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Sri Lanka - Studienreisen

Mit Sri Lanka, auch heute noch unter der alten Bezeichnung Ceylon bekannt, bereisen Sie den Inselstaat, der gerade einmal 31 km von der Südspitze des indischen Subkontinents entfernt ist. Fast beschaulich wirkt diese Insel neben dem großen Nachbarland – doch war dort, wo Sie auf hoch gelegene Täler, viele Flüsse und Teeanbau dazwischen treffen, auf Mangroven, lange Sandstrände, Nebel- und Trockenwald und auf große Flächen ursprünglichen Regenwaldes mit einzigartiger Tier- und Pflanzenvielfalt, einst eines der Zentren des antiken Buddhismus. Hinzu kommt, dass auch Relikte des Ayurveda existieren, und dass die Insel nebst über 20 vorgelagerten Inseln heute von einer multireligiösen wie auch multiethnischen Bevölkerung bewohnt werden. Entsprechend reich das Kulturerbe, das Sri Lanka vorzuweisen hat, und entsprechend vielseitig auch das, was an Kultur im sozialen Miteinander zu entdecken ist … vor allem im großen Ballungsraum an der Westküste, in Colombo. Die Hauptstadt gibt Einblick in die geschichtliche Entwicklung der Insel, zu der auch die Zeit als Kolonie von Portugal und den Niederlanden und die spätere Zugehörigkeit zum British Empire zählen. Für kulturhistorisch Interessierte empfiehlt sich ein Besuch im Nationalmuseum oder des Dutch Period Museum. Naturliebhaber hingegen sollten sich die Pflanzenpracht in Gordon Garten oder das herrliche Vogelhaus in Dehiwala Zoo nicht entgehen lassen. Wer mehr von der naturräumlichen Schönheit auf Sri Lanka bestaunen möchte, kann dafür unter knapp 80 Nationalparks auswählen. Noch um einiges umfangreicher die Auswahl an sehenswerten Sakralbauten – seien es Tempel, Moscheen, Kirchen oder Klöster. Und nicht zu vergessen die schöne singhalesische Königsstädte Kandy, der Höhlentempel von Dambulla, der Gewürzgarten bei Matale, die Felsenfestung von Sigiriya, die heißen Quellen von Kanniyai und etliches andere, das das „königlich leuchtende Land“ zu bieten hat.

Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka

Pinnawela Elefanten Waisenhaus auf Sri Lanka

Wer auf seinen Reisen nach Sri Lanka, einer Inselgruppe in der Südsee, gelangt wird neben einer traumhaften Landschaft auch sehr außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten genießen können. Ganz gleich ob im Urlaub oder auf Bildungsreisen lohnt sich dabei besonders ein Besuch des Pinnawela Elefantenwaisenhauses im National Zoological Garden. Dieses Waisenhaus für die Größten der Landsäugetiere, welches offiziell den Namen Pinnawela Orphanaga Elephant trägt, ist nicht nur eines der wenigen seiner Art, sondern gleichzeitig auch das bekannteste und größte.

Neue Heimat für verlassene oder kranke Dickhäuter

Das Elefantenwaisenhaus war ursprünglich, wie der Name vermuten lässt, gedacht für die Jungtiere beziehungsweise Elefantenbabys aufzunehmen und groß zu ziehen, die von ihren Muttertieren verlassen wurden oder aus anderen Gründen plötzlich auf sich allein gestellt waren. Mittlerweile dient es aber auch als neue Unterkunft für kranke oder verletzte Tiere, die auf Hilfe angewiesen sind, die sie im Pinnawela Elefantenwaisenhaus finden. Speziell ausgebildete Pfleger sorgen dabei für die perfekte Behandlung und zudem auch für eine gute, gesunde und ausreichende Ernährung der Elefanten. Diese artgerechte Unterstützung genießen derzeit 70 bis 80 Elefanten

