Hauser exkursionen - Pakistan - Snow Lake Trek mit Michael Beek
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 294613 Reisedauer: 21 Tage Reiseland:
Pakistan Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
1 Termine im Zeitraum vom
11.07.2026 - 11.07.2026
11.07.2026 - 11.07.2026
ab € 5.890
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Trekkingreise zum Gletscherbecken des Snow Lake mit Überschreitung des Hispar LaMartin Conway, britischer Politiker und Bergsteiger, erkundete im Jahre 1892 als einer der ersten ausländischen Besucher den Snow Lake im Karakorum-Gebirge. Den Blick vom Hispar-Pass auf das riesige Gletscherbecken beschrieb er mit folgenden Worten: "Jenseits allen Vergleichs die schönste Aussicht auf Berge, die ich je gesehen habe, und ich glaube nicht, dass es auf der Welt eine schönere geben kann." Wir machen uns gemeinsam mit Michael Beek, Pakistan-Experte und Autor des Reiseführers "Pakistan", auf, den Snow Lake mit eigenen Augen zu sehen. Das Trekking beginnt in Askole, dem letzten Dorf im Braldu-Tal, und führt von dort direkt in die Gletscherzone. Entlang der mächtigen Eiskörper der beiden Gletscher Biafo und Hispar, die zusammen über 100 Kilometer Länge umfassen, bahnen wir uns abseits jeglicher Pfade den Weg über Geröll, Eis und Moränen. Dabei öffnet sich der Blick auf zahlreiche, spektakuläre Gipfel, wie die des Baintha Brakk (Ogre), des Latok und des Kanyut Sar. Unsere Lager schlagen wir auf Wiesen am Gletscherrand, zwischen Felsen oder auch direkt auf Eis und Schnee am Hispar-Pass auf. Mit etwas Glück erleben wir das besondere Schauspiel von zum Sonnenaufgang im Morgenlicht erglühenden Bergspitzen. Die raue Schönheit der Landschaft wird uns einiges abverlangen, aber sie sorgt genauso für unvergessliche Momente und Erinnerungen. 2006, 2012 und 2018 durchquerte Michael Beek das Karakorum-Gebirge von Nord nach Süd. Kaum jemand kennt den Karakorum so gut wie er. Der Snow Lake im Herzen des Gebirges war dabei der absolute Höhepunkt. Uns erwartet eine Trekkingtour mit Pioniercharakter in eine der fantastischsten Hochgebirgslandschaften unserer Erde, in die nur sehr wenige Menschen vor uns gelangt sind.
Highlights
- 11-tägiges Zelt-Trekking (5 - 8 Std. täglich)
- Das Gletscherbecken Snow Lake und den Pass Hispar La (5.150 m) überschreiten
- Eine Vielzahl an spektakulären Gipfeln, darunter Baintha Brakk (Ogre) und Latok, erspähen
- Über die mächtigen Gletscher Biafo und Hispar trekken
- Im grünen Hunzatal den alten Palast des letzten Königs von Hunza besuchen
- In Islamabad die Faisal-Moschee bewundern und über den Basar streifen
- Mit unserem Besuch Einkommen im entlegenen Gilgit-Baltistan fördern
Verlauf:
1. Tag: Anreise nach Pakistan
Linienflug nach Islamabad mit Ankunft am nächsten Tag.
