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Deutschland - Studienreisen und Rundreisen

Deutschland - eine Klasse für sich! Machen Sie eine Rundreise durch die Bundesrepublik Deutschland, beeindruckt durch mannigfaltige Naturlandschaften, die vom Norddeutschen Tiefland, über der Mittelgebirgszone bis hin zu den Alpen reichen, sowie durch die Öffnungen zur Ost- und Nordsee. Sehenswert sind vor allem die 5 Metropolen des Landes: Berlin, die Hauptstadt; Hamburg, die Hansestadt; München, die Luxusstadt; Köln, die Stadt am Rhein und Frankfurt am Main, die Stadt mit dem größten Flughafen Europas. Besuchen Sie die Kultur- und Baudenkmäler, wie die Schlösser Neuschwanstein und Heidelberg, die mittelalterlichen Stadtkerne von Rüdesheim am Rhein und Rothenburg ob der Tauber, der Brandenburger Tor in Berlin, der Französischer Dom in Berlin, Rotes Rathaus in Berlin, der Hafen von Hamburg, die Kirchenruine St. Nikolai in Hamburg, die Rezidenz und Prinz Carl-Palais in Münschen, die Statue König Ludwig I in Münschen, der Kölner Dom, die Zwillingstürme der Deutschen Bank in Frankfurt und andere Sehenswürdigkeiten die Sie sehr beeindrucken werden. Die Deutschen sind bekannt für ihre offene Mentalität und ihrer Freundlichkeit. Erkunden Sie Deutschland auf einer lehrreichen Studienreise!

Sehenswürdigkeiten in Deutschland

Brenners Parkhotel & Spa, Baden-Baden

Wer eine Reise in die traditionsreiche Kurstadt Baden-Baden im Süden Baden-Württembergs unternimmt, kann sich auf viele Genüsse freuen: kulinarische Spitzenleistungen, interessante Kulturerlebnisse, die gute Luft des Schwarzwaldes! Ein Aufenthalt in Brenners Parkhotel & Spa lässt keine Wünsche offen.

Eine exquisite Gastronomie

In Brenners Parkhotel & Spa werden sich alle Gourmets wohlfühlen. Das "Park-Restaurant" wurde mit zwei Michelin-Sternen und 17 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet. Zur Wahl steht auch das Restaurant "Wintergarten", in dem mediterrane Küche serviert wird. Französische und Mittelmeer-Küche pflegt das Restaurant "Rive Gauche". Das Frühstück nehmen die Gäste im Salon "Lichtental" ein, bei schönem Wetter steht auch die Terrasse offen. Die Raucher treffen sich gern abends in der "Cigar Lounge" (ansonsten ist das Brenners ein pures Nichtraucherhotel!). In der "Oleander-Bar" kann der Abend bei einem Glas Champagner ausklingen. Aber auch die "Lounge" ist sehr gemütlich, nachmittags zum Tee oder abends, wenn ein Pianist live Klavier spielt.

Erholung im Spa-Bereich

Der große Innenpool bildet das Zentrum des Wellness-Bereichs in Brenners Parkhotel. Um den Pool stehen bequeme Liegestühle bereit, und durch die Fensterfront schweift der Blick in den Hotelgarten hinaus. Erholung bietet auch die finnische Sauna. Zahlreiche Wellness-Anwendungen können gebucht werden, z.B. klassische Massagen, Aromaöl- und Thai-Massagen, Fangopackungen, Unterwassermassagen, Wassergymnastik, Schönheitsbehandlungen. Maniküre und Pediküre werden ebenfalls angeboten, und die freundlichen Mitarbeiter im Friseursalon sorgen gern für hübsche Frisuren! Sportliche Gäste verbringen gern einmal eine halbe Stunde im Fitness-Center.

Die Lage in Baden-Baden

Brenners Parkhotel liegt in der Stadtmitte von Baden-Baden, jedoch ganz ruhig inmitten von Gärten und in Sichtweite des Flüsschens Oos. Zum berühmten Kurhaus von Baden-Baden und dem herrlichen Kurpark gelangen die Gäste zu Fuß in wenigen Minuten - an der Oos entlang in Richtung Norden. Auch das Kunstmuseum Frieder Burda (eine der großen Attraktionen von Baden-Baden) und das Stadtmuseum sind nicht weit entfernt. Besucher von Kongressen wohnen gern in Brenners Parkhotel, denn es ist nur 200 m vom Baden-Badener Kongresshaus entfernt.

 


Bodensee

Der Bodensee ist ein internationaler See, von dem Anteile zu Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören. Der Bodensee mit dem Beinamen "Schwäbisches Meer" gilt als der größte und tiefste See Deutschlands. Die längste Strecke von 63 Kilometern misst man zwischen Bregenz und Bodman-Ludwigshafen, am breitesten ist der Bodensee mit 14 Kilometern zwischen Friedrichshafen und Romanshorn. Die tiefste Stelle beträgt 254 Meter.
Viele herausragende und sehenswerte Schlösser, Klöster und Gärten gibt es rund um den Bodensee.

Bei einer Schifffahrt ist es ein Genuss, die Landschaft rundum vom Wasser aus zu besichtigen. Ausflüge auf die Inseln Lindau, Reichenau, Mainau gehören meist bei einem Besuch des Bodensees zum Programm.

Insel Mainau
Die Insel mit dem Beinamen Blumeninsel ist Wohnsitz der Familie Bernadotte und ist zu jeder Jahreszeit ein Blumentraum. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse gedeihen dort auch tropische und subtropische Pflanzen. Von Tulpenteppichen im Frühling, über die prächtige Rhododendronblüte und den betörenden Duft zur Zeit der Rosenblüte von etwa 30.000 Rosenstöcken, bis zu den bunt leuchtenden Dahlienfeldern im Herbst, ist Mainau immer sehenswert. Im Norden der Insel legen Ausflugsschiffe an.

Insel Reichenau
Hier wurde 1991 innerhalb der Klostermauern nach historischem Vorbild ein sehenswerter Kräutergarten angelegt, der zwischen 830 und 840 von Abt Walahfried Strabo erschaffen wurde. Seine Pflanzengedichte sind unter dem Namen Hortulus bekannt.

Burg Meersburg
Um die älteste bewohnte Burg Deutschlands besuchen zu können, muss man einen Fußweg zurücklegen, da der Ort autofrei ist. Der Weg führt durch den Ort, durch romantische, zeitweise steile Gassen auf den Berg. Ein interessantes Museum und ein Café zur Stärkung sind der Lohn.

Kartause Ittlingen
Im Schweizer Teil ist unter anderem die fast vollständig erhaltene Klosteranlage sehenswert. Auch dort erwarten den Besucher wunderschöne Gartenanlagen, Rosengärten und Themenwege.

Bregenzer Festspiele
In Bregenz, der Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg, finden jedes Jahr im Juli und August tolle, sehens- und hörenswerte Operninszenierungen auf der größten Seebühne der Welt statt.

 


Heidelberger Schloss

Die Großstadt Heidelberg (ca. 150.000 Einwohner) liegt zwischen bewaldeten Hügeln, den Ausläufern des Odenwaldes, am Ufer des Neckars. Reisende aus aller Welt besuchen die Universitätsstadt im Nordwesten Baden-Württembergs wegen ihrer romantischen Bauwerke (alte Neckarbrücken, Altstadt). Wahrzeichen der Stadt Heidelberg und wichtigste Touristenattraktion ist das Schloss. Es steht über dem Stadtzentrum auf halber Höhe am Berg Königstuhl. Schon von unten, von der Stadt aus gesehen, bildet das Schloss ein romantisches Fotomotiv. Dabei ist eigentlich eine Ruine...

Aus der Geschichte des Heidelberger Schlosses

Auf dem Areal des heutigen Heidelberger Schlosses stand im Mittelalter eine Burg. Die ersten Bauten des Schlosses entstanden im 15. Jahrhundert. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss, das als Residenz der Kurfürsten von der Pfalz diente, zerstört, jedoch wieder aufgebaut. Aber auch der Pfälzer Erbfolgekrieg (um 1690) hinterließ seine Spuren! Nachdem 1764 auch noch der Blitz im Schloss eingeschlagen hatte, wodurch ein Feuer ausbrach, verließen die Kurfürsten Heidelberg und siedelten sich in Mannheim an. Die Ruine diente noch als Steinbruch für neue Bauten in Heidelberg. Zur Zeit der Romantik (um 1800) begannen Maler und Schriftsteller, sich für die (noch immer eindrucksvolle) Ruine zu begeistern. Sie fanden sie "romantisch". Heidelberg und sein Schloss wurden im 19. Jahrhundert viel besungen und avancierten zur Touristenattraktion. Dabei ist es geblieben!

Die Schlossbesichtigung

Touristen erreichen das Heidelberger Schloss am besten mit der Bergbahn. Die Talstation der Standseilbahn ist unten in der Stadt am Kornmarkt auf 113 m Höhe. Die Station Heidelberger Schloss liegt auf 192 m. Wer den Schlosshof betritt, ist beeindruckt von der Größe der teilweise wieder instandgesetzten Bauten. Besonders der Friedrichsbau mit seiner schönen Fassade und der Ottheinrichsbau, der aus der Renaissancezeit stammt, dominieren das Bild des Gebäudeensembles. Die Fassade des Friedrichsbaus ist mit Statuen verziert, und auch den Ottheinrichsbau schmücken wunderschöne Figuren (z.B. biblische Gestalten wie David oder Allegorien wie "Hoffnung" und "Liebe"). Im Friedrichsbau befindet sich die Schlosskirche, und im Ottheinrichsbau ist das Deutsche Apothekenmuseum eingerichtet. Es zeigt vollständige historische Apothekeneinrichtungen sowie schöne alte Arzneigefäße aus Porzellan. Als größte Attraktion im Schloss gilt vielen Touristen das "große Fass", das in einem Keller liegt. Es bietet Platz für ca. 220.000 l Wein, wird aber nicht gefüllt! Zum Abschluss ihres Besuchs im Heidelberger Schloss fahren manche Touristen noch mit der Bergbahn auf den Gipfel des Königstuhls, um die wunderbare Aussicht auf die Stadt am Neckar zu genießen.

 


Zugspitze

The Top of Germany – Berg der Superlative

Mit knapp 3.000 Metern Höhe – genau genommen 2.962 m.ü.d.M. – ist die Zugspitze Deutschlands höchster Berg. Gleichzeitig ist es auch der höchste Gipfel der Gebirgsgruppe Wetterstein in den Ostalpen. Die Zugspitze befindet sich im Freistaat Bayern, rund 11 Kilometer südwestlich von Garmisch-Partenkirchen, sowie im Norden des Österreichischen Bundeslandes Tirol. Über dem Westgipfel verläuft die deutsch-österreichische Grenze.
Südlich der Zugspitze liegt ein Plateau mit etlichen Höhlen. An den Seiten des Berges befinden sich drei der fünf Gletscher Deutschlands, wobei zwei zu den größten unseres Landes zählen: der knapp über 30 ha große Nördliche Schneeferner sowie der fast 25 ha große Höllentalferner. Im Norden lockt der kristallklare, blaue Eibsee zu Füßen der Zugspitze alljährlich zahlreiche Ausflügler und Badegäste.
Im Winter sorgen neun Skilifte auf Deutschlands höchstem Skigebiet dafür, dass sich die Fangemeinde des weißen Sports wohlfühlt. Seit der letzten Milleniumswende wird alljährlich der Zugspitz-Extremberglauf ausgetragen, bei dem auf 17,94 Kilometern 2.235 Höhenmeter bewältigt werden müssen.
An durchschnittlich 310 Tagen pro Jahr herrscht auf der Zugspitze – dem kältesten Flecken Deutschlands – Frost. Mit -35,6° C wurden im Februar 1940 die tiefsten und mit 17,9° C im Juli 1957 die höchsten Temperaturen gemessen. Der Windgeschwindigkeits-Rekord liegt bei 335 km/h; zu dieser Sturmbö kam es im Juni 1985. Die höchste Schneehöhe wurde im April 1944 mit 8,3 m gemessen.
Erstmals namentlich erwähnt wurde die Zugspitze 1590. Ihre nachgewiesene Erstbesteigung fand im August 1820 statt.
Im Jahre 1900 wurde die meteorologische Zugspitzenstation eingeweiht, die sich der Klimaforschung verschrieben hat.

Besonderheiten und Kuriositäten

Die Zugspitze war und ist immer für Besonderheiten und Schönes zugänglich. So findet der Naturfreund auch im Bereich der Zugspitze zahlreiche, der Witterung entsprechende, Pflanzen und Tiere, wie etwa Edelweiß, Enzian, Alpenveilchen, Heidelbeeren, Murmeltiere, Gämsen, Alpensalamander und Steinadler.
Seit 1851 steht auf dem Zugspitzgipfel ein Gipfelkreuz, und seit 2012 gibt es gar ein muslimisches Gebetshaus.
Für Aufsehen sorgte im März 1922 rund 50 Meter unterhalb des Gipfels die Landung einer Doppeldeckermaschine. Die noch heute in einem Restaurant existierende Poststelle wurde erstmals im Winter 1931/32 angelegt. Im September 1948 balancierten drei Stahlseilkünstler auf einem Seil zwischen Ost und Westgipfel, und fünf Jahre später befuhren zwei Männer die gleiche Strecke auf einem Hochseil mit dem Motorrad. 2009 legte ein Schweizer ungesichert die 995 Meter lange und bis zu 56 Prozent steile Strecke vom Zugspitzplatt zum Gipfel auf dem Seil der Zugspitz-Gletscherbahn zurück.
1981 wurde ein Geldautomat in der Gipfelstation installiert, den es jedoch mittlerweile nicht mehr gibt. 14 Jahre später fand die Eröffnung des 540 qm großen Ausstellungsraumes auf dem Gipfel statt, in dem Wechselausstellungen verschiedener Künstler zu sehen sind. Im gleichen Jahr wurde der Grenzverkehr zwischen uns und dem Nachbarland Österreich freigegeben.

Wenn wir erklimmen…

Heute kann man auf verschiedene Art und Weise den Gipfel der Zugspitze erstürmen. Dazu gehören die drei am häufigsten begangenen Wege – die so genannten „Normalwege“: Der leichteste und gleichzeitig auch der Weg der Erstbesteigung führt vom Südosten aus dem Reintal zum Gipfel. Vom Nordosten gelangt man aus dem Höllental durch die Höllentalklamm hinauf, und vom Westen geht es über das Österreichische Schneekar mit den Ausgangspunkten Eibsee oder Ehrwald zum Zugspitzengipfel.
Nicht ganz so einfach ist der Jubiläumsgrat, eine der bekanntesten Grattouren der Ostalpen. Aber auch drei Seilbahnen bringen alljährlich zahlreiche Besucher zum Ziel: Die Tiroler Zugspitzbahn, die Bayerische Zugspitzbahn – eine Zahnradbahn, die auf dem Zugspitzplatt endet, wo man in eine weitere Seilbahn umsteigen muss –, sowie die Eibsee-Seilbahn.

Nächtigen in schwindelnden Höhen

Zahlreiche Berghütten bieten – je nach Witterung - in der Zeit von Mai bis Oktober Übernachtungsmöglichkeiten. Als eine der ersten Hütten am Bergriesen wurde 1883 das Münchner Haus als kleine Holzhütte unterhalb des Westgipfels errichtet. Heute ist das 2.959 Meter hoch gelegene Haus eine Übernachtungsmöglichkeit mit 30 Betten.
Die auf 2.209 Metern Höhe befindliche Wiener-Neustädter-Hütte wurde 1884 erbaut. Noch heute bietet sie 34 Bergsteigern eine Übernachtung an. Das einstige Hotel – das Schneefernerhaus – kann auf eine „reiche“ Geschichte mit Lawinen und Brand zurückblicken und dient heute nur noch der Umweltforschung.

Warum gerade Zugspitze?

Nicht nur deshalb, weil man sich dem Strom der jährlich die Zugspitze bevölkernden Touristen anpassen will, sondern auch, weil man wenigstens einmal im Leben auf Deutschlands Berg der Superlative gewesen sein sollte, ist eine Reise zur Zugspitze empfehlenswert. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob man sich einer Studienreise oder einer anderen Reise anschließt, oder ob man alleine auf Entdeckungstour geht.
Die Zugspitze bietet neben einer atemberaubenden Landschaft in seiner Umgebung in erster Linie natürlich auch einen gigantischen Panoramablick von der Aussichtsplattform aus. Wanderer sowie Bergsteiger, Wintersportler aber auch Menschen, die einfach per moderner Transporttechniken auf den höchsten Gipfel Deutschlands gelangen wollen, bekommen bereits beim Aufstieg die ersten unvergessenen Eindrücke geboten. Trotz etwa einer halben Million Gäste jährlich findet man in all dem Trubel immer noch ein Plätzchen, um die gigantische Bergwelt für sich alleine genießen zu können.


Alpenstraße

Die deutsche Alpenstraße führt vom Ostufer des Bodensees bis zum Nationalpark Berchtesgadener Land. Die 450 Kilometer lange älteste Ferienstraße Deutschlands gilt als eine der schönsten Straßen Deutschlands. Faszinierend an der deutschen Alpenstraße ist vor allem die einzigartige Landschaft mit grünen Wäldern, saftigen Wiesen und schneebedeckten Berggipfeln der Bayerischen Alpen. Auch der Tegernsee und der Chiemsee sowie die Zugspitze liegen am Rande der berühmten Straße. Vor allem in den Sommermonaten ist die deutsche Alpenstraße sowohl bei Autofahrern als auch bei Motorradfahrern aus ganz Europa äußerst beliebt. Die kurvenreiche Straße, die unter anderem durch insgesamt 64 Kurorte führt, ist in verschiedene Abschnitte eingeteilt, die einzeln oder auch als eine große Mehrtagestour in Angriff genommen werden können.

