Hauser exkursionen - Ecuador - Chimborazo, 6.268 m und Vulkan-5000er
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 293255 Reisedauer: 16 Tage Reiseland:
Ecuador Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
2 Termine im Zeitraum vom
31.07.2026 - 06.11.2026
31.07.2026 - 06.11.2026
ab € 4.780
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Hohe Gipfel mit guter Erreichbarkeit in einer tollen Reise für BergsteigerEcuador bietet unzählige Möglichkeiten zum Bergsteigen, für das Trekking und zum Wandern. Unsere Reise entlang der "Straße der Vulkane" ist ein beliebter und bewährter Klassiker und ein Traum für Alpinisten! Die vergletscherten Vulkankegel Ecuadors sind seit langem das klassische Ziel für passionierte Bergsteiger aus der ganzen Welt. Unsere Reiseroute ist so gewählt, dass die Akklimatisationsphase uns optimal auf die Besteigung der beiden höchsten Berge Ecuadors vorbereitet – des wunderschönen und konisch geformten Cotopaxi und des mächtigen 6.000ers Chimborazo. Das Vorprogramm der ersten acht Tage dient der systematischen Höhenanpassung: Wir unternehmen Touren auf die Vulkane Pasochoa, El Corazon und Illiniza Norte und wandern im Nationalpark Cotopaxi. Gut akklimatisiert warten danach die mit Gletschereis verzierten Vulkangipfel der andinen Gebirgskette Ecuadors auf uns. Die Kronen dieser riesigen "Eiswürfel" zeichnen sich schon von Weitem im Panorama der uns zu Füßen liegenden Provinzen ab. Erleben wir einmalige Momente auf dem 5.897 Meter hohen Cotopaxi und dem 6.268 Meter hohen Chimborazo.
Highlights
- Chimborazo (6.268 m) als Highlight angehen
- Am Illiniza Norte (5.126 m) und Cotopaxi (5.897 m) akklimatisieren
- Lokalem Bergführer und Schweizer Ecuador-Resident Benno Schlauri vertrauen
- Ruhetage zwischen den Bergtouren in guten Unterkünften erleben
- In Quito prächtige Paläste aus dem 16./17. Jhdt. und religiöse Stätten bestaunen
- Die schönsten Regionen der Anden im Gedächtnis behalten
- Bei der Reiseverlängerung auf den Galápagos entspannen
Verlauf:
1. Tag: Ankunft in Quito
Herzlich Willkommen in Ecuador. Wir treffen uns am Flughafen mit unserem Berg-/ Reiseführer und fahren in unser Hotel.
2. Tag: Quito Stadtrundfahrt und Seilbahnfahrt zum Pichincha
Wir frühstücken im Hotel und haben ein erstes kurzes Briefing mit unserem Reiseleiter. Anschließend erkunden wir Quitos interessante Altstadt, seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe. Wir besuchen die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler aus der Kolonialzeit. Vom kleinen Vulkankegel "El Panecillo" aus haben wir zum Abschluss und bei klarer Sicht einen traumhaften Blick über die Stadt. Mit der Seilbahn fahren wir noch zum Hausberg "Pichincha". Die Seilbahn bringt uns bis auf 4.000 m. Hier können wir uns schon ein wenig an die Höhe gewöhnen. Am späten Nachmittag/frühen Abend kehren wir zu unserem Hotel zurück und haben den Abend zur freien Verfügung. (F)
3. Tag: Vulkan Pasochoa (4.200 m)
