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Vietnam - Studienreisen und Rundreisen

Entdecken Sie mit einer Studienreise das faszinierende Land Vietnam. Kultureller Reichtum, endlose Strände, pulsierende Metropolen und quirlige Handwerksdörfer werden Ihnen unvergessliche Reiseerinnerungen bescheren.
Erkunden Sie während einer Rundreise die wichtigsten Städte, wie die Hauptstadt Hanoi (auch Ha Noi), Nha Trang, Hue (die Hauptstadt während der letzten Kaiserdynastie), Da Lat (frühere kaiserliche Sommerresidenz), die Seehäfen Da Nang, Hai Phong oder Ho Chi Minh Stadt (bis 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam und früher als Saigon bekannt). Kulturliebhaber werden von Hanoi ebenso begeistert sein wie Shopping Fans von Hoi An. Freuen Sie sich auf eine ganz besondere Erlebnisreise.
 
Faszinierende Highlights im Land der Reisfelder und Pagoden

Ihre Vietnam Reise wird in jedem Fall auch eine Kulturreise sein. Bewundern Sie den Jadeberg-Tempel, den Literaturtempel, das Revolutionsmuseum oder die Oper in Hanoi; den Thab Ba Cham Tower, die Long Son Pagode, das Rathaus oder den Hon Chong Felsen in Nha Trang; die Zitadelle und die verbotene Stadt, die Thien Mu-Pagode oder die Kathedrale Notre Dame in Hue; den Ho Xuan Huong Wasserfall, die Love Valley, den Quan Am Tempel und den Du Sinh Hügel in Da Lat. Der kulturelle Reichtum und die landschaftliche Vielfalt dieses ostasiatischen Landes am Südchinesischen Meer ist unermesslich.
Einige Reiseveranstalter bieten auch die Möglichkeit das Land am Mekong aktiv zu entdecken zum Beispiel bei einer Wander-Studienreise.  Der Mekong war lange der bedeutendste Handelsweg Südostasiens. Überzeugen Sie sich von dieser Tradition und besuchen Sie auf Ihrer Vietnam Studienreise einen der Schwimmenden Märkte.  Die Halong Bay mit Traumstränden und faszinierenden Höhepunkten wie den Grotten und einzigartigen Felsformationen wird Sie begeistern.
Vietnam Studienreisen und Rundreisen werden von vielen bekannten Reiseveranstaltern wie Studiosus, Meiers Weltreisen, Gebeco und Dertour angeboten. Kombinationsreisen mit Kambodscha und oder Laos bieten Ihnen noch mehr Möglichkeiten, die Highlights der Region Indochina zu entdecken. Bei einigen Veranstaltern können Sie alle Sehenswürdigkeiten besonders intensiv und flexibel in einer Kleingruppe mit maximal 12 bis 15 Reiseteilnehmern erleben.  Allen Studienreisen werden von einer fachkundigen kompetenten Reiseleitung begleitet. Unterschiedliche Schwerpunkte legen die einzelnen Veranstalter bei der Auswahl der Unterkünfte. Um den Reiseablauf bequemer zu gestalten, wird teilweise mehrfach im gleichen Hotel übernachtet. Stimmungsvolle Hotels in teilweise unterschiedlichen Preisklassen sind Merkmal der einzelnen Rundreisen. Spezielle Vietnam Reisen für Singles und Alleinreisende können Sie bei uns ebenfalls buchen.
Lernen Sie auf einer Studienreise Vietnam und seine faszinierenden Sehenswürdigkeiten kennen!
 

Sehenswürdigkeiten in Vietnam

verbotene Stadt in Huë

Nicht nur für Kulturreisende ein Highlight

Hue - Sonnenaufgang

Die Hafenstadt Huë liegt in Zentralvietnam am Parfümfluss. Einst war sie die Hauptstadt Vietnams und die Residenzstadt der Kaiser. Heute hat Huë 300.000 Einwohner. Von früherer Macht und Reichtum zeugt die verbotene Stadt in Huë, die nach chinesischem Vorbild erbaut wurde. Daher ist Huë vor allem für Kulturreisende das Highlight ihrer Vietnamreise.

