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Russland - Studienreisen und Rundreisen

Dieses Land erwartet Sie vor allem mit kulturellen Sehenswürdigkeiten. Erleben Sie Jahrhunderte alte Kunst und Kultur im "Venedig des Nordens", St. Petersburg, und verpassen Sie nicht die Luxusmetropole Moskau. Bei einem Stadtrundgang durch St. Petersburg entdecken Sie die majestätischen Paläste entlang der Kanäle und das berühmte Museum Eremitage. Etwas außerhalb der Stadt finden Sie den Katharinenpalast mit dem legendären Bernsteinzimmer oder den Sommerpalast von Pawlowsk. Bewundern Sie in dieser Stadt die Peter-und-Paul Festung, das Denkmal für Peter den Grossen, die Lenin-Statue oder den Gribojedow-Kanal. In der Hauptstadt Russlands, Moskau, treffen Sie auf den Roten Platz mit der Basilius-Kathedrale und dem Kreml mit der Rüstkammer, die gewaltige Glocke, die Zarenkanone, das Bolschoi-Theater, das Staatliche Geschichtsmuseum oder das Nowodewitschi-Kloster. Vergessen Sie nicht die anderen Städte wie Jekaterinburg mit dem Haus des Gouverneurs Zotov Tarasov, dem Fernsehturm und die Heilig-Dreifaltigkeits-Kathedrale; die Stadt Woronesch mit der Nikolaikirche und dem Gouverneurpalais im Zentrum oder die Stadt Wolgograd mit der Wolga und die Gedenkstätte der Schalcht von Stalingrad. Unternehmen Sie eine lehrreiche Rundreie durch Russland!

Sehenswürdigkeiten in Russland

Der Rote Platz in Moskau

Der Rote Platz mit seinen über 500 Meter Länge und 150 Meter Breite gilt als das Herzstück Moskaus und gehört seit 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Geschichte

Bis Ende des 15. Jahrhunderts befand sich hier eine Art Markt- und Handelsplatz, auf dem Waren und Dienstleistungen angeboten wurden. In der Folge diente der Rote Platz unter anderem als Festplatz und Ort für öffentliche Verkündungen. Noch heute finden hier Aufmärsche statt, aber auch Feste und Veranstaltungen werden hier gefeiert.

Sehenswürdigkeiten

Der Rote Platz ist von zahlreichen Sehenswürdigkeiten umgeben, allen voran dem Kreml. Seit dem 14. Jahrhundert residierten hier die Zaren und später die russischen Präsidenten. Ein Teil des Kremls ist für Besucher zugänglich, so die Kirchen mit Ihren prächtigen Ikonen sowie die Rüstkammer.

Die russisch-orthodoxe Basilius-Kathedrale am südlichen Ende des Roten Platzes mit ihren bunten Kuppeltürmen ist weltbekannt und eines der Wahrzeichen Moskaus. Die von Zar Iwan dem Schrecklichen in Auftrag gegebene, 1560 vollendete Kathedrale hat neun farblich unterschiedliche Kuppeln, von denen acht die zentrale, goldene Hauptkuppel kreisförmig umgeben.

Das 1930 errichtete Lenin-Mausoleum aus dunkelrotem Granit und schwarzem Labradorit ist eine weitere Sehenswürdigkeit des Roten Platzes. Weitere Bauwerke sind das Historische Museum und das Kaufhaus GUM, vor dem im Winter eine Eislaufbahn zahlreiche Touristen anlockt.

 


Bolschoitheater

Nicht nur für die Kulturfreunde aus der ganzen Welt ist das Bolschoi Theater in Moskau ein beliebtes Ziel. Kein Wunder: Schließlich ist das Bolschoitheater nicht nur eine der berühmtesten Kultur-Institutionen in ganz Russland, sondern auch eines der berühmtesten Theater der Welt. Das am 30. Dezember 1780 eröffnete Theater ist auch eines der begehrtesten Fotomotive in der russischen Hauptstadt. Das Bolschoi Theater, das insgesamt 2.300 Zuschauern Platz bietet, beeindruckt vor allem durch seine große Bühne und seine beeindruckende Akustik. Wer bei seinem Aufenthalt in Moskau eine der hochkarätigen Vorstellungen im Bolschoitheater besuchen möchte, sollte sich frühzeitig um Karten bemühen. Auf dem Programm des weltberühmten Theaters stehen viele hochkarätige Klassiker berühmter russischer und ausländischer Komponisten. In dem traditionsreichen Theater arbeiten heute etwa 900 Schauspieler, Musiker und Tänzer.

