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Portugal - Studienreisen und Rundreisen

Portugal Rundreisen bieten Ihnen eine Vielzahl an beeindruckenden Reiseerlebnissen: zahlreiche Sehenswürdigkeiten, abwechslungsreiche Landschaften von Nordportugal bis an die Algarve, lokale Spezialitäten wie Portwein und Stockfisch und die Seele des Landes bei einer Fado Show. Unternehmen Sie eine Studienreise nach Portugal! Dieses Land im Südwesten der iberischen Halbinsel verzaubert nicht nur durch antike phönizische, römische und griechische Kultur, sondern auch durch moderne Architektur. Durch das Zeitalter der Seefahrer und Entdeckungen gewann Portugals Kunst und Architektur den "manuelinischen" Einfluss wie nirgendwo in Europa. Im Westen der Hauptstadt Lissabon liegt Cabo da Roca, der westlichste Punkt Europas mit einer atemberaubenden Panoramalandschaft.
Besuchen Sie Portugals wichtigsten Städte wie Lissabon mit einer der bekanntesten Wahrzeichen - Torre de Belem, das Hieronymus-Kloster, das Denkmal Padrao dos Descombrimentos, die Avenida da Liberdade oder die Burgruine Castelo de Sao Jorge; die Stadt Porto mit der Kathedrale und Bischofspalast, die Maria-Pia-Brücke oder das Straßenbahn Museum; die Stadt Braga mit dem Felswand mit Reliefs und Quellen, das Teatro Circo und die Kirche Santa Cruz oder die Stadt Setubal. Lassen Sie sich vom Charakter, der Sprache und der Landschaft Portugals hinreißen! Vielfältige Natur- und Kulturlandschaften warten auf Sie. Vielleicht besuche Sie bei Ihrer Portugal Studienreise ja auch das Nachbarland Spanien. Die Reise Angebote der einzelnen Veranstalter für die Jahre {jahr_und_naechstesJahr} bieten Ihnen für alle Tage Erlebnisse und Entdeckungen nach unterschiedlichen Schwerpunkten, sorgfältig ausgewählte Hotels zum Übernachten und immer auch Geheim Tipps ihrer Reiseleitung. Vor ihrer Buchung beraten wir Sie natürlich gerne. Machen Sie mit uns Ihren Portugal Urlaub zu einer unvergesslichen Erlebnisreise, die zu günstigen Preisen bei uns buchen können. Wir haben passende Termine mit garantierter Durchführung, auch an Feiertagen wie zum Beispiel Weihnachten, Sie im Angebot.

Wetter und Klima in Portugal, Lissabon

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Maximal-Temperatur 14° 15° 17° 21° 22° 25° 27° 28° 26° 22° 17° 14°
Minimal-Temperatur 10° 12° 13° 15° 17° 18° 17° 14° 11°
Sonnen-Stunden 5h 6h 6h 9h 10h 11h 12h 11h 9h 8h 6h 5h
Wasser-Temperatur 14° 14° 14° 15° 16° 17° 18° 19° 19° 18° 16° 15°
Regentage 11 8 11 7 7 2 1 1 4 7 9 11

Sehenswürdigkeiten in Portugal

Kathedrale von Porto

Porto, die zweitgrößte Stadt Portugals lädt Touristen und Teilnehmer an Studienreisen ein, die besonderen Sehenswürdigkeiten der Altstadt zu besuchen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Als imposantes Wahrzeichen erhebt sich auf dem Granithügel Penta Ventos unweit vom Duoro Fluss die Kathedrale von Porto. In direkter Nachbarschaft steht der Bischofspalast.

Porto Kathedrale

Ein imposantes Gotteshaus

Die Kathedrale ist ein besonders imposantes Sakralgebäude mit burgähnlicher Ausstrahlung. Der Bau wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Stil begonnen und knapp zweihundert Jahre später durch einen Kreuzgang erweitert. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden der Neubau des Chors und dessen Ausgestaltung sowie der Anbau einer Loggia an die nördliche Fassade realisiert. In dieser Zeit erhielt die Kirche auch barocke Verzierungen. Erst im Jahr 1985 wurde eine Jann-Orgel im Hauptschiff installiert.

Innen – und Fassadengestaltung

Die Schlichtheit der Innenbereiche steht in deutlichem Kontrast zur aufwendigen Fassadengestaltung der Kathedrale. Ausnahmen sind der Kreuzgang im rechten Seitenschiff, an dessen Wand sich zahlreiche wertvolle bemalte Kacheln befinden und der zur Sao Vicente Kapelle führt, die mit vergoldeten Wandkacheln geschmückt ist.
Besonders bemerkenswert ist die Sakramentskapelle, deren Altäre in fast 100 jähriger Handarbeit mit Schnitzereien verziert und vergoldet wurden.

Bei Reisen durch Portugal gehört die Kathedrale von Porto zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Kathedrale und der Kreuzgang sind täglich zweimal für Besucher geöffnet. Ausnahmen sind Sonn- und Feiertage.


Torre de Belém

Torre de Belem

Am Torre de Belém kommt man bei einem Besuch in Lissabon nur schwer vorbei. Schließlich ist der 35 Meter hohe Turm an der Hafeneinfahrt der portugiesischen Hauptstadt, der sich etwa sieben Kilometer vom Stadtzentrum entfernt im Stadtteil Santa Maria befindet, eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt. Der bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts im Auftrag des Königs Manuel I. gebaute Turm gehört seit einigen Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO. Unter anderem diente des Turm in den ersten Jahren als Leuchtturm und später als Verteidigungsanlage für das Kloster.