Zahlreiche Ausflugsziele

Entlang der deutschen Alpenstraße befinden sich außerdem unzählige Ausflugsziele wie das weltberühmte Schloss Neuschwanstein. Insgesamt befinden sich mehr als 25 Schlösser, Klöster und Burgen sowie viele sehenswerte Naturattraktionen, die immer wieder zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland anziehen, an der Strecke. Auch viele Ferien-Unterkünfte aller Art dürfen natürlich an der deutschen Alpenstraße nicht fehlen. Mehr als 20 kristallklare Bergseen sorgen zudem für eine willkommene Erfrischung. Parallel zur Straße verläuft ein Radweg, der vor allem im Frühjahr und Sommer unzählige Touristen und Einheimische anzieht.


Bamberg

Bamberg gilt als eine der schönsten Städte Deutschland. Vor allem die sehenswerte Altstadt mit ihren vielen historischen Gebäuden und zahlreichen engen Gassen, die seit einigen Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, sollte man sich bei einem Besuch in der oberfränkischen Universitätsstadt nicht entgehen lassen.

Kaiserdom St. Peter und St. Georg

Das Prunkstück der Bamberger Altstadt ist der Kaiserdom St. Peter und St. Georg, der sich unter anderem durch seine zahlreichen Schätze im Inneren - unter anderem das Grab von Kaiser Heinrich II. und dessen Frau Kunigunde - auszeichnet. Auch Kunst und Kultur werden in Bamberg groß geschrieben. Neben den weltberühmten Bamberger Symphonikern ist in der 70.000-Einwohner-Stadt auch das Künstlerhaus Villa Concordia und das E.T.A.-Hoffmann-Theater immer einen Besuch wert. Zahlreiche Touristen aus aller Welt und unzählige Einheimische besuchen täglich auch die vielen kleinen und großen Galerien und Museen der Stadt. Auch der Skulpturenpark und die Fränkische Straße der Skulpturen sind in Bamberg längst mehr als Geheimtipps.

Natur pur

Die Stadt Bamberg zeichnet sich außerdem durch wunderschöne Natur- und Flusslandschaften aus. Auf dem gut ausgebauten Rad- und Wanderwege-Netz kommen in der ganzen Region Radfahrer und Wanderer voll auf ihre Kosten. Nicht nur bei Blumenliebhabern ist der wunderschöne Rosengarten mit mehr als 4.500 Rosen äußerst beliebt. "Natur pur" mit vielen seltenen Pflanzen und Tieren gibt es im riesigen Hauptsmoorwald vor den Toren der der Stadt zu erleben.


Musikfestspiele Bayreuth

Die Musikfestspiele Bayreuth sind aus dem deutschen Kulturkalender längst nicht mehr wegzudenken. Das Festival, das erstmals im Jahr 1876 stattfand und im Jahr 2011 seine 100. Auflage feierte, wird jährlich im Festspielhaus auf dem "Grünen Hügel" in Bayreuth ausgetragen und dauert jeweils von Ende Juli bis Ende August. Dabei bestehen die Festspiele jährlich aus 30 verschiedenen Vorstellungen. Gezeigt werden immer verschiedene Inszenierungen der zahlreichen Werke von Komponist Richard Wagner, der das Festival im Jahr 1876 ins Leben gerufen hatte. Die insgesamt 58.000 zur Verfügung stehenden Eintrittskarten sind in jedem Jahr innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Die Vorstellungen beginnen bereits am Nachmittag und beinhalten aufgrund der Länge der Inszenierungen meist auch eine einstündige Pause.

Prominente Gäste

Geleitet werden die Musikfestspiele Bayreuth seit 2015 von Katharina Wagner, der Ur-Enkelin Richard Wagners. Die zum Teil spektakulären aber auch unorthodoxen Inszenierungen von Wagners Werken haben in den vergangenen Jahren oftmals für Aufsehen und ein großes Medienecho hervorgerufen. Neben den Wagner-Inszenierungen, die in jedem Jahr auch zahlreiche Prominente - unter anderem auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel - in ihren Bann ziehen, stellen die Organisatoren der weit über die deutschen Landesgrenzen hinaus berühmten Musikfestspiele immer ein großes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene auf die Beine.


Alte Pinakothek München

Bei einem Besuch in München ist die Alte Pinakothek vor allem für Kunstliebhaber ein Muss. Das im Jahr 1836 nach zehn Jahren Bauzeit eröffnete Kunstmuseum gilt als eines der größten und bedeutendsten Museen der Welt. Die riesige Sammlung beinhaltet unzählige Meisterwerke der europäischen Malerei aus den wichtigsten Kunst-Epochen. Deutsche Maler wie Albrecht Dürer oder Albrecht Altdorfer sind in der Alte Pinakothek ebenso vertreten wie weltberühmte niederländische, französische und italienische Maler. Als eines der wichtigsten Prunkstücke des Museums gilt die umfangreiche Rubens-Sammlung.

Berühmte Galerien als Vorbild

Als Vorbild des riesigen schlossartigen Museumsbaus dienten verschiedene berühmte Galerien in Rom oder St. Petersburg. Nachdem die Alte Pinakothek im 2. Weltkrieg stark zerstört worden war, wurde sie in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Voraussichtlich bis zum Jahr 2018 finden in der Alten Pinakothek, in der derzeit mehr als 30.000 Gemälde zu sehen sind, derzeit ebenfalls umfangreiche Bauarbeiten zur Energetischen Sanierung des gesamten Gebäudes statt. Die Alte Pinakothek verfügt über barrierefreie Zugänge und vier Aufzüge. Außerdem stehen den Besuchern im Inneren des Museums zahlreiche Sitzgelegenheiten zur Verfügung.

Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

Die Alte Pinakothek gehört zu den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, zu den auch die Neue Pinakothek, die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, die Sammlung Schack und zahlreiche weitere bayerische Galerien gehören.


Schloss Neuschwanstein

Das weltberühmte Schloss Neuschwanstein befindet sich in Deutschland. In der Nähe des bayerischen Ortes Füssen steht es auf einem zerklüfteten Felsen.

Informationen zum Schloss Neuschwanstein

Im Jahr 1869 wurde mit dem Bau des beeindruckenden Gebäudes begonnen, das auch als Märchenschloss bekannt ist. Der bayerische König Ludwig II. ließ das Bauwerk errichten, das einer mittelalterlichen Ritterburg ähneln sollte. Nur einige Monate lang konnte der König in diesem Schloss leben, bevor er starb.

Die Besichtigung von Schloss Neuschwanstein

Das Märchenschloss Neuschwanstein gehört in Deutschland zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Das Bauwerk wird von vielen Urlaubern im Rahmen ihrer privaten Reisen besucht. Doch auch für die Teilnehmer von Studienreisen ist das Gebäude sehr interessant. Das Schloss kann während des ganzen Jahres besichtigt werden.

Der Sänger- und der Thronsaal

Die beiden größten Räume von Schloss Neuschwanstein sind der Sänger- und der Thronsaal. Im Sängersaal sollte die mittelalterliche Ritter- und Minnenkultur veranschaulicht werden. Der Thronsaal ist mit Wandmalereien von Wilhelm Hauschild geschmückt. Auf dem Boden befindet sich ein prächtiges Mosaik. Der Leuchter, der in diesem Saal hängt, erinnert an eine byzantinische Krone.

König Ludwig II. ließ Schloss Neuschwanstein errichten, weil er sich einen privaten Rückzugsort wünschte. Heute fasziniert das einzigartige Gebäude viele Besucher. Mehr als eine Million Gäste lassen sich jährlich von diesem Bauwerk in ihren Bann ziehen.


Deutsches Museum München

Das Deutsche Museum ist eine der wichtigsten Attraktionen in München. Sowohl Einheimische als auch Touristen aus aller Welt wollen sich das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt nicht entgehen lassen - und das aus gutem Grund. Schließlich können hier auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 73.000 Quadratmetern über 30.000 verschiedene Exponate aus 50 unterschiedlichen Bereichen der Naturwissenschaft und Technik bewundert werden. Das im Jahr 1925 eröffnete riesige Museum auf der Museumsinsel inmitten der Isar, für das man sich am besten mehrere Tage Zeit nehmen soll, wird jährlich von mehr als 1,5 Millionen Menschen unter die Lupe genommen. Besucher können das Museum entweder auf" eigene Faust" oder im Rahmen einer der mehr als 2.000 Führungen erkunden.

Experimente lassen Naturwissenschaften lebendig werden

In unzähligen spannenden Experimenten an mehr als 2.000 interaktiven Stationen können die erwachsenen und jungen Besucher des Museums die Naturwissenschaft lebendig machen. Auch die historische Entwicklung der Naturwissenschaften wird im Deutschen Museum ebenso umfangreich dargestellt wie die Bedeutung der unterschiedlichen Techniken. Das Museum, dessen großer Turm weithin sichtbar ist, verfügt unter anderem über ein eigenes Planetarium und eine riesige Bibliothek mit fast 900.000 Medien. Zu den weiteren zahlreichen Attraktionen des Deutschen Museums in München gehören unter anderem auch die Hochspannungsanlage und die erste Röntgen-Röhre von Wilhelm Conrad Röntgen.


Passionsspiele Oberammergau

Alle zehn Jahre ist die oberbayerische Gemeinde Oberammergau in den Sommermonaten Schauplatz einer der traditionsreichsten Aufführungen Deutschlands, der Passionsspiele Oberammergau. Die Aufführungen sind nicht nur die bekanntesten Passionsspiele weltweit, seit 2014 gehören sie auch zum Bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes, das wie das Weltkulturerbe der UNESCO für den Erhalt immaterieller Werte von besonderer Bedeutung eintritt.

Die erste Aufführung gab es im Jahr 1634, als nach einem verheerenden Pestjahr die Einwohner des Ortes gelobt hatten, regelmäßig ein Passionsspiel aufzuführen, wenn sie von der Seuche befreit würden. Bis heute hat sich diese Tradition trotz zeitweiliger Verbote, u.a. im 18. Jahrhundert durch den Geistlichen Rat von Kurfürst Maximilian III. Joseph, gehalten, und noch immer nimmt beinahe die ganze Gemeinde an den Spielen teil.

Der Text, der im Lauf der Zeit immer wieder erweitert und umgestaltet wurde, thematisiert die letzten fünf Tage im Leben Christi, dazu kommen je nach Inszenierung lebende Bilder mit Szenen aus dem Alten Testament oder aus der Entstehungsgeschichte der Spiele. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil Ende der 1960er Jahre, das dokumentierte, dass die Juden am Tod Jesu nicht schuldig sind, wurde auf Verlangen der Katholischen Kirche das Bild der Juden in dem Stück unter Mitarbeit verschiedener jüdischer Organisationen grundlegend überarbeitet. Die Musik der Passionsspiele hingegen, die aus der Feder des Oberammergauer Lehrer und Komponisten Rochus Dedler (1779–1822) stammt, ist seit ihrer Uraufführung 1810 gleich geblieben.

Die Planungen und Proben für die Passionsspiele Oberammergau beginnen stets mehrere Jahre vor den Aufführungen. Die ganze Gemeinde ist bei der Auswahl von Spielleiter, Darstellern und Inszenierung stimmberechtigt. Dabei stehen die Spiele nicht nur für eine wichtige kulturelle und religiöse Tradition, sie stellen mit ihren mehr als 500.000 Besuchern aus der ganzen Welt auch einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Vor allem aber sind die Passionsspiele Oberammergau durch die Hingabe und Intensität ihrer Darsteller für jeden Besucher ein unvergessliches Erlebnis.

 


Regensburg

Regensburg gehört zu den ältesten deutschen Städten und ist schon seit keltischer Zeit durchgehend besiedelt. Die Hauptstadt des Bezirkes Oberpfalz ist die viertgrößte bayerische Stadt. Sie hat rund 140.300 Einwohner, die sich auf das ausgedehnte Stadtgebiet an beiden Donau-Ufern verteilen. Regensburg ist Bischofssitz und ein wichtiges touristisches Zentrum in Ostbayern.

Regensburg für Kulturliebhaber und Studienreisende

Regensburg hat mehr als 1300 Baudenkmäler. Auf einem Rundgang durch die Stadt fallen besonders die Regensburger Geschlechtertürme, das alte Rathaus und die „Steinerne Brücke“ aus dem 12. Jahrhundert sowie der Herzogshof ins Auge.
Die Gassen der Altstadt sind von historischer Bausubstanz aus vielen Epochen geprägt. Reiche Kaufmannsfamilien errichteten hier opulente Häuser und Villen. Dazwischen erheben sich Kirchen, der Bischofssitz und der imposante Dom St. Peter, in dem regelmäßig die berühmten Regensburger Domspatzen auftreten. Schloss Emmeram, Stammsitz der Thurn & Taxis, steht etwas außerhalb vom Stadtkern.

Regensburg für Naturliebhaber und Aktive

Regensburg ist gemütlich und gleichzeitig spannend, wie mehr als 20 Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten zeigen. In den Sommermonaten finden in den schönen Parks, im Innenstadtbereich und entlang der Donau viele interessante Veranstaltungen statt, die Besucher aus ganz Deutschland anziehen.
Naturfreunde können im Regensburger Alleengürtel oder dem waldreichen und hügeligen Umland wandern oder Rad fahren. Ein besonderer Blick auf Regensburg bietet sich während einer Schifffahrt auf der Donau, die auch an den beiden Inseln Obere und Untere Wörth im Stadtgebiet vorbeiführt.


Schloss Sanssouci

In einer Reise nach Berlin darf ein Besuch des nahe gelegenen Potsdam nicht fehlen. Kaum eine andere Stadt kann ein solch einmaliges architektonisches Ensemble aufweisen wie die brandenburgische Hauptstadt. Die UNESCO würdigte diese einmalige Zusammenstellung an Schlössern und Parkanlagen in der Form, dass es zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Mittelpunkt dieses Ensembles ist natürlich das Schloss Sanssouci.

Mit dem Alten Fritz fing es an

Den Grundstein für die prachtvolle Gartenanlage sowie das Schloss Sanssouci legte Friedrich II im Jahr 1745, als er den Auftrag gab, ein kleines Sommerschloss nach Art des Rokoko zu errichten. Aber erst im nächsten Jahrhundert, im Jahr 1841 begann unter Friedrich IV, einem Großneffen des alten Fritz, der Ausbau zu dem Schloss und der Gartenanlage, wie sie heute bewundert werden kann. Friedrich Wilhelm IV ließ an das ursprüngliche Sommerschloss seines Vorfahren links und rechts Seitenflügel anbauen. Die so prägnanten Weinbergterrassen, die sich an den Hang direkt unterhalb des Schlosses anschmiegen, wurden bereits zu Zeiten Friedrich II angelegt.

Die Architektur von Sanssouci

Das ursprüngliche Sommerschloss mit einer Länge von 91 m wurde nach Skizzen Friedrichs II durch den Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichtet. Die im folgenden Jahrhundert dazugekommenen Seitenflügel mit je 31 m Länge wurden wiederum nach Skizzen des Königs von Ludwig Persius realisiert.
Die Idee eines Sommerschlosses blieb auch unter Friedrich IV erhalten und so befinden sich alle Räume auf einer Ebene, um ohne Treppen steigen zu müssen, in den Garten zu gelangen. Die Vorderfront wie auch der Garten sind nach Süden ausgerichtet und besitzen prachtvolle Verzierungen, hingegen die Nordseite eher schlicht gehalten ist.

Das deutsche Versailles

Unter Friedrich IV wurde der ursprüngliche Wohnort des Alten Fritz, der sich einst auf der obersten Terrasse bestatten lassen wollte, zu Repräsentationszwecken aus- und umgebaut. Dementsprechend zeigen sich die Räume des Schlosses in einer prachtvollen Ausstattung, die nicht wenige Besucher an das Schloss Versailles des französischen Sonnenkönigs, Ludwig XIV, erinnert. Neben dem Schloss ist es aber auch die imponierende Gartenanlage, die jeden Besucher fasziniert und von vergangenen Zeiten träumen lässt.


Brandenburger Tor

Das am Pariser Platz in Berlin-Mitte gelegene Brandenburger Tor gehört nicht nur als Symbol der deutschen Teilung und der deutschen Einheit zu den wichtigsten Baudenkmälern der Hauptstadt Deutschlands. Bei einem Aufenthalt in Berlin im Rahmen einer Studienreise sollte unbedingt ein Besuch dieses preußische und deutsche Geschichte seit Ende des 18. Jahrhunderts wie kaum ein anderes Bauwerk versinnbildlichenden weltberühmten Tores zum Programm gehören.

Ursprung eines nationalen Denkmals

Der 26 m hohe und knapp 66 m breite, von zwei Torhäusern flankierte Sandsteinbau mit den sechs 11 m tiefen Säulen, die ein reliefgeschmücktes Querstück tragen, ist 1791 (Architekt: Carl Gotthard Langhans) eingeweiht worden. Das im Stil des Frühklassizismus gehaltene Bauwerk war von Preußesn König Friedrich Wilhelm II. in Andenken an König Friedrich II., dem Alten Fritz, in Auftrag gegeben worden. 1793 wurde das Tor durch die von Johann Gottfried Schadow geschaffene Quadriga gekrönt.

Schauplatz wichtiger politischer Entwicklungen

Das in seiner Schlichtheit an griechische Tempelbauten erinnernde, ursprünglich auch als Steuer-Kontrollstelle dienende Brandenburger Tor war in seiner über 200-jährigen Geschichte oft Hintergrund für zentrale historische Sachverhalte symbolisierende Geschehnisse. So war die Verschleppung der Quadriga durch napoleonische Truppen nach Preußens Niederlage gegen Frankreich (1806) und die triumphale Wiederkehr nach Napoleons Sturz 1814 von nationaler Bedeutung. Durch das Tor sind siegreiche und geschlagene Truppen der fünf Kriege zwischen 1864 und 1945 marschiert. Hier haben Revolutionäre 1918 Maschinengewehre postiert und hier wurde 1945 Hitlers letzte Schlacht gekämpft. Nach der deutschen Teilung stand das Tor, auf dem die DDR-Flagge wehte, unmittelbar am Todesstreifen der Berliner Mauer und hier wurde es nach dem Mauerfall vom 9. November 1989 am 22. Dezember 1989 wieder für alle Deutsche und Berlin-Besucher geöffnet.

