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Oman - Studienreise Gruppenreise Rundreise

Wer den Oman als Reiseziel wählt, begibt sich in das Sultanat im Osten der Arabischen Halbinsel … und in ein Gebiet, das sich zwar binnen weniger Jahrzehnte zum modernen Staat entwickelte, aber dennoch alte Traditionen und damit seine arabische Identität wahren konnte. Landschaftlich sehenswert ist der Oman vor allem im schmalen fruchtbaren Küstenstreifen Al-Batina am Golf von Oman, der durch das Omangebirge von der Wüste abgegrenzt wird, die den größten Teil des Landes eingenommen wird. Neben Dhiddat al-Harasis im Landesinnern befindet sich zudem im Südwesten der Rand der Wüste Rub al-Chali. Entsprechend trocken heiß das Klima, dessen Temperaturen um die Jahreswende am besten geeignet sind, um sich auf Entdeckungstour durch das Sultanat zu begeben. Kulturell besonders interessant sind beispielsweise die Ruinen der etwa 7.000 Jahre alten Stadt Urbar oder die Ruinen von Qualhat, und Nizwa, das religiöse Zentrum des Landes, in dem Sie die Sultan-Qaboos-Moschee mit ihrer blau-goldenen Kuppel ebenso bewundern können, wie die monumentale Festung aus dem 17. Jahrhundert, die Ihnen wiederum einen weiten Blick über die Stadt gewährt. Die Hauptstadt Masquat lohnt vor allem für einen Rundgang durch die Altstadt mit ihren engen Gassen, den Palast des Sultans, zwei portugiesischen Festungen aus dem 16. Jahrhundert und für einen Besuch im Nationalmuseum Bai Zubair. In Salalah, dem Hauptort des Weihrauchlandes Dhofar, liegt das Grab der Königin von Saba. Im Bergdorf Al-Hamra lassen sich alte, typische Lehmhäuser besichtigen. Und Sur bietet Ihnen Werften, in denen die traditionellen Dhaus gebaut werden. Daneben hat der Oman jedoch auch heiße Quellen zu bieten, die Lagune von Mughsayl und herrliche Sandstrände – hauptsächlich an der ebenen Küste am Arabischen Meer.

Sehenswürdigkeiten in Oman

Große Sultan-Qabus-Moschee

Die Große-Sultan-Qabus Moschee wurde 1992 nach den Vorstellungen des Sultans Quabus geplant und ab dem Jahr 1995 gebaut. Die größte Moschee im Oman ist seit dem 4. Mai 2001 für Gläubige, Teilnehmer an Studienreisen, Studenten der islamischen Religion und Touristen geöffnet. Sie gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten in Muskat und ist unbedingt einen Besuch wert. Die Moschee vereint die islamischen Traditionen verschiedener Epochen und steht für ein harmonisches Zusammenleben aller Gläubigen im Land.

Die Moschee als Bauwerk der Superlative

Mit der Moschee hat Sultan Al Qabus mehr als ein Gebetshaus geschaffen. Islamische Kunst, Kultur und Religionswissenschaften sind in dem gewaltigen Komplex in Al-Gubra an der belebten Hauptstraße „Al Qaboos Street“ zwischen Muskat und Sib zuhause.

Das gesamte Areal umfasst 416.000 Quadratmeter. Nach omanischer Tradition steht sie etwas erhöht, umgeben von großen Grünflächen mit gepflegtem Rasen, Büschen und Frangipani Bäumen. Für die Moschee mit fünf Minaretten und zwei Arkaden wurden 300.000 Tonnen Marmor aus indischen Steinbrüchen verbaut. Neben einer Hauptgebetshalle und einer kleineren Frauengebetshalle befinden sich im Komplex auch eine Bibliothek mit 20.000 wertvollen Büchern, das islamisches Institut und ein großes Informationszentrum.

Besonders bemerkenswert ist die Ausstattung der Haupthalle mit einer 50 m hohen Kuppel. Diese wurde mit Glasmalereien gestaltet und trägt den größten Kristalllüster der Welt. Der Kronleuchter ist 14 m lang, mit wertvollen Swarowski Kristallen und 1122 Lampen bestückt. Auf dem Boden liegt ein imposanter, handgeknüpfter Perserteppich mit einem Wert von mehr als 5 Millionen Euro. Beeindruckend sind auch die Wandpaneele mit floralen Mustern in persischer Tradition und die Kalligrafie an den Holzdecken.

