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drp Kulturtours - Nach Madrid mit der Bahn

Avignon und Ávila, Papstpalast und Prado. Die Reise verbindet große Kunst, historische Königsstädte, mediterranes Flair und den Charme des langsamen Reisens. drp Kulturtours
Veranstalter: drp Kulturtours Angebotsnummer: 307221 Reisedauer: 10 Tage Reiseland: Spanien Kundenbewertung:
(4 von 5)
Termine: 1 Termine im Zeitraum vom
12.10.2027 - 12.10.2027
Teilnehmerzahl: min. 9 max. 16
ab € 3.795 zur Buchungsanfrage
    Avignon und Ávila, Papstpalast und Prado. Die Reise verbindet große Kunst, historische Königsstädte, mediterranes Flair und den Charme des langsamen Reisens.


Mit der Bahn fahren wir über Südfrankreich nach Madrid. In der spanischen Hauptstadt bleiben wir ganze fünf Nächte, so dass wir nicht nur die großen Museen – Prado, Reina Sofia, Thyssen Bornemisza – in Ruhe besuchen können, sondern auch Zeit für Ausflüge in die mittelalterlichen Königsstädte Ávila, Segovia und Toledo haben.

Bei der Hin- und Rückreise machen wir jeweils für zwei Nächte Zwischenstation in Avignon bzw. Montpellier. In den beiden sehr unterschiedlichen, auf ihre ganz eigene Art sehr attraktiven südfranzösischen Städte, steht uns also jeweils ein ganzer Tag zur Verfügung. Freuen Sie sich dort auf eine Mischung aus geschichtsträchtigen Gemäuern, gewagter Architektur, moderner Sammlerleidenschaft und schmackhafter Küche.

Für die Etappe nach Madrid nutzen wir den spanischen Hochgeschwindigkeitszug, der Südfrankreich mit dem Zentrum der iberischen Halbinsel verbindet.

Die Museen Madrids sind für sich genommen ein erstklassiges Kulturreiseziel: Im Prado hängt eine unglaubliche Fülle an Schätzen vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, das Museo Reina Sofia wiederum beherbergt Schlüsselwerke von Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Antoni Tàpies – darunter das berühmte Antikriegsbild Guernica. Das in einer Stadt, die vor Lebensfreude nur so brummt. Ein Aperitif oder ein paar Tapas auf der quirligen und prachtvollen Plaza Mayor ist ein Muss.

Ganz in der Nähe der spanischen Metropole befinden sich zudem drei Städte, die nicht nur für die Geschichte des Landes prägend waren, sondern mit ihren mittelalterlichen Gassen, historischen Gebäuden sowie charmanten Bars, Cafés und Geschäften zu den schönsten des Landes zählen: Ávila, Segovia, Toledo.


Verlauf
 
Mit dem TGV nach Avignon
Von Ihrem Heimatbahnhof geht es zunächst nach Karlsruhe, wo wir uns am frühen Mittag treffen. Bei einem gemütlichen Imbiss im Gasthof direkt gegenüber dem Karlsruher Hauptbahnhof lernen wir uns kennen. Ab Karlsruhe, kurz nach 15 Uhr, bringt uns dann der TGV direkt nach Südfrankreich. Avignon erreichen wir am Abend. Zimmerbezug für 2 Nächte. Hinweis: Um die Anreise für Sie – je nach Herkunft – noch entspannter zu gestalten, bieten wir gerne eine Vorabübernachtung in Karlsruhe an. Für Gäste aus Mannheim bzw. Frankfurt gilt wiederum: Alternativ ist auch eine direkte Fahrt mit dem TGV ab Mannheim oder Frankfurt möglich – ohne Aufenthalt und Mittagessen in Karlsruhe. In diesem Fall reduziert sich der Reisepreis um 30 €.