Faszinierende Aussicht auf das Hafengelände

Zu erreichen ist der Torre de Belém, der in den 1840er Jahren umfassend restauriert wurde, über eine kleine Brücke. Von der obersten Etage des äußerst imposanten Turms aus, die als Aussichtsplattform dient, hat man einen faszinierenden Überblick über das gesamte Hafengelände und Teile der Stadt. Das Innere des Turms diente bis ins 19. Jahrhundert hinein als Gefängnis und Waffenlager. Heute ist das innere begehbar. An der Wand befindet sich unter anderem eine Skulptur, die das Abbild eines Nashorns darstellt. Der Eintritt in den Torre de Belém kostet fünf Euro. In der Nähe des Torre de Belém befindet sich unter anderem mit dem Belém Kulturzentrum das kulturelle Zentrum von Lissabon.


Evora

Die Stadt Evora in der portugiesischen Region Alentejo ist in ihrer Gesamtheit als Freilichtmuseum eine einzige historische Sehenswürdigkeit. Das mittelalterliche Stadtzentrum ist seiner Einmaligkeit wegen seit Mitte der 1980er Jahre ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Paläste, Kirchen und andere sehenswerte Bauwerke

Die Gemeinde Evora ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts. Der ist in mehr als ein Dutzend Ortschaften aufgeteilt. In dem insgesamt 1.300 Quadratkilometer großen Distrikt- und Gemeindegebiet leben knapp 60.000 Einwohner. Alentejo ist eine 27.000 Quadratkilometer große Region im Süden von Portugal, und Evora ist einer von insgesamt vier Distrikten im Alentejo.

Stadt sowie Distrikt sind verkehrsmäßig gut an das Straßen- und Schienennetz im Alentejo sowie an das landesweite Fernbusnetz von Portugal angeschlossen. Teilnehmer an Studienreisen in den Alentejo und nach Evora können unter mehreren Reisemöglichkeiten auswählen.

Zum Sightseeing selbst bietet sich der Mietwagen an, um ganz unabhängig die gewünschten Ziele zu erreichen. Die sind ebenso zahlreich wie vielfältig. Allen voran die Kathedrale aus Anfang des 13. Jahrhunderts. Sie gilt als eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke im Alentejo. Evora ist Sitz des gleichnamigen Erzbistums, das im vierten Jahrhundert nach Christi Geburt errichtet wurde. Ein neun Kilometer langes Aquädukt aus den 1530er Jahren hat in früheren Jahrhunderten die Stadt nebst Umgebung mit Wasser versorgt.

Der ehemalige Temples der Diana aus dem ersten Jahrhundert nach Christi Geburt ist noch gut erhalten und gilt landesweit als einzigartig. Die staatliche Universität Evora wurde Mitte der 1550er Jahre von Jesuiten gegründet und nach längerer Zeit Mitte der 1970er Jahre wiedereröffnet.

Evora Altstadt

Der Platz der Marmorbrunnen mit seinen Arkaden sowie die Innenstadt mit ihren weißen Häusern und deren prägnanten Dachkacheln sind geradezu einmalig. Bekannte Paläste in Evora sind der Vasco da Gama oder der Palast des Herzogs von Cadaval.

Zu einer Studienreise nach Evora

gehört auf jeden Fall auch eine Fahrt in Nachbarorte wie Estremoz, Monsaraz oder Arraiolos. Der Königspalast in der Marmorstadt Estremoz, megalitische Steinmonumente in Monsaraz sowie Überreste einer maurischen Burg in Arraiolos sind nicht nur für Historiker, sondern auch für den interessierten Portugalbesucher so interessant wie sehenswert.

 


Museum Calouste Gulbenkian

Das Museum Calouste Gulbenkian ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Das Museum für Moderne Kunst enthält die private Kunstsammlung des britischen Multi-Milliardärs Calouste Gulbenkian mit armenischen Wurzeln, der sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts als einer der größten Kunstmäzene der Welt einen Namen machte. Die wertvolle Sammlung beinhaltet unter anderem unzählige Bilder von Rembrandt, Renoir oder Monet. Das Museum, das sich im Stadtteil Avenidas Novas in der Nähe des Praça de Espanha befindet, wurde erst nach dem Tod von Calouste Gulbenkian gebaut und nach fünf Jahren Bauzeit im Jahr 1969 eröffnet. Die weltberühmte Kunstsammlung befindet sich im Besitz der Stiftung "Fundação Calouste Gulbenkian", der größten Kulturstiftung Portugals.

Orientalische und europäische Kunst in zwei Rundgängen

Die Dauerausstellungen im Museum Calouste Gulbenkian sind geografisch und chronologisch in zwei verschiedene Rundgänge gegliedert. Während im ersten Rundgang vor allem orientalische Kunst zu sehen ist, beinhaltet der zweite Rundgang vor allem Kunstwerke aus Europa. Im Keller des schlichten Museumsgebäudes befinden sich unter anderem eine Cafeteria und eine Bibliothek. Das Museum, in dem insgesamt 6.000 verschiedene Exponate in 17 Abteilungen zu sehen sind, ist täglich außer montags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt vier Euro, sonntags ist der Eintritt für alle Besucher frei.


