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Montenegro - Studienreisen und Rundreisen

Montenegro - dort wo die Berge auf das Meer treffen! Dieser kleine Staat an der Adria wird Sie durch idyllische Landschaften und antiker Kultur und Geschichte verzaubern. Treffen Sie auf herrliche Sand- und Kiesstrände mit kristallklarem Wasser, alte Burgen, Klöstern und Kirchen, und auf Kulinarik der Extraklasse. Besuchen Sie Kotor und Budva, zwei Städte mit viel Geschichte direkt an der Adriaküste, aber versäumen Sie nicht die Hauptstadt Podgorica mit der Universität, der Akademie für Wissenschaften, die Georgskirche, den Uhrturm, die Alte Brücke, die Zitadelle und diversen Theater und Museen. Versäumen Sie nicht eine Rundreise durch Montenegro und lernen Sie seine Kultur kennen!

Sehenswürdigkeiten in Montenegro

Kotor: Altstadt

Ein Besuch der alten Hafenstadt Kotor sollte auf einer Reise nach Montenegro unbedingt dazugehören. Die Geschichte Kotors reicht zurück bis in die Antike, als Piraten und Seeräuber die gleichnamige Bucht von Kotor als Schlupfwinkel nutzen. Später ließen sich Römer, Byzantiner und viele andere Völker an seinen Küsten nieder und erschufen eine pulsierende Handelsstadt, in der Kulturen aus Ost und West auf einzigartige Weise miteinander verschmelzen konnten.

Die noch heutige existierende, so berühmte Altstadt von Kotor ist vornehmlich ein Werk des Mittelalters. Authentisch und mit viel Liebe zum Detail wurde der historische Stadtkern rekonstruiert; Autos sind verboten und moderne Gebäude fehlen fast völlig. Und auch wenn das lokale Gewerbe heute vor allem vom Tourismus bestimmt wird, ist das Flair der uralten Handelsstadt in seinen engen, steinigen Gassen noch immer lebendig. Gerade in den Abendstunden erwachen die malerischen Nebenstraßen und Plätze der Kleinstadt zum Leben und vermitteln einen authentischen Eindruck von der mediterranen Lebensart, die Kotor seit Jahrtausenden geprägt hat.

Sehenswürdigkeiten der Altstadt

Kotor ist von einer wilden Küstenlandschaft umgeben. Seit Jahrhunderten fast unverändert, wird sie kontrastiert von modernen Kreuzfahrtschiffen und Jachten, die dafür sorgen, dass der Hafen von Kotor auch heute noch lebendig bleibt. Neben malerischen Wohn- und Handelsgebäuden mit pittoresken roten Dächern hat Kotor seinen Besuchern viele individuellen Sehenswürdigkeiten zu bieten: Die Stadtmauern, die bis zu zwanzig Meter hoch sind und zu Fuß begangen werden dürfen, umgeben die Altstadt auf einer Länge von 4,5 Kilometern.

Die 1166 fertiggestellte Sankt-Tryphon-Kathedrale gilt als die schönste Kirche Montenegros und größte romanische Kirche der östlichen Adria. Dort werden auch die Reliquien des Heiligen Tryphon aufbewahrt, des Schutzpatrons von Kotor. Daneben birgt die Kirche eine der wertvollsten Kunstsammlungen der gesamten Region. Die vielen anderen Kirchen der Stadt können damit zwar nicht mithalten, verzaubern allerdings mit ihrem ursprünglichen mediterranen Kleinstadt-Charme.

Weltberühmter Geheimtipp

Die Altstadt von Kotor ist bereits seit 1979 als Weltkulturerbe der UNESCO gelistet und ist damit das gegenwärtige einzige Kulturdenkmal in Montenegro, dass sich dieser Stellung rühmen darf. Da verwundert kaum, dass gerade im Sommer viele Touristen durch die malerischen Gassen streifen. Verglichen mit anderen Welterbe Stätten ist Kotor aber nach wie vor ein Geheimtipp, der sich seine ursprüngliche Atmosphäre bewahrt hat und heute wieder so lebendig und vielfältig ist wie einst.

 


Kloster Morača

Zu den besonderen, geradezu einmaligen Sehenswürdigkeiten in der Zentralregion von Montenegro gehört das Kloster Morača aus den 1250er-Jahren. Montenegro ist ein knapp 14.000 km² großes Balkanland direkt an der Adriaküste. Von den rund 625.000 Einwohnern leben knapp ein Drittel in der Landeshauptstadt Podgorica. Das Kloster ist nach dem gleichnamigen, 100 Kilometer langen Fluss benannt. Es steht nördlich der Morača-Schlucht. Durch seine Lage in direkter Nähe zur heutigen Europastraße E65/E80 in Richtung Podgorica ist die historische Sehenswürdigkeit verkehrsmäßig sehr gut erreichbar.