Avignon mit Papstpalast und moderner Kunst
„Sur le pont“ und so weiter Natürlich darf bei einem Aufenthalt in Avignon der Besuch auf der berühmten Brücke nicht fehlen, die im 17. Jahrhundert infolge massiver Flutschäden ihre Funktion verlor und als berühmter Torso erhalten blieb. Gemeinsam mit dem Papstpalast zählt sie seit 1995 zum Unesco-Welterbe, das wir im Rahmen einer Stadtführung erkunden werden. Wir durchstreifen die engen verwinkelte Gassen und historischen Plätze der mittelalterlichen Altstadt. Der Papstpalast aus dem 14. Jahrhundert gilt als der größte gotische Palast überhaupt. Hier residierten von 1309 bis 1377 die Päpste, weil Rom zu dieser Zeit politisch instabil war und der mächtige französische König im Jahr 1305 mit Clemens V einen Landsmann als Oberhaupt der Kirche durchsetzen konnte. Am Nachmittag erkunden wir dann – je nach aktuellem Programm – die Collection Lambert bzw. das Kunstzentrum Le Grenier à Sel. Die Collection Lambert umfasst herausragende Werke der Kunst seit den 1960er-Jahren, darunter Arbeiten von Basquiat, Sol LeWitt, Nan Goldin, und präsentiert wechselnde Ausstellungen. Für die Sammlung wurden zwei prachtvolle Bürgerhäuser aus dem 18. Jahrhundert im Zentrum der Stadt hergerichtet. Das ehemalige Salzlager Le Grenier à Sel wiederum ist ein multidisziplinärer Ort für Bildende und Darstellende Kunst. Zwischendurch bleibt natürlich Zeit für den ein oder anderen Café crème bzw. Pastis, bevor wir uns am Abend über ein gemeinsames provenzalisches Abendessen erfreuen können.

Direkter Zug nach Madrid – ein Bahnhof wie ein Gewächshaus
Am nächsten Tag bringt uns ein direkter Hochgeschwindigkeitszug von Avignon nach Madrid. Der Zug bedient wichtige Städte der Provence und des Languedoc. Dann schlängelt er sich durch eine Lagunenlandschaft direkt am Mittelmeer, wo gute Chancen bestehen Flamingos zu sichten. Hinter Perpignan nimmt er Fahrt auf und durchquert die Pyrenäen im 8,3 Kilometer langen Tunnel del Pertús, der Teil der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Frankreich nach Barcelona und weiter nach Madrid ist. Den Bahnhof Madrid-Puerta de Atocha erreichen wir am Nachmittag. Dieser Bahnhof findet sich regelmäßig in Hitlisten à la „die schönsten Bahnhöfe der Welt“ wieder. Grund hierfür ist nicht nur die historische Architektur, sondern auch die üppige Gartenlandschaft im Inneren: Bei einer umfassenden Modernisierung wurde die historische Bahnhofshalle mit ihrem filigranen Eisen- und Glasdach in einen tropischen Garten mit Palmen und exotischen Pflanzen verwandelt. Dort, wo einst stählerne Räder über die Schienen quietschten, befindet sich heute ein einzigartiger Service- und Aufenthaltsbereich. Die eigentlichen Bahnsteige sind heute nebenan. Mit der Metro fahren wir weiter zum Hotel. Zimmerbezug für die nächsten 5 Nächte. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es für einen ersten Rundgang ins historische Zentrum der spanischen Hauptstadt. Die Altstadt, die Plaza Mayor, die Puerta del Sol und der Mercado San Miguel stehen auf dem Programm. Bevor wir für unser „Ankunftsessen“ ein typisches Restaurant aufsuchen, werfen wir noch einen Blick auf die Kathedrale La Almudena sowie den Königspalast.

Prado und Reina Sofia
Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir zu einer Führung durch den Prado auf, das wohl bedeutendste Kunstmuseum Spaniens – und eines der größten und wichtigsten der Welt. Dass man hier die beste Sammlung spanischer Malerei antrifft, ist wenig überraschend. Aber auch holländische und flämische Meister (Rubens, Rembrandt und vor allem Hieronymus Bosch) sowie Botticelli, Caravaggio, Dürer etc. sind bestens vertreten. Nach der Führung zu den wichtigsten Höhepunkten haben Sie für den ganzen Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. Entweder vertiefen Sie den Museumsbesuch individuell oder durchstreifen die turbulente Innenstadt der Metropole – oder beides. Am Abend dann Gelegenheit zum Besuch des Museo Reina Sofia, das freitags bis 21 Uhr geöffnet ist. Hier befindet sich Picassos Antikriegsbild Guernica sowie zig Werke von Joan Miró, Juan Gris, Salvador Dalí, Antoni Tàpies, Eduardo Chillida etc. Auch eine Version des Triadischen Balletts von Oskar Schlemmer ist vertreten. Auch architektonisch ist das Museum eine Offenbarung: Die strenge, klassizistische Fassade eines historischen Krankenhauses aus dem 18. Jahrhundert wird aufgelockert durch die beiden gläsernen Außentürme mit den Aufzügen. Und auf der Rückseite setzt ein Erweiterungsbau des französischen Architekten Jean Nouvel mit einer großen, geometrischen Dachkonstruktion einen markanten Kontrast zur historischen Bausubstanz.