Das in eine hügelige Landschaft eingebettete Huë wird von einer 11 Kilometer langen Mauer umgeben. Im Mittelpunkt der quadratisch ausgerichteten Stadt liegt die ebenfalls von einer Mauer umgebene Kaiserstadt. Die wiederum umgibt die „Verbotene Purpurne Stadt", zu der ausschließlich der Kaiser und seine engsten bediensteten Zugang hatten.
Wer in die verbotene Stadt Vietnams kommt, spürt immer noch ein wenig melancholische Entrücktheit, so als sei das Erbe des letzten Kaisers nie verlorengegangen. Der war der Poesie zugetan und ein großer Förderer der schönen Künste. In den Indochina-Kriegen wurde Huë schwer beschädigt, aber seine Spiritualität ist immer noch gegenwärtig. 13 Kaiser der Nguyen-Dynastie regierten hier 43 Jahre lang. Der Hofstaat war feudal und nach chinesischem Vorbild organisiert. Die Paläste waren von herrlichen Parkanlagen umgeben und mit Statuen der Kaiser geschmückt. Das auffälligste Bauwerk der Anlage ist die mehrstöckige Thien Mu-Pagode, doch nicht weniger sehenswert sind die prachtvollen Kaisergräber.
Nach glanzvollen Jahren folgte die Dekadenz und mündete 1945 in der Machübergabe an die Franzosen durch Kaisers Tu Duc. Der ließ sich schon zu Lebzeiten eine Grabanlage wie einen Palast inklusive Lotusteich und mehreren Pavillons errichten, wohin er sich gerne zurückzog.

Während einer Studienreise nach Huë spüren Besucher die buddhistische Prägung der Stadt intensiv. Sie liegt nicht nur über der prunkvollen Tempelanlage für die Kaiser der Nguyen-Dynastie, sondern über der ganzen Stadt. Die verbotene Stadt in Huë ist ein einzigartiges Kulturdenkmal, das seine Anerkennung als solches 1993 durch die UNESCO fand. Das Zentrum der verbotenen Stadt bilden 300 wunderschöne Tempel und Pagoden. Erbaut wurde das Ensemble im Stile französischer Festungsbauten. 1947 wurde die Kaiserstadt im Kampf gegen die französischen Kolonialherren stark zerstört, ein weiteres Mal 1968 bei der Tet-Offensive des Vietcongs gegen US-amerikanische Truppen. 1977 und 1988 konnte dieses einzigartige kulturelle Erbe Vietnams mit UNESCO-Hilfe restauriert werden.


Halong-Bucht

Vinh Ha Long - Vietnams faszinierendes Naturdenkmal

Vinh Ha Long, die „Bucht des untergehenden Drachen“ ist ein Naturareal in Nordvietnam. Die Halong Bucht gehört zu den meistbesuchten Naturdenkmälern des Landes. Sie wird vom Golf von Tolkin und der südchinesischen Küste begrenzt und hat eine Gesamtausdehnung von rund 1500 km ² mit einer Küstenlinie von 120 km.
In dem Areal befinden sich knapp 1700 Felsen und Kalkinseln mit kleinen Stränden, Höhlen und spektakulären Grotten. Die meisten Inseln sind unbewohnt und mit dichtem Dschungel bewachsen. Im Jahr 1994 wurde 434 Km² mit 775 Inseln zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Jedes Jahr kommen Millionen Menschen aus aller Welt in die Halong Bucht, um die faszinierenden Felsen zu erleben. Teilnehmer von Studienreisen beschäftigen sich mit dem Leben in den schwimmenden Dörfern sowie der Tier- und Pflanzenwelt in der Bucht.