Studienreise zu den mittelalterlichen Christen

Das Kloster Morača ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Reise wert. Die Besichtigung führt zurück in die Geschichte mittelalterlicher serbischen Herrscher wie den Nemanjiden. Gemeinsam mit Kloster Ostrog und Kloster Piva ist das Kloster Morača eine der herausragenden kulturell-religiösen Stätten im ganzen Montenegro. Zum weitläufigen Anwesen von Kloster Morača gehören eine Kapelle, die bei ihrer Errichtung in den 1630er-Jahren dem Heiligen Nikolaus geweiht wurde, das damalige Wohngebäude für die Mönche und die Hauptkirche. Auf das Klostergelände führen zwei Eingänge; ansonsten ist es von einer mehrere Meter hohen Mauer umgeben.

Ikonostase nebst Ikonensammlung aus den 1700er-Jahren

Die Hauptkirche von Kloster Morača ist einschiffig mit Vorhalle erbaut worden. Die Darstellung des Stammes Jesu auf einer mehrere m² großen Wand ist ein Blickfang. Abgesehen von der Architektur des Bauwerkes ist die Wandmalerei eine weitere Besonderheit. Von der ursprünglichen Malerei aus dem 13. Jahrhundert ist nur noch wenig im Diakonikon erhalten; der überwiegende Teil wurde bereits in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts anlässlich der Plünderung von Kloster Moraca durch die Türken vernichtet. Einmalig und weitestgehend erhalten ist eine reichhaltige, mehrere Jahrhunderte alte Ikonensammlung. Die Fresken im Hauptraum werden überaus eindrucksvoll vom Leben Jesu Christi sowie von den Heiligen der orthodoxen Religion und Tradition geprägt.

 


Cetinje

Die Kleinstadt Cetinje liegt in Montenegro und hat etwa 15.500 Einwohner. Einst königliche Hauptstadt Montenegros ist die hübsche Stadt noch immer der kulturelle Mittelpunkt von Montenegro. Für ihre relativ geringe Größe besitzt die Stadt viele Gedenkstätten und hochinteressante Sehenswürdigkeiten. Heute können einige relativ gut erhaltene frühere königliche Paläste, Regierungsbauten und ein Kloster besichtigt werden. Architektonisch faszinierend sind auch die früheren Botschaftsgebäude ausländischer Staaten, wie die von Österreich-Ungarn und Russland. Mit seinen prächtigen Renaissancepalästen, zahlreichen europäischen Botschaften und international anerkannten Museen ist Cetinje in jedem Fall einen Besuch wert.

Bild: Kloster von Cetinje, Montenegro


Das eindrucksvolle Kloster von Cetinje wurde im Jahr 1430 gegründet und machte die Stadt zum spirituellen Zentrum Montenegros. Das Kloster hat eine Schatzkammer, einen Reliquienschrein und eine wertvolle Bibliothek, in der geschichtsträchtige Drucke aufbewahrt sind, die im 15. Jahrhundert in Cetinje angefertigt wurden. Für Touristen gibt es einen kleinen Souvenirshop mit Andenken. Dem Kloster von Cetinje gegenüber und versteckt hinter dicken Mauern und wuchtigen Türmen steht die Biljarda. Der festungsähnliche Bau wurde im Jahr 1838 als Sitz von Petar II. nach russischen Plänen errichtet. Auch die Finanzierung wurde von St. Petersburg übernommen. Ihren Namen erhielt die 70 Meter lange Residenz von Petars Liebe zum Billardspiel. Die festungsähnliche Biljarda beherbergt heute das spannende Petar II.-Museum.

Der Biljarda schräg gegenüber, steht die serbisch-orthodoxe Kirche der jungfräulichen Geburt. Die erst im Jahre 1890 errichtete Kirche bewacht den ewigen Schlaf von Cetinjes berühmtesten Persönlichkeiten. Der Stadtgründer Ivan Crnojević, König Nikola I. und seine Frau Milena sind hier bestattet. Hier stand wahrscheinlich die berühmte erste Druckerei Europas, die seit 1485 in Betrieb gewesen sein und die kyrillische Schrift verbreitet haben soll.

Auch der ehemalige Palast des Königs Nikolas ist einen Besuch wert. Die königliche Familie residierte hier ab 1867. In den stilvoll eingerichteten Räumlichkeiten befindet sich heute das Nationalmuseum von Montenegro. Das Museum besteht aus zwei Dauerausstellungen: eine über die Geschichte von Montenegro und eine Kunstausstellung. Es lohnt sich für Urlauber, ein Kombi-Ticket für mehrere Sehenswürdigkeiten der kleinen Stadt zu kaufen, da hiermit der Eintritt für jedes Museum Cetinjes günstiger wird.

