslungsreiche Urlaubstage auf der Inselschönheit

Naturbegeisterte finden auf Amelia Island eine einzigartige Fauna und Flora, können am Strand Muscheln sammeln oder baden, Wanderungen unternehmen oder unter Jahrhunderte alten Bäumen spazieren gehen. Neben einer vielfältigen Vogelwelt lassen sich in den Sommermonaten Meeresschildkröten beobachten, die zur Eiablage an den Strand kommen. Besonders an Familien mit kleinen Kindern richtet sich die interessante „Shrimping Eco Tour" auf dem Amelia River, bei der Meerestiere wie Garnelen eingefangen, zur Beobachtung in ein Aquarium gesetzt und danach wieder freigelassen werden. Mit ein wenig Glück zeigen sich hierbei auch Delfine.

Wer in seinem Urlaub selbst auf dem Wasser fahren möchte, kann den Amelia River auf eigene Faust erkunden oder an einer geführten Kajaktour teilnehmen. Natürlich kommen an den langen Sandstränden der wunderschönen Insel aber auch Sonnenanbeter voll auf ihre Kosten.

 


Key West

Vor der Südspitze der Halbinsel Florida führt der Overseas Highway über zahlreiche kleinere Koralleninseln und nicht weniger Brücken in die knapp 25.000 Einwohner zählende Stadt Key West. Ihr Territorium besteht aus der gleichnamigen Insel sowie vier kleineren Inseln und belegt eine Fläche von etwa 19 km². Die Stadt gilt mit ihrer Lage und der Erreichbarkeit auf dem Landweg als südlichster Punkt des Festlands der USA.

Ein Fort als Keimzelle einer Stadt

Die vorrangige Bedeutung von Key West lag ab 1845 über ein komplettes Jahrhundert in seiner Rolle als Marinestützpunkt der Nordstaaten und als Küstenbefestigungsanlage. Diese Funktionen fußten vor allem auf dem Mitte des 19. Jahrhunderts erbauten und später weiter ausgebauten und modernisierten Fort Zachary Taylor. Heute dient das in einen Park eingegliederte, von einem Festungsgraben und dicken Mauern umgebene Fort als Museum, das eine umfangreiche Sammlung alter Geschütze präsentiert. Der im Süden an den Atlantik grenzende Park bietet einen bei Schwimmern und Schnorchlern sehr beliebten, schönen Strand.

Key West Strand

Bild: Beach von Key West am Morgen

Key West als Touristenort

Wen seine Reise, die oft auch den Charakter einer Studienreise trägt, nach Key West führt, wird sicher feststellen, dass sowohl unter den Bewohnern als auch den zahlreichen Touristen der Anteil von Schwulen und Lesben recht hoch ist. Als interessantester Stadtteil gilt das den westlichen Bereich der Insel einnehmende, als Old Town bezeichnete Hafenviertel. Im Hafen selbst kann das historische Segelschiff Western Union besichtigt werden. Das Bild der Innenstadt wird von vielen älteren Häusern beherrscht, die teilweise im viktorianischen Stil erbaut wurden und heute unter anderem ein historisches Museum, Hotels oder Restaurants wie die Bull & Whistle Bar beherbergen.

Der Dry-Tortugas-Nationalpark

Etwas mehr als 100 km westlich von Key West liegt der per Fähre oder Wasserflugzeug erreichbare Dry-Tortugas-Nationalpark. Er liegt größtenteils unter Wasser und besteht über der Wasseroberfläche aus mehreren kleinen Sand- und Koralleninseln, von denen eine das als nationales Denkmal eingestufte Fort Jefferson trägt. Der Nationalpark ist für seine farbigen Korallenriffe, zahlreiche Schiffswracks und sein intaktes marines Ökosystem bekannt.


Key West

Vor der Südspitze der Halbinsel Florida führt der Overseas Highway über zahlreiche kleinere Koralleninseln und nicht weniger Brücken in die knapp 25.000 Einwohner zählende Stadt Key West. Ihr Territorium besteht aus der gleichnamigen Insel sowie vier kleineren Inseln und belegt eine Fläche von etwa 19 km². Die Stadt gilt mit ihrer Lage und der Erreichbarkeit auf dem Landweg als südlichster Punkt des Festlands der USA.

Ein Fort als Keimzelle einer Stadt

Die vorrangige Bedeutung von Key West lag ab 1845 über ein komplettes Jahrhundert in seiner Rolle als Marinestützpunkt der Nordstaaten und als Küstenbefestigungsanlage. Diese Funktionen fußten vor allem auf dem Mitte des 19. Jahrhunderts erbauten und später weiter ausgebauten und modernisierten Fort Zachary Taylor. Heute dient das in einen Park eingegliederte, von einem Festungsgraben und dicken Mauern umgebene Fort als Museum, das eine umfangreiche Sammlung alter Geschütze präsentiert. Der im Süden an den Atlantik grenzende Park bietet einen bei Schwimmern und Schnorchlern sehr beliebten, schönen Strand.

Key West Strand

Bild: Beach von Key West am Morgen

Key West als Touristenort

Wen seine Reise, die oft auch den Charakter einer Studienreise trägt, nach Key West führt, wird sicher feststellen, dass sowohl unter den Bewohnern als auch den zahlreichen Touristen der Anteil von Schwulen und Lesben recht hoch ist. Als interessantester Stadtteil gilt das den westlichen Bereich der Insel einnehmende, als Old Town bezeichnete Hafenviertel. Im Hafen selbst kann das historische Segelschiff Western Union besichtigt werden. Das Bild der Innenstadt wird von vielen älteren Häusern beherrscht, die teilweise im viktorianischen Stil erbaut wurden und heute unter anderem ein historisches Museum, Hotels oder Restaurants wie die Bull & Whistle Bar beherbergen.

Der Dry-Tortugas-Nationalpark

Etwas mehr als 100 km westlich von Key West liegt der per Fähre oder Wasserflugzeug erreichbare Dry-Tortugas-Nationalpark. Er liegt größtenteils unter Wasser und besteht über der Wasseroberfläche aus mehreren kleinen Sand- und Koralleninseln, von denen eine das als nationales Denkmal eingestufte Fort Jefferson trägt. Der Nationalpark ist für seine farbigen Korallenriffe, zahlreiche Schiffswracks und sein intaktes marines Ökosystem bekannt.


Joe´s Stone Crab

Ein Restaurant von Weltruf

Es gibt Restaurants, es gibt gute Restaurants und es gibt Joe´s Stone Crab Restaurant in Florida/USA. Wie der Name schon verrät, werden dort Stone Crabs, die legendären Steinkrebse serviert. Wer also schon mal in Miami Beach ist, sollte einen Abstecher nach South Beach ins Art Deco-Viertel planen und sich einen kulinarischen Luxusabend bei Joe´s gönnen.

Von New York nach Miami

Dass es dieses legendäre Restaurant in Miami Beach gibt, das tatsächlich weltweite Bekanntheit genießt, ist einem Zufall, besser gesagt, der Krankheit des Gründers Joe Weiss zu verdanken. Joe und seine Frau Jenny, beide stammten sie aus Ungarn, lebten in New York. Joe litt an Asthma und sein Doktor verordnete ihm einen Klimawechsel. So kam er 1913 nach Miami, setzte mit der Fähre rüber nach Miami Beach und begann mit einer kleinen Imbissbude am Strand. Die erste und einzige weit und breit. Ehefrau Jenny und Sohn Jesse kamen bald nach und bald wurde aus der Imbissbude ein kleines Restaurant.

Auf Erfolgskurs mit Stone Crabs

Ein Ichthyologe, ein Wissenschaftler für Fische, war es, der Joe 1923 auf die Idee mit den Krebsen brachte. Das war die Geburtsstunde von Joe´s Stone Crab Restaurant. Aber erst Sohn Jesse machte daraus einen Hot Spot, der bald im Terminkalender jedes Prominenten in Amerika stand. Und das ist bis heute so geblieben.

Sehen und gesehen werden

Die Stone Crabs von Florida sind eine weltberühmte Delikatesse, die nirgendwo exquisit zubereitet werden wie bei Joe´s, zumindest geht so die Kunde. Die Gäste schwärmen vom süßen Geschmack, der mit Joe´s berühmter Senfsauce erst so richtig zur Geltung kommt. Tischreservierungen sind übrigens nicht notwendig. Einfach reinkommen, falls kein Platz vorhanden ist, an die Bar setzen, einen Drink nehmen und warten, bis ein Tisch frei wird. Nirgendwo ist Sehen und gesehen werden kurzweiliger als bei Joe´s.


South Beach

Florida in den USA lockt mit langen, weißen Sandstränden, viel Sonne und einem aufregenden Nachtleben. Neben den Reichen und Schönen zieht es viele Touristen auf die Insel Miami Beach in dem Bundesstaat im Süden der Vereinigten Staaten von Amerika. Auch die Filmindustrie hat Miami Beach bereits für sich entdeckt. Einige Filme und Serien wurden hier – zumindest teilweise – gedreht.

In South Beach, dem südlichsten Teil von Miami Beach, gibt es neben der imposanten Art Déco Architektur einiges zu sehen. Von wunderschönen Appartementhäusern über leckeres Essen in zahlreichen Restaurants bis hin zu vielen Einkaufsmöglichkeiten – South Beach hat neben den weiten, schönen Sandstränden mit den typischen Lifequard-Häuschen in den unterschiedlichsten Farben also noch viel mehr zu bieten. Im Art Déco Viertel erwarten Sie Restaurants von Weltruf. Ein Urlaub in der Region lohnt sich stets.

South Beach Miami

Bild: Lifeguard South Beach Miami Florida

Reisen nach South Beach in Florida

Eine Studienreise nach South Beach ist bequem mit dem Flugzeug möglich. Nach ein paar Stunden in der Luft erreicht der Besucher das Ziel Miami am Atlantischen Ozean. Der Urlaub unter der warmen Sonne Floridas kann beginnen und ist immer auch ein Eintauchen in das Lebensgefühl Miamis.

Wetter in Florida

In den Sommermonaten ist es im tropischen Florida sehr heiß, so dass viele Reisende den Bundesstaat eher im Winter besuchen. Im Sommer regnet es zudem oft, der Winter ist eher trocken. Tropenstürme und Hurrikans können von August bis November auftreten.


Walt Disney World

Walt Disney World Orland, Florida, ist kein gewöhnlicher amerikanischer Freizeitpark. Der gigantische Komplex, der sich über 120 km2 erstreckt, bietet seinen Besuchern vier verschiedene Themenparks sowie drei Wasserparks und ist damit flächenmäßig der größte Freizeitpark der Welt. Neben einem ausgedehnten Golfressort umfasst Disney World Orlando 23 Hotelanlagen, zahlreiche Shops, Restaurants, Bars und einen Sportkomplex. Auch Freizeitaktivitäten wie Wandern, Biken, Rudern und Schwimmen sind in dem großflächigen Gelände problemlos möglich. Sein vielfältiges Angebot und das milde Klima Floridas bringen Disney World Orlando jährlich rund fünf Millionen Besucher ein. So gehört der Komplex den größten und beliebtesten Freizeitparks der USA an.

Walt Disney World Orlando – Themenparks

  • Magic Kingdom
    "Magic Kingdom" ist der älteste Komplex in Walt Disney World Florida. Weltweite Berühmtheit erlangte er durch das "Cinderella Castle", das sich inzwischen zu seinem Wahrzeichen etabliert hat. Weitere beliebte Attraktionen sind die abenteuerliche Fahrt durch eine Mine in der "Big Thunder Mountain Railroad", das eindrucksvolle Feuerwerk "Wishes über dem "Cinderella Castle" und die farbenfrohe "Disney Dreams Come True Parade".
  • Epcot
    Sie ist einer Idee von Walt Disney gewidmet - die Modellstadt "Epcot". Der futuristisch angehauchte Themenpark porträtiert den technischen Fortschritt der Menschheit. Besonders beliebt ist das "Spaceship Earth", in dem der Besucher die Geschichte der Kommunikation hautnah erleben kann.
  • Disneys Hollywood Studios<
    Film und Fernsehen - so lautet das Motto der "Disney Hollywood Studios". Jährlich verschlägt es Millionen von Disney Fans wegen des "Tower of Terrors", einem Freefall-Tower im Dunkeln, in den beliebten Themenkomplex.
  • Disneys Animal Kingdom
    Die jüngste Neuerung der Walt Disney World Orlando, Florida, ist das "Animal Kingdom" mit dem Wahrzeichen "Tree of Life". Der künstliche Baum soll Walt Disneys Bemühungen im Tierschutz symbolisch darstellen.

 


Golden Isles

Zwischen Erlebnis und Abgeschiedenheit

Wer die Ostküste der USA besucht, sollte unbedingt einen Ausflug zu den Golden Isles of Georgia einplanen. Egal ob private Reisen oder Studienreisen bevorstehen: Diese Inselgruppe hat sowohl historische Sehenswürdigkeiten als auch Erholung pur an den malerischen Stränden des Atlantiks zu bieten. Unterteilt sind die Golden Isles in die Inseln St. Simons Island, Sea Island, Jekyll Island, Little St. Simons Island und Historic Brunswick.

Unterschiedliche Einflüsse sorgen für Abwechslung

Die einzelnen Inseln der Golden Isles of Georgia unterscheiden sich mehr voneinander, als es einem auf den ersten Blick in den Sinn kommen würde. Das liegt daran, dass die unterschiedlichsten Menschen und Stämme die Inseln geprägt haben. Besucht man beispielsweise die Jekyll Island, wird man auf eine atemberaubende Gegend treffen, die ursprünglich von den Indianern bewohnt wurde. Später ließen sich hier spanische Missionare nieder, ehe die Engländer Jekyll heimsuchten. Die unterschiedlichen Einflüsse sind hier besonders spürbar.

Traumstrände soweit das Auge reicht

Wem nach einer langen Sightseeing-Tour entlang der Ostküste der USA nach einem Sprung ins kühle Nass oder einem relaxten Ausklang am Strand ist, wird am Driftwood Beach sicher auf seine Kosten kommen. Zwar mag der Spitzname dieses Strandes, "Friedhof der Bäume" zunächst abschreckend klingen, doch bei genauerem Hinsehen wird man feststellen, dass die Überbleibsel der Bäume ein ganz besonderes Bild abgeben.

Golden Isles: Mehr als eine Sightseeing-Tour entlang der Ostküste der USA

Landschaftlich gesehen kann den Golden Isles in und um Georgia kein anderes Fleckchen das Wasser reichen. Neben den vielen Traumstränden stechen bei Reisen auf die Inselgruppe vor allem die großen Eichen ins Auge, die mit spanischem Moos behangen sind. Ein einzigartiges Bild, das vermutlich weltweit seinesgleichen sucht. Übrigens sind die Inseln nicht so vom Rest der Welt abgeschottet, wie man gemeinhin denken mag. Auf St. Simons Island gibt es viele Boutiquen und Antiquitätenhändler, die unbedingt aufgesucht werden sollten.


Sanibel und Captiva

Sanibel

Bild: Sanibel

Im sonnigen Florida und in unmittelbarer Nähe zu Fort Myers gelegen, eignen sich die Sanibel und Captiva Inseln ideal als ganzjähriges Reiseziel. Der Golfküste des „Sunshine State“ vorgelagert, lassen sich hier angenehme Reisen während der milden Wintermonate ebenso, wie bei warmen Frühlingstemperaturen verbringen. Für Sonnenanbeter hingegen, sind die heißen Sommermonate ideal, um von den beeindruckend weißen Stränden zu profitieren und anschließend Erfrischung im tiefblauen Meer zu finden.

Islands Sanibel und Captiva – eine Reise ins Land der unbegrenzten Sehenswürdigkeiten

Sanibel und Captiva bieten sich nicht nur für klassische Strand Urlaube an, wie man eventuell aufgrund der nahezu atemberaubenden Strände vermuten könnte, sondern haben eine ganze Reihe an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten zu bieten, die den dortigen Aufenthalt mehr als abwechslungsreich gestalten.
Wer sich für die „natürliche Bevölkerung“ der weißen Strande auf Sanibel und Captiva interessiert, wird an den diversen Stränden seine Freude haben. Die sonnigen Inseln gelten als echtes Muschelparadies!
Muschelsucher finden hier unzählige Arten an Muscheln und anderen kleinen Schalentieren die an die Strände gespült werden.
Das Naturschutzgebiet „Darling National Wildlife Refuge“ wiederum eignet sich hervorragend für naturbezogene Studienreisen zur Erforschung der dortigen Mangrovenwälder oder zum Beobachten der unzähligen Zugvogelarten, die dort alljährlich einkehren. Mit etwas Glück können in der Region zudem Exemplare des amerikanischen Alligators gesichtet werden!

Wer eher an urbanen Sehenswürdigkeiten interessiert ist, sollte unbedingt den historischen Leuchtturm besichtigen. Er stammt aus dem Jahre 1884 und war damals das einzige Richtfeuer seiner Region. Ein weiteres Highlight ist der sogenannte Bubble Room. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein Freizeitparadies, sondern um ein inselweit bekanntes Restaurant. Mit seinen quietschbunten Themenräumen und der wilden Ansammlung an Kitsch hinterlässt ist dieses verrückte Restaurant ganz sicher eine Sehenswürdigkeit.

 


Mrs. Wilkes Boarding House

Bei einer Reise in die im US-amerikanischen Bundesstaat Georgia liegende Stadt Savannah wird der Besucher mit hoher Wahrscheinlichkeit deren sehenswerter Altstadt seine Aufmerksamkeit schenken. Sie zieht mit rund zwei Dutzend, größtenteils begrünten Plätzen und den vielen liebevoll restaurierten Häusern Touristen aus nah und fern in ihren Bann. Als eine ihrer Sehenswürdigkeiten gilt das in der West-Jones Street Nr. 107 gelegene Mrs. Wilkes Boarding House.

Mrs. Wilkes Dining Room erfreut sich eines großen Zuspruchs

Bereits geraume Zeit vor 11.00 Uhr bildet sich vor dem dreigeschossigen Gebäude eine Warteschlange von Menschen, die schon am Vormittag einen großen Appetit zu entwickeln scheinen. Denn pünktlich um 11.00 Uhr öffnet sich die Tür zu einem Dining Room, der eigentlich aus zwei miteinander verbundenen Räumen besteht und in dem an zehn runden Tischen jeweils zehn hungrige Gäste Platz nehmen können. Täglich von 11.00 bis 14.00 Uhr sind außer im Monat Januar die Tische mit jeweils etwa zwei Dutzend Schüsseln und mehreren Platten gedeckt, in und auf denen in dieser Zeit die unterschiedlichsten Speisen niemals ausgehen. Ihre Vielfalt reicht von Fried Chicken und Meat Loaf über Makkaroni und Käse, Kartoffelbrei und Wildreis bis hin zu eingelegten Rüben, verschiedenen Salaten und gebackenen Bohnen. An jedem Platz steht ein mit Eistee gefülltes Glas. Ein stets freundliches Personal sorgt ständig für den entsprechenden Nachschub der einzelnen Speisen, sodass niemand auf das von ihm begehrte Gericht warten muss. Zum Abschluss werden zwei Desserts angeboten. Gespeist wird wie zu Zeiten der Großfamilien in geselliger Runde, die sich etwa aller 45 Minuten, wenn satte Mäuler durch hungrige ersetzt werden, zu erneuern scheint.

Mrs. Wilkes Boarding House als Ferienwohnung

Über dem Restaurant der besonderen Note befinden sich mehrere Ferienwohnungen. Ausgestattet mit größtenteils antiquarischen Möbeln und modernen Annehmlichkeiten stehen sie Touristen oder Teilnehmern an Studienreisen als gepflegte Unterkünfte zur Verfügung, die bei Bedarf einschließlich des Mittagsessens im dining room gebucht werden können.


Historische Altstadt von Savannah

Stein gewordene Südstaatenschönheit

SavannahÄhnlich wie die als „Southern Belles“ bezeichneten Südstaaten-Frauen des 18. und 19. Jahrhunderts ist auch die im Osten des US-Bundesstaates Georgia am Savannah River gelegene Stadt von ausgesprochener Schönheit und versteht es nur allzu gut, mit dem ihr eigenen, typisch südlichen Charme und Feuer Menschen in ihren Bann zu ziehen.
Auch heute präsentiert sich Savannah noch immer stolz und selbstbewusst wie zur Blüte längst vergangener Kolonialzeiten. 1733 vom britischen General Oglethorpe als erste Siedlung in der britischen Kolonie Georgia gegründet, versprüht Savannah auch knapp 300 Jahre später dank der zahlreichen erhaltenen und restaurierten, historischen Gebäude und Bauwerke einen ordentlichen Hauch Nostalgie, der einen auf Reisen mental in die Rolle des ersten Siedlers schlüpfen lässt.

„Historic District“ - Nostalgie pur und echtes Südstaatenflair

Besonders die historische Altstadt Savannahs, der „Historic District“, weiß mit einzigartiger sowie prachtvoller Kolonialarchitektur zu überzeugen, gilt sie doch völlig zurecht als eine der schönsten Altstädte der gesamten USA.

  • Die im neogotischen Stil erbaute „St. John the Baptist“-Kathedrale
  • die klassizistische „First African Baptist“-Kirche
  • das prächtige Geburtshaus der Pfadfindergründerin Juliette Gordon Low
  • das „Telfair Museum of Art“ oder das „Owens-Thomas House“

sind die absoluten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Doch lassen sich auf Studienreisen in nahezu jeder Straße Villen, Häuser und Bauten verschiedenster Unterstile der nordamerikanischen Kolonialarchitektur, von georgianisch bis viktorianisch, bestaunen.

Mit dem Rathaus mit Goldkuppel, der ehemaligen Baumwollbörse, dem sehenswerten „Old Pink House“ oder dem ältesten Stadthotel, dem „Marshall House“, setzt sich die bunte Vielfalt der Sehenswürdigkeiten der Kolonialarchitektur auch entlang des Savannah Rivers fort. Zwischen River und Bay Street lädt zudem die „Riverfront“ mit seinen restaurierten Lagerhallen und Passagen, in denen sich zahlreiche Restaurants, Bars und Cafés befinden, zum ausgiebigen Verweilen ein. Etwas beschaulicher im Schatten mächtiger Eichen und mit Magnolienduft in der Luft, aber nicht minder eindrucksvoll ist ein Spaziergang im Forsyth Park.

 


Elisabeth on 37th

Savannah, die oft besuchte, attraktive Stadt im US-amerikanischen Südstaat Georgia, hat ihren Besuchern sehr vieles an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Diese gepflegte und wohl entwickelte Küstenstadt verfügt außerdem über ein breitgefächertes Angebot an gastronomischen Einrichtungen. Ein Restaurant, das nicht nur von den Einheimischen, sondern auch von vielen Touristen gern besucht wird, ist das "Elizabeth on 37th". Es befindet sich im Stadtviertel Victoria, im Starland District, on 37th Street und erfreut sich großer Beliebtheit. Gegründet wurde es 1981 von der Chefköchin Elizabeth Terry und ihrem Ehemann Michael.

Menü

Eine schier unbegrenzte Vielfalt an kulinarischen Speisen, zubereitet von preisgekrönten Chefköchen, reflektiert eine geglückte Kombination von traditioneller Kochkunst dieser Meeresregion mit innovativen lukullischen Kreationen. Zur Zubereitung dieser meisterhaft garnierten Gerichte werden ausschließlich frische Fisch- und Meeresfrüchte verwendet, und auch andere Zutaten stammen entweder aus dem hauseigenen Kräuter- und Gemüsegarten oder werden lokal angebaut. Natürlich gehören auch feinste Fleischspeisen zu dem hervorragenden Menü dieser gehobenen gastronomischen Einrichtung. Delikate, reiche Desserts und ein äußerst umfangreiches Angebot an erlesenen Weinen runden das Menü des "Elizabeth on 37th" perfekt ab.

Ambiente

Die schlichte Eleganz des im 19. Jahrhundert errichteten Herrenhauses, ursprünglich Besitztum eines Baumwollhändlers, ist die perfekte Umgebung für ein wundervolles, küstennahes gastronomisches Erlebnis. Geschmackvoll und gediegen dekoriert mit den historischen Farben und Formen der Savannah Region, vervollständigen Original Gemälde und Keramiken sowie die täglich frischen Blumen die einladende Atmosphäre des Restaurants.
Das freundliche und effiziente Bedienungspersonal sorgt für einen umgehenden, individuellen Service. Auch für größere Gesellschaften bietet das "Elizabeth on 37th", nach Absprache, geeignete Räumlichkeiten.

Das "Elizabeth on 37th" ist in jeglicher Hinsicht ein besonders zu empfehlendes Restaurant, welches selbst den höchsten Ansprüchen gerecht wird.

 


Big Island

Big Island Hawaii

Bild: Strand Big Island Hawaii

Big Island ist mit einer Fläche von etwa 10.400 km² die mit Abstand größte Insel des US-Bundesstaates Hawaii. Neben dem Anbau und Export von Kona-Kaffee und Bananen ist es besonders der Tourismus, der die Insel bekannt gemacht hat.

Eine Reise auf die Insel der Vulkane

Eine Reise auf das etwa 3.000 km südwestlich der Westküste des US-amerikanischen Festlands liegende Big Island führt nicht nur an schwarze Sandstrände, zu atemberaubenden Wasserfällen und in blühende Orchideengärten, sondern auch an mehrere erloschene und aktive Vulkane. Sie waren es schließlich auch, denen Big Island und die gesamte Inselgruppe Hawaii ihre Existenz verdankt. Die derzeit aktivsten Vulkane auf Big Island, übrigens Ziel so mancher Studienreise, sind der den Südwestteil der Insel einnehmende Mauna Loa und der weiter östlich liegende Kilauea. Letzterer liegt im Biosphärenreservat des Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalparks. Er zählt mit seinen Nebenkratern zu den am häufigsten besuchten aktiven Vulkanen weltweit.

Big Islands weltberühmten Strände

Einer der bekanntesten schwarzen Sandstrände auf Hawaii liegt mit dem Punaluu Beach Park an der Ostküste des Südspitze Big Islands. Surfer und Schnorchler bevorzugen dagegen den Kahaluu Beach Park, der an der Westküste der Insel zu finden ist. Mit dem im Norden von Big Island befindlichen Spencer Beach Park bietet sich ein breiter Sandstrand vor allem zum Baden und Sonnen für Familien an. Ähnliches gilt für den Hapuna Beach und weitere an der Westküste liegende Strände.

Weitere sehenswerte Orte der Insel

Spektakulär zeigen sich einige der zahlreichen Wasserfälle Hawaiis, die auf Big Island Fallhöhen von 6 bis 135 Meter erreichen. Im Akaka Falls State Park sind sowohl der Akakaa als auch der Kahuna Falls zu bestaunen. Andere Sehenswürdigkeiten, wie das hoch in den Bergen liegende Mauna Kea Observatory, das geschützte Ökosystem eines trockenen Waldes oder die bei einer Hubschraubertour zu beobachtenden Naturphänomene sind idealerweise bei Ausflügen in geführten kleinen Gruppen zu erkunden.

 


Kauai

Kauai Hawaii

Bild: Kauai - Hawaii

Wie ein kleiner Kreis im Ozean wirkt die Hawaii-Insel Kauai, wenn man sie im Anflug von oben betrachtet. Gerade mal ein wenig mehr als 1400 Quadratkilometer Fläche besitzt die Garteninsel, die gerne auch als Paradies auf Erden bezeichnet wird. Mit ihren vielen Sandstränden und der grünen Bergregion im Inneren der Insel, die mit Wasserfällen und Canyons den Reisenden jede nur denkbare Möglichkeit, sich zu beschäftigen bietet, trägt sie den Namen Garten Eden Insel zu Recht. Die viertgrößte Insel Hawaiis, dem 50. Bundesstaat der USA, lässt den Besucher mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr los. Wer einmal den Fuß ins Paradies gesetzt hat, wird dies auch immer wieder gerne wiederholen.

Kultur auf Kauai

Überall auf der Insel gibt es Kulturerbe Stätten zu entdecken, die einen Einblick in die Entwicklung und die Geschichte der Insel geben. Ob Naturwunder, Denkmäler, Heilige Stätten oder ganze Regionen wie beispielsweise den Waimea Canyon State Park, der auch "Grand Canyon des Pazifiks" genannt wird. Über 20 Kilometer erstreckt sich der Canyon an der Westküste Kauais und lädt ein zu atemberaubenden Wanderungen durch eine wunderbare Landschaft.

Familien- und Erlebnisurlaub

Aber nicht nur Kulturinteressierte werden hier reichlich belohnt, auch für Familien bietet die Insel ein spannendes Programm. Neben langgezogenen Sandstränden, an denen Eltern und Kinder gemeinsam entspannte Tage verbringen können, finden sich besondere Spielplätze für die Kleinen, und vor allem eine Fahrt mit der historischen Eisenbahn, der "Kauai Plantation Railway", wird ein unvergessenes Erlebnis bleiben.
Bootsfahrten, Wanderungen, Ausritte und Touren mit dem Geländewagen oder dem Quad bieten die Möglichkeit, Kauai auch in den entlegensten Ecken kennenzulernen.

Rückkehr ins Paradies

Wer den ersten Ausflug ins Paradies nicht allein planen möchte, um keine der Sehenswürdigkeiten und Angebote der Insel zu verpassen, kann auch mit einer organisierten Studienreise erste Bekanntschaft mit der Garten Eden Insel schließen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es später auch eine zweite Reise ins Paradies geben, um die entdeckten Lieblingsorte ausgiebig zu genießen.

 


Maui

Maui Strand

Die Insel Maui zählt zu den begehrtesten Reisedestinationen der Welt. Sie ist Teil des Archipels von Hawaii, der als Bundesstaat zu den USA gehört. Ihren Spitznamen The Valley Isle, übersetzt die Insel der Täler, erhielt das tropische Eiland aufgrund der zahlreichen Schluchten und Täler, die Maui durchziehen. Am berühmtesten ist das Iao Valley, welches von Wailuku in den Iao Valley State Park führt. Viele der wunderschönen Täler und Vulkankrater eignen sich hervorragend für unvergessliche Wandertouren. Zwei inaktive Vulkane dominieren die Insel. Dazwischen liegt eine flache Ebene, in der viele Zuckerrohrfelder zu finden sind.

Ankommen im Strandparadies

Auf Sonnenhungrige warten paradiesische Strände. Diese sind meist palmengesäumt und feinsandig. Dort können Sie nicht nur herrlich entspannen und den Ausblick auf den pazifischen Ozean und das Wellenschauspiel genießen, sondern sich auch bei einer der zahlreichen Wassersportmöglichkeiten sportlich betätigen. Authentischer können Sie Hawaii wohl kaum erleben, als sich mit einem Surfbrett in die Brandung zu stürzen. Auf Maui finden sich einige der besten Surfspots dieser Erde.

Studienreisen in Maui

Abseits von sportlicher Betätigung bietet Maui noch eine Vielzahl weiterer Sehenswürdigkeiten. Idyllische Städte, Künstlergemeinschaften und lokale Traditionen machen aus Studienreisen auf Maui ein besonderes Erlebnis. Trotz der Tatsache, dass Hawaii nun ein Bundesstaat der USA ist, pflegen die Hawaiianer ihre alten Traditionen wie den Hula-Tanz und die polynesische Sprache weiter, wodurch das Archipel auch für Kulturreisen sehr interessant ist.

Sehenswürdigkeit auf Maui

Alljährlich können von November bis Mai bei einer Reise nach Maui migrierende Buckelwale beobachtet werden. Ein besonders unvergessliches Erlebnis sind die Sonnenuntergänge auf dem über 3000 Meter hohen Vulkan Haleakalā, der höchsten Inselerhebung. Im gleichnamigen Nationalpark erlebt man auf Wanderpfaden interessante Einblicke in die vulkanische Entstehungsgeschichte von Maui. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die Straße nach Hāna, auf der man über 54 Brücken zu tropischen Regenwäldern mit schönen Aussichtspunkten und Wasserfällen gelangt.

 


Lanai

Lanai ist die zweitkleinste der acht Vulkaninseln von Hawaii, die diesen im Pazifischen Ozean liegenden Bundesstaat der USA bilden. Die Insel hat eine Fläche von 364 km² und etwa 3.200 Einwohner. Das nur wenig erschlossene Lanai wird gern als Ananasinsel bezeichnet. Dies bezieht sich auf die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die Insel der Dola Food Company gehörte und als weltweit größte Ananasplantage galt.

Lanai – Insel der Kontraste

Der Hauptort der Insel, Lānaʻi City liegt im Zentrum der Insel im kühlen Hochland zu Füßen des Vulkans Lānaʻihale. Touristisch dient Lanai überwiegend als Ziel für Tagesausflügler, die meist per Fähre von Maui her hier landen. Sie stoßen auf ein nahezu menschenleeres Inselinnere, durch dessen Vulkanlandschaft einige unbefestigte Wege führen. Hier bietet sich Gelegenheit zu einem abenteuerlichen Trek, der im Monat Juni mit dem Besuch des Ananasfestes kombiniert werden kann.
 

An der Südküste der Insel befinden sich zwei exklusive Hotels. Dort können Urlauber am Hulupoe Beach baden und relaxen oder sich auf zwei hervorragenden Golfplätzen erholen. In den Hotels besteht auch die Möglichkeit, sich bei Yin und Yang auf der Ananas Insel mit einer modernen Form von Yoga vertraut zu machen.

Erkundung einer größtenteils naturbelassenen Insel

Auf Studienreisen, die nach Hawaii führen, ist die Insel Lanai als Besichtigungsort einiger außergewöhnlicher Naturschönheiten zu empfehlen. So bietet die Besteigung des über 1.000 Meter hohem Mount Lanaihale die Gelegenheit, einen grandiosen Ausblick über die Insel selbst und ihre Nachbarinseln zu genießen. Unerschlossen und beinahe unwirklich erscheint dagegen der „Garden of the Gods" im nordwestlichen Bereich der Insel, der wie eine Mondlandschaft erscheint und sich bei Sonnen auf- und -untergängen besonders eindrucksvoll präsentiert. Im Zeitraum zwischen Dezember und Mai ist außerdem Gelegenheit, bei einer Walsafari die sich vor der Insel aufhaltenden Buckelwale zu beobachten.

 


Lake Coeur d´Alene

Ein amerikanisches Ferienidyll

Der Lake Coeur d’Alene ist ein fünf Kilometer breiter und knapp 50 Kilometer langer See im Norden des US-Bundesstaates Idaho. Das Gewässer wird durch die Flüsse St. Maries, Coeur d’Alene River und St. Joe gespeist und ist während des Sommers bei Tauchern, Anglern und Paddlern sehr beliebt.

Ein in Kiefernwälder gehülltes Juwel

Der Name klingt zwar nach einem französischen Ort, Coeur d’Alene ist jedoch ganz und gar amerikanisch. Dieser malerische Urlaubsort am Seeufer bietet seinen Besuchern viele Annehmlichkeiten in einer wunderschönen wilden Naturlandschaft. Gäste finden hier alles, was man sich von einem erholsamen Urlaub erträumt: erstklassige Restaurants, schattige Wanderwege in Kieferwäldern, Radwege durch Naturparks und hervorragende Golfplätze. Am Lake Coeur d’Alene spielt sich im Sommer der Großteil des Lebens ab. Fahren Sie Wasserski, nehmen Sie ein Sonnenbad am Strand, machen Sie einen Rundflug mit einem Wasserflugzeug oder paddeln Sie in einem Kajak über den hübschen See.

Die spektakuläre Golfinsel im Lake Coeur d’Alene

Die gepflegte Stadt Coeur d’Alene ist vor allem dank des Sees ein beliebtes Urlaubsziel. Besonders bekannt ist der Ferienort für seinen Golfplatz „The Coeur d’Alene Resort Golf Course“, der zu den schönsten und luxuriösesten Plätzen der USA zählt. Ein Highlight des Golfplatzes, der nicht nur einen fantastischen Blick auf den See bietet, ist das vierzehnte Loch, das sich auf dem Lake Coeur d’Alene befindet. Das Loch liegt auf einer eigenen kleinen Insel, die sich auch noch auf dem See bewegt und ihren Standort wechselt. Nicht nur für Golfer ist dieser tolle und einmalige Platz sicher einen Besuch wert!