Ha Long Bucht Vietnam

Reisen in der Halong-Bucht

Die Halong Bucht ist ein Ziel des Massentourismus und dementsprechend verkehren zahllose Boote zwischen den verwunschen wirkenden Inseln und Felsen, die einst als Zufluchtsort vor Krieg und Unterdrückung dienten. Einige Grotten und Strände können nur bei Ebbe betreten werden.
Auf der größten Insel Cat Ba leben heute 12.000 Menschen von der Fischerei und der Austernzucht. Von dort starten viele der Touristenboote zu Ein- oder Mehrtagestouren. Vielfach kreuzen auch kleinere Kreuzfahrtschiffe in den Randgebieten der Halong Bucht.
Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehören die Stalaktitengrotten Han Tong und Hang Dan Go. Auf der Tour durch die Bucht sollte ein Besuch der schwimmenden Dörfer nicht fehlen.
Die beste Zeit für einen Ausflug zur Halong-Bucht ist von Februar bis März. In den anderen Monaten herrscht oft dichter Nebel oder es ist unangenehm kalt und regnerisch. Gute Hotels vermitteln Ausflüge mit sicheren Booten und adäquaten Touren.


Hoi An

Die vietnamesische Stadt Hoi An, in Vietnam an der Küste zum Südchinesischen Meer gelegen, ist Heimat für rund 120.000 Menschen und Weltkulturerbe der UNESCO. Diesen Status erzielte der von einheimischen und ausländischen Einflüssen gestaltete Ort als außergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Handelshafens aus der Zeit des 15. - 19. Jahrhunderts.

Hoi An

Hafen der Seidenstraße des Meeres

Von besonderer Bedeutung für die Stadt, die im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung den größten Hafen ganz Südostasiens besaß, ist nach wie vor der Thu Bon Fluss, den Touristen mit dem Kajak befahren können. Besucher auf Studienreisen können sich in vier Museen mit der Geschichte dieser atmosphärischen Stadt vertraut machen – dem in einer alten Pagode befindlichen Museum für Geschichte und Kultur, dem Volksmuseum mit mehr als 490 Artefakten, dem Museum für Handelskeramik in einem Gebäude aus dem Jahr 1858 und dem Sa Huynh Kulturmuseum mit Ausstellungsstücken von vor 2000 Jahren.

Hoi An – Friedvoller Treffpunkt

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten von Hoi An gehören das Tan Ky Haus, die Tran Familienkapelle und die Versammlungshalle der Chinesen aus Fujian. Das letztere Gebäude wird von den Nachkommen der sechs Fujian Familien genutzt, die im 17. Jahrhundert aus China nach Hoi An geflohen sind. Die Halle wurde ursprünglich für Versammlungen genutzt und dient heute dem Gedenken der Gottheit Thien Hau. Paare beten am Altar im hinteren Raum für Kinder und hinterlassen der Gottheit frische Früchte. Das Tan Ky Haus wurde von einheimischen Vietnamesen vor mehr als 200 Jahren errichtet und dient heute als erstklassig restauriertes Beispiel einer vergangenen Kultur. In der Architektur dieses Wohnhauses finden sich sowohl vietnamesische als auch japanische und chinesische Einflüsse, die dem Gebäude einen ganz besonderen Charakter verleihen. Die große Bedeutung, die Familie in Vietnam spielt, spiegelt sich auch in der aus dem frühen 19. Jahrhundert stammenden Tran Familienkapelle wieder, die auch heute noch dem Gedenken eines jeden verstorbenen Familienmitglieds dient.

Die harmonische Provinzstadt Hoi An hat Besuchern auf Reisen durch Vietnam viel zu bieten und besticht durch saubere Luft und wenig Verkehr.

 


Sapa

Die Stadt Sapa im Nordwesten Vietnams ist für Asien-Reisende aus aller Welt ein echter Geheimtipp. Schließlich kann man in der 37.000-Einwohner-Stadt am Rande des Yunnan-Gebirges in der Nähe der chinesischen Grenze das ursprüngliche vietnamesische Leben hautnah erleben - unter anderem auf dem traditionellen Wochenmarkt, der freitags und sonnabends im Stadtzentrum stattfindet. Die in einer Höhe von 1.600 Metern gelegene Ortschaft ist von riesigen Reisfeldern umgeben und bietet jede Menge Möglichkeiten für einen erholsamen Urlaub. Ganz in der Nähe von Sapa befindet sich mit dem 3143 Meter hohen Fansipan der höchste Berg des Landes. In der Bergregion sind zudem viele ethnische Stämme in ihrer natürlichen Lebensweise zu erleben.

