Hauser exkursionen - Albanien - High Scardus Trail
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 291847 Reisedauer: 8 Tage Reiseland:
Albanien Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
5 Termine im Zeitraum vom
13.06.2026 - 08.08.2026
13.06.2026 - 08.08.2026
ab € 1.645
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Trekkingreise in der abgeschiedenen albanischen Bergwelt des Korab-Gebirgszugs an der Grenze zu Kosovo und NordmazedonienAuch nach 50 Jahren sind wir immer noch neugierig auf neue Wege und Entdeckungen. Dabei schlägt unser Herz noch höher, wenn wir damit einen Beitrag zu einer regionalen Entwicklung für die Menschen vor Ort leisten können. Mit unserem bewährten Partner Zbulo aus Albanien trekken wir auf dem High Scardus Trail. Wir wandern in der abgelegenen Berglandschaft des Korab-Gebirges, besteigen den höchsten Berg des Westbalkans und begegnen den Einheimischen auf Augenhöhe. Eine einmalige Reise mit Pioniercharakter für Menschen, die Lust auf Neues haben, eine Herausforderung suchen und dabei gerne auf Komfort verzichten.
Highlights
- 6-tägiges Trekking (6 - 8 Std. täglich)
- Besteigung des Korab (2.764 m), Gipfeltag ↑ 1475 m, ↓ 1475 m, 8 - 9 Std.
- Die unberührte Landschaft des östlichen albanischen Hochlandes erkunden
- Vom Grama-Pass (2.300 m) den Blick über das Bergpanorama schweifen lassen
- Albanische Gastfreundschaft und traditionelle Gerichte genießen
- Durch die einzigartige Natur im Korab-Koritnik Naturpark wandern
- Den typischen Alltag der Schäfer in den Bergen kennenlernen
Verlauf:
1. Tag: Anreise nach Kukes
Flug nach Tirana und Transfer nach Kukes im Nordosten Albaniens unweit der Grenze zum Kosovo. (A)
2. Tag: Trekkingbeginn über den Kallabak nach Caje
Wir fahren in das Hochland von Gora. Die Goraner sind eine Volksgruppe mit nomadischem Ursprung, die heute unter anderem im Dreiländereck zwischen Albanien, Kosovo und Nordmazedonien leben. Vom Bergdorf Shishtavec aus erklimmen wir den felsigen Gipfel des Kallabak (2.174 m). Er ist erste Gipfel des Sharr-Massivs, welches die drei Länder auf natürliche Weise trennt. Von dort setzen wir unseren Weg über den Bergkamm fort. Wir wandern über eine weitläufige Wiesenlandschaft und genießen die Panoramablicke, die sich uns immer wieder eröffnen. In der Ferne können wir bei gutem Wetter bereits einen Blick auf eines unserer nächsten Ziele, den Gipfel des Korab, erhaschen. Schließlich beginnen wir den Abstieg und erreichen am Nachmittag das abgelegene Bergdorf Caje. Nachdem wir unsere Gastfamilie, die uns für eine Nacht aufnehmen wird, begrüßt haben, machen wir noch einen Abstecher in die Dorfkneipe. Diese ist ein beliebter Treffpunkt des ganzen Dorfes. Wenn es sich ergibt, unterhalten wir uns mit einigen Dorfbewohnern. Zum Abendessen kehren wir in das Haus unserer Gastfamilie zurück. (F, M, A)
3. Tag: Wanderung nach Radomire
Am Morgen brechen wir zu unserer zweiten Trekkingetappe auf. Wir wandern erneut über märchenhaft grüne Almwiesen, die je nach Jahreszeit von blühenden Blumenteppichen überzogen sind. In einem stetigen Auf und Ab überqueren wir den nächsten Bergkamm und tauchen weiter in den Korab-Koritnik Naturpark ein. Mit etwas Glück treffen wir unterwegs auf eine der, in den Hochländern grasenden, (Wild-)Pferdeherden. Über eine Senke steigen wir nach Radomire ab. Dort stoßen wir auf einige alte Zwei-Mann-Bunker. Aus welcher Zeit diese wohl stammen? In Radomire angekommen, warten unsere Gastgeber bereits auf uns. Wir machen es uns in unserer Unterkunft bequem und stärken uns bei einem deftigen Abendessen. (F, M, A)
4. Tag: Gipfelbesteigung des Korab
