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Kamerun Studienreisen

Das zentralafrikanische Kamerun wird seiner naturräumlichen Vielfalt wegen gerne als Afrika im Kleinen bezeichnet. Das Land hat durch die Bucht von Bonny Küste am Atlantischen Ozean, mit dem Mont Cameroun einen aktiven Vulkan bzw. mit 4.070 m den höchsten Berg West- und Zentralafrikas, verfügt darüber hinaus über Halbwüsten, Savannen, Dornbuschsteppen und tropischen Regenwald. Zur Erkundung der Landschaft bieten sich Trekkingtouren in die Gebirgsregionen ebenso an wie Streifzüge durch die Nationalparks und Reservate … wobei in Kamerun jedoch nicht alle davon Besuchern zugänglich sind. Zwei bekannte Nationalparks sind der in der Sahelzone gelegene und für seine vielfältige Fauna beliebte Waza-Nationalpark sowie Boubandjida-Nationalpark am Fluss Mayo Lidi oder auch das Wildtierreservat Dja. Vielfältig wie die Landschaft auch die Kultur Kameruns, in dem über 200 Volksstämme verschiedener Sprache und Religion miteinander leben und in der zudem – bedingt durch die koloniale Vergangenheit – deutsche, französische und britische Einflüsse zu erkennen sind. Spuren aus der deutschen Kolonialzeit finden sich im Süden des Landes. Im französischen Teil Kameruns herrscht das bunte, lebensfrohe Flair Westafrikas vor, wohingegen es im englischsprachigen Teil eher ruhiger bis gesetzter ist. Generell lässt sich aber sagen, dass Besucher in Kamerun überall herzlich willkommen sind und sich eingeladen fühlen dürfen, Traditionen und Bräuche der Menschen kennen zu lernen … ob beim Volk der Kirdi, die in festungsähnlichen Rundhütten in den Mandara-Bergen leben, in den um Rhumsiki verstreut liegenden Bauernhöfen, bei der beeindruckenden Parade zum Nationalfeiertag oder in der Hauptstadt Yaoundé mit ihren zahlreichen Märkten. Nirgends sonst in Afrika findet sich so viel Abwechslung.

Sehenswürdigkeiten in Kamerun

Campo Ma´an Nationalpark

Der Campo Ma'an Nationalpark ist 2640 km² groß und liegt im Süden von Kamerun. Das gesamte, riesige Gelände besteht aus Kautschuk- und Palmölplantagen, geschützten Waldgebieten, forstwirtschaftlichen Einheiten, einer agroforstwirtschaftlichen Zone und dem Nationalpark an sich. Der Campo Ma'an National Park grenzt an Äquatorialguinea und den Atlantik und ist für seine artenreiche Flora und Fauna bekannt. Touristen, die die den Park besuchen, können hier inmitten verschiedener Pflanzen und Tiere den Tag verbringen. Elefanten, Flachlandgorillas, Schimpansen, Nilpferde, Mandrills und schwarze Stummelaffen sind hier zu finden. Der Park ist ein Paradies für Naturliebhaber mit 80 Säugetierarten, darunter gefährdete Elefanten und Gorillas. Schimpansen, sowie mindestens 300 Vogelarten, 122 Reptilienarten, mehr als 80 Arten an Amphibien, 250 Arten an Fischen, und ein hohes Maß an einheimischen Pflanzen können Besucher hier bestaunen.

Es ist allerdings die lokale Bevölkerung, die dieses Gebiet so besonders macht. Die in der Nähe des Parks lebenden Gemeinschaften sind sehr daran interessiert, ihre natürlichen Ressourcen zu schützen. Die Natur- und Umweltorganisation WWF arbeitet mit ihnen zusammen, um den gemeinnützigen Naturtourismus im Park zu fördern.

Wer den Nationalpark besuchen möchte, sollte sich einige Tage Zeit nehmen, um auch wirklich so viel wie möglich von der Schönheit des Geländes zu sehen. Wer mit einem Guide oder Spurenleser den Park durchwandert, wird mit Sicherheit irgendwann auf die wanderfreudigen Flachlandgorillas treffen. Während der Mittagszeit ruhen die Tiere meist aus, sodass es nun leicht ist, sie zu beobachten und zu fotografieren. Um Büffel und Waldelefanten zu sehen, müssen Touristen eine längere Strecke durch den Nationalpark fahren, bis sie, wenn sie Glück haben, eine der Herden zu Gesicht bekommen