Morgens verlassen wir die Hauptstadt Ecuadors und fahren gen Süden über Sangolqui in Richtung des Vulkans Pasochoa (4.200 m). Vom Ausgangspunkt auf circa 3.300 m Höhe führt ein Bergweg durch den Páramo (die typische Anden-Landschaft) bis hinauf zum Kessel (Caldera) des Pasochoa auf circa 4.200 m. Die heutige Besteigung erfordert keine technischen Vorkenntnisse, wir gehen langsam um uns an die Höhe zu akklimatisieren. Nach dem Abstieg fahren wir zu unserer einfachen, rustikalen Hosteria, die am Fuße des Corazón liegt. (F, M, A)
4. Tag: El Corazón (4.788 m)
Buenos días - aufgewacht! Früh morgens starten wir zu unserem 2. Akklimatisierungstrek! Unser heutiges Ziel ist der 4.788 m hohe Vulkan El Corazón ("das Herz"). Der Vulkan liegt auf der Westkordillere im Nordwesten des Tals von Machachi und ist Teil eines nur selten verschneiten Massivs mit drei Bergspitzen. Wir verlassen unsere Unterkunft und fahren über El Chaupi zu unserem Ausgangspunkt auf circa. 3.800 m bei der Gemeinde San Marco. Der Aufstieg zum Gipfel ist eine beliebte, mittelschwere Akklimatisationswanderung. Auch heute gehen wir wieder langsam, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Oben angelangt, genießen wir unser erstes Gipfelglück. Bei klarer Sicht eröffnet sich uns der Blick auf den Cotopaxi im Norden und den Iliniza Süd und Antisana im Süden. Nach dieser Bergtour fahren wir zurück zu unserer Unterkunft. (F, M, A)
5. Tag: Auf der Avenida de los Volcanes zu den Illinizas
Heute fahren wir auf der berühmten Avenida de los Volcanes, der "Straße der Vulkane", in Richtung Süden. Unterwegs zeigen sich bei sonnigem Wetter die strahlenden Gipfel von Cotopaxi, Illiniza Norte und Illinaza Sur am Horizont. Über eine Schotterstraße fahren wir zu unserem heutigen Ausgangspunkt auf ca. 3.500 m Höhe am Fuß der Illinizas und steigen auf zu unserem Lagerplatz, "Camp La Virgen" genannt (ca. 4.000 m). Uns erwartet eine eher leichte und entspannte Wanderung zum Lagerplatz. Das Gepäck wird mit dem Auto transportiert. Am Nachmittag können wir noch eine Akklimatisationswanderung unternehmen. (F, M, A)
6. Tag: Illiniza Norte (5.126 m)
Frühmorgens brechen wir zur Besteigung des Illiniza Norte (5.126 m) auf. Der Anstieg ist bis auf das letzte Stück kurz vor dem Gipfel technisch nicht schwierig, jedoch anspruchsvoller als die Besteigung des Corazón. Bei unserem ersten hohen Gipfelanstieg sind wir bewusst sehr langsam unterwegs. Der Anstieg führt uns unter anderem über steile Geröllfelder und an kurzen Abschnitten ist der Weg Fixseilen versehen. Nach einer kurzen Blockkletterei (II) ist der höchste Punkt erreicht. Zum ersten Mal auf dieser Reise befinden wir uns auf über 5.000 m Höhe! Fantastisch und unvergesslich ist der Blick vom Gipfel über die Andenlandschaft! Auch der Cotopaxi, unser nächstes Ziel, liegt direkt gegenüber von uns und unsere Vorfreude kann beginnen! Nach der Gipfelrast steigen wir ab und fahren zu unserer Unterkunft (ca. 3.600m). (F, M, A)
7. Tag: Cotopaxi-Nationalpark und Trekking zum Rumiñahui (4.631 m)
Nach unserem Frühstück fahren wir in den Cotopaxi-Nationalpark, der zum Schutz der Páramo-Vegetation eingerichtet wurde. Wir unternehmen eine weitere Akklimatisations-Trekkingtour, um für die Besteigungen von Cotopaxi und Chimborazo bestens vorbereitet zu sein. Wir steigen auf von circa 3.800 m bis zum zentralen Punkt des Rumiñahui auf (4.631 m). Die Besteigung ist nicht technisch, Helm ist jedoch verpflichtend. Körperlich sicher angestrengt, jedoch zufrieden erholen wir uns am Abend in unserer Lodge. (F, M, A)