 


Budva

Budva und seine Geschichte

Budva ist eines der ältesten Zentren an der Adria, das mehr als 2500 Jahre alt ist. 1000 v. Chr. war der Ort eine griechische Kolonie. In der Antike des vierten Jahrhunderts siedelten die Illyrer in der Region. 200 v. Chr. kam die Stadt unter römische Herrschaft. 1186 wurde Budva an das serbische Reich angegliedert. Seit dem fünfzehnten Jahrhundert gehörte Budva bis zu ihrem Niedergang zu der Republik Venedig. Danach gelangte der Ort bis zum I. Weltkrieg unter österreichische Herrschaft. Nach dessen Ende 1918 bis ins Jahr 2003 war Budva jugoslawisch. Seither gehört es zu Montenegro. Heute ist Budva ein beliebter Badeort an der Adriaküste. Die Sehenswürdigkeiten stehen aber auch auf den Reiseplänen von Rundreisen durch Montenegro.

Stari grad - Budvas Altstadt

Die Altstadt von Budva heißt in der Landessprache Stari grad. Sie ist in archetektonischer und städtischer Hinsicht eine einzigartige Einheit. Ein Netz aus Straßen und Plätzen bilden beinahe ein Labyrinth. Die Stadtmauer stammt aus dem Mittelalter und steht heute unter Denkmalschutz. Große Teile der Altstadt wurden bei einem Erdbeben im Jahr 1979 beschädigt oder sogar völlig zerstört. Auf der Grundlage von historischen Plänen wurden die Bauwerke im venezianischen Stil wiederaufgebaut.

Die Baudenkmäler der Küstenstadt Budva

Zu den Sehenswürdigkeiten in der Altstadt gehören zum einen die Sakralbauten. Das katholische Gotteshaus, das dem Heiligen Johannes dem Täufer gewidmet ist, stammt aus dem neunten Jahrhundert, während der orthodoxe Kirchenbau der Heiligen Dreifaltigkeit 1806 errichtet wurde. Zum anderen kann die Zitadelle, die aus dem sechsten Jahrhundert stammt und unter der österreichischen Herrschaft im neunzehnten Jahrhundert aus- und umgebaut wurde, besichtigt werden. Im Innern beherbergt das Kastell unter anderem einige Nachbauten von berühmten Schiffen - beispielsweise die berühmte „Santa Maria“ von Christoph Kolumbus. In den Sommermonaten wird die Zitadelle zudem zur Freilichtbühne.

 


Perast

Perast ist eine malerische alte Stadt an der Bucht von Kotor in Montenegro. Sie liegt einige Kilometer nordwestlich von Kotor und ist bekannt für ihre Nähe zu den Inseln St. George und Gospa od Škrpjela.

Im Laufe der Jahrhunderte kämpften viele Imperien um die Kontrolle der Stadt. Im 10. Jahrhundert war Perast eine autonome Stadt des Byzantinischen Reiches. Von 1186 bis 1371 war sie eine freie Stadt des mittelalterlichen Serbien. Von 1420 und 1797 war die Stadt unter der Kontrolle der Venezianischen Republik. Auf die französische Besatzung von 1807 bis 1814 folgte die österreichische Herrschaft bis 1918, als Kotor endgültig Teil von Jugoslawien wurde. Die sechzehn barocken Paläste der Stadt wurden größtenteils in dieser Zeit errichtet, ebenso wie ihre siebzehn katholischen und zwei orthodoxen Kirchen. Die alte Stadt Perast hat keine Verteidigungsmauer, sondern neun Wehrtürme, von denen der wichtigste der Turm des Heiligen Kreuzes ist. Sie wurden im 15. und 16. Jahrhundert von der Marine der Republik Venedig erbaut.