Sintra

Die portugiesische Kleinstadt Sintra in der Nähe der Hauptstadt Lissabon lockt jährlich hunderttausende Touristen aus ganz Europa an. Kein Wunder: schließlich ist die idyllisch gelegene 9.500-Einwohner-Stadt am Fuße des Sintra-Gebirges vor allem für seine zahlreichen zauberhaften Schlösser, Paläste und gut erhaltenen Burgruinen weltberühmt. Die gesamte Region gehört deshalb seit dem Jahr 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein äußerst beliebter Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische ist auch das Kap "Cabo da Roca", der westlichste Punkt des europäischen Festlandes. Ein Ausflug zum "Cabo da Roca" darf bei keinem Urlaub in die Region fehlen.

"Märchenschloss" Palácio Nacional da Pena

Sintra Palacio Nacional da Pena

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes ist der Palácio Nacional da Pena. Das märchenhafte Schloss, das sich auf einem grünen Hügel befindet und den portugiesischen Königen einst als Sommerresidenz diente, wird auch als "Neuschwanstein von Portugal" bezeichnet. Während das Äußere vor allem durch seine zahlreichen Kuppeln und Türme in verschiedenen Farben geprägt ist, besticht das Innere des Schlosses durch seinen Reichtum an wertvollen Gemälden und anderen Kunstwerken. Rund um Sintra befinden sich noch zahlreiche weitere große und kleine Schlösser und Burgen - darunter der Nationalpalast "Palácio Nacional de Sintra" und der Palácio de Monserrate. Die gesamte Region Sintra ist außerdem ein echtes Paradies für Wanderer und Mountainbiker. Inmitten der naturbelassenen Landschaft gibt es ein großes Netz an gut ausgebauten Rad- und Wanderwegen


Madeira

Tropische Natur, faszinierende Berglandschaften und zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Die Insel Madeira wird nicht umsonst als die "Perle des Atlantiks" bezeichnet. Die Insel, die sich inmitten des Atlantischen Ozeans befindet, zieht ganzjährig Millionen von Urlaubern aus der ganzen Welt in ihren Bann. Das tropische Klima sorgt auf Madeira für eine artenreiche und farbfrohe Vegetation, die der zu Portugal gehörenden Insel auch den Namen "Blumeninsel" gebracht hat.

"Cabo Girao": Europas höchste Steilklippe

Madeira Ostküste

Madeira ist durch seinen vulkanischen Ursprung vor allem von Mittelgebirgs- und Hochgebirgslandschaften geprägt. Mit ihrem großen Netz an gut ausgebauten Wander- und Radwegen ist die Insel ein echtes Paradies für Wanderer und Mountainbiker. Auch Kletterer kommen hier unter anderem an den Felswänden im Norden der Insel und an den Steilküsten voll auf ihre Kosten. Eine ganz besondere Attraktion auf Madeira ist das „Cabo Girão“. Mit seinen 580 Metern ist die Klippe im Süden der Insel eine der höchsten Steilklippen Europas. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick über die gesamte Insel. Wer einen erholsamen Urlaub auf Madeira macht, sollte auch der Inselhauptstadt Funchal einen Besuch abstatten. Die bekannteste Sehenswürdigkeit der 100.000-Einwohner-Stadt, in der unter anderem Fußballstar Cristiano Ronaldo geboren wurde, ist die Kathedrale Sé. Auch den botanischen und tropischen Garten in Monte sollte man sich ebenso wenig entgehen lassen wie die Kirche Nossa Senhora do Monte. Etwa 15 Kilometer von Funchal entfernt befindet sich der Funchal Airport. Der internationale Flughafen wird täglich von großen Fluggesellschaften angeflogen.


Obidos

Obidos

Bei Reisen durch Portugals Mitte sollte ein Besuch der Stadt Óbidos und des gleichnamigen Kreises eingeplant werden. Óbidos liegt rund 80 Kilometer von Lissabon entfernt in der Region Centro in Estremadura, einem historischen Gebiet an der Küste. Auf Gäste wirkt die Stadt wie ein Freilichtmuseum, in dem jedes Zeitalter – das Mittelalter, die Gotik, der Barock sowie die Renaissance – steinerne Zeugen zurückgelassen hat. Der Beiname „Stadt der Königinnen“ wurde Óbidos aufgrund eines Brauches aus dem 12. Jahrhundert verliehen: Im Verlauf der Hochzeitsfeierlichkeiten des herrschenden Regenten machte dieser seiner Gemahlin die Stadt zum Geschenk.

Sehenswerte Bauwerke in Óbidos

Für an Geschichte interessierte Teilnehmer von Studienreisen sind die Sakralbauten in Óbidos, die zum Teil schon im Mittelalter errichtet wurden, besonders sehenswert. Im 12. Jahrhundert erbaut wurde das Gotteshaus Santa Maria, dessen Mauern von Keramikfließen verziert werden. Ebenfalls einen Besuch wert sind die Kirchen Igreja de São João Baptista und Igreja São Pedro sowie São Martinho, eine Grabkapelle aus dem Jahr 1320. Empfehlenswert sind Abstecher zum Stadtmuseum, das eine Gemäldeausstellung beherbergt, zum Aquädukt aus dem 16. Jahrhundert und zu der heute noch begehbaren Stadtmauer aus dem Jahr 1527.

