Hauser exkursionen - Island - Umrundung der Vulkaninsel
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 294283 Reisedauer: 14 Tage Reiseland:
Island Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
3 Termine im Zeitraum vom
06.07.2026 - 07.09.2026
06.07.2026 - 07.09.2026
ab € 5.145
zur Buchungsanfrage
Wanderreise zu den schönsten Plätzen entlang der Küste der VulkaninselDie Wolken ziehen sich zusammen. Neblige Schwaden schweifen über die Felsen und der dröhnende Wasserfall wirkt fast bedrohlich. Nur einen kurzen Augenblick später kämpft sich die Sonne durch die Wolken und taucht die Wiesen in ein leuchtendes Grün. Hinter dem tosenden Wasser schimmert ein bunter Regenbogen und wir schauen ehrfürchtig auf die farbenfrohe Kulisse. Island ist magisch, bizarr, spektakulär, märchen- und sagenhaft. Wir wollen das Geheimnis dieser spektakulären Naturgewalten lüften und reisen einmal rund um die Feuerinsel. Dabei lernen wir das gesamte Spektrum der Naturgewalten kennen: Wir wandern am Fuße der Vulkane, baden in heißen Quellen, bestaunen imposante Wasserfälle und erkunden darüber hinaus idyllische Fischerdörfer. Wir umrunden mächtige Krater, picknicken am Lavastrand und beobachten Eisschollen, die gemächlich an uns vorbeiziehen. Wir spüren die aktive Kontinentaldrift in Thingvellir, beobachten, wie der Geysir Strokkur seine heiße Wasserfontäne in die Luft schleudert und staunen über die gewaltigen Basaltsäulen am Strand von Reynisfjara. In der Gletscherlagune Jökulsárlón halten wir Ausschau nach Seehunden, in Bakkagerði nach Papageientauchern und rund um die Halbinsel Snæfellsnes nach Seemöwen und Seeschwalben. Wir lernen das Leben der "alten Isländer" im Museum Glaumbær kennen und den Alltag der modernen Gesellschaft im quirligen Treiben von Reykjavík. Die Heimat der Feen, Trolle und Islandpferde mit sprudelnden Geysiren, brodelnden Schlammtöpfen und dunklen Lavahöhlen ist unvergesslich – garantiert rundum begeisternd!
Highlights
- Wanderungen: 4 x leicht (2 - 4 Std.), 5 x moderat (3 - 6 Std.)
- Im Skaftafell-Nationalpark auf den gewaltigen Gletscher Vatnajökull blicken
- Vulkanismus zum Anfassen am Mývatn erleben
- An den tosenden Wasserfällen Gullfoss und Dettifoss in die Tiefe schauen
- Die skurrilen Basaltsäulen am Lavastrand von Reynisfjara bewundern
- Im Freilichtmuseum Glaumbaer in das frühere isländische Landleben eintauchen
- Die imposante Wasserfontäne des Geysirs Strokkur bestaunen
Verlauf:
1. Tag: Anreise
Flug nach Keflavik. Nach der Ankunft werden wir nach Vogar zu unserer Unterkunft gebracht.
