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Ikarus Tours - Guinea - Liberia - Sierra Leone

Veranstalter: Ikarus Tours Angebotsnummer: 294052 Reisedauer: 15 Tage Reiseland: Sierra Leone Kundenbewertung:
(3.95 von 5)
Termine: 6 Termine im Zeitraum vom
22.01.2026 - 20.03.2027
Teilnehmerzahl: min. 6 max. 14
ab € 4.190 zur Buchungsanfrage
Auf dieser außergewöhnlichen Rundreise erkunden wir die spannenden Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone. Uns erwarten vielfältige Naturwunder, interessante Begegnungen mit den Menschen vor Ort und lebendige Traditionen. Wir wandern durch den Regenwald, erleben beeindruckende Wasserfälle, besuchen geschichtsträchtige Städte und malerische Dörfer. Im klimatisierten Minibus erleben wir die Kontraste Westafrikas – von quirligem Stadtleben über ruhige ländliche Regionen bis hin zu kulturellen Schätzen und UNESCO-Welterbestätten. Lassen wir uns gemeinsam von der Ursprünglichkeit und Schönheit dieser Region verzaubern!

Highlights:
 
  • Auf einen Blick Stadtrundfahrt in Conakry mit Besuch der größten Moschee Westafrikas.
  • Fahrt durch das abwechslungsreiche Fouta Djalon mit Wasserfällen und Tafelbergen.
  • Kulturelle Begegnungen in traditionellen Dörfern und auf lokalen Märkten.
  • Ethnologisches Museum in Nzérékoré mit faszinierenden Masken und Kultgegenständen.
  • Erlebnis Tiwai Island: Bootsfahrt und Wanderung im Regenwald mit einzigartiger Tierwelt.
  • Einblick in den traditionellen Diamantenabbau bei Kenema.
  • Stadtrundfahrt durch Freetown und Besuch des Tacugama Schimpansenschutzgebietes.


Landkarte
Reiseverlauf
 
15-Tage-Tour
1. Tag: Conakry ( )

Flug in Eigenregie nach Conakry. Nach Ankunft Transfer zum Hotel.

2. Tag: Conakry – Mamou ( F )
Morgens schauen Sie sich bei einer Stadtrundfahrt die Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Conakry an, die sich an der Spitze der Halbinsel Kaloum befindet: Sehenswert ist die größte Moschee Westafrikas, der ehemalige Präsidentenpalast, der alte Fischerhafen Boulbinet, das stillgelegte Bahnhofsgelände und die langsam verfallenden Kolonialgebäude. Relativ schnell hinter der Stadtgrenze wird die Besiedlungsdichte geringer, die Landschaft abwechslungsreich und das steil abfallende Tafelgebirge liegt direkt vor Ihnen. Wir kommen an riesigen verwilderten Bananenplantagen vorbei – Mitte des letzten Jahrhunderts gehörte Guinea zu den größten Bananenexporteuren der Welt. Nach dem Ort Coyah am Rande des Küstengebirges steigt die Straße an, bis die erste Hochebene erreicht ist. Bei Tabili erreichen wir die zweite Höhenstufe und es bietet sich eine wunderbare Aussicht auf das Tal des Bodi Flusses. Weiterfahrt durch pittoreske Tafelgebirgslandschaft bis Mamou. (250km)

3. Tag: Mamou – Dalaba (Fouta Djalon) ( F )
Nach dem Frühstück verlassen wir Mamou und fahren auf kurvenreichen Straßen durch eine schöne Hügellandschaft. Nach Überquerung des Flusses Konkouré endet Niederguinea und wir erreichen das Fouta Djalon. Das Gebiet dieses reizvollen Hochlandes wird geprägt durch canyonartige Schluchten mit herabstürzenden Wasserfällen, Tafelberge und Hügelketten. Besiedelt ist das Fouta Djalon vor allem von Peulh Nomaden und den Dialonke. Die ehemaligen Kolonialherren gaben dieser Gegend wegen des milden Klimas und der landschaftlichen Schönheit Namen wie „die Schweiz Afrikas“ oder schlicht „le Paradis“.(55km)