Der Besuch der Moschee gehört zu den wichtigen Stationen auf Reisen durch den Oman. Reisende sollten die Anzugordnung für die Große-Sultan-Qabus-Moschee beachten. Arme und Beine müssen bedeckt sein und Frauen tragen Kopftücher.

 

 


Alte Festungen

Der Oman ist für Urlauber aus der ganzen Welt noch ein echter Geheimtipp. Wer das Sultanat im Osten der Arabischen Halbinsel besucht, kommt an der Hauptstadt Maskat einfach nicht vorbei. Zu den größten Sehenswürdigkeiten der 25.000-Einwohner-Stadt gehören die beiden alten Festungen Mirani und Jalali. Die beeindruckendsten und zugleich berühmtesten Festungsanlagen des Landes prägen die historische Altstadt von Maskat und sind bereits von Weitem sichtbar.

Zeugnisse osmanischer Handwerkskunst

Die beiden großen Festungen, die jährlich von tausenden Einheimischen und Touristen aus der ganzen Welt besucht wird, wurden zum Ende des 16. Jahrhunderts direkt am Hafen zum Schutz vor Eindringlingen gebaut und von den Portugiesen fertiggebaut. Im 18. Jahrhundert wurde die sogenannte Westfestung Al Mirani nach den Wünschen des Imam Ahmed bin Said auf die heutige Größe erweitert. Von der Spitze des großen Festungsturms hat man einen tollen Überblick über die gesamte Stadt und die unmittelbare Umgebung. Die Al Jalali Festung, die auch als Ostfestung bekannt ist, ist sowohl innen als auch außen von unzähligen Zeugnissen der osmanischen Handwerkskunst geprägt. In der kleineren der beiden Festungen ist heute ein großes und umfangreiches Museum untergebracht. Hier erfahren die Besucher aus der ganzen Welt viel Spannendes über das Osmanische Reich und die ganze besondere Osmanische Kultur.


Nizwa

Der Oman wird bei den Touristen aus der ganzen Welt immer beliebter. Eines der beliebtesten Ziele in dem Sultanat ist die Stadt Nizwa. Die ehemalige Hauptstadt des arabischen Landes, die am Fuße des Hajar-Gebirges liegt, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Große Festung und Quabus-Moschee

Bereits von weitem sichtbar ist die riesige Festung der Oasenstadt mit einem fast 30 Meter hohen Turm. Von hier aus hat man einen tollen Überblick über die gesamte Region. Die beeindruckende große Anlage ist nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der beeindruckendsten Festungen im Oman. Und auch die Qabus-Moschee, die sogenannte Freitags-Moschee, mit ihrer riesigen gold-blauen Kuppel sollte man sich bei einer Reise nach Nizwa auf keinen Fall entgehen lassen. Eine weitere weltberühmte Attraktion sind die mehr als 500 Jahre alten Falaj-Kanäle. Das traditionsreiche Bewässerungssystem der Region gehört seit vielen Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ebenfalls ein echtes Muss für Nizwa-Besucher ist auch die erst vor einigen Jahren restaurierte große Soukh der bedeutenden Handelsstadt. Das große Handelsviertel hält neben unzähligen traditionellen handgemachten Produkten auch viele einheimische Gewürze sowie frisches Obst und Gemüse bereit. Die Stadt Nizwa ist zudem ein sehr beliebter Ausgangspunkt für ausgiebige Touren in die Berge. Als Oasenstadt hat Nizwa außerdem zahlreiche Parkanlagen, Obstplantagen und Palmenhaine zu bieten.


Bait Al Zubair Museum

Der Besuch des Bait Al Zubair Museums stellt zweifellos einen Höhepunkt von Studienreisen durch das Sultanat Oman dar. Das Museum befindet sich im historischen Teil der Hauptstadt Muscat und beherbergt die beeindruckende Privatsammlung der Unternehmerfamilie Zubair, aus der schon viele am Hofe des Sultans tätige Minister und Berater hervorgingen. Eröffnet wurde das auf fünf schöne Bauten verteilte und mittlerweile vielbesuchte Museum 1998.

Im Hauptgebäude Bait al Bagh werden kostbare Exponate (Dolche, Schwerter, Schusswaffen, Kleidung, Schmuck, Haushaltsgegenstände, Münzen, Manuskripte etc.) ausgestellt, die bis in das 16. Jahrhundert zurückreichen. Darüber hinaus werden die seit über 250 Jahren herrschende Al Busaidi Dynastie und der gegenwärtig regierende Sultan vorgestellt. Alte Landkarten und typisches Mobiliar sowie frühe Aufnahmen von Muscat und historische Kameras können im dreigeschossigen Bait al Oud-Bau bestaunt werden.