8. Tag: Cotopaxi-Nationalpark - Jose Ribas Hütte und Gletscherschule
Auf unserem heutigen Programm steht ein halber Trainingstag auf circa 5.000 m Höhe! Wir fahren bis zum Parkplatz (4.600 m) unterhalb der José Ribas-Hütte und steigen bis zum Gletscherrand auf ungefähr 5.000 m auf. Wir überprüfen unsere Ausrüstung und können den Umgang mit Steigeisen und Pickel vertiefen. Wir verwenden heute die komplette Bergsteiger Ausrüstung. Auch wenn das Gletscher-Training ansich nicht anspruchsvoll ist, ist die Höhe mit Sicherheit spürbar. Erstbestiegen wurde der Cotopaxi übrigens 1872 vom deutschen Geologen Wilhelm Reiß und dem Kolumbianer Angel Escobar. Der größte Ausbruch dieses Vulkans ereignete sich 1877, der Lavafluss erstreckte sich damals bis zum 35 km entfernten Latacunga. 2015 gab es einen erneuten Ausbruch, wobei allerdings keine Lava austrat. Die Asche bedeckte aber den gesamten Gipfelbereich und Westflanke. Der Berg wurde geschlossen und seit 2017 können wir ihn wieder besteigen. (F, M, A)
9. Tag: Aufstieg zur Jose Ribas Hütte
Nach einem gemütlichen Vormittag auf unserer Lodge fahren wir erneut zum Parkplatz hoch. Wir steigen kurz auf und erreichen wir die Hütte (4.860m). Nachmittags ruhen wir uns aus, trinken Tee und bereiten uns für den kommenden Aufstieg vor. Nach einem frühen Abendessen legen wir uns schon bald schlafen.
10. Tag: Besteigung des Cotopaxi (5.897 m)
Ein sehr zeitiger Aufbruch (Mitternacht) zum Gipfel des Cotopaxi (5.897 m) - einem der höchsten aktiven Vulkane der Erde und zweithöchstem Berg Ecuadors - ist angesagt. Der Aufstieg ist bei normalen Verhältnissen technisch nicht sehr schwierig, jedoch lang und anstrengend und damit anspruchsvoll. Die Schnee- bzw. Gletschergrenze liegt bei ca. 5.000 m Höhe. Über mehrere Aufschwünge steigen wir mit Pickel und Steigeisen rechts vorbei am felsigen, schon von weitem sichtbaren Krateraufbau, wobei wir, je nach Verhältnissen, des öfteren Spalten umgehen werden. Über einen zuletzt steileren Hang gelangen wir an den Kraterrand. Ein überwältigender Ausblick, tief unter uns liegt das Altiplano, wir haben es geschafft! Bei klarem Wetter können wir die Vulkangipfel von Cayambe, Antisana, Illiniza und El Altar sowie unser nächstes Ziel, den etwa 100 km entfernten Chimborazo, sehen. Nach der Rückkehr zur Hütte gehen wir das kurze Stück zum Parkplatz und fahren aus dem Nationalpark hinaus auf die Avenida de los Volcanes. Beim Dorf Lasso biegen wir zur wunderschön gelegenen Hazienda La Cienega ab. Ein perfekter Ort, um uns von dem anstrengenden Tag zu erholen. Im Jahr 1802 wohnte Alexander von Humboldt in dieser eindrucksvollen kolonialen Anlage, um seine Studien über den Cotopaxi durchzuführen. (F, M, A)
11. Tag: Ruhetag und Fahrt nach Riobamba