Besondere Highlights in der historischen Stadt

Unvergesslich in Erinnerung verbleibt ein Besuch der Bar de Gelo e o Chocolate Lounge, einer Schokoladen- und Eisbar in der Rua Direita. Bis zu 20 Besucher finden hier bei einer Temperatur von etwa minus sechs Grad Celsius Platz. Einrichtungsgegenstände wie Bar, Hocker und Tische sind aus Eis gefertigt. Während des Aufenthalts, in dessen Verlauf neben Kirschlikör und Wodka auch Obstsäfte ausgeschenkt werden, erhalten Gäste wärmende Anoraks und Handschuhe. Geöffnet ist die Bar – soweit es die Außentemperaturen zulassen – in den Monaten Dezember und Januar. Jedes Jahr im März findet in Óbidos das Schokoladenfestival statt. Stadtbesucher können in den Straßen fantasievolle Schokoschöpfungen kosten und sind dazu eingeladen, eigene süße Kreationen zu schaffen.

 


Altstadt von Faro

Die Stadt Faro befindet sich im Süden von Portugal und ist Touristen hauptsächlich wegen ihres Flughafens bekannt. Dabei bietet die kleine und überschaubare Altstadt von Faro ein sehr lohnenswertes Ziel für Reisen an die Algarve. Im historischen Stadtkern erzählen viele barocke Bauwerke von Zeiten einstigen Reichtums und kultureller Blütezeit.

Aufstieg, Zerstörung und Wiederaufbau

Faro war schon während des römischen Reiches aufgrund seiner günstigen Lage ein wichtiger Handelsplatz. Als der Ort im 13. Jahrhundert unter christliche Führung gelangte, begann ein Zeitalter wirtschaftlicher und kultureller Blüte, das 1577 mit der Ernennung zum Bischofssitz seinen Höhepunkt fand.

In den darauffolgenden Jahrhunderten ging der einstige Reichtum, erst durch die Verwüstung englischer Truppen und später durch zwei starke Erdbeben, verloren. Im 18. Jahrhundert musste die Stadt fast vollständig neu errichtet werden, doch einige der einstigen Prachtbauten sind erhalten geblieben.

Diese wechselvolle Geschichte macht Faros Altstadt zum interessanten Ziel vieler Studienreisen.

Was sind die schönsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt?

Die Altstadt wird von einer gut erhaltenen Stadtmauer umgeben und kann durch eines der drei historischen Stadttore betreten werden. Das bekannteste ist das Arco da Vila aus dem 18. Jahrhundert, eines der beiden Wahrzeichen von Faro. Von hier führt eine der schmalen Gassen zum bedeutsamsten Platz des Ortes, dem Largo do Carmo, der von mehreren Sehenswürdigkeiten umgeben ist.

Eine davon ist die Se´ Kathedrale, das „Se´“ ist die Abkürzung für „Sedes Episcopalis“, was Bischofssitz bedeutet. Ihr Kirchturm kann erstiegen werden und belohnt mit einem wundervollen Panoramablick über die Stadt und den National Park Ria Formosa, einem Wattenmeer mit zahlreichen Lagunen.

Im Garten der Barockkirche Igreja do Carmo verbirgt sich eine recht außergewöhnliche Touristenattraktion, die sogenannte „Knochenkapelle“. In deren Mauern wurden die Gebeine und Schädel von Verstorbenen integriert, die aus einem versetzten Friedhof stammen.

Bild: Knochenkapelle in Faro

Faro Knochenkapelle

Ebenfalls einen Besuch wert sind das auffällige Rathaus Camara Municipal und der hübsche Stadthafen, zu dem fast alle Gassen der Altstadt von Faro irgendwann hinführen.

 


Porto Santo

Porto SantoBild: Portugal - Porto Santo - Sandy Beach

Porto Santo ist eine portugiesische Insel im Nordatlantik, etwa 43 Kilometer nordöstlich von Madeira. Es ist die nördlichste und östlichste Insel des Archipels von Madeira, im Atlantischen Ozean westlich von Europa und Afrika. Die Insel, auf der etwa 5400 Menschen leben, zeichnet sich durch zwei Regionen aus: Den nordöstlichen, gebirgigen Teil, der von Felsvorsprüngen und Klippen gekennzeichnet ist und eine Küstenebene im Südwesten mit einem neun Kilometer langen weißen Sandstrand. Das wichtigste Stadtgebiet ist die Stadt Vila Baleira, auch bekannt als Porto Santo. Dort ist ein Besuch der Casa Colombo empfehlenswert. Christoph Kolumbus soll einst in dem historischen Gebäude Ensemble gelebt haben. Obwohl die Insel wirklich sehr klein ist, hat die Gemeinde Porto Santo eigene Schulen, ein Gesundheitszentrum, etliche Kirchen, Polizeiabteilungen, ein Gymnasium, mehrere lokale Plätze, ein Kongresszentrum, ein Museum, Einkaufszentren, Bars, Hotels und Restaurants.