Art Institute of Chicago

Das Art Institute of Chicago im Bundesstaat Illinois gehört zu den größten Kunstmuseen der USA. Es befindet im Grant Park von Chicago und gilt als einer der Hauptanziehungspunkte der Stadt, was die jährliche Besucherzahl von über 1,5 Millionen deutlich belegt. Zwei riesige Löwen aus Bronze, die den Haupteingang rahmen, weisen den Weg zu einer der gewaltigsten Sammlungen an Kunstwerken unterschiedlicher Epochen und Kulturen sowie Werken aus Grafik-, Architektur oder Industriedesign.

Gegründet wurde das Kunstmuseum 1866. Wohlhabende Bürger initiierten seine Entstehung durch die Stiftung eigener Sammlungen und die Einrichtung von Fonds zum Ankauf von Kunstwerken. Verbunden ist das Museum seitdem mit einer Kunsthochschule, die auch heute noch Studenten in verschiedenen Kunstfächern ausbildet.

Die Kunstsammlungen – bemerkenswerte Fundstätte für Meisterwerke

Im Art Institute sind ca. 300 000 Kunstwerke aus mehreren Jahrtausenden untergebracht, allerdings ist nur ein kleiner Teil davon, in den Ausstellungen zu besichtigen. Diese Sammlungen verteilen sich auf zwei Stockwerke und werden in den, meist nach ihren Sponsoren benannten, „Buildings“ gezeigt.

Die europäische Kunst wurde nach Epochen geordnet und befindet sich im zweiten Stock des im klassizistischen Stil errichteten Gebäudes. Hier sind Gemälde und Skulpturen von Künstlern wie Rembrandt, Renoir, Degas oder Monet in großzügig angelegten Räumen ausgestellt und lassen, z. B. van Goghs Selbstbildnis oder Monets „Heuschober“ in besonderer Weise auf den Besucher wirken.

Zu einigen der vielen Attraktionen des Institute of Chicago zählen vor allem die bunten Glasfenster von Chagall und das größte Gemälde des Museums „Sky above the Clouds“ von Georgia O`Keefe mit 244 mal 732 Zentimetern. Nicht ganz so stark frequentiert, aber gleichermaßen sehenswert, sind die im Erdgeschoß beheimateten Werke afrikanischer und asiatischer Künstler sowie die Ausstellungen von Fotografien oder Videos.

Gleichgültig ob Kunstkenner oder nicht, die geballte Schönheit unterschiedlicher Kunstrichtungen und die faszinierende Atmosphäre des Museums darf sich niemand entgehen lassen, deshalb ist bei Reisen nach Chicago, egal ob es sich um Vergnügungs- oder Studienreisen handelt, der Besuch im Art Institute ein empfehlenswertes Muss.

 


Oahu

Bei Reisenden in die USA ist die Inselgruppe Hawaii ein beliebtes Ziel. Türkisfarbenes Wasser, faszinierende Strände mit weißem Sand, Surfer-Paradiese, erloschene Vulkane, wunderschöne Landschaften, tropische Regenwälder, hohe Wolkenkratzer – auch auf Oahu, der drittgrößten Insel des Archipels Hawaii, gibt es viel zu entdecken.

Honolulu

Bild: Honolulu

Auf Oahu treffen die imposante Hauptstadt Honolulu und faszinierende, ruhige Landschaften aufeinander. Bei ganzjährig warmen Temperaturen lohnt sich zu jeder Jahreszeit die Reise nach Hawaii.

Jenseits von Waikiki

Waikiki, ein Stadtteil von Honolulu, ist insbesondere für die großen Strände bekannt. Darüber hinaus sind sämtliche Unterkünfte strandnah. Viele Besucher zieht es Jahr für Jahr nach Waikiki.

Studienreisen lohnen sich ebenfalls jenseits von Waikiki. Weit entfernt von den Touristenmeilen befinden sich schöne, lange Sandstrände, Berge, Wasserschildkröten und atemberaubende Wasserfälle – viele Motive für tolle Erinnerungsfotos. Des Weiteren stellen sich Surfer den hohen Wellen an den Stränden Hawaiis – insbesondere am North Shore mit seinen hohen, beeindruckenden Wellen. Bei den Wettbewerben im November und Dezember können Weltklasse-Surfer bestaunt werden.

Pearl Harbor auf Oahu

Auf Oahu befindet sich der Pearl Harbor, der größte natürliche Hafen auf Hawaii. Im Jahr 1941 griffen die japanischen Marineluftstreitkräfte den US-Flottenstützpunkt an. Bei diesem Angriff sind 2390 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Gedenktafeln erinnern heute an den folgenreichen Angriff.

Anreise nach Oahu

Die Anreise ist ganz bequem mit dem Flugzeug möglich. Der Flughafen Honolulu International Airport (HNL) ist etwa 10 Kilometer nordwestlich von Honolulu, so dass die Hauptstadt schnell erreicht werden kann.

 


Frank Lloyd Wright Tour

Westlich der im Bundesstaat Illinois liegenden, drittgrößten Stadt der USA Chicago befindet sich im Vorort Oak Park das Frank Lloyd Wright Haus und Studio. Erreichbar mit Verkehrsmitteln des Personennahverkehrs lädt es an allen Tagen des Jahres, mit Ausnahme weniger Feiertage zur Teilnahme an einer geführten Besichtigungstour durch das als Museum eingerichtete Gebäude ein.

Wer war Frank Lloyd Wright?

Frank Lloyd Wright wurde 1867 in Richland Center im Bundesstaat Wisconsin geboren. Bekannt wurde er vor allem durch sein architektonisches Schaffen, das von der Integration seiner Bauwerke in die es umgebende Landschaft geprägt war. Mit seinen als „Prairie Houses" bezeichneten Bauwerken verfolgte er das Ziel, eine weitestgehend unabhängige Architektur des neuen Kontinents Amerika zu kreieren. Zu seinen bekanntesten Schöpfungen gehören die Villa Fallingwater in der Nähe von Pittsburgh und das Solomon R. Guggenheim Museum in New York.

Fallingwater

Bild: Villa Fallingwater

Während seines langjährigen Aufenthalts in Oak Park gründete er 1893 seine eigene Firma und erbaute neben seinem heute als Museum dienenden Wohnhaus mit Studio zahlreiche weitere Prairie Houses, die ihm am Beginn seiner Karriere als eine Art architektonisches Labor dienten.

Die Besichtigung des Wohn- und Arbeitsortes von Frank Lloyd Wright

Wem sich bei einer Reise beziehungsweise Studienreise nach Chicago die Gelegenheit bietet, die Wohn- und Arbeitsräume dieses großartigen Architekten in Oak Park zu besuchen, der wird begeistert sein von dessen umweltfreundlichen Schaffen. Auf diesem Gebiet war Frank Lloyd Wright seiner Zeit weit voraus. Die von ihm entworfenen Gebäude geben die Natur der verwendeten Materialien unverfälscht wieder und zeigen sich in Harmonie mit ihrer Umgebung. Haushaltsgegenstände wurden in die offene Struktur der Innenräume integriert. Im Anschluss an die Frank Lloyd Wright Tour bietet sich ein Spaziergang durch das, das Gebäude umgebende historische Viertel von Oak Park an, bei dem einige der Bauten dieses meisterhaften Architekten im Originalzustand zumindest von außen zu betrachten sind.


Aruns Restaurant

Fernöstliche Gastfreundschaft mitten in Chicago

Die Weltstadt Chicago im Bundesstaat Illinois, USA, ist eine multikulturelle Stadt. Viele der Stadtbezirke sind von bestimmten Einwanderergruppen geprägt. Im Bezirk Northwest Side beispielsweise leben viele Menschen mit osteuropäischen und puerto-ricanischen Wurzeln. Wer eine Reise nach Chicago unternimmt, sollte unbedingt mal in diesem Bezirk vorbeischauen und durch den Zoologischen Garten bummeln, der sich dort über viele Hektar erstreckt. Eine Studienreise nach Chicago wäre auch unvollständig ohne einen Besuch im "Chicago History Museum" - im Bezirk Northwest Side! Und ein Urlaubstag in diesem Bezirk könnte mit einem opulenten Abendessen im fernöstlichen Stil ausklingen, und zwar in dem bekannten Lokal "Arun's Restaurant". In einem unscheinbaren Gebäude in der N. Kedzie Avenue hat der thailändische Einwanderer Arun Sampanthavivat hier eine Art "Gourmet-Tempel" geschaffen. Der Gast, der das Restaurant betritt, glaubt, sich in Thailand zu befinden ...

Vom Michelin-Führer empfohlen!

Das Ambiente in Arun's Restaurant ist durchaus stilecht: Typisch asiatische bunte Tapeten schmücken die Wände und fernöstliche Kunstwerke bereichern die Räume des Gasthauses. "Arun's Restaurant" wird im Michelin-Führer lobend erwähnt, und das völlig zu Recht! Der Service ist sehr gut und zuvorkommend, das Restaurant behindertengerecht gestaltet, und Kinder sind willkommen! Die Mitarbeiter beraten die Gäste jederzeit gern, wenn es um den passenden Wein oder das ideale Gourmet Menü geht. Die Menüs haben es in sich! Sieben-, Zehn- oder Zwölf-Gänge-Menüs sind in "Arun's Restaurant" (alternativ zu den À-la-Carte-Gerichten) zu haben, und deshalb sollten die Gäste sich mindestens zwei Stunden Zeit für einen Besuch bei Arun nehmen. Solch ein mehrgängiges Menü beinhaltet mindestens zwei Vorspeisen, Salat und auch zwei oder mehr Desserts. Rinder- und Schweinefleisch, Glasnudeln, Gemüse gehören in aller Regel zum Menü, aber auch Vegetarier werden sicherlich auf der Speisekarte fündig werden.

Öffnungszeiten

Arun's Restaurant öffnet nur abends und hat montags Ruhetag. Zwischen Sonntag und Donnerstag ist das Restaurant täglich von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet, freitags und samstags von 17.00 Uhr und 22.30 Uhr. Tischreservierung wird empfohlen!

 


Charlie Trotters Restaurant

Wenn in früheren Jahren Gourmets auf der Reise durch die USA waren, machten sie besonders gern einen Abstecher in die Weltstadt Chicago im Bundesstaat Illinois. Auch heute ist Chicago durchaus noch eine gute Adresse für Feinschmecker. Aber einer fehlt: Charles (genannt "Charlie") Trotter, der berühmte Chefkoch, ist im Jahr 2013 im Alter von 54 Jahren gestorben. Und seine berühmte Schöpfung "Charlie Trotter's Restaurant" wurde geschlossen! Touristen, die im Chicagoer Stadtteil Lincoln Park unterwegs sind, kommen vielleicht an dem Gebäude des ehemaligen Restaurants von Charlie Trotter in der Armitage Avenue vorbei, gehen ein wenig shoppen und schießen ein Erinnerungsfoto vom einstigen Gourmet-Tempel ...

Charles Trotter

Charles Trotter (1959 - 2013) studierte die Kochkunst an der California Culinary Academy, und er wurde früh berühmt. Bereits im Jahr 1999 (als in Deutschland noch keine "Fernsehköche" existierten und der Begriff "Koch Show" ein Fremdwort war), trat er in amerikanischen Fernsehsendungen auf und kochte live! Trotter verglich die Kochkunst mit der Jazzmusik: Beides sei spontan. Wie Jazzmusiker zumeist ohne Noten spielen, so arbeiten auch gute Köche laut Trotter eher frei nach der Fantasie und weniger nach Vorschriften (also Rezepten). Dennoch verfasste Trotter zahlreiche Kochbücher! Er war verantwortungsbewusst, legte zum Beispiel viel Wert darauf, dass Tiere artgerecht gehalten würden, so lehnte er es ab, Gänseleber zuzubereiten. Allerdings war er kein Vegetarier!

Die Geschichte von Charlie Trotter's Restaurant

Charlie Trotter eröffnete sein Restaurant in der Armitage Avenue in Chicago Illinois im Jahr 1987. Es wurde schnell berühmt und fand Eingang in die Gourmet-Führer. Im Jahr 2007 wurde es zu den fünf besten Restaurants der USA gezählt, und es trug jahrelang zwei Michelin-Sterne. (Nur zwei andere Restaurants in Chicago erhielten diese hohe Auszeichnung.) Im Stadtbezirk Lincoln-Park führte Trotter einige Jahre lang noch ein Delikatessen-Geschäft, dieses schloss er im Juli 2012 wieder. Im Jahr 2012 kündigte der Chef auch an, er werde "Charlie's Restaurant" schließen. Es blieb jedoch bis zu seinem plötzlichen Tod 2013 erhalten. Das karitative Engagement Trotters (er kümmerte sich besonders gern um benachteiligte Jugendliche) wurde und wird von seiner Witwe Dona-Lee und von seinem Sohn Dylan fortgeführt.

 


Chicagos Blues Szene

Blues ist die typische Musik der großen Stadt am Lake Michigan: Chicago gilt als Heimatstadt des Blues, der sich zur Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert entwickelt hatte. Zwölf Takte und drei Akkorde reichen aus, um das Feeling des Blues auszudrücken.

I’ve got the blues – ich bin traurig

Dennoch ist der Blues keinesfalls simpel – und so bildeten sich zahlreiche verschiedene Stilrichtungen heraus, die vom Barrelhouse- & Piano-Blues über Rhythm and Blues und Bluesrock bis zum Vaudeville-Blues reichen. Wichtigster Vertreter ist der Chicago-Blues. Der Musikstil entstand infolge der Abwanderung der armen schwarzen Arbeiter und ihrer Familien vom US-amerikanischen Süden in die Metropolen des Mittleren Westens. Vollzogen hatte sich die Entwicklung in zwei Schritten:
Während der sogenannten Pre-War-Phase von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis zum Beginn des zweiten Weltkriegs kam es zur Symbiose des klassischen Vaudeville-Blues mit dem traditionsbeladenen Country-Blues des Südens. Nach Kriegsende mutierte Chicagos-Blues zu einer elektrifizierten Variante des akustischen Delta-Blues.

The Windy City

Die Afroamerikaner fanden ihre Seele wieder im eleganten und vergleichsweise wenig archaischen Chicago Blues. In den 1940er und 1950er Jahren begründeten Blues-Ikonen wie Muddy Waters, Howlin’ Wolf, Little Walter und John Brim den elektrischen Delta Blues. Er wurde zur Grundlage anderer Stile- allen voran die Soulmusik, die sich später als marktergreifender und gewinnbringender herausstellte.
Klassische Bluesbands in der Besetzung Gitarre, Blues-Harp, Piano, Drum und Bass bestimmen aber noch heute das einzigartige Bluesfeeling in der „Windy City“, wie Amerikas drittgrößte Metropole unter Anspielung auf die kalten Winde vom Michigansee auch genannt wird.

Der Blues in Chicago

Von der einzigartigen Bluestradition zeugt das berühmte Chicago Blues Festival, das alljährlich an vier Junitagen im Grant Park zelebriert wird. Bluesmusiker spielen in den Kneipen und Klubs des Loop, der Chicagoer Innenstadt. Zu den berühmtesten Bluesklubs gehört das B.L.U.E.S., ein Bluestreff, wie er authentischer nicht sein kann. Buddy Guy’s Legends ist ein legendärer Klub mitten im South Loop und House of Blues ist Chicagos vielleicht größter Musikklub im Marina City Complex.

 


Death Valley National Park

Das Tal des Todes, wie die deutsche Übersetzung für den amerikanischen Death Valley National Park lautet, liegt in der Mojave Wüste und gehört zu Kalifornien, ein kleiner Teil auch zu Nevada. Die Reise durch den National Park beindruckt vor allem mit der landschaftlichen Vielfalt, bei der sich karges Ödland mit wellenartigen Sanddünen und bizarren Felsformationen abwechseln. Es ist ein Ort der Extreme, der nicht nur einer der heißesten und trockensten, sondern auch einer der am tiefsten gelegenen Punkte der Welt ist.

Schutz einer besonderen Landschaft

Bereits 1933 erklärte Präsident Hoover das Death Valley zum National Monument, doch erst im Oktober 1994 wurde es offiziell als Nationalpark anerkannt. Die Bezeichnung Death Valley trägt es, seitdem eine Gruppe von Goldsuchern und Pionieren ihm nach einer kräftezehrenden Reise, in der sie sich mehrmals in dem Gelände verirrten, 1849 diesen Namen gab. Von Mai bis September wird das Death Valley seinen Ruf gerecht, denn dann herrschen in der Wüsten ähnlichen Landschaft Temperaturen von durchschnittlich 47°. In der Regel ist es das Ganze Jahr klar und trocken, zum Wandern oder für Studienreisen sind jedoch die Monate zwischen Oktober und April besonders gut geeignet.

Ein faszinierendes Naturerlebnis mit starken Kontrasten

Im Gegensatz zu anderen Wüsten der USA ist das Death Valley für den Besucher gut zugänglich und die meisten Sehenswürdigkeiten sind mit dem Auto zu erreichen. Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten ist der Artist Drive, eine 15 Kilometer lange Einbahnstraße, die in zahlreichen Kurven vorbei an vielfarbigen, faszinierenden Felsformationen und vulkanischen Hügeln führt.

In einer etwas unwirklich anmutenden Landschaft mit imposanten Salzseen, dem Badwater Basin, befindet sich mit 85,95 Metern unter dem Meeresspiegel einer der tiefsten Punkte der Welt. Es ist allerdings nicht zu empfehlen, diese Salzflächen bei großer Hitze zu betreten.

Einen interessanten Blick auf das Badwater Basin bietet der 1669 m hohe und zentral gelegene Dantes View. Ebenfalls eine großartige Sicht über das Death Valley gewährt der Zabriskie Point, einer der berühmtesten View Points  im Nationalpark und gleichzeitig beliebtes Fotomotiv für grandiose Sonnenuntergänge.

Zabriskie Point

Bild: Zabriskie Point


Iowa Jahrmarkt

Die Iowa State Fair – Amerikas berühmtestes Spektakel

Jedes Jahr im August trifft sich der ganze amerikanische Bundesstaat Iowa in der Hauptstadt Des Moines. Anlass hierzu ist ein jährlich veranstaltetes Volksfest, die State Fair. Während der Iowa State Fair werden die Landwirtschaft und die Spezialitäten des Staates besonders hervorgehoben. Besuchern werden beispielsweise die größten Kürbisse und die stärksten Bullen der Gegend präsentiert. Die Veranstaltung ist eine bunte Mischung aus Messe und Jahrmarkt, auf der zwei Wochen lang die typischen Dinge für Iowa gegessen, ausgestellt und sogar ausgezeichnet werden. Mit ca. 1 Mio. Besuchern pro Jahr handelt es sich um eine der größten Veranstaltungen in den USA.

Spezialitäten am Stiel

Auf der Iowa State Fair steht die Landwirtschaft und Viehzucht besonders im Mittelpunkt. Es gibt aber auch viele Attraktionen, wie Konzerte, Wettbewerbe, Paraden, Karussells und natürlich sehr viele landestypische Spezialitäten und kulinarische Köstlichkeiten. Traditionell wird hier fast alles „on a Stick“, also am Stiel serviert, damit es sich beim Gehen leichter essen lässt. Sicher fing dies mit dem Klassiker Corndog an, einem Würstchen, das von einer Maisteighülle umhüllt ist und in heißem Öl frittiert wird, doch inzwischen wurde das bewährte Konzept immer stärker erweitert. Es klingt vielleicht seltsam und fremdartig, doch Fett ist nun einmal Geschmacksträger und frittierte Snickers, Wurst, Steaks oder Kuchen on a Stick muss man unbedingt einmal probiert haben. Ein ganz besonderes kulinarisches USA Erlebnis.

Die mehrtägige Iowa State Fair ist ein riesiges Event, das jedes Jahr Tausende von Menschen anlockt und bei dem man viel über Iowa und seine Bewohner erfahren kann. Wer sich für große Landmaschinen und Schafscher-Wettbewerben interessiert ist hier genauso richtig, wie jemand der sich amüsieren oder einfach nur gute und besondere Spezialitäten auf einem Jahrmarkt essen möchte.


Hollywood

Der Zauber der Traumfabrik

Hollywood Sign

Bild: Hollywood Sign

Hollywood ist ein Stadtteil von Los Angeles, Kalifornien in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Die Stadt verfügt über 210.824 Einwohner. Bekannt wurde sie als Mittelpunkt der US-amerikanischen Filmindustrie. Nicht selten steht der Name "Hollywood" repräsentativ für die gesamte amerikanische Filmbranche. Hollywood, das ist die Traumfabrik der Filmwelt.

Geschichte der Filmstadt

Der Stadtteil Hollywood erhielt seinen Namen von der Familie Whitley. Am 14. November 1903 wurde Hollywood als eigenständige Gemeinde anerkannt. 1910 schließlich stimmten Hollywoods Einwohner der Eingemeindung nach Los Angeles zu. Der Grund war insbesondere der Zugang zur Wasserversorgung der Großstadt. Der erste Hollywoodfilm war "In Old California" des Filmregisseurs D. W. Griffith. Er legte den Grundstein für den Aufstieg Hollywoods. Zu den Filmpionieren gehörte Carl Laemmle aus Laupheim, Württemberg - Gründer der Independent Moving Pictures Company. Schon bald wurde der Großteil aller amerikanischen Filme in Hollywood, Los Angeles produziert. Heutzutage ist Hollywood zur Welthauptstadt des Films avanciert. Dies zeigt sich unter anderem an exotischen oder prunkvollen Kinopalästen wie dem Egyptian oder dem Grauman's Chinese Theatre.

Vom Walk of Fame zum Hollywood Sign - Highlights

Eine der modernen architektonischen Sehenswürdigkeiten Hollywoods ist das Capitol Records Building in der Vine Street. Das Gebäude in Form eines Stapels 45-Schallplatten ist für jeden als Hauptsitz des Plattenlabels Capitol Records zu erkennen. Ebenfalls besonders sehenswert: der Hollywood Boulevard mit seinem Eintrag im National Register of Historic Places. In den Hollywood Hills am Rande der Stadt findet man das bekannte und beliebte Hollywood Sign. 1923 als "Hollywoodland" hochgezogen, handelt es sich neun meterhohe Buchstaben, die ursprünglich für den Verkauf von Grundstücken werben sollten. Sehenswerte Filmstudios in Hollywood sind Warner Bros. sowie die Universal Studios. Außerdem unbedingt sehenswert: der Walk of Fame. Dieser Boulevard besticht durch über 2.500 Platten mit Sternen für Celebrities. Mit ihnen werden sowohl lebende als auch verstorbene Prominente und ihre wichtige Rolle in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie geehrt und verewigt.

 


Getty Center

Getty Center

Von Gemälden bis zu Fotografien

Das Getty Center ist ein Kunstmuseum in Brentwood, Los Angeles im Bundesstaat Kalifornien der Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Der Name des Museums stammt von seinem Geldgeber, dem J. Paul Getty Trust, bei dem es sich um die reichste Kunstinstitution der Welt handelt. Das Getty Center beherbergt den Großteil der Sammlung des J. Paul-Getty-Museums. Außerdem weitere wissenschaftliche Einrichtungen, so beispielsweise das Getty Research Institute, das Getty Leadership Institute zur Aus- und Fortbildung von Führungspersonal in Museen sowie das Getty Conservation Institute und sein Gebiet der Restaurierung. Das Getty Center befindet sich auf einem Hügel. Es ist für seinen Garten und seine Architektur, aber auch für die Aussicht über das Stadtgebiet von Los Angeles bekannt.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

Das Museum ist ein ausgesprochen moderner Gebäudekomplex, entworfen vom US-amerikanischen Architekten Richard Meier. Die Bauarbeiten dauerten von 1991 bis 1997. Die Landschaftsgestaltung geht auf den Landschaftsarchitekten Robert Irwin sowie das Landschaftsarchitekturbüro Olin Partnership zurück. Mit 1,3 Millionen Besuchern pro Jahr ist das Getty Center eine der Hauptattraktionen von Los Angeles. Im Museum findet sich alte europäische Kunst wie Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Manuskripte. Darüber hinaus ist das Getty Center für seine Sammlung an Fotografien aus Asien, Amerika und Europa aus dem 19. sowie 20. Jahrhundert bekannt. Skulpturen und Installationen im Freigelände von Gärten und Terrassen verleihen der außergewöhnlichen Sammlung des Museums den letzten Schliff. Alleine die Gärten des Museums sind schon eine Sehenswürdigkeit.

Lage und Anfahrt

Im Getty Center beziehungsweise J. Paul-Getty-Museum des Milliardärs J. Paul Getty finden sich rund 50.000 Kunstwerke, darunter die "Iris" beziehungsweise "Schwertlilien" von Vincent van Gogh. Ausgegliedert ist die Antikensammlung, die sich in der Getty Villa an der Pazifikküste befindet. Das Getty Center verfügt über eine eigene Autobahnausfahrt auf der Interstate 405. Es ist schon von weitem zu sehen. Bei klarem Wetter hat man von hier aus Aussicht auf den Pazifik, das Tiefland und die Berge von Big Bear City.


Pacific Coast Highway

Pacific coast highway

Kalifornien ist ein beliebtes Reiseziel. Der „Sunshine State“ lockt mit viel Sonne, einer wunderbaren Natur und zahlreichen Sehenswürdigkeiten.
Über den Pacific Coast Highway können Sie viele dieser attraktiven Ziele an einem Stück besuchen. Die gut ausgebaute Nationalstraße, auch Highway 1 genannt, verläuft über mehr als eintausend Kilometer vorbei an malerischen Buchten, kleinen interessanten Orten und durch die bekannten Mega-Cities von Los Angeles und San Francisco.

Strände, Meer und Künstler

Der Highway beginnt südlich von Los Angeles in Dana Point, einem beliebten Urlaubsort. Weite Strände laden zum Sonnen und zum Wassersport ein. In der Nähe von Dana Point kann der Besucher saisonal Wale beobachten.
Weiter nördlich finden Sie eine weitere attraktive Sehenswürdigkeit, die Künstlerstadt Laguna Beach. Dies ist eine der wohlhabendsten Gemeinden in den USA. Zahlreiche historische Strandhäuser im „Crystal Cove Historic District“ laden zu einer Besichtigung ein.

Los Angeles – die Stadt der Stars

Während Ihrer Reise entlang von Kaliforniens Küste, sollten Sie für Los Angeles zumindest einen kompletten Tag einplanen. In der größten Stadt im Bundesstaat Kalifornien bieten sich zahlreiche weltbekannte Sehenswürdigkeiten für einen Besuch an. Dazu gehören vor allem die Hollywood Studios und der „Walk of Fame“ mit den Sternen der Weltstars. Bekannte Küstenorte wie Santa Monica und Marin del Rey mit dem „Muscle Beach“ sollte man auf jeden Fall gesehen haben.

Eine romantische Küste und eine goldene Brücke

Nördlich von Los Angeles verfolgt der Highway einer pittoresken Küstenlinie am Pazifik und erreicht einen malerischen Küstenstreifen, der „Big Sur“ genannt wird. Hohe Berge und tiefe Täler wechseln mit wunderschönen Aussichten auf den Pazifik ab. Die Namen der Orte wie „Carmel-by-the Sea“ und „Monterey“ sind dem Filmfreund aus zahlreichen Hollywoodfilmen bekannt.
In San Francisco sollte der Besucher einmal über die Golden Gate Bridge fahren und zum Abschluss in einem Restaurant auf „Fisherman`s Wharf“ den Blick auf die untergehende Sonne genießen.


Halbinsel Monterey

Monterey Bay

Bild: Monterey Bay

Die Halbinsel Monterey, im Norden Kaliforniens gelegen, ist eine der schönsten Gegenden der USA. Außergewöhnliche Felsformationen, die bis zu den weißen Sandstränden der stillen Buchten führen, Zypressen- und Monterey-Pinienwälder geben dieser Gegend ihren Charme. Ob auf Studienreisen oder privaten Touren, hier kommt man der Tier- und Pflanzenwelt am nächsten.

Monterey Bay

In der Bucht von Monterey leben Fische, Robben, Seemöwen und Seeotter. Sie wird als eine der schönsten Gegenden Kaliforniens angesehen. Ausflugsboote bieten täglich Fahrten an, um Wale und Delfine direkt im Meer zu erleben. Wer sich nicht auf den Zufall verlassen möchte, geht ins Aquarium, das sich im selben Ort befindet.

Monterey Bay Aquarium

Das Monterey Bay Aquarium vermittelt einen überwältigenden Einblick in die farben- und artenreiche Unterwasserwelt der Region. Es ist eines der besten und größten Aquarien weltweit. In verschiedenen Becken leben 70 unterschiedliche Arten von Meereslebewesen. Die Attraktion bildet das „OUTER BAY“, das größte Becken im Aquarium, in dem der Besucher unter anderem Hochseehaie, Schildkröten und Thunfische beobachten kann.

17-Mile Drive

Die schönste Art, die Halbinsel zu besuchen, ist eine Fahrt auf dem 17-Mile Drive. Diese kurvige Privatstraße führt durch die legendären Zypressen– und Pinienwälder, vorbei an Klippen und Steilhängen. An vielen Aussichtspunkten hat man einen überwältigenden Blick auf die faszinierende Pazifikküste. Eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten ist der berühmte 200jährige Lone Cypress Tree, ein Baum, der seit fast 200 Jahren allein bei Wind und Wetter auf einem Felsen steht. Am Bird Rock und Seal Rock kann man Kormorane, Pelikane, Seelöwen und Seehunde beobachten. Taucher schätzen die einsamen Buchten wegen ihrer Nähe zur farbenprächtigen Unterwasserwelt.
Pebble Beach Golf Links zählt mit seiner Lage direkt an der Steilküste zu einem der schönsten Golfplätze der Welt.

Carmel-By-The-Sea

Beliebte Ausflugsziele dieser lebendigen Kleinstadt sind die Anlage der Carmel Mission San Carlos Borromeo, der Carmel Beach und die exklusive Shoppingmeile.

 


Amish-County-Auktion

Amish County

Shipshewana im US Staat Indiana ist besonders beliebt und bekannt für die einzigartige Attraktion des Auktions- und Flohmarktes, dem größten und für seine bunte Vielfalt wohl beeindruckendsten Auktionsmarkt in Midwest. Amish County, wo Traditionen, Bräuche und Gastfreundschaft allgegenwärtig sind und wo das auf viele Generationen beruhende und von traditionellen Lebensweisen geprägte Stadtbild eine wunderbar geglückte Verbindung von Gemeinschaftsgefühl und Handelssinn ist. Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher sind die verschiedensten Auktionen, die in und um Shipshewana regelmäßig stattfinden und wundervolle Gelegenheiten bieten, Dinge zu erstehen, die, eng mit der Geschichte der Amish verbunden, seltene Sammlerstücke oder nutzbare Gegenstände sind.

Auktionen

Das ganze Jahr über finden in Shipshewana eine Reihe von diversen Handelsauktionen statt. Vor allem die Auktion für Antiquitäten und unterschiedliche Gebrauchsgegenstände oder wahre Schätze (Misc. and Antique Auction), wird jeden Mittwoch ab 9 Uhr morgens abgehalten. Austragungsort ist das Misc. und Antique Auction Gebäude.

Zwei weitere Auktionen, welche das Besucherinteresse auf sich ziehen, sind sowohl die Antique Toy Auction (antiquarisches Spielzeug) als auch die Antique Speciality Auction, die den Verkauf von speziellen Antiquitäten aktivieren und ebenfalls im Misc. und Antique Auktion Gebäude abgehalten wird. Diese beiden Auktionen werden nur an bestimmten Daten, am 19. Oktober und am 2. November, durchgeführt.

Absolutes Highlight für Besucher und Farmer aus den verschiedensten Regionen des Landes ist die Livestock Auction (Nutztier Auktion), welche jeden Mittwoch ab 10 Uhr Vormittag im Livestock Barn stattfindet und Farmtiere wie Schafe, Ziegen, Rinder und Schweine zum Verkauf anbietet.

Die jeden Freitag abgehaltene Pferde Auktion wird ebenfalls ab 9 Uhr im Livestock Barn durchgeführt und ist für Pferdeliebhaber aus dem gesamten US Raum eine wunderbare Gelegenheit, Arbeits- oder Transportpferde zu erstehen. Besonders beliebt unter den Käufern sind die verschiedenrassige Ponys.

Ausstellungen und Einkäufe in Shipshewana

Abgesehen von den Einkaufsmöglichkeiten, die sich in einer unvergesslich schönen und das Ortsbild prägenden Atmosphäre bieten, bietet Shipshewana eine Vielfalt an attraktiven Ausstellungen (z.B. Die Contemporary Quilt Exhibition) und Museen (unter anderem das Midwest Museum of American Arts) sowie der Heritage Trail, ein spezieller Reiseführer durch jene Landschaft, die interessante Einblicke in das Leben der Amish Bevölkerung bietet.

 


Kaliforniens Weinberge

Napa Valley

Zu den zahlreichen Besonderheiten, die der Sonnenstaat Kalifornien zu bieten hat, gehören die vielen unbeschreiblich schönen Weinlandschaften. Das Napa Tal (Napa Valley) und Sonoma sind zwei berühmte Regionen in den USA, in welchen der intensive und mit viel Hingabe betriebene Weinanbau einige der besten Weine auf dem Weltmarkt erzeugt.

Napa Valley

Das Sonnenerlebnis Kalifornien erfährt an den Weinhängen eine ganz spezielle Bedeutung. Die an diesem magischen Ort gereiften Weine sind aromatisch und vollmundig, wie zum Beispiel Cabernets, Merlots oder Chardonnays. Eine große Anzahl an Weingütern und Weinproduzenten in und um Napa Valley laden zu gut organisierten Wein Verkostungstouren ein. Individuell gestaltete Weintouren zu den diversen Weinkellern und Weinländereien werden ganz den Wünschen der Besucher gemäß organisiert. Weinliebhaber werden vor allem von den vielen verschiedenen Weinkostproben beeindruckt sein. Kalifornischen Wein in einer landschaftlich und von der Atmosphäre her so einzigartigen Umgebung zu genießen - und dies in Verbindung mit den zur jeweiligen Weinsorte passenden kulinarischen Speisen wie traditionell hergestellte lokale Käseprodukte und Schinken und lokalen aromatischen Früchten - wird zu einem unvergesslich schönen Erlebnis.

Weitere Highlights der Napa Region

Die herrliche Natur in Napa Valley kann auch anderweitig geschätzt und bewundert werden. So können Naturliebhaber entlang vielbelaufender Wanderwege zu Fuß oder per Rad die Landschaft bei idealem Wetter erkunden. Ein spektakuläres Ereignis ist für Besucher die Teilnahme an einer der vielen Ballonfahrten über die von atemberaubender Schönheit geprägten Weinhänge und Berge von Napa.

Auch eine Fahrt im Napa Wein Trolley, einer einzigartigen und historischen Bahn sowie ein Besuch im Safari West Wildlife Park gehören zu jenen Attraktionen, auf deren Besichtigung Besucher in der Region nicht verzichten sollten.

Sonoma

Die Weinanbau Region Sonoma befindet sich nur knapp eine Stunde Autofahrt entfernt von San Francisco und gehört mit ihren über 500 Weinanbaugütern zu den wohl bekanntesten und für die Qualität ihrer Weine meist geschätzten Orten weltweit.


Aber Sonoma hat noch ein anderes weltweit bekanntes Erzeugnis zu bieten: Wundervolles, besonders aromatisches Olivenöl. Die Region um Sonoma produziert preisgekröntes Olivenöl, das in Olivenöl Verkostungen, welche in speziellen Räumen stattfinden, sowie während des jährlichen Olivenöl Festivals vielfach gepriesen wird. Sonoma gehört zu den Top Reisezielen von Olivenöl Sachkundigen und Händlern.


