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Hauser exkursionen - Grönland - Trekking im Banne des ewigen Eises

Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 294306 Reisedauer: 15 Tage Reiseland: Grönland Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine: 3 Termine im Zeitraum vom
16.07.2026 - 15.08.2026
ab € 4.695 zur Buchungsanfrage
Trekkingreise durch die arktische Wildnis und entlang der Fjorde OstgrönlandsWie ein tiefblauer Faden schlängelt sich der Sermilik-Fjord durch die ostgrönländische Wildnis. Alles ist still, nur der Wind trägt die Geschichten vom Inlandeis an die Küste. Plötzlich taucht ein Wal auf - und verschwindet genauso rasch wieder in der Tiefe. Zurück bleiben nur kleine Luftblasen, die lautlos über das Wasser tanzen. Neben den schwimmenden Eisbergen schaukeln unsere Boote wie Spielzeug durch die Wellen. Staunend beobachten wir die weißen Riesen, die wie Wolkenkratzer an uns vorbei ziehen. Wir schlagen fernab der Inuit-Siedlungen unsere Zelte auf und erkunden von unseren Camps aus das Inselsystem. Wir erwandern die bizarre Landschaft, erleben die abgeschiedene Wildnis hautnah und lassen uns jeden Tag aufs Neue von der Stille der Arktis beflügeln. Zweimal gehen wir zu Fuß von Camp zu Camp und gelangen somit noch tiefer hinein in die Natur Ostgrönlands. Wir durchqueren kleine Bäche, überschreiten immer wieder weiche Moosfelder und steigen auf geröllige Hügel. In der Ferne ragen die teils noch unbestiegenen Gipfel in den Himmel und die endlose Weite des Nordmeeres lässt uns ehrfürchtig innehalten. Die ständig wechselnden Lichtstimmungen tauchen das Eiswasser in schillernde Blautöne, die mit weißen Sahnehäubchen in Form von Packeis gekrönt werden. Während wir die Faszination Ostgrönlands mit jedem Schritt hautnah erleben, steuern die Inuit ihre Boote durch das Eis und transportieren unser Gepäck. Grönland ist nichts für (kälte-)empfindliche Gemüter, doch wer einmal arktische Luft geschnuppert hat, den wird ihr Duft zeitlebens begleiten.

Highlights
  • 2 x Wildnistrekking (ca. 6 - 8 Std.)
  • Wanderungen: 2 x moderat (3 - 6 Std.), 3 x mittelschwer (4 - 8 Std.)
  • Zum gewaltigen Apusiaajiik-Gletscher aufsteigen
  • Durch die abgeschiedene arktische Berglandschaft trekken
  • Am Johan-Petersen-Fjord die eindrucksvolle Aussicht auf das Inlandeis erleben
  • Den gigantischen Eisbergen im Sermilik-Fjord nahe kommen
  • In Tasiilaq die Kultur der Inuit kennenlernen

Verlauf:

1. Tag: Anreise nach Tasiilaq
Flug nach Keflavik in Island. Von Keflavik fliegen wir weiter über das Polarmeer nach Kulusuk in Ostgrönland. Es lohnt sich, vor der Landung aus dem Fenster zu schauen und die treibenden Eisschollen aus der Luft zu verfolgen - wir sind in der Arktis! Das kurze Wegstück vom Flughafen zum Hafen legen wir mit unserem Gepäck zu Fuß zurück (ca. 750 m) und fahren dann mit dem Boot weiter auf die Insel Ammassalik (ca. 1 - 2 Std. je nach Eissituation). Während unser kleines Boot an den mächtigen Eisbergen vorbei und zwischen den Eisschollen hindurch fährt, spüren wir die Arktis hautnah - gut, dass wir für die Überfahrt mit warmer Kleidung, Handschuhen und Mütze gerüstet sind, die wir vor dem Ablegen noch anziehen können! Wir erreichen schließlich Tasiilaq, unser Basislager für die kommenden Tage, schlagen unsere Zelte auf und machen uns mit der Umgebung vertraut. Zum Abschluss des Tages versammeln wir uns in unserem Küchenzelt und genießen das warme Abendessen - per Catering vom Roten Haus. (A)