Torhaus der Einkehr

Im nördlichen Torhaus wird Besuchern mitten im Epizentrum der quirligen Hauptstadt ungewöhnliche Gelegenheit gegeben, in einem Meditationsraum den Eindruck des Ortes in Ruhe auf sich wirken zu lassen.


Kölns Domviertel

Köln ist eine der beliebtesten Städte Deutschlands für Touristen auf Reisen und der Dom seine hauptsächliche Attraktion. Das Domviertel ist daher der Ausgangspunkt der meisten touristischen Aktivitäten wie Studienreisen in der großen Stadt am Rhein.

Der eigentliche Stadtbezirk

Im Grunde gibt es kein "Domviertel" in Köln: Der Dom befindet sich im Stadtbezirk "Innenstadt" und hierbei im Stadtviertel "Altstadt-Nord". Als "Domviertel" wird die Gegend umgangssprachlich bezeichnet.
Das Viertel Altstadt-Nord gilt als der Ursprung der Stadt Köln, da es bereits vor dem Jahr 50 n. Chr. bestand, als Köln von den damaligen Besatzern aus Rom gegründet und mit einem Namen versehen wurde.

Sehenswertes im Altstadtviertel Nord

Im Bezirk Altstadt-Nord finden sich die wesentlichen Gebäude der öffentlichen Verwaltung Kölns: Das Rathaus und der Dom als Sitz weltlicher und geistlicher Macht in vergangenen Zeiten.

Hinzu kommen zahlreiche romanische Kirchen sowie das historische Zeughaus. Auch das Stammhaus der berühmten Marke "4711 Kölnisch Wasser" ist im Bezirk Altstadt-Nord gelegen.
Profanbauten unserer Zeit sind etwa der Hauptbahnhof oder die Gebäude, welche die großen Einkaufszentren beherbergen.
Die ehemalige Zentrale der Gestapo, welche heute unter Anderem Teile des Finanzamts beherbergt, zeugt von der Vergangenheit der Stadt in den finstersten Stunden der deutschen Geschichte.

Altes und Restauriertes

Kaum eine andere deutsche Großstadt wurde im Verlauf des Zweiten Weltkrieges in vergleichbarem Ausmaß aus der Luft zerstört wie Köln: Hier fand bereits im Jahr 1942 der erste "1000-Bomber-Angriff" statt. Bis Kriegsende 1945 war die Stadt faktisch dem Erdboden gleichgemacht; berühmt ist ein Foto, auf dem lediglich der Dom aus einer Trümmerlandschaft ragt.
Viele der historisch erscheinenden Gemäuer im Domviertel sind daher kunstvolle Restaurationen vergangener Gebäude wie etwa das 4711-Stammhaus.
Sie zeugen von der hohen Kunst der Restaurateure wie auch vom ungebrochenen Lebenswillen der unbedingt sehenswerten Metropole am Rhein.

 


Zwinger, Dresden

Der Dresdner Zwinger befindet sich im Bundesland Sachsen und gehört zu den bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauten des Spätbarocks und ist daher ein absolutes Muss auf der Liste der Sehenswürdigkeiten für Besucher der Stadt. Ursprünglich diente der Zwinger als Festplatz für verschiedene höfische Veranstaltungen. Heutzutage wird das Elbsandstein-Gebäude vorwiegend für Ausstellungen genutzt.

Die Besonderheiten des Dresdner Zwingers

Der Zwinger begeistert mit dem Kronentor und der vergoldeten Haube, seinen Höfen, die von bogenförmigen Galerien umgeben sind, mit den prächtigen und reich verzierten Pavillons und dem Nymphen Bad. Damit stellt das imposante Bauwerk ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk dar, das zu einem interessanten Rundgang einlädt. Das prächtige Kronentor gilt als Wahrzeichen Dresdens und symbolisiert die Würde von "August dem Starken" als polnischer König. Auch das Nymphen Bad gehört zu den schönsten barocken Brunnenanlagen und ist mit vielen schmückenden Skulpturen verziert. Der Glockenspielpavillon ist eine weitere Besonderheit. Dabei handelt es sich um ein reizvolles Glockenspiel aus Meißener Porzellan. Der Wallpavillon und der Französische Pavillon sind ebenso einen Besuch wert.

Die Museen im Dresdner Zwinger

Der Zwinger beherbergt unterschiedliche kostbare Sammlungen, beispielsweise die weltberühmte Gemäldegalerie Alte Meister, die mit etwa 750 ausgestellten Meisterwerken des 15. bis 18. Jahrhunderts zu den weltweit renommiertesten Gemäldesammlungen gehört. Das wohl berühmteste

Exponat ist Raffaels Sixtinische Madonna, eines der berühmtesten Gemälde aus der italienischen Renaissance. Über eine halbe Million Menschen besichtigen jährlich die Galerie. Die Exponate werden von den Staatlichen Kunstsammlungen gepflegt, um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Weitere Highlights sind die Porzellansammlung, der Mathematisch-Physikalische Salon, die Rüstkammer sowie Ausstellungen des Tierkundemuseums.

Fazit

Die eindrucksvolle Sandsteinkulisse des Dresdner Zwingers birgt mit den weltberühmten Sammlungen wahre Schätze, beispielsweise die Gemäldegalerie „Alte Meister“, das Nymphen Bad, das Glockenspiel etc. Dies alles macht den Zwinger so eindrucksvoll und fasziniert jedes Jahr mehrere Millionen Besucher, die in die Stadt reisen, um der Sehenswürdigkeit einen Besuch abzustatten.


Quedlinburg

Quedlinburg liegt am Nordrand des Harzes in Sachsen-Anhalt. Die Stadt steht seit 1994 als sogenanntes „Flächendenkmal“ auf der UNESCO-Welterbeliste und beeindruckt durch das historische Ambiente und eine mehr als tausendjährige, bewegte Stadtgeschichte. Quedlinburg war zwei Jahrhunderte lang Königspfalz und über 900 Jahre hinweg Sitz eines Damenstifts. Heute kommen Studienreisende und Touristen aus ganz Europa, um die imposante Fachwerkstadt zu erkunden.

Quedlinburg als historisches Gesamtkunstwerk im Fachwerkstil

Der historische Kern der Stadt wurde schon weit vor dem Mittelalter gegründet und umfasst den Burgberg mit Schloss und markanten Stiftskirche St. Servatius, in der sich der Domschatz befindet. Auf dem gegenüberliegenden Münzberg steht die romanische Kirche St. Marien. Besonders sehenswert ist auch St. Wiperti mit dem Abteigarten und angrenzendem Brühlpark.

Nördlich an den zentralen Kern schließt sich die autofreie Altstadt mit mehr als 2.000 Fachwerkbauten an. Sie wurde ab 994 errichtet und hat als zentralen Punkt das Rathaus mit der Rolandstatue.
Die „Neustadt“ und das Viertel Göpern wurden im Mittelalter - um 1200 - gebaut und mit der Altstadt durch Wege und Brücken über einstige Seitenarme der Bode verbunden. Hier befinden sich weitere interessante Sakralbauten im gotischen und romanischen Baustil aber auch alte Wehrtürme und Jugendstilvillen.

Besucher der Stadt Quedlinburg können sich über die besondere Geschichte im Stadtmuseum und im Schlossmuseum informieren. Sehr interessant sind auch Ausstellungen zur Spielzeugmacherei, traditionellem Kunsthandwerk und Glasmalerei. Einzigartig in Deutschland ist die Lionel Feininger Galerie in der Altstadt.


Lübeck

Lübeck ist eine Großstadt im Bundesland Schleswig-Holstein. Mit über 210.000 Einwohnern ist es die zweitgrößte Stadt in diesem Bundesland hinter Kiel. Lübeck ist eine Hansestadt.

Stadt der sieben Türme

Lübeck, auch bekannt als das "Tor zum Norden", liegt an einem historischen Handelsweg und erlebte in der Zeit der Hanse eine Blüte. Berühmt ist die Stadt vor allem durch ihre fünf großen Kirchen, welche mit insgesamt sieben Türmen das Bild der Stadt seit Jahrhunderten geprägt haben: Der Dom, die Marienkirche, die St. Jakobi-Kirche, die Petrikirche und die Aegidien-Kirche. Alle fünf Kirchen liegen in der historischen Altstadt von Lübeck.

Aufwendig restauriert:

Lübeck war im Zweiten Weltkrieg Ziel des ersten britischen Flächenangriffs. 1942 brannte das historische Altstadtviertel nach einem barbarischen Luftangriff nieder. Dies sollte den Auftakt zu deutschlandweiten Angriffen dieser Art bilden; Lübeck war wegen seiner hohen Brennbarkeit als Angriffsziel und gleichsam "Testballon" ausgesucht worden.
Nach dem Krieg wurde die historische mittelalterliche Altstadt weitgehend restauriert, so dass auch der ausgebrannte Dom heute wieder Zentrum kirchlicher Aktivitäten sein kann.

Ein Weltkulturerbe von 1.000 Gebäuden

Die gesamte historische Altstadt von Lübeck ist seitens der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Neben den fünf erwähnten Kirchen zählen hierzu auch weitere Kirchen und Sakralbauten sowie die Reste von zwei der ehemals vier Stadttore, das historische Rathaus und zahlreiche Museen.
Eine besondere Sehenswürdigkeit Lübecks sind die in der Altstadt gelegenen Gänge und Höfe, welche einstmals die Armenviertel der Stadt prägten, heute jedoch eine begehrte Wohnlage sind.


Weimar

Weimar, die nach Erfurt, Gera und Jena viertgrößte Stadt Thüringens, ist das Herzstück deutscher Kulturgeschichte und immer eine Reise wert. Hier treffen deutsche Weltliteratur und Kunstgeschichte aufeinander. Weimar wurde im Jahre 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Gäste aus aller Welt lassen sich verzaubern vom Charme längst vergangener Zeiten. Das kulturelle Erbe der Stadt spiegelt auf eindrucksvolle Weise die Epoche der Weimarer Klassik um Schiller, Goethe, Wieland und Herder wider.

Weimar eignet sich auch hervorragend für Studienreisen. Die zahlreichen Gedenkstätten und Museen sind ein Eldorado für Kultur- und Kunstinteressierte.

Das Goethehaus - Auf den Spuren des bedeutenden Dichters

Zu den Highlights der Stadt gehört zweifelsohne das Goethehaus, das 1709 im Barockstil erbaut wurde. Hier verbrachte der berühmte Dichter die meisten Jahre seines Lebens.
Noch heute kann man die Wohn- und Arbeitsräume sowie die Privatbibliothek im unveränderten Zustand besichtigen.

Das Schillerhaus - Einblicke in das Leben und Schaffen des Dichterfürsten

Das Wohnhaus Schillers ist ebenfalls ein beliebter Besuchermagnet in Weimar. Hier lebte der Dichter von 1802 bis zu seinem Tode. Heute fungiert das Gebäude als Museum, in dem man die Geschichte des Hauses hautnah nachempfinden kann. Schillers Arbeitszimmer gehört
ebenso wie die Wohnräume und Schlafzimmer sowie die Küche und die Räume der Dienstboten zum authentischen Nachlass der Familie.

Das Bauhaus - ein Stelldichein mit den Meistern der Form

Auch das Staatliche Bauhaus, welches am 1. April 1919 von Walter Gropius gegründet wurde, ist immer einen Besuch wert. Die bekannteste Schule Deutschlands für Architektur und Kunst-Design vereint auf eindrucksvolle Weise Tradition und Moderne miteinander. Zu den berühmtesten Bauhaus-Künstlern zählen unter anderem Paul Klee, Oskar Schlemmer und Johannes Itten.

Schloss Belvedere - Residenz des Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar

Die barocke Schlossanlage, die zwischen 1724 und 1732 durch Johann August Richter und Gottfried Heinrich Krohne erbaut wurde, beherbergt ein Museum, in dem man das Kunsthandwerk des 18. Jahrhunderts bewundern kann.

 


Klosterruine Oybin

Bild: Oybin Zittau

Für die Besucher des Zittauer Gebirges ist die Klosterruine Oybin ein echtes Muss. Schließlich gehören die Ruinen des Klosters und der dazugehörigen Burg auf dem Berg Oybin zu den größten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region im Südosten von Sachsen an der Grenze zu Tschechien.

Romantik und Geschichte in Sachsen

Die in einer Höhe von 500 Metern liegende Burg mit Kloster, die auch Teil der berühmten Route "Via Sacra" ist, wurde bereits zu Beginn des 14. Jahrhunderts zu einer großen Burg ausgebaut. Kaiser Karl IV war Bauherr. Neben dem Kloster und der Burg gehören auch eine imposante Klosterkirche mit einem Aussichtsturm und ein Friedhof zum weitläufigen Gebäudekomplex. 1577 wurde der Bau aufgegeben.

Berühmt bis in unsere Tage wurde die Burg als Inspiration für zwei Gemälde von Caspar David Friedrich: „Der Träumer“ und „Ruine Oybin bei Mondschein“. Seit Beginn der 1990er Jahre wurde die Ruine immer weiter restauriert. Seit dem Jahr 2004 kann die Ruine der Klosterkirche unter anderem wieder als Konzert- und Theatersaal genutzt werden. Die Klosterruine Oybin ist von April bis Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Wer die geschichtsträchtige Anlage besucht, sollte sich auf jeden Fall auch die Zeit für eine der verschiedenen Führungen nehmen. Diese werden in unterschiedlichen Sprachen angeboten. Außerdem finden in den verschiedenen Gebäuden, unter anderem im Bahrhaus und im Wohnturm regelmäßig kleine Ausstellungen statt. Ein besonderes Highlight ist hier auch das traditionelle Ritteressen im Berggasthof. Der Eintrittspreis beträgt 6 Euro (ermäßigt: 5 Euro).


Greetsiel

Greetsiel ist ein Fischerdorf mit kleinem Hafen in West-Ostfriesland, das erstmals in Briefen aus dem Jahr 1388 erwähnt wurde. Seit 1972 gehört Greetsiel zur Gemeinde Krummhörn, die ihren Verwaltungssitz in Pewsum hat. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Emden, etwa 15–20 Kilometer entfernt. Die beiden Orte sind mit einem Bus verbunden. Obwohl ursprünglich nur ein kleines, aber malerisches Fischerdorf, ist Greetsiel inzwischen zu einer wichtigen Touristenattraktion geworden. Greetsiel hat nur etwa 1.500 Einwohner, aber die Zahl der Menschen, die im Dorf leben, nimmt während der Sommermonate und in den Weihnachtsferien deutlich zu. Einmal jährlich findet die Greetsieler Woche statt, eine über die Grenzen Ostfrieslands bekannte Kunstausstellung. Für an Kunsthandwerk und Malerei interessierte Reisende eine ganz besondere Gelegenheit.
Bild: Fischkutter im Hafen von Greetsiel

Von allen ostfriesischen Siel-Dörfern (ein Siel ist eine Schleuse in einem Deich) hat Greetsiel die besterhaltenen historischen Fischerhütten. In seinem malerischen Fischerhafen gibt es noch 28 Krabbenkutter. Andere bemerkenswerte Gebäude sind das Steinhaus, der ehemalige Sitz der Familie Cirksena und die Greetsieler Kirche. Zu den bekanntesten Fotomotiven in Greetsiel zählt die Häuserzeile an der Sielstraße, die den Hafen flankiert. Besonders auffällig sind die Häuser Nr. 11 und Nr. 15 mit ihren glockenförmigen Giebeln nach holländischem Vorbild. Während die erste aus dem Jahr 1741 stammt, wurde Nr. 15 im Jahr 1792 erbaut. Die Alte Bäckerei, Nr. 21, aus dem 19. Jahrhundert befindet sich ebenfalls in der Sielstraße und dient heute als Museum, Café und als Kunstgalerie.

 


Naumburger Dom

Die 130 km² große Stadt Naumburg [Saale], allgemein unter Touristen und Besuchern kurz Naumburg genannt, ist als staatlich anerkannter Erholungsort aus mehreren Gründen das gefragte Ziel für eine kombinierte Urlaubs-, Städte- und Studienreise. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Dom St. Peter und Paul, in Deutschland bekannt als der Naumburger Dom. Darüber hinaus liegt Naumburg an der Südroute der „Straße der Romanik“ als einer Ferienstraße, die als Teilstrecke der Transromanica durch Sachsen-Anhalt verläuft. Die ist ihrerseits eine vom Europarat ernannte Europäische Kulturstraße. Mit einem Satz gesagt: Auf der Reise durch Deutschland und durch die Region der Unstrut als einem knapp 200 Kilometer langen Nebenfluss der Elbe gibt es hier in Naumburg viel zu sehen und auch zu erleben.

Naumburger Dom – aktuelles UNESCO-Weltkulturerbe

Der heutige evangelische Naumburger Dom St. Peter und Paul ist die frühere Kathedrale des Bistums Naumburg. Das Bauwerk ist im Jahr 2018 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerben aufgenommen worden. Es steht auf einer Fläche von knapp zwei Hektar und ist unter anderem wegen seiner Doppelchoranlage weithin bekannt. Zur sehenswerten Ausstattung gehören mehrere Altäre, Gestühle, Lesepulte, Grabmäler oder Skulpturen, und natürlich auch die Orgel sowie die vier Domglocken aus den Jahren 1500, 1502, 1600 und 1765. Die zwölf Stifterfiguren im Westchor des Naumburger Doms sind weltbekannt; sie sind lebensgroß und in Kalkstein gehauen.

Straße der Romanik mit romanischen Bauwerken aus dem Mittelalter

Anfang der 1990er-Jahre, also direkt nach der politischen Wiedervereinigung, wurde die Idee der Ferienstraße in Form einer Acht durch das beigetretene Bundesland Sachsen-Anhalt entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Landeshauptstadt Magdeburg. An der Straße der Romanik mit ihrer Länge von rund 1.200 Kilometern liegen 80 romanische Bauwerke in mehr als fünf Dutzend Orten. Hier in Naumburg sind es der Naumburger Dom sowie die Ägidienkurie als ein Gebäudeensemble aus der romanischen Zeit.