Auch in Sonoma können Touristen die Gelegenheit nutzen, diese ganz besondere Weinanbauregion während einer beeindruckenden Ballonfahrt zu bewundern, oder auf eine eher abenteuerliche Weise mit einem Hang-Glider die Landschaft zu überfliegen. Und was den Besuch des Redwood Wald anbelangt, so ist ein Spaziergang unter diesen bis in den Himmel ragenden, imposanten Bäumen eine einmalige und mit nichts zu vergleichende fantastische Erfahrung.


Fahrt mit den San Francisco Cable Cars

Cable Car

Bild: Powel & Hyde Line

Wer kann schon von sich behaupten, mit einem nationalen Wahrzeichen gefahren zu sein? Die berühmten Cable Cars in San Francisco/Kalifornien bieten dazu die Gelegenheit! Bei Studienreisen an die Westküste der USA gehören sie zum Pflichtprogramm. Sie zählen zu den „National Historic Landmarks“ der USA, also zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten des Landes – und sind dazu auch noch fahrbar! Die farbenfrohen Wagen gehören zum typischen Straßenbild San Franciscos und sind ein bekannter Anblick in vielen Filmen, zum Beispiel „The Rock“ oder „Die Vögel“. Alljährlich gönnen sich fast zehn Millionen Menschen auf ihren Reisen dieses Vergnügen.

Geschichte

Im August 1873 testete Andrew Smith Hallidie das erste Kabelbahnsystem. Und schon im darauffolgenden Monat wurde die erste reguläre Linie in Betrieb genommen. Die Wagen haben keinen eigenen Motor, sondern werden entlang von in der Straße verlegten Stahltrassen gezogen.


Berühmt sind die beiden Klingeln der Cable Cars. Die kleine Klingel dient der Kommunikation zwischen dem „Gripman“ (dem Fahrer) und dem „Conductor“ (Schaffner). Die große Klingel wird vom Gripman bedient, um andere Fahrzeuge sowie Fußgänger zu warnen. Alljährlich wird ein „Bell-ringing Contest“, also ein Klingelwettbewerb, ausgerichtet!

Linien

Aktuell verkehren drei Cable-Car-Linien: Powell-Hyde, Powell-Mason und California Street. Alle Linien führen an berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie Union Square, Fisherman’s Wharf oder Nob Hill vorbei. Die Streckenführung der Powell-Hyde-Linie ist besonders typisch für die vertraute Lage der Stadt auf steilen Hügeln. Alle Linien halten unmittelbar am oder in der Nähe des Cable-Car-Museums.

Tipps

Einsteigen ist an Anfangs- und Endstationen erlaubt sowie an braun-weißen Halteschildern. Auch wenn die Cable Cars nur etwa fünfzehn Stundenkilometer fahren, sollte man sich gut festhalten und erst bei völligem Stillstand ein- und aussteigen. Bezahlt werden kann der Fahrpreis direkt beim Schaffner im hinteren Teil des Wagens. Wer nicht an den Endpunkten, sondern an einer Zwischenstation einsteigt, erspart sich oft lange Wartezeiten. Die Cable-Car-Endpunkte sind mit Bussen, der U-Bahn “Muni Metro” und S-Bahn-Linien (“BART”) erreichbar.

 


Bourbon Trail

Das Land des Bourbon Whiskey

Wer von Bourbon spricht, meint Kentucky. Denn hier im Südosten der Vereinigten Staaten wird aus Mais der amerikanische Whiskey destilliert. Der Bundesstaat, der auch als "Bourbon Country" bezeichnet wird, ist der Herstellungsort von mehr als 90 Prozent der weltweiten Produktion. Der Bourbon Trail in Kentucky führt den Besucher auf zwei Routen entlang zahlreicher Bourbon-Brennereien.

Wohlschmeckender Bourbon Whiskey ist ein typisch amerikanisches Produkt, und obgleich es keine gesetzlichen Beschränkungen bezüglich des Herstellungsortes gibt, stammt ein Großteil der weltweiten Produktion aus Brennereien in Kentucky. Hier ist das wohlschmeckende und hochprozentige Getränk nicht nur ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor, sondern hat auch seinen Platz in den lokalen Kulturen und Traditionen. In der Region wird seit Ende des 18. Jahrhunderts Whiskey hergestellt, als Einwanderer aus Irland und Schottland nach Kentucky kamen. In den 60er Jahren verabschiedete der amerikanische Kongress eine Resolution, wonach Bourbon Whiskey als amerikanisches Produkt eingestuft wird und somit keine Importe unter der Bezeichnung “Bourbon Whiskey“ in die USA gelassen werden.

Die Destillerien des Bourbon Trails

Bourbon Fässer

In Kentucky können Besucher dem Bourbon Trail folgen, einer Tourismusroute, die neun bekannte Produktionsorte und Besucherzentren miteinander verbindet. Der Weg führt knapp 100 Kilometer durch die hügelige Landschaft Kentuckys entlang des Bluegrass Parkways durch das zentrale Kentucky zwischen Lexington und Louisville. In Bardstown, einem Streckenpunkt kann man zusätzlich im September am Kentucky Bourbon Festival teilnehmen, einem einwöchigen Volksfest mit Konzerten, gutem Essen und einem Wettbewerb im Bourbon-Fass-Rollen. In der Stadt befindet sich auch das sehenswerte „Oscar Getz Museum of Whiskey History“.

Die Firmenanlagen entlang des Trails, der jedes Jahr mehrere Hunderttausend Besucher anzieht, können besichtigt werden, allerdings sind nur Besucher über 21 Jahre zugelassen. Alle Destillen bieten ihren Besuchern Führungen an, einige haben sogar ein eigenes Besucherzentrum. Überall ist es möglich, Whiskey zu probieren, entweder kostenlos, als Teil der Tour oder gegen eine Gebühr. Touristen, die alle neun Brennereien besuchen, können sich einen Weg Pass ausfüllen lassen und erhalten als Abschiedsgeschenk ein kleines Souvenir.

 


Kentucky Derby

Das Kentucky Derby - wo Weltklasse und Tradition sich vereinen

Louisville in Kentucky ist als Austragungsort des wohl spektakulärsten Pferderennens in den USA von spezieller Bedeutung für all jene Interessenten, für die das Kentucky Derby als klassisches Top Rank Galopp Pferderennen das absolute jährliche Highlight ist.

Das führende Pferderennereignis in Nordamerika zählt zwischen 120.000 und 150.000 Besucher, die für das zweitägige Kentucky Derby aus vielen Ländern anreisen. So beliebt ist dieses Event, dass Eintrittskarten bereits ein Jahr im Voraus vorbestellt werden müssen. Gleichzeitig ist das Kentucky Derby das Eröffnungsrennen innerhalb der Triple Crown für vollrassige Pferderennen im Amerika.

Das Galopp Pferderennen für 3-jährige Vollblüter

Am Kentucky Derby nehmen 20 Rennpferde teil, die sich gemäß dem neuen Bewertungssystem in 36 Vorausscheid Rennen mit einem Punkthöchststand dafür qualifiziert haben. 3-jährige Vollblüter legen die 1,25 Meilen (2,012 km) Pferderennbahn entlang Churchill Downs zurück. Die relativ kurze Distanz vom Start bis zur Ziellinie ist wohl der Grund dafür, weshalb diese Pferdesport Veranstaltung sehr oft als "die spannendsten 2 Minuten im Sport" bezeichnet wird. Bisher war es nur zwei Pferden gelungen, in weniger als zwei Minuten die Strecke zurückzulegen: Secretariat in 1973 und Monarchos in 2001.

Kentucky Derby - Geschichte

Kentucky kann auf eine lange Tradition in Pferderennen zurückblicken. Bereits 1789 wurden in dieser Region die ersten Pferderennbahnen ausgelegt und nur knapp 100 Jahre später wurde Churchill Downs als offizielle jährliche Austragungsstätte für Pferderennereignisse eingeweiht. Das Interesse war erstaunlich groß, denn schon das erste Kentucky Derby im Jahre 1875 zählte über 10.000 Besucher.

Die Rose ist seit dem Jahre 1883 das offizielle Blumensymbol für das Pferderennen in Kentucky. Seither wird ein mit 554 roten Rosen gefertigter Kranz dem Sieger des Rennens überreicht, was auch den zweiten Namen des Kentucky Derbys, nämlich "Run for the Roses", erklärt.

Das traditionelle Getränk am Kentucky Derby ist der Mint Julep, ein eisgekühlter klassischer Drink aus Bourbon Whiskey, Minze und Sugar Syrup zubereitet und serviert in eigens für dieses Getränk bestimmte Becher. Schätzungsweise 120.000 Mint Juleps werden in den zwei Veranstaltungstagen verkauft.

Das Kentucky Derby Festival und andere Attraktionen

Etwa zwei Wochen vor Beginn des Kentucky Derbys beginnt das Kentucky Derby Festival, mit einem reichen Programm an kulturellen Ereignissen, das alljährlich mit dem größten und faszinierendsten Feuerwerk in Nordamerika beginnt, dem "Thunder over Louisville".

In Louisville selbst sind Orte wie das "Frazier History Museum", das "Kentucky Science Center" oder das "Kentucky Museum of Art and Craft" nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die unbedingt besichtigt werden sollten. Die unzählig vielen Parkanlagen, und insbesondere der wunderschöne Louisville Waterfront Park entlang der Ufer des Ohio Rivers laden zu romantisch-gemütlichen Spaziergängen ein, die den Aufenthalt in Louisville auf angenehmste Weise abrunden.

 


Bluegrass Country

Bluegrass Country und die teuersten Pferde der Welt

Pferde

Der US-amerikanische Bundesstaat Kentucky hat etwa 4,5 Millionen Einwohner und wird auch als "Bluegrass State" bezeichnet. Die Gegend wird den Südstaaten der Vereinigten Staaten zugerechnet und ist größtenteils ländlich geprägt. Der Bundesstaat ist für die Zucht von ausgezeichneten Vollblutpferden berühmt. Viele Flüsse, Seen, die Appalachen und die Bluegrass Prärie prägen diese spektakuläre Region.

Die Pferde-Hauptstadt

Lexington ist nach Louisville die zweitgrößte Großstadt im US-Bundesstaat. Die mitten in der Bluegrass Prärie gelegene Stadt mit den weißen Landhäusern ist das Zentrum der Pferdezucht und wird auch als die „Pferdehauptstadt der Welt“ bezeichnet. In der hübschen Stadt aus dem 17. Jahrhundert werden die besten und teuersten Vollblüter der Welt gezüchtet. Die Kundschaft hier ist sehr reich und die Hengste kosten Unsummen. Die ganze Region ist vollkommen verrückt nach Pferden und zelebriert das Leben auf der Rennbahn. Jährlich gibt es große Renn-Veranstaltungen, doch nicht nur dann ist die gesamte Stadt völlig verrückt nach Pferderennen. „Man o' War“, dem erfolgreichsten Hengst der Stadt, wurde nach dem Ersten Weltkrieg sogar ein Denkmal gewidmet. Im Kentucky Horse Park, einer der beliebtesten Attraktionen von Lexington, steht eine Skulptur des Pferdes, das zu den besten Vollblütern der Welt zählt und während seiner Karriere 20 seiner 21 Rennen gewann.

Das "Land zwischen den Seen"

Der Westen Kentuckys wird von der endlosen Bluegrass Prärielandschaft beherrscht. Besonders sehenswert ist das Gebiet "Land between the Lakes" im Westen von Kentucky. Dieses Biosphärenreservat befindet sich auf einer Insel, die von Staubecken des Tennessee River und des Cumberland River eingefasst wird. Das "Land between the Lakes", das bei Radfahrern, Wanderern und Campern sehr beliebt ist, ist über eine Brücke zu erreichen, weshalb diese Region auch als „Kentucky's Western Waterland“ bezeichnet wird. Ein großer Teil des Gebietes ist bewaldet, aber auch Wiesen, Prärieflächen und Felder sind vorhanden. Neben der Jagd spielen das Fischen, die Holzwirtschaft und das Sammeln von Beeren, Pilzen und Nüssen eine große Rolle. Trotz jährlich über zwei Millionen Besuchern bemüht man sich um eine nachhaltige Nutzung im Biosphärenreservat.

 


New Orleans Restaurantszene

Restaurant New Orleans

Bild: Restaurant im French Quarter von New Orleans

Cajun und Kreolisch

In New Orleans, Louisiana stehen Restaurants nicht nur für Essen und Nahrungsaufnahme, sondern für Kunst und Leidenschaft. Viele Küchenchefs sind weltberühmt und preisgekrönt. Die zahlreichen, ausgezeichneten Restaurants machen den Besuch der Stadt im Südosten der Vereinigten Staaten von Amerika zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Geschmort, gebraten oder gekocht

Der Einblick in die Restaurantszene von New Orleans beginnt mit dem Frühstück. Am Morning Coffee Stand im Stadtpark gönnen Touristen und Einheimische sich das traditionelle Frühstück, bestehend aus luftigen Hefekrapfen mit Puderzucker. Weiter geht es mit dem wohl berühmtesten Gericht der Stadt: Gumbo, einem Eintopf, der hier auf jeder Speisekarte vertreten ist. Die Königin des Gumbo ist Leah Chase mit ihrem Restaurant "Dooky Chase's Restaurant". Die Basis des Eintopfs bildet scharfe und geräucherte, kreolische Frischwurst. Hinzu kommen Huhn, Krabben, Crevetten, Schinken und Kalbfleisch. Ebenfalls äußerst bekannt und beliebt: das Restaurant "Cochon". Hier, im modernen Warenhausdistrikt, finden sich die einzigen, authentischen Cajun-Lokale der Stadt. Allerdings ist die Cajun-Küche nicht direkt eine Restaurantküche. Einfach und rustikal, überzeugt sie mit Geschmortem, Gebratenem und Gekochtem wie dem Crawfish Boil aus Maiskolben und Flusskrebsen. Ebenfalls empfehlenswert: Andouille, eine Räucherwurst aus Schweinefleisch.

Die "Heilige Dreifaltigkeit"

Essen in New Orleans - das ist Tradition und Feinheit. Ein Erlebnis, das seinesgleichen sucht. Die Restaurants der Großstadt im Bundesstaat Louisiana sind der Inbegriff der Geheimnisse ihrer Esskultur. Gemeinhin steht New Orleans für Cajun-Küche. Doch das ist noch längst nicht alles. Denn: Die ursprüngliche ist die kreolische Küche. Beide Küchen bestehen aus der "Heiligen Dreifaltigkeit" aus Zwiebeln, Sellerie und Peperoni. Hier, im Herzen von New Orleans, füllt Essen nicht nur den Magen - es schafft auch Identität. Das zweitälteste Restaurant der Stadt liegt im French Quarter, der Altstadt mit ihren eisernen Balkonen und bunt bemalten Gebäudefassaden. Besonders erwähnenswert: "Tujague's", wo man überbackene Austern oder gedünstete Meeresfrüchte auf Reis essen kann. Zum Dessert gibt es dann "Bananas Foster", flambierte Bananen mit Rum und Likör. Übrigens hat in New Orleans jedes Restaurant eine Katrina-Geschichte. Denn: Die Restaurants dienten in dieser Zeit als Gemeinschaftstreffpunkte - Normalität inmitten des Chaos.

 


New Orleans Jazz und Heritage Festival

Jazz - Tuba

Die reichhaltige Kultur Louisianas auf einem traditionellen Festival genießen

Schon seit 1970 findet alljährlich Ende April Anfang Mai auf 12 Hauptbühnen sowie in diversen Musikklubs im gesamten Stadtgebiet von New Orleans das bei Publikum wie Künstlern gleichermaßen sehr beliebte „New Orleans Jazz & Heritage Festival“ statt. Die beiden größten Bühnen mit den meisten Zuschauern („Acura Stage“ und „Gentilly Stage“) stehen auf dem Gelände der Pferderennbahn Fair Grounds Race Course am Gentilly Boulevard im gleichnamigen zentralen Stadtteil Fairgrounds südöstlich des City Parks. Alle anderen Bühnen werden nach einzelnen Musikgenres stilistisch bespielt, so zum Beispiel afrikanische und Weltmusik auf der „Congo Square Stage“, Cajun und Zydeco auf der „Fais Do-Do Stage“ sowie lokale Blechblasbands aus der Region auf der „Jazz & Heritage Stage“.

Hier findet man garantiert ein tolles Souvenir als Mitbringsel von der Reise

Neben den Dutzenden von berühmten, namhaften und weniger bekannten Musikern, die sich auf dem von Jahr zu Jahr besser besuchten Festival ein Stelldichein geben, kann man während der Veranstaltung auch einen guten Überblick über hochwertiges Kunsthandwerk aus der Gegend verschaffen. Gleich drei verschiedene Möglichkeiten für den Einkauf von schönen Souvenirs stehen den Besuchern zur Verfügung, vorrangig afrikanische Produkte wie etwa handgeschnitzte Trommeln gibt es auf dem „Congo Square African Marketplace“, Schmuck, Kleidung, Gemälde, Instrumente und Lederwaren bei „Contemporary Crafts“ auf dem Heritage Square sowie Werke von Künstlern und Handwerkern aus der Umgebung auf dem „Louisiana Marketplace“.

Wer authentisches Essen des Südens kosten möchte, ist hier genau richtig

Ein großer Publikumsmagnet auf dem Festival sind auch schon seit jeher die zahlreichen gastronomischen Angebote mit typischen Spezialitäten der regionalen Küche, die sich traditionellerweise aus einer großen Anzahl europäischer, afrikanischer und indianischer Elemente und Einflüsse zusammensetzen. Auf den beiden benachbarten Bühnen „Food Heritage Stage“ und „Cajun Cabin Stage“ werden Tag für Tag von Profiköchen drei bzw. vier verschiedene thematische Kochshows dargeboten. Hierbei erfährt man, wie für unsere europäischen Gaumen so exotische und ungewöhnliche Speisen wie etwa „Turtle Soup“ (Schildkrötensuppe), „Alligator Boudin“ (Alligatorbratwürste) oder „Sheepshead with Greens and Oyster Dressing“ (Schafskopf mit Gemüse und Austernsoße) zubereitet werden.

 


Mardi Gras

Mardi Gras

Das Ende der Fetten Tage

Mardi Gras ("Fetter Dienstag") ist der französische Begriff für den Faschingsdienstag. Es handelt sich um den letzten Tag des Faschings vor dem Aschermittwoch - dem Beginn der österlichen Fastenzeit. Der Mardi Gras markiert das Ende der "Fetten Tage". Kein Wunder, dass an diesem Tag zahlreiche Feste und Feiern stattfinden - darunter auch die Feierlichkeiten in New Orleans. An diesem Tag trägt der Großteil der Stadt Gold, Grün und Violett. Musik, Paraden und Menschenmassen machen diesen Feiertag zu einem Event, das seinesgleichen sucht.

Tradition und Geschichte

Die Tradition des Mardi Gras kam insbesondere durch aus Frankreich stammende Katholiken in die Vereinigten Staaten von Amerika. 1857 wurde die erste Karnevalsparade in New Orleans abgehalten. 1875 - nach 18 Jahren Tradition - wurde der Mardi Gras schließlich zum städtischen Feiertag ernannt. Heutzutage ist die Parade als Event weltweit bekannt. Sie lockt jährlich Tausende von Touristen und Partyurlaubern nach New Orleans, Louisiana. Von der Freizügigkeit vieler Besucherinnen einmal abgesehen, erinnern die Paraden des Mardi Gras durchaus an Fastnachtsumzüge in Europa, so beispielsweise den Kölner Karneval.

Ablauf und Besonderheiten

Veranstaltet wird die Parade von den sogenannten "Krewes". Sie kümmern sich um Wagen und Organisation. Die Farben des Feiertags sind Gold, Grün und Violett, wobei Gold für die Macht, Grün für die Hoffnung und Violett für die Gerechtigkeit steht. Besonders bekannt und beliebt: die Paraden im French Quarter und auf der Bourbon Street. Der Mardi Gras fällt für gewöhnlich zwischen Februar und März. Mehrere Paraden wie die Rex Parade oder die Zulu Parade locken mit Tand, so beispielsweise Ketten aus billigen, farbigen Perlen, aber auch mit Süßigkeiten oder Kuscheltieren. Manche Frauen lüften für eine Halskette sogar das T-Shirt - ein Umstand, der dem Feiertag den Beinamen "International Show Your Boobies Day" eingebracht hat. Ein Ball im Marriott Hotel markiert das offizielle Ende der Feierlichkeiten. Danach wird in den Bars und Clubs der Großstadt munter weitergefeiert.

 


Acadia National Park

Acadia Nationalpark

Der Acadia National Park im US-Bundesstaat Maine wurde Ende der 1920er Jahre gründet. Maine ist mit seiner Größe von reichlich 90.000 km² der nordöstlichste Bundesstaat an der Grenze zu Kanada. Der Acadia National Park ist 190 km² groß und liegt im Küstengebiet von Maine.

Acadia National Park – Ziel für Studienreisen und Abenteuerreisen

Ein Parkbesuch auf Mount Desert Island, auf der Isle au Haut oder auf der Schooldic Peninsula ist keine alltägliche Reise. Das Parkgebiet erstreckt sich über diese und noch einige weitere Inseln. Die acht km² große Ortschaft Bar Harbor im Hancock County ist der Mittelpunkt in diesem Gebiet. Durch den Park hindurch verlaufen 200 km Wanderwege und etwa 100 km Forststraßen. Fahrräder können an mehreren Stationen im Park gemietet werden. Bar Harbor ist mit Motels, mit Gästehäusern sowie mit seiner Infrastruktur das Touristenzentrum im Acadia National Park. Der wurde im vergangenen Jahrhundert angelegt und seitdem als solcher gepflegt, um das mehrere Tausend Jahre alte kulturelle Erbe dieser Region in Maine zu erhalten.

Park Loop Road führt quer durch den Acadia National Park

Wer ganz gezielt zu den Sehenswürdigkeiten im Acadia National Park geführt werden möchte, der benutzt die rund 45 Kilometer lange Park Loop Road, zu Deutsch Parkstraße. Start ist direkt am Besucherzentrum, und in Sand Beach endet die Fahrt. Dazwischen liegen Sehenswürdigkeiten wie der 470 Meter hohe Cadillac Mountain mit einem weiten Panoramablick hinaus auf den Atlantik, der botanische Garten in Sieur de Monts Spring mit mehreren hundert einheimischen Bäumen, Sträuchern und Pflanzen und das Abbe Museum in Bar Harbor.

Der gesamte Aufenthalt im Acadia National Park ist ein geradezu romantisches Erlebnis. Eine zerklüftete, wilde Felsennatur sowie die Insellage am Meer sind regelrechte Einladungen zum Wandern oder zum Trekking. Für Unternehmungen durch den Acadia National Park kann der Pkw benutzt werden, es muss aber nicht sein. In der heutigen Zeit ist der Acadia National Park mit mehr als jährlich 2,5 Millionen Besuchern eines der beliebtesten Tourismusziele an der US-Küste, und einer der meistbesuchten US-Nationalparks überhaupt.


Preservation Hall

Von „Satchmo“ zu Lebzeiten geadelt: Der wichtigste Jazzclub in den USA

 

Louis ArmstrongSchon der bis heute weltweit als Ikone und Säulenheiliger des Jazz hoch verehrte Virtuose Louis Armstrong (1901 - 1971) rühmte die seit den 1950er Jahren regelmäßig für Konzerte genutzte Aufführungsstätte in der St. Peter Street im Herzen des Vergnügungsbezirkes French Quarter in New Orleans als derjenige Ort, wo man alle Großen des Stils sehen könne. Bis heute hat sich die Wertschätzung der Jazzliebhaber in aller Welt für den von außer eher unscheinbaren und tendenziell renovierungsbedürftig wirkenden Klub erhalten. Zu den fast jede Nacht frenetisch gefeierten Auftritten von Solisten und Ensembles pilgern Jazzfreunde nicht nur aus Louisiana und den USA, sondern aus aller Herren Länder.

Von der Nischenexistenz zurück ins Rampenlicht: Totgesagte leben länger

Nicht ganz von ungefähr wird die Preservation Hall deshalb auch die Hauptschlagader des Jazz genannt, was einst als musikalischer Nebenbetrieb in einem ansonsten als Galerie genutzten Gebäude begann, hatte sich damals in kürzester Zeit zu einem renommierten Treffpunkt von Fans und Freunden des traditionellen New Orleans Jazz entwickelt. In einer Zeit, in der der brandneu aufkommende Rock`n`Roll dem altehrwürdigen Jazz immer mehr Konkurrenz machte und zunehmend die Hörerschaft raubte, entschied sich der damalige Galerieinhaber und Jazzliebhaber Larry Borenstein dafür, in seinen Räumen lokale Größen wie beispielsweise George Lewis, Punch Miller, Billie and De De Pierce, Sweet Emma Barrett und The Humphrey Brothers auftreten zu lassen.

Die neuen Stars von morgen werden schon heute vor Ort unterrichtet

1961 wurde aus Gründen der Steuerersparnis schließlich die gemeinnützige „Society for the Preservation of Traditional New Orleans“ als Trägerverein des Hauses, im Jahr 1963 die hauseigene „Preservation Hall Jazz Band“ mit namhaften Musikern aus New Orleans gegründet. Zur selben Zeit übernahm der Tuba Spieler Allan Jaffee (1935 - 1987) die Preservation Hall und betrieb sie erfolgreich über Jahrzehnte, heute leitet sein Sohn Ben Jaffe die Geschäfte. Außer den drei Shows pro Abend findet in der Halle tagsüber auch der Unterricht der Musiklehrer der „Preservation Hall Foundation“ für den Nachwuchs der „Preservation Hall Junior Jazz Band“ statt.


Chesapeake Bay

Chesapeake

Bild: Marschland

Eins der schönsten Urlaubsziele in den USA ist die Chesapeake Bay. Hier entfaltet sich der ganze Zauber an der Ostküste. Die größte Flussmündung der USA ist außerdem eine bedeutende Naturlandschaft. Ihr Name bedeutet auf indianisch so viel wie "Großes Dorf": Einst siedelten die Indianerstämme der Powhatan, Nanticoke und Algonkin an diesem idyllischen Platz. Heute bietet die Chesapeake Bay zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ist selbst ein erstrangiges Naturschauspiel.

Naturparadies am Atlantik

Die Bucht verläuft südwärts zum Atlantik zwischen den Delmarva-Halbinseln und dem Festland in Westen mit den Bundesstaaten Maryland und Virginia. Mehr als 150 Bäche und Flüsse münden in die Bay. Am Ufer erstrecken sich bizarre Steilküsten und weite Küstenebenen mit den Städten Baltimore, Washington und Annapolis. Besonders am Ostufer gilt es, kleine malerische Fischerorte und Kleinstädte zu entdecken. Die zahlreichen Marinas und Yachthäfen ziehen Wassersportfreunde und Segler an, die Delmarva-Halbinseln Naturfreunde und Vogelkundler. Auf ihnen bieten weite Sümpfe, Marschen, Wälder und Weiden seltenen Vogelarten Unterschlupf. Darunter Fischadler, Weißkopfadler und kanadische Wildgänse. Die Bucht, die James A. Michener in seinem Buch "Die Bucht" verewigte, war lange Zeit bekannt für ihre reichen Fischgründe. Meeresfrüchte, Krabben, Austern und Venusmuscheln und Diamantschildkröten zog man an Land und sie ist immer noch die schalentierreichste Flussmündung der Ostküste.

Sehenswürdigkeiten

Diese Sehenswürdigkeiten dürfen auf keiner Reise fehlen: Fort McHenry spielte im Krieg von 1812 eine bedeutende Rolle und hielt 25 Stunden Bombardierung stand. Nicht nur Wassersportfreunde zieht es nach Annapolis. Die Stadt mit dem charmanten historischen Zentrum ist dem Segelsport verfallen. Jedes Jahr im Oktober finden eine international bekannte Bootsschau und zahlreiche Regatten statt. Schon weithin sichtbar ist der Leuchtturm Thomas Point, der seine Lichtzeichen an der Mündung zum South River sendet und auf geführten Touren von Annapolis besucht werden kann. Zu den schönsten Orten zählt St. Michaels - "Das Herz und die Seele der Chesapeake Bay".


Maines Hummerfestival

Hummer

Bild: Lobster - Abendessen in Maine

Alljährlich im August findet an der Küste von Maine in den Vereinigten Staaten in der Region Neuengland das Hummerfestival statt. Es zählt zu den Höhepunkten des Sommers an der Küste und zieht zahlreiche Besucher und Einwohner an.

An 5 Tagen stehen Schlemmen und Spaß rund um die kulinarische Spezialität auf dem Programm. Wer am ersten Wochenende in August auf USA- oder Studienreise in Maine ist, sollte sich die Tage von Mittwoch bis Sonntag im Kalender reservieren. Zehntausende Besucher kommen her, um den fangfrischen, lokalen Hummer zu genießen und Spaß zu haben bei Entertainment, Kochwettbewerben, Karnevalsumzügen und Märkten mit Kunsthandwerkern und Künstlern.

Ursprünglich handelte es sich bei dem Hummerfestival um ein kleines Dorffest und niemand hätte damals geglaubt, dass sich das Hummerfest zu einem international bekannten Fest der Meeresfrüchte entwickelt. Neben Gästen aus der Nachbarschaft, kommen Besucher aus Ländern in Europa und Asien nach Maine in Neuengland.

Bereits seit 1947 gibt es das gemeinnützige Maine Lobster Festival. Und der Gewinn kommt regelmäßig Hilfs-Organisationen zugute. Hummer essen und Gutes tun, heißt die Devise. Und bislang wurden schon mehr als 500.000 Dollar von den Bewohnern von Maine durch das Festival gespendet. Tafeln, Hochschulsportteams, lokale Rettungsdienste, kommunale Hilfsgruppen und Stipendiaten kamen bereits in den Genuss eines Geldsegens.

Dabei wird das Hummerfestival in Maine ausschließlich von freiwilligen Helfern auf die Beine gestellt. Mehr als 1.100 Freiwillige helfen beim Hummer-Kochen und Servieren.

Aber auch das restliche Jahr ist Maine eine Reise wert und hat außer Hummer und den gastfreundlichen Menschen noch viel mehr zu bieten: Neuengland zählt zu den landschaftlich schönsten Regionen im äußersten Nordwesten der USA an der Grenze zu Kanada. Hier dreht sich auch das restliche Jahr das Leben um den berühmten Maine-Hummer. Nirgendwo ist er so frisch und günstig wie hier. Er wird in eleganten Restaurants und an Imbissbuden unter freiem Himmel entlang der ganzen Küste serviert.


Das Französische Viertel von New Orleans

 

New Orleans

New Orleans, größte Stadt des Bundesstaates Louisiana in den USA, ist als „The Big Easy“ bekannt – dieser Spitzname steht heute schlicht für das Lebensgefühl der Stadt und der Einwohner. Größte Touristenattraktion bei Studienreisen ist das Französische Viertel, im Englischen „French Quarter“ oder nur „The Quarter“. Es bietet auf kleinem Raum all das, was die Stadt ausmacht: Musik, kreolische und Voodoo-Kultur, alte Architektur und Gastlichkeit.

Geschichte

Das „French Quarter“ ist der älteste Stadtteil, um 1721 von französischen Siedlern erbaut. Das Viertel wird begrenzt vom Mississippi, Canal und Rampart Street sowie Esplanade Avenue. Ende des 18. Jahrhunderts zerstörten zwei Großbrände etliche Häuser des French Quarters; vom verheerenden Hurrikan Katrina 2005 blieb das Quarter aber weitestgehend verschont.

Sehenswürdigkeiten

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist der „French Market“, wo schon die Choctaw-Indianer Handel trieben. Weltberühmt ist die Bourbon Street mit ihrem pulsierenden Nachtleben. Der Louis-Armstrong-Park ist nach dem berühmtesten Sohn der Stadt benannt. Zentraler Platz ist der Jackson Square, an dem sich die „St.-Louis-Kathedrale“ befindet, und der früher als Hinrichtungsstätte diente. Neben der Kirche steht das Cabildo, einst Rathaus, heute Museum.

Eine Linie der historischen Straßenbahnen „Ladies in Red“ verläuft ins Französische Viertel, wo viele Bauten im typischen kreolischen Architekturstil mit bunten Wänden und Dächern sowie eisernen Balkonen erhalten sind, unter anderem das „Madame John’s Legacy“, das heute ein Museum und in „Interview mit einem Vampir“ zu sehen ist.

Musikalische Höhepunkte sind Mitte April das „French Quarter Festival“ sowie im August das „Satchmo Summer Fest“ mit kostenlosen Jazz Konzerten. Und natürlich wird auch „Mardi Gras“ ausgelassen gefeiert!

Essen

Kreolische und Cajun-Küche prägen die Esskultur auch in den Restaurants. Das Antoine’s ist ältestes familiengeführtes Restaurant der USA, das schon mehrere Präsidenten und Papst Johannes Paul II. auf seinen Reisen besucht haben.

Am Jackson Square liegt das Café du Monde, dessen Beignets Tradition haben: Wer erstmals in New Orleans ist, pustet den Puderzucker vom Beignet und darf sich etwas wünschen!

 


Isabella Stewart-Gardner-Museum

Kunstmuseum, das man einmal gesehen haben muss

Das Isabella Stewart-Gardner-Museum ist ein amerikanisches Kunstmuseum und befindet sich in Boston, Massachusetts. Das Museum ist 4 Stockwerke hoch und in einem unscheinbaren Haus eingerichtet. Es wurde von der gut betuchten Industriellen-Gattin Isabella Stewart Gardner speziell für die Ausstellung und Unterbringung ihrer umfangreichen Kunstsammlung gebaut. Man fühlt sich ein wenig wie in Venedig, da der Stil einem venezianischen Palazzo nachempfunden wurde. Das Museum verfügt heute über mehr als 2.500 Sammlerstücke europäischer, amerikanischer und asiatischer Kunst und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die Stifterin Isabella Gardener liebte Blumen und Pflanzen. Das Herzstück des Gebäudes ist daher ein überdachter Innenhof, der das ganze Jahr hindurch prachtvoll bepflanzt ist. Isabella Gardner, die im vierten Stock wohnte, zeigte sich allein dafür verantwortlich, wo jedes Exponat seinen Platz fand. Die Kunstobjekte sind nicht beschriftet, wodurch das Museum einen wohnlichen und gemütlichen Eindruck macht. Besucher, die mehr über die Sammlerstücke erfahren möchten, leihen sich am besten einen Audioguide aus.

Ein spektakulärer Kunstraub

In ihrem Nachlass hatte die Inhaberin einen Verwalter bestimmt, der darauf achten sollte, dass jedes Sammlerstück an seinem Platz bleibt. Deshalb bleibt dieses Museum genauso, wie es die Gründerin gewünscht hatte. In ihrem Testament wurde darüber hinaus vermerkt, würden jemals Teile der Sammlung verliehen oder verkauft, falle das Erbe komplett an die Harvard-Stiftung. Vor einigen Jahren erregte der Kunstraub vom 18. März 1990 internationales Aufsehen. Der Fall, der vom FBI auf der Liste der Top Ten der Kunstverbrechen geführt wird, ist bis heute ungeklärt. Damals wurden 13 Kunstwerke, darunter drei wertvolle Gemälde aus dem Museum gestohlen. Die Bilder wurden bisher nicht wieder aufgefunden. Dem Testament gemäß, wonach keine Kunstwerke aus dem Museum verändert oder entfernt werden dürfen, hängen die leeren Bilderrahmen noch heute dort, wo sie seinerzeit die Gemälde waren. Ein hoher Finderlohn und wahrscheinlich lebenslang kostenloser Eintritt winken für denjenigen, der die gestohlenen Sammlerstücke aufspürt und zurückbringt.


Freiheitspfad in Boston/Massachusetts

Eine beliebte Touristenattraktion in Boston ist der sogenannte Freiheitspfad (Freedom Trail).
Um einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu bekommen, folgt man einfach zu Fuß einer roten Linie auf dem Boden. Diese führt die Besucher auf einer Länge von ungefähr 4 km zu 17 historischen Orten und Gebäuden.