Mit einem tollen Gefühl, gestern den Gipfel des formschönen Cotopaxi erklommen zu haben, wachen wir heute auf. Wir genießen noch ein wenig die schöne Hacienda, bevor wir weiter Richtung Riobamba in unsere gemütliche Lodge auf circa 4.000 m Höhe fahren. Während dieser Fahrt können wir die schöne Landschaft und die interessante Pflanzenwelt auf uns wirken zu lassen. Die Lodge Estrella de Chimborazo liegt in herrlicher Berglandschaft im Naturschutzgebiet und verfügt über liebevoll eingerichtete Zimmer und ist ideal, um nochmals Kraft zu tanken für die zwei bevorstehenden Gipfeltage. (F, M, A)
12. Tag: Aufstieg ins Hochlager (5.300 m)
Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir noch etwas freie Zeit um die schöne Lodge und Alpacas, die in der Nähe weiden, zu genießen. Wir fahren kurz bis zum Ende der Fahrstraße und steigen mit der notwendigen Ausrüstung zum Hochlager auf. Die Ausrüstung tragen wir selbst. Der Chimborazo hat in den letzten Jahren viel Eis verloren und die ursprüngliche Normalroute durch die Westflanke ist nicht mehr sicher begehbar. Wir weichen auf den sicheren Westgrat aus und verbringen eine Nacht in einem fix eingereichten Hochlager. Nach Erreichen des Lagers ruhen wir uns aus. Als bergsteigerischer Höhepunkt steht uns die Besteigung des Chimborazo, eines erloschenen Vulkans mit vielen einzelnen Kratern und fünf Gipfeln, bevor. Alexander von Humboldt hielt ihn für den höchsten Berg der Welt, tatsächlich ist er dies jedoch lediglich vom Erdmittelpunkt aus gesehen. Beim Versuch den Vulkan zu besteigen, scheiterte Alexander von Humboldt. Dem Erstbesteiger des Matterhorns, Edward Whymper, gelang es 1880 als Erster auch diesen Gipfel zu bezwingen. (F, M, A)
13. Tag: Chimborazo Besteigung (6.268 m)
Nach einem einfachen Frühstück brechen wir um Mitternacht zum Gipfel auf. Durch das Abschmelzen des Gletschers ist der Anstieg anspruchsvoller geworden und die Besteigung erfordert Hochtouren Erfahrung und Trittsicherheit. Speziell in der Trockenzeit gibt es einige felsige Abschnitte (Blockgestein und Schuttgelände), die mit den Steigeisen überwunden werden. Der lange, körperlich und mental anspruchsvolle Aufstieg, zum Teil 30°-40° ist deutlich anspruchsvoller als die Besteigung des Cotopaxi und endet auf dem Veintimilla Vorgipfel. Nun sind es nur noch 30 Minuten über das flache Gipfelplateau und der Whymper-Gipfel ist erreicht. Vom höchsten Punkt in Ecuador, dem 6.268 m hohen Gipfel des Chimborazo, haben wir schlussendlich nach einem langen Anstieg einen herrlichen Blick - tief unter uns liegt Riobamba. Nach erfolgreicher Besteigung und dem nochmals anstrengenden Abstieg kehren wir auf derselben Route ins Hochlager zurück. Nach einer Pause steigen wir noch weiter bis zur Straße ab und fahren nachmittags zu unserem Hotel in Baños. (F, M)
14. Tag: Erholungstag in Baños und Fahrt nach Quito
Heute erholen wir uns von der sehr anstrengenden Besteigung am Vortag. Wir schlendern durch den Ort und spazieren zum nahe gelegenen Wasserfall. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Quito. (F)
15. Tag: Rückflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug. (F)
16. Tag: Ankunft
Ankunft am Zielflughafen.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
M: Mittagessen
A: Abendessen
1. Tag: Ankunft in Quito
Herzlich Willkommen in Ecuador. Wir treffen uns am Flughafen mit unserem Berg-/ Reiseführer und fahren in unser Hotel.