2. Tag: Wanderung auf den Qaqertivagajik
Vor uns liegt der Hausberg von Tasiilaq - und wir wollen hinauf. Nachdem wir die Siedlung hinter uns gelassen haben, wandern wir an eisigen Gebirgsbächen und grünen Wiesen vorbei durch das Blumental. Die liebliche Landschaft wird aber schnell rauer und erst ein teilweise recht steiler Anstieg über wegloses Blockgelände führt uns zum Gipfel des Qaqertivagajik. Was für ein Schauspiel - unter uns treibt der größte Eisstrom der Erde gigantische Eisberge durch das Wasser. Die bizarren Formen lassen unserer Fantasie freien Lauf, bei gutem Wetter sehen wir die Eisschollen bis zu 150 km weit in der Sonne blitzen. Es lohnt sich aber auch, einen Blick nach Norden zu werfen. Tasiilaq schlummert wie eine bunt gewürfelte "Spielzeugwelt" am blauen Fjord. Und im Westen? Ganz in der Ferne entdecken wir das Inlandeis zwischen den gezackten Bergkuppen. Wir lassen die Eindrücke in Ruhe auf uns wirken, bevor wir zurück wandern. (F, M, A)

3. Tag: Bootsfahrt zum Apusiaajiik-Gletscher
Wir brechen unsere Zelte ab, verstauen das Gepäck im Boot und dann bringen uns die Inuit zu unserem ersten Camp in der Wildnis. Wir erreichen in einer versteckten Bucht auf einer der Küste vorgelagerten Insel den Apusiaajiik-Gletscher. Mit direktem Blick auf die Abbruchkante errichten wir unser Camp am Ufer. Vielleicht bleibt noch Zeit für eine kleine Erkundungstour vor dem Abendessen. Dann beobachten wir, wie die Sonne sich langsam für einige Stunden hinter den Felswänden zurückzieht. (F, M, A)

4. Tag: Wanderung zum Felssattel am Apusiaajiik-Gletscher
Nach einem ausgiebigen Frühstück schnüren wir unsere Wanderschuhe und marschieren das kurze Stück auf den Apusiaajiik-Gletscher zu. Am flacheren und spaltenarmen Teil des Gletschers bahnen wir uns unseren Weg zu seinem Felssattel hinauf, Steigeisen sind nicht nötig. Schließlich erreichen wir den nördlichen Gletscherrand. Wir nehmen uns Zeit, die herrliche arktische Natur mit der Kamera und natürlich auch in unserem Gedächtnis festzuhalten. Gegen Nachmittag kehren wir zurück ins Camp und kochen gemeinsam. (F, M, A)

5. Tag: Bootsfahrt nach Tiniteqilaaq
Auf zu neuen Ufern! Wir ziehen uns warm an - die nächsten Stunden verbringen wir wieder auf dem eisigen Wasser, durch das die Jäger geschickt ihre Boote steuern. In nördlicher Richtung passieren wir die Küste von Ammassalik durch den Ikaasatsivaq-Fjord – eingebettet von schroffen Felstürmen. Unweit der Siedlung Tiniteqilaaq errichten wir unser Camp. Je nachdem wann wir ankommen, haben wir eventuell noch die Möglichkeit für einen kurzen Halt im kleinen Dorf, das an der Meerenge zum Sermilik-Fjord schlummert, der bekannt ist für seine driftenden Eismassen. (F, M, A)

6. Tag: Wildnisdurchquerung nach Paornakajiit
Während unser Hauptgepäck mit dem Boot weiterfährt, machen wir uns heute zu Fuß auf den Weg zum nächsten Camp. Zunächst steigen wir einem Flusslauf folgend stetig bergauf und erreichen den schmalen Amitsivartiva-Fjord, der uns schon mit den ersten Ausblicken auf den großen Sermilik-Fjord belohnt. Die bizarren Eisberge im Fjord sind meist noch kantig und nicht von Sonne, Wasser und Wind geschliffen wie im offenen Meer. Doch wir gehen weiter Richtung Norden, entlang eines langgezogenen Sees, bis wir schließlich unseren Zeltplatz nahe der Siedlungsreste von Paornakajiit erreichen – mit Panoramablick auf die Eisriesen im Sermilik-Fjord. Wir genießen die Stille und lassen die Szenerie nach unserer weiten Inlanddurchquerung auf uns wirken. (F, M, A)