Königsstädte Ávila und Segovia
Mit dem Charterbus geht es heute über bzw. durch die mehr als zweitausend Meter hohe Sierra de Gredos, dem oft schneebedeckten Gebirgszug nördlich von Madrid. Ziel des Vormittags ist Ávila, eine der eindrucksvollsten historischen Städte Spaniens. Im Mittelalter spielte Ávila eine wichtige Rolle für die kastilischen Könige und die Reconquista. Die Stadt liegt auf einer Hochebene rund tausend Meter über dem Meeresspiegel. Die nahezu vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer, die zahlreichen Türmen und Tore verleihen der Stadt einen ganz besonderen Charme. Nach dem gemeinsamen Mittagessen Weiterfahrt nach Segovia, das genauso wie Ávila Teil des Unesco-Welterbes ist. Dort prägt ein gewaltiges römisches Aquädukt aus dem 2. Jahrhundert mit seinen mächtigen Granitbögen das Stadtbild – neben dem märchenhaften Alcázar, der Walt Disney angeblich zu dem Schloss im Zeichentrickfilm Schneewittchen und die sieben Zwerge inspiriert haben soll. Historisch bedeutsamer ist jedoch die Tatsache, dass der Alcázar einst Residenz der kastilischen Könige war, weswegen auch Segovia als Königsstadt gilt. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Madrid, Abend dort zur freien Verfügung.

Weiter im „Goldenen Dreieck“: Museo Thyssen Bornemisza
Heute Vormittag besuchen wir das Museo Thyssen Bornemisza. Es ist mit dem Prado und dem Reina Sofia das dritte große Kunstmuseum Madrids, die auch als „Goldenes Dreieck der Kunst“ gelten. Die Sammlung dieses Kunsttempels geht auf die deutsch-ungarische Familie Thyssen-Bornemisza zurück und umfasst neben Werken aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock auch Schätze des Impressionismus, Expressionismus und der Kunst nach 1945. Das Museum befindet sich im historischen Palacio de Villahermosa und bietet damit auch architektonisch einen besonderen Rahmen. Der Nachmittag steht erneut zur freien Verfügung – und falls die Sanierung des Museo Sorolla bis zum Reisetermin abgeschlossen ist, nutzen wir die Gelegenheit, diesen wichtigen Vertreter des spanischen Impressionismus kennen zu lernen.

Noch eine Königsstadt: Toledo
Heute geht es nach Toledo, die geschichtsträchtige Stadt im Südwesten von Madrid. Die auf einem Hügel über dem Fluss Tajo gelegene Altstadt ist reich an christlichen, jüdischen und auch muslimischen Spuren, weswegen Toledo als „Stadt der drei Kulturen“ bezeichnet wird. Nach der Eroberung durch die Mauren im Jahr 711 entwickelte sich Toledo zu einem wichtigen Zentrum von Wissenschaft, Handel und Kultur. Der maurische Einfluss ist im Stadtbild nicht zu übersehen: verwinkelte Gassen, geometrische Ornamente, dekorative Stuckarbeiten... Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Toledos gehören die imposante Kathedrale mit Meisterwerken von El Greco, Titian, Caravaggio, Van Dyck und Goya. Die engen Gassen, die historischen Gebäude und die Lage über dem Tajo verleihen der Unesco-Welterbestadt eine besondere, fast zeitlose Atmosphäre. Am Nachmittag Rückfahrt nach Madrid und gemeinsames Abendessen in einem Restaurant.

Adios Madrid, Bienvenue Montpellier
Der direkte Schnellzug von Madrid nach Frankreich fährt gegen Mittag. Am Vormittag bleibt somit noch etwas Zeit für einen individuellen Bummel durch die Stadt. Mit dem Zug geht es nun zurück nach Südfrankreich, wo wir am Abend Montpellier erreichen. Zimmerbezug im charmanten 4-Sterne-Hotel Oceania Le Metropole für 2 Nächte. Gemeinsames Abendessen.