2. Tag: Quito Stadtrundfahrt und Seilbahnfahrt zum Pichincha
Wir frühstücken im Hotel und haben ein erstes kurzes Briefing mit unserem Reiseleiter. Anschließend erkunden wir Quitos interessante Altstadt, seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe. Wir besuchen die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler aus der Kolonialzeit. Vom kleinen Vulkankegel "El Panecillo" aus haben wir zum Abschluss und bei klarer Sicht einen traumhaften Blick über die Stadt. Mit der Seilbahn fahren wir noch zum Hausberg "Pichincha". Die Seilbahn bringt uns bis auf 4.000 m. Hier können wir uns schon ein wenig an die Höhe gewöhnen. Am späten Nachmittag/frühen Abend kehren wir zu unserem Hotel zurück und haben den Abend zur freien Verfügung. (F)
3. Tag: Vulkan Pasochoa (4.200 m)
Morgens verlassen wir die Hauptstadt Ecuadors und fahren gen Süden über Sangolqui in Richtung des Vulkans Pasochoa (4.200 m). Vom Ausgangspunkt auf circa 3.300 m Höhe führt ein Bergweg durch den Páramo (die typische Anden-Landschaft) bis hinauf zum Kessel (Caldera) des Pasochoa auf circa 4.200 m. Die heutige Besteigung erfordert keine technischen Vorkenntnisse, wir gehen langsam um uns an die Höhe zu akklimatisieren. Nach dem Abstieg fahren wir zu unserer einfachen, rustikalen Hosteria, die am Fuße des Corazón liegt. (F, M, A)
4. Tag: El Corazón (4.788 m)
Buenos días - aufgewacht! Früh morgens starten wir zu unserem 2. Akklimatisierungstrek! Unser heutiges Ziel ist der 4.788 m hohe Vulkan El Corazón ("das Herz"). Der Vulkan liegt auf der Westkordillere im Nordwesten des Tals von Machachi und ist Teil eines nur selten verschneiten Massivs mit drei Bergspitzen. Wir verlassen unsere Unterkunft und fahren über El Chaupi zu unserem Ausgangspunkt auf circa. 3.800 m bei der Gemeinde San Marco. Der Aufstieg zum Gipfel ist eine beliebte, mittelschwere Akklimatisationswanderung. Auch heute gehen wir wieder langsam, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Oben angelangt, genießen wir unser erstes Gipfelglück. Bei klarer Sicht eröffnet sich uns der Blick auf den Cotopaxi im Norden und den Iliniza Süd und Antisana im Süden. Nach dieser Bergtour fahren wir zurück zu unserer Unterkunft. (F, M, A)
5. Tag: Auf der Avenida de los Volcanes zu den Illinizas
Heute fahren wir auf der berühmten Avenida de los Volcanes, der "Straße der Vulkane", in Richtung Süden. Unterwegs zeigen sich bei sonnigem Wetter die strahlenden Gipfel von Cotopaxi, Illiniza Norte und Illinaza Sur am Horizont. Über eine Schotterstraße fahren wir zu unserem heutigen Ausgangspunkt auf ca. 3.500 m Höhe am Fuß der Illinizas und steigen auf zu unserem Lagerplatz, "Camp La Virgen" genannt (ca. 4.000 m). Uns erwartet eine eher leichte und entspannte Wanderung zum Lagerplatz. Das Gepäck wird mit dem Auto transportiert. Am Nachmittag können wir noch eine Akklimatisationswanderung unternehmen. (F, M, A)
6. Tag: Illiniza Norte (5.126 m)
Frühmorgens brechen wir zur Besteigung des Illiniza Norte (5.126 m) auf. Der Anstieg ist bis auf das letzte Stück kurz vor dem Gipfel technisch nicht schwierig, jedoch anspruchsvoller als die Besteigung des Corazón. Bei unserem ersten hohen Gipfelanstieg sind wir bewusst sehr langsam unterwegs. Der Anstieg führt uns unter anderem über steile Geröllfelder und an kurzen Abschnitten ist der Weg Fixseilen versehen. Nach einer kurzen Blockkletterei (II) ist der höchste Punkt erreicht. Zum ersten Mal auf dieser Reise befinden wir uns auf über 5.000 m Höhe! Fantastisch und unvergesslich ist der Blick vom Gipfel über die Andenlandschaft! Auch der Cotopaxi, unser nächstes Ziel, liegt direkt gegenüber von uns und unsere Vorfreude kann beginnen! Nach der Gipfelrast steigen wir ab und fahren zu unserer Unterkunft (ca. 3.600m). (F, M, A)
7. Tag: Cotopaxi-Nationalpark und Trekking zum Rumiñahui (4.631 m)