7. Tag: Wanderung am Sermilik-Fjord
Heute brauchen wir keinen Wecker, denn das Donnern des Eises, das von den Gletschern in der Ferne abbricht, lässt uns allmählich erwachen. Frühstück mit Aussicht auf die Eisberge, die Gletscher und das Inlandeis am Horizont – ein magisches Erlebnis! Nach der langen gestrigen Wanderung entscheiden wir spontan, wie wir die Umgebung erkunden. Wir können dem Sermilik-Fjord folgen oder einen der Aussichtsberge erklimmen, auf jeden Fall bleibt uns ausreichend Zeit, die imposante arktische Landschaft auf uns wirken zu lassen. (F, M, A)

8. Tag: Bootsfahrt in den Johan-Petersen-Fjord
Das Boot bringt uns an die Südostseite des Johan-Petersen-Fjords und die Inuit manövrieren uns zwischen den riesigen Eisbergen hindurch, denen wir im Boot noch näher kommen. Augen auf, mit Glück und wenn nicht zu viel Eis im Fjord ist, taucht vielleicht ein Wal vor unserer Linse auf! Wir fahren in den hinteren Teil des Fjords, wo uns ein natürliches Amphitheater erwartet. Drei gewaltige Gletscher schieben sich durch die Berge in das Eiswasser, sie sind Ausläufer des Inlandeises, das als weißer Streifen am Horizont zu sehen ist. Hier schlagen wir unser Camp für die nächsten Tage auf - Sicht auf Gletscher und Granitfelsen. Falls das Eis im Fjord noch zu dicht ist, campen wir etwas weiter vorne, das tut der Aussicht allerdings keinen Abbruch. Wir genießen die Abendstimmung bevor wir in unsere Schlafsäcke kriechen. (F, M, A)

9. Tag: Wanderung zum Bergseen-Plateau
Der Tag erwacht in aller Ruhe. Wir lassen uns Zeit und frühstücken etwas später, denn unsere heutige Etappe ist nicht besonders lang - dafür aber sehr eindrucksvoll. Wir wandern über den Gletscher hinter unserem Camp auf einen Höhenrücken. Im unteren Teil des Gletschers gibt es keine Spalten und wir gelangen recht einfach auf das Eis. Bei der Flussquerung kommt unser Kreislauf richtig in Schwung, während wir langsam weiter hinauf steigen. Formschöne, farbige Steine zeigen uns die unterschiedlichen Gesteinsschichten auf dem Weg zum Bergseen-Plateau. Inlandeis, Gletscher und Bergspitzen liegen vor uns soweit das Auge reicht. Nach einer ausgiebigen Rast gehen wir zurück zum Camp. (F, M, A)

10. Tag: Wanderung zum Sangmileq-Fjord
Vor uns liegt eine abwechslungsreiche Wanderung. Gleich hinter unserem Camp beginnt unser Aufstieg auf den Aussichtsberg. Glasklare Bergseen, einsame Täler und weite Gletschermoränen kommen in unser Blickfeld und die umliegenden Berggipfel reflektieren in verschiedenen Nuancen das Sonnenlicht. Oben angekommen genießen wir erst einmal unsere Brotzeit mit Panoramablick! Es ist ruhig. Je nach Lust und Laune unternehmen wir eine kurze oder lange Tour, wir lassen uns von der Stimmung treiben. (F, M, A)