Der wichtigste Industriezweig auf der Insel Porto Santo ist der Tourismus, der im 20. Jahrhundert durch den Hotelbau entstand und auf den traumhaft schönen, weißen Stränden und dem gemäßigten Klima basiert. Die Insel verfügt über einen internationalen Flughafen mit täglichen Flügen zum Flughafen von Madeira. Der Flughafen Porto Santo bietet sowohl nationale Flugstrecken nach Lissabon und Porto als auch internationale Verbindungen nach Deutschland, England, Italien, Skandinavien, Belgien, Frankreich und Spanien an. Wer Entspannung und Erholung sucht, sollte einen Urlaub auf der Urlaubsinsel Porto Santo in Betracht ziehen. Die langen Strände mit feinem, seidigem Sand und türkis blauem Wasser, das ganzjährig milde Klima mit einer Wassertemperatur zwischen 17 °C und 22 °C machen diese Insel auch im Winter sehr attraktiv.

 


Benagil Cave

Benagil CavesBild: Benagil Caves

Wer in Portugal an der Algarveküste Urlaub macht, kann sich auf zahlreiche Highlights freuen. Neben traumhaften Stränden und zahlreichen Wassersportmöglichkeiten, finden Touristen aus aller Welt hier auch einige Attraktionen. Nicht entgehen lassen sollte man sich Benagil Caves.

Die Höhlen, die der größte Touristenmagnet der Region sind, befinden sich direkt am Strand Praia de Benagil, in der Nähe von Albufeira und etwa 15 Kilometer von der Hafenstadt Portimao entfernt. Erreichbar sind die etwas versteckt gelegenen Caves, die zu den beeindruckendsten Europas gehören, nur vom Wasser aus - entweder mit dem Boot oder schwimmend. Vom Strand aus beträgt die Entfernung ca. 100 Meter.

Beeindruckendes Farbspiel in der "Kathedrale"

Durch die von oben durch ein großes Loch einfallende Sonne schimmert die als "Kathedrale" bekannte Gesteinsformation im Inneren orange. Das ist ein äußerst beeindruckendes Erlebnis. Außerdem bietet die farbenfrohe Szenerie phantastische Fotomotive. Die heutige Form der Höhlen ist in den vergangenen Jahrtausenden durch die Ausspülungen des Meeres entstanden. Die Benagil Caves kann man bei Ebbe entweder auf eigene Faust oder auch im Rahmen einer geführten Bootstour, die zwischen 10 und 15 Caves umfasst, erkunden.

An dem beliebten Strand kommen neben Badeurlaubern und Wassersportlern auch Wanderer voll auf ihre Kosten. So kann man vom Küstenwanderpfad zwischen den Stränden Benagil und Praia Marinha aus ein faszinierendes Panorama genießen. Beste Reisezeit für die Algarve ist zwischen Mai und September


Quinta da Regaleira in Sintra

Ein portugiesisches Märchenschloss

Sintra Quinta da RegaleiraSintra, 30 Kilometer nordwestlich von Lissabon gelegen, ist wohl der Ort mit der höchsten Dichte an sehenswerten Gebäuden in Portugal. Insbesondere die Quinta da Regaleira beeindruckt und begeistert jedes Jahr unzählige Besucher: Der Traum eines Exzentrikers ist hier in Stein manifestiert.

António Augusto de Carvalho Monteiro, Baron von Regaleira, machte sein Vermögen mit dem Kaffeehandel. Ende des 19. Jahrhunderts beschloss er, von Brasilien nach Portugal überzusiedeln. Deshalb gab er die nach seinem Titel benannte Quinta beim italienischen Architekten Luigi Manini in Auftrag, die 1910 fertiggestellt wurde.

Die Gebäude und der Park sind mit Worten kaum zu erfassen: Das Hauptgebäude wirkt wie ein Märchenschloss, das keinem architektonischen Stil zuzuordnen ist. So beeindruckend der Palast mit seinen vielfältigen verschachtelten Räumen auch ist, die Besucher zieht es immer wieder in die Gärten: Der Park verfügt über unzählige versteckte Orte, die scheinbar der Fantasie eines Kindes entsprungen sind – Grotten, begehbare Brunnen, Aussichtstürme, Brücken, Tunnelsysteme und mystische Plätze prägen die verwunschenen Gärten. Gut vorbereitete Besucher haben Taschenlampen dabei, um jede Ecke erkunden zu können. Die mit Seen, Flussläufen und außergewöhnlichen Pflanzen gestaltete Landschaft begeistert ebenso wie die architektonischen Besonderheiten des Palastes, der Kapelle und der kleineren Nebengebäude. Liebevoll ausgearbeitete Details an den Bauwerken schaffen den Gesamteindruck eines perfekten Rückzugsortes, der zum Träumen, Flanieren und Entdecken einlädt. Ein einziger Besuch reicht kaum aus, um die Quinta da Regaleira mit Garten Anlage vollständig zu erkunden.

Einst extravagantes Herrenhaus – heute UNESCO Weltkulturerbe

Die UNESCO hat die fantastische Quinta da Regaleira als Weltkulturerbe eingestuft. Das architektonische Meisterwerk wird dadurch als besonders wertvoll und erhaltenswert anerkannt. Jeder Besucher wird dies bestätigen – Sintra ist eine eigene Reise wert und eignet sich in seiner Vielfalt auch hervorragend für Studienreisen.


