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Marokko Rundreisen und Studienreisen

Begeben Sie sich auf Studienreise durch das faszinierende Land Marokko! Das Land im Nordwesten des afrikanischen Kontinents erwartet seine Besucher mit einer Mischung aus traditioneller Kultur und Moderne sowie einer einzigartigen Landschaft mit wunderschönen Stränden, Oasen und Bergen, in denen man sogar Ski fahren kann.

Lediglich durch die Gibraltar Straße von Europa getrennt, entführt Sie eine Marokko Rundreise in eine völlig andere Welt mit einer faszinierenden Kultur und einer aufregenden Geschichte. Folgen Sie den Spuren der legendären Königshäuser Marokkos. Wandeln Sie auf den Pfaden von Humphrey Bogart und Ingrid Bergman durch die Straßen der quirligen Stadt Casablanca. Oder erleben Sie lehrreiche Wanderungen durch das geschichtsträchtige Hinterland und die schroffen Felsen des Atlasgebirges.

 

Unsere Top Empfehlungen für Marokko Rundreisen und Studienreisen 2017 / 2018:

Phoenix Reisen
Rundreise Kalif + lti-Agadir Beach Club
z.B. 29.08.2017 - 12.09.2017
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Marokko - Orientalische Impressionen
z.B. 19.11.2017 - 29.11.2017
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Marco Polo Reisen
Marokko - Zauberhafte K?nigsst?dte
z.B. 01.01.2018 - 07.01.2018
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Phoenix Reisen
Rundreise K?nigsst?dte + lti-Agadir Beach Club
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Marokko
z.B. 11.03.2018 - 22.03.2018
ab 1.795,- €
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Marrakesch - Ein orientalisches M?rchen
z.B. 01.01.2018 - 05.01.2018
ab 1.379,- €
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Marokko – ein faszinierendes und vielseitiges Reiseziel


In unserem Angebot finden Sie Marokko Studien- und Rundreisen von spezialisierten Reiseveranstaltern wie Phoenix Reisen oder 1AVista Reisen . Ob umfangreiche Studienreise, eine kurze Rundreise zu den wichtigsten Höhepunkten des nordafrikanischen Landes oder eine Erlebnisreise fernab der typischen Touristen-Routen – Sie können bei uns Ihre Reise nach Ihren eigenen Wünschen auswählen und einfach online buchen. Auch Angebote anderer Veranstalter wie Studiosus, Dertour oder TUI Rundreisen können Sie bei uns günstig buchen.



Die vier Königsstädte – Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat – gehören zu den schönsten und bedeutsamsten Highlights einer Marokko Studienreise. Doch auch der Badeort Agadir, die berühmte Hafenstadt Casablanca und die Provinz-Hauptstadt Quarzazate sind einen Besuch wert. Hier können Sie die Mischung aus Tradition und Moderne, die das nordafrikanische Königreich kennzeichnet, hautnah erleben.  Bei allen Reiseplänen stehen immer zahlreiche Ausflüge und Führungen auf dem Reiseprogramm. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wüsten Safari in der Nähe von Quarzazate? Aber auch historisch bedeutsame Bauwerke wie das höchste religiöse Bauwerk der Welt, die Hassan-II.Moschee in Casablanca, die Festungsanlage Kasbah des Oudaia in Rabat oder der Platz der Geköpften in Marrakesch erwarten Sie auf einer Rundreise durch Marokko. Die Königsstädte Marokkos sind Thema spezieller Studienreisen. Oder lassen Sie sich bei einer Erlebnisreise durch die Wüste von der kontrastreichen Landschaft aus einsamen Oasen und schneebedeckten Gipfeln verzaubern.

Vielleicht gönnen Sie sich im Anschluss an Ihre Marokko Studienreise noch einige Tage Bade Urlaub zum Beispiel in einem Hotel in Agadir, wo Sie Ihre Reiserlebnisse ganz entspannt Revue passieren lassen.

 

Sehenswürdigkeiten in Marokko

Blaue Felsen von Tafraoute

Weit im Südwesten Marokkos, in einem Gebiet, das von den kargen Hochflächen und fruchtbaren Tälern des Antiatlas gebildet wird, liegt die Kleinstadt Tafraoute. Sie besitzt den Reiz eines großen Berberdorfes und wird oft als „Perle des Antiatlas" bezeichnet.