Kirchen, Villen und malerische Inseln

Die Stadt liegt an der Obala Marka Martinovića, einer engen Uferstraße, die entlang der gesamten Länge des Ortes verläuft. Im Herzen der Stadt Perast befindet sich die St.-Nikolaus-Kirche, auf einem kleinen Platz mit Dattelpalmen und Bronzebüsten berühmter Bürger. Perast verzaubert Besucher mit vielen restaurierten Villen, die die Venezianer hinterlassen haben und insgesamt 16 Kirchen.Doch die berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Perast sind überhaupt nicht an Land zu entdecken: zwei besonders malerische Inseln mit ebenso eigenartigen Geschichten. Die beiden kleinen Inseln, in der Nähe von Perast liegen, heißen St. Georg und Gospa od Škrpjela (Unsere Liebe Frau von den Felsen), und jede besitzt eine idyllische Kapelle. Letztere wird auch St. Marien genannt und ist besonders interessant, da es die einzige künstlich gebaute Insel an der Adria ist. Mit einer Fläche von 3.000 Quadratmetern wurde sie auf einem Felsen (Škrpjel) gebaut, nachdem zwei venezianische Seeleute aus Perast im Jahre 1452 ein Bild der Jungfrau Maria gefunden hatten. Die beiden Inseln stehen wie die gesamte Bucht von Kotor unter dem Welterbe Schutz der UNESCO.


Nationalpark Durmitor

Bild: Durmitor Gebirge

Der atemberaubende Durmitor Nationalpark in Montenegro wurde von Gletschern gebildet und wird von unterirdischen Bächen und Flüssen durchzogen. Entlang der Tara-Schlucht, die als tiefste europäische Schlucht gilt, sind die dichten Wälder mit klaren Seen durchsetzt und beherbergen eine große Auswahl an seltenen Pflanzen und Tieren.

Durmitor ist ein atemberaubendes Kalksteinmassiv im Norden von Montenegro, das zu den Dinarischen Alpen oder Dinarides gehört. Es ist auch der Name von Montenegros größtem Schutzgebiet, dem Durmitor Nationalpark, der das Herz einer Landschaft bildet, die von Gletschern geprägt ist. Unterirdische Bäche und zahlreiche Flüsse sind in das viel größere Biosphärenreservat des Flusses Tara eingebettet. Etwa fünfzig Gipfel, die mehr als 2.000 Meter über dem Meeresspiegel liegen, erheben sich über Plateaus, Bergwiesen und Wälder. Zahlreiche Gletscherseen, die als „Bergaugen“ bezeichnet werden, bedecken die Landschaft.

Trotz seiner vielen Attraktionen ist der Durmitor Nationalpark vor allem für die spektakulären Schluchten der Flüsse Draga, Komarnica, Sušica und Tara bekannt. Letzterer gilt als tiefste Schlucht Europas. Durmitor ist ein beliebtes Touristenziel und bekannt für ideale Möglichkeiten zum Wandern, Klettern, Bergsteigen und Kanufahren. Die nahe gelegene Stadt Zabljak ist Montenegros wichtigstes Skigebiet.

Flora und Fauna im Park

Neben der außergewöhnlichen landschaftlichen Schönheit und dem faszinierenden geologischen Erbe beherbergt der Nationalpark Durmitor auch eine beeindruckende biologische Vielfalt. Begünstigt durch den Höhenunterschied von mehr als 2.000 Metern und die klimatischen Einflüsse der Berge und des Mittelmeers gibt es im breiteren Durmitor-Massiv mehr als 1.600 Gefäßpflanzen. Ein großer Prozentsatz ist im Park zu finden und viele sind seltene und endemische Arten. Große Säugetiere wie Braunbären, Graue Wölfe und Europäische Wildkatzen leben hier. Unter den 130 registrierten Vögeln befinden sich Steinadler, Wanderfalken und das Auerhuhn. Bemerkenswert ist auch die reiche Fischfauna, zu der der vom Aussterben bedrohte Donau-Lachs gehört.

Wie können Sie die Region entdecken?

Eine neue Touristikroute führt durch das Durmitor Gebirge. Rund 80 km lang können Sie mit dem Auto Panorama um Panorama bewundern. Die Strecke führt durch den Nationalpark Durmitor , der Teil des UNESCO Weltnaturerbes ist und den Naturpark Piva.

 


Naturpark Piva

Der Naturpark Piva zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Montenegro. Er grenzt an den Nationalpark Durmitor.

Die Region bietet ein hochinteressantes Ziel während einer Reise nach Montenegr. Er ist Teil der Region Piva und liegt in der Nähe der Grenze zu Bosnien-Herzegowina. Seinen Namen verdankt er dem Piva-See mit dessen bezaubernden türkisfarbenen Wasser.