Bahnhof Sao Bento

Aufwendige Fliesenarbeiten in diesem Bahnhof erzählen die Geschichte von Portugal

Sao Bento PortoDer Verkehrsknotenpunkt im Herzen von Porto bietet Reisenden viel mehr als nur Hin- und Rückfahrten. Die französische Beaux-Arts-Struktur beherbergt 20.000 prächtige mit Azulejo-Zinn glasierte Keramikfliesen, die die Vergangenheit Portugals darstellen – seine Königsherrschaft, seine Kriege und seine Transportgeschichte. Erbaut im Jahr 1900, wurde die schöne Station nach einem Benediktinerkloster benannt, das im 16. Jahrhundert seinen Platz einnahm. 1783 wurde das Gotteshaus durch einen Brand zerstört, aber im 19. Jahrhundert wurde es ganz abgerissen, um dem wachsenden Eisenbahnsystem Platz zu machen.

Fünf Jahre nach dem Bau der Station begannen die komplizierten Fliesenarbeiten. Die blauen und weißen Fliesen wurden über einen Zeitraum von 11 Jahren zwischen 1905 und 1916 vom Künstler und bedeutenden Azulejo-Maler Jorge Colaço platziert. Die ersten Plättchen wurden am 13. August 1905 gelegt. Auf der linken Seite des Eingangs sieht man eine Szene, die die Schlacht von Arcos de Valdevez und Egas Moniz vor Alfonso VII von Kastilien darstellt. An der Grenzmauer am Eingang sind kleine Tafeln mit Landschaftsszenen zu sehen.

Sao Bento ist der Hauptterminal von Portos Vorortbahnlinien und Westterminal für die landschaftlich reizvolle Douro-Linie zwischen Porto und Pocinho. Der Bahnhof befindet sich in der Nähe der Straßenbahnlinie 22 und ist mit der U-Bahn-Station São Bento der U-Bahn-Linie D verbunden.


Palacio da Bolsa in Porto

Palacio da Bolsa - Porto

Bild: Palacio da Bolsa

Glückliches Porto! Die Stadt am gemächlich dahinfließenden Douro ließ sich von einer Königin beschenken und verdankt dieser Regentin einen ihrer schönsten Bauten. Der Palácio da Bolsa entstand im Jahr 1842 an der Rua de Ferreira Borges, wo es im Mittelalter ein Kloster der Franziskaner gab. Portugals Königin Maria II, die letzte Herrscherin aus dem Hause Braganza und Tochter von König Peter, der sich auch zum Kaiser von Brasilien krönen ließ, machte sich für den Bau des Palácio da Bolsa stark. Die Handelskammer Portos sollte einen Stammsitz in dieser Stadt erhalten.

Ein Börsenpalast mit Handelsgericht

Portugal war Mitte des 19. Jahrhunderts eine Nation der Seefahrer, die aus allen Teilen der Neuen Welt Waren über die Weltmeere transportierten. Der Palácio da Bolsa wurde zu einem Zentrum der Macht und zum Nabel des Handels. In diesem Gebäude residierten die Börse und das Handelsgericht. Bis zur Fertigstellung dauerte es allerdings mehr als fünfzig Jahre, doch das Ergebnis konnte sich zweifellos sehen lassen - es entstand ein neoklassizistischer Palast.

Marmor, Gold und Mosaiken aus Holz

Prunkstätte des Gebäudes ist der maurische Saal, der heute unter anderem zu Staatsempfängen seine Tore öffnet. Hier finden aber auch Konzerte statt, hier verleiht der Staat seine höchsten Orden. Die Wände des Salao Arabe sind reich verziert mit Mosaiken aus Holz. Wer den Palácio da Bolsa betritt, der wird in aller Regel schon im Empfangsbereich überwältigt von der Erhabenheit der Ausstattung mit Marmor und Gold. Der Palast entstand in der Ideenschmiede des portugiesischen Architekten Joaquim da Costa Lima Júnior.

Mehr als 200.000 Besucher jährlich

Der Börsenpalast in Porto ist ein Besuchermagnet. Jährlich werden dort mehr als 200.000 Gäste aus aller Welt registriert. Es finden täglich und halbstündlich Führungen in kleinen Gruppen in verschiedenen Sprachen statt. Das Fotografieren ist im Innern des Gebäudes nicht gestattet. Der Palast verfügt über ein Restaurant, wo zum Dinner ein Sieben-Gänge-Menue aufgetischt wird.


Kloster Batalha

Batalha Portugal

Das Kloster von Batalha, wörtlich das Kloster der Schlacht, ist ein Dominikanerkloster in der Region Centro in Portugal. Ursprünglich und offiziell bekannt als das Kloster der Heiligen Maria des Sieges, wurde es in Erinnerung an die Schlacht von Aljubarrota 1385 errichtet. Es ist eines der besten und originellsten Beispiele spätgotischer Architektur in Portugal, vermischt mit dem manuelinischen Stil.

Lange aufwändige Bauzeit

Der Bau des Klosters dauerte mehr als ein Jahrhundert, von 1386 bis etwa 1517 und überbrückte die Herrschaft von sieben Königen. Fünfzehn Architekten wurden benötigt und die Konstruktion erforderte einen enormen Aufwand an Ressourcen wie Arbeitern und Material. Neue Techniken und künstlerische Stile, die in Portugal bisher unbekannt waren, wurden bei der Errichtung des Klosters von Batalha eingesetzt. Die Arbeiten begannen im Jahr 1386 vom portugiesischen Architekten Afonso Domingues, der bis 1402 zuständig war. Er entwarf den Plan für das Gebäude und viele der Strukturen in der Kirche und im Kreuzgang sind sein Werk.