Spannende Wanderungen und Klettertouren

Von vielen Aussichtsplattformen in der ganzen Stadt hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegenden hohen Berge. Vor allem Abenteuer-Urlauber und Wanderer kommen hier auf ihre Kosten. Schließlich bietet die Region Sapa, die sich unter anderem durch ein angenehmes kühles Klima auszeichnet, unzählige Möglichkeiten für ausgiebige spannende Wanderungen, Klettertouren und Ausflüge in die nahezu unberührte Natur. Die beste Zeit für einen Aufstieg auf den Fansipan, bei dem man nie auf einen Führer verzichten sollte, ist die Zeit von Oktober bis Dezember, da hier in der niederschlagsreichen Region nur mit wenigen Niederschlägen zu rechnen ist.

Reisfelder


Schwimmende Märkte Vietnam

Wer einen Urlaub in Vietnam macht, sollte sich auch einen Besuch auf einem der "Schwimmenden Märkte" im riesigen Mekong-Delta im Südwesten des Landes nicht entgehen lassen. Hier werden frische Waren wie Obst, Gemüse oder Fleisch auf langen Holzbooten direkt auf dem Wasser verkauft. Zum Einkaufen kann man sich ein Boot mit Fahrer ausleihen und sich in das Markttreiben stürzen. Besonders zu empfehlen ist der Besuch der "Schwimmenden Märkte" vor allem in den frühen Morgenstunden, da hier am meisten los ist und die Waren am frischesten sind.

Stärkung in den Sampans

Die größte Stadt der Region ist Can Tho. Nur wenige Kilometer von der 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt entfernt befindet sich mit dem Cai Rang einer der bekanntesten der "Schwimmenden Märkte von Vietnam". Hier tummeln sich täglich neben unzähligen Einheimischen auch tausende Touristen aus aller Welt, um das traditionelle vietnamesische Markttreiben zu erleben und frische Waren einzukaufen. Für eine zwischenzeitliche Stärkung sorgen kleine "fahrene Cafés", die sogenannten Sampans. Hier kann man neben kalten und warmen Getränken unter anderem auch eine kräftige Nudelsuppe genießen. Wer dem großen Touristenstrom aus dem Weg gehen will, sollte zum kleineren Phong Dien im Südwesten von Can Tho fahren. Auch in Chau Doc in der Nähe zur kambodschanischen Grenze befindet sich ein beliebter "Schwimmender Markt".


Tempelstadt My Son

Tempelstadt My Son

Wer eine Reise nach Zentralvietnam unternimmt, sollte unbedingt einen Ausflug in die Tempelstadt My Son einplanen. Auch wenn von den ursprünglich 70 Tempeln heute nur noch die gut erhaltenen Überreste von etwa 20 Tempeln zu sehen sind, gehört die Kultstätte aus dem 2. oder 3. Jahrhundert zu den größten Touristen-Attraktionen der Region. Die äußerst weitläufige Tempelstadt, die sich mitten im zentralvietnamesischen Dschungel befindet, war mehrere Jahrhunderte lang das religiöse und kulturelle Zentrum der historischen Cham-Kultur. Im Mittelpunkt der Tempel befindet sich jeweils ein Turm, der von kleineren Gebäuden umgeben ist.

Seit 1999 Weltkulturerbe der UNESCO

Viele der aufwendig gestalteten religiösen Tempel wurden im Vietnamkrieg von zahlreichen US-amerikanischen Bomben zerstört. Seit dem Jahr 1999 gehört My Son, das sich etwa 50 Kilometer südöstlich der Hafenstadt Hoi An befindet, aufgrund des großen Einflusses der einzigartigen hinduistischen Architektur auf ganz Südostasien zum Weltkulturerbe der UNESCO. Seit dem Jahr 2002 laufen die Ausgrabungen der Überreste und der schrittweise Wiederaufbau der Tempel. Diese aufwendigen Arbeiten werden von der UNESCO gefördert. Im Eingangsbereich von My Son befindet sich das Champa-Museum, das unter anderem einen Überblick über die einstige vollständige Tempelstadt gibt.