Nach einem frühen Frühstück schnüren wir unsere Wanderschuhe und beginnen unseren Aufstieg zum Gipfel des Korab (2.764 m), dem höchsten Gipfel Albaniens und Nordmazedoniens. Der Aufstieg ist lang und anstrengend, aber vielseitig. Neben den Almwiesen überqueren wir einige felsige Passagen und passieren auf unserem Weg immer wieder einfache Schäferhütten. Wir erreichen den Bergsattel des Korab, umrunden den Gipfel und besteigen ihn dann von der Rückseite. Oben angekommen, werden wir mit einer atemberaubenden Sicht über die albanische und nordmazedonische Berglandschaft belohnt. Bei unserem wohl verdienten Picknick lassen wir die Atmosphäre des Berges auf uns wirken. Auf einer etwas anderen Route steigen wir wieder nach Radomire ab. Die Besteigung kann optional ausgelassen werden, der Tag steht dann zur freien Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen und tauschen uns über das bisher Erlebte aus. (F, M, A)
5. Tag: Zu den Schäfern auf der Grama-Alm
Heute verlassen wir Radomire und kehren auf das albanische Hochland zurück. Wir folgen einem alten Patroullienweg in Richtung der nordmazedonischen Grenze. Warum es hier wohl einen von Menschenhand aufgeschütteten Sandstreifen gibt? Unsere Reiseleitung kann es uns sicherlich erklären. Am höchsten Punkt unserer heutigen Wanderung angekommen, blicken wir in ein weites Tal und entdecken tausende Schafe, die die Landschaft in Herden durchstreifen. Wir passieren einen Gletschersee und machen dort eine kleine Pause. Heute Abend heißen uns die Schäfer der Grama-Alm willkommen. Sie leben in ihren einfachen Holzhütten auf ihrer Alm in 1.770 m Höhe. Hier gibt es weder Telefonsignal, fließendes Wasser noch Elektrizität. Dafür erhalten wir einen außergewöhnlichen und authentischen Einblick in das Alltagsleben der Schäfer und genießen ihre herzliche Gastfreundschaft. Den Abend lassen wir am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel der albanischen Berge gemütlich ausklingen. (F, M, A)
6. Tag: Wanderung über den Grama-Pass nach Rabdisht
Am Morgen verabschieden wir uns von den Schäfern und setzen unseren Weg fort. In Gedanken noch bei dem Erlebten steigen wir auf einem Maultierpfad auf den Grama-Pass (2.300 m) auf. Von dort betrachten wir noch einmal das atemberaubende Bergpanorama. Der Gipfel des Korab erinnert uns daran, wie weit wir schon gekommen sind. Entlang eines alten Patrouillenpfades steigen wir langsam über Serpentinen in Richtung Tal ab. Wir erreichen die Bergalmen von Rabdisht und entdecken in der Ferne die ersten roten Ziegeldächer des Dorfes. Langsam verabschieden wir uns innerlich von der abgeschiedenen Bergwelt, in der wir die letzten Tage unterwegs waren. In Rabdisht werden wir von unseren Gastgebern herzlich empfangen und genießen ein weiteres hausgemachtes albanisches Abendessen. (F, M, A)
7. Tag: Trekkingende in den Dörfern von Dibra
Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir zu einer letzten Wanderung auf. Wir wandern über Hügel und Weiden durch die kleinen Dörfer, die wir gestern von oben bereits sehen konnten. Die lokale Bevölkerung in der Region lebt bis heute hauptsächlich von ihrer eigenen Ernte. In den Dörfern Cerjan und Bellove betrachten wir die traditionelle Bauweise der Region und kommen vielleicht mit einigen der Einwohner ins Gespräch. Nach einem Kaffee verlassen wir die Region und fahren zurück in die lebendige Hauptstadt. Tirana steht in einem starken Kontrast zu der Abgeschiedenheit der Bergwelt und den ländlichen Dörfern. Am Abend unternehmen wir einen kleinen Spaziergang in der Stadt und erhalten einen Einblick in den Ursprung und die Einflüsse, die die Stadt geprägt haben. Bei einem letzten gemeinsamen Abendessen lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren. (F, M, A)
8. Tag: Heimreise