Struktur des Kosters Batalha

Die westliche Fassade, die auf den großen Platz mit der Reiterstatue des Generals Nuno Álvares Pereira blickt, ist durch Pfeiler und riesige Pilaster in drei Teile geteilt: die Kapelle des Gründers, die Seitenwände eines Seitenschiffes und das vorspringende Portal. Auf der rechten Seite dieser Fassade befinden sich die Imperfekten Kapellen, eine separate achteckige Struktur, die dem Komplex hinzugefügt wurde.


Kloster Alcobaça

Alcobaca Portugal

 

Bei einer Reise nach Portugal sollte das Kloster Alcobaça keinesfalls fehlen. Bei dem ehemaligen Zisterzienserkloster, auch als königliche Abtei bezeichnet, handelt es sich um den wichtigsten Klosterkomplex des Landes. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und umfasst unter anderem die größte Kirche von ganz Portugal. Die Bauwerke befinden sich in der Kleinstadt Alcobaça, etwas mehr als zehn Kilometer von der Atlantikküste und ca. 100 Kilometer von der Hauptstadt Lissabon entfernt. Aufgrund seiner spannenden und umfangreichen Geschichte sowie der architektonischen Schönheit bietet sich das Kloster auch für eine Besichtigung im Rahmen einer Studienreise an.

Geschichte

Die Ursprünge des Klosters gehen bis auf König Afonso Henriques im 12. Jahrhundert zurück. Er stiftete den Bau aus Dankbarkeit für den Sieg über die Mauren. In der Folge entstand eines der wichtigsten Klöster des gesamten Ordens, mit erheblichem Einfluss und finanziellen Mitteln. Über einen langen Zeitraum hatte es in der Region zudem deutlich positive Auswirkungen auf Kunst, Handwerk, Landwirtschaft und Gewerbe im Allgemeinen, auch durch das Führen schulischer Einrichtungen. Nach einer Reihe verheerender Katastrophen wurde es im 19. Jahrhundert umgewidmet und kann nun besichtigt werden.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Das Herzstück der Anlage bildet die gewaltige Abteikirche, die über eine stark verzierte Barockfassade und ein schlichtes, von hohen Säulen dominiertes Hauptschiff verfügt. Dieses bildet zusammen mit den Seitenschiffen eine Kreuzform, angeschlossen ist die 100 Quadratmeter große Sakristei. In den unterschiedlichen Teilen der Kirche findet sich eine Reihe kunstvoll ausgearbeiteter, königlicher Grabmäler. Weiterhin können mehrere Kreuzgänge sowie Wohn- und Arbeitsräume der Mönche besichtigt werden, zu denen beispielsweise beeindruckende Kaminanlagen gehören. Hier findet sich auch ein besonders schmaler Durchgang, der der Legende nach der Gewichtskontrolle der Mönche gedient hat. Im Außenbereich lädt der französische Garten zum Flanieren ein. Nicht zuletzt verfügt das Gelände über ein besonders kompliziertes Wasserversorgungssystem.


Parque Natural da Ria Formosa

Geschützte Lagunen an der Algarve Küste

Einer geologischen Katastrophe verdankt der Parque Natural da Ria Formosa in Portugal seine Entstehung. Historischen Aufzeichnungen zufolge bebte im Jahr 1755 vor der sogenannten Fels-Algarve der Boden des Meeres und der der küstennahen Regionen. Dadurch veränderte sich die Landschaft binnen weniger Jahre auf einer Länge von rund sechszig Kilometern zwischen Manta Rota und Garrao. Es entstand eine sumpfige Lagune mit Kanälen und Sandbänken, die durch vorgelagerte Inseln geschützt ist. Das Naturschutzgebiet ist in einer halben Autostunde von Faro oder Tavira zu erreichen.

Labyrinth mit hohem Salzgehalt

Es sind die Gezeiten, die den Parque Natural da Ria Formosa tagtäglich mit dem Wasser des Atlantiks versorgen, was im Laufe der Zeit für einen hohen Salzgehalt im Labyrinth der Flussläufe sorgte. Die Lagune wurde bereits im Jahr 1987 unter Naturschutz gestellt, weil dieses Gebiet ein wichtiger Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen ist. Verhindert wurde durch diese Maßnahme die in vielen anderen Regionen Portugals grassierende unkontrollierte Bebauung schützenswerter Flächen.

Purpur-Rallen und Wasserhunde

Der Naturpark erfreut sich eines interessanten Ökosystems, und er hat sich für ein Symboltier entschieden. Es ist die Purpur-Ralle, die ihren Namen wegen des bunten Federkleides zurecht trägt. Halbwilde Kreaturen sind die portugiesischen Wasserhunde, die seit Jahrhunderten in diesem Sumpfgebiet leben und einst den dort ansässigen Fischern bei ihrer Arbeit halfen, indem sie die Fische aus den Netzen an die Oberfläche beförderten.