Die weltweit berühmte Tempelstadt, die jährlich von tausenden Touristen aus aller Welt und Einheimischen besucht wird, ist von einer atemberaubenden nahezu unberührten Landschaft aus Bergen, klaren Bergseen und Bächen umgeben.


Dalat

da lat

Da Lat

Einer der beliebtesten Urlaubsorte in Vietnam

Die vietnamesische Stadt Dalat hat ihr eigenes Flair. Sie unterscheidet sich grundlegend von allen anderen Städten des südostasiatischen Landes. Zu verdanken hat Da Lat da vor allem seinem für Europäer angenehmen, kühlen Klima und einer außergewöhnlichen Infrastruktur, eine Hinterlassenschaft der Franzosen. In der Altstadt gibt es zum Beispiel kleine, gemütliche Restaurants, Blumengärten, Treffpunkte der Künstler und beschauliche Cafés. Die Natur hat hier auf einer Höhe von 1.500 Metern ihren ganz eigenen Charakter. Wasserfälle, Seen und Nadelwälder locken nicht nur Touristen aus dem Ausland, sondern auch viele einheimische Urlauber an. Zu den Sehenswürdigkeiten von Da Lat zählen die schönen Villen unterhalb der Nguyen Trai und der Tran Hung Dao. Ein besonderes Farberlebnis für die Augen sind die pittoresken Blumenmärkte. Zu den bekanntesten Gewächsen, die dort angeboten werden, zählen Gladiolen, Narzissen, Rosen und Orchideen.

Die blaue Oase von Da Lat ist der Xuan-Huong-See

Mitten in der Stadt befindet sich der künstlich angelegte Xuan-Huong-See. Liebende und Hochzeitspaare fahren in Pferdedroschken die sechs Kilometer lange Uferstraße entlang. Schatten spenden dabei blühende Bäume. Mit dem Tretboot über den See zu fahren ist eine weitere Touristenattraktion. Reisende, die sich für die Kultur Vietnams interessieren, sollten sich unbedingt das Lam-Dong-Museum anschauen. Eines der Highlights der Ausstellung ist ein 3000 Jahre altes Steinxylophon. Neben anderen Musikinstrument sind im Museum Schmuck und Kostüme der Kohor und Ma zu sehen. Außerdem sind Fundstücke aus der Epoche der hinduistischen Fu Nan ausgestellt. Wer sich für Innenarchitektur interessiert, sollte dem Crazy House (Hang Nga) einen Besuch abstatten. Die surrealen Einrichtungswelten hat die Konzeptkünstlerin Dang Viet Nga entworfen. Sie hat sich dabei an die europäischen Künstlern Friedensreich Hundertwasser und Salvadore Dalí orientiert. Sehenswert ist auch die Pagode Chua Linh Son. In der Haupthalle befindet sich ein Buddha aus Bronze, der über eine Tonne wiegt. Rechts vom Eingang hängt eine große Glocke, die schon das eine oder andere Wunder bewirkt haben soll.

 


französisches Viertel in Hanoi

Prachtvolle Villen prägen das Franzosenviertel von Hanoi

Das Ville Française in der vietnamesischen Metropole Hanoi, das einstige Franzosenviertel ist von Fin-de-Siècle-Villen und schattigen Alleen geprägt. Die Gebäude sind zum großen Teil vorbildlich restauriert. Das Ville Française liegt rund um den Hoan-Kiem-See und reicht im Süden bis zum Bahnhof. Am südlichen Ufer des Sees zieht sich die Flanier- und Prachtstraße des Hanois entlang, die von den Franzosen angelegt worden ist. Die Straße heißt heute Trang Tien und ist eine merkwürdige Mixtur aus Nostalgie der Kolonialzeit und dem realen Sozialismus, da fast alle Gebäude Eigentum des Staates sind. Am Fluss liegt auch das Opernhaus aus dem Jahr 1901, das nach dem Vorbild der Grand Opera von Paris erbaut wurde. Noch näher am Fluss befindet sich in einem langestreckten Bau das Historische Museum von Hanoi.
Ebenfalls am östlichen Ufer des Hoan-Kiem-Sees befanden sich die Post mit ihrem auffälligen Uhrturm, das Schatzamt sowie das Rathaus. Außerdem die Banque de I´Indochine, die heute der der Außenhandelsbank Vietnams als Verwaltungsgebäude dient.