2. Tag: Ankunft in Islamabad und Weiterflug nach Skardu
Am frühen Morgen landen wir in Islamabad. Wir werden in der Ankunftshalle von unserer Reiseleitung erwartet. Per Inlandsflug geht es in den Norden Pakistans nach Skardu (2.300 m). Nach dem Transfer zum Hotel, steht uns der restliche Tag zur freien Verfügung. Es empfiehlt sich dem Basar im Ort einen Besuch abzustatten. Sollte der Inlandsflug aufgrund von schlechtem Wetter annulliert werden, erfolgt ein Transfer von Islamabad per Kleinbus über die Ortschaft Naran, in der wir eine Mittagspause einlegen, nach Chilas (Fahrzeit ca. 8-9 Std., 380 km). Dort übernachten wir im Shangrila Hotel. Auf dieser Route überqueren wir den Babusar-Pass (4.173 m), von dem aus bei guter Sicht der Nanga Parbat (8.125 m) zu sehen ist, und folgen von dort dem Fluss Thak in Richtung Norden zum Tal des Indus. Bei Chilas treffen wir auf den Karakorum Highway. Sollte diese Route aufgrund von Straßenarbeiten oder sonstigen Sperrungen nicht möglich sein, wählen wir den Weg über den Karakorum Highway und die Chattar-Hochebene nach Kohistan (ca. 9-10 Stunden, 460 km). Stromaufwärts folgen wir der wüstenartigen Indus-Schlucht über Besham bis nach Chilas. Bei guter Sicht ist etwa 12 km vor dem Talort auch hier die Westwand des 8.125 m hohen Nanga Parbat zu sehen. (F, M, A)
3. Tag: Skardu
Der heutige Tag steht für letzte Vorbereitungen für das Trekkings zur Verfügung. Sind diese erledigt, können wir einen Ausflug zum Kharpocho Fort, einer Festungsruine mit tollem Ausblick auf das Tal und die umliegenden Berge, unternehmen. Ist gestern ein Fahrzeugtransfer nach Chilas erfolgt, geht es heute per Busfahrt weiter über den Karakorum Highway nach Skardu (Fahrzeit ca. 8 Std., 270 km). Die 1978 eingeweihte Straße folgt größtenteils dem Lauf der historischen Seidenstraße durch den Karakorum auf den Khunjerab-Pass und durch den Pamir hinab an den Westrand der Taklamakan-Wüste bis Kashgar. Nachdem wir den Indus über die Raikhot-Brücke (1.200 m) überquert haben, sehen wir bei Talichi den Nanga Parbat von seiner Nordseite, der Diamir-Flanke. Beim sog. "Pamir-Knoten" verlassen wir den Highway und folgen der 170 km langen Straße entlang dem Indus nach Osten. (F, M, A)
4. Tag: Fahrt nach Askole
Per Jeep fahren wir das Shigar-Tal hinauf. Vor Dassu biegen wir ins Braldu-Tal ab. Am Ortsrand von Askole (3.050 m) verbringen wir am Ausgangspunkt des Trekkings unsere erste Nacht in Zelten. (F, M, A)
5. Tag: Trekkingstart - Wanderung zum Camp Namla
Unser Trekking beginnt auf der Route, die auch zum K2-Basislager führt. Von Askole geht es zusammen mit unseren Trägern am Braldu-Fluß entlang, bevor wir nach Nordwesten zum Biafo-Gletscher abbiegen. Der Weg steigt über eine Schulter an, um die linke Moräne zu erreichen, und führt dann hinunter zum Gletscher und zu dessen linken Ufer, wo wir hinter einer Seitenmoräne das grasbewachsene Camp Namla in einer Höhe von ca. 3.650 m erreichen. (F, M, A)
6. Tag: Wanderung zum Camp Baintha
Weiter geht es über den Gletscher und loses Gestein oder blankes Eis hinauf. In der Gletschermitte gestaltet sich das Vorankommen auf einer breiten Eisstraße recht einfach. Unterwegs sehen wir auch schon die mächtigen Gipfel der Latok-Gruppe, deren höchste Spitze 7.145 m misst. Nach Querung zum rechten Gletscherrand, schlagen wir unserer Lager auf ca. 3.980 m wieder auf einer Grasfläche auf. (F, M, A)
7. Tag: Rasttag am Camp Baintha
Der Tag dient zum Akklimatisieren. Das bedeutet Ausruhen, lesen, die nähere Umgebung erkunden. Wir sind umgeben von gewaltigen Berggipfeln, die alle zwischen 6.000 und 7.000 m hoch sind. (F, M, A)
8. Tag: Wanderung zum Camp Marphogoro