Nach unserem Frühstück fahren wir in den Cotopaxi-Nationalpark, der zum Schutz der Páramo-Vegetation eingerichtet wurde. Wir unternehmen eine weitere Akklimatisations-Trekkingtour, um für die Besteigungen von Cotopaxi und Chimborazo bestens vorbereitet zu sein. Wir steigen auf von circa 3.800 m bis zum zentralen Punkt des Rumiñahui auf (4.631 m). Die Besteigung ist nicht technisch, Helm ist jedoch verpflichtend. Körperlich sicher angestrengt, jedoch zufrieden erholen wir uns am Abend in unserer Lodge. (F, M, A)
8. Tag: Cotopaxi-Nationalpark - Jose Ribas Hütte und Gletscherschule
Auf unserem heutigen Programm steht ein halber Trainingstag auf circa 5.000 m Höhe! Wir fahren bis zum Parkplatz (4.600 m) unterhalb der José Ribas-Hütte und steigen bis zum Gletscherrand auf ungefähr 5.000 m auf. Wir überprüfen unsere Ausrüstung und können den Umgang mit Steigeisen und Pickel vertiefen. Wir verwenden heute die komplette Bergsteiger Ausrüstung. Auch wenn das Gletscher-Training ansich nicht anspruchsvoll ist, ist die Höhe mit Sicherheit spürbar. Erstbestiegen wurde der Cotopaxi übrigens 1872 vom deutschen Geologen Wilhelm Reiß und dem Kolumbianer Angel Escobar. Der größte Ausbruch dieses Vulkans ereignete sich 1877, der Lavafluss erstreckte sich damals bis zum 35 km entfernten Latacunga. 2015 gab es einen erneuten Ausbruch, wobei allerdings keine Lava austrat. Die Asche bedeckte aber den gesamten Gipfelbereich und Westflanke. Der Berg wurde geschlossen und seit 2017 können wir ihn wieder besteigen. (F, M, A)
9. Tag: Aufstieg zur Jose Ribas Hütte
Nach einem gemütlichen Vormittag auf unserer Lodge fahren wir erneut zum Parkplatz hoch. Wir steigen kurz auf und erreichen wir die Hütte (4.860m). Nachmittags ruhen wir uns aus, trinken Tee und bereiten uns für den kommenden Aufstieg vor. Nach einem frühen Abendessen legen wir uns schon bald schlafen.
10. Tag: Besteigung des Cotopaxi (5.897 m)
Ein sehr zeitiger Aufbruch (Mitternacht) zum Gipfel des Cotopaxi (5.897 m) - einem der höchsten aktiven Vulkane der Erde und zweithöchstem Berg Ecuadors - ist angesagt. Der Aufstieg ist bei normalen Verhältnissen technisch nicht sehr schwierig, jedoch lang und anstrengend und damit anspruchsvoll. Die Schnee- bzw. Gletschergrenze liegt bei ca. 5.000 m Höhe. Über mehrere Aufschwünge steigen wir mit Pickel und Steigeisen rechts vorbei am felsigen, schon von weitem sichtbaren Krateraufbau, wobei wir, je nach Verhältnissen, des öfteren Spalten umgehen werden. Über einen zuletzt steileren Hang gelangen wir an den Kraterrand. Ein überwältigender Ausblick, tief unter uns liegt das Altiplano, wir haben es geschafft! Bei klarem Wetter können wir die Vulkangipfel von Cayambe, Antisana, Illiniza und El Altar sowie unser nächstes Ziel, den etwa 100 km entfernten Chimborazo, sehen. Nach der Rückkehr zur Hütte gehen wir das kurze Stück zum Parkplatz und fahren aus dem Nationalpark hinaus auf die Avenida de los Volcanes. Beim Dorf Lasso biegen wir zur wunderschön gelegenen Hazienda La Cienega ab. Ein perfekter Ort, um uns von dem anstrengenden Tag zu erholen. Im Jahr 1802 wohnte Alexander von Humboldt in dieser eindrucksvollen kolonialen Anlage, um seine Studien über den Cotopaxi durchzuführen. (F, M, A)
11. Tag: Ruhetag und Fahrt nach Riobamba
Mit einem tollen Gefühl, gestern den Gipfel des formschönen Cotopaxi erklommen zu haben, wachen wir heute auf. Wir genießen noch ein wenig die schöne Hacienda, bevor wir weiter Richtung Riobamba in unsere gemütliche Lodge auf circa 4.000 m Höhe fahren. Während dieser Fahrt können wir die schöne Landschaft und die interessante Pflanzenwelt auf uns wirken zu lassen. Die Lodge Estrella de Chimborazo liegt in herrlicher Berglandschaft im Naturschutzgebiet und verfügt über liebevoll eingerichtete Zimmer und ist ideal, um nochmals Kraft zu tanken für die zwei bevorstehenden Gipfeltage. (F, M, A)