Breite Allen und Boulevards durchziehen das Franzosenviertel

Das Gästehaus der Regierung – seit 1954 – war früher die Residenz des französischen Gouverneurs. Das prächtige Gebäude aus der Zeit des Art-Déco gegenüber des Grandhotels Metropole, das im Jahr 1901 gebaut wurde. Im Süden der Flanier- und Prachtmeile Trang Tien breitet sich das ehemalige Veraltungs- und Geschäftsviertel aus. Die Alleen und Boulevards sind kerzengerade. Die prachtvollen Villen wurden im Jugendstil, im Stil der Pariser Renaissance, der Neo-Klassik und Art Déco erbaut. Am westlichen Ufer des Sees liegt die Kathedrale Saint Joseph, in der erstmals am Weihnachtsabend des Jahres 1886 ein Gottesdienst stattfand.

Kathedrale Vietnam


Mekong Delta

Willkommen im Vietnams Reiskammer:

Vietnam erfreut sich bei Asien- und Fernreisenden seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Wer das Land mit seiner faszinierenden Geschichte und Tierwelt besucht, sollte dabei das Mekong-Delta auf keinen Fall versäumen.

Im Bannkreis des Mekong:

Eine Region im Südwesten des Landes, die durch den Mekong und seine Flussarme geprägt wird. Ein wahres Netz von Kanälen und ein Flusssystem, das ins Südchinesische Meer mündet.
Urlauber und Studienreisende bewundern hier die ausgedehnten und urwüchsigen Mangrovensümpfe, wohingegen das Delta von der einheimischen Bevölkerung auch landwirtschaftlich genutzt wird. Hier liegt die Reiskammer des Landes und werden in bis zu drei Ernten (!) jährlich viele Tonnen Reis eingebracht.

Hier herrscht ein reges Treiben!

Mekong - Boot - Gemüse

Ein buntes Bild und reges Treiben, das gerade für Fotografen und Studienreisende äußerst interessant ist. Denn Reis, aber auch Gemüse und Früchte werden hier noch auf den Wasserwegen gehandelt. Melonen und andere Köstlichkeiten gibt es damit quasi im Vorbeigleiten. Eine Bootstour auf dem Mekong wird damit zu einem eindrucksvollen Erlebnis, bei dem die Speicherkarte des Fotoapparates an ihre Grenzen geführt wird.
Denn hier, im Delta, kann das urtümliche Vietnam erlebt werden. Vor allem dann, wenn man auf geführten Touren mit Guides unterwegs ist. Individual- und Rucksackreisen sind in der Region mit ihren Giftschlangen ohnehin nicht zu empfehlen. Hier macht es wesentlich mehr Sinn, die Lebensader des Landes mit ihren Reisfeldern, ihren Zuckerrohrplantagen und immergrünen Palmen mit kundigen Führern anlässlich einer Studienreise zu erforschen.

Vom Mangrovensumpf an den Sandstrand?

Denn die einheimischen Führer und Reiseleiter kennen die exotische Tier- und Pflanzenwelt der Mangroven in und auswendig und wissen auch, wo Sandstrände zum Baden locken. Tatsächlich ist das Delta äußerst vielfältig, bietet kulturell interessierten alte Pagoden und Einblicke in die Geschichte des Landes, weiß Natur- und Pflanzenfreunde zu begeistern, kann aber auch für einen „normalen“ Badeurlaub genutzt werden: Mekong-Delta, wir kommen!