Massachusetts State House

Bild: Boston - Massachusetts State House

Der Freiheitspfad beginnt am ersten öffentlichen Park der USA, dem Boston Common. Hier wurden einige berühmte Reden gehalten, u.a. von Martin Luther King. Es lohnt sich besonders in den wärmeren Monaten des Jahres an einem der zahlreichen Teiche eine Rast einzulegen. Die nächste Station ist bereits von weitem sichtbar: Die goldene Kuppel des Massachusetts State House, dem Sitz des Gouverneurs. Eine Besichtigung des 1789 erbauten Hauses ist zu bestimmten Zeiten möglich. Der Park Street folgend, trifft man auf die Park Street Church mit ihrem hohen weißen Turm. Bekannt wurde die Kirche durch eine Rede von William Lloyd Garrison gegen die Sklaverei. Direkt angeschlossen liegt der Granary Burying Ground, ein Friedhof auf dem einige berühmte Persönlichkeiten beerdigt wurden. Der älteste Friedhof Bostons ist allerdings erst die nächste Station auf dem Freiheitspfad. Auf dem King´s Chapel Burying Ground mit seiner gleichnamigen Kapelle wurde u.a. einer der Passagiere der Mayflower begraben. Die 7. Station ist das alte Rathaus mit der Benjamin Franklin Statue. Hier, in der School Street, sieht man die erste öffentliche Schule der Vereinigten Staaten aus dem Jahr 1635 und einige Meter entfernt ein weiteres historisches Gebäude aus dem Jahr 1718, den Old Corner Bookstore. Am alten Rathaus von Boston vorbei folgt man dem Pfad bis zur Charlestown Bridge. Wenn man auf ihr das Wasser überquert, trifft man direkt auf die USS Constitution, das älteste Kriegsschiff der Welt aus dem Jahr 1797 – es schwimmt auch heute noch.

Dieser interessante Spaziergang dauert ca. zwei Stunden und endet am Bunker Hill Monument.


Legal Sea Foods

Fish and Chips

Legal Sea Foods ist ein Restaurant in Boston, Massachusetts in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Restaurantkette steht für gehobene, doch kostengünstige Gerichte mit Meeresfrüchten. 1950 wurde das Unternehmen von George Berkowitz in Cambridge, Massachusetts gegründet. Der Sitz der Restaurantkette befindet sich in Boston, Massachusetts. Außerdem verfügt das Unternehmen über Restaurants in sechs weiteren Bundesstaaten.

Geschichte und Auszeichnungen

1950 eröffnete George Berkowitz einen Fischmarkt namens Legal Sea Foods. Hier wurden seit Beginn der 1950er Jahre Fisch und Schnellgerichte wie Fish & Chips verkauft. 1968 entschied die Berkowitz-Familie, ein Restaurant zu eröffnen, wo Fish & Chips sowie frittierte Muscheln, Garnelen und Jakobsmuscheln auf Papptellern serviert wurden. 1975 wurde Legal Sea Foods zu einem traditionellen Restaurant auf dem Gelände des ehemaligen S. S. Pierce Gebäudes in Chestnut Hill, Massachusetts erweitert. 1980 eröffnete das Unternehmen im Park Plaza Hotel in der Bostoner Innenstadt ein weiteres Restaurant, bei dem es sich bis heute um das Flaggschiff der Restaurantkette handelt. 1986 wurde Legal Sea Foods von der NBC Today Show zum "Best Seafood Restaurant in America" ​​ernannt. 1998 ernannte das Magazin "Bon Appétit" Legal Sea Food zu einem der besten zehn Restaurants in Amerika. 2008 wurde das Restaurant vom Magazin "Parents" als "#1 Best Family Restaurant" ausgezeichnet. 2011 eröffnete das Unternehmen ein weiteres Restaurant am Strand von Boston, das sich mittlerweile zum neuen Flaggschiff der Kette entwickelt hat. Hier können Kinder Fische aus einem Innenfischteich fangen und wieder freilassen.

Von Hummer bis Thunfisch Burger

Die Speisekarte von Legal Sea Foods umfasst eine große Auswahl von Salaten, Desserts, Appetizern und Vorspeisen auf Basis von Meeresfrüchten. Mehr als 40 Fisch- und Schaltierarten, zubereitet nach neuenglischer Tradition, locken mit ihrer Frische und Aromen Vielfalt. Die Speisekarte von Legal Sea Foods enthält Lobster, Muscheln, Muschelsuppe, Krabbenkuchen, Fischfilets, Thunfisch Burger sowie Surf & Turf. Besonderem Ansehen erfreuen sich die Bars und Weinkarten der Restaurantkette. Außerdem bietet Legal Sea Foods Mittagstisch- sowie Kindertelleroptionen. Gluten freie Speiseangebote vervollständigen die Restaurantkarte. Legal Sea Foods wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter die Auszeichnung als "Best Seafood Restaurant" von USA Today sowie "Boston's Most Popular Restaurant" von Zagat.

 


Küste der Halbinsel Cape Cod

Cape Cod Küste

Ein Fisch gab dieser Halbinsel des amerikanischen Bundesstaates Massachusetts den Namen - der Kabeljau. Von dem "cod" gab es riesige Schwärme vor der Küste, die den Entdecker Bartholomew Gosnold im frühen 17. Jahrhundert dazu bewogen, diese schmale Halbinsel Cape Cod zu nennen. Dünen und lange Strände bestimmen das Bild des beliebten amerikanischen Urlaubsziels, das sich wie ein Angelhaken vor der Ostküste präsentiert.

Wo sich die Kennedys sonnige Urlaubstage gönnten

Einst war Cape Code das erklärte Domizil der Reichen und Schönen. Aber auch Politiker bezogen hier ihre Strandhäuser. Einer von ihnen war Joseph Kennedy, der Patriarch dieser prominenten Familie. Sein Sohn John F., der spätere Präsident der USA, gönnte sich hier mit seiner Familie sonnige Urlaubstage. In Hyannis Port ist das einstige Kennedy-Haus heute als Museum zu besichtigen. Wer über die Route 6 A zum äußersten Punkt der Halbinsel, ins Künstlerdorf Provincetown, fährt, der passiert immer wieder malerische Orte mit Häusern aus der Kolonialzeit und historische Villen einstiger Kapitäne der Walfangflotte.

Sandwich - ein Dorf im viktorianischen Stil

An der Küste von Cape Cod scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Dörfer machen einen eher verschlafenen Eindruck - die Hektik des Alltags in den USA blieb dort vor der Tür. Sandwich zählt mit sehenswerten viktorianischen Häusern, einer kleinen Kirche und der malerischen Getreidemühle Dexter's Christmill zu den ältesten Orten der Halbinsel. Etwas lebhafter wird es in Falmouth, wo die Fähren nach Martha's Vineyard und Nantucket Island ablegen.

Hohe Dünen und Küsten der Nobelpreisträger

Bei Chatham öffnet sich der umfangreiche Cape Cod National Seashore, ein Naturschutzgebiet mit hohen Dünen als natürliche Bastionen gegen die wilden Wellen des Atlantiks. Bei South Wellfleet erinnern Infotafeln an den Physiker und Nobelpreisträger Guglielmo Marconi, der dort Antennen zur drahtlosen Nachrichtenübermittlung nach Europa installieren ließ. Ein weiterer Nobelpreisträger, der Literat Eugene O'Neill, wirkte über lange Jahre in Provincetown, einer charmanten Kleinstadt mit künstlerischen Traditionen.
 

 


Brimfields Freilichtantiquitätenmarkt

einmaliges Erlebnis unter freiem Himmel

Der Brimfield Flohmarkt im Bundesstaat Massachusetts findet an sechs aufeinanderfolgenden Tagen jeweils Mitte Mai, im Juli und September statt. Ein lokaler Auktionator, Gordon Reid, gründete diesen Markt unter freiem Himmel im Jahre 1959 auf seinem eigenen Hinterhof. Inzwischen ist der Markt mit seinen etwa 5000 Anbietern eine große Attraktion und hat jährlich mehr als 1 Million Besucher. Touristen kommen gerne nach Brimfield, um maritime Gegenstände, Schmuck, Textilien und erschwingliche New England Erinnerungsstücke zu kaufen.

Ein Großereignis und seine Besonderheiten

Der Flohmarkt Brimfield ist ziemlich einzigartig. Er erstreckt sich über mehr als 20 Felder auf beiden Seiten der Hauptstraße, die durch die Stadt Brimfield verläuft. Auf jedem dieser Felder verkaufen die Anbieter ihre Waren. Jedes Feld hat auch seinen eigenen Eröffnungstag. An diesem Tag verlangen die Felder eine Vorschaugebühr für die Kunden, die die Waren als Erstes prüfen und sich im Voraus einen Überblick über das Sortiment verschaffen möchten. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht auch viel zu sehen gut, ohne diese Gebühr zu entrichten.

Drei der beliebtesten Anbieter in Brimfield sind Dealer's Choice, bekannt für seine qualitativ hochwertigen rustikalen Möbel, Heart-O-The Mart bekannt für seine wunderschönen Glaswaren und J & J Auktion Acres mit seinen Kirschbaum-Truhen und konvexen Spiegeln. Wer den Flohmarkt von Brimfield besuchen möchte, sollte mindestens drei Tage einplanen, um alles zu erkunden. Auch aus logistischer Sicht sollte man den Trip genau planen, da es in Brimfield keine Hotels gibt. Besucher des Marktes müssen also bereit sein, ein Hotel wenige Kilometer entfernt vom Flohmarkt zu buchen und den Markt mit einem Mietwagen zu besuchen.

USA-Besucher, die für ihren Urlaub den Sommer- bzw. Frühherbst nutzen, können die ruhigen Juli- und September-Märkte aufsuchen. Zu dieser Zeit kann man weit bessere Schnäppchen machen, als beim überfüllten Saisonauftakt im Mai. Auf jeden Fall sollte man einen Hut, Sonnencreme und genug zu trinken dabeihaben, da es ziemlich heiß und staubig werden kann.


Tanglewood Jazz Fest

Bei dem Tanglewood Jazz Festival handelt es sich um ein dreitägiges Musikfestival. Benannt ist es nach der gleichnamigen Musik- und Konzerthalle in Lenox, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Massachusetts. Lenox liegt im Berkshire County im Westen des Landes.

Tanglewood gilt als "Heimat des Bostoner Symphonieorchesters"

Das gibt in den Sommermonaten Konzerte und Aufführungen in der Proben- und Konzerthalle. Höhepunkt ist das dreitägige Tanglewood Jazz Fest von freitags bis sonntags jeweils vor dem ersten Montag im September. Der ist als „Labor Day“ ein arbeitsfreier Feiertag. Die Veranstaltung ist weltweit bekannt und beliebt.

Namensgeber von Tanglewood ist der US-amerikanische Schriftsteller Nathaniel Hawthorne

Er bezog in den 1850er Jahren in Lenox ein kleines Anwesen mit dem Namen Tanglewood Cottage. Seit Mitte der 1930er Jahre gehörte das Tanglewood Jazz Fest als Open-Air-Veranstaltung zu den USA-weit meist besuchten Festivals. Am Freitag als dem Eröffnungstag wird traditionell Latin Jazz gespielt. Samstag folgen Klavierkonzerte, und am Sonntag finden nachmittags und abends die Hauptkonzerte statt.

Das 2016er Tanglewood Jazz Festival dauerte ab Freitag, dem 26. August eine Woche lang

Die einwöchige Veranstaltung konnte, wie es genannt wird, nahtlos an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Nach dem Tanglewood Jazz Festival ist vor dem Tanglewood Jazz Festival. Gemäß diesem Motto wurde am Abschlusstag der 2016er Veranstaltung vom Leiter und Festivaldirektor Andris Nelsons ein erster Ausblick auf den 2017er Tanglewood Jazz Festival Sommer gegeben. Fest eingeplant sind unter anderem rund ein Dutzend Konzerte des BSO, Boston Symphony Orchestra.

Jazzfans und diejenigen, die es in den kommenden Monaten werden möchten, sollten sich das letzte Augustwochenende im kommenden Jahr für eine Urlaubs- oder eine Studienreise nach Lenox fest vormerken. Am Freitag, 1. August beginnt das 2017er Tanglewood Jazz Festival. Erfahrungsgemäß ist dann in der gesamten Umgebung jedes Bett und Zimmer ausgebucht.

 


Marthas Vineyard

Marthas Vineyard

Die Insel Martha’s Vineyard, die zu dem US-Bundesstaat Massachusetts gehört, liegt vor der Küste im Atlantischen Ozean. Hier verbrachte bereits die Familie Kennedy ihren Urlaub. Auch den Präsidenten Barack Obama und seine Familie zog es in den Ferien auf die entspannte Insel an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika – relativ nah am Festland und doch so weit weg von dem alltäglichen Stress der Macht.

Martha’s Vineyard – Kultur, Strand, Meer und Entspannung

Martha’s Vineyard ist jedoch nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel für Präsidenten und Promis, sondern hat noch viel mehr zu bieten: unter anderem ein über hundert Jahre altes Karussell mit Pferden, das heute noch in Betrieb ist, ein Leuchtturm und lange, schöne Sandstrände. Bei Reisen auf die Insel kann in den kleinen Läden, die über die ganze Insel verteilt sind, und auf den Märkten eingekauft werden. Manchmal kommt bei einem Rundgang über Martha’s Vineyard das Gefühl auf, dass die Zeit ein wenig stehen geblieben ist.

Neuengland – Zauber unter Wasser: Die faszinierende Landschaft und die interessante Unterwasserwelt vor der Küste sind tolle Motive für zahlreiche Erinnerungsfotos. Daher sollten Besucher ihre Kamera auf keinen Fall vergessen.

Anfahrt: Martha’s Vineyard

Die Fähre nach Martha’s Vineyard legt in Cape Cod ab und benötigt 45 Minuten für die Überfahrt. An Bord befindet sich eine Snackbar, so dass sich die Passagiere die Zeit auf der Fähre mit Naschen vertreiben können. Darüber hinaus gibt es auf dem Meer viel zu entdecken. Die Augen offen zu halten lohnt sich also stets.

Studienreisen auf die Insel Martha’s Vineyard versprechen jede Menge Entspannung und einen schönen Urlaub am Meer.

 


Nantucket

Nantucket Leuchtturm am Strand

Bild: Vogelschutz Gebiet

Eine Insel mit besonderem Charme: Nantucket

Der Bundesstaat Massachusetts bietet mit seiner Küste das ideale Reiseziel für Reisende, die dem hektischen Alltag entfliehen und eine verdiente Auszeit vom Trubel genießen möchten. Weitläufige Strände, kleine Fischerdörfer und traumhafte Dünen: Die Insel Nantucket ist ein wahres Paradies für Feriengäste und garantiert unvergessliche Erinnerungen. Die etwa 125 Quadratkilometer große Insel des Bundesstaates Massachusetts sieht aus wie im Bilderbuch und bietet einige großartige Sehenswürdigkeiten. Sobald man die kleine Insel betritt und sowohl die frische Meeresbrise als auch die Freundlichkeit der einheimischen Bewohner in sich aufnimmt, fühlt man sich willkommen.

Sehenswertes auf Nantucket

Nantucket ist eine Insel, die sowohl historische Bauten als auch wundervolle Landschaften bietet. Besonders der geschichtsträchtige Ort Nantucket ist einen Besuch in jedem Fall wert. Die von Ulmen gesäumte Main Street des Ortes führt vorbei an alten Kapitänshäusern, zahlreichen Kunstgalerien und heimeligen Läden. Reisende fühlen sich sofort in die Kolonialzeit zurückversetzt und besonders in den warmen Sommermonaten lohnt sich ein Bummel durch die malerische Stadt mit seinen Fischerhäuschen. Am Ende der Main Street gelangen Urlauber an das Pier Straight Wharf, an dem üblicherweise die großen Yachten und unzähligen Ausflugsboote anlegen. Auch kommen dort die Fähren von Cape Cod und Martha’s Vineyard an.
Zu den ganz besonderen Plätzen und Sehenswürdigkeiten Nantuckets zählt der Brant Point Light. Dieser historische Leuchtturm ist der zweitälteste in den Vereinigten Staaten und galt besonders im 18. und 19. Jahrhundert als sehr bedeutend, half er doch den Walfängern bei der Orientierung und diente zur Absicherung des Schiffsverkehrs. Viele weitere Leuchttürme, wie beispielsweise Great Point Light oder Sankaty Head Light, locken Besucher an und bieten großartige Ausblicke auf die umliegende Landschaft und den Atlantik. Das Whaling Museum an der Bond Street ist ein beliebter Anlaufpunkt für Reisende. Zu seinen Exponaten zählt unter anderem das Skelett eines Pottwals, das sehr gut erhalten ist und eine beeindruckende Größe aufweist.

 


Natchez Trace

Er wird auch "Devil's Backbone" (Rückgrat des Teufels) genannt und diente schon vor 8000 Jahren den Indianern als Handelsstraße: Der Natchez Trace Parkway führt über gut 700 Kilometer von Natchez, Mississippi bis Nashville, Tennessee und ist weit mehr als eine Panoramastraße – wer hier entlangfährt, begibt sich auf Studienreise in die Geschichte Amerikas.

Von der Vergangenheit...

Was als Büffelpfad begann, wurde bald von den Cherokee und anderen Indianerstämmen als Verbindungsweg zwischen ihren Stammgebieten und den wildreichen Auen des Cumberland Flusses in Tennessee genutzt. Die ersten europäischen Siedler machten die Strecke zum bedeutenden Handelsweg, auf dem später auch Postkutschen fuhren. Mit Erfindung der Dampfschiffe verlagerte sich der Verkehr auf den Fluss und die Natchez Route blieb wieder der Natur überlassen.

...in die Gegenwart

Heute schlängelt sich der Natchez Trace, ziemlich genau dem ursprünglichen Pfad folgend, als zweispurige Straße durch idyllische Landschaften. Vorbei an Geisterstädten, indianischen Hügeln, Ruinen von alten Plantagenhäusern und ehemaligen Schlachtfeldern des Bürgerkrieges führt die Reise bis zum Sunken Trace hinter Port Gibson. Hier findet sich ein verwittertes Stück der Originalroute sowie die archäologische Fundstätte Grindstone Ford mit allerlei Gerätschaften der Ureinwohner.
Weiter entlang der Route gibt es im French Camp unter anderem ein restauriertes Haus aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg sowie die Sorghum-Mühle zu besichtigen, die bis heute in Betrieb ist. Nach einem Besuch der Museen von Jackson, Mississippi, geht die Fahrt weiter nach Nordosten und erreicht in Tupelo einen weiteren Höhepunkt: Hier wurde am 8. Januar 1935 Elvis Presley geboren, und noch immer gibt ein kleines Museum Einblick in seine persönliche Geschichte.

Eine besonders schöne Schleife macht der Natchez Trace bei der Ranger Station Mount Locust. Hier empfiehlt es sich, das Auto stehen zu lassen und die Strecke, vorbei an prächtigen Plantagenhäusern, mit dem Fahrrad zu fahren.


Las Vegas Strip

Welcoame to Las Vegas

Auf dem Las Vegas Strip liegt ein großes Hotel neben dem anderen. Viele Casinos sind hier zu finden. Eine Vielzahl an bunten Lichtern und Reklamen säumen die lange Straße.

Einige der Hotels haben eine außergewöhnliche Form. Das Hotel Luxor sieht zum Beispiel aus wie eine Pyramide. Innen ist ein riesiger Innenraum. Die Hotels verfügen in der Regel über Außenpools. Hier können sich die Besucher nach einem aufregenden Tag entspannen.

Glücksspiel und mehr mitten in der Wüste

Die Besucher können bei Studienreisen nach Las Vegas in den vielen Casinos bei einem Spiel oder am einarmigen Banditen ihr Glück versuchen oder einfach nur einen Blick in die Casinos werfen.

In der Wüstenstadt befinden sich zudem Nachbauten von Sehenswürdigkeiten Europas wie den Eiffelturm. Zahlreiche Shows in Las Vegas versprechen ein amüsantes, interessantes und ansprechendes Abendprogramm. Bei Reisen nach Las Vegas bekommen die Besucher also einiges zu sehen.

Die Stadt in der Wüste ist zudem Schauplatz von ein paar Filmen. Hier wurden beispielsweise einige Szenen der bekannten Filme Ocean’s 11 (im Casinohotel Bellagio) und Hangover gedreht.

Nach aufregenden Tagen in Las Vegas können sich die Besucher nach einer Fahrt durch die weite Wüste von Nevada auf den Weg in ein weiteres Abenteuer in den USA machen.

Temperaturen in Las Vegas

Tagsüber ist es in Las Vegas oft sehr heiß, doch durch die Klimaanlagen in den Hotels und Casinos sind die Temperaturen auch an sehr warmen Tagen drinnen angenehm kühl


Boundary Waters

Ein Paradies mit Wasser und Wäldern

Boundary Waters

An der Grenze zwischen den USA und Kanada liegt das Paradies. Es ist 400 000 ha groß, mit riesigen Waldflächen und mehr als 1000 Gletscherseen und Flüssen. Auch einen Namen hat das Paradies: Boundary Waters Canoe Area Wilderness. Es liegt in Minnesota in den Vereinigten Staaten, 150 Kilometer entlang der kanadischen Grenze, ist eines der ursprünglichsten Wildnis Gebieten der USA und ein Eldorado für Paddler.

Paddeln in der Einsamkeit

Die Boundary Waters sind nichts für Leute, die shoppen wollen oder auf Sternerestaurants Wert legen. Keine Straßen, keine Geschäfte und irgendwann trifft man auch keine Menschen mehr. Mit etwas Glück dagegen Bären oder Wölfe, Biber, Rotwild. Toiletten haben meist nur einige wenige Campingplätze, Ausrüstung und Vorräte muss jeder selbst mitbringen. Fit sollte man auch sein, denn gelegentlich muss das Kanu getragen werden, um zum nächsten Paddelabschnitt zu gelangen. Und einfach nur lospaddeln geht auch nicht. Man braucht Genehmigungen, die ab Januar vergeben werden, um die Zahl der abenteuerlustigen Urlauber zu begrenzen.

Atemberaubende Natur

Glücklich, wer ein solches Permit ergattert. Die Natur ist atemberaubend, das Wasser der Seen grün, kalt und klar. Nachts sind die dicken Sterne zum Greifen nah. 2400 Kilometer Paddelstrecke stehen zur Auswahl. Mit guten Karten und einem Kompass, die man von den Kanuverleihern bekommt, kann man sich alleine aufmachen. Sinnvoller sind allerdings geführte Touren mit lokalen Führern, die kennen sich nicht nur besser aus, sondern stecken auch voller Geschichten. Und sie geben Tips für Sehenswürdigkeiten außerhalb des Wassers. Der Voyageurs-Nationalpark etwa, das Wolfscenter im Forschungszentrum in Ely oder Minneapolis mit seiner lebendigen Kunstszene.

Wanderer und Angler

Wer sich nicht gerne aufs Wasser begibt, muss auf dieses Paradies keineswegs verzichten. Wanderer, Angler und Camper, die dem stressigen Alltag entfliehen wollen finden in den Boundary Waters genau die Ruhe, die man sonst so schmerzlich vermisst.


die Seenplatte

Dichte Wälder, saubere Seen und unberührte Landschaften

Der amerikanische Bundesstaat New Hampshire liegt in Neuengland und befindet sich im äußersten Nordosten der USA. New Hampshire hat bei einer Fläche von etwa 24.000 km² nur rund 1,3 Mio. Einwohner. Die Gegend ist vor allem für ihre Seen, Wälder und Berge bekannt. Birken, Eichen und Ahorn machen sie zu einem imposanten Ziel während des Indian Summer. An vielen Orten findet man hier noch fast unberührte und wilde Natur. Sogar bekannte Touristenattraktionen wie der Lake Winnipesaukee in Mitten des Bundesstaates sind zwar zu manchen Zeiten gut besucht, bieten jedoch nach wie vor jede Menge unberührte Landschaft, die man auf Wanderwegen, auf dem Mountainbike oder zu Pferd erkunden kann.

Die malerische Seenregion und ihre ursprüngliche Wildnis

Lake WinnipesaukeeLake Winnipesaukee ist das größte Binnengewässer in New Hampshire und ungefähr 16 km breit und 41 km lang.

Zusammen mit dem Rest der „Seenplatte“ des Bundesstaates, zu der auch der Newfound Lake und der Squam Lake sowie 250 Inseln, Buchten und Halbinseln gehören, bietet der See das ganze Jahr über eine breite Auswahl an Freizeitaktivitäten zu Wasser und zu Lande. Angefangen beim Schwimmen und Tauchen, über Bootsfahrten und Angeln im Sommer, bis hin zu spektakulären Schneemobilfahrten und Eisfischen im Winter. Eine sehr gute Aussicht auf das Wasser, die Wälder und die Berge hat man an Bord der historischen MS Mount Washington. Es werden regelmäßig Tagestouren und im Sommer auch sehr beliebte Dinnerkreuzfahrten angeboten.

Es gibt zahlreiche interessante Wanderpfade in den umliegenden Bergen, wie die Belknap Range im Westen, die Ossipee Mountains im Osten und den Red Hill im Norden. Der Profile Lake ist Teil der Franconia Notch, einem Bergpass, der durch die White Mountains führt. Schluchten aus Granit, reissende Wasserfälle und zahlreiche, über 1.200 Meter hohe Berge machen die Region zu einer der landschaftlich schönsten in Neuengland. Überragt wird die malerische Landschaft vom Cannon Mountain, dessen über 1.200 Meter hohen Gipfel man mit einer Seilbahn erreichen kann.


Mount Washington

Mount Washington

Ob Wanderer oder Naturliebhaber – der Mount Washington ist sowohl für sehr aktive als auch eher entspannte Reisen geeignet. Der Berg liegt im US-Bundesstaat New Hampshire, inmitten des White Mountain National Forest, der westlich von dem Ort North Conway ist.

Mit 1917 m ist der Mount Washington der höchste Berg in den White Mountains und im gesamten Nordosten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Sehenswertes auf dem Gipfel des Mount Washington

Bei Studienreisen zum Mount Washington können die Besucher neben der beeindruckenden Naturkulisse ein paar interessante Sehenswürdigkeiten besuchen. Auf dem Gipfel des Mount Washington ist zum Beispiel das große Sherman Adams Building. In dem Haus befinden sich ein Besucherzentrum, kleine Geschäfte mit Andenken, eine Cafeteria, ein Museum und die Mount Washington Wetterwarte.

Die Mount Washington Cog Railway fährt von Ende April bis November ab Bretton Woods auf den Berg hinauf. Autofahrer können von Mai bis Oktober über die mautpflichtige Mount Washington Auto Road bis auf den Gipfel fahren.

Wandern auf dem Appalachian Trail

Einige Wanderer machen sich Jahr für Jahr auf den Weg über den steilen, langen Wanderweg. Viele laufen nur einen Teil der Strecke, die sogenannten „Thru Hiker“ legen die ganzen 3500 Kilometer des Appalachian Trails in einer Saison zurück. Der lange Weg, der durch 14 Bundesstaaten der USA führt, wurde extra für das Wandern angelegt. Daher befinden sich an der Strecke Möglichkeiten für die Ver- und Entsorgung. Ein Teilstück des Trails führt auch durch die White Mountains und bietet sagenhafte Ausblicke auf den Mount Washington.


Cape May

Cape May

Eine bunte Perle im Atlantik

Mitten im Atlantik, an der Südspitze der Halbinsel Cape May liegt die gleichnamige Stadt. Sie ist damit auch die südlichste Stadt des Bundesstaates New Jersey. Gegründet wurde sie 1620 von holländischen Kapitän Mey und ist die älteste europäische Siedlung an Amerikas Ostküste. Die Lage des nicht einmal 4000 Einwohner zählenden Städtchens war wie geschaffen, um daraus einen Badeort zu machen. Genau das wurde Cape May und ist zum Motto der Atlantikstadt geworden „The Nation´s Oldest Seashore Resort“.

Wie im Märchen

Doch Cape May ist mehr als ein atemberaubend gelegenes Seebad mit kilometerlangen Stränden. Wer zum ersten Mal den Fuß in die Stadt setzt, wird das Gefühl nicht los, sich auf einer Zeitreise zu befinden. Viktorianische Villen wohin das Auge blickt. Die Häuser, die im 19. Jahrhundert aus Holz erbaut wurden, sind einzigartig. Wer durch die Straßen spaziert landet in einer malerischen Märchenwelt, in der selbst das Feuerwehrhaus fröhlich angemalt und mit Bei Turm und Balkon versehen ist. Besonders charmant ist der Anblick vom Meer aus, wo man auf eine lange Reihe pittoresker Villen blickt, jede in einer anderen Pastellfarbe gestrichen, zwei- und dreistöckig mit weißen Veranden. Kein Wunder, dass Cape May 1976 von den USA als National Historic Landmark eingestuft wurde, was auch stolz auf dem Willkommensschild der Stadt prangt.

Pflege statt Neubau

Dass sich die Stadt heute so präsentiert ist einem kuriosen Umstand zu verdanken. Anfang des 20. Jahrhunderts verlagerte sich der Tourismus hauptsächlich nach Florida. Cape May konnte sich daher keine teuren Neubauten leisten, sondern war gezwungen, die alten, viktorianischen Holzvillen zu erhalten und zu pflegen. Das war ihr Glück. Und wer einmal seinen Blick von den schönen Häusern wendet, kann sich noch über ein anderes Highlight in Cape May begeistern: Whalewatching.


Albuquerques Ballon Fiesta

HeißluftballonsIn der Nähe von Albuquerque, der größten Metropole im US-Bundesstaat New Mexiko, findet jedes Jahr im Oktober ein besonders sehenswertes Spektakel statt.
bei der Albuquerques Balloon Fiesta, dem größten Ballonfestival der Welt können bis zu 700 Heißluftballons bei ihren Fahrten beobachtet werden.

Albuquerques Balloon Fiesta - Farbenpracht, soweit das Auge reicht.

Die bis zu 700 Heißluftballone, die an der Albuquerques Ballon Fiesta teilnehmen, erstrahlen in allen nur denkbaren Farben und bieten in der kargen und wüstenähnlichen Landschaft New Mexikos ein imposantes Bild. Um dem Trubel auf der Albuquerques Ballon Fiesta etwas zu entgehen, empfiehlt es sich das Festival schon in den frühen Morgenstunden zu besuchen, da zu dieser Zeit noch weniger Zuschauer anwesend sind und man die atemberaubende "dawn patrol" beobachten kann. Für die "dawn patrol" steigen kurz vor Sonnenaufgang einige ausgewählte Heißluftballone auf, die durch die Lichteinwirkung der aufgehenden Sonne sehr hell in der Morgendämmerung leuchten, wodurch ein grandioses Bild entsteht.

Möge der Beste gewinnen - die Disziplinen der Albuquerques Ballon Fiesta.

Während der 10 Tage andauernden Albuquerques Ballon Fiesta, gibt es viele interessante Wettkämpfe, bei denen die Teilnehmer um den Sieg kämpfen und deren Beobachtung sich definitiv lohnt. Neben etlichen Wettfahrten, bei den die zurücklegte Distanz entscheiden für den Sieg ist, gibt auch so originelle Wettbewerbe, wie das Schlüsselangeln, bei dem ein Schlüsselbund von einer Mastspitze geangelt werden muss, oder das "Special Shape Rodeo", bei dem mehrere Ballone durch ihre Anordnung in der Luft Formen darstellen.

Ballonfahrertradition in New Mexiko.

Die seit 1972 stattfindende Albuquerques Ballon Fiesta lockt bis zu 80.000 Zuschauer an. Auf dem 32 Hektar großen Festivalgelände ist jeder willkommen und man kommt schnell mit Ballonfahrern und Ballonenthusiasten ins Gespräch. Die Faszinierende und von ihrer Größe her einmalige Albuquerques Ballon Fiesta sollte man sich bei einem Aufenthalt in New Mexiko auf keinen Fall entgehen lassen.

 


Route 66

Route 66

Die Route 66 war beziehungsweise ist eine Straße, die von Chicago nach Santa Monica beziehungsweise von Illinois nach Kalifornien führt. Sie gilt neben dem Lincoln Highway als erste befestigte Straßenverbindung zur Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika. 1926 eingeweiht, sind heute nur noch Teilstücke der ursprünglich 2.451 Meilen beziehungsweise 3.944 Kilometer langen Strecke vorhanden. Die Straße, die auch unter den Namen Mother Road und Main Street of America bekannt ist, ist eine Touristenattraktion für Nostalgiker. Eine Vielzahl von Filmen und Büchern unterstreichen den Mythos Route 66.

Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten

Heute leben Museen und Geschäfte an der Route von einem intensiven, Merchandise-lastigen Route-66-Tourismus. Das Wahrzeichen der USA führt durch insgesamt acht Bundesstaaten: Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien. Wie kaum eine andere Straße der Vereinigten Staaten wird die Route 66 durch zahlreiche, weltberühmte Roadside Attractions charakterisiert - darunter Figuren, Gebäude und Schrifttafeln. Bei wieder anderen Sehenswürdigkeiten handelt es sich um Hotels, Brücken oder Tankstellen. Eine der ersten Sehenswürdigkeiten, die einem auf der Fahrt von Chicago nach Los Angeles begegnet, ist der Wilmingtoner Gemini Giant in Illinois - die Fiberglasfigur eines Raumfahrers. In Mount Olive findet sich die Tankstelle Soulsby's Service Station, in Lebanon, Missouri das berühmte Munger-Moss Motel mit seiner auffälligen Leuchtreklame. In Kansas wartet die Rainbow Bridge, in Galena die 4 Women on the Route-Tankstelle. Noch mehr Sehenswürdigkeiten erwarten Touristen und Nostalgiker in Texas, Oklahoma und New Mexico. In Catoosa befindet sich ein alter, stillgelegter Freizeitpark, in Shamrock das U-Drop-Inn, ein Gebäude im Art-Déco-Stil, das früher als Diner und Tankstelle diente. In San Fidel, New Mexico führt die Route 66 vorbei an einer Trading Post der "Whiting Brothers". In Arizona und Kalifornien schließlich finden sich das Holbrooker Wigwam Motel, das Roy's Café in Amboy sowie der Santa Monica Pier, dessen Schild das Ende der Straße markiert.


Cumbres und Toltec Railroad

Cumbres und Toltec Railroad

Mit dem Zug durch die Rockies

Wer Wind in den Haaren und etwas Ruß im Gesicht nicht scheut, sollte sich eine Fahrt in die Rocky Mountains mit einer kohlegefeuerten Lok der Cumbres und Toltec Railroad gönnen. Die Cumbres und Toltec Scenic Railroad ist eine der beeindruckendsten Zugstrecken in den USA, die Chama in New Mexiko und Antonito in Colorado verbindet. Hier kommen Nostalgiker und Eisenbahnfans voll auf ihre Kosten.

Ein nostalgischer Bahn Trip

Einst war die Strecke Teil eines großen Eisenbahnnetzes, das um 1880 erbaut wurde, zu Zeiten des großen Gold- und Silberruns, als aus den San Juan Mountains die Schätze abtransportiert wurden. Als die Bahnstrecke stillgelegt wurde, haben sich Freunde der Eisenbahn aus Mexiko und Colorado zusammengetan, um das zweifellos schönste Teilstück zwischen Chama und Antonito zu kaufen. Heute ist die historische Route ein Muss für jeden Eisenbahnliebhaber und solche, die es werden wollen.

Atemberaubende Landschaften

Von Antonito aus pufft und zischt die Lok und zieht die Wagen mit Passagieren keuchend bergauf. Die Wegstrecke führt durch eine atemberaubende Landschaft und da sich die Route nicht an Grenzen halten kann, sondern sich der Topographie anpasst, kreuzt die Bahn ständig zwischen New Mexiko und Colorado hin und her, elfmal um genau zu sein. An manchen Stellen ist es eng, Felsbrocken zum Greifen nah, da die Strecke teilweise in den Felsen hineingehauen wurde. Schwindelerregende Abgründe wechseln mit weitläufigen Waldflächen und den Ebenen der Prärie. Die Bahn zuckelt über hohe Brücken, schlängelt sich durch enge Bögen und überwindet Höhen bis zu 3053 m.