Andernach

Interessante Stadt zwischen Bonn und Koblenz

Wer im Norden von Rheinland-Pfalz zu Besuch ist, sollte unbedingt einmal einen Abstecher nach Andernach machen. Die Stadt liegt mitten im romantischen Mittelrheintal zwischen Rhein und Eifel und ist eine der ältesten Städte Deutschlands.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Die größte Attraktion von Andernach ist der weit über die deutschen Landesgrenzen hinaus berühmte Geysir. Mit einer bis zu 60 Metern hohen Wasserfontäne ist er schließlich der höchste Kaltwassergeysir der Welt und steht damit auch im Guinnessbuch der Rekorde. Angetrieben wird der Geysir durch vulkanisches Kohlenstoffdioxid. Dieses spektakuläre Naturschauspiel auf der Halbinsel Namedyer Werth am Mittelrhein, das sich alle zwei Stunden wiederholt, sollte man sich bei einem Besuch in Andernach auf keinen Fall entgehen lassen. Der Geysir ist gleichzeitig Teil des nationalen Geoparks Laacher See. Der größte See von Rheinland-Pfalz befindet sich etwa 15 Kilometer von Andernach entfernt. Nur zwei Kilometer vom Geysir entfernt befindet sich das Erlebniszentrum Geysir Andernach, in dem die Besucher alles rund um die Entstehung des Geysirs erfahren können.

Das Wahrzeichen von Andernach ist der sogenannte „Runde Turm“ in der historischen Altstadt. Der 56 Meter hohe Turm aus dem 15. Jahrhundert ist einer der größten mittelalterlichen Wehrtürme Deutschlands. Auch die römisch-katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, auch Mariendom genannt, ist ebenso ein beliebtes Ausflugsziel für die Besucher der Region wie die evangelische Christuskirche und die Tönissteiner Heilwasserquellen.

Außerdem sehenswert:

  • Stadtmauer
  • Koblenzer Tor
  • Schlossgarten

 

Ein echtes Highlight ist in Andernach auch das Konzept der "Essbaren Stadt". So werden auf zahlreichen öffentlichen Grünflächen Gemüse und Obst angebaut, das von Touristen und Einheimischen frei geerntet werden kann.


Haithabu und Danewerk

Im Norden Deutschlands, vor den Toren Schleswigs, offeriert sich eines der berühmtesten Handelszentren Nordeuropas. Haddeby, die niederdeutsche Abwandlung des altnordischen Haithabu, der Name der alten Wikingerstadt, ist eine der eindrucksvollsten frühgeschichtlichen Anlagen in Europas. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert fuhren zahlreiche Menschen als Wikinger über die Meere. Sie waren Händler, Räuber und Eroberer. Zu den wichtigsten Zentren gehörte Haithabu, die Hafenstadt an der Schlei. In seiner Blütezeit hatte Haithabu eine größere Ausdehnung als das damalige Köln.

Auf den Spuren der Wikinger - das Wikingerdorf von Haithabu

An historischer Stelle entstand ein Replikat des Siedlungsausschnittes eines wikingerzeitlichen Handelsplatzes. Innerhalb eines Halbkreiswalles wurden sieben Gebäude und eine Landebrücke rekonstruiert. Die Rekonstruktionen gewähren einen faszinierenden Einblick in die einstige Lebenswelt der Menschen in dieser frühstädtischen Siedlung. Besonders interessant ist das Versammlungshaus. Es wurde als einziges Gebäude exakt an seinem ursprünglichen Standort wieder errichtet. Im Wikingerdorf wird das Wirken der Wikinger wieder lebendig.

 

 

Bild: Runenstein Haithabu

Das Danewerk

Das Danewerk diente zum Schutz der Wikinger Stätte. Es kontrollierte die wichtigen Handelswege zwischen Nord- und Ostsee und der südlichen Grenze Dänemarks. Von dem über 1000 Jahre alten Verteidigungswall gibt es heute noch einen Schutzwall (10 Jh.) in Form eines Halbringes sowie niedrige Wallreste einer bisher undatierten Fluchtburg. Über 25 Kilometer des Schutzwalls sind noch gut erhalten. Die dazugehörige Geschichte wird im Wikingermuseum von Haithabu eindrucksvoll vermittelt.

Faszination Geschichte - das Wikingermuseum

In unmittelbarer Nähe der historischen Stätte liegt das Wikingermuseum. Im Jahre 1985 öffnete das Museum seine Pforten. In einem aufwendigen Verfahren wurde das Gebäude 2017 vollständig saniert. Die spektakuläre Ausstellung widmet sich eindrucksvoll der Geschichte von Haithabu. Originale Runensteine, eine Schiffshalle und Funde, die das wikingerzeitliche Alltagsleben verdeutlichen, zeugen von einer großartigen Ausgrabungsgeschichte.

Tipp: Nicht weit von dieser frühgeschichtlichen Siedlung hat man um 1200 eine romanische Feldsteinkirche gebaut. Eine Besichtigung des lang gestreckten Schiffs mit rundem Turm, der einmal als Wehrturm gedient hat, lohnt.

Seit Juli 2018 zählen die Siedlung Haithabu und der Grenzwall Danewerk zum Weltkulturerbe der UNESCO. Beide Schauplätze gehören zu den bedeutendsten archäologischen Zeugnissen Europas.


Rottach-Egern

Einer der renommiertesten Ferienorte am Tegernsee

Der Kurort Rottach-Egern, der für die heilsame Wirkung seines Klimas bekannt ist, liegt pittoresk am Südende des Tegernsees zwischen den Mündungen von Weißach und Rottach. Die Ortschaft liegt auf einer Meereshöhe von rund 740 Metern und hat etwas mehr als 5.000 Einwohner. Zu den Sehenswürdigkeiten des Kurortes gehört die Kirche St. Laurentius aus dem Jahr 1466, die das alte historische Zentrum von Egern, das sich an die Egerner Buch schmiegt, prägt. Das Altarblatt stammt von Hans Georg Asam, Votivtafeln zeigen unter anderem die Bauernschlacht von Sendling. Auf dem Friedhof von Rottach-Egern sind berühmte Personen bestattet worden wie Olaf Gulbransson, Leo Slezak, Ganghofer und Ludwig Thoma.

ein Eldorado für Drachenflieger

Die sogenannte Ludwig-Thoma-Bühne führt im Kursaal Stücke des gleichnamigen Autors auf. Eine weitere Sehenswürdigkeit von Rottach-Egern ist der Gsotthaberhof, in dem Pferdeschlitten und Pferdekutschen ausgestellt sind. Auch Aktivurlauber kommen im malerischen Kurort voll auf ihre Kosten: Idyllische Wanderwege schlängeln sich entlang der Weißach in Richtung Kreuth und entlang der Rottach nach Enterrottach. Auf dem Ringberg thront das gleichnamige Schloss aus dem Jahr 1912, in dem die Max-Planck-Gesellschaft ihre Tagungen abhält. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Wallberg, der sich im Südosten von Rottach-Egern erhebt und eine Höhe von 1722 Metern erreicht. Von seinem Gipfel stürzen sich zahllose Drachenflieger mutig in die Tiefe.

Herrliche Wanderwege

Wem eine Wanderung auf den Wallberg zu anstrengend ist, kann von Oberach aus mit einer Seilschwebebahn bis zum Panoramarestaurant hinauffahren. Wer zum Wallbergkircherl hinübermarschiert, wird mit einer herrlichen Aussicht auf die Alpen und den Tegernsee belohnt. Wer den Gipfel erklimmen möchte, muss noch eine halbe Stunde Fußmarsch einplanen. Die Wallberg-Autostraße, die etwa vier Kilometer lang ist, zählt zu den herrlichsten Bergstrecken in ganz Bayern. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit ist erforderlich, wenn man auf dem Alpenlehrpfad von der Bergstation über den Setzberg zum Risserkogel wandert. Die Tour dauert rund drei Stunden. Für den Abstieg nach Enterrottach sind noch einmal zwei Stunden einzurechnen.


Miltenberg

Dank der günstigen Lage, im Schutz der um 1200 erbauten Mildenburg, entwickelte sich die die Stadt am Main, am wichtigsten Handelsweg zwischen Frankfurt und Nürnberg, zu einem florierenden Gemeinwesen. Der Marktplatz und die zu einem geschlossenen Ensemble aufgereihten hochgiebligen Fachwerkhäuser zeugen von einer bewegten Geschichte.

Dort, wo der Main am schönsten ist

Miltenberg hat mit seiner Fachwerk Idylle zauberhafte Winkel aufzuweisen. Zwei Stadttore begrenzen die Altstadt im Westen und Osten. Durch das Würzberger Tor gelangt man in die Fußgängerzone. Nur wenige Schritte, und man steht vor einem der ältesten Fürstengasthöfe Deutschlands. In dem 1590 erbauten Gasthaus „Zum Riesen“ genießen die Gäste ein uriges Ambiente. Die Altstadt präsentiert sich ganz wunderbar. Der ziemlich steil ansteigende Markt wird oberhalb durch die Burg begrenzt. Von der Burg aus, lässt sich das gesamte Panorama der Stadt überblicken. Um den Marktplatz, auch Schnatterloch genannt, gruppieren sich erstklassig erhaltene Fachwerkhäuser. Ein sandsteinroter Renaissancebrunnen aus dem Jahre 1583 vollendet das stimmungsvolle Bild.

Aktiv in Miltenberg

Am Hang des Greinbergs bildet das Schwarzviertel von Miltenberg die perfekte Kulisse für Legenden und schaurige Geschichten. Besonders beliebt sind die Stadtführungen, wo sich dem Betrachter viele verborgene Kleinode erschließen. Dabei schweifen die Blicke bis zur Pfarrkirche St. Jakobus. Die im 18. Jahrhundert umgestaltete Kirche beherbergt eine wertvolle Innenausstattung. Weiter geht es zum Museum der Stadt in der ehemaligen Amtskellerei. Der schöne Fachwerkbau stammt aus dem Jahre 1590 und dient seit 1903 als Museum. Nicht zuletzt locken die spannungsreichen Ausstellungen in den Gewölben der Mildenburg.

Mainfranken ist Weinfranken

Miltenberg liegt in einer kleinen Weinoase. Grund genug, um statt Bier auch mal Wein zu trinken. In Miltenberg hat man sich auf den Anbau von Blauer Portugieser-, Spätburgunder- und Domina Trauben verlegt, aus denen köstliche Rotweine gekeltert werden.
Zu einer stimmungsvollen Mainfahrt laden Dampfer in Miltenberg ein. Während der Fahrt bietet sich eine herrliche Aussicht auf die Wahrzeichen der waldumkränzten Stadt.

 


Kloster Weltenburg

Kloster Weltenburg

Die Benediktinerabtei Kloster Weltenburg bei Kelheim in Niederbayern beeindruckt durch ihre imposante Lage direkt an der Donau und bietet einen herrlichen Blick auf den in der Nähe liegenden Donaudurchbruch.

Ein architektonisches Meisterwerk inmitten einer wunderschönen Landschaft

Das laut uralten Überlieferungen bereits im Jahr 617 gegründete Kloster Weltenburg kann auf eine sehr bewegte Geschichte zurückblicken und wurde in seiner heutigen Form von König Ludwig I. im Jahre 1842 wieder aufgebaut. Die Klosteranlage Weltenburg kann im Sommer auch per Passagierschiff vom nahen Kelheim aus erreicht werden, was sehr empfehlenswert ist, da das Kloster vom Wasser aus gesehen in seiner gesamten Schönheit erfasst werden kann und sich auch der nahe Donaudurchbruch aus einer ganz besonderen Perspektive beobachten lässt. Im Kloster Weltenburg, das für seine Bierbraukunst weltberühmt ist, steht den Besuchern ein sehr schön gelegener Biergarten offen, in dem die Produkte der hauseigenen Brauerei, die als älteste Klosterbrauerei der Welt gilt, genossen werden können. An Wochenenden steht die Brauerei auch Besuchern offen und bietet tolle Einblicke in die Geschichte des Brauereihandwerks.

Die Klosterkirche St. Georg bietet Kunstwerke besonderer Güte

Die zu dem Komplex des Klosters Weltenburg gehörende Klosterkirche St. Georg, die im Stil des Barock gehalten ist und durch ihre prunkvolle Innenausstattung begeistert, gehört zu den wichtigsten Sakralbauten dieser Kunstepoche. Auch wenn das Gotteshaus auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, sollte man sich eine Besichtigung der sehr aufwendig gestalteten Innenräume nicht entgehen lassen, da schon das von dem Brüderpaar Cosmas Damian Asam und Egid Quirin beeinflusste Deckenfresko im Hauptraum der Kirche sehr beeindruckend ist. Aber auch die noch vollständig erhalte Orgel, die im Jahre 1728 von dem bekannten Regensburger Orgelbauer Johann Konrad Brandenstein entworfen wurde, veranschaulicht auf eindrucksvolle Art und Weise den hohen künstlerischen Wert der und macht einen Besuch der Kirche zu etwas Besonderem.

Wie erreichen Sie das Kloster Weltenburg?

Rund um das Kloster im Naturpark Altmühltal verteilen sich viele Wanderwege entlang der Donau, durch Wälder und Streuobstwiesen, sodass es ein schönes Ziel für eine Tageswanderung darstellt. Auch mit dem Auto oder mit dem Linienschiff von Kelheim aus, können Sie das Kloster ganz bequem erreichen.

 


Pergamon Museum

Bild: Museumsinsel Berlin

Das Pergamonmuseum in Berlin befindet sich auf der Berliner Museumsinsel. Es wurde 1907 geplant und 1930 fertiggestellt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es erheblich beschädigt, es konnte aber nach umfangreichen Sanierungsarbeiten im Jahre 1954 der erste Saal bereits wiedereröffnet werden. Das Museum besteht aus drei voneinander getrennten Museen, die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Das Museum zählt seit 1999, mit Ausnahme von 2004, zu den meist besuchten Berliner Museen. Außerdem ist es das am besten besuchte deutsche Kunstmuseum.

Die Antikensammlung

Die Sammlung der antiken römischen und griechischen Baukunst zählt zu den größten und zugleich zu den bedeutendsten der Welt. In Berlin ist sie an drei Standorten zu sehen. Das Pergamonmuseum, einer der drei Standorte, ist die Heimat antiker Architekturaufbauten sowie von griechischen und römischen Skulpturen. Die Hauptattraktion ist der Pergamonaltar aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Das Skulpturenfries des Altars zählt zu den Meisterwerken hellenistischer Kunst.

Museum für islamische Kunst

Das Museum für islamische Kunst ist ein weiteres der drei Museen im Pergamonmuseum. Die aktuelle Ausstellung widmet sich dem persischen Erbe im Islam anhand einer Ausgrabungsstätte in der Nähe von Bagdad. Vielfältige Werke aus der Zeit vom 7. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert sind außerdem im Museum zu finden. Die Mschatta-Steinfassade, das Aleppo-Zimmer oder die Kuppel aus Alhambra sind nur drei der vielen Sehenswürdigkeiten des Museums.

Vorderasiatisches Museum

Dieser Teil des Pergamonmuseums befindet sich im Südflügel. Eine weltweit einmalige Sammlung Vorderasiatischer Kunst ist dort ausgestellt. In insgesamt 14 Sälen werden Exponate aus sechs Jahrtausenden vorderasiatischer Kultur dargestellt. Prunkstücke sind das Ischtar-Tor und die Prozessionsstraße von Babylon.

Das Pergamonmuseum ist besonders bei Studienreisenden beliebt. Es zählt zu den größten und bedeutendsten Museen und ist ein großes Wahrzeichen von Berlin. Wer also eine Reise nach Berlin plant, sollte unbedingt im Pergamonmuseum einen Stopp einlegen.


Haus der Geschichte

Spaziergang mit Stolpersteinen

Es ist ein Spaziergang durch die Geschichte, doch auf den Wegen durch Zeit und Raum lagen so manche Stolpersteine. So oder so ähnlich empfinden es die Betrachter, wenn sie sich im Haus der Geschichte in Bonn umschauen. Dies ist mehr als nur ein Museum - es so etwas wie das Gewissen der Deutschen und das ihrer Nation.

Eine Idee von Kanzler Helmut Kohl

Es war der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, der im Jahr 1982 dazu aufforderte, die Geschichte der Deutschen nach Ende des 2. Weltkriegs zu dokumentieren und in einer Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es sollte zwölf Jahre bis zur Eröffnung dauern, doch heute präsentiert Bonn das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an der Willy-Brandt-Allee.

850.000 Besucher Jahr für Jahr

Auf nicht weniger als viertausend Quadratmetern sind siebentausend Exponate zur Historie der vergangenen mehr als 75 Jahre im Haus der Geschichte zu besichtigen. Dabei begibt sich der Besucher auf eine interessante Zeitreise durch eine wichtige Epoche. Jahr für Jahr passieren rund 850.000 Menschen die Tore des Museums, und sie erhalten dabei intensive Einblicke zur Entwicklung dieser noch immer jungen Republik im Herzen Europas.

Salonwagen einstiger Bundeskanzler

Die Museumsmeile in der früheren deutschen Hauptstadt führt nicht nur zu Politik und Wirtschaft, sondern vermittelt auch die Begegnung mit Alltäglichem. Unter anderem führen die Ausstellungsstücke in die Zeit des sogenannten Wirtschaftswunders. Zu besichtigen ist unter anderem der einstige Eisenbahn-Salon früherer Bundeskanzler. Aber auch der legendäre Dienstwagen von Konrad Adenauer ist - gut erhalten - zu bestaunen. Aus dem alten Plenarsaal des Bundeshauses am Rhein wurden die Bänke der Abgeordneten einst abmontiert und sind nun im Museum der deutschen Geschichte zu sehen.