Bait al Nahdah, das dritte Gebäude, ist speziell für kunstbegeisterte Besucher von Interesse, da hier die Arbeiten von mehr als 50 omanischen Künstlern auf vier Etagen präsentiert werden. Das vierte Haus, Bait al Dalaleel, gewährt Einblick in die Art, wie die Menschenvor etwa einhundert Jahren im Oman wohnten. Überdies beinhaltet dieses Haus ein Café, dessen Wände mit weiteren Kunstwerken (experimentelle Malerei) geschmückt sind. Dabei fehlt noch die „Gallery Sarah“: Sie wurde 2013 eröffnet und ist den Arbeiten vielversprechender junger Künstler gewidmet.

Der Außenbereich des Areals besteht aus einem gepflegten Garten, in dem sich der Miniatur-Nachbau einer ursprünglichen Siedlung inklusive Souk und Falaj – dem seit langer Zeit im Oman gebräuchlichen Bewässerungssystem – befindet. Auch ein traditionelles Fischerboot und eine Barasti-Hütte sind im Garten aufgestellt. Das Museum vermittelt ein plastisches und facettenreiches Bild der omanischen Kultur und Lebensweise. Ein gut sortierter Andenkenladen rundet das Museumserlebnis ab.


Al Hazm Fort

Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten in dem faszinierenden Wüstenstaat Oman ist zweifellos das imposante Al Hazm Fort, das sich im Norden des Landes im Übergang der Batinah-Ebene zum Hajar-Gebirge befindet und schon von Weitem durch seine Lage in einem Palmenhain ein malerisches Bild bietet.

Ein Meisterwerk der arabischen Baukunst

Das Al Hazm Fort lässt Geschichte lebendig werden und ist im Oman einzigartig,
denn das sehr gut erhaltene Al Hazm Fort, das 2012 umfassend renoviert wurde, beeindruckt durch seine verwinkelte Bauweise, die diesem Ort die Atmosphäre eines Irrgartens verleiht und eine Besichtigung zu einem kleinen Abenteuer macht. Die 1708 durch den Sultan bin Saif II, dem letzten unumstrittenen Imam der Al-Ya’aruba-Dynastie errichtete Anlage besticht durch ihre durchdachte Architektur und viele Besonderheiten, wie zum Beispiel einen alten Kanal der durch das Erdgeschoss des Gebäudes verläuft und auch heutzutage noch Wasser führt.
Ebenfalls sehr auffallend ist auch das massive Eingangstor aus Holz, das mit sehr vielen kunstvollen Schnitzereien verziert ist und tiefe Einblicke in die künstlerischen Fähigkeiten der Handwerker der Al-Ya’aruba-Dynastie bietet.

Ausgeklügelte Abwehranlagen prägen diese Festung

Neben dem Wasser führenden Kanal im Erdgeschoss, der während Belagerungen der Trinkwasserversorgung diente und auch mit einem Becken zur Wasserspeicherung verbunden ist, verfügt das Al Hazm Fort über viele versteckte Einrichtungen und Geheimgänge, welche die Abwehr von Belagerungen vereinfachten.
Im Erdgeschoss des Forts, das über zwei Kanonentürme verfügt, in denen auch heute noch portugiesische Kanonen besichtigt werden können, waren seinerzeit die Küche und Räumlichkeiten zur Präparierung von Öl und anderen Flüssigkeiten, mit denen Feinde abgewehrt werden konnten. In der ersten Etage der Festung hingegen befanden sich viele versteckte Zimmer und Zellen, in denen gefangene Feinde festgehalten und häufig ihrem Schicksal überlassen wurden. Die zweite Etage beherbergte die Wohnräume der Festungsbesatzung, die teilweise über versteckte Gewölbegänge verfügen, durch die im Bedarfsfall eine schnelle Flucht möglich war.

 


Qalhat

Der Oman ist bei den Touristen aus aller Welt noch ein großer Geheimtipp. Wer aber einmal im Nordosten des kleinen Sultanats unterwegs ist, kommt an der Siedlung Qalhat direkt am Atlantischen Ozean nicht vorbei.

Neues antikes Weltkulturerbe

Die antike Stadt, die im 13. Jahrhundert die erste Hauptstadt des Oman war, steht seit Juni 2018 auf der Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO. Schließlich bietet die Stadt zahlreiche antike Ruinen und Begräbnisstätten, die immer einen Ausflug wert sind. Die weit über die Landesgrenze hinaus bekannte Ruinenstätte ist allerdings sehr schwer nur mit einem Fahrzeug mit Allradantrieb oder zu Fuß erreichbar. Dennoch lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Das größte und bedeutendste Architekturdenkmal in dieser beeindruckenden Siedlung ist das Mausoleum von Bibi Maryam. Die große Grabstätte ist das am besten erhaltene Bauwerk der gesamten Anlage.