Seit Oktober 2011 wieder geöffnet

Nach einer umfangreichen Sanierung und Restaurierung, die insgesamt sechs Jahre dauerte und mehr als 570 Millionen Euro kostete, erstrahlt das Bolschoitheater seit Ende Oktober 2011 wieder in ihrem alten Glanz. Das gesamte Theater ist geprägt von unzähligen Verzierungen und Kunstwerken. Das Herzstück des insgesamt 40.000 Quadratmeter großen Theaters ist die 22 Meter lange und breite quadratische Hauptbühne. Im Untergeschoss des Bolschoitheaters, das auch für seine herausragende Akustik bekannt ist, befindet sich außerdem ein neues Kammertheater.

 


Tretjakow Galerie

Das Highlight Moskaus

Zu den Top-Highlights in Moskau gehört zweifellos die Tretjakow-Galerie. Wer in die russische Metropole reist, darf einen Besuch in diesem Kunstmuseum nicht versäumen. Rund 140 000 Kunstwerke sind in zwei Ausstellungshäusern zu sehen. Die Galerie gilt als weltweit beste Sammlung russischer Kunst.

Der Beginn einer privaten Sammlung

Den Grundstein dafür legte der leidenschaftliche Kunstsammler und Namensgeber Pawel Michailowitsch Tretjakow im Jahr 1851. Mit seinem Bruder Sergei kaufte er ein zweistöckiges Haus, richtetet im Erdgeschoss die Geschäftsräume ein, er war Textilkaufmann, und im oberen Stockwerk schuf er Räume für seine beeindruckende Gemäldesammlung, die mit der Zeit einen beträchtlichen Umfang annahm. Tretjakows Leidenschaft für Kunst war ebenso groß wie seine Geschäftstüchtigkeit. 1874 baute er in der Nähe seines Hauses ein zweistöckiges Gebäude, um für seine inzwischen stark angewachsene Kunstsammlung mehr Platz zu schaffen. Zu Beginn der 1890er Jahre hatte er bereits 1500 Kunstwerke, darunter auch Ikonen und Skulpturen, denn Tretjakow beschränkte sich längst nicht mehr nur auf Gemälde.

Auch die Moderne ist vertreten

Heute sind in der Galerie rund 15 000 Bilder, 4500 Ikonen und Skulpturen und an die 100 000 Zeichnungen und Grafiken zu bewundern. Die Kunstwerke aus dem 11. bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts sind im Hauptgebäude, im alten Moskauer Stadtteil Samoskworetschje untergebracht. Nahezu alle bekannten russischen Künstler dieser Epochen sind dort vertreten. Aber auch die zeitgenössische Kunst ist nicht vernachlässig worden. Seit 1986 gibt es eine Abteilung für Moderne Kunst, in einem Neubau an der Moskwa. Das Haus ist leicht zu finden, es liegt direkt gegenüber vom Haupteingang des Gorki-Parks. Eine Dauerausstellung im vierten Stock entführt den Besucher zu einer bemerkenswerten Zeitreise durch Russlands Kunstgeschichte des 20. Jahrhundert. Der Einfluss der Pariser Kunstszene ist unverkennbar und schlägt sich in der russischen Avantgarde nieder. Dort finden sich auch einige beeindruckende Werke von Malevich, Rublew und Kandinsky.


Eremitage in St. Petersburg

Auf einer Studienreise nach St. Petersburg erfahren Sie nicht nur beim Besuch der Eremitage Spannendes über die bewegte Geschichte Russlands. Überall begegnen Sie Zeugen der Vergangenheit. Doch die Eremitage ist als größtes und wichtigstes Kunstmuseum der Welt zweifellos eine Besonderheit. Das Museum liegt im Zentrum der russischen Stadt und ist zum Teil im Winterpalais des Zaren untergebracht. Allerdings reicht ein Gebäude für die umfangreiche Sammlung nicht aus. Die gut drei Millionen Exponate werden von fünf historischen Palästen und insgesamt 400 Räumen beherbergt.

