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Aserbaidschan - Studienreisen und Rundreisen

Unternehmen Sie eine Gruppenreise durch Aserbaidschan, ein Staat zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus! Bewundern Sie den höchsten Berg, Bazardüzü im Kaukasus und den grössten See, Sarisu. Zum Staatsgebiet gehören aber auch die Inseln Pirallahi und Cilov im Kaspischen Meer. Reisen Sie durch die wichtigsten Städte in Aserbaidschan wie die Hauptstadt Baku, Gäncä, Sumqayit oder Mingäcevir und betrachten Sie deren Sehenswürdigkeiten. Die wichtigsten Attraktionen sind die Alte Festung, der Märtyrerfriedhof, der internationale Flughafen oder der Fernsehturm Azeri in Baku; der Sähär Stadion in Gäncä; die Burgen von Mardagan, der Tempel der Feueranbeter Zarathustra-Kults oder die eigenartige Vilkanlandschaft von Gobustan in Sumqayit; der Wasserkraftwerk am Mingäcevir-Stausee der Kura und ein mit Erdgas betriebenes Wärmekraftwerk in Mingäcevir. Geniessen Sie eine schöne Studienreise durch Aserbaidschan!

Sehenswürdigkeiten in Aserbaidschan

Flammentürme Baku

Zu einer Rundreise durch Aserbaidschan gehört natürlich die Hauptstadt Baku. Wer die aserbaidschanische Hauptstadt Baku besucht, der stellt sehr schnell fest, dass in der Millionenstadt vieles auf dem Element Feuer basiert oder damit zusammenhängt. Es liegt also nahe, dass auch Flammen das Stadtbild prägen und als Wahrzeichen der Hauptstadt dienen. Die sogenannten „Flammentürme von Baku“, die von Oktober 2007 bis April 2012 erbaut wurden, überragen die Skyline und liegen auf einem Hügel. Die drei 190 Meter hohen Türme, die wie züngelnde Feuerzungen geformt sind, sind quasi von überall zu sehen und bilden die höchsten Bauwerke der Stadt. Die Flame Towers wirken besonders in der Nacht spektakulär, wenn die gläsernen Fassaden mit einer LED-Projektion illuminiert werden und wie lodernde Flammen über Baku wachen.

In den Flame Towers

Die Türme, die unübersehbar in den Himmel ragen, dominieren nicht nur die malerische Altstadt von Baku mit ihren verwinkelten Gassen, sondern auch den Shirwanshah-Palast aus dem 11. Jahrhundert, die beide seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
Die einzelnen Türme haben unterschiedliche Funktionen. Im nördlichsten der drei Tower befindet sich das „Fairmont Baku Flames Tower Hotel“, das wahrscheinlich beste Hotel der Stadt. Auf 36 Stockwerken verteilen sich 19 Luxus-Apartments und 318 Zimmer. Schon die 17 Meter hohe Lobby mit ihrem gigantischen Kronleuchter, bestehend aus 600.000 Kristallen und 840 Leuchten untermauert den Anspruch auf den Spitzenplatz im Hotelgewerbe der Stadt. Der Ausblick aus den Hotelzimmern über die ganze Hauptstadt und das Kaspische Meer ist besonders bei Nacht sehr eindrucksvoll. In den anderen beiden Türmen der Flame Tower sind Büros, Apartments, Boutiquen, Restaurants und ein Multiplex-Kino untergebracht.


Ichari Shahar

die Altstadt von Baku

Sie grenzt unmittelbar an das Schwarze Meer, die teilweise von einer alten Festungsmauer umgeben historische Altstadt von Aserbaidschans Hauptstadt Baku. Ihre Bezeichnung Ichari Shahar kann als „Innere Stadt" übersetzt werden, deren ummauerter Teil seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Ihre Geschichte reicht nachweisbar bis ins 11. Jahrhundert zurück, als Baku noch von einer muslimischen Dynastie, den Schirwanschahs beherrscht wurde.

Von einem Festungsring umgeben

Bei Reisen nach Baku gehört der Besuch der Altstadt Ichari Shahar sozusagen zum Pflichtprogramm. Bietet er doch die seltene Gelegenheit, beim Bummel durch ein Labyrinth enger Straßen und Gassen im Umfeld alter Paläste und Karawansereien sowie von Moscheen und Bädern sich um etwa 1000 Jahre zurückversetzt zu fühlen. Einen der Eingänge zur Ichari Shahar bildet das Doppeltor Gosa Gala Gapisi. Im Zentrum der Altstadt trifft der Besucher auf die Mohammed-Moschee mit ihrem Synyk-Kala-Minarett. Sie gilt als ihr ältestes islamisches Gotteshaus, das als Ziegelbau im 11. Jahrhundert errichtet wurde. Eine interessante Erscheinung stellt ein früher mit Erdgas befeuerter zoroastrischer Feuertempel dar, der im 17. Jahrhundert geschaffen wurde. Immer wieder kommen aber auch Gallerien, Künstler-Studios und Hotels ins Blickfeld des Besuchers.