Tägliche Fahrten

In der Regel fahren täglich zwei Züge, die sich jeweils auf der Hälfte der Strecke in Osier begegnen, wo es für die Fahrgäste einen Lunch gibt. Man fährt entweder von Chama oder Antonito aus. Wem die halbe Strecke nicht genügt, kann auch die gesamte Route mit dem Zug zurücklegen. Die Rückfahrt erfolgt mit Bussen, zurück zum Ausgangspunkt.

 


Der Carlsbad Caverns Nationalpark

Carlsbad Cavern

Wo endet sie - die Reise zum Mittelpunkt der Erde? Auch die gewaltigen Höhlen im Carlsbad Caverns National Park im amerikanischen Bundesstaat New Mexiko können darauf keine endgültige Antwort geben, doch wer hinabsteigt in die bizarre "Unterwelt", der wird sich an die Abenteuer erinnern, die den Phantasien Jules Verne entsprangen. 25 Meilen südlich von Carlsbad präsentiert sich eine der schönsten Tropfsteinhöhlen der Welt mit einer Ausdehnung von rund zwanzig Meilen. Der Park umfasst insgesamt etwa 75 Kalkstein-Gewölbe und manche von ihnen sind bislang nur unzureichend erforscht. Auch, weil immer neue entdeckt werden.

Stalaktiten und Fledermäuse

Bei einer mittleren Temperatur von 13 Grad sollte man sich vor der Visite der Höhlen warm anziehen. Zum mehr als drei Hektar großen sogenannten "Big Room" fahren die Besucher vom Zentrum rund achtzig Etagen in die Tiefe. Wer die Strecke zu Fuß bewältigen möchte, begibt sich auf die zwei Kilometer lange Natural Entrance Route. Schon dieser Weg ist ein eindrucksvolles Erlebnis, denn von den Decken hängen zahlreiche Stalaktiten. Und wer am frühen Abend kommt, der wird Augenzeuge des täglichen Ausfluges von einigen hunderttausend Fledermäusen, die dann auf Nahrungssuche gehen.

Ein heiliger Ort der Apachen

Bereits im Jahre 1880 wurde diese unterirdische Wunderwelt von den Weißen entdeckt. Bis dahin waren es heilige Orte der Mescalero-Apachen, die sich dort zu ihren traditionellen Zeremonien einfanden. Darauf deuten auch die prähistorischen Felsmalereien der Indianer hin. Allerdings ist die Painted Grotto für Besucher verschlossen. Die übrigen Bereiche sind während des gesamten Jahres geöffnet. Eindrucksvoll sind die Farbspiele, in denen die Gewölbe in einem besonderen Licht erstrahlen. Im überirdischen Bereich des Carlsbad Caverns Nationalparks ist es tagsüber sehr heiß und nachts recht frisch. Besucher entdecken hier, mit etwas Glück, Berglöwen, Waschbären und Maultierhirsche. Vom Eingang des Parks führt über sieben Meilen der Walnut Canyon Drive zum Visitor Center des Höhlen-Komplexes.


Roswell

Roswell und sein UFO-Mythos

Das Städtchen Roswell hat etwa 45.000 Einwohner und befindet sich im südöstlichen Teil von New Mexico. Die fünftgrößte Stadt des Bundesstaates wird auch als UFO-Hauptstadt bezeichnet, da hier im Sommer 1947 ein UFO mit Außerirdischen abgestürzt sein soll. Ob das Raumschiff tatsächlich in Roswell abgestürzt ist, wie einige Verschwörungstheoretiker bis heute annehmen, ist längst egal: Die Kleinstadt ist ein bunter und spannender Ort für Science-Fiction-Fans und UFO-Interessierte, die die kleinen grünen Männchen mehr oder weniger ernst nehmen.

Die fliegende Untertasse

Was damals passiert sein soll: Im Juni oder Juli 1947, da ist man sich im Verlauf der Geschichte nicht einig, stürzte ein UFO in der Wüste New Mexicos ab. Ein "unbekanntes Flugobjekt" war es für den ortsansässigen Luftwaffenstützpunkt bestimmt. Aus den Trümmern ließ sich nicht viel herauslesen - was so auch den Zeitungen mitgeteilt wurde und noch heute vielen Verschwörungstheoretikern verdächtig erscheint. Die offizielle Version ist, dass das Raumschiff ein abgestürzter Wetterballon ist, den das ortsansässige Militär deshalb nicht direkt identifizieren konnte, da er zu einem geheimen Spionage-Projekt zählte.

In den 80er Jahren machten zwei Schriftsteller mit ihrem Buch „Der Roswell-Zwischenfall“ den vergessenen Vorfall weltbekannt. Sie entwickelten die Theorie, die amerikanische Regierung habe in den 40ern ein außerirdisches Raumschiff und Leichen von Aliens gefunden, heimlich untersucht und halte sie bis heute versteckt. Darauf folgten viele weitere Filme und Bücher zu diesem Thema. Der Roswell-Zwischenfall entwickelte sich zum bekanntesten angeblichen UFO-Ereignis auf der ganzen Welt und wurde zur Grundlage zahlreicher Science-Fiction-Geschichten.

In Roswell selbst, einer Kleinstadt, die außer ihrer Außerirdischen wenig Spektakuläres zu bieten hat, kann man Einwohner treffen, die felsenfest behaupten: „Das war kein Wetterballon.“ Was hier Wahrheit oder Glaube ist, interessiert allerdings nur wenige. Die Aliens gehören seit Langem zur Stadtgeschichte und wer diese wirklich hinterfragt, ist ein Spielverderber. Die Stadt Roswell hat eine Geschichte. Wahrscheinlich ist sie teilweise erfunden, doch das ist besser, als gar keine Geschichte zu haben.


Adirondacks

Adirondacks

Bild: Adirondacks White Mountain

ein wahres Paradies für Outdoor-Urlauber aller Art

Die Adirondack Uplands, im Bundesstaat New York gelegen, zählen zu den landschaftlichen Schönheiten der Gebirgsregion. Es gibt hier zahlreiche Seen und dicht bewaldetes Mittelgebirge. Die höchste Erhebung ist der 1.629 Meter hohe Mount Marcy. Die Adirondacks sind ein wahres Eldorado für Outdoor-Urlauber aller Art. Rund zehn Millionen Touristen besuchen jedes Jahr dieses Sport- und Freizeitparadies. Viele fischreiche Flussläufe und Seen locken Angler hierher. Aber auch Kanufahrer und Kanuten verbringen hier gerne ihren Aktivurlaub. Für Mountainbiker und Wanderer sind Routen mit einer Länge von über 3.000 Kilometer ausgeschildert. Die faszinierende Natur der Adirondack Uplands lässt sich auch ausgezeichnet auf dem Rücken eines Pferdes erkunden.

In Glen Falls gibt es ein herausragendes Kunstmuseum

Im Winter finden hier Skiläufer grandiose Bedingungen für ihren Sport vor. Schon 1892 wurden die Adirondacks unter Naturschutz gestellt. Es umfasst eine Fläche von mehr als 24.000 Quadratkilometer und ist damit im Osten Amerikas das größte Naturschutzreservat. Der größte Ort der südöstlichen Adirondacks ist Glen Falls. In der Stadt, die am Hudson River liegt, leben 15.000 Einwohner. Die größte Sehenswürdigkeit der Stadt ist die „Hyde Collection“. Die herausragende Kunstsammlung umfasst Werke vieler Wegbereiter der Moderne wie Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Edgar Degas und Pierre-August Renoir. Freude des Vergnügens werden eher Gefallen am „Great Escape & Splashwater Kingdom“ mit seinen Wellenbecken, abenteuerlichen Fahrgeschäften und großen Wasserrutschen finden.

Lake Placid war zwei Mal Austragungsort der Olympischen Winterspiele

Der bekannteste Ort im Norden der Adirondacks in Lake Placid, im dem 1932 und 1980 die Olympischen Winterspiele stattfanden. Er ist das touristische Zentrum der ganzen Region. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Olympic Museum und die Olympia-Sprungschanze, von deren Aussichtsplattform Besucher einen herrlichen Panoramablick genießen können. Zu den touristischen Highlights des südwestlichen Adirondacks gehört das Adirondack Museum, das oberhalb des Blue Mountain Lake errichtet wurde und aus einen für die Region typischen Gebäuden besteht. In die unberührte Wildnis um Great Camp Sagamore hatten über ein halbes Jahrhundert lang die Vanderbilts ihren Sommersitz. Bis zu 200 Angestellten erfüllten dem Milliardär und seinen Gästen jeden Wunsch. Eine Besichtigung ist möglich.

 


Catskill Mountains

ein Paradies für Aktivurlauber

Die Catskill Mountains im amerikanischen Bundesstaat New York sind ein Paradies für Outdoor-Urlauber. Von den Einheimischen wird die Region liebevoll „America`s First Wilderness“ genannt. Ein absoluter Trend ist hier das Fliegenfischen. Der höchste Berg ist der Slide Mountain in Ulster County mit einer Höhe von 1.274 Metern. Der unter Naturschutz stehende Catskill Forest Preserve Park ist das Zentrum des Mittelgebirges. Die Touristen kommen in die Catskills Mountains nicht nur zum „Fly Fishing“, sondern auch zum Geländereiten, Mountainbiking, Wandern oder um dem Kanu-Sport zu frönen. Im Winter können die Aktivurlauber auf gut präparierten Pisten Skifahren oder Langlaufen. Die beliebtesten Wintersportgebiete sind die Hunter Mountain Ski Bowl, die Scotch Valley Ski Arena, die Windham Ski Arena, die Bobcat Ski Arena und das Belleayre Mountain Ski Center.

Catskill Landschaft Winter

Woodstock gelangte durch ein Rockkonzert zu Weltruhm

Die Catskills lassen sich sehr gut auf der Route Scenic NY 28 erforschen. Der Startpunkt liegt in Kingston, das im Hudson Valley liegt. Die Straße führt durch eine herrliche Landschaft vorbei am 300 Jahre alten Ort Hurley nach Mount Tremper. Hier lohnt sich ein Zwischenstopp, um das größte Kaleidoskop der Welt zu bestaunen. Ganz in Nähe passiert die Straße Phoenicia. Die malerische Ortschaft ist von bewaldeten Berggipfeln umringt. Auf der Straße NY 212 gelangt der Catskills-Reisende ins legendäre Woodstock, das durch ein Rockkonzert zu Weltruhm kam.

Sullivan County das Mekka der Fliegenfischerei

Das beste Skigebiet liegt im Norden der Catskills im Green County. Am besten lernt man diese landschaftlich reizende Gegend auf einer Fahrt auf der Scenic NY 23 A kennen. Die Straße führt an den Kaaterskill-Wasserfällen vorbei, die aus einer Höhe von rund 80 Metern in die Tiefe donnern. Das Sullivan County im Süden der Catskills Mountains gilt als das Mekka der Fliegenfischerei. Wer sich näher über diesen meditativen Sport informieren möchte, kann dies im Catskill Fly Fishing Center & Museum in Roscoe. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Fort Delaware Museum of Colonial History in Narrowsburg.

 


Cooperstown

im Bundesstaat New York

Wer im Osten der USA Urlaub macht, der sollte einen Abstecher in die kleine Stadt Cooperstown im Bundesstaat New York machen. Sie ist zwar nicht besonders groß, doch spiegelt sich hier das typische Leben der Amerikaner wieder. Nur knapp 2000 Einwohner leben hier auf 4,7 km². Landschaftlich ist es hier sehr schön, denn Cooperstown liegt direkt am Otsego Lake. Landschaftliche Weite und viele Wälder schmücken das Umland. Der Quellfluss des Susquehanna River fließt hier direkt in den Otsego See.

Architektonisches Meisterwerk

Um einen Einblick und den Erhalt historischer Baustile zu ermöglichen, gibt es in Cooperstown strenge Bauvorschriften. Hochhäuser oder eine Erweiterung des Stadtgebiets sind nicht erlaubt.  Die typische Atmosphäre einer amerikanischen Kleinstadt soll erhalten bleiben und weiterhin jährlich viele Besucher und Touristen anziehen. Im Stadtzentrum findet man die berühmte Baseball Hall of Fame, die 1939 gegründet wurde, weil man irrtümlich dachte, der Baseball sei hier in der Nähe auf einer Kuhweide erfunden worden. Die Stadt wurde schon im Jahre 1742 von William Cooper gegründet und nach ihm benannt. Sein Sohn James Fenimore Cooper war ein berühmter Schriftsteller, der international bekannt war und in der Stadt lebte und starb. Er schrieb die Lederstrumpfromane, in denen die Gegend als Handlungsort vorkam.

Cooperstown Baseball Hall of Fame

Bild: Cooperstwon Baseball Hall of Fame

Sehenswertes

Neben der Baseballhall gibt es hier das Farmer Museum mit über 23.000 Ausstellungsstücken und zwei Dutzend Gebäuden. Auch hier spielt James Cooper eine wichtige Rolle, der 1813 das Gelände als Farm kaufte und betrieb. 1870 erwarb es die Familie Clark und ab 1944 baute man es als Museum aus. Hier werden nicht nur Farmergeräte ausgestellt, sondern auch die Geschichte von Otsego County wiedergegeben. Neben diesem gibt es noch das beliebte „Fenimore Art Museum“. Hier findet man viele verschiedene Sammlungen, unter anderem von Amerikanischen Gemälden, Folklorekunst und Fotografie. Der Film "Eine Klasse für sich" mit Tom Hanks wurde teilweise in Cooperstown gedreht.

 


East Hampton

Die Kleinstadt East Hampton mit ihren rund 23.000 Einwohnern liegt im Zentrum der Hamptons als einer Region im Suffolk County sowie am östlichen Ende der Insel Long Island im US-Bundesstaat New York. Die Pkw-Fahrzeit von East Hampton nach New York City beträgt für die Entfernung von 130 Meilen knapp drei Stunden. Namensgeber der Hamptons sind dortige Städte wie Southhampton, Westhampton, Bridgehampton, Hampton Bays und eben East Hampton.

East Hampton – Das nordamerikanische Sylt

Die Hamptons, und East Hampton im Besonderen sind ein regelrechtes Eldorado für hohen und höchsten Luxus sowie Komfort. Hier befinden sich Wochenend- und Sommerresidenzen wohlhabender US-Amerikaner. Sie kommen für ein verlängertes Wochenende, für einen Kurzurlaub oder auch für mehrere Monate im Sommer in die Hamptons nach East Hampton. Ein jährliches Highlight im Oktober ist das Hamptons International Film Festival.

Urlaub in Mehrsterne-Ferienhäusern und Hotels

East Hampton und seine Umgebung sind ein sehens- und erlebenswertes Ziel. Der Aufenthalt in einem der großen, modernen Ferienhäuser mit ihrer Topausstattung ist ebenso außergewöhnlich wie der weite Strand von Long Island. Die Hochsaison in East Hampton wird vom Memorial Day im Mai und vom Labour Day im September eingegrenzt. Davor und hinterher ist es wesentlich ruhiger. Strandwanderungen, Radtouren sowie Bootcharter sind so unterhaltsam wie entspannend. Sehenswürdigkeiten am Ort, deren Besichtigung auf einer Studienreise durch den Bundesstaat New York ein Muss in den Hamptons ist, sind das Montauk Indian Museum, die Deep Hollow Ranch als USA-weit älteste Vieh- und Rinderranch, sowie die Old Hook Mill aus den 1800er Jahren. Lohnenswert ist ein Spaziergang durch die Lily Pond Lane in East Hampton. Hier sind die buchstäblich schönsten Häuser der Hamptons zu sehen, eins schöner und interessanter als das andere.

Mit einem Satz gesagt:

Ein längerer Urlaub in East Hampton und in den Hamptons ist sündhaft teuer, aber ein unvergessliches Erlebnis. Auf der Durchreise mit dem zwei- bis dreitägigen Aufenthalt in einer der familiären Privatpensionen gibt es viel zu sehen. Die angenehme, frische Seeluft ist für jeden Urlauber und Touristen gratis.

 


Finger Lakes

Die Finger Lakes, übersetzt Fingerseen, befinden sich im nördlichen Landesteil des US-amerikanischen Bundesstaats New York. Ihren Namen erhielten die elf Süßwasserseen, weil die längliche Form der Gewässer, von oben betrachtet, an den Abdruck einer Hand erinnert. Die ca. 23 000 km² große Region ist von einer atemberaubenden Naturlandschaft umgeben, die zu einem der beliebtesten Urlaubsziele für Reisen in den Bundesstaat New York zählt.

Die Finger Lakes, ein Relikt aus der Eiszeit

Ihren Ursprung haben die Finger Lakes in der Eiszeit, als sich riesige Gletscherzungen in den Boden eingegraben haben. Zahlreiche Rad- und Wanderwege führen zu den schönsten Plätzen dieser Seen. Dazu zählt, z. B. der Taughhannock Falls am Cayuga Lake, ein Wasserfall, der schmal und aus großer Höhe in ein steinernes Becken stürzt.

Vor allem der Cayuga Lake und der Seneca Lake bieten Freizeitanglern perfekte Bedingungen und gute Fischgründe, dank ihrer hervorragenden Wasserqualität. Für Bootsfahrten und Wasserski ist dagegen der Owasco Lake ideal, ein Grund dafür, dass er recht populär bei reichen New Yorkern ist.

Owasco Lake

Bild: Owasco Lake Auburn - Cayuga County

Rund um die Finger Lakes sind in den letzten Jahrzehnten bereits viele Naturschutzgebiete entstanden, um die einmalige Flora und Fauna zu erhalten. Der Natural Choises Lehrpfad bietet die Möglichkeit, sich über eine biologisch nachhaltige und umweltfreundliche Lebensweise zu informieren.

Weltklasseweine durch beste Klimaverhältnisse

Durch die perfekten Klimaverhältnisse rund um die Finger Lakes, hat sich die Gegend zu einem der größten Weinanbaugebiete der USA entwickelt. Speziell die Rebsorte Riesling ist international hoch angesehen. Bekannt sind auch die Weinpfade der Region, die zu den berühmtesten Weingütern des Landes führen. Hier können Gäste übernachten, Weine verkosten oder Kurse belegen, aber auch während eine geführten Wanderung durch die Weinberge viel Wissenswertes erfahren.

Nicht nur die vielfältige Landschaft, auch die umliegenden Orte mit ihrem amerikanischen Kleinstadtcharme und dem reichhaltigen Angebot an Kultur und Geschichte, machen die Finger Lakes für jede Art von Urlaub oder Studienreisen gleichermaßen interessant.


Hudson Valley

Das Juwel des New York States

Das Hudson Valley ist ein Tal des Hudson Rivers in der Nähe von New York City. Es verfügt über eine Länge von über 200 Kilometern. Die Landschaft ist gekennzeichnet durch eine Reihe von Fels- und Sandgesteinen. Im Westen liegt das Hochland der Appalachen. Nördlich von New York erweitert sich das Tal des Hudson Rivers zum Tappan Zee. Dort finden sich auch die Palisades, Klippen aus erosionsbeständigem Diabas, die im Jahre 1965 zur National Historic Landmark erklärt wurden.

Der Herbst als Reisezeit

Die Landschaft des Hudson Valleys ist geprägt von idyllischem, hügeligem beziehungsweise bewaldetem Gelände. Trotz seiner Nähe zur Metropole New York City handelt es sich um eine sehr erholsame und beschauliche Gegend. Im Herbst lockt die Landschaft in und um das Tal mit dem Schauspiel des "Indian Summer", das wegen der bunten, leuchtenden Blätter an die Farbenpracht der Indianer erinnert. Auch aufgrund der angenehmen, ausgeglichenen Temperaturen ist der Herbst die empfehlenswerteste Reisezeit fürs Hudson Valley.

Albany, Poughkeepsie und West Point

Westlich des Hudson River kann in West Point die Militärakademie United States Military Academy (USMA) besichtigt werden. Im nördlichen Teil der Region liegt Poughkeepsie, eine Siedlung der Indianer. Etwas weiter nördlich befindet sich Albany, die Hauptstadt des Staates New York. Erreichen lässt sie sich vergleichsweise rasch und unkompliziert über die Autobahn I-87 - schöner ist jedoch die Fahrt über die Nebenstraßen im Osten des Hudson River, die durch Wälder und ruhige, interessante Städtchen führt. Albany ist eine vergleichsweise kleine und idyllische Stadt, die kulturell und kulinarisch viel zu bieten hat. Hier gibt es eine Menge ausgezeichneter Restaurants. Ebenfalls sehenswert ist der Corning Tower mit seiner Höhe von 42 Stockwerken. Von dort aus bietet sich ein beeindruckender Blick über die Landschaft des Hudson Valleys. Mehrere von Albanys Distrikten und Bauwerken sind eingetragen in das National Register of Historic Places - darunter die Albany Academy sowie die Albany City Hall. Sehenswert!


Museumsmeile New York

Ein Paradies für Kunstfreunde

Die Museumsmeile New York ist auch als Museum Mile bekannt und bezeichnet einen Bereich der Fifth Avenue in New York Citys Stadtteil Manhattan. Hier befinden sich eine Vielzahl an wichtigen Museen, die zu den bedeutendsten der Stadt zählen. Da die Kunstinstitutionen alle nah nebeneinanderliegen, können Besucher zwischendurch eine Pause im Central Park einlegen, Shoppen gehen oder sich in einem der hübschen Cafés ausruhen.

In New Yorks Stadtteil Manhattan befinden sich einige der imposantesten Galerien und Kunstmuseen der Welt. Neben den weltberühmten Kunstmuseen, wie dem Guggenheim Museum, dem Metropolitan Museum und dem Museum of Modern Art, sind auch unbekanntere Galerien und Museen wie das New York U-Bahn Museum und das Skyscraper Museum einen ausführlichen Besuch wert. Die New Yorker Kunstwelt lockt Jahr für Jahr tausende Besucher durch eindrucksvolle Ausstellungen an.

Metropolitan Museum - Drei Grazien

Bild: Metropolitan Museum - Drei Grazien

Das Museum Mile Festival

Neben den normalen Angeboten der verschiedenen Kunstmuseen mit Vorträgen und Führungen veranstalten fast alle Institutionen der Museum Mile einmal im Jahr gemeinsam das Museum Mile Festival. Dieses Ereignis im Juni hat sich inzwischen zu einem bekannten Fest entwickelt. An diesem Tag ist die Fifth Avenue für den Verkehr gesperrt, sodass sich die Besucher zwischen den Museen ungehindert bewegen können. Die renommiertesten Museen sind an diesem Festtag kostenlos geöffnet und bieten den Besuchern spannende Sonder- und Dauerausstellungen an. Musiker, Entertainer und Live Bands beleben die Stimmung in der berühmten Straße der Museum Mile und locken in jedem Jahr etwa 50.000 Besucher.


New York City - historisches Downtown

In Lower Manhattan können Touristen viel über die Geschichte New Yorks erfahren

Zu den Sehenswürdigkeiten des historischen Kerns von New York an der Südspitze Manhattans zählt Fraunces` Tavern, das älteste Haus der Gegend aus dem Jahr 1719, in dem heute ein Museum zur Revolutionsgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika untergebracht ist. Ebenso sehenswert ist Castle Clinton, das 1811 im Battery Park erbaut wurde. Heutzutage können sich Touristen in diesem Gebäude über die Geschichte New Yorks informieren oder Fahrkarten für die Fähre kaufen, die sie zur Freiheitsstatue bringt. Ein archetektonischer Blickfang ist das World Financial Center. Zum Picknicken, Spazierengehen und zum Entspannen lädt die rund zwei Kilometer lange Esplanade ein.

Ein Besuch der Freiheitsstatue gehört zum Pflichtprogramm einer Reise nach New York

FreiheitsstatueWeltberühmt ist die Freiheitsstatue, die im Südwesten der südlichen Spitze von Manhattan ihre Fackel in die Höhe hält. Die Freiheitsgöttin, die Frankreich den USA zum 100. Geburtstag schenkte, ist 93 Meter hoch. Im inneren der Figur ist ein kleines Museum untergebracht, dass die Besucher über die Geschichte der Einwanderung informiert. Im Osten von Battery Park City steht seit 1914 der Wolkenkratzer One World Trade Center. Von der Aussichtsetage hat man einen herrlichen Panoramablick über New York. Einen Besuch lohnt auch das Restaurant, das im Jahr 2015 im obersten Stockwerk eröffnet wurde. Südlich davon erreicht man die Wall Street, das Synonym für die Welt der Finanzen.

Die Brooklyn Bridge ist die älteste Brücke über den East River

Unterhalb des Brooklyn Bridge, einem weiteren Wahrzeichen New Yorks, dehnt sich South Street Seaport aus, ein Museumshafen, an dessen Ufern sich viele Geschäfte und Restaurants niedergelassen haben. Ganz in der Nähe der 1.052 Meter langen Brooklyn Bridge steht die City Hall. Das Rathaus wurde im Jahr 1812 im Stil der Renaissance Frankreichs fertiggestellt. Ein Muss eines Besuchs von New Yorks ist ein Abstecher nach Chinatown. In den verwinkelten Gässchen findet man chinesische Waren aller Art, eine unüberschaubare Anzahl von Garküchen und sogar einige Tempel, in denen Buddha verehrt wird.


Outer Banks

Auf Reisen durch die USA empfiehlt sich ein Ausflug auf die Outer Banks. Hierbei handelt es sich um eine mehr als 300 Kilometer lange und sehr schmale Inselkette im Atlantik vor der Küste des Bundesstaates North Carolina. Sie ist Anziehungspunkt für Wassersportler, Naturliebhaber und Anhänger des Angelsports. Die Sandstrände sind kilometerlang, das Klima ist mild. Große Hotels sind hier nicht zu finden, übernachtet wird in kleineren Pensionen. Die Outer Banks tragen auch den Beinamen „Friedhof des Atlantiks“ aufgrund der geschätzten 2.000 Schiffe, die vor der Küste versunken sind. Verantwortlich dafür ist die Strömung, die das Navigieren schwierig macht.

Geographie

Zu den Hauptinseln der Kette zählen von Süden nach Norden Ocracoke, Hatteras Island, Pea Island, Roanoke Island, Bodie Island und die Currituck Banks. Die Inselkette ist an das Verkehrsnetz des Festlandes angebunden und auf dem Highway Nr. 12 fast durchgängig befahrbar. Sie ist an manchen Stellen nur 200 Meter breit. Cape Hatteras ist mit ca. 50 km am weitesten vom Festland entfernt. Ocracoke im Süden ist mit einer kostenlosen Fähre von der Insel Hatteras aus zu erreichen. Ocracoke diente dem berüchtigten Piraten Blackbeard zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Basisstation. Die Region kann auf einige berühmte Persönlichkeiten verweisen.

Geschichte und Sehenswürdigkeiten

Hatteras LeuchtturmAuf Bodie Island liegt die Stadt Kitty Hawk und südlich davon der Kill Devil Hill. Die Gebrüder Wright haben hier zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts ihre ersten erfolgreichen Flugversuche mit selbstgebauten motorbetriebenen Flugmaschinen unternommen. Ein 18 Meter hohes Steindenkmal – das Wright Brothers National Memorial – erinnert an die beiden Flugpioniere. Auf Cape Hatteras steht mit dem über 64 Meter hohen Leuchtturm ein Wahrzeichen der Insel. Es handelt sich um den höchsten Leuchtturm der USA. Er wurde 1870 errichtet und 1999 fast einen Kilometer weiter ins Landesinnere versetzt, da das Fundament durch die Erosion gefährdet war. Auf Studienreisen sollte ein Besuch der geschichtsträchtigen Inselkette nicht fehlen.

 

 

Bild: Leuchtturm Hatteras


Rock and Roll Hall of Fame

Rock and Roll Hall of Fame


Die USA gelten auch als Land der Pop- und Rockmusik. Viele weltberühmte Interpreten wie Johnny Cash oder Frank Zappa waren Amerikaner. In der „Rock and Roll Hall of Fame and Museum“ werden die innovativsten und einflussreichsten Musiker und Musikproduzenten geehrt. Wer sich für Musik und für die jüngere Geschichte des Landes interessiert, sollte auf Reisen durch die USA einen Besuch dieser beliebten Einrichtung einplanen.

Geschichte

Die Rock and Roll Hall of Fame ist in der Stadt Cleveland im Bundesstaat Ohio beheimatet. Sie liegt direkt an der Küste des Eriesees. Die Idee der Errichtung einer solchen Halle geht auf Ahmet Ertegün von der Schallplatenfirma Atlantic Records zurück. Ursprünglich waren als Standorte auch die Städte Memphis, Detroit und New York im Gespräch, letztlich fiel die Entscheidung jedoch auf die Stadt Cleveland. Der weltberühmte Architekt leoh Ming Pei erhielt den Auftrag, die Halle zu entwerfen. 1995 wurde sie im Rahmen einer feierlichen Zeremonie eröffnet. In die Hall of Fame werden neben Produzenten, Songwritern und Musikjournalisten vor allem Einzelmusiker und Musikgruppen aufgenommen, die sich besonders um die Entwicklung der Rockmusik verdient gemacht haben. Von Beginn an dabei waren Chuck Berry, Little Richard, James Brown und Elvis Presley. In den weiteren Jahren kamen unter anderem Bob Dylan, die Rolling Stones, Pink Floyd und David Bowie dazu.

Sehenswürdigkeiten

Im Museum der Halle werden bedeutende Artefakte (Bühnenkostüme, Instrumente etc.) der Rocklegenden präsentiert. Die Dauerausstellungen zu einzelnen Musikern und Bands werden durch regelmäßig wechselnde Spezialausstellungen erweitert, die Schwerpunktthemen wie dem Woodstock-Festival, dem Thema Frauen im Rock and Roll-Geschäft oder dem Thema Rockmusik und Politik gewidmet sind. Auf 14.000 Quadratmetern und sieben Stockwerken wird hier die Geschichte des Rock and Roll abwechslungsreich und anschaulich dargestellt. Wenn Studienreisen zu den großen nordamerikanischen Seen führen, empfiehlt sich ein Stopp in Cleveland und beim „Rock and Roll Hall of Fame and Museum“.

 


Küste Oregons

Die Küste Oregons beeindruckt mit ihren dichten Wäldern, dem ungestümen Pazifik und den langen Stränden. Für jene, die auf Studienreisen die amerikanische Westküste erkunden, stellt eine Fahrt durch diese spärlich besiedelte und abgelegene Region ein besonderes Naturerlebnis dar.

Lage

Die Küste Oregons befindet sich im gleichnamigen Bundesstaat am Pazifik im Nordwesten der USA. Der Highway 101, der den Nordwesten mit dem Südwesten der USA in Küstennähe verbindet und eine Gesamtlänge von 2.000 Kilometer aufweist, führt auch an der Küste von Oregon und hier meistens direkt am Meer entlang. Insgesamt ist die Küste Oregons von Astoria im Norden nach Brookings im Süden gut 550 Kilometer lang. Es liegen keine größeren Städte entlang der Strecke. Das Städtchen Coos Bay weist mit knapp 16.000 Einwohnern die höchste Einwohnerzahl auf. Diese Stadt erfreut sich wegen ihres dünenhaften Strandes großer Beliebtheit. An Oregons Küste geht es sehr beschaulich zu. Die größeren Städte der Region (Portland, Eugene, Salem) sind weiter entfernt und liegen an der Interstate 5.

Sehenswürdigkeiten

Oregon Küste

Die Natur ist die Sehenswürdigkeit des Gebietes. Vor allem die Monolithen im Meer und in Strandnähe ziehen die Blicke auf sich. Wegen ihrer Form werden sie auch als haystacks (Heuhaufen) bezeichnet. Das gewaltigste Exemplar ist der über 70 Meter hohe Haystack Rock südlich von Cannon Beach an der Nordküste. Entlang der Küste laden viele State Parks zum Besuch ein. State Parks sind Landschaftsschutzgebiete und dienen als Erholungsräume. Insbesondere der über 200 Hektar große Honeyman State Park südlich der Stadt Florence ist ein populäres Ausflugsziel. Im Süden ist die Küste von Felsen beherrscht, die Strände befinden sich in der Mitte und im Norden. Allerdings ist das Wasser zum Baden nur bedingt geeignet. Es bleibt auch im Sommer eher kühl. Strandspaziergänge bieten sich als Alternative auf Reisen durch diese grandiose Landschaft an. Übrigens befinden sich die Küsten und Strände von Oregon im Allgemeinbesitz.

 


Oregon Shakespeare Festival Das Oregon Shakespeare Festival, allgemein kurz OSF genannt, ist ein weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekanntes Theaterfestival in der US-amerikanischen Klei

Shakespeare

Bild: Shakespeare König Lear


Das Oregon Shakespeare Festival, allgemein kurz OSF genannt, ist ein weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekanntes Theaterfestival in der US-amerikanischen Kleinstadt Ashland im Bundesstaat Oregon. Ashland liegt im Jackson County an der Interstate No. 5. Die Entfernung zur Grenze zum südlichen Nachbarstaat Kalifornien hin beträgt rund 30 Kilometer. Oregon selbst liegt an der Pazifikküste. Auf einer Fläche von 255.000 km² leben reichlich vier Millionen Einwohner.

Festival mit elf Veranstaltungen in drei Theatern

Die OSF-Saison beginnt im Februar und endet Anfang November. Die 2017er Festivalsaison startet am Wochenende Freitag/Sonntag, 24. bis 26. Februar. Bereits eine Woche vorher beginnen die Previews. In den kommenden Wochen und Monaten werden in den drei Theatern
• Angus Bowmer Theatre
• Thomas Theatre
• Allen Elizabethan Theatre
insgesamt 11 Shakespeare-Aufführungen gezeigt. Im Angus Bowmer Theatre sind es fünf, und in den beiden anderen Theatern jeweils drei. Wie der Festivalname sagt, dreht sich hier in Ashland alles um den englischen Lyriker und Dramatiker William Shakespeare. Seine Bühnenstücke von der Komödie bis zur Tragödie sind weltbekannt und auch Jahrhunderte nach seinem Tod noch vielgefragt. Das OSF bietet sich für Studienreisen rund um Shakespeare geradezu an. Zusätzlich zu den Shakespeare-Aufführungen werden das ganze Jahr hindurch weitere Musicals und Theaterstücke gezeigt, bis hin zu Comedy. Organisiert wird das OSF vom ANPF, dem Ashland New Plays Festival als einem gemeinnützigen Verein. Zu den Sehenswürdigkeiten am Ort gehören das National Fish and Wildlife Forensics Laboratory sowie der knapp 40 Hektar große Lithia Park. Das OSF ist Mitglied in der US-amerikanischen Shakespeare Theatre Association of America.

Für Shakespeare-Liebhaber und diejenigen, die es gerne werden möchten, ist ein Besuch des Oregon Shakespeare Festivals sowohl ein Muss als auch ein wirklich einmaliges Erlebnis.


Great Smoky Mountains National Park

Great Smoky Mountains

Einer der beliebtesten Nationalparks der USA: Great Smoky Mountains National Park
Der Great Smoky Mountains Nationalpark in North Carolina verdankt seinen Namen den Nebelschwaden, die hier häufig über den Baumwipfeln wabern. Er punktet gleich mit mehreren Superlativen: Sein Wald zählt zu den ältesten der Erde und das Urwaldgebiet ist das größte im Osten der Vereinigten Staaten. Der 2.114 km2 große und im Jahr 1934 gegründete Park in North Carolina zieht jährlich 8 Millionen Besucher an. Er steht auf der Liste der Weltnaturerbe der UNESCO und ist das Ziel zahlreicher Reisen und Studienreisen. So richtig voll wird es trotzdem nie – bei 450 km Straße und 1.400 km Wanderwegen, die den Park durchziehen. Auch das Gebirge ist eins der ältesten der Welt und bietet 250 und 2.000 Höhenmeter. Die unterschiedlichen Klimazonen bringen eine große Pflanzen- und Tiervielfalt hervor.