2. Tag: Seljalandsfoss, Skogafoss und Halbinsel Dyrhólaey
Auf zur Island-Umrundung! Wir lassen Reykjavik erst einmal links liegen und fahren durch die landwirtschaftlich genutzte Tiefebene in den Süden. Unterhalb des Vulkans Eyjafjallajökull rauscht der Seljalandsfoss in die Tiefe. Wir spazieren hinter dem Wasserfall hindurch und blicken durch den Wasserschleier ins weite Land - eine leichte Sprühdusche inklusive. Dann geht es weiter zum 60 m hohen Skogafoss, dessen Gischt bei Sonnenschein farbenfroh glitzert. Nach den Wasserfällen zieht es uns ans offene Meer: Wir fahren zur Halbinsel Dyrhólaey und werfen einen Blick auf die Felsenburg. Die Brandung hat im Laufe der Jahrtausende ganze Arbeit geleistet! Wir spazieren vom Leuchtturm hinab zum berühmten Vogelfelsen. Hoffentlich machen sich die putzigen Papageientaucher, die meist bis Anfang August auf der Insel sind, bereit zum Foto! Und schon naht der nächste Höhepunkt: Der dunkle Strand von Reynisfjara mit seinen beeindruckenden Basaltsäulen - vielleicht treffen wir auf schlafende Seehunde? Oder auf versteinerte Trolle? Die Felsnadeln aus Basalt lassen unserer Fantasie freien Lauf. Gegen Abend erreichen wir unsere Unterkunft. (F, A)
3. Tag: Vatnajökull-Nationalpark
Heute steht der Skaftafell auf dem Programm, der Nationalpark im Nationalpark Vatnajökull. Über vom Winde verwehte Pisten fahren wir zu einem der schönsten Flecken der Insel. In der Ferne blitzt der Gipfel des Hvannadalshnúkur, Islands höchster Gipfel (2.119 m), vor uns liegen hügelige Wiesen. Der weiße Riese Vatnajökull, der größte Gletscher Europas, schiebt sich durch die Berge und bildet einen herrlichen Kontrast zur grünen Oase Skaftafell. Wir wandern durch Birkenhaine zum kleinen Svartifoss-Wasserfall. Nicht der Größte, aber dennoch eindrucksvoll! Der Pfad zum Aussichtspunkt Sjónarnípa ist eingerahmt von bunten Wildblumen und erscheint nahezu lieblich, im Vergleich zu den weitläufigen Schotterpisten unter uns. Eindrucksvoll sind auch die Verzweigungen des Gletscherflusses, die unermüdlich Sediment zum Meer spülen. (F, M)
4. Tag: Gletscherlagune Jökulsárlón und Liparitberge
Eiszeit! Die schwimmenden Eisberge auf dem Gletschersee Jökulsárlón gleiten eindrucksvoll durchs Wasser. Wo kommen sie her und wo schwimmen sie hin? Wir folgen dem Weg entlang der Lagune zum Diamond Beach und halten Ausschau nach Seehunden, die gelegentlich aus dem Wasser auftauchen. Wir lassen uns die frische Meeresluft um die Nase wehen und genießen die Stille - sofern die Seevögel Stille zulassen. Mit etwas Glück treffen wir auf Eisschollen, die hier gestrandet sind. Am Nachmittag fahren wir weiter bis zur Ostküste, Kurve um Kurve nähern wir uns den eisigen Fjorden. Wir schlängeln uns die Küstenstraße hinauf, neben uns die Felswand, unter uns das tosende Meer. Nördlich des Gletscherflusses Jökulsá í Lóni unternehmen wir eine Wanderung in der farbigen Liparitgegend, bevor wir schließlich bei Djupivogur, einem kleinen Fischerdorf, unser Quartier beziehen. (F)
5. Tag: Wanderung im Hallormsstaður-Wald und zum Hengifoss
Auf zum Lögurinn-See! Entweder über die Passstraße Öxi, oder über die Straße bei Breiddalur - je nach Wind und Wetter. Am Ende des Sees beginnt eines der größten Waldgebiete der Insel, Hallormsstaður. Wir schnüren unsere Wanderschuhe und nach einem kurzen Exkurs über das Leben des Waldes gehen wir weiter zum Wasserfall Hengifoss. Der Pfad führt stetig hinauf, die farbigen Felsschichten weisen den Weg: Splitter von Bergkristall, Doppelspat und Achat sorgen für bunte Kontraste am Boden. Nach einer genussvollen Rast steigen wir wieder ab und setzen unsere Fahrt Richtung Norden fort. Wir passieren Egilsstaðir, das Handelszentrum im Osten, und folgen dem Flusslauf des Héraðsvötn zum kleinen Ort Bakkagerði. Schnell wird uns klar, warum diese Gegend mit unzähligen Legenden und Mythen verbunden ist und wir freuen uns darauf, diese sagenhafte Region zu erkunden. (F, M)