Der Museums-Eintritt ist kostenlos

Historische Film- und Tondokumente komplettieren die Zeugnisse der Dauerausstellung ebenso wie ein Stück der Berliner Mauer oder der legendäre Haftbefehl Erich Honeckers. Besucher sollten nicht vergessen, den Personalausweis mitzubringen. Der Eintritt ins Museum ist ebenso kostenlos wie die Besichtigung des Kanzlerbungalows als Teil der Bonner Museumsmeile.


Mercedes-Benz-Museum

Nordöstlich der Stuttgarter Innenstadt, zwischen Bad Cannstatt und Untertürkheim, befindet sich neben dem Gottlieb-Daimler-Stadion, dem heimischen Fußballstadion, ein Museum der Sonderklasse. Das Mercedes-Benz-Museum in der baden-württembergischen Hauptstadt zeigt die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Kult- Automobilherstellers. Immerhin eine Zeit von rund 120 Jahren.

Beeindruckende Fahrzeuge und Architektur

Um zu verstehen, warum deutsche Ingenieure so erfolgreich geworden sind, reicht ein Besuch im legendären Mercedes-Benz-Museum. Und ebenso wie die sorgfältig konstruierten Autos, mutet auch die Architektur des Museums an, die sich eindrucksvoll von der Umgebung abhebt. Hier findet sich kein rechter Winkel. Sage und schreibe 1800 Glasplatten umfasst die 110.000 Tonnen schwere Gebäudestruktur.

Nicht nur das Äußere ist imposant: Autofanatiker und die, die es noch werden wollen, können sich über eine akribische bis ins letzte Detail fein säuberlich recherchierte Geschichte der Fahrzeuge des Mega-Konzerns freuen. Auf über 50.000 Quadratmetern und insgesamt neun Stockwerken lässt Mercedes-Benz hier die Ikone der Straße aufleben – und miterleben. Wussten Sie zum Beispiel, dass Mercedes-Benz auch Flugzeuge hergestellt hat?

Bild: Mercedes Benz Center Stuttgart Deutschland

Vom historischen ersten Daimler bis hin zu den futuristischen Konzeptfahrzeugen der Moderne begeistert eine Vielzahl an originalen Modellen kleine und große Museumsbesucher. Nicht nur gucken ist erlaubt. Das Probesitzen in einem Sportwagen lässt garantiert nicht nur Herzen von Autoenthusiasten höherschlagen. Auf der Dachterrasse des riesigen Museumskomplexes finden regelmäßig die neuesten Ausstellungen statt.

Anfahrt und Öffnungszeiten

Die Anfahrt gestaltet sich einfach über die A81 oder die A8. Auf dem Gelände des Museums finden sich reichlich Parkplätze. Wer lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, nimmt die S-Bahn-Linie 1 bis zur Haltestelle des Fußballstadions, welche nur fünf Minuten zu Fuß vom Mercedes-Benz-Museum entfernt ist. Reguläre Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr. Montags ist das Museum geschlossen. Schüler ab 14 Jahren und Studenten bekommen einen Nachlass von 4 Euro. Wer jünger als 14 ist, darf sogar umsonst rein. Alle anderen Besucher zahlen den vollen Eintrittspreis von 8 Euro. Dafür wird jedoch auch ordentlich was geboten. Und für die Erfrischung nach dem langen Museumsbesuch ist auch gesorgt: Das Museum verfügt über ein Restaurant sowie ein Café, mit einer großen Auswahl an Snacks und vollwertigen Gerichten.


Museum Ludwig

Bild: Köln Museum Ludwig

Die Kölns Wahrzeichen, den Kölner Dom, umgebende Fußgängerplattform hat in der Umgangssprache die griffige Bezeichnung „Domplatte“ bekommen. Neben Dom und Hauptbahnhof wird eine ganze Reihe weitere für die Stadt wichtige Gebäude den Plätzen zugerechnet, die das zentral gelegene Domplatten-Ensemble bilden. Dazu gehört insbesondere das Museum Ludwig am Heinrich-Böll-Platz.

Denkmal privaten Mäzenatentums

Zu den Besonderheiten des meistbesuchten städtischen Museums Kölns gehört seine Entstehungsgeschichte. Das Museum ist das Ergebnis einer Kooperation von für den Kulturbereich der Stadt verantwortlicher Stellen und dem Ehepaar Ludwig. Die als Unternehmer zu Wohlstand gelangten Eheleute Irene (1927 – 2010) und Peter Ludwig (1925 – 1996) haben beide Kunstgeschichte studiert. Seit den 1950er Jahren waren die Ludwigs als Sammler von Gegenwartskunst und als Mäzen von großer Bedeutung für die Kulturszene der Rheinmetropole. 1976 übereigneten sie der Stadt Köln 350 Werke zeitgenössischer Künstler. Zusammen mit weiteren von Kunstfreunden geschenkter hochwertiger Sammlungen wurde die Ludwig-Schenkung zur Basis des heute zu den renommiertesten europäischen Häusern für zeitgenössische Kunst zählenden Museums Ludwig. Das zunächst baulich in das Wallraff-Richartz-Museum im Schwarz-Bernhard-Bau (Adresse: An der Rechtsschule) integrierte Museum Ludwig bekam 1986 seinen heutigen Standort in einem Neubau.

Spektakuläre Exponate

Die Museumsleitung bemüht sich mit Erfolg, das hohe Niveau der einen Querschnitt durch die Kunst seit 1900 bietenden Sammlung zu sichern. Besonders hohen Stellenwert in der Kulturwelt genießt die Popart-Sammlung des Museums mit Werken von Künstlergrößen wie Roy Lichtenstein, Andy Warhol oder Claes Oldenburg. Weltklasse besitzt auch die Picasso-Sammlung mit annähernd 1000 Werken der spanischen Maler-Legende. Daneben locken unter anderem Werke der Russischen Avantgarde, von Sammlern wie Joseph Haubrich in der Nazi-Zeit vor der Vernichtung bewahrte, als „entartete Kunst“ verfemte Gemälde expressionistischer Meister, außereuropäische Kunst des 21. Jahrhunderts sowie eine der größten Fotografien-Sammlungen Europas jährlich hunderttausende Menschen an (2017: 305.000).


LWL Freilichtmuseum

Beim LWL-Freilichtmuseum handelt es sich um eine der bekanntesten Präsentationen ihrer Art in ganz Europa und das wohl größte Volkskundemuseum in Deutschland. Es wurde 1971 von seinem Träger, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe eröffnet. Insbesondere die Größe der Ausstellung – ganze 120 Gebäude auf mehr als 90 Hektar Grundfläche – macht das Museum zu einem beliebten Reiseziel. Daher zieht es jährlich mehr als 200.000 Besucher an, viele auch aus dem Ruhrgebiet, da es zum Beispiel von Bochum in zwei Autostunden zu erreichen ist.

Lage, Preise & Öffnungszeiten

Das LWL liegt innerhalb der Bezirksgrenzen der Mittelstadt Detmold, südlich des Stadtzentrums. Es ist von Anfang April bis Ende Oktober zwischen 9:00 und 18:00 Uhr geöffnet. Montags ist Ruhetag.

Der Eintritt beträgt 2 € für Kinder und Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr sowie 7 € für Erwachsene. Kinder bis zum 6. Lebensjahr haben freien Einlass. Zudem existieren verschiedene Ermäßigungen für Schulklassen und deren Begleitpersonen, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Personen mit Behinderung und Personen, die Sozialleistungen beziehen.

Ausstellung & Aktivitäten

Das Museum beschäftigt sich mit dem ländlichen Leben, seinen Traditionen und seinem Wandel, beginnend im 16. Jahrhundert. Zu diesem Zweck bietet es eine Sammlung restaurierter Originalhäuser und originalgetreuer Nachbauten. Dabei handelt es sich sowohl um Wohn- und Gutshäuser als auch um eine Reihe Spezialgebäude, fast ausschließlich im Fachwerkstil. Diese sind historisch realitätsgetreu eingerichtet und bieten auch Einblicke in verschiedene handwerkliche Fachgebiete, von Töpferei bis Tankstelle. Die unterschiedlichen Gebäudeensembles sind je nach Zeit und Region in mehrere Dörfer gruppiert. Abgerundet wird die Dauerausstellung von einer Vielzahl bäuerlicher Nutzpflanzen sowie diversen althergebrachten Nutztierrassen. Diese – Lippengänse, Siegerländer Rotvieh und Senner Pferde – werden zum Zwecke der Arterhaltung teilweise auch vor Ort gezüchtet.

Neben der permanenten, gastieren im LWL-Freilichtmuseum auch temporäre Ausstellungen, die eine Studienreise wert sind. Häufig sind sie bestimmten Phasen und Umbrüchen, wie den 60er-Jahren oder der Nachkriegszeit, gewidmet. Ergänzend finden über das Jahr hinweg verschiedene Veranstaltungen wie Lesungen, musikalische Darbietungen und Vorführungen unterschiedlicher Handwerksberufe statt.

 


Städel Museum

Bild: Städelmuseum

Frankfurts Schatztruhe

Ein Besuch dieser Sehenswürdigkeit ist die Krönung aller Reisen in Hessen oder Ausflüge nach Frankfurt: Das Städel Museum am Schaumainkai zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen Europas und beherbergt eine Sammlung, die vom Mittelalter bis zur Moderne reicht.

Vom Gewürzhändler zum Kunstmäzen

Das Museum verdankt seinen Namen dem Stifter Johann Friedrich Städel, der als Spezereien Händler begann und sich als Bankier ein Vermögen erwarb. Städels Liebe galt der Kunst, die er überall in Europa sammelte und in seiner Heimatstadt förderte. Auf Basis seiner umfangreichen Sammlung wurde das Museum als Städelsches Kunstinstitut gegründet und schließlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den prachtvollen Neo-Renaissance-Bau am heutigen Museumsufer verlegt.

Über 4000 Gemälde, über 100.000 Grafiken

Nirgendwo in der Region erhalten Besucher einen derart umfassenden Einblick in die Kunstgeschichte Europas: Werke der italienischen Renaissance lassen sich hier ebenso bewundern wie rheinländische Meister und die bedeutenden Vertreter des französischen Impressionismus. Im neuen Erweiterungsbau finden alle wichtigen Stilrichtungen der Moderne und Gegenwartskunst ihren Platz, von Franz Marc bis Georg Baselitz, von Pablo Picasso bis Gerhard Richter. Der umfangreiche Bestand an Zeichnungen und Grafiken des Städel Museums zählt zu den bedeutendsten grafischen Sammlungen im Land.

Zeichnen mit Licht

Seit einigen Jahren erhält auch die Fotografie den ihr gebührenden Platz im Städel Museum. Die umfangreiche Sammlung bietet nicht nur einen Überblick über die Geschichte des' Lichtzeichnens' von den Anfängen bis in die Gegenwart, sondern zeigt in wechselnden Ausstellungen die Berührungspunkte zwischen Malerei, Fotografie und Skulptur und die Fotografie als gleichwertige Kunstform.

Kunst für alle

Sei es für einen kurzen Besuch einer der wechselnden Sonderausstellungen oder zum Verweilen in der großangelegten Dauerausstellung, für eine halbe Stunde Kunstgenuss oder einen Tagesausflug im Zeichen der Schönheit: Das Städel Museum ist Frankfurts erste Adresse für Liebhaber von Kunst und Kultur.

 


Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Die Gigantomanie einer unseligen Zeit der deutschen Geschichte wird im Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände lebendig. An jenem Ort, der den Nationalsozialisten als Aufmarschgelände diente und wo eine riesige Kongresshalle entstehen sollte, wurde eine Dokumentation untergebracht, die die UNESCO als würdig befand, um sie in ihre Liste zum "Internationalen Jahr für eine Kultur des Friedens" aufzunehmen.

Von Macht und Größenwahn

Jahr für Jahr besuchen mehr als eine Viertelmillion Menschen dieses Zentrum. Es soll mit diversen Themen und Ausstellungen an jene Epoche erinnern, als sich die Nazis Nürnberg als Stätte ihrer Parteitage auserkoren. Das Streben nach Macht und Größenwahn führte zu den Plänen einer überdimensionalen Kongresshalle. Sie sollte dem römischen Kolosseum ähneln und nach ihrer Fertigstellung 50.000 Menschen Platz bieten. Dazu sollte es aber nicht kommen, weil der 2. Weltkrieg die Bauarbeiten stoppte.

Eröffnung im November 2001

Stattdessen wurde der unvollendete Bau einer neuen Aufgabe zugeführt. Am 4. November 2001 eröffnete der damalige Bundespräsident Johannes Rau das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Seither versteht sich die Anlage als Ort der Erinnerung an die Zeit des NS-Regimes. Da bereits im Jahr 1973 etliche Überreste des ehemaligen Aufmarschplatzes unter Denkmalschutz gestellt wurden, ergab sich die Chance, den unvollendeten Bau der Kongresshalle zu nutzen. Als Schlüssel dazu diente die Ausstellung "Faszination und Gewalt - Nürnberg und der Nationalsozialismus", die in der sogenannten "Zeppelintribüne" aufgebaut wurde.

Ort gigantischer Aufmärsche

In der Dauerausstellung des Dokumentationszentrums wird nach der Erklärung gesucht, warum das nationalsozialistische Massenspektakel dazu führen konnte, dass sich die Menschen dieser Zeit für gigantische Aufmärsche begeisterten. Ein Einführungsfilm soll den Besuchern helfen, zu verstehen, was nach heutigen Maßstäben nicht zu verstehen ist. Die Historie des Geländes wird in Exponaten dargestellt, und die Betrachter werden zu einer Wanderung von Hitlers Machtergreifung bis zu den Nürnberger Prozessen eingeladen. Die Ausstellung widmet sich der "Geburt des Schreckens" an einem geschichtsträchtigen Ort.



Internationales Maritimes Museum

Bild: Maritimes Museum Hamburg Speicherstadt

Inmitten der Hamburger Speicherstadt befindet sich das Internationale Maritime Museum. Untergebracht im ehemaligen Kaispeicher B, zeigt dieses Museum allerlei beeindruckende Exponate aus der Geschichte der internationalen Schifffahrt.

Bereits das Gebäude ist eine kleine Sensation. Der zehnstöckige Kaispeicher B wurde 1878/1879 erbaut und ist das älteste, noch bestehende Speichergebäude Hamburgs. Doch wo einst Waren wie Rum, Wein, Tee, Getreide und Tabak gelagert wurden, finden sich heute Zeitzeugen der maritimen Geschichte. Auf insgesamt sieben Ebenen, die dank moderner Technik auch barrierefrei erreichbar sind, erhalten die Besucher des internationalen maritimen Museum Hamburg einen hochspannenden Einblick in die Welt der ursprünglichen und modernen Seefahrt.

Spannende Einblicke in die Geschichte der Schifffahrt

Auf den insgesamt sieben der sogenannten Böden des historischen Speicherhauses finden sich eine Vielzahl interessanter Ausstellungsstücke, die den Besucher regelrecht in die Geschichte der Seefahrt eintauchen lassen. Es gibt viel Wissenswertes zu berühmten Entdeckern zu erfahren und auch allerhand Geheimnisse rund um die Navigation werden gelüftet. Die Besucher sehen anschaulich, wie das Leben auf den historischen Marineschiffen stattfand und welchen Gefahren sich die Schiffsbesatzungen tatsächlich aussetzte.

Vielfältige Exponate

Das internationale maritime Museum Hamburg zeigt die Geschichte der Handelsschifffahrt von den Anfängen bis hin zur Moderne und informiert über die Entwicklung der Kreuzfahrten und zahlreicher Häfen. Neben zahlreichen spannenden Informationen zum Schiff- und Maschinenbau gibt es zudem hochinteressante Einblicke in die Energietechnik. Nicht zu kurz kommen aber auch die Bereiche Meeresforschung und Fischerei. Und auch Kunstliebhaber kommen in der Gemäldegalerie und Schatzkammer oder bei einer der wechselnden Ausstellungen ganz sicher auf ihre Kosten.

Ein Besuch des Internationalen Maritimen Museum in Hamburg sollte bei einem Aufenthalt in der Hansestadt keinesfalls versäumt werden. Denn kaum ein anderes Haus dürfte solch authentische Impressionen in maritimer Atmosphäre bieten.


Schloss Gohlis Leipzig

Gohliser Schlösschen

1756 beauftragte der Leipziger Stadtarchitekt und Kaufmann Johann Caspar Richter den Bau eines Sommerpalastes - des Gohliser Schlösschens. Richters Architektur, die Innenarchitektur des Gebäudes und die Orangerieflügel, die das Bauwerk an beiden Enden einschließen, machen den Palast zu einem faszinierenden Beispiel sächsischer Barockarchitektur. 1998 wurde der Palast nach vollständiger Restaurierung wiedereröffnet. Das wunderschöne Landhaus zählt zu den wichtigsten Anziehungspunkten der Stadt Leipzig. Regelmäßig finden Führungen in diesem fürstlichen Ambiente statt und einige Räume werden als Restaurant und Café gastronomisch bewirtschaftet.

Der Schlossgarten mit seinen Statuen und dem Springbrunnen ist der letzte erhaltene Garten der einst prestigevollen Leipziger Gartenkultur des Bürgerlichen Barocks. Besucher treffen im „Musenhof am Rosenthal“ ringsum auf berühmte Namen – Friedrich Schiller, Robert Schumann und Johann Ludwig Gebhard von Alvensleben.

1793 kam der Prachtbau durch testamentarische Verfügung zum Eigentum der Stadt Leipzig. 1832 kaufte es die Familie von Alvensleben. Vor allem die Besitzer im 19. Jahrhundert ließen, aufgrund des Wertebewusstseins dieser Zeit, keine großen Veränderungen zu. Nach der Sanierung im Jahr 1998 wurde allerdings viel von der Ursprünglichkeit der Architektur erneut sichtbar. Die Schlossanlage genießt heute einen besonderen Ruf als städtischer Musenhof. Besuchern wird hier neben Ausstellungen, Konzerten und Lesungen, auch ein erlesener Rahmen für Empfänge, Hochzeiten, Trauerfeiern und Galas geboten.