12. Tag: Aufstieg ins Hochlager (5.300 m)
Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir noch etwas freie Zeit um die schöne Lodge und Alpacas, die in der Nähe weiden, zu genießen. Wir fahren kurz bis zum Ende der Fahrstraße und steigen mit der notwendigen Ausrüstung zum Hochlager auf. Die Ausrüstung tragen wir selbst. Der Chimborazo hat in den letzten Jahren viel Eis verloren und die ursprüngliche Normalroute durch die Westflanke ist nicht mehr sicher begehbar. Wir weichen auf den sicheren Westgrat aus und verbringen eine Nacht in einem fix eingereichten Hochlager. Nach Erreichen des Lagers ruhen wir uns aus. Als bergsteigerischer Höhepunkt steht uns die Besteigung des Chimborazo, eines erloschenen Vulkans mit vielen einzelnen Kratern und fünf Gipfeln, bevor. Alexander von Humboldt hielt ihn für den höchsten Berg der Welt, tatsächlich ist er dies jedoch lediglich vom Erdmittelpunkt aus gesehen. Beim Versuch den Vulkan zu besteigen, scheiterte Alexander von Humboldt. Dem Erstbesteiger des Matterhorns, Edward Whymper, gelang es 1880 als Erster auch diesen Gipfel zu bezwingen. (F, M, A)
13. Tag: Chimborazo Besteigung (6.268 m)
Nach einem einfachen Frühstück brechen wir um Mitternacht zum Gipfel auf. Durch das Abschmelzen des Gletschers ist der Anstieg anspruchsvoller geworden und die Besteigung erfordert Hochtouren Erfahrung und Trittsicherheit. Speziell in der Trockenzeit gibt es einige felsige Abschnitte (Blockgestein und Schuttgelände), die mit den Steigeisen überwunden werden. Der lange, körperlich und mental anspruchsvolle Aufstieg, zum Teil 30°-40° ist deutlich anspruchsvoller als die Besteigung des Cotopaxi und endet auf dem Veintimilla Vorgipfel. Nun sind es nur noch 30 Minuten über das flache Gipfelplateau und der Whymper-Gipfel ist erreicht. Vom höchsten Punkt in Ecuador, dem 6.268 m hohen Gipfel des Chimborazo, haben wir schlussendlich nach einem langen Anstieg einen herrlichen Blick - tief unter uns liegt Riobamba. Nach erfolgreicher Besteigung und dem nochmals anstrengenden Abstieg kehren wir auf derselben Route ins Hochlager zurück. Nach einer Pause steigen wir noch weiter bis zur Straße ab und fahren nachmittags zu unserem Hotel in Baños. (F, M)
14. Tag: Erholungstag in Baños und Fahrt nach Quito
Heute erholen wir uns von der sehr anstrengenden Besteigung am Vortag. Wir schlendern durch den Ort und spazieren zum nahe gelegenen Wasserfall. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Quito. (F)
15. Tag: Rückflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug. (F)
16. Tag: Ankunft
Ankunft am Zielflughafen.
Legende Verpflegung:
F: Frühstück
M: Mittagessen
A: Abendessen
Inklusivleistungen
- Lokaler, deutschsprachiger qualifizierter Bergführer
- zusätzlich örtliche, englischsprachige(r) zertifizierte Bergführer/in (1 Bergführer/in pro 2 Teilnehmenden)
- Linienflug mit IBERIA (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Quito und zurück, nach Verfügbarkeit
- Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 220 €)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung in 5 x in Mittelklassehotels, 2 x in Pensionen/Hosterias, 1 x in einer Lodge, 4 x in Berghütten und 2 x im Zelt
- 13 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 9 x Abendessen
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Koch- und Begleitmannschaft
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
- Träger zum Chimborazo Hochlager (ca. 75 USD pro Weg, Bezahlung vor Ort)
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Quito | 1 | HE-71AH |
Charakter und Anforderungen
Höhe auf Reisen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
31.07.2026 - 15.08.2026ab € 4.995,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 6
Teilnehmer max: 12
06.11.2026 - 21.11.2026ab € 4.780,00
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