6. Tag: Wanderung nach Brunavík
Wir machen uns auf den Weg zum Hafen von Bakkagerði. Vor der Küste liegt ein weiterer Vogelfelsen, der den brütenden Papageientauchern Heimat bietet. Von Mai bis Juli ist hier das schnatternde Treiben der putzigen Tiere zu beobachten. Anschließend schultern wir unseren Tagesrucksack und steigen langsam auf die Passhöhe Brunavikurskard. Schritt für Schritt in Richtung Aussicht: Unter uns liegt Bakkagerði und um uns herum ragen die Bergspitzen in den Himmel. Auch hier finden wir farbiges Ryolithgestein, das im Kontrast zu den schwarzen Basaltbergen der Dyrfjöll noch knalliger wirkt. Über einen schmalen Pfad geht es hinab in die Bucht Brunavík. Was hat es mit den Ruinen auf sich? Wer hat hier gelebt? Wir wandern weiter ins Innere des Tals und anschließend über den Bergpass Hofstrandarskarð zurück zu unserem Fahrzeug. Ab Ende August stehen abends die Chancen gut, Nordlichter sehen zu können. (F)
7. Tag: Erkundung des Lavafelds Krafla
Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und brechen auf: Wir durchqueren das weitläufige Jökuldalur-Tal und fahren durch die vegetationslose Steinwüste Jökuldalsheidi bis in die Krafla-Region. Wir wollen das 100 km lange Vulkansystem genauer erkunden und gehen über das Lavafeld. Der Boden dampft noch vom letzten Ausbruch des Vulkans Krafla, aus den Spalten steigt schwefliger Dampf und in den Pfuhlen blubbert der heiße Lehm. Die Natur hat ganze Arbeit geleistet, ein herrlicher Mix aus grünem Gras, schwarzer Lava und braunen Hügeln. Wir fahren weiter im Solfatarengebiet von Hverarönd, wo wir den heißen Atem der Erde spüren - im wahrsten Sinne des Wortes. Am späten Nachmittag erreichen wir den Mývatn-See, wo wir die folgenden Nächte verbringen. (F, A)
8. Tag: Wanderung im Mývatn-Gebiet
Rund um den "Mückensee" Mývatn gibt es eine Vielzahl an natürlichen Sehenswürdigkeiten. Der See mit seinem klaren Wasser ist nämlich nicht nur ein wichtiges Brutgebiet für viele Vogelarten, sondern auch für faszinierende, vulkanische Formationen bekannt. Der Vulkan Krafla, der Krater Viti, der Explosionskrater Hverfjall und die Pseudokrater von Skútustadir, gelten als die schönsten Vulkankegel weltweit. Wir werden zum Ausgangspunkt unserer Wanderung nach Dimmuborgir gebracht. Im Steinlabyrinth entdecken wir Fabeltiere, Elfen und Trolle und lauschen den Legenden um die "Tore" in den dunklen Felswänden. Durch die weiche Vulkanasche steigen wir auf den Hverfjall und genießen eine grandiose Aussicht über das Seengebiet. Unser nächster Halt ist die Grjótagjá-Spalte, die mit heißem Wasser gefüllt ist. Es ist viel los in diesem Gebiet - zumindest in vulkanischer Hinsicht. Von hier werden wir wieder abgeholt und zurück zu unserem Gästehaus gebracht. Wer nach dieser ausgiebigen Wanderung Lust auf ein heißes Bad verspürt, kann in den Naturbädern am Mývatn den Nachmittag ausklingen lassen (fakultativ, ca. 40,00 €). (F, M, A)
9. Tag: Jökulsárgljúfur-Schlucht und Dettifoss
Wir fahren zum Grand Canyon Islands: Die Schlucht Jökulsárgljúfur präsentiert sich gewaltig und eindrucksvoll, die vulkanischen Formen sind vielseitig. Unsere Route führt entlang des Jökulsá á Fjöllum, einem der längsten Flüsse Islands, der auf seiner Reise vom Vatnajökull bis ins Meer mehrere Wasserfälle freigibt. Dazu gehört auch der Dettifoss, Europas wasserreichster Wasserfall. Und wieder warten die Trolle auf uns: Im Vesturdalur erheben sich die Echofelsen majestätisch in den Himmel und aus dem Fluss ragen skurrile Felsformationen, die an erstarrte Trolle erinnern. Wir sehen auch ganze "Elfenburgen" und wandern durch liebliche Birkenwälder mit klaren Bächen. Mit etwas Glück erspähen wir die Falken, die in diesem Gebiet brüten. Augen auf! Nach unserer Wanderung besuchen wir das hufeisenförmige Tal Asbyrgi und lassen uns von der "sagenhaften" Natur inspirieren. Am Abend erreichen wir unser Gästehaus. (F, M, A)