Traumhafte Hinterlassenschaft von Katharina II.

Die Kunstschatzsammlung wurde einst von Katharina der Großen begonnen und ist heute das größte Museum der Welt. Katharina II. von Russland war eine leidenschaftliche Sammlerin und schuf die Kunstkammer 1764 für sich und wenige Auserwählte. Den Grundstein bildeten 225 Gemälde der preußischen Sammlung Friedrichs des Großen, die sie ihm mangels Geld abkaufen konnte. In der Folgezeit geriet sie in einem wahren Kunstrausch und kaufte in ganz Europa Silber, Schmuck, Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Bücher auf.

Die Sammlung einer Kunstbesessenen

Auf einer Städtereise nach St. Petersburg sollten Sie den Besuch der Eremitage unbedingt einplanen. Sie ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, für deren Architektur sich Peter der Große von Amsterdam inspirieren ließ. Auch wenn Sie nur einen Blick auf die faszinierenden Exponate erhaschen können, es lohnt sich bereits, die Räume zu betreten. Die Gemäldesammlung zählt über 2.500 kostbare Stücke berühmter Künstler aller Epochen. Von Leonardo Da Vinci bis van Gogh und Cezanne sind alle Maler vertreten. Eine riesige Münz- und Medaillensammlungen, Porzellan, Tafelsilber, Statuen, Uhren und Edelsteine, antike Vasen, die Waffensammlung, Kleidungsstücke und Kutschen des Zaren sind ebenfalls ausgestellt. Die Sammlung ist zehnmal größer als die des Pariser Louvre. Es ist also nicht zu schaffen, die Eremitage an einem Tag zu besichtigen. Eine Führung bringt Besucher deshalb auch nur zu den Highlights der Ausstellungen.


Moskauer Metro

Die Moskauer Metro ist für viele die schönste und opulenteste Untergrundbahn der Welt. Der erste Zug fuhr am Morgen des 15. Mai 1935 durch die Tunnel tief unter der Erde der russischen Hauptstadt. Seitdem wurde das Netz kontinuierlich ausgebaut.

Vorzeigeprojekt des Kommunismus

In den frühen 30er Jahren, als der Kommunismus in der damaligen Sowjetunion seinen Siegeszug antrat, sollte dieser auch durch entsprechend prunkvolle Bauten symbolisiert werden. Darum sollte es auch bei der neuen Untergrundbahn an nichts fehlen - vor allem nicht an Luxus. So zieren prachtvolle Mosaike, Säulen aus Marmor, weißer Stuck, Kunstwerke und gigantische Kronleuchter die breiten Gänge und lassen den Besucher für einen Moment vergessen, dass er sich in einer Untergrundbahn und nicht in einem Schloss befindet. Viele der Stationen sind dabei anhand bestimmter Themen gestaltet worden. Die Station Majakowskaja steht z. B. ganz im Zeichen der Luftfahrt und ist mit mächtigen Mosaiken, die Flugzeuge, Zeppeline und Ballons illustrieren. An den Decken anderer Stationen prangen zudem gemalte Himmel, die mit goldenen Sternen verziert sind. Die Moskauer Metro ist somit nicht nur schön anzusehen, sondern auch eine Art Museum, dass die Zeit des Kommunismus und seinen Größenwahn lebhaft darstellt. Eine Fahrt in diesem riesenhaften Bauwerk mit seinen insgesamt 12 Linien und 198 Stationen, die sich auf ein Netz von 329 Kilometern erstrecken, ist also wie eine kleine Reise in die Vergangenheit, nicht nur von Moskau, sondern von ganz Russland.