4. Tag: Region um Dalaba (Fouta Djalon) ( FA )
Heute lernen wir die reizvolle Gegend kennen, die als „Wasserschloss Westafrikas“ bekannt ist. Über Pisten fahren wir auf landschaftlich schöner Strecke durch ein wildes Tal nach Ditinn. Vom letzten Dorf im Talabschluss wandern wir bis an den Fuß des Ditinn-Wasserfalls, der eindrucksvoll 120 Meter aufragt – ein echtes Naturerlebnis, sogar in der Trockenzeit. Danach besuchen wir ein nahegelegenes Peulh-Dorf, bei dem es eine traditionelle Lianenbrücke gibt, die auch heute noch benutzt wird. Je nach Straßenverhältnissen bietet sich eine Wanderung bei den Wasserfällen Chutes de la Sala oder bei den Kambadaga-Fällen an, die sich in herrlicher Gebirgslandschaft befinden. Nicht weit von unserem Hotel besuchen wir das ehemalige Wohnhaus von Myriam Makeba, der berühmten Sängerin aus Südafrika. Mit Unterbrechungen hat sie dort fast zehn Jahre verbracht, nachdem sie nicht mehr in ihrer Heimat leben durfte. Außerdem besuchen wir den 1935 in schönster Lage erbauten Landsitz des ehemaligen französischen Gouverneurs. Dieses Haus hat Sékou Touré nach der Unabhängigkeit als Erholungs- und Tagungsort genutzt. Mittlerweile ist morbider Charme in das zum Teil noch eingerichtete Gebäude eingezogen. Neben der Gouverneursvilla steht das „Case à palabre“, das Palaverhaus aus Lehm, dessen Boden und Wände phantastisch verziert sind. Während der Kolonialzeit wurden die regionalen Oberhäupter in dieses Haus beordert, wo sie vom Gouverneur dazu angehalten wurden, die französischen Anordnungen zu diskutieren. Das Haus steht mittlerweile unter Unesco-Schutz. Angeblich soll es restauriert werden und auch wieder ein Strohdach bekommen, das leider durch Blech ersetzt wurde. Anschließend Rückkehr nach Dalaba.

5. Tag: Dalaba – Mamou – Faranah ( F )
Während das Fouta Djalon hauptsächlich von Peulh besiedelt ist, erreichen wir nun eine von Malinké bewohnte Region. Die Landschaft ist geprägt von weitläufigen Grasflächen, riesigen Ebenen mit pilzförmigen Termitenbauten und Feldern, auf denen vereinzelt Baobab-Bäume wachsen. Aufgrund der aktuell schwierigen Straßenverhältnisse unterbrechen wir unsere Fahrt nach Kissidougou heute in Faranah, der Geburtsstadt von Sékou Touré, die malerisch am Fluss Niger liegt. (240 km)

6. Tag: Faranah – Kissidougou ( F )
Heute geht es weiter nach Kissidougou. Unterwegs ist Gelegenheit, in Dörfern zu halten und Land und Leute kennenzulernen. Am Nachmittag besichtigen Sie in Kissidougou das kleine Museum mit seinen schönen Masken und Gebrauchsgegenständen. (140km)

7. Tag: Kissidougou – Nzérékoré ( F )
Auf der heutigen Fahrt wird die Landschaft grüner und hügeliger. Mit Ankunft in Guékédou erreichen Sie Waldguinea, wobei vom ursprünglichen Regenwald nur noch Waldinseln übriggeblieben sind. Bei allen Stämmen Waldguineas spielt die Ahnenverehrung eine zentrale Rolle. Die Toten sind überall präsent und bestimmen den Alltag der Menschen. Der Hexenglaube ist weit verbreitet und der Hexenmeister nimmt innerhalb der Dorfgemeinschaft eine zentrale Funktion ein. Die bei Nzérékoré lebenden Guerzé haben wegen der abgeschiedenen Lage ihre Kulte und Bräuche bis heute unverändert erhalten. Anthropologisch und landschaftlich gehört Waldguinea sicherlich zu den Höhepunkten einer jeden Westafrika-Reise. Die einzelnen Dörfer haben kaum Verbindung untereinander und gelten als autonome Bezirke. Kurz nach Guéckédou ragt links ein imposanter, zuckerhutförmiger Berg in den Himmel, der Kultstätte ist und als heilig gilt. Sie besuchen mehrere Dörfer unterwegs. Auf dem Weg liegt auch das in Hügel eingebettete Städtchen Macenta, früher wichtigster Ort in Waldguinea. Nach der Ankunft in Nzérékoré besuchen Sie das kleine ethnologische Museum. Hoffentlich ist der Museumsdirektor vor Ort, der mit berechtigtem Stolz die beeindruckende Sammlung von Masken, Kult- und Gebrauchsgegenständen erklärt. Der Museumsbesuch stellt eine gute Einführung in die Sitten und Gebräuche der Region dar, in der bis heute noch Fetischpriester Diebe entlarven, ein ausgeprägter Maskenkult herrscht und sogar noch Menschen im heiligen Wald geopfert worden sind. (270km)