Der Palast der Khane von Schirwan

Schließlich taucht das auf einem flachen Hügel positionierte Gebäudeensemble des Palastes der Schirwanschahs auf. Zu diesem gehört der eigentliche Wohnpalast, ein Versammlungshaus, eine Karawanserei, die Schah-Moschee, das Mausoleum und ein Badehaus. Markantester Bau ist jedoch der Qiz Qalasi, der Jungfrauenturm. Der knapp 30 m hohe Turm besitzt bis zu 5 m dicke Mauern und war einst Bestandteil der Stadtbefestigung. Er stellt das Wahrzeichen von Baku dar. In den Geschossen seines Inneren befindet sich ein kleines, zu besuchendes Museum und von der auf ihm befindlichen Plattform eröffnet sich ein beeindruckender Panoramablick über die Altstadt und die vor Baku liegende Bucht.


Teppichmuseum Baku

Bild: Teppich Museum in Baku

Das Weben von Teppichen ist seit Jahrtausenden fest mit der Geschichte und Kultur in Aserbaidschan verbunden. Bis in die Bronzezeit lässt sich die edle Handwerkskunst zurückverfolgen und auch heute noch wird die Tradition in nahezu allen Regionen des Landes fortgesetzt. Um dieses bedeutende Erbe Aserbaidschans zu erhalten, initiierte der Teppichweber und Wissenschaftler Latif Karimov mit der Unterstützung des späteren Präsidenten Aserbaidschans, Heydar Aliyev, Ende der 60er Jahre eine erste Ausstellung.

Mittlerweile ist die Zahl der gesammelten Teppiche auf über 10.000 prachtvolle Stücke angestiegen. Je nach Herkunftsregion unterscheiden sie sich in der Art der Herstellung, ihrem Muster und der Farbgebung. Die Dekore und Motivvarianten der Teppiche sind zahlreich, die Farben brillant und zugleich natürlich. Überwiegend stammen die Teppiche aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, doch auch ältere Exponate sind in einer der sieben verschiedenen Sammlungen zu finden. Diese werden seit 2014 im neuen Staatlichen Aserbaidschanischen Teppichmuseum in Baku, einem der modernsten Gebäude des Landes, präsentiert. Es wurde nach den Plänen des österreichischen Architekten Franz Janz in Form einer überdimensionalen Teppichrolle errichtet und befindet sich unmittelbar am Ufer des Kaspischen Meeres in der Nähe des Yachthafens.

Neben seiner Funktion als Ausstellungsort für eine der beeindruckendsten Teppichsammlungen weltweit ist das Aserbaidschanische Teppichmuseum auch ein wichtiges Kultur- und Bildungszentrum des Landes. Es ist Austragungsort fachspezifischer Symposien und Konferenzen und ein Ort des Austauschs und der intensiven Forschung zur Wahrung der nationalen Teppichwebkunst. Deren Erhalt und Entwicklung sind im Übrigen seit 2004 gesetzlich geschützt und auch die UNESCO erkennt seit dem Jahr 2010 die Teppichweberei als immaterielles Kulturerbe von Aserbaidschan an.

 


Feuertempel Ateshgan

In der am nordöstlichen Stadtrand von Baku gelegenen Siedlung Surakhani gehört der Feuertempel Ateshgah zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, die bei Baku-Reisen mit Stadtrundfahrten oder bei Studienreisen größtenteils zum Besichtigungsprogramm gehören.

Aserbaidschan – allgegenwärtiges Feuer

Bereits vor unserer Zeitrechnung war Aserbaidschans Halbinsel Abscheron, die weit hinein ins Kaspische Meer ragt, ein Zentrum der das Feuer verehrenden Religion des Zoroastrismus. Um die schon damals hier auf der Basis brennbarer Gase aus dem Erdinneren hervorquellenden Flammen, die als ewiges Feuer galten, wurden bald schon Tempel als Wallfahrtsorte errichtet. Zu ihnen pilgerten Wallfahrer aus Persien und aus Indien, die das Feuer als Symbol der Reinheit verehrten. Diese alten Feuer wurden Teil des aserbaidschanischen Nationalstolzes und gaben ihren Standorten den Namen „Tempel des Feuers".