Besuchszeiten bewusst wählen

Ein Besuch der Moskauer Metro sollte weise gewählt werden, denn täglich wird sie von knapp 7 Millionen Menschen genutzt. Zu den Stoßzeiten ist sie deshalb meistens derart überfüllt, dass man kaum einen Fuß auf den Boden bekommt, geschweige denn sich an der Schönheit der Gänge und Stationen ergötzen kann. Darum sollte man eine Erkundungstour am besten auf einen Sonntag oder auf die späten Abendstunden verlegen.

 


Peterhof

 Petrodworez

Peterhof, oder Petrodworez, befindet sich etwa 30 Kilometer westlich von Sankt Petersburg. Weltberühmt ist der Vorort der russischen Metropole für seine riesige Schloss- und Parkanlage, die als eine der schönsten der Welt gilt. Deswegen wird Peterhof auch als Versailles des Ostens bezeichnet. Seit vielen Jahren gehört die Anlage zum Weltkulturerbe der UNESCO. Vor allem in den Sommermonaten zieht die Anlage unzählige Einheimische und Touristen aus der ganzen Welt in ihren Bann.

Beeindruckender Palast und spektakuläre Wasserspiele

Der Mittelpunkt der gesamten Anlage, die im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts auf Initiative von Peter dem Großen gebaut wurde und in den vergangenen Jahrhunderten als Sommerresidenz der russischen Zaren diente, steht der beeindruckende "Große Zaren-Palast" mit seiner 270 Meter langen Hauptfassade. Sowohl innen als auch außen zeichnet sich der im Barockstil gebaute Palast durch seine prunkvollen Verzierungen und die aufwendigen Dekorationen aus. Das absolute Highlight des Palastes ist der 342 Quadratmeter große Thronsaal. Hier befinden sich unter anderem auch die Portraits der Zarenfamilie. Im östlichen Teil des Palastes befindet sich die nicht minder beeindruckende Palastkirche, die im Jahr 1751 eröffnet wurde. Ein ganz besonderes Highlight von Peterhof ist der als Museum gestaltete Pavillon an der Westseite des Palastes. Hier können neben wertvollen Juwelen weitere persönliche Gegenstände der russischen Zaren besichtigt werden. Der Palast kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Rund um den Palast befindet sich eine der schönsten Parkanlagen der Welt. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Wasserspiele mit teilweise spektakulären meterhohen Wasserfontänen. Diese haben St. Petersburg auch den Status als Fontänen-Hauptstadt Russlands eingebracht.

 


Transsibirische Eisenbahn

Von Moskau bis Wladiwostok – Die Transsibirische Eisenbahn

Bereits 1916 fertig gestellt ist die Transsibirische Eisenbahn immer noch eine Bahn der Superlative. Mit 9288 Kilometern ist sie die längste Bahnstrecke der Welt. Mehr als 400 Bahnhöfe säumen die Strecke von Moskau bis Wladiwostok. Die reine Fahrtzeit beträgt 160 Stunden.

Unterwegs auf der europäischen Strecke

Von Moskau, wo man zumindest den Roten Platz und den Kreml angesehen haben sollte, geht die Fahrt zunächst nach Nischni Nowgorod an der Wolga. Die mittelalterliche Stadt war lange Fürstensitz und wichtiges Handelszentrum. In der Altstadt sind viele historische Bauten erhalten geblieben und wurden in den letzten Jahren aufwendig restauriert.
Weiter geht es nach Kasan, der Hauptstadt der Republik Tatarstan. In der Stadt wird der Einfluss der asiatischen Kulturen deutlich. Die Architektur ist eine bunte Mischung aus Orient und Okzident. Besonders sehenswert ist der Kreml von Kasan, der zu den schönsten Russlands gehört.

In der Weite Sibiriens

Eine Reise durch Sibirien beeindruckt vor allem durch die Größe dieses Teils von Russland. Nachdem die Bahn bei Kilometer 1777 im Ural die Grenze zu Asien überfahren hat, ist der erste große Haltepunkt Jekaterinburg.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Kathedrale auf dem Blut, die an der Stelle errichtet wurde, wo 1917 Zar Nikolaus II. und seine Familie ermordet wurden.
Entlang des Baikalsees geht es hunderte von Kilometern bis nach Irkutsk. Die Stadt ist ein guter Punkt für einen Zwischenstopp. Von dort ist man schnell in Listvyanka am Ufer des Sees oder kann
einen Abstecher zur Insel Olkhon machen.
Endstation der Reise ist Wladiwostok, Russlands Tor zum Pazifik.