 


Voelkerschlachtdenkmal Leipzig

Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal wurde im Oktober 1913 eröffnet und befindet sich im Südosten der Stadt. Es wurde zum Gedenken an die Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813, die von den alliierten Truppen Österreichs, Preußens, Schwedens und Russlands gegen Napoleon und seine Verbündeten geführt und gewonnen wurde, errichtet. Aufgrund der mit über hunderttausend Toten verheerenden Schlacht und deren Folgen für die Region Leipzig gab es die Idee für ein Denkmal bereits ein Jahr später, im Jahre 1814. Wegen fehlender finanzieller Mittel dauerte es aber noch einhundert Jahre bis das Denkmal, so wie man es heute besichtigen kann, eröffnet wurde.

Die Anlage

Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und zählt mit einundneunzig Metern Höhe und einer Breite von dreihundert Metern zu den größten Denkmälern Europas. Insgesamt fünfhundert Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, die, je nach Wetterlage, einen hervorragenden Blick über die gesamte Region Leipzigs ermöglicht. Direkt vor dem eigentlichen Denkmal befindet sich der sogenannte „See der Tränen“, ein künstlich angelegter Teich, welcher die Tränen der Trauernden um die Opfer verkörpern soll. Im von den Leipzigern auch liebevoll „Völki“ genannten Denkmal finden regelmäßig Konzerte und Veranstaltungen statt, es ist auch bekannt für seine hervorragende Akustik.

Warum sich ein Besuch lohnt

Eine Studien- oder Privatreise zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig lohnt sich immer, denn nur hier hat man die Möglichkeit am originalen historischen Ort mehr über eine der blutigsten Schlachten der Menschheitsgeschichte zu lernen. Sowohl von außen, als auch von innen ist der auf der Ruhmeshalle thronende Kuppelbau ein beeindruckender und einmaliger Anblick. Über dreihunderttausend Besucher zählt das Denkmal jährlich, es ist damit in der Region das meistbesuchte Wahrzeichen.


Schloss Hubertusburg

barockes Juwel zwischen Leipzig und Dresden

Schloss Hubertusburg ist ein deutsches Barockschloss in Wermsdorf im Landkreis Nordsachsen zwischen Leipzig und Dresden. Das Schloss wurde ab 1721 in zwei längeren Bauperioden errichtet und wurde zunächst als kurfürstlich-sächsisches Jagdschloss verwendet. Daneben war es Nebenresidenz August des Dritten, Kurfürst von Sachsen und König von Polen. Heute wird auf dem großzügigen Anwesen zum einen ein Fachkrankenhaus betrieben, zum anderen erfreut sich Schloss Hubertusburg aufgrund seiner besonderen Architektur und seines einzigartigen Schlossparks vieler Besucher.

Architektonische Besonderheiten

Der Hauptbau, das eigentliche Schloss Hubertusburg, befindet sich in zentraler Lage des großen Gebäudeensembles, das über eine abwechslungsreiche Geschichte unterschiedlicher Nutzungen verfügt. Diese vielseitige Nutzungsgeschichte spiegelt sich in der Anordnung und Ausstattung der Gebäude wider. Der Hauptbau besteht aus drei Stockwerken Lisenenarchitektur. Das Hauptgebäude sowie zahlreiche Nebenbauten weisen viele Aspekte und Charakteristika der eigentlichen Nutzung als Jagdschloss auf. Der springende Hirsch, der als Windfahne dient, ist eines davon, die im Stucco lustro ausgeführten Kinderengel, die zum Teil Jagdembleme zeigen, dienen als weiteres Beispiel. Architekturfans werden auch an der Schlosskapelle, dem Wermsdorfer Tor und den Rokokokartuschen der Fenster im Hauptgebäude ihre Freude finden.

Abwechslungsreicher Schlosspark

Auch der großzügige Schlosspark wurde im Laufe der Geschichte immer wieder mit unterschiedlichen Schwerpunkten genutzt. Heutzutage lädt die großzügige Garten- und Parklandschaft zum Spazieren und Verweilen ein.

Friedensgespräche und Bernsteinzimmer

Seit 2006 finden jährlich die Hubertusburger Friedensgespräche statt, im Rahmen welcher der Hubertusburger Jugendfriedenspreis verleihen wird. Ende der 1980er-Jahre wurde eine bis dahin unbekannte Kelleranlage entdeckt, die dem Schloss Schlagzeilen im Zusammenhang mit dem Bernsteinzimmer bescherte. Ein tatsächlicher Fund konnte jedoch nie bestätigt werden.


Lutherhaus in Eisenach

Luther gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte. Der Reformator hat alte Strukturen erneuert beziehungsweise neue erschaffen, die Bibel übersetzt und streitbare sowie lehrreiche Schriften verfasst. Es ist also kein Wunder, dass sein Lebensweg nachgezeichnet wurde und wichtige Stationen bis heute eine besondere Bedeutung erfahren.

Luther und Eisenach

In Eisenach gibt es zwei davon: die berühmte Wartburg, auf der er sich als „Junker Jörg“ versteckte und das Neue Testament innerhalb weniger Wochen übersetzte; und das Lutherhaus, das damals ein Wohnhaus der Familie Cotta war. Hier wurde er als Schüler aufgenommen und rund drei Jahre lang, von 1498 bis 1501, beherbergt. An seine „liebe Stadt“ hat er sich zeit seines Lebens sehr gern erinnert.

Die Geschichte des Lutherhauses

Das Lutherhaus erfuhr im Laufe seiner Geschichte viele Eigentümerwechsel. Es ist eines der ältesten Häuser in Thüringen: Der Vorgängerbau stammt bereits aus dem Jahr 1269. Das ehemalige Wirtschaftsgebäude wurde im Laufe der Zeit deutlich erweitert und umgebaut, es überstand manchen Brand und im Zweiten Weltkrieg auch die Beschädigungen durch eine Luftmine. Glücklicherweise wurden dabei die Lutherstuben, in denen Martin Luther gewohnt haben soll, verschont. Das Haus wurde durch die Jahrhunderte auf ganz unterschiedliche Weise genutzt. Unter anderem gab es einst eine Gaststube, den Lutherkeller. Inzwischen kümmert sich die Stiftung Lutherhaus Eisenach um das Gebäude. Es gab in den Jahren 2013 bis 2015 eine umfangreiche Sanierung, bei der nicht nur Anbauten vorgenommen wurden, um das Raumangebot zu vergrößern, sondern das Haus auch innen vollkommen neu gestaltet wurde.

Das Lutherhaus in der Moderne

Heute befindet sich eine Dauerausstellung auf drei Etagen im Haus, die sich dem großen Reformator, seiner Schulzeit in Eisenach, aber auch seinem Wirken als Bibelübersetzer widmet und dabei etliche historische und kunsthistorische Schätze präsentiert. Zusätzlich gibt es immer wieder Sonderausstellungen, die verschiedene Aspekte rund um das Thema näher beleuchten.

 


Wartburg

Bild: Wartburg Thüringen

Die Wartburg wurde im Mittelalter erbaut und befindet sich südwestlich von Eisenach im Thüringer Land. Die sehenswerte Burg, die im Jahr 1999 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde, hat eine lange und bewegte Geschichte. Obwohl sich die Burg heute noch aus erheblichen Originalstrukturen des 12. bis 15. Jahrhunderts zusammensetzt, stammt ein Großteil des Inneren nur aus dem 19. Jahrhundert. Heute ist die Wartburg nach der Stadt Weimar die meistbesuchte Touristenattraktion in Thüringen.

Die Wartburg ist ein wahres Märchenschloss und möglicherweise das beliebteste der Deutschen. Dieses Schloss ist nicht nur wunderschön und richtig mittelalterlich, seine Mauern sind auch voll von deutscher Geschichte und spannenden Legenden. Der berühmteste, kurzzeitige Bewohner der Wartburg war Martin Luther, der 1521 hierherkam, nachdem er zum Ketzer erklärt und vom Kaiser des Heiligen Römischen Reiches zum Tode verurteilt worden war. Luther ließ sich einen Bart wachsen und nannte sich Junker Jorg, der unter falschem Namen unter dem Schutz eines deutschen Fürsten lebte. Luther verbrachte seine Zeit in einem rustikalen Arbeitszimmer, bekämpfte Depressionen und übersetzte die Bibel ins Deutsche.

Die Wartburg ist heute ein beliebtes Touristenziel, nach Weimar der meistbesuchte Ort Thüringens. Es ist für Besucher zugänglich und Führungen bieten Zugang zum Inneren der gewaltigen Gebäude. Bis auf eine Tagestour sind alle auf Deutsch, aber es wird eine sehr detaillierte Broschüre in englischer Sprache mit allen wichtigen Informationen angeboten. Darüber hinaus gibt es ein Museum im Schloss und Kinder können auf zahmen Eseln reiten. Touristen sollten sich mindestens zwei Stunden Zeit nehmen, um alle Winkel zu erkunden. Der Festsaal des Schlosses wird regelmäßig für die Inszenierung der Oper Tannhäuser sowie für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt. Es gibt auch ein Hotel direkt neben der Wartburg, das ursprünglich während des Wiederaufbaus des Schlosses im 19. Jahrhundert erbaut wurde.


Hohentwiel

geschichtsträchtige Festungsruine in schützenswerter Natur

Reisen in den Hegau im Süden Baden-Württembergs führen direkt in Deutschlands Burgenparadies. Vor 14 Millionen Jahren formten vulkanische Tätigkeiten kegelförmige Erhebungen, die sich als Standorte von Festungen geradezu anboten. Die bekannteste unter ihnen ist der Hohentwiel, der Hausberg Singens mit seiner Burgruine mit Weitsicht. Er ist heute nicht nur eines der ältesten Naturschutzgebiete mit einer einzigartigen Flora und Fauna oder die Heimat eines der höchstgelegenen Weinberge der Republik, sondern wird auch von einer der größten Festungsruinen des Landes gekrönt.

Geschichte

Die Festung Hohentwiel wurde 915 erstmals urkundlich erwähnt. Damals bewohnten der Schwabenherzog Burkhard III. und seine Frau Hadwig die Burg, die sie zu einem veritablen Machtzentrum ausbauten. Zudem wurde sie im 16. Jahrhundert unter den Herzögen von Württemberg eine der sieben Landesfestungen. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) trotzte sie allen Belagerungen. Eingenommen wurde sie erst 1800 von Napoleons Truppen. Die Festung wurde den Franzosen kampflos überlassen, worauf sie jedoch gesprengt wurde. Heute ist der Hohentwiel nicht nur wegen seiner Festungsruine ein beliebtes Ausflugsziel, auch die atemberaubende Aussicht über den Bodensee bis hin zu den Alpen weiß zu begeistern. Ebenfalls zu den Höhepunkten gehört das jeden Sommer stattfindende Hohentwiel-Festival mit internationaler Besetzung.

Festungsruine Hohentwiel

Die Anlage gliedert sich in eine untere und eine obere Festung. Zu den Hauptattraktionen einer Besichtigung zählen sicherlich das Rondell Augusta, die Karlsbastion, die Wilhelmswacht oder als höchster Punkt die Kirche mit Turm. Auf dem neun Hektar großen Gelände geben Informationstafeln sowie Audioguides (D/E/F) Auskunft zu den einzelnen Gebäuden und ihrer Geschichte. Zudem werden Burgführungen (ca. 120 Minuten) sowie individuelle Touren, die sich speziell für Studienreisen eignen, angeboten.

Anreise

Beim Informationszentrum Hohentwiel, wo die Tickets gekauft werden, stehen Gratisparkplätze zur Verfügung. Es empfiehlt sich jedoch, die gebührenfreien Parkplätze beim Bahnhof Landesgartenschau oder Offwiese zu benutzen. Zudem gibt es auf telefonische Vorbestellung einen Taxidienst zu Stadtbustarifen vom Bahnhof Singen zur Festung.

 


Bauhaus Museum Weimar

Bild: Bauhaus Weimar Thüringen

Im Jahr 2019 feiert Deutschland das 100-jährige Bestehen des Bauhaus, der legendären Kunstgewerbeschule, die ursprünglich in Weimar gegründet wurde. Aus diesem Anlass eröffnet die Klassik Stiftung Weimar am 6. April 2019 im Neuen Museum Weimar das neue Bauhaus Museum Weimar und eine neue Ausstellung zur Moderne um die Jahrhundertwende. Beide Museen befinden sich im Herzen eines neuen Kulturviertels, das die bewegte Geschichte der Moderne in der Stadtinfrastruktur von Weimar beleuchtet. Mit innovativem Ausstellungsdesign und zeitgenössischer Architektur präsentiert das Bauhaus Museum Weimar, das in der Nähe des Weimarhallenparks errichtet wird, zum ersten Mal zahlreiche Schätze aus der ältesten Bauhaus-Sammlung der Welt.

Grundlage und Besonderheit des neuen Bauhaus-Museums sind die historischen Ausstellungsstücke der Klassik Stiftung Weimar, die Hintergründe, Geschichte und nachhaltigen Einfluss des 1919 in Weimar gegründeten Staatsbauhauses aufzeigen. Die Kollektion der Klassik Stiftung Weimar ist die älteste Kollektion von Original-Bauhaus-Werken der Welt. Eine Erweiterung gab es durch die Übernahme der Ludewig-Exponate im Jahr 2010, die 1500 Objekte mit funktionalem Design von 1780 bis in die Gegenwart umfassten, einschließlich bedeutender Bauhaus-Werke.

Die Ausstellung konzentriert sich auf die weltweit älteste Museumssammlung der Bauhaus-Werkstätten. Gründer der Sammlung war Walter Gropius in den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts. Ausgewählte Wege in der Entwicklung von Kunst, Architektur und Design werden die nachhaltige Wirkung dieser einzigartigen Designschule auf der ganzen Welt zeigen. Das neue Museum wird viele Fragen aufwerfen, die für die Menschen heute noch genauso wichtig sind wie für die Menschen während der Bauhaus-Zeit. Unterschiedliche Schlüsselmerkmale der Bauhausgeschichte sind ebenso wichtig wie aktuelle Fragen junger Designer, Künstler und Architekten. Das Bauhaus Museum Weimar führt eine Neuinterpretation der Geschichte des Bauhauses durch: Es wird zeigen, dass das Bauhaus weder ein Stil noch eine Methode ist, sondern Prozesse für bedeutende Veränderungen in Bezug auf eine neue Gesellschaft, ein neues Zusammenleben und damit verbundene auch neue Technologien initiierte.


Schloss Sigmaringen

Das größte aller Donautal Schlösser lädt ein

Das Hohenzollernschloss Sigmaringen ist ein offenes Haus, das gern Besucher empfängt. Bei Führungen wird die Welt des Adels ebenso nahegebracht wie das schöne Interieur der beeindruckenden Räume. Hier können Trauungen, Tagungen und Seminare oder Kongresse stattfinden, auch dafür sind passende Räumlichkeiten ebenso wie die benötigte Technik vorhanden. Zudem veranstaltet das Haus Wochenendfeste, lädt zu Theateraufführungen und Ausstellungen ein.

Ein prachtvoller Bau über der Donau

Das Schloss lohnt bereits den ausführlichen Blick von außen. Es steht auf einem Felsvorsprung, gleichzeitig mitten in der Stadt Sigmaringen. Es ist das zweitgrößte Stadtschloss in Deutschland und das größte aller Schlösser an der Donau. Die malerische Lage hebt es besonders hervor. 1077 wurde es erstmals als Burg erwähnt, heute dient es als vorübergehender Wohnsitz und Verwaltungssitz der Familie der Fürsten von Hohenzollern sowie als Museum. Drei Bauphasen, Kriege und ein Brand haben für viele Umgestaltungen gesorgt. Manche Baureste früherer Zeiten sind noch erhalten.

Zahlreiche Angebote für Besucher

Heute sorgen Themenführungen und die klassische Schlossführung ebenso für Abwechslung bei den Besuchern wie die genannten anderen Angebote des Hauses. Sehenswert ist unter anderem der große Waffensaal, die als größte private Sammlung ihrer Art in ganz Europa gilt. Ausgestellt sind Exponate aus dem 14. bis 20. Jahrhundert. Weiterhin warten das Fürstliche Museum im Galeriebau, die mit 200.000 Bänden sehr umfangreiche Hofbibliothek, das Marstallmuseum und die Vor- und Frühgeschichtliche Sammlung auf die Besucher. Es lohnt sich, sich für das Schloss mindestens einen Tag Zeit zu nehmen, um all die Schönheiten anzuschauen. Daneben bieten die Stadt selbst und das nahe Naturschutzgebiet Obere Donau weitere interessante Ausflüge für Einheimische wie Urlauber.


Braubach am Rhein

Darum ist es in Braubach am Rhein so schön

Zwischen Koblenz und Bingen schmiegt sich das Städtchen Braubach an das rechte Rheinufer und in die Weinberge. Nicht grundlos gehört die rheinland-pfälzische Stadt zum UNESCO-Welterbe. Zeugnisse der über 700 Jahre alten Geschichte der Fachwerkstadt begegnen Besuchern im wahrsten Sinne auf Schritt und Tritt.

Idyllische Beschaulichkeit

Verwinkelte, enge Gassen mit Häusern, vor denen im Sommer Rosen und Reben ranken, laden zum Bummeln und Innehalten ein. Es scheint, als gingen großstädtische Uhren im verträumten Braubach langsamer. Verstärkt wird dieses Gefühl beim Betrachten der mittelalterlichen Stadtmauerreste; ein besonderer Blickfang ist der Turm der historischen Barbarakirche aus dem 13. Jahrhundert, er diente als ein Eckpunkt der Stadtmauer. Auch die Martinskapelle gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Braubach.