Bild: Mausoleum von Bibi Maryam

Kultur und Entspannung

Vor den Toren der Stadt, die zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert eine bedeutende Hafenstadt an der Ostküste Arabiens war, befindet sich mit dem Hafen ein weiterer wichtiger Anziehungspunkt für Besucher. Wer Entspannung und Erfrischung sucht, findet in Qalhat auch einen weitläufigen traumhaften Strand. Abseits großer Touristen-Ströme kann man hier jede Menge Badespaß genießen. 20 Kilometer südlich von Qalhat befindet sich die 70.000-Einwohner-Stadt Sur, die ebenfalls im einen Besuch wert ist.


Bimmah Sinkhole

Wo sich Salz- und Süßwasser verbinden

Der Oman gilt auf der Liste der Traum-Urlaubsziele noch als ein echter Geheimtipp. Das kleine Sultanat hält zahlreiche kleine und große Sehenswürdigkeiten bereit. Wer an der Nordostküste des Golfes von Oman unterwegs ist, sollte sich zum Beispiel Bimmah Sinkhole am Fuße des Hadschar-Gebirges nicht entgehen lassen. Der sagenumwobene Sandstein-Krater, eine sogenannte Doline, mit einem Durchmesser von etwa 40 Metern, zieht in jedem Jahr tausende Touristen aus der ganzen Welt an. Der Legende nach soll der Bimmah Sinkhole durch den Einschlag eines Meteoriten entstanden sein. Der Golf hat das Festland an dieser Stelle unterspült und dabei ist an dieser Stelle die Oberfläche über einem Höhlensystem zum Einsturz gekommen.

In einer Tiefe von 20 Metern finden die Besucher perfekte Bedingungen zum Tauchen, Schnorcheln oder Baden in einer ganz besonderen Atmosphäre. Die Wasseroberfläche kann über eine Betontreppe erreicht werden. Die spektakuläre Sinkhöhle, die über spezielle Höhlensysteme mit dem Golf von Oman verbunden ist, gilt als einer der ungewöhnlichsten Badeorte der Region. Bimmah Sinkhole, das vom kleinen Hawiyat Najm Park umgeben ist, kann täglich von 8 bis 23 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist ebenso kostenlos wie die Parkplätze. Rund um den Krater sind auch einige Sitzgelegenheiten verteilt, die von den Besuchern immer wieder gern zum Entspannen genutzt werden. Vor allem an den Wochenenden nutzen viele Touristen und Einheimische die Zeit für einen Ausflug zum Bimmah Sinkhole.


Sehenwerte Städte in Oman bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Oman

Muscat (Masqat)

Unternehmen Sie eine Studienreise nach Muscat (Maskat), die Hauptstadt Omans und zugleich ein bedeutender Hafen für den Erdöl-Export! Zu den Sehenswürdigkeiten von Muscat gehören die Sultan Qaboos Große Moschee, die Burgen von Al-Jalali und Al-Mirani, der Al-Alam Sultanspalast, der Soukh von Muttrah, das Burj Al-Sahwa, das Al-Bustan Palace Hotel und der Clock Tower Square. Maskat bietet zahlreiche Strände, u.a. Yeti, Qurum Beach und Bandar Al-Jissah. Maskat ist auch für seinen Weihrauch bekannt, der weltweit als bester gilt. Eine Muscat Städtereise sorgt für bleibende Erinnerungen!
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Nizwa

Der Oman ist als Reiseland noch ein echter Geheimtipp. Doch wer das Sultanat im Osten der Arabischen Halbinsel besucht, findet hier wunderschöne Landschaften, endlose Traumstrände und ein echtes Paradies für Abenteurer.
Eines der beliebtesten Ziele im Oman ist die ehemalige Hauptstadt Nizwa. Die Oasenstadt, die eines der religiösen und politischen Zentren des Landes ist und als eine der schönsten Städte des Omans gilt, befindet sich am Fuß des Hadjar-Gebirges im Zentrum des Landes. Zu erreichen ist Nizwa am besten mit dem Auto. Die Region verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz. Der nächstgelegene Internationale Flughafen befindet sich in der etwa 100 Kilometer entfernten Hauptstadt Muscat.
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