Für Natur- und Kulturliebhaber

Symboltier des Great Smoky Mountains National Park ist der Schwarzbär – rund 1.800 Exemplare der faszinierenden Tiere leben hier. Dazu kommen zahlreiche weitere Säugetierarten, Fische, Vögel und Reptilien. Im Park finden sich ganze 5 Waldarten mit 130 verschiedenen Baumarten und 4.000 anderen Pflanzen. Am besten lässt sich der Park zu Fuß auf einer Wanderung erkunden, etwa auf dem 8 Meilen langen Rundweg Charlies Bunion, einem Teilstück des Fernwanderwegs Appalachian Trail. Neben der Natur gibt es Steinmauern, Schornsteine und Fundamente vergangener Bewohner zu entdecken.

Höhepunkt: Cades Cove

Gute Zugänge zum Park bieten Knoxville in Tennessee und Asheville in North Carolina. Ein beliebtes Ziel ist Cades Cove. Das von Bergen umgebene Tal bietet gute Möglichkeiten, Tiere in freier Wildbahn zu beobachten: Schwarzbären, Weißedelhirsche, Kojoten und andere Tiere. Vor hundert Jahren gingen hier Cherokee Indianer auf die Jagd. Noch heute sieht man mehrere historische Gebäude auf dem Gebiet des Nationalparks. Cades Cove bietet gute Möglichkeiten zum Wandern, Biken, ein Besucherzentrum und einen Camping-Platz.


Lewis and Clark Trail

Meriwether Lewis

Bild: Meriwether Lewis

Der Lewis and Clark Trail ist einer der historischen Trails in den USA und ein beliebtes Ziel auf Studienreisen in den Vereinigten Staaten. Er erinnert an Lewis und Clark, die 1804 zu einer Expedition an die Pazifikküste des Kontinents aufbrachen. Der Trail startet in Washington D.C. und durchquert dann weitere 10 Staaten: Illinois, Missouri, Kansas, Montana, Iowa, Nebraska, North Dakota, South Dakota, Idaho und Oregon. Dabei folgt er auf seiner Reise in weiten Teilen den Flüssen Missouri und Columbia. Mit seiner Länge von 5.950 km ist er der zweitlängste der Historic Trails in den USA.

Columbia River Gorge

Die Columbia River Gorge ist einer der Höhepunkte auf Reisen auf dem Lewis und Clark Trail. Der Fluss fließt über mehrere Kaskaden durch ein bewaldetes Tal von The Dalles bis Crown Point. Zwei Staudämme bremsen dabei die Stromschnellen und gewinnen dadurch Energie. Die Columbia River Gorge bietet die größte Anzahl von Wasserfällen im Pazifischen Nordwesten. Die Landschaft rund um die Columbia Gorge ist spektakulär und mit dem Boot besonders gut zu entdecken. An ihren Ufern wachsen Ahorn, Pappeln, Eichen und Koniferen und an einigen Hängen wird Wein angebaut. Auch Kite-Surfer lieben die Gorge: Die Druckunterschiede erzeugen einen Windkanal-Effekt und machen den Columbia River zum international bekannten Surfer-Hotspot.

Besucherzentrum in Great Falls

Wer gerne mehr über den Lewis und Clark Trail erfahren möchte, fährt in das Besucher- und Interpretationszentrum in Montana mit Ausstellungen zur Expedition und den Sehenswürdigkeiten entlang der Route. Zahlreiche Naturparks und kulturelle Höhepunkte erwarten Reisende entlang des Trails, der 4 Zeitzonen passiert und einige der schönsten und rauesten Gebiete Amerikas vereint. Außer mit dem Auto kann der Trail mit dem Fahrrad oder dem Boot authentisch nach erlebt werden. Amerika auf den Spuren dieser Pioniere zu entdecken, gehört sicher zu den außergewöhnlichen Reisen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen


Crater Lake National Park

Der im Jahr 1902 eröffnete, heute 741 km² große Nationalpark rund um den gut 50 km² großen Kratersee des erloschenen Vulkans Mount Mazama ist der einzige seiner Art im gesamten US-Bundesstaat Oregon. Das saubere und tiefblaue Wasser des Sees nahe der Stadt Medford im Jackson County im Süden des Bundesstaats ist gut zum Angeln und Baden geeignet, vor allem Forellen und Lachse beißen hier häufig an. Im Sommer verkehren auch regelmäßig Ausflugsboote zur unbewohnten, knapp 130 Hektar großen Insel Wizard Island an der Westküste des Sees. Auf dem Eiland wie auch im gesamten Nationalpark gibt es viele landschaftlich reizvolle Wanderwege, so etwa der Cleetwood Cove (ca. 2 Kilometer), The Watchman (ca. 1,5 Kilometer), Lightning Spring (ca. 1,2 Kilometer), Castle Crest Wildflower Garden (800 Meter), Plaikni Falls (1,8 Kilometer) und der Garfield Peak Trail (2,7 Kilometer).

Crater Lake mit dem Auto oder zu Fuß umrunden

Rund um den Crater Lake verläuft die 53 Kilometer lange Rundstrecke „Rim Drive“, die jedoch in der Regel nur zwischen Mai und November vollständig passierbar ist. Entlang der Strecke befinden sich zahlreiche Aussichtspunkte von denen man u.a. den Schichtvulkan Mount Scott (2.722 Meter), die bis zu 2.750 Meter hohen Klamath/Salmon Mountains, die Kaskadenkette und die riesige Hochebene Columbia Plateau bewundern kann. In der noch stark ländlich geprägten Gegend des Nationalparks gibt es diverse Unterkunftsmöglichkeiten, so zum Beispiel im kleinen Dorf Rim Village Historic District am Südufer des Sees oder im Mazama Village etwas weiter südwestlich. Die Parkverwaltung hat ihren Hauptsitz im Munson Valley Historic District.

viele weitere sehenswerte Naturschutzgebiete

Eine beliebte Ferienstraße in der Umgebung des Nationalparks ist der Volcanic Legacy Scenic Byway von der Stadt Chemult im Klamath County bis in den Crater Lake National Park. Ruhige und entspannte Städte und Dörfer in der Region sind Klamath Falls mit der Eislaufarena „Bill Collier Community Ice Arena“, das beschauliche Merrill und das ebenso ruhige Odessa. Ebenfalls teilweise oder vollständig im Klamath County liegen die für Reisen und Studienreisen empfehlenswerten Naturschutzgebiete Bear Valley National Wildlife Refuge, Klamath Marsh National Wildlife Refuge, Rogue River – Siskiyou National Forest und Winema National Forest.


Crater Lake


Willamette Valley

Willamette Valley

Mit dem ersten Siedlertrail ins Willamette Valley

Wer sich für die Geschichte Amerikas und ihre großen Trails interessiert, wird schnell auf das Willamette Valley stoßen, eine Region im Nordwesten Oregons in den USA. In diesem Tal ließen sich viele Europäer nieder, als sie sich im 19. Jahrhundert zum ersten großen Siedlertrail von Ost nach West durch die Rockys aufmachten. Das Willamette Valley war zu jener Zeit von den Kalapuya besiedelt, einem nordamerikanischen Indianerstamm, der damals einen regen Pelzhandel betrieb und die neuangekommenen Siedler in ihr Handelssystem mit einbezogen

Riesige Weinlandschaften

Die Wahl der Siedler, in diesem Tal ihre Zelte aufzuschlagen, sollte sich als genau richtig erweisen. Denn es gehört zu den ertragreichsten Agrargebieten der ganzen Welt. Das ist den Missoula-Fluten zu verdanken, den großflächigen Überflutungen der letzten Eiszeit.
Seit dem 20. Jahrhundert ist das Willamette Valley ein einzigartiges, riesiges Weinanbaugebiet, inmitten einer atemberaubenden Landschaft. Hier erstreckt sich ein Weingut nach dem anderen, wo im milden Klima Sorten wie Pinot noir, Riesling oder Cabernet Sauvignon gedeihen. Eine Weinprobe während einer Urlaubsreise oder einer Studienfahrt durch Oregon sollte sich niemand entgehen lassen.

Radeln und paddeln

Wer der Natur ganz nahe sein möchte, fährt mit dem Fahrrad auf dem Willamette Scenic Radweg durch die Weinberge oder unternimmt eine Paddeltour auf einem der Water Trails, die durch atemberaubende Landschaften führen. Während des Paddelns entdeckt man gigantische Wälder, schroffe Berggipfel, mäandernde Flussläufe und donnernde Wasserfälle, immer wieder durchbrochen von Weinbergen und lieblichen Wiesenlandschaften.

Einzigartiges Naturschutzgebiet

Ein Stück geschützter Natur findet der Reisende im Naturreservat Baskett Slough National Wildlife Refuge. Die Fahrt durch sanfte Hügel, verschlungene Nebenstraßen, durch historische Ortschaften, vorbei an rauschenden Flüssen führt zu einem mitten im Valley gelegenen Naturschutzreservat. Das rund elf Quadratkilometer große Gebiet ist Überwinterungsquartier von zehntausenden von Vögeln, wie Bläss- und Kanadagänsen. Und ebenso Heimat für gefährdete Tiere und seltene Pflanzen.


 

 


Gettysburg National Military Park and Cemetry

Gettysburg Denkmal KanoneGettysburg gehört zu den berühmtesten Wallfahrtsstätten der USA

Die nordamerikanische Universitätsstadt Gettysburg liegt im südlichen Teil des Bundesstaates Pennsylvania und wurde im Jahr 1798 gegründet. Heute ist die Stadt eine der berühmtesten Wallfahrtsstätten der Vereinigten Staaten von Amerika. Denn hier fiel im Juli des Jahres 1863 die Entscheidung im amerikanischen Bürgerkrieg. Bald darauf appellierte Abraham Lincoln in seiner legendären „Gettysburg Address“ die Einigkeit der Vereinigten Staaten. Zu den Sehenswürdigkeiten des heutigen Gettysburg zählen eine Unzahl von Schauplätzen und Museen, die sich um die Entscheidungsschlacht zwischen den Süd- und Nordstaaten drehen. Der ideale Ausgangspunkt für eine Besichtigungstour ist das Visitor Center im Gettysburg National Military Park. Unter anderem können sich die Besucher einen Film anschauen, der sie über die Geschichte des Bürgerkriegs informiert.

Der Gettysburg National Military Park ist fast zweitausend Hektar groß

Das Gettysburg Museum of the Civil War ist neu gestaltet und mit modernster Technologie ausgestattet. Über 4.000 Ausstellungstücke, die mit dem Bürgerkrieg zu tun hatten, werden hier in zwölf Abteilungen präsentiert. Zu den Highlights der Ausstellung zählt das Rundgemälde „Pickett´s Charge“, dass der französische Maler Paul Philippoteaux geschaffen hat. Der Gettysburg National Military Park ist fast zweitausend Hektar groß und dehnt sich über das Schlachtfeld inklusive der kompletten Stadt aus. Die Gettysburg Battlefield Memorial Association gründete den Militärpark im April 1864.

Auf dem Gettysburg National Cemetery werden auch heute noch US-Soldaten beerdigt

Im Gettysburg National Military Park gibt es mehr als 1.300 Gedenksteine und Denkmäler. Außerdem sind hier rund 400 Kanonen aufgestellt. Imposante Denkmäler wurden von den verschiedensten Bundesstaaten zu Ehren ihrer Gefallenen errichtet. In Gettysburg sind etwa hundert Bauten aus der Zeit des Bürgerkriegs erhalten geblieben. Zu den bedeutendsten zählt das Hauptquartier von General Meade. Ein besonderer Ort ist auch der Gettysburg National Cemetery, der kurz nach der entscheidenden Schlacht für die Gefallenen der Nordstaaten eingerichtet wurde. Abraham Lincoln hielt hier seine berühmte „Gettysburg Address“. Auch heute noch werden gefallene amerikanische Soldaten, die in Auslandseinsätzen ihr Leben ließen, hier ehrenvoll zu Grabe getragen.

 


Barnes Foundation

Barnes Foundation Museum

Barnes Foundation Museum

Die Barnes Foundation in Philadelphia beherbergt eine der wertvollsten privaten Kunstsammlungen der Welt. Seit einigen Jahren ist sie der Öffentlichkeit uneingeschränkt zugänglich. Auf Studienreisen entlang der amerikanischen Ostküste stellt der Besuch der Ausstellung einen Höhepunkt dar.

Geschichte

Der Arzt, Pharmazeut und Unternehmer Albert C. Barnes hat es früh zu Wohlstand gebracht und sich neben seinem sozialen Engagement der Sammlung von Kunst gewidmet. 1922 hat er die Barnes Foundation in Merion, einem Vorort von Philadelphia, gegründet. Dabei handelt es sich um eine Hochschule, in die er auch seine Kunstsammlung aufnahm. Es war ihm ein Anliegen, Menschen aus bildungsfernen Schichten Zugang zu Kunst, Kultur und Philosophie zu ermöglichen. Im Laufe der Jahre wuchs die Kunstsammlung. Allerdings hat Barnes niemals daran gedacht, ein Museum zu betreiben und zeit seines Lebens den Zugang zu den Gemälden reglementiert. Nach seinem Tod im Jahr 1951 wurde das auch beibehalten. Finanzielle Schwierigkeiten führten schließlich dazu, dass diese bedeutende Kunstsammlung übersiedelt wurde und nun von jedem Menschen besichtigt werden kann.

Ausstellung

Seit dem Jahr 2012 befindet sich die Kollektion in Philadelphia im Benjamin Franklin Parkway neben dem Rodin Museum und dem Philadelphia Museum of Art. Das neue Haus ist zweigeteilt. In einem Teil befinden sich eine Bibliothek, ein Hörsaal, ein Café und ein Restaurant, im anderen Teil ist die Sammlung zu sehen. Die Ausstellungssäle wurden im Stil der Räume in Merion eingerichtet. Der Wert der Sammlung wird von Experten auf 30 Milliarden Dollar geschätzt. Das verwundert nicht, wenn bedacht wird, welche Schätze sich unter den Exponaten befinden. Von Paul Renoir hängen hier 181 Bilder, 69 von Cézanne, mehrere Dutzend von Matisse. Daneben gibt es unter anderem Werke von Picasso, van Gogh, Rubens, Monet, Bosch, El Greco, Modigliani, Tizian und Míro zu bewundern. Wenn Kunstinteressierte sich auf Reisen in die USA begeben, dann wird ihnen hier etwas Sensationelles geboten.

 


Pennsylvania Dutch Country

Dutch Country liegt im Osten des Bundesstaates Pennsylvania und bezeichnet eine Gegend in den USA, in der besonders viele Amish People leben. Der Name „Dutch Country“ geht auf ein Missverständnis zurück: Die ersten deutschsprachigen Einwanderer wurden Pennsylvania Deutsche genannt. Wegen der phonetischen Ähnlichkeit zum Wort „dutch“, das „niederländisch“ bedeutet, wurde daraus Pennsylvania Dutch.

Die Geschichte der Zuwanderer

Die ersten europäischen Zuwanderer siedelten im 17. Jahrhundert in Lancaster County, einem Landkreis im Bundesstaat Pennsylvania, unweit von Philadelphia, wo auch heute noch ca. 25.000 Amische leben. Amerikabesucher, die die Stadt Philadelphia erkunden möchten, sollten unbedingt einen Abstecher nach Lancaster County unternehmen. Der Landkreis, der zwischen Philadelphia und Baltimore liegt, ist in anderthalb Stunden zu erreichen und bietet Touristen viel Interessantes und Spannendes. Angefangen bei geführten Touren, berühmter Handwerkskunst, über Fahrten im Einspänner durch die wunderschöne Landschaft, bis hin zu Mini-Golf und speziellen Events.

Kutsche Pennsylvania

 

Auch kulinarisch haben Amish People viel zu bieten und ihre Küche sollte auf jeden Fall probiert werden. Während des Besuches in Lancaster sollte man versuchen, mindesten ein Buffet oder ein Familienessen zu kosten. Die Pennsylvania Dutch Leute sind berühmt für ihr leckeres Essen das köstliche Gerichte wie geräucherten Schinken, gebratenes Schweinefleisch oder Huhn und Shoofly pie, einen besonderen Kuchen beinhaltet.

Sehr bequem und interessant ist auch eine Fahrt in der Eisenbahn "Strasburg Rail Road" durch die Gegend der Amischen. Wer es zeitlich einrichten kann und gerne Süßigkeiten isst, sollte außerdem die „Hershey Story“ besuchen, ein Museum, das sich mit der Geschichte der Firma Hershey’s, seinem Begründer und der Stadt befasst, die seinen Namen trägt. Hier können Besucher sehen, wie die bekannte Milchschokolade hergestellt wurde und können im Chocolate Lab selbst mitmachen. Die Milch für die Schokolade kommt übrigens auch von den Kühen der Amischen!

 


Philly Food

Philadelphia und seine blühende Food-Szene

Philadelphia steht schon immer im Schatten von New York. Dabei hat die Großstadt im Bundesstaat Pennsylvania sowohl kulturell als auch kulinarisch viel zu bieten. Mit über 1.500.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt des Bundesstaates Pennsylvania und die fünftgrößte Stadt der Vereinigten Staaten.

Köstliche Brotstücke und andere Spezialitäten

Wer die Ostküste der USA schon einmal besucht hat, hat sicher die verschiedensten Köstlichkeiten der Gegend, auch bekannt als Philly Food probiert. Eine besondere Spezialität in Philadelphia sind die bekannten und leckeren Philly Cheese Steak Sandwichs, die überall in der Stadt angeboten werden. Erfunden wurde das Sandwich schon in den 1930er Jahren vom Hotdog Verkäufer Pat Olivieri, der sich mittags während seiner Pause ein Steak auf den Grill legte. Der Duft des Gegrillten lockte Kunden der ganzen Umgebung an. Einen Tag später stand eine große Menschentraube vor Pats kleinem Hotdog Stand und jeder wollte ein Steaksandwich bei ihm bestellen. Die Frage ist nur, wo es in der heutigen Zeit noch die besten Cheese Steak Sandwichs gibt? Das ist vermutlich ähnlich schwierig herauszufinden, wie für die Currywurst in Berlin.

Philly Steak Cheese Sandwich

Philly Steak Cheese Sandwich

Ein besonders empfehlenswertes Restaurant für Cheese Steak Sandwich liegt in der bunten und wunderbaren South Street, die auf jeden Fall zum Pflichtprogramm für Sightseeing in Philadelphia gehört. Das zweigeschossige Lokal Jim’s Steaks macht auf den ersten Blick nicht viel her, was aber auffällt, sind die vielen Fotos von Prominenten an der Wand. Das Cheese Steak Sandwich wird vor den Augen der Kunden gegrillt und ganz nach Wahl mit verschiedenen Käsesorten zubereitet.

Für ein wenig Heimatgefühl kann es auch einmal eine italienische Trattoria wie das sehr erfolgreiche La Viola auf der S 16th Street oder die „Fette Sau“ im Stadtteil Frankford sein. Besonders das italienische Restaurant bietet traumhafte Pasta Variationen und man sollte unbedingt im Voraus reservieren, da die Plätze abends sehr begehrt sind. Insgesamt bietet Philadelphia seinen Besuchern über 2.500 Restaurants, mehr als 250 Cafés, knapp 200 sogenannte BYOB’s („bring your own beer“-Prinzip), und sogar einen Mexikaner, bei dem man sich mit selbst mitgebrachtem Alkohol Margaritas mixen lassen kann.


Philadelphia Flower Show

Die 2017er Philadelphia Flower Show wird eine Woche lang von Samstag, dem 11. März bis zum 19. März im Pennsylvania Convention Center veranstaltet. Philadelphia ist mit seinen knapp 1,6 Millionen Einwohnern die USA-weit fünftgrößte, und im Bundesstaat Pennsylvania die mit Abstand größte Stadt. Das Ausstellungszentrum wurde Mitte der 1990er Jahre eröffnet und im Jahr 2011 komplett modernisiert. Heutzutage bietet es vier große Haupthallen, weitere Nebenhallen sowie eine weitläufige Freifläche.

Größte Hallenblumenschau der Welt

Veranstalter dieser weltweit einmaligen Indoor-Show ist die Ende der 1820er Jahre gegründete Pennsylvania Horticultural Society, abgekürzt PHS. Die erste Philadelphia Flower Show fand im Jahr 1829 statt. Sie war der Auftakt für die in den Folgejahren regelmäßig stattfindende Hallenblumenschau mit einheimischen bis hin zu exotischen Pflanzen aus aller Welt. Ab Mitte der 1960er Jahre war das Philadelphia Civic Center der Ausstellungsort, und seit dem Jahr 1996 das damals neu eröffnete Convention Center.

250.000 und mehr Besucher innerhalb einer Woche

Die einwöchige Blumenshow hat sich zu einem ebenso unterhaltsamen wie abwechslungsreichen Event für Blumenzüchter, für Händler sowie für Verbraucher entwickelt. Zu den täglich wechselnden Events gehören Workshops, Early Morning Tours durch das Ausstellungsgelände, Photography Tours oder die Afternoon Teddy Bear Tea Party mit Flowershow für die Kids. Alles dreht sich in diesen Tagen um Blumen für den heimischen Garten, für Haus & Wohnung. Aussteller und Besucher kommen aus buchstäblich aller Welt. Außer am letzten Ausstellungstag ist das Convention Center täglich bis um 21.00 Uhr geöffnet. Die morgendlichen Anfangszeiten variieren zwischen 08.00 Uhr und 11.00 Uhr.

Flowershow zum Lernen und Staunen

Ein Besuch der Philadelphia Flower Show lässt sich gekonnt mit einer Studienreise verbinden. Denn Philadelphia selbst bietet ebenfalls eine unterhaltsame Vielfalt an Sehenswürdigkeiten; allen voran der Indipendence National Historic Park, zahlreiche Museen und Galerien sowie der historische Stadtteil Old Germantown.

 


Block Island

Nichtstun mit Leichtigkeit und Meerblick

Block Island Bahnhof

Block Island - Bahnhof

 

Block Island ist eine 5 km breite und 11 km lange, birnenförmige und bewohnte Insel im Süden des US-Bundesstaates Rhode Island. Hier gibt es kein Fast Food, keine Werbetafeln und keine Ampeln. Die einzige Tankstelle schließt am frühen Nachmittag, dafür ist die Bücherei der Insel auch abends noch geöffnet.
Schon beim Blick auf die viktorianischen Häuser am Hafen wird dem Besucher klar, dass die Bevölkerung es verstanden hat, wenige Kilometer vor der Küste des US-Bundesstaates Rhode Island den typischen Neuengland-Stil zu erhalten. Wahrscheinlich kennen die Kinder der Insel Betonmischer nur aus dem Fernsehen, denn das einzige Inselstädtchen New Shoreham wurde ohne Zement, aber mit viel Handwerksgeschick in die heutige Zeit gerettet. Villen mit Erkern, Balkonen und Türmchen zeigen sich in edlem Grauweiß und stehen neben kleinen Holzhäusern. Es gibt hochwertige Restaurants ohne Reservierungspflicht und gemütliche Hotels mit wenigen Zimmern, aber viel Luxus zum Wohlfühlen. Der Herrensitz "Atlantic Inn" beispielsweise, der imposant auf einem Hügel emporragt, gilt mit seiner großen Veranda auf der ganzen Insel als idealer Platz, um sich bei Meeresblick, Cocktails und Tapas auf den Sonnenuntergang einzustimmen.

Der perfekte Tag am Strand

Wer einen perfekten Ferientag auf Block Island erleben möchte, kann sich jederzeit ein Fahrrad mieten und entweder nach Süden zu den Klippen der Mohegan Bluffs fahren, wo 250 Treppenstufen zum Meer hinunterführen. Oder nach Norden, wo man beim Vorbeifahren schon einmal die beliebtesten Strände betrachten kann: dazu zählen der Town Beach mit Strandbar, Sonnenschirmen und Duschen, der Baby Beach mit Planschwasser, der besonders für Familien mit kleinen Kindern ideal ist oder der einsame Scotch Beach. Egal wofür man sich entscheidet, überrascht wird man an jedem Ort von dem unverbauten Meerblick, den Traumstränden und der Schönheit der Gegend.
Wer Badesachen, Sonnencreme und Picknick dabeihat, braucht auf dieser unvergleichlichen Insel nichts weiter zum Glücklich sein.


Independence National Historical Park

Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania – der Geburtsort der amerikanischen Regierung: Im Independence National Historical Park können sich die Besucher alles rund um die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika anschauen. Viele historische Gebäude und Orte sind hier zu entdecken.

Zahlreiche historische Gebäude

Independence Hall

Bild: Independence Hall

Die Besucher können sich unter anderem die Independence Hall, die Liberty Bell, die First Bank of the United States und das Benjamin Franklin Museum in dem historischen Bezirk in Philadelphia ansehen. Darüber hinaus befinden sich in dem geschichtsträchtigen Viertel weitere Gebäude, die ein Teil der bewegenden Zeit in den USA sind.

Verlesen der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika

Ein Platz als Zeuge eines historischen Ereignisses: Auf dem Independence Square wurde im Jahr 1776 die von dem Präsidenten Thomas Jefferson verfasste Unabhängigkeitserklärung zum allerersten Mal verlesen. Ein Exemplar der Unabhängigkeitserklärung wird heute im Nationalarchiv der USA in Washington, D. C. aufbewahrt.

Studienreisen in die Geschichte der USA

Studienreisen in den historischen Bezirk der USA lohnen sich sowohl für Kultur- als auch für Geschichtsinteressierte, die mehr über die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika erfahren möchten. Bei Reisen durch die USA bietet sich der Independence National Historical Park als Zwischenstopp an. Etwas Zeit sollten die Urlauber jedoch mitbringen, um die Gegend genau zu erkunden und an den verschiedenen angebotenen Besichtigungstouren teilnehmen zu können.


Cliff Walk

Newport, Rhode Island – USA

Der Cliff Walk an der Ostküste Newports ist einer der schönsten Wanderwege weltweit. Er verbindet die natürliche Schönheit der Küste mit Architektur Geschichte aus Newports goldenem Zeitalter.

Wiege des amerikanischen Strandurlaubs

Im 19. Jahrhundert wurde in Newport sozusagen der amerikanische Strandurlaub erfunden. Einflussreiche Familien der High Society wie zum Beispiel die Familien Vanderbild und Astor kamen im Sommer hierher, um der Hitze der Stadt zu entfliehen. Sie bauten Sommerhäuser im Stil europäischer Schlösser entlang der Felsenküste. Der Cliff Walk ein historischer Weg schlängelt sich 10 Meter über dem Meer 6 Kilometer an der Küste entlang. Während der Wanderung dieser Strecke genießen Sie zauberhafte Ausblicke, Wildblumen, Vögel, geologische Besonderheiten und eben diese amerikanischen Herrenhäuser.

Highlights am Cliff Walk

Bild: Newport - Marmor Haus

Besonders beliebt bei Reisenden ist das „Breakers“ – ein Palazzo im italienischen Renaissance Stil. Dieser Palast mit seinen 70 Zimmern und seinen 12 Meter hohen Decken wurde 1895 für Cornelius Vanderbilt II erbaut.

Ein weiterer Anziehungspunkt für Architektur Begeisterte ist das Hause „Rosecliff“. Mit seinen 40 Zimmern wurde das Gebäude dem Vorbild des Grand Trianon im Garten von Versailles nachempfunden.

Newport als Reiseziel

Newport ist mit Gebäuden im Stil des 17. Und 18. Jahrhundert reichlich ausgestattet. 1993 hat die Tabak Erbin Doris Duke 80 davon restauriert. Zahlreiche davon können Reisende heute als Gasthäuser, Bed & Breakfast oder Hostels nutzen.

Der Cliff Walk ist ganzjährig begehbar und es ist keine Gebühr für die Wanderung zu entrichten. Mit guter Kondition und etwas Eile ist der Weg in 2,5 Stunden zu bewältigen. Sie sollten sich aber natürlich ausreichend Zeit zum Bestaunen von Landschaft und Gebäuden nehmen. Zwei Drittel des Weges sind sehr einfach zu begehen. Auf Teilstücken der südlichen Hälfte ist der Weg unbefestigt und es müssen felsige Strecken überquert werden. Hier ist auf jeden Fall festes Schuhwerk zu empfehlen.

Studienreisende, die während der Sommer Monate nach Newport kommen, können sich auf ein dichtes Programm an Konzert Veranstaltungen während verschiedener Festivals freuen.


Charleston

Charleston Museum

 

Die Stadt empfängt Ihre Besucher mit europäischem Charme, kolonialer Architektur, freundlichen Einwohnern und einer interessanten Kunst- und Restaurant Szene. Neben Manhattan zählt Charleston zu den elegantesten Städten der USA.

Charleston wurde 1670 gegründet und gehörte weniger als ein Jahrhundert später zu den wichtigsten Städten Amerikas.  Bis zum amerikanischen Bürgerkriegt war Charleston eine bedeutende Handelsstadt und besaß den größten Sklavenmarkt der USA. Nach dem Bürgerkrieg verlor die Stadt an Bedeutung und wurde erst im zweiten Weltkrieg durch die Werftanlagen der Marine wieder wichtiger. Doch auch danach kam erneut eine Phase wirtschaftlicher Schwäch. Aus der Not eine Tugend machend, legten die Einwohner sehr viel Wert auf die Erhaltung der Bausubstanz.

So können Sie im Rahmen einer Studienreise beim Besuch der Stadt 800 Gebäude aus dem 18. Und 19. Jahrhundert bestaunen. Im Frühling findet alljährlich das Festival of Houses and Gardens statt, während dessen 150 dieser Häuser für Besucher geöffnet werden. Die historische Innenstadt von Charleston liegt auf einer schmalen Landzunge begrenzt vom Ashley River und vom Coper River. In Charleston werden Sie keine Wolkenkratzer sehen, sondern sorgfältig gepflegte historische Häuser, Kirchen und andere Gebäude.

Eine Stadtbesichtigung sollten Sie am besten zu Fuß unternehmen. Einen Intensivkurs in Stadtgeschichte erhalten Sie im Charleston Museum im Herzen des historischen Viertels. Weitere Sehenswürdigkeiten der „Holy City“ mit vielen Kirchen sind:

  • Edmondston-Alston House
  • The Best Friend of Charleston
  • Middleton Place
  • Fort Sumter National Monument
  • Battery & White Point Gardens
  • Old Slave Mart Museum

Charleston

Charleston Museum

 

Die Stadt empfängt Ihre Besucher mit europäischem Charme, kolonialer Architektur, freundlichen Einwohnern und einer interessanten Kunst- und Restaurant Szene. Neben Manhattan zählt Charleston zu den elegantesten Städten der USA.

Charleston wurde 1670 gegründet und gehörte weniger als ein Jahrhundert später zu den wichtigsten Städten Amerikas.  Bis zum amerikanischen Bürgerkriegt war Charleston eine bedeutende Handelsstadt und besaß den größten Sklavenmarkt der USA. Nach dem Bürgerkrieg verlor die Stadt an Bedeutung und wurde erst im zweiten Weltkrieg durch die Werftanlagen der Marine wieder wichtiger. Doch auch danach kam erneut eine Phase wirtschaftlicher Schwäch. Aus der Not eine Tugend machend, legten die Einwohner sehr viel Wert auf die Erhaltung der Bausubstanz.

So können Sie im Rahmen einer Studienreise beim Besuch der Stadt 800 Gebäude aus dem 18. Und 19. Jahrhundert bestaunen. Im Frühling findet alljährlich das Festival of Houses and Gardens statt, während dessen 150 dieser Häuser für Besucher geöffnet werden. Die historische Innenstadt von Charleston liegt auf einer schmalen Landzunge begrenzt vom Ashley River und vom Coper River. In Charleston werden Sie keine Wolkenkratzer sehen, sondern sorgfältig gepflegte historische Häuser, Kirchen und andere Gebäude.

Eine Stadtbesichtigung sollten Sie am besten zu Fuß unternehmen. Einen Intensivkurs in Stadtgeschichte erhalten Sie im Charleston Museum im Herzen des historischen Viertels. Weitere Sehenswürdigkeiten der „Holy City“ mit vielen Kirchen sind:

  • Edmondston-Alston House
  • The Best Friend of Charleston
  • Middleton Place
  • Fort Sumter National Monument
  • Battery & White Point Gardens
  • Old Slave Mart Museum

Low Country Küche

Bei einem Urlaub in dem Bundesstaat South Carolina in den USA können Besucher köstliche Speisen aus dem alten und neuen Süden probieren. Die hiesige kulinarische Hochburg ist die Stadt Charleston, die direkt am Atlantischen Ozean liegt. Hier gibt es eine Vielzahl an Restaurants, die leckere Gerichte anbieten. Auch preisgekrönte Köche zaubern in Charleston schmackhafte Köstlichkeiten.

Die Low Country Küche ist reich an frischen Zutaten wie Meeresfrüchten, Shrimps, Krabben, Hummer, Reis und Okra (eine Gemüsesorte aus Afrika). Des Weiteren werden in der Küche unter anderem Zwiebeln, Tomaten und Erbsen verwendet. Die Speisen können auch scharf sein. Die Küche verbindet Einflüsse aus verschiedenen Ländern miteinander und ist daher sehr international – ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art.

Charleston Red Rice

Bild: Charleston Red Rice

Die Einflüsse aus französischen, spanischen, afrikanischen und karibischen Kulturen haben die Low Country Küche zu traditionellen und ganz speziellen Rezepten inspiriert. Hier haben Sie Gelegenheit, die berühmten gebratenen Grünen Tomaten zu kosten oder sich zum Beispiel auf gebratenen Schellfisch mit Maisgrütze einzulassen.

Reisen ins Low Country

Eine Studienreise durch das Low Country führt die Urlauber die Küste von South Carolina entlang, an interessanten Städten und Orten vorbei. Die Landschaft ist abwechslungsreich – von schönen Stränden bis hin zu Wäldern. Ganz nah vor der Küste liegen einige größere Inseln, die unter anderem Johns Island, James Island und Morris Island genannt wurden. Sie wirken wie abgeschnitten vom Festland.

Reisen und Kulinarik: Mit der Low Country Küche lernen die Reisenden eine neue Gaumenfreude kennen. Beim nächsten Urlaub in den USA einfach ausprobieren und sich ein eigenes Bild von den Low Country-Spezialitäten machen.

 


Spoleto Festival

Künstler von Rang und Namen

Hochkarätig fällt einem als erstes ein, wenn vom Spoleto Festival in Charleston in den USA die Rede ist. Was diese Kunstveranstaltung zu bieten hat, geht weit über das normale Maß hinaus, was natürlich auch an den teilnehmenden Künstlern liegt. Für viele Amerikaner und Gäste ist es gar das bedeutendste Event der Vereinigten Staaten. Kein Wunder bei über 100 Veranstaltungen mit Künstlern von Rang und Namen. Aber auch Nachwuchstalente bekommen ihre Chance und können traditionelle und experimentelle Arbeiten präsentieren.

Charleston im künstlerischen Fieber

Die Hafenstadt Charleston in South Carolina, einst Metropole der Südstaaten, steckt knapp drei Wochen lang in einem künstlerischen Fieber. Nationale und internationale Stars aller Genres geben sich ein Stelldichein. Wer die Südstaaten bereist, sollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Das Spoleto Festival bietet alles, was in der Kunstszene eine Heimat hat: Theater, Tanztheater, Oper, Choraufführungen, Klassikkonzerte, Jazz. Und nicht nur die Künstler beeindrucken, auch die Aufführungsorte sind eine Klasse für sich: Die St. Lukas und St. Pauls Kathedrale, die Charleston Bibliothek, die Stadthalle oder die riesige Parkanlage Middleton Place, direkt am Ashleyfluss. Gerade dort vereinen sich die Kunst der Natur mit der Kunst des Menschen zu einer harmonischen Einheit.