 


Pawlowsk

Schloss Pawlowsk - ein Wunder der Natur

Vor den Toren St. Petersburgs erstreckt sich ein zauberhaftes Naturidyll: die beeindruckende einstige Zarenresidenz Schloss Pawlowsk, eingebettet in 600 Hektar traumschöner Grünanlagen. Für die reichen Hauptstädter war Pawlowsk ein beliebtes Sommerziel und inspirierte den Schriftsteller Fjodor Dostojewski zu seinem Roman „Der Idiot“.

Der gigantische Landschaftspark geht auf eine Initiative Katharina der Großen zurück, die 1777 den Auftrag gab, für ihren Sohn Paul I., den Thronfolger einen Schlosspark zu errichten. Die Aufgabe fiel an den schottischen Architekten Charles Cameron, der schon einige Projekte für Katharina durchführte, unter anderem das Zarendorf Zarskoje Selo mit dem berühmten Bernsteinzimmer. Es lag also nahe, dass unter seiner Federführung Schloss Pawlowsk entstand. Cameron hatte maßgeblichen Einfluss auf das atemberaubende Landschaftswerk mit seinen leichten Hügeln, den künstlichen Seen, den verschlungenen Rundwegen, den Brücken, Pavillons, den Kaskaden und Skulpturen. Der klassizistische Palast wurde zum architektonischen Mittelpunkt der Anlage.

Englische Gartentradition in Russland

Großen Anteil hatte auch die Frau des Kronprinzen, Maria Fjodorowna, die den Park im englischen Stil anlegen ließ, mit teilweise unberührter Natur. Das macht den Schlosspark heute mehr denn je zu einem Anziehungspunkt für alle, die nach Russland reisen und St. Petersburg und die Region besuchen wollen. Die Perfektion des Äußeren setzt sich nahtlos im Inneren des Palastes fort. Das Zusammenspiel von Form und Farbe schlägt jeden Besucher in seinen Bann. Von den kostbaren Exponaten, die vom gigantischen Reichtum der einstigen Zarendynastien zeugen, ganz zu schweigen. Die Ernennung zum Weltkulturerbe der UNESCO im Jahr 1990 war ein folgerichtiger und wichtiger Schritt, um einer Zerstörung Einhalt zu gebieten.

Der Reiz der Verwilderung

Der landschaftliche Reiz dieser Landschaft ist zu jeder Jahreszeit sichtbar, insbesondere an Stellen, wo sich leichte Verwilderung breit macht. Noch wird dieses grüne Kleinod vom Massentourismus verschont. Wer also in diese Gegend fährt, sollte unbedingt die Gunst der Stunde nutzen.

 


Jussupow-Palast

In Sankt Petersburg gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Eines der faszinierendsten Gebäude der russischen Metropole ist der Jussupow-Palast am Ufer des Moika-Flusses in der Nähe des Stadtzentrums. Der beeindruckende Palast zeigt noch heute den großen Reichtum der Familie des Fürsten Jussupow, eine der reichsten Familien Russlands.

Mord an Rasputin: Spannende Historie wird lebendig

Der Palast zeichnet sich durch seine klassizistische Fassade aus. Im Inneren des Palastes, in dem die unterschiedlichsten Baustile vereinigt sind, gibt es unheimlich viel zu sehen. Schließlich sind die großzügigen Räume, die noch immer im Stil des 19. und 20. Jahrhunderts eigerichtet sind, von unzähligen Luxus-Artikeln wie vergoldeten Kronleuchtern, großen verzierten Spiegeln oder riesigen Wandgemälden geprägt. Außerdem wird im Jussupow-Palast noch heute die wechselvolle und äußerst spannende Historie lebendig - unter anderem in den Kellerräumen. Hier ist eine kleine aber feine Ausstellung zu Leben und Tod des berühmten Wunderheilers Grigori Rasputin, der am 17. Dezember 1916 in dem Palast vergiftet wurde. In einem der Zimmer ist der Mord an dem sagenumwobenen Berater des Zaren sogar mit Wachsfiguren nachgestellt. Im Jussupow-Palast befindet sich zudem ein kleines Haustheater, das noch heute 200 Zuschauern Platz bietet. Der Palast, der täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet ist, kann im Rahmen einer zweistündigen Führung entdeckt werden. Der Eintritt beträgt 500 Rubel (etwa 6 Euro) für die Säle und 300 Rubel (3,60 Euro) für die Rasputin-Ausstellung.