 


Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng

Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng

 

Der Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng liegt rund 500 km südlich der Hauptstadt Hanoi in der Provinz Quảng Bình im nördlichen Zentral-Vietnam. Das Areal grenzt an Laos und schließt Teile des Karstgebirges Annamten sowie den Son River ein. Der Nationalpark gehört seit 2003 zum UNESCO Weltnaturerbe. Er hat eine Fläche von 860 km² und beherbergt in einem der letzten unberührten Waldareale Asiens eine außerordentlich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt sowie gewaltige Höhlennetze. Biologen und Geologen und Höhlenexperten kommen regelmäßig zu Studienreisen in den Nationalpark.

Phong Nha-Kẻ Bàng liegt noch außerhalb der bekannten touristischen Routen. Vor allem Besucher aus dem Inland nehmen Zugfahrten von 10-24 Stunden auf sich, um in die Gemeinde Sơn Trạch zu gelangen, wo sich das Besucherzentrum des Nationalparks befindet. Dort starten die geführten Tagestouren zu den Höhlen, Bootstouren auf dem Fluss und Radtouren durch die Reisfelder der direkten Umgebung. Da in der Regenzeit die Wege der Region häufig überschwemmt sind, ist ein Besuch des Phong Nha-Kẻ Bàng National Park in der Trockenzeit zwischen Dezember und April empfehlenswert.

Höhlentour in Phong Nha-Kẻ Bàng

Der Nationalpark wird vor allem von fantastischen Höhlen geprägt, die sich in einer einzigartigen und urwüchsigen Landschaft verstecken. Namensgeberin des Parks war die
18 km lange und bis zu 83 m hohe Phong Nha Höhle, die nur per Boot über den Son Fluss erreichbar ist.

Die Thiên-Đường-Höhle wird wegen ihrer Farbvielfalt auch Paradiese Cave genannt. Sie ist erst seit einigen Jahren für Besucher freigegeben. Auf einer Länge von rund 30 km bietet diese Höhle fantastische Fotomotive und einzigartige geologische Formationen.

Eine besondere - von Höhlenexperten und Personal begleitete - mehrtägige Trekkingtour führt tief in den Regenwald zur Sơn-Đoòng-Höhle, die bisher weltweit größte entdeckte Höhle wird erst seit 2009 erforscht. In einem 250 m hohen Felsendom der rund 9 km langen Höhle hat sich eine einzigartige Regenwaldoase gebildet. Für diese Touren werden nur wenige Tickets vergeben.

 


Golden Bridge der Ba Na Hills

Eine Attraktion Vietnams: Die Golden Bridge der Ba Na Hills

Vietnam ist um eine touristische Attraktion reicher. Im Juni 2018 wurde die Cau-Vang in den zentralen Ba Na Hills eröffnet. Das spektakuläre Bauwerk versetzt seither die Besucher aus aller Welt in Staunen, denn wie von Geisterhand wird die Golden Bridge von zwei überdimensionalen Händen gehalten. Sie sind das optische Highlight eines beliebten Urlaubsresorts, das mit einer Seilbahn zu erreichen ist.

In einer Höhe von 1.400 Metern

Cau Vang ist der vietnamesische Name für "Gold-Brücke" und wer sie aus einer gewissen Entfernung betrachtet, der könnte meinen, dass die Kulisse einem Science-Fiction-Film entliehen sei. Die Fußgänger-Brücke befindet sich in einer Höhe von 1.400 Metern und gewährt einen grandiosen Blick auf den darunter liegenden Dschungel und auf die angrenzenden Berge. Der Besucher gewinnt den Eindruck, ein Riese würde mit seinen klobigen Händen die Konstruktion halten.

Geflecht aus Stahl und Fieberglas

Die Hände des "Riesen" bestehen aus einem Geflecht aus Stahlbeton und Fieberglas und wurden so gestaltet, als würde bereits der Zahn der Zeit an ihnen nagen und sie mit Patina und Flechten überdecken. Die Brücke ruht neben den Händen auf einigen grünen Säulen, die sich jeweils in Trägern verzweigen, die die Konstruktion stützen. Die Unterseite der 150 Meter langen Konstruktion erscheint in goldenen Farben, was ihr den Namen einbrachte.