Tafraoute

Das von einer faszinierenden Landschaft umgebene Tafraoute befindet sich rund 150 Kilometer vom nächstgelegenen Touristenzentrum Agadir entfernt. Es dient daher nur selten als Station einer Studienreise durch Marokko und wird meist von Touristen besucht, die von Agadir oder Marrakesch aus einen Ausflug ins reizvolle Hinterland dieser Urlaubsorte unternehmen. Beeindruckt von der die Stadt umgebenden Granitlandschaft werden die rosa- und ockerfarbenen Häuser und Kasbas bestaunt, die teilweise zwischen bizarre Granitfelsen eingebettet sind. Besonders attraktiv wirkt dieser überwiegend von Berbern bewohnte Ort im Januar und Februar, wenn die blühenden Mandelbäume das Tal von Tafraoute in einen farbenfrohen Blumenstrauß verwandeln.

Das Geheimnis der blauen Steine

Der in Belgien geborene französische Maler und Bildhauer Jean Vérame widmet sich der Kunst von Nomadenvölkern. Dabei entstehen künstlerisch beabsichtigte Eingriffe in bestimmte Landschaftsformen, die in bemalten Felswänden, Strandabschnitten oder gar Landschaftszonen zum Ausdruck kommen.
Im Jahr 1984 gelang Vérame eine beeindruckende, mehrdimensionale Arbeit, bei der er in einer Höhe von etwa 1.200 Metern auf einer Fläche von knapp zwei Quadratkilometern oberhalb von Tafraoute unterschiedlich große Granitfelsen bemalte. Das Bemalen der bis zu 30 Meter hohen Granitbrocken geschah ausschließlich per Hand. Der nicht unumstrittene Künstler verwendete dafür rund 18 Tonnen, vorzugsweise blaue Farbe. Die „Blauen Steine" von Tafraoute, die eindrucksvoll in den blauen Himmel ragen, werden von einige violett, rot und schwarz bemalten Felsbrocken flankiert.

Handbemalte natürliche Skulpturen

Die von der Erosion rundgeschliffenen und dann bemalten Granitblöcke haben in der oft gnadenlosen Sonne Marokkos inzwischen einen Teil ihrer ursprünglichen Leuchtkraft verloren. Daher wurden viele der blauen Felsen inzwischen ein zweites Mal bemalt. So sind sie auch heute noch einen Besuch wert.
Wenn der Verlauf der Reise oder eines Ausflugs es gestattet, lässt sich die recht seltsame Wirkung dieser natürlichen Skulpturen am besten frühmorgens bewundern. Dann kann man in Ruhe zwischen den Felsen spazieren, ohne den heißesten Temperaturen ausgesetzt zu sein.


Lehmhaussiedlung Aït-Ben-Haddou

Ait Ben Haddou

Aït-Ben-Haddou ist ein befestigtes Dorf in Marokko. Es befindet sich leicht südlich des Landeszentrums in der Region Souss-Massa-Draâ. Dort liegt es bloß gute 100 Kilometer südöstlich von Marrakesch entfernt am Fuße des Hohen Atlas. Seine Bewohner sind hauptsächlich Mitglieder des Stammes der "Ben Haddou". Aït-Ben-Haddou besteht aus einem alten Ortskern und einem neueren Dorfteil. Der Ortskern zählt seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Aït-Ben-Haddou liegt in ca. 1300 Meter Höhe, neben einem meist ausgetrockneten Flusslauf.

Architektur

Aït-Ben-Haddou ist eines der wenigen in Lehmbauweise gebauten Dörfer, die noch gut erhalten sind. Es besteht aus "Wohnburgen", so genannten "Tighremts", und wird von einer im 17. Jahrhundert gebauten Festung, der Kasbah, überthront.
Die enge, zusammengedrungene Bauweise der viereckigen Tighremts lässt das Lehmhausdorf einer Wehranlage ähneln. Von ähnlicher Farbe wie das Gebirge, auf dessen Ausläufer sie erbaut sind, scheinen sich die Gebäude fast natürlich einzufügen. Im alten Ortskern leben immer noch einige Familien. Die meisten Bewohner Aït-Ben-Haddous wohnen heutzutage jedoch im neuen Dorfteil auf der anderen Seite des Flusses.