10. Tag: Besuch von Akureyri und dem Glaumbaer Museum
Wieder zieht es uns ans tosende Wasser: Wir fahren zum Godafoss - wie kommt er zu seinem göttlichen Namen? Wir finden es heraus, bevor wir uns Akureyri genauer anschauen. Die "Hauptstadt des Nordens" liegt zwar fast am nördlichen Polarkreis, überrascht uns aber durch milde Temperaturen und recht große Bäume - zumindest für isländische Verhältnisse. Wir nehmen uns Zeit, diesen urigen Ort in Islands Norden zu erkunden und ein wenig "Stadtluft" zu schnuppern. Wir fahren weiter über den Öxnadalspass nach Glaumbaer. Kulturzeit! Wie haben die Isländer früher gewohnt? Wie haben sie in diesem rauen Klima gelebt? Und vor allem wovon? Nachdem im Museum Glaumbaer alle Fragen beantwortet sind, fahren wir erschöpft aber erfüllt in unsere abendliche Unterkunft. (F, M)
11. Tag: Wanderung auf der Halbinsel Snaefellsnes
Über verschiedene Passhöhen nehmen wir Kurs auf die Halbinsel Snaefellsnes. Die Landschaft wechselt ständig ihr Kleid, Fernblicke über weite Ebenen und langgezogene Fjorde wechseln sich ab. Unterwegs unternehmen wir eine Wanderung auf den Svörtuklettar mit herrlichen Blicken über Fjorde und die Halbinsel Snaefellsnes, wenn das Wetter mitspielt. Hier in diesem uralten Siedlungsgebiet Islands befindet sich auch die Heimat von Erik dem Roten. Wer Lust hat, kann nach der Wanderung noch in den Hot Pot springen, der gleich am Fuße des Berges sprudelt. Gegen Abend erreichen wir schließlich unsere Unterkunft auf der mystischen Halbinsel Snaefellsnes. (F, M)
12. Tag: Felsentore von Arnastapi
Heute umrunden wir die magische Halbinsel Snæfellsnes. Wir wandern auf mehreren kurzen Etappen entlang der Küste und erleben immer wieder neue Landschaftsformen. Das erste Stück führt uns von Djúpalónssandur nach Dritvik, einem "kraftvollen" Fischerort. Wer anheuern wollte musste buchstäblich stark sein - wer will sich beweisen? An der Südseite der Halbinsel genießen wir eine tolle Aussicht auf den Snaefellsjökull! Der 1.446 m hohe Vulkan gilt mit seiner strahlend-weißen Gletscherkappe als einer der schönsten Islands und ist nicht nur das Wahrzeichen der Halbinsel, sondern auch der Einstieg in das Erdinnere - zumindest wenn man Jules Vernes Romanhelden bei seiner "Reise zum Mittelpunkt der Erde" folgt! Wir folgen lieber der Küste bis Arnastapi und begutachten die Felsentore im Meer. Über uns kreisen die Seemöwen und Küstenschwalben. Schließlich wandern wir durch das Lavafeld Búðarhraun bei Búðir. Die kleine schwarze Kirche vor dem weißen Snæfellsnesgletscher im Hintergrund wirkt idyllisch - Island im Miniaturformat! (F, M)
13. Tag: Thingvellir Nationalpark, Geysir Strokkur und Reykjavik
Wir fahren noch einmal ins Inselinnere. Unser Ziel ist der Thingvellir Nationalpark, der uns tiefe Einblicke in die aktive Kontinentaldrift gibt. Aber nicht nur das, auch das erste Parlament tagte hier zwischen den Spalten. Wir tauchen kurz ein in die Geschichte und fahren dann weiter in die Natur. Im Hochthermalgebiet rund um den Geysir sprudeln die heißen Quellen aus der Erde. Der Geysir selbst ist zwar nicht mehr aktiv, dafür schießen die Wassermassen seines "kleinen Bruders" Strokkur noch bis zu 20 m in die Höhe. Immer genau im 15-Minuten-Takt? Wasser kann aber auch in die Tiefe stürzen, wie wir an Islands schönstem Wasserfall erleben. Über den Kaskaden des Gullfoss schwebt eine in allen Regenbogenfarben schimmernde Wasserdampfwolke - Kameras griffbereit. Am Abend haben wir dann noch Zeit für das nordische Flair der kleinen Metropole Reykjavik. In der Nacht fahren wir zum Flughafen Keflavik und treten die Heimreise an. (F)
14. Tag: Rückreise
Transfer zum Flughafen frühmorgens und Heimreise.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
A: Abendessen
M: Mittagessen
1. Tag: Anreise
Flug nach Keflavik. Nach der Ankunft werden wir nach Vogar zu unserer Unterkunft gebracht.