Naturpark und Nationalpark

Beim Naturpark Piva handelt es sich um eine Erweiterung des Nationalparks Durmitor im Norden von Montenegro, der Teil des Weltnaturerbes der UNESCO ist. Beide Schutzgebiete sind auch ein sehenswertes Ziel auf einer Studienreise. Beide Gebiete werden von einer neuen Touristik Route erschlossen. Auf über 80 km entdecken Reisende die höchsten Gipfel des Landes und die tiefste Schlucht Europas. Darüber hinaus gilt das Durmitor-Bergmassiv als beliebtes Ziel für Touristen und wird in der kalten Jahreszeit oft für Wintersportaktivitäten genutzt. Aber auch Wanderer kommen hier das ganze Jahr über auf ihre Kosten.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten

Der Gebiet rund um den Piva See eignet sich sowohl im Sommer als auch im Winter für einen Besuch. Gerade im Sommer wird er häufig dazu genutzt, der montenegrinischen Hitze zu entgehen. Besonders sehenswerte Naturschönheiten sind der Piva-See sowie der Piva-Fluss mit seiner imposanten Schlucht. Der Piva-See wurde künstlich angelegt und entstand 1976 nach dem Bau eines Staudamms. Mit seinem kristallklaren Wasser gilt er als einer der schönsten Seen des Landes. Vom 220 Meter hohen Damm aus erwartet den Besucher ein phantastischer Ausblick auf den Fluss, der sich auf der anderen Seite befindet.

Weitere Seen

Ebenfalls einen Besuch wert sind der Trnovacko-See, der die Form eines Herzens aufweist, sowie die Skrcka-Seen, die sich nur zu Fuß erreichen lassen. Dafür gehören sie zu den beliebtesten Wandergebieten Montenegros.

Was lässt sich unternehmen?

Die Region ist bekannt für ihre wunderbare idyllische Landschaft, in der sich zahlreiche Aktivitäten unternehmen lassen. Außerdem gilt der Piva-See als perfekter Angelstandort. Wanderer sind den ganzen Tag lang damit beschäftigt, die eindrucksvollen Berge wie den Durmitor zu erkunden. Weitere attraktive Freizeitmöglichkeiten sind Rafting, Kajakfahren, Schwimmen, Reiten, Fahrradtouren sowie eine Jeep-Safari.

 


Skadar-See

Der Skadar-See bildet die Grenze zwischen Montenegro und Albanien. Es ist der größte See auf dem Balkan und zwei Drittel davon gehört zu Montenegro, ein Drittel gehört zu Albanien. Auf der montenegrinischen Seite ist seit 1983 ein Gebiet von 400 km² durch einen Nationalpark geschützt. Heute ist Skadar als einer der Top-Lebensräume Europas bekannt. Es ist eine herrlich schöne Gegend mit steilen Bergen, klarem Wasser und schwimmenden Seerosen-Wiesen. Die wichtigsten - wenn auch winzigen - Städte hier heißen Virpazar und Vranjina. Wer jedoch Fahrräder dabei hat, kann auch leicht die zeitlosen Dörfer entlang des Ufers erkunden.

Ein unbekanntes Naturjuwel

Der Skadarsee ist einer der größten Seen Europas und ein wichtiger Lebensraum für wilde Tiere - besonders für die Vogelwelt. Es ist das größte Vogelreservat in Europa und ein wichtiger Rastplatz für Vögel, die von Nordeuropa nach Afrika ziehen. Tatsächlich beherbergt der See über 280 Vogelarten und die Vogelbeobachtung ist eine der Hauptattraktionen hier. Je nach Jahreszeit sieht man hier unter anderem Pelikane, Kormorane, Seeschwalben, Reiher und Eisvögel. Doch auch für jeden, der kein Vogelbeobachter ist, ist es einfach ein tolles Erlebnis, in eines der flachen Boote auf dem See zu steigen und die bunte Tierwelt zu erleben. Es ist eines der denkwürdigsten Erlebnisse, die man in Montenegro machen kann.

Aktivitäten

Der Skadar-See ist auch ein beliebter Zufluchtsort für Naturliebhaber, Outdoor-Fans und Einheimische, die im Sommer vor der Hitze fliehen. Eine Legende besagt, dass der See durch die Tränen eines Elfen geschaffen wurde. Das mag fantasievoll klingen, doch nach einem Blick auf den magischen See glauben vielleicht auch viele Urlauber an dieses Märchen. Das gesamte Gebiet des Sees und um den See herum ist ein Nationalpark in Montenegro und dort gibt es viel zu sehen und zu erleben, vor allem, für diejenigen, die sich für Outdoor-Aktivitäten interessieren. Touristen können Rad fahren, wandern, Kajak fahren, schwimmen und gemütlich am See entlang spazieren.


Moraca Canyon

Die Morača-Schlucht zählt zu den schönsten Flussschluchten in Montenegro. Der Name stammt vom gleichnamigen Fluss.