8. Tag: Nzérékoré – Gbarnga (Liberia) ( F )
Am frühen Morgen brechen Sie auf und fahren zur Grenze nach Liberia. Da die Strecke via Dieke nach Ganta (Liberia) manchmal unbefahrbar ist, müssen wir ggf. via Bossou nach Yekepa (Liberia) fahren. Nach Erledigung der Grenzformalitäten Weiterfahrt nach Gbarnga, wo Sie, wenn Zeit bleibt, über den bunten Markt bummeln können. Das heutige Liberia entstand Mitte des 19. Jh. durch den Zusammenschluss mehrerer Ansiedlungen, die seit 1822 von befreiten Sklaven aus den USA, insbesondere durch die „American Colonization Society“, gegründet worden waren. Diese Siedlungen standen zunächst unter amerikanischer Gouverneursverwaltung, bis 1847 der erste liberianische Kongress seine Unabhängigkeit erklärte. Die jüngere Geschichte Liberias ist geprägt vom Bürgerkrieg, der im Dezember 1989 begann und bis 2003 andauerte. (150km oder mehr)

9. Tag: Gbarnga – Monrovia ( F )
Nach dem Frühstück beginnt die Fahrt in die Hauptstadt. Unterwegs machen Sie einen Abstecher zur Firestone-Gummiplantage mit dem ehemals größten Reifenwerk in Afrika. Die Stadt Monrovia, benannt nach dem amerikanischen Präsidenten James Monroe, wurde 1821 von der Amerikanischen Kolonialgesellschaft gegründet. Ende des 19. Jh. besaß Monrovia einen nicht allzu großen Hafen und bestand nur zu einem kleinen Teil aus Steingebäuden, im Übrigen aus Hütten. Nach dem 14-jährigen Bürgerkrieg ist die Infrastruktur Liberias fast völlig zerstört, die Spuren auch in der Hauptstadt unübersehbar. Am Nachmittag besuchen Sie die National Hall und die Freimaurerloge sowie das Nationalmuseum. (200km)

10. Tag: Monrovia – Zimmi – Potoru – Tiwai Island (Sierra Leone) ( F )
Heute verlassen Sie Monrovia und fahren zur Grenze Liberia/Sierra Leone. Sierra Leone war bis zum 15. Jh. Bestandteil des Reiches Mali und wurde im Jahr 1462 vom Portugiesen Pedro da Cinta entdeckt. Gegen 1780 erwarben die Briten von den Stammesführern ein Gebiet in der Größe von etwa 250 km², das für die Ansiedlung afrikanischer Sklaven aus Großbritannien und den USA bestimmt war. 1808 wurde es zu einem Gebiet der britischen Krone und erhielt 1961 die Unabhängigkeit. 1994 begann ein Bürgerkrieg, der mit äußerster Brutalität geführt und durch den illegalen Handel mit Diamanten finanziert wurde. Durch britische Militärintervention konnte der Krieg beendet und der politische und wirtschaftliche Wiederaufbau eingeleitet werden. In Sierra Leone leben 16 ethnische Gruppen, die größte ist der Stamm der Mende, gefolgt von den Temne und den Limba. Nach Erledigung der Grenzformalitäten fahren Sie über Zimmi nach Potoru und von dort aus auf einer Piste ca. 45 Minuten bis zum Dorf Tiwai (220km). Von dort aus geht es mit einer kurzen Bootsfahrt nach Tiwai Island, wo Sie in der einfachen, aber sympathischen Unterkunft des Tourismusprojekts untergebracht sind. Die Insel Tiwai wurde 2025 zum Welterbe der Unesco erklärt, die damit die außergewöhnliche Artenvielfalt würdigte, zu denen u.a. elf Primatenarten, Waldelefanten, Zwergflusspferde und ein seltener Vogel mit nacktem Schädel, der Picathartes, zählen. Wie so oft bei Regenwaldsafaris brauchen Touristen allerdings Glück, die Tiere auch tatsächlich zu Gesicht zu bekommen. Nachdem Sie sich im Camp eingerichtet haben, unternehmen Sie am Abend eine Bootsfahrt.