Marksburg und Schloss Philippsburg

Bild: Marksburg

Besonders lohnenswert ist eine Besichtigung der Marksburg, die hoch über Braubach thront. Die Burg zeichnet sich nicht nur durch einen fantastischen Rundblick in das sehenswerte Rheintal aus; sie gilt auch als einzig unzerstörte Burg am Mittelrhein.
Ein weiteres kulturelles Highlight ist im Süden der bezaubernden Stadt zu finden: Das über 400 Jahre alte Renaissanceschloss Philippsburg mit einem romantischen Innenhof und idyllischen Gärten.

Attraktive Ziele außerhalb der Stadtmauern

Eine Schiffsfahrt auf dem Rhein ist ein „Muss“ im Rheintal. Im Monat August findet das jährliche Sommernachtsfest statt. Burg und Schloss und weitere historische Stätten werden in bengalisches Licht getaucht; mehrere Feuerwerke im Rheintal zwischen Koblenz und Boppard können von der Burg oder von einem der zahlreichen Rheinschiffe betrachtet werden.
Nur knapp 30 km südlich von Braubach kann die legendäre und sagenumwobene „Loreley“ besichtig werden. Das 132 Meter hohe Felsplateau mit dem lieblichen Namen zieht seit Jahrhunderten nicht nur Rheinschiffer in ihren faszinierenden Bann; der Blick vom Loreley-Felsen ist atemberaubend und wird zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Nicht nur vom Brot allein…

Braubach hat nicht nur erstklassige Kulturangebote, sondern kann auch mit kulinarischen Spezialitäten punkten. In den zahlreichen Weinlokalen oder Straußenwirtschaften und Gasthäusern findet jeder Gast neben hervorragenden Weinen die passenden regionalen Spezialitäten wie z.B. Flammkuchen, Weinkäse, Vesperplatten oder das traditionelle „Himmel und Erde“.
Weinliebhaber kommen während des alljährlich stattfindenden Winzerfestes mit einer Vielzahl von Weinständen, Live-Musik und einem traditionellen Umzug Anfang Oktober ganz besonders auf ihre Kosten.

 


Fischland, Darß und Zingst

ein Paradies für Badeurlauber an der Ostsee

Ganz hoch im Norden Deutschlands liegt die Halbinselkette Fischland, Darß und Zingst. Die ursprünglich eigenständischen Inseln wuchsen in der Vergangenheit langsam zusammen und wurden schlussendlich im 19. Jahrhundert durch Deiche miteinander verbunden. Pittoreske kleine Fischerdörfer, die verschiedenartigsten Landschaften sowie scheinbar endlose Sandstrände machen die Region zu einem einzigartigen Reiseziel für Freunde der Natur und Badeurlauber. Zingst und Darß sind Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Darß ist vor allem für seinen Darßer Urwald berühmt, der rund 6.000 Hektar groß ist und durch ein Netz von zahlreichen Wanderwegen erschlossen ist. Ein beliebtes Touristenziel ist die älteste Ortschaft auf Fischland, das Seebad Wustrow.

Im pittoresken Seebad Ahrenshoop dreht sich alles um die Kunst

Wer auf den Kirchturm von Wustrow hinaufsteigt, wird für seine Mühen mit einer fantastischen Aussicht über die Halbinsel belohnt. Vom Hafen aus kann man mit einem der Zeesenboote kleinere Ausflüge unternehmen. Im Sommer gibt es im Hafen mittags geräucherten Fisch zu kaufen. Das malerische Seebad Ahrenshoop ist bis in die Gegenwart stark von der Kunst geprägt. Bekannt wurde der Ort den Künstler Paul Müller-Kaempf, der hier Ende des 19. Jahrhunderts eine Malerkolonie gründete. Heute sind Kunstwerke im Neuen Kunsthaus, in der Bunten Stube sowie in den Kunstkaten zu bewundern.

Die Region ist der größte Rastplatz für Kraniche in ganz Mitteleuropa

Bild: Fischland Darß

Das wunderschöne Ostseebad Prerow, am Prerowstrom gelegen, ist die bedeutendste Ortschaft auf dem Darß. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Seemannskirche aus dem Jahr 1726, in deren Innenraum alte geschnitzte Seemannshäuser und Schiffsmodelle zu bewundern sind. Ebenso sehenswert ist das Darß-Museum, das vor allem der Förderung der Heimatpflege dient. Ein lohnendes Ausflugsziel im Süden von Prerow ist das Seefahrerdorf Wieck. Im Osten, ganz am Ende der Halbinselkette, liegt das Ostseeheilbad Zingst, ein idealer Ausgangspunkt für Bootsausflüge, um beispielsweise im Herbst Tausende von Kranichen zu beobachten, die hier im Bodden und auf den Inseln eine Pause auf ihrem langen Flug in den Süden einlegen. Die Region ist der größte Rastplatz für Kraniche in ganz Mitteleuropa


Gotha

Bild: Gotha Thüringen

alte Residenzstadt im Herzen Thüringens

Zwischen der Wartburgstadt Eisenach im Westen und der Landeshauptstadt Erfurt im Osten liegt Gotha, die ehemalige Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Gotha. Die lebendige Kulturstadt im Freistaat Thüringen blickt auf eine lange Geschichte zurück und bietet eine Vielfalt von Attraktionen, deren Entdeckung sich lohnt, insbesondere auch für Studienreisen.

Schloss Friedenstein

Gut 300 Meter über der Stadt thront das von weitem sichtbare Schloss Friedenstein. Es gehört zu den größten frühbarocken Schlossanlagen Deutschlands. Auf seinem Gelände befindet sich nicht nur der älteste Englische Garten auf dem europäischen Festland, sondern auch eine der schönsten barocken Orangerien des Landes. Ein Gang durch die Räume des Schlosses, die Museen und die unterirdischen Kasematten gleicht einer Reise durch die Jahrhunderte. Im Herzoglichen Museum gegenüber dem Schloss sind Werke von Cranach dem Älteren und Rubens, ägyptische Altertümer, Kunstschätze aus Asien oder das weltberühmte „Gothaer Liebespaar“ ausgestellt, um nur einige zu nennen. Zum Schlossmuseum gehören unter anderem prachtvoll ausgestattete Wohn- und Repräsentationsräume sowie die Kunstkammer, die internationalen Ruf genießt. Ein besonderes Juwel ist auch das Ekhof-Theater im Westflügel des Schlosses, das als weltweit ältestes Barocktheater mit noch originaler Bühnenmaschinerie gilt.

Sehenswürdigkeiten in der Altstadt

An der Nordseite des Schlossbergs führt ein Weg entlang der Wasserkunst mit ihren Wasserfällen, Springbrunnen und Teichen in die historische Altstadt. Das Rathaus am Hauptmarkt zieren zahlreiche Schmuckelemente und sein Nordportal gehört zu den schönsten Renaissanceportalen Deutschlands. Ebenfalls am Hauptmarkt befindet sich die Innungshalle, die eng mit Ernst Wilhelm Arnoldi, einer der größten Persönlichkeiten der Stadt, verbunden ist. Zudem gehören auch die Margarethenkirche, das Augustinerkloster mit seinem Gewölbegang und die Augustinerkirche, wo Martin Luther einst predigte, zu einem Gotha-Besuch.

Feste

Am ersten Maiwochenende feiert die Stadt mit dem Gothardusfest ihren Stadtpatron, und im Juli/August bietet das Ekhof-Festival ein ganz spezielles Theatererlebnis in altehrwürdigem Ambiente auf Schloss Friedenstein. Das Schloss ist auch Schauplatz des am letzten Augustwochenende stattfindenden Barockfestes.

 


Lohr

Tor zum Spessart

Schon seit der Blütezeit der Römer ist es eine handwerkliche Kunst, aus Holz ein Fachwerk zu errichten, das Wind und Wetter trotzt. Die Stadt Lohr am Main in Bayern präsentiert eines der schönsten Beispiele dieser architektonischen Variante, denn Häuser aus Fachwerk prägen das Bild der fränkischen Gemeinde. Sie hat über Jahrhunderte ihren ursprünglichen Charakter bewahrt und empfiehlt sich als "Tor zum Spessart" auf halber Strecke zwischen Würzburg und Aschaffenburg. Die Region mit tiefen Wäldern ist ein Eldorado für Wanderer.

Ein Spiegel der Geschichte

Natur und Kultur vermischen sich in Lohr am Main zu einem bunten Cocktail. Insbesondere im historischen Fischerviertel spiegelt sich die Geschichte dieser liebenswerten Stadt. Hier finden die Besucher die interessantesten und markantesten Häuser aus Fachwerk. Allen voran das altehrwürdige Rathaus, die Pfarrkirche, das Kurmainzer Schloss und nicht zuletzt die Klosterkirche. Um 1600 wurde das Rathaus seiner Bestimmung übergeben, und die Architekten dieser Zeit entschieden sich für einen fast schon verspielten Stil der Renaissance.

Das historische Fischerviertel

Noch etwas älter als das Rathaus, ist alten Chroniken zufolge das Kurmainzer Schloss mit dem Forstgebäude und einer einstigen Kellereischeune. Am Schlossplatz befindet sich das neue Rathaus der Stadt Lohr. Die historische Zehntscheune wird im Obergeschoss zu Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt. Fotogen sind die Reste der alten Stadtmauer im Fischerviertel. Im Stadtturm, der seit jeher im Volksmund "Bayersturm" genannt wird, kann eine komplett erhaltene frühere Türmer Wohnung besichtigt werden.

Räubergeschichten aus dem Spessart

Einen sehr guten Ruf hat sich das Spessartmuseum erworben. Es vermittelt intensive Eindrücke zur Kulturgeschichte dieser Region. Dort hat die Kunst der Spiegelmanufaktur nicht nur mit dem berühmten "Schneewittchen-Spiegel" Wurzeln geschlagen. In diesem Museum haben auch die Geschichten von Räubern, die die Wälder des Spessarts einst unsicher machten, überlebt. Interessant ist auch das Schulmuseum, das sich intensiv mit der Ära der Kaiser und mit dem sogenannten "Dritten Reich" beschäftigt. Im Übrigen bastelt Lohr mit Erfolg an seinem Image, eine charmante Stadt zum Bummeln und zum Shoppen zu sein.

Bild: Lohr am Main Altstadt


Schloss Linderhof

Schloss Linderhof war die Lieblingsresidenz von König Ludwig II.

Mit Schloss Linderhof schuf sich Ludwig II. eine verspielte prächtige Königsvilla inmitten des pittoresken, abgeschiedenen gelegenen Graswang-Tals. Es ist sein kleinstes Schloss neben Herrenchiemsee und Neuschwanstein und das einzige, das noch zu seiner Lebzeit fertig gestellt wurde. Der Architekt Georg Dollmann erbaute die prächtige Residenz in den Jahren 1874 bis 1879 im Stil üppigster Rokoko-Architektur. Vor dem Schloss empfängt die zahlreichen Touristen ein Wasserbecken mit einer 30 Meter hohen Fontäne, zu deren Füßen sich eine vergoldete „Flora“ niedergelassen hat. Gegenüber dem Schloss führt eine beeindruckende Treppenanlage hinauf zu einem Monopteros, dem sogenannten Venustempel. Den englischen Park, der sich nahtlos in die oberbayerische Landschaft einfügt, schuf der Hofgartendirektor Karl Effner. Da Ludwig II. den französischen König Ludwig XIV. verehrte, sind die Innenräume im Stil dessen Schlösser gestaltet.

Bild: Linderhof

Der Maurische Kiosk ist das Glanzstück der Parkanlage

Highlight einer Führung durch das Schloss Linderhof ist das ovale Speisezimmer mit dem „Tischlein-deck-dich“. Der leere Tisch ließ sich im Boden versenken und erschien kurze Zeit danach prächtig gedeckt mit Speisen und Getränken erlesenster Art. Ein weiterer Höhepunkt ist das wunderschöne Schlafzimmer des Königs. Dazu gibt es im Schloss ein Audienzzimmer, drei Kabinette in den Farben Gelb, Rosa und Blau, ein Gobelinzimmer und ein kostbarer Spiegelsaal. Das Glanzstück des englischen Parks ist der sogenannte Maurische Kiosk, der für die Pariser Weltausstellung um das Jahr 1850 erbaut wurde. Der Schlosspark kann auch in heutiger Zeit noch als Gesamtkunstwerk betrachtet werden, da er verschiedene Gestaltungselemente beeindruckend vereint.

In der Venusgrotte hing Ludwig II. seinen Träumen nach

Außergewöhnlich sind die bunten Glasfenster und ein Lüster mit farbigen Lampen des Maurischen Kiosks. Sie tauchen den berühmten Pfauenthron und den Marmorbrunnen in ein schummriges, nahezu surreales Licht. Die Pfauen wurden in Metall gegossen und farbig emailliert sowie mit Glassteinen aus Böhmen verziert. In der berühmten Venusgrotte hing Ludwig II. oft seinen Träumen nach und versetzte sich durch die Musik Richard Wagners in das Universum des „Tannhäuser“. Auf einem künstlich angelegten See ließ sich der König in einem Kahn, der mit vergoldeten Muscheln geschmückt war, hin und her fahren. Zur damaligen Zeit auf höchstem technischem Niveau versetzen Beleuchtung, See und Wasserfall die Besucher auch heute noch in ein verzücktes Staunen.

 


Lüneburger Heide

Wandern und Freizeitspaß mitten in der Heideblüte in Deutschland

Lila Heidelandschaften, satte Wälder und Idylle: Die Lüneburger Heide ist immer eine Reise wert. Warum Sie Ihre nächste Reise in den Nordosten Niedersachsens antreten sollten.

Bild: Heideflächen

Die Lüneburger Heide liegt zwischen den Städten Hamburg, Bremen und Hannover. Ihren Namen verdankt die Region der Stadt Lüneburg und dem früheren Fürstentum Lüneburg. Die Landschaft ist geprägt durch das beliebte lila Heidekraut. Ein beliebtes Fotomotiv sind die strahlenden Wiesen ringsum. Urlauber finden hier ein großes Natur- und Freizeitangebot vor.

Reisetipp: Naturpark Lüneburger Heide

Der Naturpark Lüneburger Heide ist besonders reizvoll. Das Gebiet beginnt wenige Kilometer von Buchholz entfernt in der Nordheide. Der gesamte Naturpark weist eine gigantische Größe von 1000 km² auf. Darin integriert liegt die Lüneburger Heide mit einer Fläche von 230 km² groß. Mit dem Auto sind es nur gute 30 Minuten, bis Reisende das gesamte Naturschutzgebiet erreichen. Angekommen, muss das Fahrzeug abgestellt werden, denn das Gebiet lässt sich nur zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Romantisch wird es bei einer Kutschfahrt durch die Lüneburger Heide. Wanderfreunde werden in der Lüneburger Heide aufblühen. Hier lässt es sich stundenlang laufen, ohne einem Menschen zu begegnen. Natur pur!

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Für ein wenig Kultur sorgt das Heide- und Museumsdorf Wilsede. In dem Dorf wohnen ursprünglich nur 40 Menschen. Im August strömen jedoch täglich Tausende Menschen durch Wilsede. Von dem ansässigen Berg genießen Reisende einen grandiosen Rundblick über die Lüneburger Heide. Die Lüneburger Heide eignet sich auch ideal für einen Urlaub mit Hund. Im Naturschutzgebiet sollten die Vierbeiner jedoch an der Leine gelassen werden.

Geballte Schönheit erleben Sie als Besucher zwischen August und September. Dann ist die Landschaft des kräftigen Lilas von Erika und Besenheide überdecket. Dieses Lila der Heideblüte wechselt sich ab mit dem Grün der Kiefern, des Wacholders und den weiß glänzenden Birken.

Erlebnisse schaffen in der Lüneburger Heide

Vor allem mit Familien eignen sich die Freizeitparks in der Umgebung. Der Heidepark Soltau ist Norddeutschlands größtes Freizeitpark- und Kurzreise-Abenteuer. 2019 kehrt Europas höchste und schnellste Holzachterbahn Colossos zurück in den Park.

Die Lüneburger Heide ist eine abwechslungsreiche Ferienregion in Deutschland. Jung und Alt werden hier vom Alltag abschalten können.

 


Worms

Nibelungenstadt am Rhein

Die sehr interessante Stadt Worms im Südosten des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, zählt zu den ältesten Städten Deutschlands und bietet aufgrund ihrer bewegten Geschichte viele sehenswerte Bauwerke und Orte. Insbesondere der Dom zu Worms ist ein sehr beeindruckendes Zeugnis der Vergangenheit und lockt viele Besucher in die Stadt. Aber auch Worms Bedeutung als ehemaliges Zentrum jüdischer Kultur in Deutschland macht einen Besuch dieser interessanten Stadt zu einem besonderen Erlebnis.
Des Weiteren kann Worms für sich in Anspruch nehmen ein wichtiger Schauplatz der Nibelungensage gewesen zu sein, woran durch zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen auch heute noch aktiv erinnert wird. Ebenfalls bis heute präsent ist die einstige Anwesenheit des bedeutenden Reformators Martin Luther in Worms, wodurch die Stadt den offiziellen Titel Lutherstadt tragen darf.

Worms – eine Stadt in der es viel zu entdecken gibt

Auch wenn Worms in erster Linie wegen seiner Historie ein sehenswerter Ort ist, zeichnet sich die Stadt auch durch eine lebendige Atmosphäre aus. Zahlreiche Kulturveranstaltungen wie das Wormser Backfischfest oder der Wormser Pfingstmarkt sind zum Beispiel weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt und geschätzt. Das von vielen historischen Gebäuden geprägte Stadtbild von Worms bietet außerdem viele Parks und Erholungsgebiete, in denen man herrliche Spaziergänge unternehmen kann und das in einem sehr angenehmen Klima. Durch die Lage in der oberrheinischen Tiefebene zählt Worms mit zu den wärmsten Orten Deutschlands. Sehr prägend für Worms ist natürlich auch der Rhein, welcher die Stadt durchfließt und ihr ein gewisses Flair verleiht.

Der Wormser Dom – ein Monument deutscher Geschichte

besichtigen kann.