Wir verabschieden uns von der grünen Oase Baintha. Ab jetzt werden wir uns für die nächsten Tage nur noch umringt von Eis und Fels bewegen. Nachdem wir den Weg zurück auf den Gletscher gemeistert haben, gestaltet sich das Gehen auf dem Gletscher wieder recht komfortabel. Wir müssen allerdings auf Spalten achten und gehen daher je nach herrschenden Bedingungen meist in Seilschaft. Unterwegs bietet sich uns in einem Seitental ein toller Blick auf den Baintha Brakk (Ogre) mit seinen 7.813 m Höhe und die Latok-Gruppe. Auf ca. 4.580 m erreichen wir schließlich unseren Lagerplatz. (F, M, A)
9. Tag: Wanderung zum Snow Lake
Heute erreichen wir den Snow Lake, ein riesiges Gletscherbecken, umrahmt von Siebentausendern und etwa 16 km breit. Seinen Namen erhielt der Snow Lake von Martin Conway, einem britischen Politiker und Bergsteiger, im Jahre 1892. Er beschrieb das Gebiet erstmals in seinem Buch "Climbing and Exploration in the Karakoram-Himalayas". Mit etwas Glück ist der Schnee heute so gepresst, dass wir nur wenig einsinken. Ist davon auszugehen, dass er zu schnell weich wird, müssen wir sehr früh am Morgen aufbrechen. Unser heutiges Lager liegt am Fuße des Hispar-Pass am Rande des gigantischen Gletscherbeckens in einer Höhe von ca. 4.800 m. (F, M, A)
10. Tag: Wanderung zum Hispar La
Der Aufstieg zum Pass steht an. Vom Snow Lake geht es mäßig steil hinauf zum Hispar La (5.150 m). Der Pass markiert den Übergang vom Biafo- zum Hispar-Gletscher, zwei der gewaltigsten Eisströme im Karakorum. Die Aussicht von der Passhöhe – etwas unterhalb werden wir Zelten - ist ein Höhepunkt des Trekkings. (F, M, A)
11. Tag: Wanderung zum Camp Khani Basa
Früh geht es auf der rechten Seitenmoräne entlang zum Khani-Basa-Gletscher, nach dessen Querung wir schließlich das grüne Lager Khani Basa (4.500 m) auf der gegenüberliegenden Gletschermoräne erreichen. Vom Camp sieht man den eindrucksvollen Kanjut Sar (7.760 m.), der hoch über dem Khani-Basa-Gletscher thront. (F, M, A)
12. Tag: Wanderung zum Camp Yutmaru
Ein anstrengender Tag steht uns bevor. Wir queren den Khani-Basa-Gletscher und bewegen uns zwischen Eiswänden talwärts. Über eine Reihe von Moränenkämmen, loses Geröll und Gletscherbäche erreichen wir das Camp Yutmaru (4.300 m). Bei guter Sicht können wir erneut den Gipfel des Kanjut Sar bestaunen. Gegenüber des Hispar-Gletschers sehen wir die gewaltigen Abstürze der Balchish Range. (F, M, A)
13. Tag: Wanderung zum Camp Bhitanmal
Heute bahnen wir uns den Weg über den Yutmaru-Gletscher. Spektakuläre Ausblicke gibt es immer wieder zurück auf den Hispar-Pass und, wenn das Wetter mitspielt, erblicken wir auch den Kunyang Chish, mit 7.852 m einer der höchsten Karakorum-Gipfel. Am Nachmittag erreichen wir das auf einer Wiese gelegene Camp Bhitanmal. (F, M, A)
14. Tag: Wanderung nach Faling Chhish
Noch einmal heißt es einen Gletscher queren, diesmal den Khunyang-Gletscher. Der Weg verläuft steil an der Seitenmoräne entlang. Wir gelangen schließlich zu den Hochweiden von Faling Chhish, wo die Bauern der Ortschaft Hispar im Sommer ihre Viehherden weiden lassen. (F, M, A)
15. Tag: Trekkingabschluss in Hispar
Unser Weg führt weiter das Tal hinunter. Im Süden sieht man nun die Gletscher- und Felsabbrüche des Spantik, ein sehr schöner und oft bestiegener Siebentausender. Wir überqueren eine Brücke über den Fluss Hispar, und erreichen schließlich das gleichnamige Dorf auf ca. 3.400 m, wo wir zum letzten Mal unsere Zelte aufbauen. (F, M, A)
16. Tag: Fahrt nach Karimabad
Je nach Straßenzustand starten wir den Transfer nach Karimabad (2.450 m) direkt vom Dorf Hispar aus oder müssen den Fahrzeugen etwas entgegen laufen. Im Hunzatal angekommen, haben hier Zeit uns auszuruhen. Wer möchte, kann auf eigene Faust die Festungen von Baltit und Altit – beides ehemalige Residenzen der Hunza-Könige – besichtigen oder dem Basar in Karimabad einen Besuch abstatten. (F, M, A)