Je nach Abreisezeit bleibt vielleicht noch Zeit auf eigene Faust die Straßen und Sehenswürdigkeiten Tiranas zu erkunden, bevor wir zum Flughafen fahren und den Rückflug antreten. (F)
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen
1. Tag: Anreise nach Kukes
Flug nach Tirana und Transfer nach Kukes im Nordosten Albaniens unweit der Grenze zum Kosovo. (A)
2. Tag: Trekkingbeginn über den Kallabak nach Caje
Wir fahren in das Hochland von Gora. Die Goraner sind eine Volksgruppe mit nomadischem Ursprung, die heute unter anderem im Dreiländereck zwischen Albanien, Kosovo und Nordmazedonien leben. Vom Bergdorf Shishtavec aus erklimmen wir den felsigen Gipfel des Kallabak (2.174 m). Er ist erste Gipfel des Sharr-Massivs, welches die drei Länder auf natürliche Weise trennt. Von dort setzen wir unseren Weg über den Bergkamm fort. Wir wandern über eine weitläufige Wiesenlandschaft und genießen die Panoramablicke, die sich uns immer wieder eröffnen. In der Ferne können wir bei gutem Wetter bereits einen Blick auf eines unserer nächsten Ziele, den Gipfel des Korab, erhaschen. Schließlich beginnen wir den Abstieg und erreichen am Nachmittag das abgelegene Bergdorf Caje. Nachdem wir unsere Gastfamilie, die uns für eine Nacht aufnehmen wird, begrüßt haben, machen wir noch einen Abstecher in die Dorfkneipe. Diese ist ein beliebter Treffpunkt des ganzen Dorfes. Wenn es sich ergibt, unterhalten wir uns mit einigen Dorfbewohnern. Zum Abendessen kehren wir in das Haus unserer Gastfamilie zurück. (F, M, A)
3. Tag: Wanderung nach Radomire
Am Morgen brechen wir zu unserer zweiten Trekkingetappe auf. Wir wandern erneut über märchenhaft grüne Almwiesen, die je nach Jahreszeit von blühenden Blumenteppichen überzogen sind. In einem stetigen Auf und Ab überqueren wir den nächsten Bergkamm und tauchen weiter in den Korab-Koritnik Naturpark ein. Mit etwas Glück treffen wir unterwegs auf eine der, in den Hochländern grasenden, (Wild-)Pferdeherden. Über eine Senke steigen wir nach Radomire ab. Dort stoßen wir auf einige alte Zwei-Mann-Bunker. Aus welcher Zeit diese wohl stammen? In Radomire angekommen, warten unsere Gastgeber bereits auf uns. Wir machen es uns in unserer Unterkunft bequem und stärken uns bei einem deftigen Abendessen. (F, M, A)
4. Tag: Gipfelbesteigung des Korab
Nach einem frühen Frühstück schnüren wir unsere Wanderschuhe und beginnen unseren Aufstieg zum Gipfel des Korab (2.764 m), dem höchsten Gipfel Albaniens und Nordmazedoniens. Der Aufstieg ist lang und anstrengend, aber vielseitig. Neben den Almwiesen überqueren wir einige felsige Passagen und passieren auf unserem Weg immer wieder einfache Schäferhütten. Wir erreichen den Bergsattel des Korab, umrunden den Gipfel und besteigen ihn dann von der Rückseite. Oben angekommen, werden wir mit einer atemberaubenden Sicht über die albanische und nordmazedonische Berglandschaft belohnt. Bei unserem wohl verdienten Picknick lassen wir die Atmosphäre des Berges auf uns wirken. Auf einer etwas anderen Route steigen wir wieder nach Radomire ab. Die Besteigung kann optional ausgelassen werden, der Tag steht dann zur freien Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen und tauschen uns über das bisher Erlebte aus. (F, M, A)
5. Tag: Zu den Schäfern auf der Grama-Alm
Heute verlassen wir Radomire und kehren auf das albanische Hochland zurück. Wir folgen einem alten Patroullienweg in Richtung der nordmazedonischen Grenze. Warum es hier wohl einen von Menschenhand aufgeschütteten Sandstreifen gibt? Unsere Reiseleitung kann es uns sicherlich erklären. Am höchsten Punkt unserer heutigen Wanderung angekommen, blicken wir in ein weites Tal und entdecken tausende Schafe, die die Landschaft in Herden durchstreifen. Wir passieren einen Gletschersee und machen dort eine kleine Pause. Heute Abend heißen uns die Schäfer der Grama-Alm willkommen. Sie leben in ihren einfachen Holzhütten auf ihrer Alm in 1.770 m Höhe. Hier gibt es weder Telefonsignal, fließendes Wasser noch Elektrizität. Dafür erhalten wir einen außergewöhnlichen und authentischen Einblick in das Alltagsleben der Schäfer und genießen ihre herzliche Gastfreundschaft. Den Abend lassen wir am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel der albanischen Berge gemütlich ausklingen. (F, M, A)