2. Tag: Seljalandsfoss, Skogafoss und Halbinsel Dyrhólaey
Auf zur Island-Umrundung! Wir lassen Reykjavik erst einmal links liegen und fahren durch die landwirtschaftlich genutzte Tiefebene in den Süden. Unterhalb des Vulkans Eyjafjallajökull rauscht der Seljalandsfoss in die Tiefe. Wir spazieren hinter dem Wasserfall hindurch und blicken durch den Wasserschleier ins weite Land - eine leichte Sprühdusche inklusive. Dann geht es weiter zum 60 m hohen Skogafoss, dessen Gischt bei Sonnenschein farbenfroh glitzert. Nach den Wasserfällen zieht es uns ans offene Meer: Wir fahren zur Halbinsel Dyrhólaey und werfen einen Blick auf die Felsenburg. Die Brandung hat im Laufe der Jahrtausende ganze Arbeit geleistet! Wir spazieren vom Leuchtturm hinab zum berühmten Vogelfelsen. Hoffentlich machen sich die putzigen Papageientaucher, die meist bis Anfang August auf der Insel sind, bereit zum Foto! Und schon naht der nächste Höhepunkt: Der dunkle Strand von Reynisfjara mit seinen beeindruckenden Basaltsäulen - vielleicht treffen wir auf schlafende Seehunde? Oder auf versteinerte Trolle? Die Felsnadeln aus Basalt lassen unserer Fantasie freien Lauf. Gegen Abend erreichen wir unsere Unterkunft. (F, A)
3. Tag: Vatnajökull-Nationalpark
Heute steht der Skaftafell auf dem Programm, der Nationalpark im Nationalpark Vatnajökull. Über vom Winde verwehte Pisten fahren wir zu einem der schönsten Flecken der Insel. In der Ferne blitzt der Gipfel des Hvannadalshnúkur, Islands höchster Gipfel (2.119 m), vor uns liegen hügelige Wiesen. Der weiße Riese Vatnajökull, der größte Gletscher Europas, schiebt sich durch die Berge und bildet einen herrlichen Kontrast zur grünen Oase Skaftafell. Wir wandern durch Birkenhaine zum kleinen Svartifoss-Wasserfall. Nicht der Größte, aber dennoch eindrucksvoll! Der Pfad zum Aussichtspunkt Sjónarnípa ist eingerahmt von bunten Wildblumen und erscheint nahezu lieblich, im Vergleich zu den weitläufigen Schotterpisten unter uns. Eindrucksvoll sind auch die Verzweigungen des Gletscherflusses, die unermüdlich Sediment zum Meer spülen. (F, M)
4. Tag: Gletscherlagune Jökulsárlón und Liparitberge
Eiszeit! Die schwimmenden Eisberge auf dem Gletschersee Jökulsárlón gleiten eindrucksvoll durchs Wasser. Wo kommen sie her und wo schwimmen sie hin? Wir folgen dem Weg entlang der Lagune zum Diamond Beach und halten Ausschau nach Seehunden, die gelegentlich aus dem Wasser auftauchen. Wir lassen uns die frische Meeresluft um die Nase wehen und genießen die Stille - sofern die Seevögel Stille zulassen. Mit etwas Glück treffen wir auf Eisschollen, die hier gestrandet sind. Am Nachmittag fahren wir weiter bis zur Ostküste, Kurve um Kurve nähern wir uns den eisigen Fjorden. Wir schlängeln uns die Küstenstraße hinauf, neben uns die Felswand, unter uns das tosende Meer. Nördlich des Gletscherflusses Jökulsá í Lóni unternehmen wir eine Wanderung in der farbigen Liparitgegend, bevor wir schließlich bei Djupivogur, einem kleinen Fischerdorf, unser Quartier beziehen. (F)
5. Tag: Wanderung im Hallormsstaður-Wald und zum Hengifoss