Ein Beispiel für Kraft und Stärke der Natur

Die Moraca Schlucht liegt in Montenegro und wird von der Moraca durchflossen. Der Fluss fließt durch das Zentrum des Landes und hat seinen Ursprung am Berg Kapa Moracka in der Nähe von Ljevista, das zur Gemeinde Kolasin gehört. Von dem 2226 Meter hohen Berg aus durchströmt die Moraca viele Schluchten, zu denen auch der Moraca Canyon gehört und mündet schließlich im Skutarisee.

Auf einer Reise oder Studienreise durch Montenegro sollte unbedingt ein Abstecher zur Moraca-Schlucht unternommen werden. So lässt sich dort eine wundervolle, unvergessliche Landschaft bewundern. Außerdem kann der Besucher auf den Spuren Karl Mays wandeln und dem Kloster Moraca einen Besuch abstatten.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Gut erreichen lässt sich die Moraca-Schlucht von Kolasin aus. Die Kleinstadt gehört zu den bedeutendsten Skisportorten in Montenegro. Außerdem handelt es sich wegen der guten Bergluft bei Kolasin um einen Luftkurort.

Spektakulär und berühmt ist die Morača-Schlucht auch wegen der einzigartigen Straße, die durch die Schlucht führt. Die E-65 mit unzähligen Tunnels und Kurven entlang der Klippen ist ein einzigartiges Erlebnis. Sie wurde gebaut, um Podgorica mit Kolasin zu verbinden.

Deshalb besteht eine weitere Möglichkeit darin, sich in Montenegros Hauptstadt Podgorica einen Mietwagen zu nehmen und der Straße bis zur Moraca-Schlucht zu folgen. Wegen der vielen Kurven und des regen Verkehrs sind mitunter gute Nerven für die Fahrt erforderlich. Entlang der Schlucht gibt es einige Unterkünfte, wie zum Beispiel das Hostel Izvor, rund 5 Kilometer von Podgorica entfernt.

Wanderer sowie Freunde von Wildwassertouren oder Kajakfahrten kommen im Moraca Canyon auf ihre Kosten. Wildwassertechnisch gilt die Tour durch die 4,5 Kilometer lange Schluchtstrecke als sehr interessant.

Auf Karl Mays Spuren wandeln

Liebhaber der Karl-May-Filme können in der Moraca Schlucht einige Drehorte des 1964 gedrehten Abenteuerfilms „Der Schut“ aufsuchen. Podgorica diente seinerzeit als eines der Standquartiere und im Moraca Canyon entstanden mehrere spektakuläre Szenen wie die Entlarvung des Mübarek, die Schießprobe, Kara Ben Nemsis Kampf gegen die Aladschys und Rihs Tod. Auch am Kloster Moraca wurden einige Szenen in der überwältigenden Landschaft aufgenommen.



 

 


Kloster Ostrog

Bild: Felsenkloster Ostrog Montenegro

Gedenken an den Heiligen Vasilija in Montenegro

Das Felsenkloster liegt in der Nähe von Niksic und ist von Podgrica aus gut zu erreichen. In einer Felswand 900 Meter über dem Zeta-Tal liegt das strahlend weiße Ostrog-Kloster für orthodoxe Christen. Als einer der wichtigsten religiösen Orte in Montenegro zieht es jährlich bis zu einer Million Besucher an. Hier beten orthodoxe und andere Christen sowie Muslime gemeinsam. Trotz seiner zahlreichen Pilger, Touristen und Souvenirstände ist es ein seltsam ruhig wirkender Ort. In einem Gästehaus in der Nähe des Unteren Klosters gibt es saubere Schlafsäle, während im Sommer den Pilgern vor dem Oberen Kloster Schlafmatten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Das Untere Kloster liegt 2 Kilometer unterhalb des Hauptschreins. Hier können Besucher die lebhaften Fresken in der Dreifaltigkeitskirche bewundern. Dahinter verbirgt sich eine natürliche Quelle, in der Reisende ihre Flaschen mit köstlich kaltem und süßem Wasser füllen können. Von hier aus wandern die Gläubigen die steile Straße hinauf zum Gipfel. Auf halbem Weg schimmern ihnen die Steinmauern der kleinen Kuppelkirche St. Stanko der Märtyrer entgegen.

Sensationelle Ausblicke über die Bjelopavlićko-Ebene

Das obere Kloster wird als „Wunder von Sv. Vasilije“ bezeichnet, weil niemand zu verstehen scheint, wie es gebaut wurde. Es wurde im Jahr 1665 in zwei großen Höhlen erbaut und erweckt den Eindruck, dass es aus dem Fels gewachsen ist. Vasilije Jovanović, ein Bischof aus Herzegowina, brachte seine Mönche hierher, nachdem die Osmanen das Kloster Tvrdoš bei Trebinje zerstört hatten. Der heilige Vasilije lebte bis zu seinem Tod im Jahr 1671 im Kloster, wo daraufhin auch sein Körper aufbewahrt wurde. Mit Ausnahme der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts werden Kloster und Schrein jedes Jahr von tausenden Gläubigen besucht. Die Pilger stehen Schlange, um den atmosphärischen Schrein zu betreten, in dem die mit Stoff umwickelten Knochen des Heiligen aufbewahrt werden. Um hineinzukommen, müssen Besucher lange Röcke oder Hosen tragen und die Schultern bedecken. Die meisten Frauen bedecken auch ihren Kopf mit einem Schal.