Geschichte

Das Gründungsjahr des befestigten Dorfes ist nicht eindeutig zu bestimmen. Verschiedene Quellen geben einen möglichen Zeitraum zwischen dem 12. und dem 16. Jahrhundert an. Das Wirken und Handeln des Ben-Haddou-Stammes kann jedoch bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgt werden; Aït-Ben-Haddou war ein wichtiger Handelspunkt auf der alten Karawanenroute von Timbuktu nach Marrakesch.

Filmkulisse

Aufgrund seiner spezifischen Architektur mit hohem Wiedererkennungswert diente Aït-Ben-Haddou seit den 60er Jahren in vielen Filmklassikern als Kulisse, unter anderem "Lawrence of Arabien", "Die Mumie" und "Gladiator". Auch einige Szenen der erfolgreichen Fantasy Serie "Game of Thrones" wurden hier gedreht.

Reisen

Durch seine zentrale Lage im Land, seinen einzigartigen architektonischen Stil und seine bis ins Mittelalter reichende Geschichte stellt Aït-Ben-Haddou eine der großen Sehenswürdigkeiten Marokkos dar. Von Marrakesch aus ist es via Bus, Mietwagen und Taxi zu erreichen. Der Bus bringt Reisende jedoch nur bis auf einige Kilometer an das Dorf heran, die Anreise per Taxi ist also empfohlen.


Die Moschee Hassan II.

Prachtvolles Heiligtum des Orients

Die zu Ehren des früheren marokkanischen Königs Hassan II erbaute gleichnamige Moschee gilt als das zweitgrößte muslimische Gebetshaus. Sie wurde im Jahre 1993 feierlich eingeweiht und bietet in ihrem Inneren mehr als fünfundzwanzigtausend Gläubigen Platz. Die sich unmittelbar anschließende Gebetsplattform kann weitere achtzigtausend Besucher aufnehmen. Im Unterschied zu Mekkas allerheiligster Moschee darf die Hassan-II-Moschee in Casablanca auch von Nichtmuslimen betreten werden und ist daher die Krönung der meisten Studienreisen nach Marokko.

Meisterhafte Verbindung von tiefer Frömmigkeit und technischer Finesse

Die Hassan-II-Moschee im Nordwesten von Marokko grenzt unmittelbar an den Atlantischen Ozean, sodass sie als Schutz gegen das tosende Meerwasser auf Säulen errichtet wurde. An heißen Tagen kann das riesige Dach automatisch geöffnet werden, um so für Frischluftzufuhr zu sorgen. Das 210 Meter hohe quadratische Minarett, dessen Seitenwände sich über eine Länge von 25 Metern erstrecken, birgt einen modernen Personenaufzug. Dieser befördert an schönen Tagen Zehntausende von Besuchern hoch über die Dächer von Casablanca. Wohl ist es auch dieser beispiellose Ausblick, der Reisen nach Marokko zu einem einzigartigen Märchen aus Tausendundeiner Nacht werden lässt.

Augenweide nicht nur für Kunstliebhaber und Historiker

Das Selbstverständnis der Hassan-II-Moschee reicht entschieden über die Rolle eines Gotteshauses hinaus. Die Anlage enthält eine muslimische Schule, mehrere Hammams, eine Bibliothek sowie verschiedene Konferenzräume für Tagungsgäste von nah und fern. So sieht sich die Moschee als religiöses und kulturelles Zentrum des Landes und ist ebenso religiöser Rückzugsort wie fröhlicher, gesellschaftlicher Treffpunkt. Stets zeigen sich die Teilnehmer von Studienreisen tief ergriffen von diesem ganz eigenen Stimmungsbild.
Im Inneren der für Männer und Frauen getrennt angeordneten Gebetsräume können die Besucher Hunderte von Säulen und insgesamt 124 Brunnen zur rituellen Reinigung und Erfrischung bestaunen. Kunstvolle Ornamente und farbenprächtige Mosaike schmücken die Wände und Fußböden der zahlreichen Räumlichkeiten. Sachverständige beziffern den materiellen Wert der Hassan-II-Moschee auf eine Milliarde Dollar.