Ein Feuchtgebiet mit Flamingos

Zweifellos ist der Parque Natural da Ria Formosa eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Portugals und ein Eldorado für Ornithologen. In den Monaten des Winters finden sich in den Salzgärten bis zu 20.000 Vögel ein. Darunter zählen auch Flamingos. In der Ria Formosa haben sich Fischer angesiedelt, die sich dort als Muschel- und Austernfarmer betätigen. Die geschützten Lagunen des Naturparks bieten ideale Voraussetzungen für Meeresfrüchte aller Art. Aus dieser Gegend stammt ein hoher Anteil des portugiesischen Gesamtexports. Außerdem wird hier auf traditionellem Wege Flor de Sal geerntet - das Salz des Meeres.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

Besonders beliebt sind Bootstouren und Vogelbeobachtungen vom Wasser aus. Ein Höhepunkt stellt aber die weiße Stadt Cacela Velha mit ihren Baudenkmälern dar.


Praia da Falesia

Praia da Falesia Portugal Algarve

Bild: Praia da Falesia Portugal

Einer der schönsten Strände Europas

Praia da Falésia ist ein portugiesischer Sandstrand mit einer Länge von über sechs Kilometern. Er befindet sich an der Algarve, 13 km östlich von Albufeira und 32 km westlich von Faro und ist für seine Sandsteinfelsen mit Pinien bekannt. Dieser Küstenstreifen ist bei Urlaubern und Einheimischen sehr beliebt und daher über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
Wer hier einen Spaziergang unternimmt, erhält einen herrlichen Eindruck von der Landschaft und der Natur. Die warme Sonne, der Geruch von Meerwasser und das grandiose Panorama mit der roten Steilküste im Hintergrund laden zum Verweilen und Ausspannen ein. Natürlich bietet die Kulisse auch ein ausgezeichnetes Fotomotiv.

Aktivitäten am Praia de Falesia

Morgens wird der Strand von Joggern gerne genutzt. Sie genießen die einzigartige Ruhe und zauberhafte Aussichten.
Wind und hohe Wellen bieten perfekte Möglichkeiten für Wassersportler. Kitesurfer oder Windsurfer genießen ideale Bedingungen. Da es am Praia da Falésia noch keine Surfschulen oder andere Wassersportanbieter gibt, ist eigenes Equipment mitzubringen.
Auch Taucher finden in den Gewässern tolle Bedingungen vor. Die Artenvielfalt unter Wasser ist überdurchschnittlich, das der Nährstoffgehalt hoch ist.
Die Wassertemperaturen liegen im Sommer bei 20 bis 23 °C, weswegen das Baden in diesem Zeitraum immer möglich ist. Natürlich ist für die Sicherheit gesorgt. Die Küstenwache stellt sicher, dass die Badenden nicht in Gefahr geraten und hilft diesen, wenn es doch zu Schwierigkeiten kommt. Das Gewöhnliche Petermännchen stellt ein kleines Risiko dar, da dessen Stich schmerzhaft ist.
touristische Infrastruktur

Durch die gute Verkehrsanbindung und ein großes Parkplatzangebot gestaltet sich die Anreise einfach. Die Wege zur Küstenlinie sind kurz und gut ausgebaut, was den Fußweg vereinfacht.
Sonnenschirme können vor Ort ausgeliehen werden.
Bars und Restaurants stellen zusätzlich die Versorgung mit kalten Getränken und kleinen Gerichten sicher. In dem Fischerort Olhos de Agua finden sich viele Möglichkeiten zum Übernachten, Essen und Trinken.


Sehenwerte Städte in Portugal bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Portugal

Lissabon

Unternehmen Sie eine Studienreise durch Lissabon, eine Stadt, die sich auf der Iberischen Halbinsel befindet, und die an einer Bucht der Flussmündung des Tejos im äussersten Südwesten Europas an der Atlantikküste liegt. Besichtigen Sie auf einer Städtereise Lissabons Sehenswürdigkeiten, wie das Mosteiro dos Jerónimos (Weltkulturerbe), das Kloster São Vicente de Fora, das Denkmal Padrão dos Descobrimentos, das Castelo de São Jorge, die Heiliger Christus Statue, der Vasco-da-Gama-Turm, Oceanario de Lisboa - eines der grössten Meeresaquarien der Welt, die Ruinen des Convento do Carmo, die Elevador de Santa Justa, den Torre de Bélem (UNESCO-Weltkulturerbe), das Kneipenviertel - Bairro Alto, und andere Schätze dieser Stadt. Eine wunderbare Städtereise führt Sie durch die grösste Stadt Portugals mit dem wichtigsten Hafen, dem Regierungssitz, den obersten Staats- und Regierungsbehörden, sechs Universitäten uvm.
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Porto

Besuchen Sie Porto oder Oporto, die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes in Portugal. Sie liegt am Fluß Douro und ist bekannt für den gleichnamigen Portwein. Auf dieser Rundreise lernen Sie verschiedene Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Se mit Bischofspalast, den Torre dos Clerigos, die Casa da Musica, die alte Eisenbahnbrücke Maria-Pia-Brücke, die Dom-Luis-Brücke, den Palacio de Cristal, den Platz der Freiheit und andere Höhepunkte wie Museen (Strassenbahnmuseum), Theater und Bauwerke kennen. Geniessen Sie eine einzigartige Städtereise nach Porto.
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