 


Biogradska Gora Nationalpark in Montenegro

ein Urwald mitten in Europa

Der Nationalpark Biogradska Gora im Norden Montenegros nimmt den Hauptteil des Bergmassivs Bjelasica zwischen den Flüssen Tara und Lim ein. Die Fläche beträgt 60 km² und umfasst das Gebiet der Gemeinden Kolašin, Mojkovac und Berane. Als einer von nur drei noch vorhandenen Urwäldern in Europa verfügt er über eine vielfältige Flora und Fauna. Die berühmteste Charakteristik des Parks ist der Biogradska Gora See. Dieser Gletschersee spiegelt die Wälder, Berge und den Himmel wider und bietet Naturliebhabern und Fotografen einen atemberaubenden Anblick.

Die Entstehung des Nationalparks

Der Schutz der natürlichen Reichtümer im Nationalpark Biogradska Gora geht auf das Jahr 1878 zurück, als Kolašin endgültig von der osmanischen Besetzung befreit und das Gebiet durch das Fürstentum Montenegro annektiert wurde. Als Zeichen der Anerkennung für die Befreiung von der osmanischen Herrschaft überreichte die lokale Bevölkerung dem montenegrinischen Prinzen Nikola I. Petrović das Waldgebiet um Biogradsko Jezero. Seitdem ist es in seinem natürlichen Zustand erhalten geblieben. 1952 wurden die Waldfläche und der See zum Nationalpark erklärt.

Unberührter Urwald und Gletscherseen

Biogradska Gora ist der kleinste Nationalpark des Landes. Zu den wichtigsten Merkmalen zählen der unberührte Urwald, Berghänge und Gipfel von über 2.000 Metern Höhe. Charakteristisch für das Bjelasica-Massiv sind sowohl der Kalkstein als auch das Urgestein. Es gibt sechs Gletscherseen, fünf davon auf einer Höhe von 1.820 Metern und ein leicht zugänglicher Flachlandsee am Eingang des Parks, der Biogradsko See. Reißende Bäche und grüne Weiden durchziehen die Landschaft von Biogradsko Gora. Der Park ist als einzigartige geomorphologische Region bekannt und als solche für die wissenschaftliche Forschung und Studienreisen äußerst attraktiv. Der Nationalpark ist reich an kulturellem und historischem Erbe, es gibt sakrale Denkmäler und archäologische Stätten.

Einzigartige Flora und Fauna

Der Nationalparks Biogradska Gora beherbergt eine vielfältige und artenreiche Flora und Fauna. Nach aktuellen Untersuchungen wurden rund 2.000 verschiedene Pflanzenarten registriert, 20 % davon sind auf dem Balkan endemisch. Neben den bekannten Hirsch- und Wildtierarten beherbergt der Park rund 150 verschiedene Vogelarten und über 380 Insektenarten. Aufgrund seines immensen Naturreichtums und seiner Erhaltung wurde der Nationalpark Biogradska Gora zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Im Bjelasica-Gebirge hat sich ein nachhaltiger Bergtourismus entwickelt.

 


Sveti Stefan

Bild: Sveti Stefan Budva Montenegro

Sveti Stefan ist eine 1,46 ha große Insel bei Budva in Montenegro. Das kleine, in der Adria liegende, Eiland ist über einen kurzen Damm mit dem Festland verbunden und beherbergt heute ein luxuriöses Hotelresort.

Geschichte der Insel

Sveti Stefan erhielt seinen Namen von der gleichnamigen Kirche des mittelalterlichen Fischerdorfes auf der Insel, die dem Heiligen Stefan geweiht ist. Die Architektur ist so angelegt, dass sie den Bewohnern jahrhundertelang Schutz vor Piraten bot. Sveti Stefan war aufgrund seiner Lage bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein wichtiges Handelszentrum und in Besitz eines lokalen Familienclans. Anschließend begann diese Idylle langsam zu verfallen bis 1960 dieses Kleinod dann renoviert und zu einer exklusiven Hotelinsel mit Kasino umgebaut wurde. Jahrzehntelang war sie ein beliebter Treffpunkt der Reichen und Schönen mit dem Beinamen „Adriatisches Monaco“.