Ateschgah – Aserbaidschans berühmtester Feuertempel

Der Ateshgan, ein in wörtlicher Übersetzung „Hort des Feuers" wurde allerdings erst im 17. und 18. Jahrhundert erbaut. Er diente bis ins Jahr 1883 als Klosteranlage. Im Innenhof des fünfeckigen Gebäudekomplexes befindet sich ein Tetrapillar-Altar. Sein Feuer wurde durch hier austretendes Erdgas gespeist. Die damals in seiner Nähe entstehenden Ölförderanlagen führten zur Aufgabe der Anlage. Seine ewige Flamme erlosch allerdings erst 1969, als Öl und Gas in dieser Region weitestgehend ausgebeutet waren. Während der Name des Tempels auf eine ehemalige zoroastrische Bedeutung schließen lässt, deuten zahlreiche an den Wänden und über den Zellen des Tempels angebrachte Inschriften auch auf seine Nutzung durch Hindus hin. 1975 wurde in seinen zahlreichen Räumen ein Museum eröffnet. Wer heute im Rahmen einer Reise durch Aserbaidschan den Ateshgah besucht, der kann das einst ewige Feuer noch immer bewundern, das jedoch erst nach dem Aufdrehen des Gashahnes durch die Tempelwärterin lodert.


Gobustan

UNESCO-Weltkulturerbe Gobustan

Etwa 60 km südwestlich von Aserbaidschans Hauptstadt Baku, unweit der Westküste des Kaspischen Meeres, befindet sich das Gebiet der Kulturlandschaft Gobustan Rock Art. Die Region wurde erst in den 1930 er Jahren wiederentdeckt und wird heute als Nationalpark geschützt. Reisende erwarten folgende Highlights:

  • Felszeichnungen
  • Siedlungen aus prähistorischen Zeiten
  • Schlammvulkanen,
  • dem als musikalischen Stein bekannten „Gavel Dash"
  • und ein modern gestaltetes Museum

So wird Gobustan zum Etappenziel mancher Rundreise oder Studienreise durch Aserbaidschan.

Gobustans prähistorische Felsgravuren

Das von Schluchten durchschnittene, von Felsbrocken und Steinformationen gekennzeichnete trockene und einer Halbwüste gleichende etwa 540 ha große Gebiet besitzt mit seinen bisher entdeckten rund 6.000 Felsgravuren einen archäologisch einmaligen Schatz. Entstanden sind diese vor mehr als 5.000 Jahren, wobei die Forschungen einen Zeitraum bis vor 40.000 Jahren nicht ausschließen. Reste künstlich angelegter Höhlen und Siedlungen aber auch von Bestattungen unterstützen diese Annahme. Die aus heutiger Sicht primitiv erscheinenden Petroglyphen stellen Menschen bei verschiedensten Aktivitäten dar. Zum Beispiel bei Ritualtänzen, als Krieger, Händler oder als Stierkämpfer. Tiere sowie Sternenbilder vervollständigen die auf über 1.000 verschiedenen Felsen entdeckten Felsmalereien.

Musikalische Steine aus prähistorischen Zeiten

Einige der Felskunstgravuren zeigen Szenen religiöser Rituale und Tänze, die einst wahrscheinlich von den Klängen des Gaval Dash begleitet wurden. Bei ihm handelt es sich um einen Stein, der beim Schlagen mit kleineren Steinen Klänge, ähnlich der eines Tamburins, von sich gibt, die bis heute vor allem lokale Musiker begeistern. Auch beim  Eurovision-Song-Contest 2012 wurde einer der Gaval Dashs zum Klingen gebracht.
Gobustan gilt, wie weitere Teile Aserbaidschans auch, als die Heimat zahlreicher Schlammvulkane. Sie brechen in Zeitabständen von mehreren Dutzend Jahren mit dem Auflodern hoher Flammen aus, denen der Auswurf von Schlamm folgt. Ihnen wird, wie auch den musikalischen Steinen eine enge Verbindung mit der einst in dieser Region verbreiteten zoroastrischen Religion nachgesagt.


Bild: Schlamm Vulkan im Nationalpark Gobustan


Sehenwerte Städte in Aserbaidschan bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Aserbaidschan

Baku

Unternehmen Sie eine Gruppenreise durch Baku, die Hauptstadt Aserbaidschans! Diese Stadt liegt an der westlichen Küste des Kaspischen Meeres, am Ufer der Abseron-Halbinsel und ist in elf Bezirke und 48 Stadtgemeinden eingeteilt. Bewundern Sie Bakus wichtigste Sehenswürdigkeiten, sowie ihre drei Stadtteilen: die Altstadt, die Gründerzeitstadt und die sowjetische Stadt. Besuchen Sie den Jungfrauenturm, den Teil der Alten Festung, den Fernsehturm, den Internationalen Flughafen und andere Attraktionen die Sie in Erinnerung behalten werden. Geniessen Sie eine Städtereise durch die schöne und interessante Stadt Baku!
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