11. Tag: Transfer zur Südmündung des Sermilik-Fjords
Wir warten auf das Jägerboot, das uns an das südöstliche Ende des Sermilik-Fjords bringt. Nach den Wanderungen der letzten Tage gehen wir es heute etwas ruhiger an und lassen uns bei der Bootsfahrt den Wind um die Nase wehen. Immer wieder ziehen schwimmende Eisberge vorbei und wir freuen uns über die unzähligen Fotomotive. Ob wir auch das Glück haben eine Robbe zu erblicken? Oder eine Walflosse? An der südlichen Mündung des Sermilik-Fjords bauen wir erneut unser Camp auf - zurück auf der Insel Ammassalik. Anschließend machen wir uns mit der Umgebung vertraut und unternehmen kleinere Wanderungen rund um unseren Lagerplatz. (F, M, A)

12. Tag: Wildnisdurchquerung nach Tasiilaq
Noch einmal lassen wir unseren Blick über die traumhafte Kulisse schweifen, in der wir die letzten Tage unterwegs waren. Dann schultern wir unseren Rucksack und wandern in Richtung Osten - unser Gepäck fährt im Boot voraus. Das Gelände führt durch Sand, über Geröll und Moos und wir nehmen uns Zeit, die abwechslungsreiche Natur zu begutachten. Kameras griffbereit - die schroffen Felsblöcke, die bunten Arktisblüten und die rauschenden Gebirgsbäche sind herrliche Motive. Wir passieren drei tiefblaue Bergseen und überqueren mit Moos überzogene Wiesen. Am Nachmittag erreichen wir schließlich das Ufer des Kong-Oscar-Fjords. Von hier aus leuchten schon die bunten Häuschen von Tasiilaq aus der Ferne. Wir erreichen unser vertrautes Basislager am späten Nachmittag und schlagen ein letztes Mal unsere Zelte auf. (F, M, A)

13. Tag: Tasiilaq
Heute haben wir den ganzen Tag Zeit, Tasiilaq genauer zu erkunden. Die "Hauptstadt" Ostgrönlands ist zwar klein, aber es gibt trotzdem einiges zu sehen. Wir schlendern am Wasser entlang, werfen einen Blick in die Kirche oder statten dem Museum einen Besuch ab, um noch mehr über die Kultur der Inuit zu lernen. Der Wandel zwischen Tradition und Moderne ist überall spürbar und verleiht dem Ort eine faszinierende Atmosphäre. Wir können gemeinsam eine Wanderung durch das Blumental machen, einen der umliegenden Gipfel besteigen oder einfach die Ruhe am Fjord genießen. Gemeinsam oder auf eigene Faust - wir verbringen den Tag ganz nach Belieben! (F, M, A)

14. Tag: Rückflug
Unsere Zeit in Grönland geht zu Ende. Wir verabschieden uns und fahren mit den Booten ein letztes Mal durch das Polarmeer bis nach Kulusuk. Auf dem Rückflug erwartet uns bei schönem Wetter noch einmal ein toller Blick auf die ostgrönländische Küste und den Nordatlantik. (F)

15. Tag: Ankunft
Am Morgen Ankunft am Zielflughafen.

Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen

Inklusivleistungen
 
  • Deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Kulusuk
  • Linienflug mit Icelandair (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Kulusuk und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 465 €)
  • Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
  • Übernachtung 13 x im Zelt
  • 13 x Frühstück, 12 x Mittagessen, 13 x Abendessen
  • Camping- und Kochausrüstung inkl. Küchenzelt (ohne Geschirr/Besteck für eigenen Bedarf)
  • Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon
  • Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Reisekrankenschutz
 
Nicht enthaltene Leistungen
 
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 50 €)
  • Extra-Transfers bei Schlechtwettereinbruch
  • Trinkgelder
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
 
OrtNächteHotel
Tasiilaq1HE-16AA


Charakter & Anforderungen
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
  • Reiseleiter: Marina Novikova
    Teilnehmer min: 4
    Teilnehmer max: 8
    16.07.2026 - 30.07.2026
    ab € 4.895,00
  • Reiseleiter: Monika Hiller
    Teilnehmer min: 6
    Teilnehmer max: 8
    27.07.2026 - 11.08.2026
    ab € 4.695,00
  • Reiseleiter: Monika Hiller
    Teilnehmer min: 6
    Teilnehmer max: 8
    15.08.2026 - 29.08.2026
    ab € 5.175,00
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