17. Tag: Fahrt nach Chilas
Nach dem Frühstück beginnt unsere Rückfahrt nach Süden. Unser heutiges Etappenziel ist Chilas im Industal. (F, M, A)
18. Tag: Fahrt nach Islamabad
Wir fahren bevorzugt über den Babusar-Pass nach Naran und von dort durch das Kaghan-Tal nach Islamabad zurück. Sollte diese Route nicht möglich sein, geht es alternativ über den Karakorum Highway und die Ortschaft Besham zurück. Am späten Nachmittag treffen wir in Islamabad ein und können uns in unserem Hotel ausruhen. (F, M)
19. Tag: Erkundung von Islamabad oder Rawalpindi
Der heutige Tag steht für Besichtigungen in Islamabad zur Verfügung. Es empfiehlt sich ein Besuch der Faisal-Moschee und des Rajah-Basars in Rawalpindi. (F)
20. Tag: Islamabad
Der Tag steht zur freien Verfügung. Wir checken am späten Nachmittag im Hotel aus, für die Gruppe verbleiben zwei Tageszimmer zur Nutzung. Unser Gepäck lassen wir dort verstaut und essen gemeinsam in Islamabad zu Abend. Gegen 0:30 Uhr fahren wir zum Flughafen. (F)
21. Tag: Heimreise
Nachts werden wir zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug an.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
M: Mittagessen
A: Abendessen
1. Tag: Anreise nach Pakistan
Linienflug nach Islamabad mit Ankunft am nächsten Tag.
2. Tag: Ankunft in Islamabad und Weiterflug nach Skardu
Am frühen Morgen landen wir in Islamabad. Wir werden in der Ankunftshalle von unserer Reiseleitung erwartet. Per Inlandsflug geht es in den Norden Pakistans nach Skardu (2.300 m). Nach dem Transfer zum Hotel, steht uns der restliche Tag zur freien Verfügung. Es empfiehlt sich dem Basar im Ort einen Besuch abzustatten. Sollte der Inlandsflug aufgrund von schlechtem Wetter annulliert werden, erfolgt ein Transfer von Islamabad per Kleinbus über die Ortschaft Naran, in der wir eine Mittagspause einlegen, nach Chilas (Fahrzeit ca. 8-9 Std., 380 km). Dort übernachten wir im Shangrila Hotel. Auf dieser Route überqueren wir den Babusar-Pass (4.173 m), von dem aus bei guter Sicht der Nanga Parbat (8.125 m) zu sehen ist, und folgen von dort dem Fluss Thak in Richtung Norden zum Tal des Indus. Bei Chilas treffen wir auf den Karakorum Highway. Sollte diese Route aufgrund von Straßenarbeiten oder sonstigen Sperrungen nicht möglich sein, wählen wir den Weg über den Karakorum Highway und die Chattar-Hochebene nach Kohistan (ca. 9-10 Stunden, 460 km). Stromaufwärts folgen wir der wüstenartigen Indus-Schlucht über Besham bis nach Chilas. Bei guter Sicht ist etwa 12 km vor dem Talort auch hier die Westwand des 8.125 m hohen Nanga Parbat zu sehen. (F, M, A)
3. Tag: Skardu
Der heutige Tag steht für letzte Vorbereitungen für das Trekkings zur Verfügung. Sind diese erledigt, können wir einen Ausflug zum Kharpocho Fort, einer Festungsruine mit tollem Ausblick auf das Tal und die umliegenden Berge, unternehmen. Ist gestern ein Fahrzeugtransfer nach Chilas erfolgt, geht es heute per Busfahrt weiter über den Karakorum Highway nach Skardu (Fahrzeit ca. 8 Std., 270 km). Die 1978 eingeweihte Straße folgt größtenteils dem Lauf der historischen Seidenstraße durch den Karakorum auf den Khunjerab-Pass und durch den Pamir hinab an den Westrand der Taklamakan-Wüste bis Kashgar. Nachdem wir den Indus über die Raikhot-Brücke (1.200 m) überquert haben, sehen wir bei Talichi den Nanga Parbat von seiner Nordseite, der Diamir-Flanke. Beim sog. "Pamir-Knoten" verlassen wir den Highway und folgen der 170 km langen Straße entlang dem Indus nach Osten. (F, M, A)
4. Tag: Fahrt nach Askole
Per Jeep fahren wir das Shigar-Tal hinauf. Vor Dassu biegen wir ins Braldu-Tal ab. Am Ortsrand von Askole (3.050 m) verbringen wir am Ausgangspunkt des Trekkings unsere erste Nacht in Zelten. (F, M, A)