Die Faszination Elefant aus nächster Nähe erleben

Das Pinnawela Elefantenwaisenhaus ist nicht nur eine tolle Einrichtung für die Elefanten, sondern bietet gleichzeitig auch eine interessante und unvergessliche Attraktion für Touristen. Die Elefanten genießen ein großes Freigehege von einer Größe von ungefähr 25 Hektar und können sich somit fühlen, als wären sie nach wie vor in freier Wildbahn unterwegs. Als Besucher kann man in diesem Areal direkt neben den Elefanten herlaufen und diese aus allernächster Nähe bewundern. Besonders attraktiv sind dabei die Szenen, wo die Elefanten ihr Bad nehmen oder von den Pflegern gefüttert werden und das vor allem dann, wenn die Elefantenbabys ihre Flasche bekommen. Besucht werden kann das Elefantenwaisenhaus täglich von 8 bis 18 Uhr, wobei dort auch ein Restaurant und ein Souvenirgeschäft als weitere Attraktion zur Verfügung stehen.


Esala Perahera

Farbenprächtig und prunkvoll geht es zu bei Esala Perahera

In jedem Jahr zur Zeit des Vollmondes Ende Juli bis Anfang August versammeln sich Tausende Buddhisten, Muslime und Hindus in Kataragama, um an den Prozessionen und Riten der in ganz Sri Lanka bekannten Esala Perahera mitzuwirken. Die Feierlichkeiten dauern neun Tage wobei sich der Trubel und die feierlichen Aktivitäten von Tag zu Tag steigern, um in der letzten Nacht ihren absoluten Höhepunkt zu erreichen. Vor jeder Zeremonie nehmen die Gläubigen ein Bad im Menik Ganga. Nach diversen Riten fängt die eigentliche Prozession an, an der prächtig geschmückt Elefanten teilnehmen. Einer der Dickhäuter trägt die Reliquie. Die Prozession wird jeden Abend wiederholt und fällt dabei immer schöner und länger aus.

Ein Highlight des Programms findet am letzten Abend der Feierlichkeiten statt. Dann laufen manche der Gläubigen über glühende Kohlen, andere fallen in Trance und wieder andere kasteien sich selbst. Neben den Tausenden Pilgern, die an der Esala Perahera teilnehmen, gibt es eine Schar von Gläubigen, die die Feierlichkeiten schon 45 Tage vorher beginnen. Ihre Pada Yatra, eine Pilgerreise, beginnen sie per pedes auf der Halbinsel Jaffna, ganz oben im Norden von Sri Lanka. Der Start ist an dem Punkt, an dem Buddha der Legende nach, zum ersten Mal Sri Lanka betreten hat. Die Pilgerreise führt dann über die Städte Trincomalee, Batticaloa und durch das Yala-Naturschutzgebiet bis zum Ziel Kataragama. Diese Gruppe von Gläubigen steht im Zentrum der Festlichkeiten der Esala Perahera


Yala Nationalpark

Das älteste Naturschutz Gebiet in Sri Lanka

Yala ist der älteste und zweitgrößte der 14 Nationalparks auf Lanka. Er wurde 1938 gegründet, befindet sich im Südosten der Insel und hat eine Fläche von rund 1500 km². Der National Park liegt ca. 300 km von der Hauptstadt Colombo und ist mit dem Auto gut zu erreichen.
Bereits im 2. Jahrhundert war das Gebiet des heutigen Nationalparks von buddhistischen Mönchen besiedelt. Einige Tempelruinen sind noch erhalten. Das einstige Königreich Ruhuna gab dem Naturreservat seinen Beinamen – Ruhuna National Park.