"Wir wollten einen Gehweg zum Himmel"

Der Ferienort Ba Na Hills blickt auf eine gewisse Tradition zurück, denn er wurde bereits 1919 fertig gestellt. Von den einstmals rund zweihundert Villen des Dorfs in den Bergen sind allerdings nur noch Ruinen geblieben. Anziehungspunkte sind heute ein Fantasy Park und ein "French Village". Die zur Brücke führende Seilbahn war mit ihren 5,8 Kilometern geraume Zeit die längste der Welt. Bei der Einweihung der Golden Bridge sagte Vu Viet Anh, der verantwortliche Architekt: "Wir wollten einen Gehweg zum Himmel schaffen in der märchenhaften und nebligen Welt der Berge."

 


Sehenwerte Städte in Vietnam bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Vietnam

Hanoi

Entdecken Sie im Rahmen einer Rundreise Hanoi, die Hauptstadt von Vietnam. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Hanois zählen die Altstadt, der Jadeberg-Tempel, der Hoan-Kiem-See, die Ein-Säulen-Pagode, das Ho Chi Minh-Mausoleum, das Nationalmuseum, das Thãng-Long-Wasserpuppentheater, der Flaggenturm, die Oper, u.v.m. Eine Hanoi Städtereise wird Ihnen bestimmt in Erinnerung bleiben!
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Halong

Die Ha Long-Bucht gehört seit 1994 zum Weltkulturerbe der UNESCO

Die Touristenhochburg Ha Long Stadt wurde erst im Jahr 1994 gegründet und besteht praktisch aus zwei Orten: aus der Sommerfrische Bai Chay und der Hafenstadt H?ng Gai. Sie liegen auf beiden Seiten eines engen Fjords, über den erst seit dem Jahr 2006 eine Brücke führt. Die touristische Infrastruktur befindet sich fast komplett in Bai Chay. Der Ort kann bei seinen Gästen sogar mit einem eigenen Busbahnhof punkten. Die Uferpromenade ist rund drei Kilometer lang. Waren hier vor einigen Jahren nur ein paar kleine Cafés zu finden, bietet heute Bai Chay seinen Gästen alles, was diese von einer modernen Sommerfrische erwarten: Geschäfte mit Souvenirs, Parks für das Amüsement, Diskotheken und Bars. Die Promenade wurde für die Touristen verlängert und verbreitert, Strände aufgeschüttet und Palmen gepflanzt.
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Hoi An

Palmengesäumte Traumstrände, atemberaubende Landschaften und unzählige historische Bauwerke und Sehenswürdigkeiten: Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt entdecken Vietnam als Urlaubsland für sich und erliegen dabei der Faszination "Südostasien". Eines der beliebtesten Ziele in Zentralvietnam ist die Küsten- und Hafenstadt Hoi An. Bereits ein gemütlicher Spaziergang durch die lebendige historische Altstadt mit ihren zahlreichen sehenswerten Bauwerken lohnt sich. Nicht umsonst gehört die 2.000 Jahre alte Altstadt von Hoi An, die vor allem von zahlreichen traditionellen Holzgebäuden, Kolonialhäusern und aufwendig gestalteten Pagoden geprägt ist, seit einigen Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO.

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Hue

Wunderschöne Landschaften, faszinierende historische Denkmäler und sagenumwobene Geschichten: das ist Hue. Die 350.000-Einwohner-Stadt in Zentralvietnam ist eines der beliebtesten Ziele für Vietnam-Urlauber. Kein Wunder: Schließlich hat die ehemalige Hauptstadt des Kaiserreiches Vietnam sowohl für Einheimische als auch für Touristen aus der ganzen Welt zahlreiche Attraktionen zu bieten. Etwa 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet sich der internationale Flughafen Phu Bai, der regelmäßig auch von internationalen Fluggesellschaften angeflogen wird. Außerdem wird der moderne Hafen regelmäßig von großen Kreuzfahrtschiffen angefahren.

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