Auf zum Lögurinn-See! Entweder über die Passstraße Öxi, oder über die Straße bei Breiddalur - je nach Wind und Wetter. Am Ende des Sees beginnt eines der größten Waldgebiete der Insel, Hallormsstaður. Wir schnüren unsere Wanderschuhe und nach einem kurzen Exkurs über das Leben des Waldes gehen wir weiter zum Wasserfall Hengifoss. Der Pfad führt stetig hinauf, die farbigen Felsschichten weisen den Weg: Splitter von Bergkristall, Doppelspat und Achat sorgen für bunte Kontraste am Boden. Nach einer genussvollen Rast steigen wir wieder ab und setzen unsere Fahrt Richtung Norden fort. Wir passieren Egilsstaðir, das Handelszentrum im Osten, und folgen dem Flusslauf des Héraðsvötn zum kleinen Ort Bakkagerði. Schnell wird uns klar, warum diese Gegend mit unzähligen Legenden und Mythen verbunden ist und wir freuen uns darauf, diese sagenhafte Region zu erkunden. (F, M)
6. Tag: Wanderung nach Brunavík
Wir machen uns auf den Weg zum Hafen von Bakkagerði. Vor der Küste liegt ein weiterer Vogelfelsen, der den brütenden Papageientauchern Heimat bietet. Von Mai bis Juli ist hier das schnatternde Treiben der putzigen Tiere zu beobachten. Anschließend schultern wir unseren Tagesrucksack und steigen langsam auf die Passhöhe Brunavikurskard. Schritt für Schritt in Richtung Aussicht: Unter uns liegt Bakkagerði und um uns herum ragen die Bergspitzen in den Himmel. Auch hier finden wir farbiges Ryolithgestein, das im Kontrast zu den schwarzen Basaltbergen der Dyrfjöll noch knalliger wirkt. Über einen schmalen Pfad geht es hinab in die Bucht Brunavík. Was hat es mit den Ruinen auf sich? Wer hat hier gelebt? Wir wandern weiter ins Innere des Tals und anschließend über den Bergpass Hofstrandarskarð zurück zu unserem Fahrzeug. Ab Ende August stehen abends die Chancen gut, Nordlichter sehen zu können. (F)
7. Tag: Erkundung des Lavafelds Krafla
Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und brechen auf: Wir durchqueren das weitläufige Jökuldalur-Tal und fahren durch die vegetationslose Steinwüste Jökuldalsheidi bis in die Krafla-Region. Wir wollen das 100 km lange Vulkansystem genauer erkunden und gehen über das Lavafeld. Der Boden dampft noch vom letzten Ausbruch des Vulkans Krafla, aus den Spalten steigt schwefliger Dampf und in den Pfuhlen blubbert der heiße Lehm. Die Natur hat ganze Arbeit geleistet, ein herrlicher Mix aus grünem Gras, schwarzer Lava und braunen Hügeln. Wir fahren weiter im Solfatarengebiet von Hverarönd, wo wir den heißen Atem der Erde spüren - im wahrsten Sinne des Wortes. Am späten Nachmittag erreichen wir den Mývatn-See, wo wir die folgenden Nächte verbringen. (F, A)
8. Tag: Wanderung im Mývatn-Gebiet
Rund um den "Mückensee" Mývatn gibt es eine Vielzahl an natürlichen Sehenswürdigkeiten. Der See mit seinem klaren Wasser ist nämlich nicht nur ein wichtiges Brutgebiet für viele Vogelarten, sondern auch für faszinierende, vulkanische Formationen bekannt. Der Vulkan Krafla, der Krater Viti, der Explosionskrater Hverfjall und die Pseudokrater von Skútustadir, gelten als die schönsten Vulkankegel weltweit. Wir werden zum Ausgangspunkt unserer Wanderung nach Dimmuborgir gebracht. Im Steinlabyrinth entdecken wir Fabeltiere, Elfen und Trolle und