11. Tag: Tiwai Island – Kenema ( FA )
Am Vormittag ist Zeit für eine ausgiebige Wanderung im Regenwald. Anschließend geht es mit dem Boot zurück aufs Festland und weiter nach Kenema. (100km)

12. Tag: Besuch einer Diamantenmine ( F )
Kenema ist eines der wichtigsten Zentren in Sierra Leone für den Diamantenabbau. Zumeist werden die Diamanten von Einheimischen in traditioneller Weise zutage gefördert. Sie besichtigen eine solche Mine im Umland von Kenema, was durchaus einen halben Tag dauern kann. Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit Steine in unterschiedlicher Qualität bei einem Diamantenhändler zu sehen. Dieser Markt wird seit langer Zeit von Libanesen beherrscht.

13. Tag: Kenema – Bo – Freetown ( )
Heute fahren wir weiter nach Freetown. Nach einem Viertel der Strecke kommen wir durch die alte Hauptstadt Bo, wo wir unsere Fahrt für einen Stadtrundgang unterbrechen. (300km)

14. Tag: Freetown ( )
Am Vormittag unternehmen wir eine spannende Stadtrundfahrt in Freetown und entdecken dabei unter anderem die beeindruckende St. George’s Cathedral, die historische St. John’s Maroon Church, das bekannte Sklaventor sowie die faszinierende "portugiesische Treppe". Anschließend fahren wir am Nachmittag zum Tacugama-Schutzgebiet, wo sich alles um den Schutz der Schimpansen dreht. Mehr als 100 Primaten finden hier ein sicheres Zuhause, da sie häufig unter widrigen Umständen als Haustiere gehalten oder wegen ihres Fleisches gejagt werden. Neben dem direkten Kontakt zu den Schimpansen ist das Schutzgebiet ein Paradies für Vogelbeobachter: Über 100 verschiedene Vogelarten können im und rund um das Tacugama Forest Reserve bestaunt werden. Nach diesen eindrucksvollen Erlebnissen kehren wir zurück in die Stadt.

15. Tag: Freetown - Rückflug ( )
Der Tag steht zur freien Verfügung. Wir können an einem der herrlichen Stadtstrände entspannen oder noch einmal Freetown erkunden. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen zum individuellen Rückflug.




Leistungen:
 
  • • Transfers und Rundreise gemäß Reisebeschreibung im klimatisierten Minibus • 14 Übernachtungen in teils guten, teils sehr einfachen landestypischen Hotels • Verpflegung: Frühstück • Spritkosten, Eintrittsgelder für Besichtigungen • Deutschsprechende Reiseleitung und lokale Führer


Nicht eingeschlossene Leistungen:
 
  • Einzelzimmerzuschlag: + € 760,-
  • Flug auf Anfrage


 

Hotelübersicht
Freetown LUNGI GATEWAY HOTEL / RADISSON BLUE 2
Kenema ERICSON GUEST HOUSE 2
Tiwai Island CAMP 1
Bo DOHAS HOTEL 1
Bumbuna BOD OSE CHALET 1
Kabala DAKUNAIE HOTEL 1
MAKENI WUSUM HOTEL 1
TOKEH THE PLACE **** 2



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