Art Brut und brutale Stadtplanung
Dieses Mal widmen wir uns in Montpellier den Kunstmuseen: dem Musée Fabre mit seiner Sammlung – Delacroix, Courbet und Degas – und dem Musée Art Brut, das sich jener Kunst annimmt, die sich jenseits der etablierten Kunstakademien und Kunstmärkte entwickelt hat, häufig von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Bummel durch das außergewöhnliche Neubauviertel Antigone. Es entstand ab den 1980er-Jahren nach Plänen des katalanischen Architekten Ricardo Bofill – und stellt die Neuinterpretation einer monumentalen Stadt nach antikem, griechisch-römischem Vorbild dar. Charakteristisch sind große Plätze, Kolonnaden und geometrische Formen aus hellem Stein und Beton. In Deutschland wäre diese Form des Neo-Klassizismus und die sich daraus ergebende wuchtige und streng symmetrische Architektur undenkbar, denn dem Gast aus Germanien kommen angesichts der Monumentalität unweigerlich die Entwürfe und Beispiele des NS-Architekten Albert Speer in den Sinn. Unbeeindruckt davon ist Antigone ein funktionierendes und beliebtes Viertel in direkter Nachbarschaft zum historischen Zentrum Montpelliers. Und am östlichen Ende, am anderen Ufer des Flusses Lez, brechen dann postmoderne und dekonstruktivistische Bauten das merkwürdig historisierende Stadtbild. Eine Augenweide hierbei ist der LArbre Blanc, ein rundes Apartment-Hochhaus mit rhythmisch vorgesetzten Balkonen, die tatsächlich den Eindruck eines weiß belaubten Baumes vermitteln. Am Abend gemeinsames Abschieds-Diner.

Mittagsimbiss in Straßburg, Heimreise
Wir nehmen den frühen TGV nach Strasbourg, das wir gegen Mittag erreichen. Hier bleibt uns noch Zeit für ein Mittagessen in einem typisch elsässischen Restaurant, bevor Sie in den Zug für die Rückfahrt in Richtung Ihres Heimatbahnhofs einsteigen.




Leistungen:
 
  • 2x Übernachtung in Avignon
  • 5x Übernachtung im 3-Sterne-Hotel Ganivet in Madrid
  • 2x Übernachtung im 4-Sterne-Hotel Oceania Le Metropole Montpellier
  • 8x Frühstück in den genannten Hotels
  • 5x Abendessen (ohne Getränke)
  • 4x Mittagessen (ohne Getränke)
  • Bahnfahrt 2. Kl. Deutschland (Heimatbahnhof) - Avignon - Madrid - Montpellier - Heimatbahnhof
  • Ausflüge nach Ávila, Segovia, Toledo im klimatisierten Reisebus
  • Stadtführungen: Avignon, Madrid, Ávila, Segovia, Toledo
  • Eintritt und Führung: Prado, Museo Thyssen Bornemisza, Brücke und Papstpalast Avignon, Kathedrale und Stadtmauer Ávila, Kathedrale Segovia, Kathedrale und Santo Tomé Kirche Toledo
  • Eintritt: Collection Lambert / Kunstzentrum Le Grenier à Sel in Avignon, Museo Reina Sofia Madrid, Musée Fabre Montpellier, Musée d'Art brut Montpellier
  • ÖPNV-Tickets in Avignon und Madrid
  • durchgängige Kulturtours-Reiseleitung ab Karlsruhe / bis Strasbourg
  • Klimaschutzbeitrag über atmosfair für die berechneten CO2e-Emissionen des Landprogramms


Nicht eingeschlossene Leistungen:
 
  • Reiseversicherung: Wir empfehlen eine Reiserücktrittversicherung, die Sie unkompliziert unter reiseschutz.kulturtours.de buchen können.
  • Bahnfahrt 1. Kl.: auf Anfrage und nach Verfügbarkeit


 


Ihr atmosfair Beitrag

Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter ... (Hyperlink entfernt)


Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%

Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 21 Tage

Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: 21

Sofern in Einzelfällen seitens der örtlichen Leistungsträger andere Bedingungen zur Anwendung kommen (z.B. bei Kreuzfahrtprogrammen), informieren wir Sie hierüber in der Rubrik "Programmhinweise". Sofern bei den (Gruppen-)Reisen eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.


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