lauschen den Legenden um die "Tore" in den dunklen Felswänden. Durch die weiche Vulkanasche steigen wir auf den Hverfjall und genießen eine grandiose Aussicht über das Seengebiet. Unser nächster Halt ist die Grjótagjá-Spalte, die mit heißem Wasser gefüllt ist. Es ist viel los in diesem Gebiet - zumindest in vulkanischer Hinsicht. Von hier werden wir wieder abgeholt und zurück zu unserem Gästehaus gebracht. Wer nach dieser ausgiebigen Wanderung Lust auf ein heißes Bad verspürt, kann in den Naturbädern am Mývatn den Nachmittag ausklingen lassen (fakultativ, ca. 40,00 €). (F, M, A)
9. Tag: Jökulsárgljúfur-Schlucht und Dettifoss
Wir fahren zum Grand Canyon Islands: Die Schlucht Jökulsárgljúfur präsentiert sich gewaltig und eindrucksvoll, die vulkanischen Formen sind vielseitig. Unsere Route führt entlang des Jökulsá á Fjöllum, einem der längsten Flüsse Islands, der auf seiner Reise vom Vatnajökull bis ins Meer mehrere Wasserfälle freigibt. Dazu gehört auch der Dettifoss, Europas wasserreichster Wasserfall. Und wieder warten die Trolle auf uns: Im Vesturdalur erheben sich die Echofelsen majestätisch in den Himmel und aus dem Fluss ragen skurrile Felsformationen, die an erstarrte Trolle erinnern. Wir sehen auch ganze "Elfenburgen" und wandern durch liebliche Birkenwälder mit klaren Bächen. Mit etwas Glück erspähen wir die Falken, die in diesem Gebiet brüten. Augen auf! Nach unserer Wanderung besuchen wir das hufeisenförmige Tal Asbyrgi und lassen uns von der "sagenhaften" Natur inspirieren. Am Abend erreichen wir unser Gästehaus. (F, M, A)
10. Tag: Besuch von Akureyri und dem Glaumbaer Museum
Wieder zieht es uns ans tosende Wasser: Wir fahren zum Godafoss - wie kommt er zu seinem göttlichen Namen? Wir finden es heraus, bevor wir uns Akureyri genauer anschauen. Die "Hauptstadt des Nordens" liegt zwar fast am nördlichen Polarkreis, überrascht uns aber durch milde Temperaturen und recht große Bäume - zumindest für isländische Verhältnisse. Wir nehmen uns Zeit, diesen urigen Ort in Islands Norden zu erkunden und ein wenig "Stadtluft" zu schnuppern. Wir fahren weiter über den Öxnadalspass nach Glaumbaer. Kulturzeit! Wie haben die Isländer früher gewohnt? Wie haben sie in diesem rauen Klima gelebt? Und vor allem wovon? Nachdem im Museum Glaumbaer alle Fragen beantwortet sind, fahren wir erschöpft aber erfüllt in unsere abendliche Unterkunft. (F, M)
11. Tag: Wanderung auf der Halbinsel Snaefellsnes
Über verschiedene Passhöhen nehmen wir Kurs auf die Halbinsel Snaefellsnes. Die Landschaft wechselt ständig ihr Kleid, Fernblicke über weite Ebenen und langgezogene Fjorde wechseln sich ab. Unterwegs unternehmen wir eine Wanderung auf den Svörtuklettar mit herrlichen Blicken über Fjorde und die Halbinsel Snaefellsnes, wenn das Wetter mitspielt. Hier in diesem uralten Siedlungsgebiet Islands befindet sich auch die Heimat von Erik dem Roten. Wer Lust hat, kann nach der Wanderung noch in den Hot Pot springen, der gleich am Fuße des Berges sprudelt. Gegen Abend erreichen wir schließlich unsere Unterkunft auf der mystischen Halbinsel Snaefellsnes. (F, M)
12. Tag: Felsentore von Arnastapi