Sahara in Marokko

Sahara

Reisende erleben in der Sahara die geheimnisvolle Schönheit der Wüste. Ein unglaublich klarer Sternenhimmel, Stille und Menschenleere beeindrucken alle Besucher. Reisende, die sich für eine mehrtägige Tour durch die Sahara entschieden haben, erleben eine magische Odyssee.

Lokale Guides lassen Geschichte, Romantik und Tradition dieser fantastischen Landschaft aufleben. Mit Geländewagen geht es entlang der unendlichen Sanddünen zu einem Zeltlager, das beim ersten Anblick fast wie eine Fata Morgana erscheint. Organisierte Wanderungen in den frühen Morgenstunden beschenken Besucher der Sahara mit ganz besonderen Eindrücken der Landschaft. Jeep Ausflüge führen häufig zu Festungen oder Wüstenstädten, an denen sich nur selten Fremde einfinden.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Gastfreundschaft der Tuareg. Ihrer Musik und Geschichten zu lauschen und von ihren Lagerfeuer Mahlzeiten zu kosten, wird man nie vergessen.

Zu jedem Ausflug in die Sahara, sollte man genug Wünsche im Gepäck haben. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit für Sternschnuppen am Wüstenhimmel groß.


Djemaa El-Fna

Djemaa El-Fna

Der Platz der Gaukler

Jeder kennt ihn, jeder liebt ihn und für Marokko-Reisende ist er ein Muss. Insbesondere für Studienreisende ist er eine perfekte Gelegenheit, sich ins orientalische Getümmel zu stürzen: Djemaa el-Fna, der riesige Marktplatz in Marokko und der wohl bekannteste in ganz Afrika. Einheimische sprechen von ihm nur als „La Place“. Zwischen Schlangenbeschwörern, Straßenkünstlern, Geschichtenerzählern, Wahrsagerinnen, Künstlern, Musikern, Verkaufsständen und Imbissbuden erwacht Tausendundeine Nacht zu pulsierendem Leben. Orientalische Gerüche und Geräusche wabern wie im Wettstreit über den Platz. Allerdings erst am Abend, wenn die Dämmerung hereinbricht. Tagsüber gleicht der Djemaa el-Fna einem ganz gewöhnlichen Marktplatz mit ein paar Ständen, zwischen denen Mopeds umherrattern. Was sie allerdings auch abends tun und den arglosen Fußgänger zu manchem Seitensprung veranlasst.

Vom Todesplatz zum Weltkulturerbe

Nicht immer war das Treiben auf dem Djemaa el-Fna so bunt, laut und unbeschwert. Denn die Geschichte des Marktplatzes ist blutig. Zur Zeit der Almohaden, zwischen 1147 und 1269 war er ein schauriger Ort der Hinrichtung, wo aufgespießte Köpfe zur Schau gestellt wurden, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Diese grausame Vergangenheit hat Marrakesch weit hinter sich gelassen. Der Platz der Gaukler, wie Djemaa el-Fna auch liebevoll genannt wird, gehört als erster Ort weltweit seit 2001 zum immateriellen Weltkulturerbe und ist zu einem Anziehungspunkt geworden, wo sich Touristen und Einheimische gleichermaßen treffen.

Mitten in der Medina

Djemaa el-Fna liegt mitten in der Medina, der Altstadt vom Marrakesch, die aus einem undurchdringlichen Gewirr aus Gassen und kleinen Plätzen besteht. Als Europäer hat man schnell die Orientierung verloren. Wirklich verlaufen kann man sich allerdings kaum. Denn alle großen und kleinen Gassen führen früher oder später wieder auf den Marktplatz. Und die Einheimischen reagieren auf die fragenden Gesichter mit „La Place“ und zeigen in die ersehnte Richtung.


Fes El-Bali

Fes

Nostalgie des Orients

Die Großstadt Fes im Norden Marokkos (ca. 1.000.000 Einwohner) ist das ideale Ziel für eine Studienreise in den Orient. Denn hier kann der Tourist beides auf sich wirken lassen: die Moderne in den neuen Stadtvierteln und ursprüngliches orientalisches - fast mittelalterlich anmutendes - Leben in der "Medina", der Altstadt. Die Altstadt heißt Fes El-Bali, also "das alte Fes". Aus diesem Viertel entstand im 9. Jahrhundert die Stadt Fes.