Yala gehört zu den meist besuchten Natur- und Nationalparks des Landes. Die meisten Gäste kommen im Rahmen von Rund- oder Studienreisen in die Region. Der große Nationalpark hat abwechslungsreiche Landschaften mit küstennahen Monsunwäldern und Lagunen sowie trockenen Dornbusch-Savannen mit mittelhohen Feldformationen

Die Tierwelt ist besonders faszinierend. Mehr als 30 Tierarten, darunter Elefanten, Leoparden, Lippenbären und zahlreiche Affenarten sowie rund 130 Vogelarten leben in den Arealen und können mit etwas Glück bei einer Safari beobachten. Nach den Monsunregen blühen viele Pflanzen in üppigen Farben.

Yala Nationalpark: Besonderheiten und Reisezeit

Der Nationalpark ist in 5 Blöcke aufgeteilt, von denen nur der Bereich Yala West mit einem Zugang nordöstlich der Stadt Tissamaharama für die Öffentlichkeit betretbar ist. Auf knapp 100 km Wegen kommen die Besucher an Wasserstellen und Rastplätzen der Tiere vorbei. Für die Touren stellt die Nationalpark Verwaltung Jeeps mit erfahrenen einheimischen Führern. Fußwanderungen ohne Führer sind nicht gestattet. Es sind einige einfache Hütten für gelegentliche Übernachtungen vorhanden.

Der Yala Nationalpark ist von zwischen August und Oktober geschlossen. Die beste Zeit für eine Jeepsafari ist von März bis Juli, wenn im Park Niedrigwasser herrscht.

Bild: Yala National Park


Pigeon Island

Meeresschutzgebiet vor Sri Lanka

Der Pigeon Island Nationalpark ist einer von zwei Meeres-Nationalparks Sri Lankas. Der Park liegt 1 Kilometer vor der Küste von Nilaveli, einer Küstenstadt im Osten der Provinz, mit einer Gesamtfläche von etwa 470.000 Hektar. Der Nationalpark beherbergt einige der best erhaltenen Korallenriffe Sri Lankas. Pigeon Island wurde im Jahr 1963 als Schutzgebiet ausgewiesen. Im Jahr 2003 wurde das Gebiet in einen Nationalpark umgestaltet. Pigeon Island ist eines von mehreren Schutzgebieten, die vom Tsunami im Indischen Ozean 2004 betroffen waren.

Pigeon Island besteht aus zwei Inseln, die große Insel ist von einem Korallenriff umgeben und etwa 200 Meter lang und 100 Meter breit. Die kleinere Insel ist von felsigen Inselchen umgeben. Die felsigen Felsvorsprünge und die Inselchen sind Brut- und Nahrungsgrundlage für über 300 Arten von Korallenrifffischen, die die bunte Unterwassersymphonie am Leben erhalten. Pigeon Island besitzt einen der schönsten Sandstrände Sri Lankas. Der Ort ist wirklich idyllisch und entzückend, hier finden selbst gestresste Urlauber Ruhe und Gelassenheit. Die langen Strände laden Besucher ein, in viele Freizeitaktivitäten wie Surfen, Tauchen, Angeln und Wale beobachten einzutauchen. Laut den Einheimischen ist die beste Zeit, den Pigeon Island Nationalpark zu besuchen im Juni.

Der Pigeon Island Nationalpark ist ein Paradies für Menschen, die ein traumhaftes Schnorchel Revier suchen. Das klare Wasser macht das Schnorcheln zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es gibt eine farbenfrohe Unterwasserwelt zu beobachten, die von Engelsfischen, über Aale bis zu Papageifischen und anderen bunten Fischen reichen. Es besteht auch eine hohe Chance, riesige Meeresschildkröten und sogar Schwarzspitzenhaie zu sehen. Wenn das Schnorcheln nicht ausreicht, bietet der Park auch Tiefseetauchgänge für die Adrenalinjunkies und verschiedene Pakete für Tief- und Nachttauchgänge und sichere Tauchgänge für Kinder.