5. Tag: Trekkingstart - Wanderung zum Camp Namla
Unser Trekking beginnt auf der Route, die auch zum K2-Basislager führt. Von Askole geht es zusammen mit unseren Trägern am Braldu-Fluß entlang, bevor wir nach Nordwesten zum Biafo-Gletscher abbiegen. Der Weg steigt über eine Schulter an, um die linke Moräne zu erreichen, und führt dann hinunter zum Gletscher und zu dessen linken Ufer, wo wir hinter einer Seitenmoräne das grasbewachsene Camp Namla in einer Höhe von ca. 3.650 m erreichen. (F, M, A)
6. Tag: Wanderung zum Camp Baintha
Weiter geht es über den Gletscher und loses Gestein oder blankes Eis hinauf. In der Gletschermitte gestaltet sich das Vorankommen auf einer breiten Eisstraße recht einfach. Unterwegs sehen wir auch schon die mächtigen Gipfel der Latok-Gruppe, deren höchste Spitze 7.145 m misst. Nach Querung zum rechten Gletscherrand, schlagen wir unserer Lager auf ca. 3.980 m wieder auf einer Grasfläche auf. (F, M, A)
7. Tag: Rasttag am Camp Baintha
Der Tag dient zum Akklimatisieren. Das bedeutet Ausruhen, lesen, die nähere Umgebung erkunden. Wir sind umgeben von gewaltigen Berggipfeln, die alle zwischen 6.000 und 7.000 m hoch sind. (F, M, A)
8. Tag: Wanderung zum Camp Marphogoro
Wir verabschieden uns von der grünen Oase Baintha. Ab jetzt werden wir uns für die nächsten Tage nur noch umringt von Eis und Fels bewegen. Nachdem wir den Weg zurück auf den Gletscher gemeistert haben, gestaltet sich das Gehen auf dem Gletscher wieder recht komfortabel. Wir müssen allerdings auf Spalten achten und gehen daher je nach herrschenden Bedingungen meist in Seilschaft. Unterwegs bietet sich uns in einem Seitental ein toller Blick auf den Baintha Brakk (Ogre) mit seinen 7.813 m Höhe und die Latok-Gruppe. Auf ca. 4.580 m erreichen wir schließlich unseren Lagerplatz. (F, M, A)
9. Tag: Wanderung zum Snow Lake
Heute erreichen wir den Snow Lake, ein riesiges Gletscherbecken, umrahmt von Siebentausendern und etwa 16 km breit. Seinen Namen erhielt der Snow Lake von Martin Conway, einem britischen Politiker und Bergsteiger, im Jahre 1892. Er beschrieb das Gebiet erstmals in seinem Buch "Climbing and Exploration in the Karakoram-Himalayas". Mit etwas Glück ist der Schnee heute so gepresst, dass wir nur wenig einsinken. Ist davon auszugehen, dass er zu schnell weich wird, müssen wir sehr früh am Morgen aufbrechen. Unser heutiges Lager liegt am Fuße des Hispar-Pass am Rande des gigantischen Gletscherbeckens in einer Höhe von ca. 4.800 m. (F, M, A)
10. Tag: Wanderung zum Hispar La
Der Aufstieg zum Pass steht an. Vom Snow Lake geht es mäßig steil hinauf zum Hispar La (5.150 m). Der Pass markiert den Übergang vom Biafo- zum Hispar-Gletscher, zwei der gewaltigsten Eisströme im Karakorum. Die Aussicht von der Passhöhe – etwas unterhalb werden wir Zelten - ist ein Höhepunkt des Trekkings. (F, M, A)
11. Tag: Wanderung zum Camp Khani Basa
Früh geht es auf der rechten Seitenmoräne entlang zum Khani-Basa-Gletscher, nach dessen Querung wir schließlich das grüne Lager Khani Basa (4.500 m) auf der gegenüberliegenden Gletschermoräne erreichen. Vom Camp sieht man den eindrucksvollen Kanjut Sar (7.760 m.), der hoch über dem Khani-Basa-Gletscher thront. (F, M, A)
12. Tag: Wanderung zum Camp Yutmaru
Ein anstrengender Tag steht uns bevor. Wir queren den Khani-Basa-Gletscher und bewegen uns zwischen Eiswänden talwärts. Über eine Reihe von Moränenkämmen, loses Geröll und Gletscherbäche erreichen wir das Camp Yutmaru (4.300 m). Bei guter Sicht können wir erneut den Gipfel des Kanjut Sar bestaunen. Gegenüber des Hispar-Gletschers sehen wir die gewaltigen Abstürze der Balchish Range. (F, M, A)