Heute umrunden wir die magische Halbinsel Snæfellsnes. Wir wandern auf mehreren kurzen Etappen entlang der Küste und erleben immer wieder neue Landschaftsformen. Das erste Stück führt uns von Djúpalónssandur nach Dritvik, einem "kraftvollen" Fischerort. Wer anheuern wollte musste buchstäblich stark sein - wer will sich beweisen? An der Südseite der Halbinsel genießen wir eine tolle Aussicht auf den Snaefellsjökull! Der 1.446 m hohe Vulkan gilt mit seiner strahlend-weißen Gletscherkappe als einer der schönsten Islands und ist nicht nur das Wahrzeichen der Halbinsel, sondern auch der Einstieg in das Erdinnere - zumindest wenn man Jules Vernes Romanhelden bei seiner "Reise zum Mittelpunkt der Erde" folgt! Wir folgen lieber der Küste bis Arnastapi und begutachten die Felsentore im Meer. Über uns kreisen die Seemöwen und Küstenschwalben. Schließlich wandern wir durch das Lavafeld Búðarhraun bei Búðir. Die kleine schwarze Kirche vor dem weißen Snæfellsnesgletscher im Hintergrund wirkt idyllisch - Island im Miniaturformat! (F, M)
13. Tag: Thingvellir Nationalpark, Geysir Strokkur und Reykjavik
Wir fahren noch einmal ins Inselinnere. Unser Ziel ist der Thingvellir Nationalpark, der uns tiefe Einblicke in die aktive Kontinentaldrift gibt. Aber nicht nur das, auch das erste Parlament tagte hier zwischen den Spalten. Wir tauchen kurz ein in die Geschichte und fahren dann weiter in die Natur. Im Hochthermalgebiet rund um den Geysir sprudeln die heißen Quellen aus der Erde. Der Geysir selbst ist zwar nicht mehr aktiv, dafür schießen die Wassermassen seines "kleinen Bruders" Strokkur noch bis zu 20 m in die Höhe. Immer genau im 15-Minuten-Takt? Wasser kann aber auch in die Tiefe stürzen, wie wir an Islands schönstem Wasserfall erleben. Über den Kaskaden des Gullfoss schwebt eine in allen Regenbogenfarben schimmernde Wasserdampfwolke - Kameras griffbereit. Am Abend haben wir dann noch Zeit für das nordische Flair der kleinen Metropole Reykjavik. In der Nacht fahren wir zum Flughafen Keflavik und treten die Heimreise an. (F)
14. Tag: Rückreise
Transfer zum Flughafen frühmorgens und Heimreise.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
A: Abendessen
M: Mittagessen
Inklusivleistungen
- Lokale, deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Keflavik
- Linienflug mit Icelandair (Economy, Tarifklasse I) von Frankfurt nach Keflavik und zurück, nach Verfügbarkeit
- Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 95 €)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 13 x in Gästehäusern mit Gemeinschaftsbad
- 12 x Frühstück, 7 x Mittagessen, 4 x Abendessen
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 500 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Vagar | 1 | HE-16AF |
Charakter & Anforderungen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 8
Teilnehmer max: 12
06.07.2026 - 19.07.2026ab € 5.485,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 8
Teilnehmer max: 12
27.07.2026 - 09.08.2026ab € 5.485,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 8
Teilnehmer max: 12
07.09.2026 - 20.09.2026ab € 5.145,00
Andere Reisen im Land
Island
Seite drucken