Bild: Gorilla


Douala

Die Großstadt Douala liegt an der Atlantikküste in Kamerun. Mit 1,5 Millionen Einwohnern ist sie die größte Stadt des Landes. Bis zum Jahr 1920 war Douala auch die Hauptstadt Kameruns, inzwischen ist es Yaoundé. Benannt wurde die Hafenstadt Douala nach dem „Volk der Douala“, einem Stamm von Einheimischen. Die Wirtschaftsmetropole Douala gilt als das wichtigste Handels-, Finanz und Kulturzentrum des Landes. Die Infrastruktur der Stadt ist hervorragend. Der „Douala International Airport“ ist der größte Flughafen Kameruns. Viele europäische Urlauber kommen hier an, daher gilt die Stadt auch als „Kreuzung Afrikas“. Für den Besuch von Sehenswürdigkeiten stehen eine Vielzahl an Bussen zur Verfügung. Mit den angrenzenden Städten ist die Großstadt über Sammeltaxis vernetzt.

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist die römisch-katholische St. Peter-und-Paul-Kathedrale, im Süden der Innenstadt. Diese stammt aus dem Jahre 1936 und wurde im neoromantischen Stil erbaut. Des Weiteren gibt es in Douala noch mehrere Museen wie das „Musée de la Marine“, in denen man mehr über die Geschichte und die Kolonialgeschichte des Landes und der Stadt erfahren kann. Die weitläufigen und sauberen Strände der Großstadt, die direkt am Atlantischen Ozean liegt, gelten als echter Geheimtipp bei Badeurlaubern. Die Hotels der Gegend sind meistens sehr günstig und die Strände hier gelten als die Schönsten des Landes.

 


Yaoundé

von einem deutschen Offizier gegründet

Eingerahmt von einem dichten Regenwald präsentiert sich Kameruns Hauptstadt Yaoundé mit ihrer modernen Fassade auch als kulturelles Zentrum und als Wirtschaftsmetropole. Im Jahr 1888 wurde diese Stadt von dem deutschen Offizier Richard Kund als Forschungsstation gegründet. An Bedeutung gewann Yaoundé, als sich hier die Tabak- und Holzindustrie ansiedelte und auch der Handel mit Elfenbein florierte. Heute leben dort etwa 1,3 Millionen Menschen.

Der Blick vom Gipfel des Mont Fébé

Zu den Sehenswürdigkeiten Yaoundés zählt vor allem der ehemalige Präsidentenpalast im Stadtteil Quartier du Lac aus dem Jahr 1919. Es ist die schneeweiße steinerne Erinnerung an die Zeit des französischen Verwaltungsmandats. Das Monument de la Réunification in Ngoa-Ekele wurde zu Ehren der Wiedervereinigung des französischen mit dem britischen Teil des Landes errichtet. Das Bild des Stadtzentrums wird von den Ministerien des Landes am eleganten Boulevard du 20 mai geprägt. Wer sich einen Eindruck von Yaoundé verschaffen möchte, der sollte sich zum Mont Fébé begeben. Der Blick vom Gipfel auf die Stadt ist eindrucksvoll.

Eine Stadt auf sieben Hügeln

Yaoundé wurde - ähnlich wie Rom - auf sieben Hügeln errichtet. Die Stadt eignet sich als Ausgangspunkt zu Exkursionen in die Umgebung und zum Boumba-Bek-Nationalpark, wo neben Gorillas und Elefanten sehr verstreut noch etliche Pygmäen als Ureinwohner Westafrikas, anzutreffen sind. Historischer und optischer Mittelpunkt der Hauptstadt ist die Kathedrale "Notre Dame" am Rond Point de la Poste. Sie ist Sitz des Erzbischofs. Yaoundé ist dank seiner zahlreichen Studenten eine junge Stadt. Die Universität in Ngoa Ekéle ist die größte Kameruns und stammt aus dem Jahr 1962.

Zahlreiche bunte Straßenmärkte

Die zahlreichen bunten Straßenmärkte vermitteln das Lebensgefühl dieser lebhaften Stadt im Regenwald, deren internationaler Flughafen etwas außerhalb des Zentrums zu finden ist. Der Stadtteil Bastos ist das Aushängeschild Yaoundès, denn an den Hängen haben sich zahlreiche Botschaften und die Besserverdiener in ihren schönen Villen niedergelassen. In der Umgebung gibt es inzwischen auch einen Golfplatz.

 


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