Ruskeala

Bild: Marble Canyon Ruskeala Russland

Verlassener Marmorsteinbruch in Russland zum Reiseziel entwickelt

Einer der markantesten und überraschendsten Orte des nördlichen Ladoga-Gebietes und Russlands ist der Ruskeala Mountain Park, ein einzigartiges und mehrdimensionales Naturdenkmal und ein Ort mit einer langen Bergbaugeschichte. Das Herzstück des Parks liegt im Marble Canyon. Dabei handelt es sich um einen alten verlassenen Steinbruch, der fast drei Jahrhunderte lang Stein lieferte, viele Jahre komplett verwahrlost und vergessen war und heute Touristen anzieht.
Die einzigartige Marmormine, die im Jahr 1766 entdeckt wurde, lieferte vier Marmorsorten: aschgrau, grau und grün, weiß mit grauen Streifen und weiß, grau und blau. Die Steinbrüche sowie einige andere Marmorvorkommen Kareliens, des Urals und Italiens belieferten verschiedene Projekte in St. Petersburg, darunter den St. Isaaksdom, den Marmorpalais, die St. Michaelsburg, die Innenräume des Winterpalastes, die Neue Eremitage und die Kasaner Kathedrale sowie die Dekoration der Metro St. Petersburg (insbesondere die Metro-Stationen Primorskaja und Ladoschskaja).

Was bietet Ruskeala?

Die Sicherheit des Marmormassivs wurde im 20. Jahrhundert durch die Verwendung von Dynamit zerstört, nachdem hier seit dem 18. Jahrhundert Marmor abgebaut worden war. Aus diesem Grund wurden einige Steinbrüche aufgegeben und überflutet. Heute sind diese malerischen tiefen Steinbrüche und Stollen mit klarem Wasser eine beliebte Touristenattraktion. In Ruskeala können Besucher exotische Moose, Flechten, Orchideenpflanzen und Sträucher sehen, die schon lange vom Aussterben bedroht sind. Seltene Arten von Reptilien, Amphibien und Fledermäusen können hier ebenfalls beobachtet werden.

Aktivitäten

Besucher können mit dem Boot auf dem 500 Meter langen und 100 Meter breiten See fahren und dabei das Farbenspiel zwischen Wasser und hellem Stein aus verschiedenen Perspektiven bewundern. Spaziergänge durch die Wälder zur Naturbeobachtung und Höhlenerkundungen bieten weitere Entdeckungen und Entspannung. Die beste Reisezeit ist zwischen Mai und August, da es im Winter in der Region sehr kalt wird. Für die Zukunft ist es geplant, dass auch ehemalige Stollen für Besucher zugänglich gemacht werden sollen.

 

 


Sehenwerte Städte in Russland bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Russland

Moskau

Unternehmen Sie eine Städtereise nach Moskau, der Hauptstadt Russlands. Lernen Sie das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes mit Hochschulen, zahlreichen Kirchen, Theater, Museen, Galerien, und anderen Sehenswürdigkeiten kennen. Besichtigen Sie das Bolschoi-Theater, das Wachtangow-Theater, das Taganka-Theater, das Staatliche Geschichtsmuseum, den Kreml, den Roten Platz, die Basilius-Kathedrale, die Kirche der Auferstehung, den Patriarchen-Palast, die Sieben Schwestern Stalins, das Tolstoj Haus, das Weisse Haus (Belyi Dom), die Zarenkanone und Zarenglocke, u.v.m. Geniessen Sie das facettenreiche Leben in Moskau, die Stadt, die auch als Drittes Rom bezeichnet wurde.
Reiseangebote für Moskau

St. Petersburg

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