13. Tag: Wanderung zum Camp Bhitanmal
Heute bahnen wir uns den Weg über den Yutmaru-Gletscher. Spektakuläre Ausblicke gibt es immer wieder zurück auf den Hispar-Pass und, wenn das Wetter mitspielt, erblicken wir auch den Kunyang Chish, mit 7.852 m einer der höchsten Karakorum-Gipfel. Am Nachmittag erreichen wir das auf einer Wiese gelegene Camp Bhitanmal. (F, M, A)
14. Tag: Wanderung nach Faling Chhish
Noch einmal heißt es einen Gletscher queren, diesmal den Khunyang-Gletscher. Der Weg verläuft steil an der Seitenmoräne entlang. Wir gelangen schließlich zu den Hochweiden von Faling Chhish, wo die Bauern der Ortschaft Hispar im Sommer ihre Viehherden weiden lassen. (F, M, A)
15. Tag: Trekkingabschluss in Hispar
Unser Weg führt weiter das Tal hinunter. Im Süden sieht man nun die Gletscher- und Felsabbrüche des Spantik, ein sehr schöner und oft bestiegener Siebentausender. Wir überqueren eine Brücke über den Fluss Hispar, und erreichen schließlich das gleichnamige Dorf auf ca. 3.400 m, wo wir zum letzten Mal unsere Zelte aufbauen. (F, M, A)
16. Tag: Fahrt nach Karimabad
Je nach Straßenzustand starten wir den Transfer nach Karimabad (2.450 m) direkt vom Dorf Hispar aus oder müssen den Fahrzeugen etwas entgegen laufen. Im Hunzatal angekommen, haben hier Zeit uns auszuruhen. Wer möchte, kann auf eigene Faust die Festungen von Baltit und Altit – beides ehemalige Residenzen der Hunza-Könige – besichtigen oder dem Basar in Karimabad einen Besuch abstatten. (F, M, A)
17. Tag: Fahrt nach Chilas
Nach dem Frühstück beginnt unsere Rückfahrt nach Süden. Unser heutiges Etappenziel ist Chilas im Industal. (F, M, A)
18. Tag: Fahrt nach Islamabad
Wir fahren bevorzugt über den Babusar-Pass nach Naran und von dort durch das Kaghan-Tal nach Islamabad zurück. Sollte diese Route nicht möglich sein, geht es alternativ über den Karakorum Highway und die Ortschaft Besham zurück. Am späten Nachmittag treffen wir in Islamabad ein und können uns in unserem Hotel ausruhen. (F, M)
19. Tag: Erkundung von Islamabad oder Rawalpindi
Der heutige Tag steht für Besichtigungen in Islamabad zur Verfügung. Es empfiehlt sich ein Besuch der Faisal-Moschee und des Rajah-Basars in Rawalpindi. (F)
20. Tag: Islamabad
Der Tag steht zur freien Verfügung. Wir checken am späten Nachmittag im Hotel aus, für die Gruppe verbleiben zwei Tageszimmer zur Nutzung. Unser Gepäck lassen wir dort verstaut und essen gemeinsam in Islamabad zu Abend. Gegen 0:30 Uhr fahren wir zum Flughafen. (F)
21. Tag: Heimreise
Nachts werden wir zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug an.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
M: Mittagessen
A: Abendessen
Inklusivleistungen
- Deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
- Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Islamabad und zurück, nach Verfügbarkeit
- Inlandsflug mit Pakistan International von Islamabad nach Skardu
- Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 190 €)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 7 x in Hotels, 12 x im Zelt
- 19 x Frühstück, 17 x Mittagessen, 16 x Abendessen
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Gepäcktransport
- Koch- und Begleitmannschaft
- Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 120 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Islamabad | 1 | HE-47AC |
Charakter und Anforderungen
Höhe auf Reisen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Ausrüstung
Gepäckinformationen
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: Michael Beek
Teilnehmer min: 8
Teilnehmer max: 12
11.07.2026 - 31.07.2026ab € 5.890,00
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Pakistan
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