Die Anfänge in Europa

Das Spoleto Festival geht auf das Festival dei Due Mondi (Festival der zwei Welten) zurück, das Pulitzerpreisträger und Komponist Gian Carlo Meneotti 1958 im italienischen Spoleto gegründet hat. Amerikanische Künstler sollten dort ihr Können präsentieren. Kulturschaffende wie Ken Russel, Luchino Visconti, Roman Polanski oder Ezra Pound waren beteiligt. Spoleto entwickelte sich rasch zu einem künstlerischen Zentrum in Europa. 1977 beschloss Menotti einen amerikanischen Ableger zu gründen und seine Wahl fiel auf Charleston als Austragungsort. Die amerikanische Version des Spoleto Festivals (auch Piccolo Festival genannt) ist jedoch keineswegs nur eine Kopie des europäischen Vorbilds, sondern geht einen ganz eigenen künstlerischen Weg.

 


Badlands

Badlands Nationalpark

Bild: Badlands Nationalpark

Jährlich zieht es über eine Million Besucher aus aller Welt in die atemberaubende Wildnis des Badlands Nationalparks. Badlands (schlechtes Land) so wurde die schroffe Landschaft aus bizarren Felsen und tiefen Schluchten von den ersten Einwohnern bezeichnet, weil hier jede Art von Landwirtschaft unmöglich war.

Diese unwirklichen, von der Natur geformten Badlands befinden sich im Südwesten des Bundesstaats Dakota in den USA. Sie wurden 1939 zum Monument erklärt und 1978, zusammen mit den sie umgebenden Präriegraslandschaften, zum Nationalpark erhoben, der eine Gesamtfläche von 982 km² umfasst.

Die von Wind und Wasser gebildeten Canyons mit ihren dramatischen Abgründen und stacheligen Bergkuppen sowie zahlreiche fossile Funde bieten faszinierende Einblicke in prähistorische Zeiten. Bewohnt wird die Graslandschaft der Badlands vor allem von Präriehunden, Bisons, Dickhornschafen oder dem Black-Footed-Ferret (Frettchen).

„The Wall“ – Zeugnis nie endender Erosion

Eine der imposantesten, durch die Naturgewalten erschaffenen Steingebilde ist „The Wall“. Die natürliche Barriere aus seltsam geformten, scharfkantigen Fels Konstrukten zieht sich auf 160 Kilometern durch die Graslandschaft des National Parks. Diese, durch Niederschläge, Tauwasser und ähnliche Wettereinflüsse entstandenen, Gebirgsformationen werden auch heute noch durch Luft und Wasser ausgewaschen und unterhöhlt.

Evolution hautnah erleben

Mit seinen zahlreichen fossilen Fundstätten, ist der Badlands Nationalpark besonders für Studienreisen zum Thema Evolution von Säugetieren interessant. Archäologen fanden dort Überbleibsel prähistorischer Tiere wie Schweine, Schafe, Pferde oder Nashörner sowie 11 000 Jahre alte Zeugnisse menschlicher Zivilisation. Einige dieser Fundstücke werden am Fossil Trail, einem der vielen ausgeschilderten Pfade des Parks, vorgestellt.

Im Besucherzentrum wird in Ausstellungen und Filmen über die Entstehung der Badlands informiert, zudem ist dort genügend Informationsmaterial über die verschiedenen Trails erhältlich.

Die beliebteste Zeit für Reisen in den Badlands Nationalpark ist der Sommer, obwohl es dann dort sehr heiß werden kann. Im Frühling oder Herbst sind die Temperaturen angenehmer, vor allem für Besucher, die den Park zu Fuß erkunden möchten.

 


Sturgis Motorcycle Rally

Motorrad Rallye von Sturgis

Harley

Bild: Harley auf Tour

Die Sturgis Motorcycle Rally wird alljährlich in der ersten Augustwoche in dem kleinen 6000 Seelen-Örtchen Sturgis im US-Bundesstaat South Dakota abgehalten. Mit über einen halben Million Besuchern, von denen die meisten mit ihrer eigenen Harley anreisen, ist es das mit Abstand beeindruckendste Harley-Treffen der Welt und, zusammen mit der Daytona Beach Bike Week, auch die größte Motorradveranstaltung überhaupt. Im Rahmen des Events werden verschiedene Wettbewerbe und Darbietungen wie Rennen oder Stuntshows ausgetragen.

Nicht nur für Harley-Davidson Fans ein unvergessliches Erlebnis

Wenn Sie während dieser Zeit auf einer Tour durch die USA unterwegs sind, lohnt sich ein Besuch des Sturgis Motorrad Treffens. Auch wer keine Harley-Davidson sein Eigen nennen kann, ist bei den Dörflern und den Harley-Freaks willkommen. Denn das ganze Treffen ist im Grunde genommen eine einzige große Party, bei der es weniger auf das Motorrad fahren an sich, als vielmehr um das Drumherum und die Show ankommt. Das Credo der meisten lautet: Erlaubt ist, was gefällt und was Spaß macht. Und natürlich geht es wie so oft auch ums Sehen und gesehen werden. Und so putzen alle Teilnehmer nicht nur ihre Bikes für dieses einmalige Event so richtig heraus, sondern auch sich selbst, so dass man als Besucher kaum noch aus dem Staunen herauskommt. Und genau das macht einen Besuch der Sturgis Motorcycle Rally so besonders lohnenswert. Hier lebt noch der amerikanische Traum von der großen Freiheit und den unbegrenzten Möglichkeiten.

Heiße Tage, lange Nächte

Während es am Tag um Motorräder und Show geht, geht es abends und in der Nacht nur um eins: Party non stop. Dann sind die Bars und Saloons der Stadt randvoll und die Stimmung kurz vor dem Überkochen. Und weil es dabei eigentlich immer friedlich zugeht und alle nur sich selbst und den Motorrad Kult feiern, kann man auch dabei eine unvergessliche Zeit erleben.


Black Hills

Die heiligen Black Hills - ein Nationalmonument der Völker

Heute deutet in den artenreichen Wäldern der Black Hills nichts mehr auf ihre konfliktreiche Geschichte hin. Lange Zeit war das Gebirge im westlichen South Dakota von Natives und Amerikanern umkämpft. Jährlich gedenkt man am Crazy Horse Memorial den blutigen Schlachten. Zwar wurde das Gebiet den Indigenen zugesprochen, aber kurze Zeit später fand man in den Black Hills Gold und ein wahrer Goldrausch zog tausende von Siedlern ins Land. Mittlerweile sind die Bodenschätze versiegt, der Wilde Westen gezähmt und nun Anziehungspunkt für Naturliebhaber, Aktivurlauber, Familien und Studienreisende. Campingplätze, idyllische Resorts und familienfreundliche Hotels begrüßen jedes Jahr zahlreiche Besucher.

Ein Urlaubsziel für jede Jahreszeit

Ob Sommer oder Winter, die schönen Black Hills haben zu jeder Jahreszeit ihren Zauber. Mehr als 700 Kilometer Wanderwege, 11 Seen und spannende Klettertouren erwarten Urlauber in den drei Nationalparks des Black Hill Nationalforest. Nicht selten hat man das Glück amerikanische Bisons, Präriehunde, Pumas und Berglöwen zu sehen. Die berühmtesten Ausflugsziele sind sicher Mount Rushmore mit den aus Stein gemeißelten Portraits der ersten US-Präsidenten und das Crazy Horse Monument.

Mount Rushmore

Bild: Mount Rushmore

Unvergesslich sind die Führungen im Jewel Cave, mit 267 Kilometern das drittlängste Höhlensystem der Welt, das seinen Namen aufgrund der glitzernden Kalziumkristalle an den Wänden erhalten hat. Im Winter tummeln sich Skifahrer und Snowboarder auf den Pisten der Terry Peak Ski Area.

Abenteuer, die nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringen

In der Region der Black Hills gibt es nicht nur eine artenreiche Natur zu bestaunen, sondern auch zahlreiche touristische Attraktionen. Spannend sind Ausflüge in alte Western- und Goldminen Stätdte, darunter Deadwood, wo einige Szenen aus dem Hollywoodfilm "Der mit dem Wolf tanzt" gedreht wurden oder nach Custer, des ersten von weißen Siedlern gegründeten Dorfes und benannt nach dem berühmten Anführer des 7. US-Kavallerie Regiments. Zahlreiche Museen beherbergen Sammlungen aus archäologischen Ausgrabungen.

Deadwood

Bild: Deadwood South Dakota

 


Graceland

Graceland

Graceland

Wer in Memphis, Tennessee, zu Besuch ist, kommt an Graceland nicht vorbei. Das ehemalige Anwesen von Rock ‘n-Roll-Legende Elvis Presley ist eine der größten Sehenswürdigkeiten im US-amerikanischen Bundesstaat Tennessee. Von 1957 bis zu seinem Tod am 16. August 1977 hat Elvis Presley in dem riesigen Haus gewohnt. Im Garten von Graceland befindet sich das Grab des ehemaligen Sängers.

Seit 1982 ist Graceland für Besucher zugänglich. Seitdem hat sich Gelände zu einer echten Pilgerstätte für die Fans des sagenumwobenen Musikers entwickelt. Etwa 600.000 Besucher aus der ganzen Welt begeben sich hier jährlich auf die Spuren von Elvis Presley und dessen Frau Priscilla. Graceland bietet nicht nur einen Einblick in das luxuriöse Leben von Elvis Presley, sondern auch eine musikalische Reise durch seine wechselvolle Karriere von den Anfängen bis zum umjubelten Superstar. Dabei darf natürlich auch die umfangreiche Sammlung der Gold- und Platinauszeichnungen des "King" nicht fehlen. Beeindruckend ist auch die luxuriöse Sammlung der Flugzeuge und Autos von Elvis Presley, die auf dem Gelände unter die Lupe genommen werden können. Ein absolutes Muss für Elvis-Presley-Fans ist auch das Graceland-Archiv, das mehr als 50.000 Bilder aus seinem ganzen Leben beherbergt.

Täglich geöffnet - barrierefrei gestaltet

Das barrierefrei zugängliche Graceland ist mit Ausnahme von Thanksgiving, dem ersten Weihnachtsfeiertag und Neujahr täglich für Besucher geöffnet. Auf dem Graceland-Gelände steht ein gebührenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung. Die interaktive iPad-Tour für die Graceland Mansion ist in neun verschiedenen Sprachen möglich - von Englisch über Deutsch und Französisch bis hin zu Mandarin-Chinesisch.

 


Barbecue in Memphis

Memphis im US-Staat Tennessee ist eine typische Südstaaten-Stadt, eine Mischung aus Tradition und Moderne, aus schönem Wetter und angenehmen Leben. Sie ist aber auch eine Kultstätte für Musikliebhaber, die auf Blues und Rock ‘n Roll stehen. Hier nahmen Johnny Cash, Roy Orbisson und Jerry Lee Lewis im Sun-Studio ihre bekanntesten Platten auf, hier liegt Graceland, das Anwesen in dem Elvis Presley 20 Jahre lebte und 1977 starb. Es ist heute ein Museum, fast schon eine Art Wallfahrtsort. Auch die Lage am Vater aller amerikanischen Flüsse, dem mächtigen Mississippi, ist sehr schön. Das für viele Touristen Schönste an Memphis aber ist das großartige Essen. Wer einmal die berühmten Barbecue-Rippchen probiert hat, vergisst das nie. Die Amerikaner und besonders die der Südstaatler haben es einfach raus, ihre Spare-Ribs, weich wie Butter, zart und saftig, köstlich süßlich scharf mariniert, sind einmalig köstlich. In Memphis gibt es jede Menge Restaurants mit regionaler Küche und hier findet man diese Spezialität eigentlich überall. Es gibt natürlich auch solche Lokale, die regelrecht auf Barbeccue-Ribs spezialisiert sind und das schon durch ihre Namen zeigen. Da gibt es zum Beispiel "Little Pigs BBQ", "Corkys Ribs & BBQ", "Westys BBQ" und viele andere. Berühmt auch "Alfreds on Beale Restaurant" in der Beale Street, der berühmtesten Straße der Stadt. Sie hat eine ganz besondere Atmosphäre und in den vielen Bars, Restaurants und Clubs aber auch direkt auf der Straße lebt der echte Blues.

Spar Ribs

Bild: Sparribs


South by Southwest

Austin - Theater für darstellende Künste

Bild: Austin - Theater für darstellende Künste

Das South by Southwest (SXSW) ist eine weltweit bekannte Kulturveranstaltung, die jeweils im März in Austin, Texas stattfindet. Die zehntägige Veranstaltung, die im Jahr 1987 erstmals stattfand, vereint verschiedene Festivals, Ausstellungen und Konferenzen aus den Bereichen Musik, Film, Comedy und interaktive Medien. Auf insgesamt 50 großen und kleinen Bühnen in der ganzen Stadt präsentieren sich im Laufe des SXSW etwa 1.000 bekannte Bands und Musiker aus der ganzen Welt, die meisten aus dem Bereich der Rock- und Alternative-Musik. Die SXSW gilt zudem als eine der größten Kontaktbörsen der Welt in der Musikindustrie. Neben den zahlreichen Musikkonzerten und einem hochkarätigen Comedy Festival gehört zum South by Southwest auch das Filmfestival SXSW Film sowie eine große Filmkonferenz und verschiedene Ausstellungen rund um das Thema "Film". Dabei werden unter anderem Filme an den unterschiedlichsten Spielstätten angeboten.

Wachsende Bedeutung von "SXSW interactive"

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der SXSW, dessen Bedeutung in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen ist, ist die SXSW interactive mit zahlreichen Veranstaltungen "rund um interaktive Medien". Mit mehr als 30.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist das Festival eines der weltweit größten Treffen in der Branche. Vom 10. bis 19. März 2017 findet bereits die 30. Auflage des South by Southwest statt. Und für die Jubiläumsauflage haben sich die Organisatoren wieder zahlreiche Höhepunkte einfallen lassen.


Musikszene von Nashville

Wenn eine Stadt den Beinamen "Music City" trägt, dann muss die Liebe zur Musik tief in ihr verankert sein. Und tatsächlich gilt die Großstadt Nashville im US-Bundesstaat Tennessee als Hochburg und Zentrum der Country-Musik. Zahlreiche Plattenlabels sind hier angesiedelt und nehmen ihre Musik in den örtlichen Tonstudios auf. Es gibt in der Stadt aber auch weitere Orte, die man als Liebhaber dieser Musik unbedingt besuchen sollte.

Die Country Music Hall of Fame

Country Hall of Fame Nashville

Wie viele andere Musikrichtungen hat auch der Country seine eigene Hall of Fame. Im April 1967 öffnete das Museum in Nashville Tennessee USA seine Pforten, seit Mai 2001 ist die Ausstellung an ihrem aktuellen Standort in der 5th Ave. South zu finden. Ausgestellt werden im Museum Hunderte von Erinnerungsstücken, die ihm zum Teil von den Musikern selbst vermacht wurden. Dazu gehören beispielsweise historische Instrumente, Bühnen-Outfits und Fahrzeuge. Diese Fülle an Ausstellungsstücken wird jährlich von mehr als einer Million Menschen besucht.

Live-Musik in Nashville

In der Innenstadt von Nashville kommt man jeden Abend in den Genuss von live gespielter Country-Musik. In den so genannten Honky-Tonk-Bars am Lower Broadway und an der Second Avenue treten regelmäßig Künstler auf und unterhalten die Gäste des Hauses. Jedes Jahr im Juni findet außerdem das vier Tage andauernde CMA Music Festival in Nashville statt. Dabei stehen mehr als 400 Künstler der Country-Szene auf den Bühnen der Stadt oder geben Autogramme. Mehr als 250.000 Besucher kommen jedes Jahr zum Festival.

Musik im Gaylord Opryland Resort & Convention Center

Das Opryland Resort ist mit seinen fast 3.000 Zimmern eine der größten Hotelanlagen der ganzen Welt. Im Ryman Auditorium, einem Konzertsaal, der 4.400 Besuchern Platz bietet, tritt jede Woche ein Country-Künstler auf. Das Konzert wird zudem vom hauseigenen Radiosender WSM übertragen. Daneben gibt es im Opryland Resort den Wildhorse Saloon, eine der größten und bedeutendsten Country-Music-Bars der USA.

 


Monument Valley

Monument ValleyDas Monument Valley ist weltbekannt aus vielen Western und Roadmovies und mit seinen beeindruckenden rötlichen Felsformationen ein beliebtes Motiv der Werbebrache. Aber auch Touristen aus aller Welt fotografieren mit Begeisterung die malerischen Kalk-und Sandsteintürme und Tafelberge in der Grenzregion zwischen Utah und Arizona.

Die Geschichte des Monument Valley

Vor Millionen Jahren lagerten sich Sedimente aus den Rocky Mountains in dem Tieflandbecken ab und verfestigten sich. So entstand nach und nach ein über 2000 Meter hohes riesiges Felsplateau und nun begannen Wind, Regen und extreme Temperaturen daran, das weiche Gestein wieder abzutragen. Durch die unterschiedlichen Gesteinsschichten blieben härtere Gesteinsbrocken stehen uns so entstanden die fantastischen Gebilde aus Stein mit den ebenso fantastischen Namen wie "Donnerberg", "Totempfahl", "Gottes Finger" oder "Drei Schwestern". Vor mehr als 1500 Jahren siedelten hier Indianer vom Stamm der Anasazi in Höhlenbehausungen. Ab dem 13.Jahrhundert lebten Nayajo-Indianer in der Region und auch heute noch leben einige wenige Navajo-Familien im Tal und pflegen ihre Traditionen.

Besichtigungstouren im Monument Valley

Es gibt keine Übernachtungsmöglichkeiten direkt im Valley, nur ein Hotel und einem Campingplatz beim Besucherzentrum am Rande des Monument Valley Tribal Park. Durch das malerische Tal führt ein Auto-Rundweg, oder bessere eine staubige Piste. Sie kann mit dem eigenen Fahrzeug befahren werden. Aber auch von Einheimischen geführte Jeep Touren werden durchgeführt, bei denen die Besucher auch Zugang zu Teilen des Monument Valley erhalten, die für Privatfahrzeuge gesperrt sind. Eine Fahrt durch die Felslandschaft ist stimmungsvoll und man glaubt fast, sich auf einem fremden Planeten zu befinden. Bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang scheinen die roten Felsen zu glühen, ein überaus beeindruckendes Bild.

Monument Valley


Menil Collection

Beeindruckend schlicht

Kunstenthusiasten, die durch die USA reisen, stoßen auf zahlreiche kulturelle Leckerbissen. Doch eines der erstaunlichsten Museen befindet sich in Houston,Texas Mit der Menil Collection erwartet den Kunstliebhaber eine der beeindruckendsten Sammlungen der USA, viele sagen sogar es sei die schönste der Vereinigten Staaten. Das schlichte Museumsgebäude, das von dem italienischen Architekten Renzo Piano 1987 entworfen wurde, birgt ungeahnte Schätze. Zu verdanken hat Houston die wertvollen Exponate dem Ehepaar John und Dominique de Menil.

Kunstwerke auf höchstem Niveau

Es ist nicht nur die schiere Zahl der Objekte, die einen staunen lässt. Rund 16 000 Exponate stellen höchste Anforderungen an die Konzentration der Besucher. Auch die Namen der Künstler, die in diesem minimalistischen Museum zu sehen sind, das übrigens mitten im Wohngebiet liegt, macht geradezu atemlos: Matisse,Tanguy, Picasso, Ernst, Magritte, Man Ray, Warhol, Pollock, um nur einige zu nennen. Die Menil Collection umfasst Bilder des gesamten 20. Jahrhunderts, hinzu kommen Fotografien, Drucke, Zeichnungen und seltene Bücher. Daneben führt eine Dauerausstellung den Betrachter in die Kunst des Mittelalters und der Byzanz, in ozeanische und afrikanische Kunst.

Mit der Kunst allein

Nicht nur das Innere des Museums beeindruckt. Rund um den Menil-Campus sind dauerhafte Skulpturen und Installationen zu bewundern, die in speziell für diese Werke errichteten Räumen oder Gebäuden untergebracht sind. Eine davon ist die großartige Lichtinstallation von Dan Flavin in der Richmond Hall.

Anders als andere Museen, bekommt der Besucher beim Betreten weder einen Audioguide noch einen erklärenden Prospekt ausgehändigt. Hier, in der Menil Collection ist jeder völlig auf sich selbst zurückgeworfen und allein mit dem Kunstwerk. Der Blick des Betrachters wird durch nichts gestört. Nicht einmal ein Museumsshop oder ein Café lenken in diesem Museum von der Welt der Kunst ab. Ganz so, wie es das Stifterehepaar Menil gewünscht hat.

 


Mormon Tabernacle Choir

Ein Chor macht Karriere

Die Gründung des Chors fand in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Salt Lake City statt. Heute gehört der Mormon Tabernacle Choir zu den ältesten und größten Chören der Welt, die gemeinsam mit den bedeutendsten Orchestern auf diesem Globus Konzerte veranstalten und Aufnahmen einspielen. Der Name bezieht sich auf den zentralen Ort der Mormonen, dem Tabernakel auf dem Tempelplatz in Salt Lake City, der Hauptstadt des Staates Utah in den USA. Es handelt sich um die Kirche der Mormonen, in der der Chor übt und auch regelmäßige Auftritte hat.

Berühmt durch Radio Programm

Die Entstehung des Chors entsprang dem Bedürfnis der Mormonen, ihre kirchlichen Versammlungen und Informationsveranstaltungen mit Musik zu begleiten. Bereits 1830 wurden Lieder für die Gottesdienste und für den Unterricht zusammengestellt und 1836 gründete sich der Chor anlässlich einer Tempeleinweihung. Einer breiten amerikanischen Öffentlichkeit wurde der Chor zunächst durch seine wöchentliche Radiosendung „Music and the Spoken Word“ bekannt. Eine Sendung, die seit 1929 auch heute noch jeden Sonntag in alle Welt übertragen wird, von inzwischen 2000 Radio- und auch TV-Sendern.

Weltweite Begeisterung

Es dauerte nicht lange, bis der Chor nach Konzerttourneen in den Staaten auch die Aufmerksamkeit in Übersee erregte und zu Tourneen durch Europa, Skandinavien, Asien, Kanada, Mittel- und Südamerika eingeladen wurde. Selbst im Südpazifik lauschte man den Klängen des gewaltigen Chores. Die rund 360 Chormitglieder sind durchweg hervorragende Musikerinnen und Musiker, die durch ihren hohen künstlerischen Anspruch und durch die Arrangements ihrer Lieder weltweite Euphorie auslösen. Der Mormon Tabernacle Choir hat schon bei der Amtseinführung amerikanischer Präsidenten gesungen, bei 13 Weltausstellungen und konnte Millionen von Schallplatten verkaufen.

Wer auf seiner Amerika-Reise durch Utah fährt, sollte daher unbedingt in Salt Lake City Station machen, um diesen unvergleichlichen Hörgenuss nicht zu verpassen. Der Chor probt jeden Donnerstag zwei Stunden lang, um die Radiosendungen vorzubereiten. Manchmal auch noch zusätzlich am Dienstag, wenn Konzerte oder Tourneen anstehen.
 

 


Zion National Park

pure Faszination

Der Zion National Park befindet sich an der Grenze zu Arizona im Südwesten von Utah, USA. Zudem grenzt er an das Colorado Plateau, die Mojave Wüste und das Great Basin, wodurch sich eine Reise in mehrfacher Hinsicht lohnt. Der Nationalpark bietet massive Sandsteinfelsen, sowie einen einzigartigen Lebensraum für unterschiedliche Tiere und Pflanzenarten. Zusätzlich zu einer Fläche von 579 km² faszinieren die außergewöhnlichen Höhenunterschiede. So liegt der niedrigste Punkt auf 1128 m und der höchste sogar auf 2660 m.

Besondere Sehenswürdigkeiten

Die 1763 m hohe Felsenformation namens Angel's Landing kann über einen 8 km langen Wanderweg bestaunt werden. Zudem ist der Ausblick am Ende des Aufstiegs einfach atemberaubend.
Der Tafelberg Checkerboard Mesa befindet sich am Osteingang des Parks. Er entstand aus dem Sandgestein der Navajoschicht, was ihn besonders eindrucksvoll macht.
Ein Besuch der Emerald Pools ist ebenso ratsam, da es sich dabei um viele kleine fließende Flüsse handelt, die direkt aus einer Felswand austreten, wieder verschwinden und an einer anderen Stelle erneut austreten.
Am Ende des Zion Canyons besteht die Möglichkeit einer Wanderung durch die Virgin River Narrows, also einer ungefähr 25 km langen Flusswanderung. Dieses spektakuläre Erlebnis muss angemeldet werden und nimmt in etwa 1 bis 2 Tage in Anspruch. Dafür ist so eine Wanderung ein wirklich einzigartiges Erlebnis. Zahlreiche Wanderwege im Zion Nationalpark bieten spektakuläre Eindrücke und Aussichten.

Zion FlusswanderungBild: Flusswanderung im Zion Nationalpark

 

Ein Park für jeden Geschmack

Die Erkundung des Zion National Park kann auch für Studienreisen genutzt werden, denn die Eintrittspreise sind günstig. So bezahlt man beispielsweise als Fußgänger 15 Dollar für 7 Tage. Vor Ort gibt es von April bis Oktober einen Shuttle Bus, weshalb ein Auto nicht erforderlich ist. Der Park selbst ist ganzjährig geöffnet und es besteht die Möglichkeit direkt in der Zion Lodge zu übernachten, so muss man nicht aus Hotels aus der Umgebung anreisen. Die langen Wanderwege sind äußerst lehrreich und bieten einen Einblick in das Leben der alten Ureinwohner. Außerdem kann das Zion Human History Museum besucht und für Lernzwecke erkundet werden. Der Zion National Park ist in jedem Fall eine Reise wert.

 


Manchester Village

ein idealer Urlaubsort für Shopper und Sportler

Das kleine Städtchen Manchester liegt mitten in den Green Mountains im amerikanischen Bundesstaat Vermont. Die Altstadt präsentiert sich seinen Besuchern in einem feudalen Federal Style. Selbst die Bürgersteige sind hier mit Marmor gepflastert. Ob Sie im Verlauf einer Rundreise hier herkommen oder individuell, Sie haben die Auswahl zwischen verschiedenen Unterkünften von Apartments bis hin zu Nobel Hotels. Eine Touristenattraktion ist die Nobelherberge The Equinox Resort & Spa, in der schon vier amerikanische Präsidenten übernachtet haben. Daneben bietet Manchester Village hervorragende Einkaufsmöglichkeiten. Die Manchester Designer Outlets (MDO) präsentieren 40 Designer Outlet Boutiquen. Wer sich sportlich betätigen möchte und daher eher einen Aktivurlaub plant, auch für den hat Manchester einiges zu bieten: Golfplätze der Weltklasse, Yoga-Kurse, Unterricht im Fliegenfischen und einen Abenteuerpark.

American Museum of Fly Fishing - eine der Touristenattraktionen von Manchester

Zu den Sehenswürdigkeiten in Manchester zählt auch das American Museum of Fly Fishing. Viele Anhänger des Fliegenfischens behaupten, sie würden keinen Sport betreiben, sondern sich im Zen vertiefen. Zu den herausragenden Ausstellungsstücken im hübschen Museum zählen die Angelausrüstungen des Industriellen Andrew Carnegie und des Schriftstellers Ernest Hemingway. Lohnenswert ist ebenfalls eine Führung durch das Anwesen „Hildene“, das im Georgian Revival Stil errichtet wurde. Einst besaß das Haus Robert T. Lincoln, der älteste Sohn des Präsidenten Abraham Lincoln. In den über 20 Räumen des Gebäudes sind kostbare Originalmöbel zu bestaunen, darunter als Highlight eine äolische Orgel, deren Klangkörper über 1.000 Pfeifen umfasst.

Die Täler der Green Mountains sind vom Massentourismus noch verschont

Des Weiteren ist Manchester Village ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Green Mountains. Acht Kilometer im Süden von Manchester beginnt zum Beispiel die Equinox Skyline Drive, eine Straße, die auf den 1.145 Meter hohen Mount Equinox hinaufführt, den höchsten Berg der Taconic Range hinaufführt. Bei klarer Sicht kann man bis zum Hudsontal hinüberschauen. In den weitgehend noch vom Tourismus unentdeckten Tälern der Green Mountains finden Touristen eine unberührte Natur vor. Eine schöne Bergwanderung führt über den Fernwanderweg Long Trail auf den Mount Bromley, der 1.000 Meter. Vom Aussichtsturm aus hat man einen herrlichen Panoramablick über einen grünen Ozean aus Tälern und Bergen.

 


Northeast Kingdom

Wilde und raue Landschaft

Die Region Northeast Kingdom liegt in der Nordostecke von Vermont an der Grenze zu Kanada. Während der amerikanische Bundesstaat Vermont im Süden grüne Bilderbuchlandschaften bietet, sind die einzelnen Berge im Northeast Kingdom wild und rau. Die Häuser sind hier eher zweckdienlich gebaut und haben überhaupt nicht das Flair einer Puppenstube, wie die Behausungen im Süden Vermonts. Zu den sehenswerten Städten zählt das Eingangstor zum Northeast Kingdom, St. Johnsbury. Der Ort wurde als Camp für Holzfäller im Jahr 1786 an der Stelle gegründet, wo die Flüsse Passumpsic, Sleeper`s und Moose zusammenfließen. Der berühmteste Sohn der Stadt ist Thaddeus Fairbanks, der die Waage „platform scale“ erfand, die ihn zum Milliardär machte.

Saint Johnsbury Vermont

Bild: Saint Johnsbury Vermont

In St. Johnsbury gibt es eines der ältesten Kunstmuseen der USA

Zu den Sehenswürdigkeiten von St. Johnsbury zählt das Fairbanks Museum & Planetarium. Hier sind die Sammlungen des Enkels von Thaddeus Fairbanks ausgestellt. Der reiche Erbe war ein geradezu manischer Sammler, der Kuriositäten und Kunstschätze aus der ganzen Welt zusammentrug: dazu zählen unter anderem Kunst aus Asien, ausgestopfte Bären und Szenen aus der Geschichte Amerikas, die der Künstler John Hampson nicht malte, sondern aus präparierten Insekten schuf, deren Zahl in die Hunderttausende geht. Eine weitere Touristenattraktion ist die Athenaeum Art Gallery, eines der ältesten Museen für Kunst in ganz Amerika. Ausgestellt sind hier circa 100 Gemälde, die der sogenannten Hudson River School zugerechnet werden.

Durch das Opernhaus von Derby Line verläuft die Grenze zwischen den USA und Kanada

Ein lohnendes Ausflugsziel ist auch der Lake Willoughby, der im Norden von St. Johnsbury liegt, und mit dem Auto in einer knappen halben Stunde erreichbar ist. Die zwei Inselberge Mount Hor und Mount Pisgah sind schon von weitem zu sehen. Wanderwege führen zu den Gipfeln der beiden Berge, die rund 800 Meter hoch sind. Mit einer skurrilen Attraktion kann der Ort Derby Line aufwarten. Das Haskell Free Libary & Opera House gehört zur einen Hälfte zur USA und zur anderen Hälfte zu Kanada. Die Opernsänger singen in Kanada, die Opernbesucher sitzen in Amerika.


The Homestead

Homestead Resort

Das Omni Homestead Resort ist eine luxuriöse Ferienanlage in der kleinen Ortschaft Hot Springs im US-Bundesstaat Virginia. Die Lage im Bath County inmitten der Allegheny Mountains ist zu jeder Jahreszeit idyllisch bis romantisch. Zu dem historischen Hotel mit seinen rund 500 Zimmern gehört ein 1.200 Hektar großes Grundstück. Besonderheiten des Omni Homestead Resorts sind unter anderem die luxuriösen Annehmlichkeiten nebst Freizeitaktivitäten aus den Jahrzehnten vor der Amerikanischen Revolution.

Südstaatencharme, Golf, Ausritte und Kutschfahrten

Der Gast kann hier im The Omni Homestead unter etwa ein Dutzend Zimmerkategorien auswählen. Das traditionelle Doppelzimmer für vier Personen ist im Stil vergangener Zeiten ebenso luxuriös eingerichtet wie das Premier Zimmer mit Kingsize Bett, oder wie das Studio mit Double Room für vier Personen. Der Spa-Bereich im The Homestead ist großzügig mit Außengarten, mit Salonservice, Teen- und Jugendservice sowie mit vielfältigen Anwendungen und Massagen. Zwei 18-Loch-Golfplätze sind buchstäblich in die Landschaft von Hot Springs eingepasst. Fitnesscenter, Hallenbad, Tenniscourts sowie zwei warme Thermalquellen sorgen für einen abwechslungsreichen bis hin zu genesenden Aufenthalt im The Homestead Resort.

Hot Springs – Traditioneller Kur- und Badeort in Virginia

Bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist Hot Springs ein gefragter Badeort. Im The Homestead wird die Badetradition noch heute geradezu zelebriert. Die Gäste erleben zu jeder Jahreszeit ein abwechslungsreiches Indoor- und Outdoor-Programm.

Der US-Bundesstaat Virginia ist mit rund 111.000 km² knapp ein Drittel so groß wie Deutschland. Studienreisen führen ganz zwangsläufig in den Shenandoah-Nationalpark. Er wurde Mitte der 1930er Jahre eröffnet und ist seitdem ein beliebtes Ziel zum Wandern oder für Trekking.

Das Resort gehört zu den Historic Hotels of America als dem offiziellen Programm des National Trust for Historic Preservation. The Homestead ist unter Liebhabern ein Geheimtipp als Golf- und Skiresort. Das Ende der 1950er Jahre eröffnete Skigebiet ist das älteste in Virginia. Wintersportler verleben auf den Skipisten, mit Snowboarden sowie mit anderem Wintersport bis hin zu Skilanglauf, Schneeschuhlaufen und Kutschfahrten abwechslungsreiche Tage und Wochen im The Homestead.

Die Tagesmahlzeiten werden im Main Dining Room serviert; für den Après-Ski sind Jefferson’s Restaurant, das Casino Restaurant, die Lobby Bar sowie Martha’s Market beliebte Locations.

 


Colonial Williamsburg

Williamsburg

Der Fachbegriff „Living History“ („Gelebte Geschichte“) bezeichnet ein Event- beziehungsweise Museumskonzept, bei dem heute lebende Menschen aktiv oder als Zuschauer in die Lebenswelten vergangener Epochen eintauchen können. Dieses Konzept ist in den USA sehr populär. Insbesondere Themen im Zusammenhang mit dem Unabhängigkeitskrieg oder dem Amerikanischen Bürgerkrieg treffen auf breites öffentliches Interesse. So werden zum Beispiel Bürgerkriegsschlachten von tausenden authentisch uniformierten Teilnehmern an Original-Schauplätzen nachgestellt („Reenactment“). Eine ähnliche Möglichkeit, sich US-Geschichte so plastisch nähern zu können, bietet Colonial Williamsburg in Virginia.

Historic City

Williamsburg ist eine 1633 gegründete Kleinstadt (12.000 Einwohner) im südöstlichen Virginia. Von 1699 bis 1788 war Williamsburg Hauptstadt der britischen Kolonie beziehungsweise des unabhängigen Staates Virginia. Thomas Jefferson und George Whythe, zwei der Gründerväter der USA, haben zur Zeit des Unabhängigkeitskampfes hier gelebt. Auch George Washington war häufig in Williamsburg.

Authentische Restauration der Lebenswelten um 1780

Die Innenstadt des geschichtsträchtigen Ortes steht seit 1931 unter Denkmalschutz. Auf Initiative eines Williamsburger Geistlichen hatten verschiedene Gruppen und Einzelpersonen wie die finanzkräftige Rockefeller-Familie Ende der 1920er Jahre begonnen, die historischen Bauwerke im Kerngebiet des Städtchens in den Zustand der Kolonialzeit („Colonial Williamsburg“) zurückzuversetzen. Heute bietet der für den Autoverkehr gesperrte Komplex von etwa 90 restaurierten oder rekonstruierten Gebäuden einen ausgezeichneten Einblick in die Welt von George Washington und Thomas Jefferson. Die jährlich etwa eine Million Besucher können den 1710 erbauten Gouverneurspalast, das Capitol Building und Wohnhäuser von für den Unabhängigkeitskampf der USA wichtigen Personen besichtigen. Als „Living History Museum“ werden die Straßen und Gebäude, die Werkstätten und Tavernen von zahlreichen in historischer Kleidung kostümierten Akteuren bevölkert. Dadurch und durch die zahlreichen Angebote, als Besucher selbst interaktiv mitzumachen, entsteht der reizvolle Effekt, Vergangenheit hautnah zu erleben. Sehenswert in Colonial Williamsburg sind auch das amerikanische Volkskunst präsentierende Abby Rockefeller Folk Art Museum und das Antiquitäten-Museum DeWitt Wallace Decorative Arts Museum.