Ein Rundgang durch Fes El-Bali

Für einen Bummel durch das Viertel Fes El-Bali sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden. Zum Ausruhen zwischendurch bieten sich die zahlreichen kleinen Restaurants im Stadtviertel an. Besucher beginnen ihren Rundgang am besten beim Tor Bab Bojeloud. Dieses Tor wurde 1913 erbaut und bildet ein hübsches Fotomotiv. Durch das Fes El-Bali ziehen sich unzählige schmale Gassen (auch Sackgassen sind darunter), die nur für Fußgänger geeignet sind - für den Autoverkehr wären sie viel zu eng! Unter den unbedingt sehenswerten Bauwerken im Fes El-Bali wären das "Haus des Glockenspiels", die Kairaouine-Moschee und die Koranschule Medersa el-Attarine zu nennen. Das "Haus des Glockenspiels" stammt aus dem 14. Jahrhundert. An seiner Fassade hängen mehrere Glocken, die zusammen ein Glockenspiel bilden, das kurioserweise mit Wasser angetrieben wird. Die Moschee (gegründet 857) gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Westliche Touristen können nur einen Blick in den Innenhof werfen, denn es ist für Nichtmuslime verboten, die Moschee zu betreten. Die Koranschule (eröffnet im 14. Jahrhundert) kann dagegen auch von innen besichtigt werden. Eine weitere Touristenattraktion ist der Platz Nejjarine, auf dem ein mit Mosaiken ausgeschmückter Brunnen steht. Auch im Mausoleum des Stadtgründers Moulay Idriss II. schauen die meisten Besucher vorbei.

Markttreiben - der Duft des alten Marokko

In den engen Gassen finden sich zahlreiche Marktstände. Durch die Gassen strömt der Duft von Gewürzen. Touristen bummeln besonders gern durch den Souk Boujlond, einen überdachten Markt, in dem vor allem Gemüse- und Obsthändler ihre Waren verkaufen. Wer auf der Suche nach Souvenirs ist, wird sich die Stände der Kunsthandwerker näher anschauen. Insbesondere Keramik und Holzschnitzereien gelten als typische Mitbringsel aus Fes. Großartige Beispiele der orientalischen Holzschnitzkunst sind auch im "Musée des Arts et Metiers du Bois", dem "Holzschnitz-Museum" mitten im Viertel Fes El-Bali, zu sehen.


Oase von Skoura

Bei Reisen nach Marokko sollte ein Besuch der Oase von Skoura nicht fehlen. Die großen Palmengärten sind in der Nähe der kleinen Stadt Skoura im Süden des nordafrikanischen Landes. In der fruchtbaren Oase stehen sowohl eine hohe Dattelpalme, die mitten im Zentrum der wunderschönen Landschaft ist, als auch zahlreiche Feigen- und Granatapfelbäume. Darüber hinaus sind auf der sehr grünen Fläche ebenfalls Mandel- und Olivenbäume zu finden. Die vielen Bäume geben viel Schatten – eine wichtige Funktion in dieser warmen Gegend. Neben den Baumarten gibt es in der Oase auch Felder, auf denen insbesondere Gemüse- und Getreidesorten angebaut werden. Die Bewässerung der Oase erfolgt über Kanäle. Neben zahlreichen Pflanzen sind in der Oase auch große Lehmbauten, die imposant in die Höhe ragen.

Studienreisen in die Oase von Skoura

Reisen in eine Oase inmitten von Marokko: Ein Urlauber, der auf der Suche nach einem ruhigen, entspannenden Plätzchen voller schöner, grüner Pflanzen ist, der ist in der Oase von Skoura gut aufgehoben. In diesem kleinen Paradies mitten in Marokko gibt es einiges zu entdecken – für große und kleine interessierte Augen. Eine bequeme Unterkunft für Alleinreisende, Paare oder Familien ist in der Gegend ebenfalls zu finden.

Einfach bei der Durchreise einen kurzen oder längeren Stopp einlegen und die Ruhe und Schönheit der Oase von Skoura genießen.