Das heutige Sveti Stefan

Die schmalen, gepflasterten Gassen sowie die Fassaden und Dächer der Häuser aus dem 15. Jahrhundert wurden im ursprünglichen Baustil erhalten. Beim Bummel durch den wunderschönen Ort, der auch mit vielen Olivenbäumen und blühenden Sträuchern punktet, trifft man auf das Herzstück von Sveti Stefan: die Piazza, den ehemaligen Marktplatz. Zutritt zur Insel ist heute allerdings nur den Hotelgästen erlaubt. Die private Betreiberfirma leaste das Areal im Jahr 2007 vom Staat Montenegro, renovierte den Komplex und eröffnete dort ein Urlaubsresort der Luxusklasse. Auch einer der beiden Sandstrände am Ende des Dammes ist ausschließlich für Hotelgäste des 5-Sterne Hauses reserviert.

Wer während eines Aufenthaltes in der Region von Budva lediglich einen Tagesausflug nach Sveti Stefan unternehmen möchte, hat vom gegenüberliegenden Festland einen traumhaften Blick auf die vom türkisfarbenen Meer umgebene Insel. Sie ist eine wahre Augenweide und ein äußerst beliebtes Fotomotiv.


Titos Gebirgsbahn

Von Belgrad ans Mittelmeer nach Bar

Bereits im Jahr 1976 wurde die Bahnstrecke zwischen Belgrad und Bar fertiggestellt und vom damaligen jugoslawischen Präsidenten Tito eröffnet. Bis heute wird sie im Volksmund als "Titos Gebirgsbahn" und "Tito Express" bezeichnet.

Auf ihrer 476 Kilometer langen Reisestrecke durchquert sie von Belgrad aus Serbien und Montenegro und endet am idyllischen Mittelmeerhafen in Bar. Gefahren wird mit einer elektrifizierten Eisenbahn, die modern ausgebaut und mit Speisewagen und anderen Serviceangeboten ausgestattet ist.

Bild: Brücke Tara Montenegro

Landschaftlich reizvolle Ausblicke

Besonders attraktiv wird die zirka elfstündige Reise, da abwechslungsreiche Landschaften durchquert werden. So überwindet die sichere und komfortable Eisenbahn gleich drei Gebirgszüge des Dinarischen Gebirges. Der höchste Punkt der Reise liegt auf 1.032 Höhenmetern, zu deren Erreichen Gefälle und Steigungen von bis zu 25 % erklommen werden. Auf der anspruchsvollen Strecke werden sage und schreibe 254 Tunnel durchfahren und mehr als 243 Brücken überquert. Damit zählt die Trassenführung zu den schwierigsten und anspruchsvollsten, durch ihre unglaublichen Ausblicke aber auch zu den schönsten ganz Europas. Die Eisenbahnverbindung zwischen der serbischen Hauptstadt und der Adriaküste gilt als eines der größten Eisenbahnprojekte des 20. Jahrhunderts und ist reich an Geschichten und Sehenswürdigkeiten. Sowohl Technik- als auch Naturliebhaber kommen bei der komfortablen Reise voll auf ihre Kosten. So kann die Reise sowohl als Erholungsreise wie auch als Studienreise betrachtet werden, je nach Interesse des Reisenden.

Abwechslungsreiche Regionen

Die Fahrt führt von der hügeligen Region Sumadija durch das breite Tal der Kolubara. Hinter Valjevo im westserbischen Bergland wird sie wieder zur Gebirgsbahn. Bei Priboj erreicht sie das an eine Schlucht erinnernde Tal des Flusses Lim. Zwischen Bijelo Polje und Podgorica durchquert die Eisenbahn eine Hochkarstzone. Der Schluss zwischen Podgorica und Bar verläuft zuerst durch die Ebene und erreicht dann das Küstengebiet mit einer hübschen Uferstrecke.

Geschichte und Landeskunde

Es lohnt sich, sich vor Reiseantritt mit der Historie der Gegend zu befassen. Entlang der Strecke finden sich einige Zeichen und Mahnmale des Bürgerkriegs. Sie muten neben dem friedlichen Landleben und der ursprünglichen Bevölkerung mit ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit beinahe schon surreal an.

 


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Die Top Sehenswürdigkeiten von Montenegro sind
  • Kotor: Altstadt
  • Kloster Morača
  • Cetinje
  • Budva
  • Perast
  • Nationalpark Durmitor
  • Naturpark Piva
  • Skadar-See
  • Moraca Canyon
  • Kloster Ostrog

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Hotline: 06373-811728