Bild: Pigeon Island Sri Lanka


Sehenwerte Städte in Sri Lanka bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Sri Lanka

Colombo

Wer in Sri Lanka seinen Urlaub verbringt, kommt an der Hauptstadt Colombo nicht vorbei. Die 800.000-Einwohner-Stadt, die sich auf einer Halbinsel vor der Küste des wunderschönen Inselstaates inmitten des Indischen Ozeans befindet, bietet neben ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten auch jede Menge südasiatisches Flair. Mit dem Bandaranaike International Airport befindet sich etwa 35 Kilometer nördlich von Colombo der einzige internationale Flughafen des Landes. Dieser wird regelmäßig von den großen Fluggesellschaften angeflogen. Außerdem verfügt Colombo über einen der größten Häfen Asiens.

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Kandy

Kandy wird von vielen Einheimischen und Touristen gerne als die schönste Stadt Sri Lankas bezeichnet. Sie liegt in der Mitte des Landes, umgeben von einer malerischen Hügellandschaft, die von Wäldern bedeckt ist. Das Wahrzeichen Kandys ist der sogenannte Tempel des Heiligen Zahns. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt ferner der Botanische Garten, der auf der ganzen Welt berühmt ist. Inmitten der Stadt gibt es einen lieblichen See. Kandy ist zudem der religiöse und geistige Mittelpunkt des Landes, dass hier viele Religionsgemeinschaften zusammenleben. Die Universität wurde im Jahr 1835 eröffnet und die die größte Sri Lankas. Der künstlich angelegte Kandy Lake verleiht der Stadt ein ganz besonderes Flair. Ein Spaziergang rund um den See dauert eine knappe Stunde. weiterlesen...
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Anuradhapura

Anuradhapura zählt zu den schönsten und ältesten Städten Sri Lankas. Die Stadt liegt in der Provinz North Central, rund 90 Meter über dem Meeresspiegel und hat circa 60.000 Einwohner. Anuradhapura besteht heute quasi aus zwei Teilen, einem neuen Zentrum, das erst im 20. Jahrhundert erbaut wurde und dem Stadtteil der alten Ruinen.
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Dambulla

Die Hauptattraktion von Dambulla, das in der Central Province von Sri Lanka liegt, sind die fünf Felshöhlen. In ihnen erwarten die Besucher zahlreiche Buddha Statuen sowie fantastische Decken- und Wandmalereien. Sie zählen zu den schönsten Bildnissen, die je auf Sri Lanka geschaffen worden sind. Vor den Felshöhlen von Dambulla gibt es ein kleines Museum, in dem einige Kopien der großartigen Kunstwerke ausgestellt sind. Der Aufstieg zu den Höhlentempeln erfolgt zuerst über einen Fels Pfad und anschließend über 250 Stufen, die in den Felsen gehauen worden sind. Die ersten drei Höhlentempel wurden schon im ersten Jahrhundert vor Christus geschaffen, während die beiden anderen erst im 18. Jahrhundert entstanden sind. weiterlesen...
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Nuwara Eliya

Nuwara Eliya wird von den Einheimischen in Sri Lanka liebevoll als die „Stadt über den Wolken“ bezeichnet. Sie liegt auf einer Höhe zwischen 1.900 und 2.000 Metern in der Provinz Central zwischen den drei höchsten Erhebungen des Landes. Nuwara Eliya ist ein beliebter Urlaubsort von Touristen und Einheimischen, da die Temperaturen in der höchst gelegenen Stadt Sri Lankas kaum über die 25 Grad-Marke klettern und die Luft frisch und trocken ist. Das Stadtbild ist „very british“, da es die Engländer waren, die die Wohnhäuser und Gärten nach ihren Plänen gestalteten. Die Parks haben hier ausgedehnte Rasenflächen, Villen und Golfplätze sind im Landhausstil angelegt. Die Region rund um Nuwara Eliya wird von Teeplantagen geprägt. Hier wächst der beste Tee der Insel, der Broken Orange Pekoe, ein Tee, der am besten im Hochland gedeiht.
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