 


Shenandoah Valley

Shenandoah Valley

Naturschönheiten im Shenandoah Valley

Das Shenandoah Valley, ein liebliches und fruchtbares Tal in Virginia, gehört zu den Geheimtipps einer Rundreise durch die Vereinigten Staaten. Ganz besonders im Indian Summer präsentiert sich die Umgebung rund um den Shenandoah farbenprächtig und idyllisch. Naturliebhaber erfreuen sich aber nicht nur an den Herbstfarben und dem blauen Himmel, sondern sollten auch die Kamera stets bereithalten, da Bären durch das Tal streifen und mit ihren Jungen auch unvermittelt die Straße überqueren können. Das Shenandoah Valley ist bekannt für seine Höhlen. Eine der beliebtesten sind die Luray Caves, wo imposante Gesteinsformationen die Besucher in ihren Bann ziehen und sogar ein unterirdischer Konzertsaal auf musikalische Besucher wartet.

Auf den Spuren der Geschichte

Das Shenandoah Valley wurde schon sehr früh von Siedlern aus Europa beansprucht, aber auch die ersten Bewohner haben ihre Spuren hinterlassen – besonders im Namen des Tals, der angeblich „Tochter der Sterne“ bedeutet. In Winchester, einem schmucken Kleinstädtchen mit eigener Universität, kann man viele historische Gebäude bewundern und wer im Rahmen einer Studienreise auf den Spuren der Kolonialherren wandelt, hat auch die Möglichkeit Plantagen zu besuchen, die im Originalzustand belassen wurden. Wo der Shenandoah in den Potomac mündet, befindet sich die Siedlung Harpers Ferry. Ihre landschaftliche Schönheit hat durch die Errichtung zweier Brücken nur wenig gelitten und man fühlt sich ins 18. Jahrhundert zurückversetzt, wo auch Thomas Jefferson und George Washington das kleine Städtchen wegen seiner Schönheit besuchten. Bevor es zum Bürgerkrieg kam, erlebte die Stadt bereits einen tragischen Aufstand.

Shenandoahs Kultur

Im Tal mischen sich verschiedene kulturelle Einflüsse – das sieht man am besten in der Küche, wo das berühmte Shenandoah Chicken viele kreolische Elemente enthält, es aber auch allerhand mennonitische Rezepte gibt. Atmosphärisch wird die Schönheit des Tals eingefangen von zwei Liedern: „Oh Shenandoah“ und „Take me down to Harpers Ferry“ verweben melodisch Geschichte und Natur im Shenandoah Valley.


Pike Place Market

Wer in der Stadt Seattle unterwegs ist, kommt am Pike Place Market definitiv nicht vorbei. Auf dem riesigen Markt, der in keinem Reiseführer der größten Stadt im US-Bundesstaat Washington im Nordwesten der USA fehlen darf, wird wirklich alles gehandelt, was das Herz begehrt. Auf mehreren Ebenen befinden sich unzählige Geschäfte und Marktstände. Neben frischem Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln sind hier unter anderem auch Blumen zu bekommen. Einer der wichtigsten Anlaufpunkte der Marktbesucher ist der traditionsreiche Pike Place Fish Market, auf dem fangfrischer Fisch zu bekommen ist. Aber auch Antiquitätenhändler und Sammlergeschäfte bieten auf dem Markt ihre wertvollen Waren an.

Seattle Fish Market

Pike Place Market: Täglich geöffnet

Der Pike Place Market an der Elliott Bay ist einer der ältesten öffentlichen Bauernmärkte in den USA. Er ist eines der wichtigsten Touristenziele der 700.000-Einwohner-Stadt. Schließlich besuchen jährlich etwa zehn Millionen Menschen den Markt. Neben Geschäften und Marktständen befinden sich auf dem berühmten Pike Place Market auch Unterkünfte für etwa 500 Bewohner. Von dem riesigen Marktgelände aus sind mit dem Seattle Aquarium und dem Moore-Theater zwei weitere wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt zu Fuß erreichbar. Der Pike Place Market ist von Montag bis Samstag jeweils von 9 bis 18 Uhr und sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet.


San Juan Islands

Die San Juan Islands liegen in einer großen Meeresbucht (u. a. Puget Sound) und gehören zu dem US-Bundesstaat Washington. Sie bestehen aus hunderten kleinen Inseln. Hier sucht nicht nur Seattle Erholung. Die Inseln sind ein idealer Rückzugsort für alle Personen, die sich richtig entspannen und die Natur erleben möchten.

In der schönen Natur können die Urlauber ausgiebig Fahrrad fahren oder spazieren gehen. Darüber hinaus ist die Fahrt mit dem Auto oder Moped möglich. Dabei erleben die Reisenden die Weite und Faszination der Landschaft. Die Fahrt mit einem gemieteten Kajak oder eine Rundfahrt mit dem Schiff ermöglichen einen einzigartigen Blick auf die Umgebung vom Wasser aus.

Das Meer entdecken und Wale beobachten

In den Gewässern leben einige Orkas. Die Urlauber können diese sogar vom Land aus beobachten. An der westlichen Seite der Inseln befindet sich ein Whale Watch Park. Der kostenlose Park bietet eine optimale Möglichkeit für die Beobachtung der imposanten Meerestiere.

Orcas

Wal Museum in Friday Harbor

In Friday Harbor auf San Juan Island ist ein kleines, aber sehr informatives Wal Museum mit zahlreichen Ausstellungstücken, z. B. großen Skeletten. Der Fokus liegt dabei auf den Orkas.

Einkaufsmöglichkeiten und Unterkünfte

Auf den Inseln Orcas, Lopez und der San Juan Insel sind Geschäfte, Boutiquen und Kunstgalerien. Für den kleinen oder großen Hunger gibt es zudem Restaurants.

Herkömmliche Hotels oder Motels suchen Urlauber auf den San Juan Islands vergeblich. Allerdings gibt es unter anderem Pensionen und Gasthäuser, in denen jeder Besucher eine gemütliche Unterkunft für eine Nacht oder auch mehrere Nächte findet.

Reisen zu den San Juan Islands

Studienreisen zu den San Juan Islands in den USA sind für alle geeignet, die sich inmitten der Natur auf einer Insel entspannen und sich vom Großstadtleben ablenken lassen möchten. Wale beobachten, die Landschaft genießen oder eine Schifffahrt machen – einfach hinfahren und erleben.

 


National Mall und ihre Denkmäler

Die National Mall und ihre Denkmäler gehören zu den beliebtesten Attraktionen in Washington. Die Mall und die insgesamt acht einzigartigen architektonischen Denkmäler ziehen jährlich Millionen von Touristen aus der ganzen Welt an. Die Mall kann am besten im Rahmen einer ausgiebigen Tour besichtigt werden. Die acht Denkmäler zeigen wichtige Symbole der US-amerikanischen Geschichte. Während das Franklin Delano Roosevelt Memorial, das Washington Monument, Lincoln Memorial, das Thomas Jefferson Memorial und das Martin Luther King, Jr. Memorial herausragende Persönlichkeiten ehren, wird mit dem Korean War Veterans Memorial, dem Vietnam Veterans Memorial und dem World War II Memorial an Kriege mit US-amerikanischer Beteiligung gedacht.

Korean War Memorial

Bild: Korean War Memorial

Aufregendste Museumsmeile der USA

Auch neben den beeindruckenden Denkmälern gibt es rund um die National Mall einiges zu entdecken, sodass man viel Zeit einplanen sollte, um die Mall zu erkunden. Museumsfreunde sollten sich das Smithsonian American Art Museum, das National Air and Space Museum und das National Museum of American History nicht entgehen lassen. Hier wird eindrucksvoll sichtbar, warum die National Mall auch als die aufregendste Museumsmeile des Landes bezeichnet wird. Der Eintritt zu den Museen, die täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet sind, ist frei. Die makellos gepflegten Parks bieten zudem jede Menge Platz für Entspannung. Außerdem finden in der Mall in regelmäßigen Abständen große Veranstaltungen statt - darunter auch das weltweit bekannte Blossom Kite Festival.

 


Yellowstone National Park

Mit einem Gebiet, das etwa so groß ist wie Korsika, liegt der Yellowstone National Park zu einem großen Teil im US-Bundesstaat Wyoming. Lediglich drei Prozent des Nationalparks befinden sich in Montana, ein weiteres Prozent in Idaho. Der Park ist nach seinem wichtigsten Fluss benannt und gilt als der älteste Nationalpark der USA. Aufgrund seiner Lage direkt über der Magmakammer eines Vulkans ist er beliebtes Ziel auf Rundreisen durch Nordamerika.

Touristenattraktionen im Park

Naturfreunde finden im Yellowstone National Park eine einzigartige Landschaft vor. 10.000 heiße Quellen und 300 Geysire ziehen jährlich Tausende Touristen an. Beliebteste Sehenswürdigkeit ist der Old Faithful Geysir. Er spuckt in regelmäßigen Abständen von 60 bis 90 Minuten Wasserfontänen in die Höhe. Daneben finden Besucher im Park auch den größten derzeit aktiven Geysir der Welt - den Steamboat-Geysir. Ursache für diese geothermischen Aktivitäten sind poröses Lavagestein und versickerndes Wasser, das von der Magmakammer erwärmt wird und in der Folge wieder an die Oberfläche tritt. Diese Aktivitäten beeinflussen auch die Vegetation, die sich dadurch einzigartig zeigt.

Faszinierende Pflanzen und Tierwelt

Auf rund 80 Prozent der Nationalparkfläche ist Nadelwald vorherrschend. Dieser besteht aus Küstenkiefern, Espenarten Douglasien und Weißstämmigen Kiefern. In den Bereichen mit vulkanischer Erde gedeiht vor allem die Engelmann-Fichte besonders gut. Gräser, Flechten, Wildblumen und Orchideen ergänzen die Flora des Parks. Viele der Pflanzen sind hier endemisch. Studienreisen führen häufig in die Rückzugsgebiete des Parks. Hier können Bisons und Gabelböcke beobachtet werden. Pumas, Luchse, Wölfe, Kojoten und Grizzlybären sind im Hinterland des Yellowstone Parks heimisch. Zum Schutz gefährdeter Arten herrscht absolutes Jagdverbot.

Bisons Yellowstone Nationalpark

Bild: Bisons im Yellowstone Nationalpark

Besuch im Yellowstone Nationalpark

Besucher erreichen den Park über fünf Eingänge. Auf 2.000 Kilometern markierter Wege können Wanderer das Gebiet auf eigene Faust erleben. Besucherzentren bringen den Touristen das einzigartige Ökosystem näher. Interessierte können sich hier den geführten Touren anschließen, die von Rangern geleitet werden. Zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, die von Hotels über Hütten bis zu Campingplätzen reichen, ermöglichen mehrtägige Besichtigungstouren. Von Anfang Mai bis Ende Oktober herrscht Hauptsaison. Im Winter ist der Park nur mit Schneemobilen und Bussen mit Kettenantrieb eingeschränkt befahrbar.

 


Apostle Islands

Oberer See Sonnenuntergang

Bild: Oberer See Sonnenuntergang

Der Lake Superior, auch als Oberer See bekannt, grenzt im Norden an das kanadische Ontario sowie an den US-Bundesstaat Minnesota. Südlich liegen Wisconsin und Michigan. Vor der Südküste dieses Respekt einflößenden Süßwasserreservoirs liegen die 22 faszinierenden Apostle Islands. Abenteurer können sich hier auf die Spuren des großen Geheimnisses machen, das der See beherbergt.

Die Inseln per Boot erkunden

Ausgangspunkt für Reisen zu den Apostle Islands ist die malerische Ortschaft Bayfield. Sie ist das Tor zu den Inseln, die bis auf eine Ausnahme heute einen Nationalpark bilden. Im Gegensatz zu den unbewohnten 21 Inseln leben auf Madeline Island rund 250 Menschen. Im Sommer erhöht sich die Zahl durch Ferienhausbesitzer auf bis zu 3000 Menschen. Studienreisen führen von Bayfield mit dem Boot bis zum nördlichsten Punkt auf der Karte von Wisconsin. Hier liegt Devil's Island. Doch nur wenige Reisende sehen diese Insel wirklich. Die Wetterbedingungen machen eine Fahrt dorthin nicht selten zu gefährlich.

Von Vögeln und Bären

Wer die Natur und ihre Tiere liebt, wird auf der Reise durch das Areal der Apostle Islands auf seine Kosten kommen. Mit dem Fernglas können mehr als 300 Vogelarten beobachtet werden. Mit viel Glück kann ein Schwarzbär entdeckt werden. Diese Spezies lebt auf Madeline und der Nachbarinsel Stockton Island. Ein besonderes Highlight stellen die Seehöhlen dar. Sie liegen an der Sandsteinküste von Bayfield. Diese beeindruckende Landschaftsformation wirkt beinahe wie eine andere Welt. Im Sommer ist sie leicht per Boot erreichbar. Im Winter sind die Höhlen auch zu Fuß über das Eis, das den See dann bedeckt, zu betreten. Dann sind sie in eine glitzernde Schneedecke gehüllt und Besucher werden von imposanten Eiszapfen empfangen.

Gefährlicher See

Der Lake Superior hat jedoch auch seine Schattenseiten. Zahlreiche Seeleute mussten hier bereits ihr Leben geben. Die Südküste gilt als Schiffsfriedhof. Per Glasbodenboot können sich Abenteurer auf eine Reise zu den Geheimnissen des Sees machen. Zum Teil nur drei Meter unter der Wasseroberfläche liegen die Überreste der "Bermuda", die 1870 hier sank. Taucher sind hier stets im Einsatz, ganz nach dem Motto "Beobachten erlaubt, Fundstücke mitnehmen unter Strafe verboten".

 


The Smithsonian und andere Besonderheiten

Smithsonian

Das Smithsonian, das größte Museum der Welt

Das Smithsonian ist der weltweit größte Museums- und Forschungskomplex, der in Washington, D. C. angesiedelt ist. Er umfasst 19 Museen und Galerien sowie den Nationalen Zoologischen Garten und neun Forschungseinrichtungen. Gegründet wurde die Institution 1846 mit Mitteln aus dem Erbe des britischen Wissenschaftlers James Smithson. Das Ziel war, das vorhandene Wissen zu teilen und zu verbreiten sowie neues Wissen zu entdecken. Das Smithsonian vergibt Stipendien für Naturwissenschaften, Kunst und Geschichte und unterstützt Ausgrabungen und Expeditionen. Zudem fördert es die Forschung der Umwelt, Astrophysik, Astronomie und Ethnologie. Zu Beginn war das Institut in dem Smithsonian Castle untergebracht, in dem sich heute das Informationszentrum befindet. Zwischen dem Kapitol und dem Washington Monument sind neun Museen angesiedelt, wovon ein Komplex unterirdisch ist. Außerhalb davon befinden sich fünf weitere Museen und der Zoologische Park. Das Nationalmuseum of American Indian und das Cooper-Hewitt Kunstmuseum ist in New York beheimatet.

Die Museen

  • National Museum of African American History zeigt die afrikanisch-amerikanische Kunst und Geschichte.
  • National Museum of African Art stellt traditionelle und zeitgenössische Kunst aus.
  • National Air and Space Museum stellt hunderte von Flugzeugen, Raumfahrzeugen und Raketen aus.
  • National Air and Space Museum (Steven F. Udvar-Hazy Center) stellt größere Luft- und Raumfahrtobjekte aus.
  • Smithsonian American Art Museum beheimatet amerikanische Kunst.
  • National Museum of American History stellt die Entwicklung der USA aus.
  • National Museum of the American Indian beinhaltet historische und kulturelle Objekte.
  • Anacostia Community Museum dokumentiert historische und zeitgenössische Fragen.
  • Arthur M. Sackler Gallery stellt asiatische Kunst aus.
  • Freer Gallery of Art stellt chinesische, indische und islamische Kunst aus.
  • Im Nationalen Zoologischen Park leben 2.000 Tiere aus 400 verschiedenen Arten.
  • National Museum of Natural History dokumentiert die Entwicklung der Weltkulturen.
  • National Porträt Gallery stellt Portraits amerikanischer Präsidenten aus.
  • Nationalen Postmuseum stellt unter anderem Briefmarkensammlungen aus.
  • Renwick Gallery präsentiert amerikanische zeitgenössische Kunst.
  • Smithsonian Institution Building ist das älteste Gebäude, genannt 'The Castle'.
  • Arts and Industries Building besteht seit 1881.

 


Grand Teton Nationalpark

Grand Teton Nationalpark

Im Nordwesten des US-amerikanischen Staates Wyoming liegt der Grand Teton Nationalpark. Er verfügt über eine atemberaubende Gebirgslandschaft mit kristallklaren Seen, rauschenden Wasserfällen und Flüssen, in der eine artenreiche Tierwelt beheimatet ist. Der Name des Parks stammt von der Teton Gebirgskette, die sich von Norden bis Süden durch den Park zieht. Sie erhebt sich vor der weiten Ebene des Jackson Hole und erreicht mit der Spitze des Grand Teton eine Höhe von 4.198 m. Am Fuße der zerklüfteten Berge liegen zwischen dichten Wäldern und weiten bunten Wiesen Bergseen, die von Gletschern gespeist werden. Neben dem großen Jackson-Stausee befinden sich im Tal der Jenny Lake und Leigh Lake, die auf ihrer Oberfläche die gewaltigen Berge widerspiegeln. Auf einer Strecke von 80 km durchließt der Snake River den Nationalpark.

Aktivitäten im Park

Grand Teton Nationalpark ist ein Paradies für Naturliebhaber, Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Radfahrer und Wassersportler. Wanderer finden in dem Park herrliche Wege über 320 km. Das 64 km lange Tal wird von dem John D. Rockefeller, Jr. Memorial Parkway durchkreuzt, der bis zum angrenzenden Yellowstone Park im Norden reicht. Während einer Tour über die Pässe erleben Radfahrer spektakuläre Ausblicke auf das Teton Gebirge. Auf dem Snake River ist Rafting möglich und auf den Seen bieten sich Bootsfahrten an. Für Naturliebhaber gibt es neben einer vielfältigen Vegetation mehr als 300 Vogelarten, Reptilien, Wölfe, Schwarz- und Grizzlybären, Bisons, Pumas, Elche und vieles mehr zu beobachten.

Sehenswerte Orte

  • Der Teton Range mit dem Grand Teton.
  • Im Moose Distrikt gibt es Elche und Bären sowie historische Bezirke zu sehen.
  • Jackson Lake ist ein 103 m² großer Stausee, der auf einer Höhe von 2.064 m liegt.
  • Jenny Lake ist ein kristallklarer Bergsee, der vom Cascade Creek gespeist wird.
  • Im Mormon Row Historic District befinden sich historische Gebäude, die aus der Besiedelungszeit der Mormonen stammen.

Canoe Bay

Romantik in Canoe Bay

Wer sich nach Urlaub sehnt, der wird wahrscheinlich nicht gerade Wisconsin als erstes in den Sinn kommen. Doch das kleine Örtchen Chetek im nördlichen US-Bundesstaat ist ein echter Geheimtipp für Paare, die einen romantischen Urlaub zu zweit verbringen möchten. Hier, etwa sechs Stunden nördlich von Chicago, befindet sich Canoe Bay, inmitten eines 121 Hektar großen Waldgebietes und drei wunderschönen Seen. Die Zeit scheint hier still zu stehen, und in der idyllischen Ruhe des Waldes können Besucher eine friedliche, ungestörte Zeit genießen.
Das Naturresort bietet seinen Gästen 27 großzügig ausgestattete Unterkünfte, die mehr Privatsphäre nicht bieten könnten. Ein Inn, gemütliche kleine Häuser, die einzeln im Wald verteilt sind, luxuriöse Lodges oder geräumige Cottages, hier ist für jeden etwas dabei. Alle Unterkünfte sind mit beeindruckenden Extras wie Kamin, Whirlpool oder sogar Sauna ausgestattet.
Entspannung wird in Canoe Bay großgeschrieben. Das Frühstück wird stets in die Unterkunft geliefert und auf Wunsch auch andere Mahlzeiten aus einer abwechslungsreichen Küche mit Gemüse aus dem eigenen Garten.
Aber auch einem romantischen Dinner außerhalb des eigenen Zimmers steht nichts im Weg, etwa im hauseigenen Weinkeller oder direkt vor dem Koch.
Neben Massagen und kulinarischen Genüssen bietet die Gegend auch zahlreiche Aktivitäten für die sportliche Betätigung: Kajak fahren, Golfen, Wander- und Radtouren unternehmen, fischen und im Winter Schneeschuhwandern oder in den Blue Hills Skifahren, all das ist hier möglich.
In Canoe Bay erleben Paare Romantik pur und genießen die gemeinsame Zeit vor der unvergleichlich schönen Kulisse der Landschaft mit Panoramablick auf die Seen.


Cheyenne Frontier Days

Rodeo

Die Cheyenne Frontier Days sind ein sogenanntes Outdoor Rodeo und beschreiben ein Westernhighlight, das seit 1897 jährlich in den Vereinigten Staaten in Cheyenne im Bundesstaat Wyoming aufgeführt wird. Das Event ist eines der größten seiner Art weltweit und zieht jedes Jahr fast 200.000 Besucher an. Während der Touristensaison sind die Hotels in Wyoming, Nebraska und Colorado meist schnell ausgebucht. Die Feierlichkeiten finden in der letzten Juliwoche statt und dauern rund 10 Tage.

Hier lohnt sich eine Reise in die USA - Action und Spaß sind garantiert

Die Cheyenne Frontier Days haben gerade für Reisende viel zu bieten. Hier ist Action garantiert. Am letzten Sonntagmorgen des Events findet das sogenannte "Rennen der Stiere" statt. Das Highlight ist angelehnt an das berühmte Bullenrennen, das traditionell in der spanischen Stadt Pamplona stattfindet. Im Jahre 2013 liefen 447 Stiere zur Eröffnung der Feierlichkeiten eine rund fünf Kilometer lange Strecke beginnend im Hyds Boulevard und beendeten ihren Lauf im Frontier Park. Die Attraktionen der Cheyenne Frontier Days werden jede Nacht von beliebten Bands und Comedystars begleitet. Wettkämpfe jeder Art, Spiele und Wild-West-Shows begeistern die Zuschauer ebenso wie das berühmte Indianerdorf und das große Rodeo, welches als das spektakulärste der Welt bekannt ist. Hier lohnt sich ein Besuch in jedem Fall.

Viele Attraktionen und Gaumenfreuden inklusive

Das Event der Cheyenne Frontier Days bietet bei Übernachtung außerdem jeden Montag, Mittwoch und Freitag Frühstück gratis mit leckeren Pancakes. Rund 40.000 Besucher nehmen diesen Service jedes Jahr gern in Anspruch. In einer Woche werden mehr als 100.000 Pancakes und rund 3000 Pfund Schinken serviert. An unterschiedlichen Tagen wird außerdem eine Parade aufgeführt, und das Indianerdorf ist bei freiem Eintritt täglich geöffnet. Hier können die Besucher das traditionelle Leben der amerikanischen Ureinwohner und ihre Kultur hautnah erleben. Das nahegelegene Westerndorf Wild Horse Gulch lädt zum Erkunden des Wilden Westens und der damaligen Traditionen ein. Die Cheyenne Frontiers Days versprechen jede Menge Abenteuer, Spaß und Attraktionen.


Buck Island

Ziel vieler Studienreisen in die Karibik sind die Amerikanischen Jungferninseln, die zur Inselkette der Kleinen Antillen zählen. Buck Island ist ein winziges, nur 0,7 km² großes, unbewohntes Eiland, das 2,4 Kilometer nördlich von Saint Croix, einer der drei Hauptinseln, liegt. Mit seinem kristallklaren Wasser und dem beindruckenden Korallenriff ist Buck Island vor allem bei Tauchern beliebt.

Buck Island – ein paradiesisches National Monument

Seit 1961 steht Buck Island zum größten Teil unter Naturschutz. Dies betrifft vor allem die unter Wasser liegenden Bereiche wie das Korallenriff, das die Insel zu zwei Dritteln umschließt. Zwischen den Elchgeweihkorallen leben viele vom Aussterben bedrohte Fischarten. Vor allem Schnorchler finden im klaren Wasser rund um das Island die besten Voraussetzungen, um die Vielfalt der Unterwasserwelt zu erkunden.

Gleichermaßen gibt es auch an Land, wo die Meeresschildkröten überall ihre Eier im weichen Sand vergraben, viel zu entdecken. Insbesondere der westliche Teil der Insel besticht durch seinen wunderschönen weißen Strand, von dem aus Bootsfahrten zum Korallenriff möglich sind. Auch zu Fuß kann die Insel auf ausgeschilderten Wegen erkundet werden. Einer der Pfade passiert den Gipfel eines kleinen Berges, wo sich ein schöner Rundumblick auf das Korallenriff und die Umgebung bietet. Eine weitere Wandermöglichkeit führt am West-Strand entlang, vorbei an Manchinelbäumen zu den Sandpaper- und Tamarindenbäumen.

Christiansted - Ausgangspunkt für Reisen nach Buck Island

Jungfern Inseln Saint Croix

Bild: Saint Croix

Um nach Buck Island zu gelangen, ist ein Besuch der Hafenstadt Christiansted nötig. Sie ist die Hauptstadt von Saint Croix und liegt etwas versteckt in einer Bucht. Bekannt ist sie für ihre grellgelben Häuser und die engen Gassen, in denen die Geschäfte der Einheimischen verborgen sind.

Die Boote nach Buck Island legen entweder am Kai von Christiansted oder vom östlich der Stadt gelegenen Green Cay Marina ab. Die Überfahrten zur 8,8 Kilometer entfernten Insel dauern zwischen 40 und 90 Minuten und können als halb- oder ganztägige Ausflüge gebucht werden.

 


Caneel Bay

Abgeschiedenheit und wunderschöne Sandstrände

caneel bay st.johnBild: Caneel Bay St. John

Es gibt keine riesigen Plasmafernseher in den Schlafzimmern in Caneel Bay, kein Marmorbad mit doppelten Waschbecken und noch nicht einmal ein Telefon. Nur 166 einfache Zimmer mit Fliesenböden, lässigen Holzmöbeln und sieben der schönsten, karibischen Strände, die man sich überhaupt vorstellen kann bieten in diesem Resort Reisenden die perfekte Umgebung.

Wie alle großen Ferienresorts begann Caneel Bay mit einer ganz persönlichen Vision. Umweltschützer und Financier Laurance Rockefeller verliebte sich zuerst in die etwa 70 Hektar große Halbinsel St. John, die er auf einer Segeltour im Jahr 1952 besuchte. Zu dieser Zeit zählte die Insel noch sehr wenige Einwohner. Rockefeller kaufte das weitläufige Gelände, auf dem sich inzwischen das Hotel befindet, zusammen mit 5.000 Hektar Land, das er später dem US-Nationalpark spendete. Laurance Rockefeller gründete ein Ferienresort auf seinem neu erworbenen Grundstück, das als Rückzugsort für Berühmtheiten und all jene, die aus dem Alltag flüchten wollten, dienen sollte. Das Hotel ist heute Teil des Virgin Islands Nationalparks.

Zum Ferienresort der Caneel Bay gehören sieben wunderschöne weiße Sandstrände und von ihren Zimmern haben die Urlauber einen atemberaubenden Ausblick auf das türkisblaue karibische Meer und die üppigen tropischen Gärten. Erwachsene können mit kostenloser Ausrüstung das Meer mit Schnorcheln, Kajaks, Segelbooten und Paddelbooten erkunden, während ihre Kinder am vielseitigen Kinderclub teilnehmen oder vom hauseigenen Babysitterservice betreut werden.

Gastronomische Köstlichkeiten

Auch gastronomisch gibt es in der Caneel Bay auf den amerikanischen Jungferninseln viel zu entdecken. Zu den kulinarischen Einrichtungen des Ferienresorts zählt das beliebte "Turtle Bay Estate House" mit seiner Steakhausküche. Genießer erlesener Weine sollten den "Wine Room at Turtle Bay" besuchen, in dem Besucher 265 unterschiedliche Weinsorten kosten können. Auch "ZoZo's at the Sugar Mill", ein Restaurant, das ehemals eine Zuckerfabrik aus dem 18. Jahrhundert war, ist einen Besuch wert. Hier werden köstliche italienische Gerichte angeboten, mit einem atemberaubenden Blick auf die unberührte Landschaft rund um die Caneel Bay.


Magens Bay Beach

Magens Bay Beach

Der Magens Bay Beach zählt zu einem der zehn schönsten Strände in der Karibik. Er liegt an der Nordküste von St. Thomas, einer der Amerikanischen Jungferninseln. Das zu den Kleinen Antillen gehörende Eiland ist, neben Studienreisen, ein sehr beliebtes Ziel für Kreuzfahrtschiffe und bietet Ozeanriesen zwei Häfen, in denen sie vor Anker gehen können.

Magens Bay Beach – Traumstrand in der Karibik

Das Besondere des Magens Bay Beachs ist, dass es hier kein einziges Hotel gibt. Der 1,2 Kilometer lange, weiße Traumstrand wird nur von Palmen, die teilweise fast bis an das kristallklare Wasser reichen, gesäumt und von grünen Hügeln umrahmt. Die Bucht ist hervorragend zum Baden und Schnorcheln geeignet und es können Tretboote sowie Kajaks gemietet werden, um die Schönheit der Natur vom Wasser aus zu bewundern.

Das Betreten des Magens Bay Beaches ist kostenpflichtig, dafür sind aber sanitäre Anlagen vorhanden und es stehen Liegen mit Schirmen zur Verfügung, in deren Schatten sich der wunderschöne Blick über die Bucht und Insellandschaft genießen lässt. Für Selbstversorger sind überall Tische und Bänke zum Picknicken aufgestellt, darüber hinaus bieten ein Restaurant und eine Bar Snacks und Getränke an.

Mit Safari-Bussen direkt zum Strand

Nahe der Hauptstadt Charlotte Amelie, dem Einkaufsparadies der Insel, liegen die beiden Kreuzfahrtschiffhäfen West Indian Company Dock und Crown Bay. An deren Ausgängen stehen Taxis und Busse für Reisen über die Insel bereit. Meist sind es offene Safari-Busse, mit denen Inselrundfahrten oder der Transfer zu den Stränden angeboten werden. Eine Fahrt zum Magens Bay Beach kostet etwa 12 US Dollar.

Für einen Panoramablick auf den Magens Bay Beach, aber auch auf die anderen Jungferninseln, lohnt sich ein Besuch der Aussichtsplattform Drake´s Seat. Von hier soll der berühmte Freibeuter nach spanischen Schiffen Ausschau gehalten haben, weshalb der Seeweg durch die Inselgruppe auch Drake´s Passage genannt wird.

 


Sehenwerte Städte in USA bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes USA

New York

Unternehmen Sie eine unvergessliche Städtereise nach New York, die berühmte Weltstadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Eine New York Städtereise führt Sie durch einen der bedeutendsten Wirtschaftsräume und Handelsplätze der...

Odessa

Unternehmen Sie eine schöne Rundreise durch Odessa, die wichtigste ukrainische Hafenstadt am Schwarzen Meer. Bewundern Sie Odessas Sehenswürdigkeiten wie das Opernhaus, die Potemkinische Treppe, das Archeologisches Museum, den Kathedralen-Platz...

Vancouver

Buchen Sie im Rahmen einer Gruppenreise Vancouver, eine Stadt im Südwesten von British Columbia an der Westküste Kanadas. Bewundern Sie im Rahmen einer Vancouver Städtereise die wichtigsten Höhepunkte der Stadt wie den Sun Tower, das Marine...

Washington D.C.

Besuchen Sie Washington, D.C. - die Hauptstadt und der Regierungssitz der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Rahmen einer Studienreise lernen Sie die beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten von Washington D.C., kennen, wie das Weiße Haus, das...

Sacramento

Besuchen Sie Sacramento, die Hauptstadt des US-Bundesstaates Kalifornien, im Rahmen einer Studienreise. Machen Sie sich mit den Sehenswürdigkeiten, wie die kalifornische Staatsbibliothek, das Pioniermuseum Fort Sutter, das California State...

Los Angeles

Besuchen Sie Los Angeles, die weltbekannte Stadt in Kalifornien. Die häufig verwendete Abkürzung lautet L.A., und wegen der spanischen Bedeutung des Stadtnamens trägt die Stadt den Beinamen City of Angels (Stadt der Engel). Die wichtigsten...

San Francisco

Unternehmen Sie eine unvergessliche Städtereise durch das sonnige San Francisco, Großstadt und Metropolregion im US-Bundesstaat Kalifornien an der Westküste der USA. Bewundern Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt San Francisco und...

Chicago

Bewundern Sie Chicago, eine Stadt am Südwestufer des Michigansees im US-Bundesstaat Illinois in den Vereinigten Staaten von Amerika, im Rahmen einer Studienreise. Chicago ist eine wichtige Handelsstadt und umfasst zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie...

Philadelphia

Besuchen Sie auf einer Studienreise Philadelphia, eine Stadt im US-Bundesstaat Pennsylvania in den Vereinigten Staaten von Amerika. Bewundern Sie Philadelphias Höhepunkte wie die Congress Hall, die Elfreth`s Alley, die Independence Hall, das...

San Diego

Besuchen Sie im Rahmen einer Rundreise San Diego, die zweitgrößte Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien. San Diego ist beliebt für sein Klima am Pazifischen Ozean, die Strände und die zahlreiche touristische Attraktionen wie den San Diego Zoo, den...

Boston

Besuchen Sie im Rahmen einer Studienreise Boston, eine der ältesten und kulturell reichsten Städte der USA! Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bostons gehören das State House, der Boston Common, der Public Garden, der Freedom Trail, die Kirche...

Dallas

Bewundern Sie Dallas im Rahmen einer Studienreise durch die USA! Dallas ist die drittgrösste Stadt von Texas und die neuntgrösste Stadt der Vereinigten Staaten. Früher war die Stadt durch ihre strategische Lage an zahlreichen Eisenbahnlinien ein...

Detroit

Erkunden Sie Detroit im Rahmen einer Städtereise! Detroit ist eine Grosstadt im Wayne County des US-Bundesstaates Michigan und zugleich die elftgrösste Stadt der USA. Sie bildet als Metropolregion das Zentrum der US-amerikanischen...

Houston

Unternehmen Sie eine Rundreise durch die USA und besuchen Sie Houston, die grösste Stadt in Texas und die viertgrösste in den Vereinigten Staaten. Houston ist berühmt für seine Energie, Flugtechnikindustrie und für seinen Schiffskanal. Zu den...

Atlanta

Besuchen Sie auf Ihrer USA-Studienreise unbedingt Atlanta, die Hauptstadt und zugleich auch grösste Stadt des US-Bundesstaates Georgia, die in Fulton County liegt. Atlanta war auch Austragungsort der Olympischen Spiele in 1996. Dem Wiederaufbau...

Miami

Unternehmen Sie eine Studienreise durch den Süden der USA und versäumen Sie nicht das berühmte Miami, eine dicht besiedelte Stadt am Miami River im US-Bundesstaat Florida! In der Stadt Miami gibt es ein breites Angebot von verschiedenen...

Seattle

Begeben Sie sich auf eine Studienreise durch Seattle, der grössten Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten! Der Stadtname geht zurück auf den legendären Indianerhäuptling Seattle, der wegen seiner berühmten, aber nicht im Original...

Las Vegas

Die kalifornische Stadt Las Vegas ist bekannt für Glücksspiel, Zaubershows und die Lage in der Wüste. Sie hat jedoch wesentlich mehr Sehenswürdigkeiten als Casinos und die berühmten Magier zu bieten. In Sin City, wie die Stadt auch häufig genannt...