In Worms ist die Nibelungensage allgegenwärtig

Die Stadt Worms ist eng mit der für die deutsche Kultur so wichtigen Nibelungensage verbunden und bietet vielfältige Möglichkeiten dieser wichtigsten deutschen Heldensaga des Mittelalters auf den Grund zu gehen. Das um 1200 verfasste Nibelungenlied gehört zum Welterbe der UNESCO. Insbesondere das sehr liebevoll gestaltete Nibelungenmuseum bietet hierfür reichlich Gelegenheit und besticht durch sein authentisches Ambiente.

 


Kunstmuseum Pablo Picasso

Das Kunstmuseum Pablo Picasso in der Altstadt Münsters

In der sehenswerten Altstadt der westfälischen Stadt Münster lockt Deutschlands einziges Pablo-Picasso-Museum. Kunstliebhaber aus aller Welt binden einen Besuch des Museums in ihre Studienreisen ein, denn hier lassen sich nicht nur fantastische Werke des spanischen Malers, Grafikers und Bildhauers bewundern, sondern auch Werke weiterer namhafter Künstler aus der klassischen Moderne, häufig Kunstfreunde von Picasso.

Umfangreiche Pablo Picasso Sammlung in wechselnder Zusammenstellung

Ein Besuch des Kunstmuseums Pablo Picasso Münster ist immer reizvoll, denn auf rund 600 Quadratmetern präsentiert das Museum Exponate rund um den Künstler, sein Leben und seine Werke. Ergänzt wird das ganze durch Werke wechselnde Sonderausstellungen, Leihgaben und Werke weiterer Künstler wie Marc Chagall oder Henri Matisse. Da die Ausstellungen immer wieder neu kuratiert werden, gibt es in den Ausstellungsräumen immer wieder neue Themenschwerpunkte, in die die Besucher eintauchen können. Neben Führungen für Erwachsene, werden auch spezielle Kinderführungen durch das Picasso-Museum angeboten und auch Workshops für Kunstinteressierte, die selbst auf den Spuren Picassos wandeln möchten, finden regelmäßig in den Museumsräumen statt.

Modernes Museumsangebot in historischen Räumen

Am Picasso-Platz in der Königsstraße, die einst die vornehmste Straße der Stadt war, findet sich das Pablo Picasso Kunstmuseum in den Räumlichkeiten des Druffel´sche Hofs. Das von 1784 bis 1788 errichtete Bauwerk ist das bedeutendste Gebäude aus der Zeit des Klassizismus in Münster. Mit seiner typischen Architektur für die Altstadt Münsters und dank der Tatsache, dass nach dem Zweiten Weltkrieg die beschädigte Fassade wieder rekonstruiert werden konnte, ist der historische Bau heute wieder ein Schmuckstück. Die Innenräume wurde in den 1990er Jahren Museumstauglich umgebaut und das Gebäude wurde mit dem Nachbargebäude verbunden, sodass Platz für moderne Ausstellungsräume geschaffen wurde.

 


Klimahaus Bremerhaven

Bild: Klimahaus Bremerhaven

Eine spannende Reise rund um die Erde

Das Klimahaus Bremerhaven ist ein wissenschaftliches Ausstellungshaus, welches dem Besucher die Möglichkeit bietet, eine virtuelle Reise rund um die Welt zu erleben. Die Reise verläuft in Nord-Süd-Richtung und vermittelt hierbei Erkenntnisse über die verschiedenen Klimazonen der Erde. Beginnen Sie Ihre Weltreise in der Schweiz, folgen Sie dem Verlauf über Seneghe auf Sardinien in Italien bevor Sie sich in Kanak im Niger wiederfinden. Reisen Sie über Kamerun in die Antartika über Samoa und Alasaka auf die Hallig Langeneß in Deutschland. Ihre Reise beenden Sie in Bremerhaven.

Warum lohnt sich ein Besuch im Klimahaus Bremerhaven?

Das Klimahaus vermittelt Erkenntnisse über die Veränderungen in den einzelnen Regionen der Erde, das Wetter im Allgemeinen und auch über den Klimawandel in anschaulicher und verständlicherweise. Zusätzlich werden aktuelle Erkenntnisse auf der Wissenschaft dargelegt. Das Klimahaus will einen Beitrag zur Bildung leisten und so das Klima schützen. Daher werden in dem Ausstellungsbereich „Chancen“ den Besuchern Handlungsmöglichkeiten erläutert und aufgezeigt, ihren eigenen Beitrag zu leisten. Testen Sie in spielerischer Form wie Sie den CO2-Ausstoß nachhaltig reduzieren können.
Nirgendwo sonst erhalten Sie in so kurzer Zeit einen so weitreichenden Einblick in das Themengebiet des Klimas und des Klimawandels. Machen Sie eine Weltreise in nur wenigen Stunden, vollkommen klimaneutral. Lassen Sie sich von einer Aquarienwelt verzaubern, genießen Sie die tropische Wärme in Samoa und lernen Sie kennen, wie die Bewohner des Isenthal in der Schweiz den Klimawandel erleben.

 


Wutachschlucht

Bild: Wutach SchwarzwaldWutachschlucht – Idyllisches Naturschutzgebiet im Süden Baden-Württembergs

Auf etwa 30 Kilometern Länge erstreckt sich vom Hochschwarzwald bis in die Schwäbische Alb die Wutachschlucht. Die romantische Landschaft im Schwarzwald gehört als Naturschutzgebiet zum Naturpark Südschwarzwald. Bereits 1939 erhielt die Wutachschlucht ihren Status als Naturschutzgebiet. Heute zieht die idyllische Landschaft mit romantischen Schluchten und dichten Wäldern vor allem Naturfreunde und leidenschaftliche Wanderer aus Deutschland und Europa an. Hobbybotaniker können in der Region auf seltene und besondere Tier- und Pflanzenarten treffen. Eine Vielfalt an Geo- und Biotypen bietet faszinierende Naturmomente. Die Wutachschlucht gehört zu den naturnahen Zielen für eine Reise nach Baden-Württemberg.

Seltene Pflanzen und Tiere in der Wutachschlucht

Die süddeutsche Ferienregion ist für ihre natürlichen Talformationen aus Schluchten und den sich hindurchwindenden Flussläufen der Wutach, einem Nebenfluss des Rheins, bekannt. Zu den Schlucht Verläufen der Region gehören unter anderem die felsenreiche Obere Schlucht, die Muschelkalkwände der Mittleren Schlucht, die unteren Wutach-Schluchten sowie die Halslachschlucht und die Gauchachschlucht. Formiert hat sich die Wutachschlucht dank der regionalen Flussverläufe in den vergangenen 20.000 Jahren, heute gehört die Schlucht zu den bedeutendsten Formationen dieser Art in Deutschland. Etwa 1.200 der 2.800 in Deutschland bekannten Gefäßpflanzen wachsen in den Schluchtregion der Wutach. Dazu gesellen sich etwa 10.000 verschiedene Tierarten und 80 Vogelarten – darunter auch seltene Arten wie der Wanderfalke und der Eisvogel. Diese außerordentliche Biodiversität macht die Wutachschlucht zu einem Naturparadies im Süden Deutschlands.

Aussichtspunkte und Sehenswürdigkeiten in der Region Wutachschlucht

Zu den beliebten Aussichtspunkten der Region zählt der Hochfirstturm, der einen spektakulären Ausblick auf den Titisee bereithält. Bei Bonndorf befindet sich außerdem ein Japanischer Garten, der auf einer für Japanische Gärten untypischen Höhenlage von 850 Metern zu besuchen ist. Natürliches Highlight neben der Schlucht Formation selbst ist der malerische Titisee, der sich auf etwa 1,3 km² erstreckt - und der von den idyllisch-grünen Erhebungen des Schwarzwalds umgeben ist. Zu den bedeutenden Ansiedlungen der Region zählen Bonndorf, Blumberg, Bräunlingen und Friedenweiler. Die Wutachschlucht ist eine außergewöhnliche Naturdestination im Süden Baden-Württembergs - und eignet sich hervorragend für naturnahe Studienreisen.


Sehenwerte Städte in Deutschland bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Deutschland

Berlin

Besuchen Sie Berlin, Hauptstadt Deutschlands und zudem eines der bedeutendsten Zentren der Politik, Kultur, Medien und Wissenschaft in Europa. Lassen Sie sich verführen von Berlins kulturellen Anziehungspunkten wie dem Berliner Ensemble, der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, der Schaubühne am Lehniner Platz, dem Friedrichstadtpalast, den unzähligen Museen - Bodemuseum, Pergamonmuseum, Naturkundemuseum, u.a., von den verschiedenen Theatern - Theater des Westens, Grips-Theater uvm. Lassen Sie sich beeindrucken von der vielfältigen Architektur, dem Alexanderplatz, dem Berliner Dom, dem Berliner Funkturm, dem Bismarck-Denkmal, dem Brandenburger Tor, dem Fernsehturm, dem Gendarmenmarkt, dem Haus der Kulturen der Welt, die Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche, dem Kanzleramt, dem Kurfürstendamm, dem Postdamer Platz, dem Schloss Bellevue, der Siegessäule und undendlich vielem mehr. Geniessen Sie eine Studienreise durch eines der meistbesuchten Zentren des nationalen und internationalen Städtetourismus.
Reiseangebote für Berlin

Dresden

Unternehmen Sie eine lehrreiche Städtereise nach Dresden, das politische und kulturelle Zentrum des Freistaates Sachsen. Dresden liegt an der Elbe und ist eine Kunst- und Kulturstadt von hohem internationalen Rang, und besitzt kostbare Kunstsammlungen, bekannte Klangkörper und bedeutende Bauwerke aus zahlreichen Epochen, die Sie nie vergessen werden. Besichtigen Sie die Dresdner Semperoper, den Kulturpalast, das Grüne Gewölbe, die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Dresdner Philharmonie, das Kunstgewerbemuseum, die Frauenkirche, den weltbekannten Zwinger, die Ausstellungsgebäude Johanneum und Albertinum, die Kreuzkirche, den Grossen Garten und vieles mehr. Geniessen Sie eine Städtereise durch Dresden.
Reiseangebote für Dresden

Munich [München]

Besuchen Sie München, die grösste Stadt des Freistaates Bayern und drittgrösste Stadt Deutschlands. Diese Studienreise führt Sie zum Mittelpunkt Münchens, dem Marienplatz, umgeben von dem Neuen und dem Alten Rathaus. Besichtigen Sie auch die anderen Sehenswürdigkeiten, wie die Frauenkirche (Wahrzeichen der Stadt), die Michaelskirche, die Bürgersaalkirche, die Peterskirche, den Löwenturm, das Karlstor, das Isartor, das Sendlinger Tor, das Maximilianeum, das Öffentliche Gebäude, das Erzbischöfliche Palais, das Asamhaus, den Palais Ludwig Ferdinand, und viele andere wünderschöne Denkmäler und die zahlreichen Museen. Eine solche Rundreise werden Sie ganz bestimmt nicht vergessen, denn München ist eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik und eine der schönsten Städte Europas. Begeben Sie sich auf eine Städtereise nach München!
Reiseangebote für Munich [München]

Leipzig

Besuchen Sie Leipzig, eine kreisfreie Stadt im Nortwesten des Freistaates Sachsen. Die Leipzig Städtereise ermöglicht Ihnen die Entdeckung der unvergesslichsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Höhepunkte Leipzigs sind das Theater der Jungen Welt, die Leipziger Oper, das Neue Gewandhaus, das Neue Rathaus, die Capella Fidicina am Musikinstrumenten-Museum der Universität Leipzig, das Johann-Sebastian-Bach-Denkmal, das Museum für Druckkunst, das Ägyptische Museum, das Antikenmuseum der Universität Leipzig, der Bayerische Bahnhof, die Löffelfamilie - das Wahrzeichen der Leipziger Kulturmeile, die Messe Leipzig, die Paulinerkirche, das Völkerschlachtdenkmal, das Stasi-Museum und nicht zuletzt das Schillerhaus in Gohlis oder das Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke". Bewundern Sie auf eine Rundreise eine der schönsten Städte Deutschlands.
Reiseangebote für Leipzig

Hamburg

Besuchen Sie Hamburg, die zweitgrösste Stadt Deutschlands, im Rahmen einer Städtereise oder Studienreise. Die Stadt Hamburg liegt an Elbe und Alster und verfügt über mehr als zwanzig Theater, zahlreiche Musikclubs und über ca. fünfzig Museen. Besichtigen Sie die Höhepunkte der Stadt, die Hamburgische Staatsoper, die Laeiszhalle, das Deutsche Schauspielhaus, die Hauptkirche St.Michaelis ("Michel"), den Hamburger Fernsehturm, das Bismarck-Denkmal, den Hamburger Hafen, den Ohlsdorfer Friedhof - der grösste Friedhof ganz Europas, die kleinen Fleet-Kanäle, den Alten Elbtunnel, die Alte Speicherstadt, das Hamburger Rathaus, das Museumsschiff Rickmer Rickmers, die Köhlbrandbrücke, den Hamburger Flughafen und andere Sehenswürdigkeiten die auf Sie warten. Geniessen Sie Ihre Städtereise durch Hamburg.
Reiseangebote für Hamburg

Köln

Besuchen Sie Köln am Rhein, die grösste Stadt Nordrhein-Westfalens und Karnevals-Hochburg, im Rahmen einer Studienreise. Besichtigen Sie die wichtigsten Höhepunkte wie das Wahrzeichen der Stadt, den Kölner Dom - dritthöchste Kirche der Welt und Weltkulturerbe , das Kabarett-Theater, das Theater am Dom, den Kölner Gürzenich, das Opernhaus, die Kölner Philarmonie, die Mikwe, das Dionysos-Mosaik, die Stiftskirche Gross St. Martin, die Hohenzollernbrücke, die Kölnarena, das Kölnische Stadtmuseum, das Overstolzenhaus, das Rathaus, die Rheinpromenade, das Schokoladenmuseum, den Stadtgarten, den Volksgarten, sowie andere Museen, Theater und Bauwerke. Vergessen Sie nicht die Kultur der Kölner kennenzulernen und geniessen Sie eine unvergessliche Städtereise durch Köln.
Reiseangebote für Köln

Rostock

Unternehmen Sie eine Gruppenreise durch Rostock, eine norddeutsche Stadt an der Ostsee. Rostock ist von Einwohnerzahl und Fläche die grösste Stadt des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Diese Stadt besitzt einen für Passagierverkehr und Güterumschlag wichtigsten Ostseehäfen und einen der grössten Kreuzfahrthäfen Deutschlands. Kulturell und wirtschaftlich gilt sie als die wichtigste Stadt des Landes. Rostock bietet zahlreiche Attraktionen wie zum Beispiel das Zoologische Institut, das Stadttheater, die gotische Marienkirche, die alte Rostocker Stadtbefestigung, den Lagebuschturm, das Denkmal für Joachim Slüter oder das Denkmal für die Opfer des Faschismus und andere Sehenswürdigkeiten, die Ihnen in Erinnerung bleiben werden. Geniessen Sie eine schöne Rundreise durch Rostock!
Reiseangebote für Rostock

Frankfurt am Main

Bewundern Sie im Rahmen einer Städtereise Frankfurt am Main, die grösste Stadt Hessens, und nach Berlin, Hamburg, München und Köln, die fünftgrösste Stadt Deutschlands. Frankfurt am Main verfügt über sehr viele Sehenswürdigkeiten wie den Katholischen Kaiserdom St. Bartholomäus, den Römerberg, die Paulskirche, den Eisernen Steg, den Europaturm, die Dreikönigskirche und die Main Plaza, den Hauptbahnhof, das Städel, das Senckenbergmuseum, die Alte Oper, die Stadthalle und andere Attraktionen die Sie für immer in Erinnerung behalten werden. Geniessen Sie eine wunderbare Studienreise durch Frankfurt am Main, das wegen seiner Skyline auch als "Mainhattan" bezeichnet wird!
Reiseangebote für Frankfurt am Main

Koblenz

Die Stadt Koblenz besticht allein schon aufgrund ihrer exponierten Lage am Zusammenfluss von Rhein und Mosel, im nördlichen Rheinland-Pfalz. Vor über 2.000 Jahren gegründet, ist sie eine der ältesten Städte Deutschlands. Obwohl im Zweiten Weltkrieg zu 87 % zerstört, bietet die wiederaufgebaute Stadt und ihre Umgebung eine Fülle sehenswerter Bau- und Kulturdenkmäler. Viele Gebäude stehen unter Denkmalschutz und sind Programmpunkt zahlreicher Studienreisen. weiterlesen...
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Mainz

Mainz ist die Landeshauptstadt und mit 206.991 Einwohnern zugleich größte Stadt von Rheinland-Pfalz. Sie zeichnet sich vor allem dadurch aus, Sitz des römisch-katholischen Bistums, der Johannes-Gutenberg-Universität sowie zahlreicher Fernseh- und Rundfunkanstalten zu sein - so beispielsweise des ZDF und des SWR. Außerdem gilt Mainz als Zentrum der rheinischen Fastnacht. Der Name der Stadt geht auf den römischen Namen "Mogontiacum" zurück, der sich auf die keltische Gottheit Mogon bezieht. Das Stadtwappen zeigt zwei silberne Räder vor einem roten Hintergrund; die Farben der Stadt sind Weiß und Rot.
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Mit folgenen Veranstaltern können Sie in das Land Deutschland reisen:
  • Studiosus
  • Gebeco
  • Ikarus Tours
  • Marco Polo Reisen
  • Bavaria Fernreisen
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  • Dertour
  • SKR Reisen
  • TUI Wolters Reisen
  • RDK Touristik
und noch viele mehr.

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Die Top Sehenswürdigkeiten von Deutschland sind
  • Brenners Parkhotel & Spa, Baden-Baden
  • Bodensee
  • Heidelberger Schloss
  • Zugspitze
  • Alpenstraße
  • Bamberg
  • Musikfestspiele Bayreuth
  • Alte Pinakothek München
  • Schloss Neuschwanstein
  • Deutsches Museum München

  • und noch viele mehr.

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