6. Tag: Wanderung über den Grama-Pass nach Rabdisht
Am Morgen verabschieden wir uns von den Schäfern und setzen unseren Weg fort. In Gedanken noch bei dem Erlebten steigen wir auf einem Maultierpfad auf den Grama-Pass (2.300 m) auf. Von dort betrachten wir noch einmal das atemberaubende Bergpanorama. Der Gipfel des Korab erinnert uns daran, wie weit wir schon gekommen sind. Entlang eines alten Patrouillenpfades steigen wir langsam über Serpentinen in Richtung Tal ab. Wir erreichen die Bergalmen von Rabdisht und entdecken in der Ferne die ersten roten Ziegeldächer des Dorfes. Langsam verabschieden wir uns innerlich von der abgeschiedenen Bergwelt, in der wir die letzten Tage unterwegs waren. In Rabdisht werden wir von unseren Gastgebern herzlich empfangen und genießen ein weiteres hausgemachtes albanisches Abendessen. (F, M, A)
7. Tag: Trekkingende in den Dörfern von Dibra
Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir zu einer letzten Wanderung auf. Wir wandern über Hügel und Weiden durch die kleinen Dörfer, die wir gestern von oben bereits sehen konnten. Die lokale Bevölkerung in der Region lebt bis heute hauptsächlich von ihrer eigenen Ernte. In den Dörfern Cerjan und Bellove betrachten wir die traditionelle Bauweise der Region und kommen vielleicht mit einigen der Einwohner ins Gespräch. Nach einem Kaffee verlassen wir die Region und fahren zurück in die lebendige Hauptstadt. Tirana steht in einem starken Kontrast zu der Abgeschiedenheit der Bergwelt und den ländlichen Dörfern. Am Abend unternehmen wir einen kleinen Spaziergang in der Stadt und erhalten einen Einblick in den Ursprung und die Einflüsse, die die Stadt geprägt haben. Bei einem letzten gemeinsamen Abendessen lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren. (F, M, A)
8. Tag: Heimreise
Je nach Abreisezeit bleibt vielleicht noch Zeit auf eigene Faust die Straßen und Sehenswürdigkeiten Tiranas zu erkunden, bevor wir zum Flughafen fahren und den Rückflug antreten. (F)
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen
Inklusivleistungen
- Lokale, deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Tirana
- Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse T) von Frankfurt nach Tirana und zurück, nach Verfügbarkeit
- Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
- Übernachtung 2 x in Mittelklassehotels, 3 x in Gästehäusern, 1 x im Homestay, 1 x in Schäferhütten
- Vollpension
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Gepäcktransport
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 80 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Kukes | 1 | HE-24AD |
Charakter & Anforderungen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 5
Teilnehmer max: 12
13.06.2026 - 20.06.2026ab € 1.765,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 5
Teilnehmer max: 12
27.06.2026 - 04.07.2026ab € 1.865,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 5
Teilnehmer max: 12
11.07.2026 - 18.07.2026ab € 1.865,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 5
Teilnehmer max: 12
25.07.2026 - 01.08.2026ab € 1.895,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 5
Teilnehmer max: 12
08.08.2026 - 15.08.2026ab € 1.645,00
Andere Reisen im Land
Albanien
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