Rabat

Königsstadt am Meer

Rabat liegt an der Atlantikküste und ist die Hauptstadt des Königreichs Marokko. Sie gehört zusammen mit Fès, Meknès und Marrakesch zu den vier Sultanstädten des Landes. Außerdem ist Rabat Sitz der Regierung und hat in ihrer Mitte einen imposanten Königspalast, den Mischua. Die Geschichte der Stadt am Meer ist mehr als 1000 Jahre alt. Und die alten Festungsanlagen zeugen von einer wechselvollen Vergangenheit.

Das Tor zum Thronsaal

Dagegen ist der heutige Königspalast verhältnismäßig jung an Jahren. Sein Bau begann 1864 an der Stelle des ursprünglichen königlichen Domizils. Auch wenn das Innere nicht besichtigt werden darf, ist die Residenz des marokkanischen Monarchen auf jeden Fall einen Abstecher wert, wenn man in Rabat unterwegs ist. Allein der riesige Paradeplatz ist sehenswert, wo jeden Morgen um 9 Uhr die Wachablösung stattfindet. Im Sommer leuchten die Uniformen der Königsgarde in strahlendem Weiß, im Winter in feurigem Rot. Besonders eindrucksvoll ist das große Tor, das zum Thronsaal führt und 1957 von Mohammed V. erbaut worden ist. Hier bekommt man einen Eindruck davon, welche Kostbarkeiten sich wohl hinter den Mauern verbergen mögen. Für diesen imposanten Durchgang wurden nur die besten Materialien verwendet. Die Säulen sind aus italienischem Carrara-Marmor, das Tor selbst besteht aus kostbarem Zedernholz, das mit Bronze verkleidet wurde. Bei der kunstvollen Wandverzierung wurden echte Mosaike in dominierenden Blautönen verwendet. Auffällig sind die grünen Dachziegel des gesamten Palastes, der zum hellem Sandstein kontrastiert. Grün ist die Farbe des Propheten und damit demonstriert die marokkanische Dynastie ihre tiefe Verbundenheit mit dem Islam.

Moschee und Park

Zum königlichen Palast, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch die Königsmoschee El-Fahs befindet, gehört ein weitläufiger Komplex mit einer riesigen Parkanlage, in dem sich schlanke Palmen im Wind wiegen. Die Bauwerke sind zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert entstanden und enthalten dekorative maurische Elemente.

Rabat - Moschee - unvollendet


Bahia Palast Marrakesch

Bahia Palast

Der Bahia Palast in Marrakesch gehört zu den größten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Marokko. Mit seinen mehr als 8.000 Quadratmetern Grundfläche ist das Palastgelände nicht zu übersehen. Der riesige Palast, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Auftrag des Großwesirs Si Moussa gebaut wurde, verfügt über insgesamt 160 Zimmer. Die inzwischen leerstehenden Räume sind in einer beeindruckenden orientalischen Architektur gestaltet, die nach wie vor den Luxus vergangener Tage widerspiegelt. Die Wände und Böden sind mit phantasievollen Mosaiken gestaltet. Die reich bepflanzten Innenhöfe und Bogengänge bieten den Besuchern willkommene Erholung. In einem Teil des Bahia Palastes ist heute das marokkanische Kulturministerium untergebracht. Sehenswert ist auch der 30 x 50 Meter große Innenhof, der mit wertvollem Marmor gepflastert und von geschnitzten Holzsäulen umgeben ist.

Täglich für Touristen aus der ganzen Welt geöffnet

Aufgrund seiner äußerst beeindruckenden Optik, wurde der Palast in der Vergangenheit des Öfteren als Filmkulisse genutzt. Seit vielen Jahren gehört der Bahia Palast in Marrakesch zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Palast ist täglich zwischen 8.30 und 11.45 Uhr sowie 14.30 bis 17.45 Uhr für Touristen aus der ganzen Welt geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Dirham (etwa 1 Euro). Für einen ausgiebigen Rundgang durch die weit verzweigte Palastanlage sollte man sich allerdings mehrere Stunden Zeit nehmen und dabei unbedingt die Dienste eines fachkundigen Führers nutzen.


Sehenwerte Städte in Marokko bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Marokko

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