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Irland - Studienreisen und Rundreisen

Besuchen Sie auf eine Studienreise Irland - die grüne Insel! Lassen Sie sich von der Natur Irlands, der weiten Atlantikküste und der Moorlandschaft verzaubern. Zu den Attraktionen Irlands gehört selbstverständlich die 180 km lange Panoramastraße "Ring of Kerry" mit atemberaubenden Blicken auf die schroffe Klippenlandschaft am Atlantik. Ein Highlight für sich ist die Hauptstadt Dublin mit dem Trinity College, der ältesten Universität des Landes. Bewundern Sie auch das Dublin Castle, der Kilmainham Goal, Smithfield mit seinem Markt im Nordteil Dublins, der Grand Canal, die Half Penny Bridge oder The Spire of Dublin. Irland umfasst auch andere wichtige Städte wie Cork, Galway, Limerick, oder Waterford. Außerdem lohnt sich ein Besuch in einem der unzähligen Pubs, um ein Glas Guinness zu genießen. Lassen Sie sich eine Rundreise durch Irland nicht entgehen!

Sehenswürdigkeiten in Irland

Cliffs of Moher

Naturschönheit Irlands

Die Cliffs of Moher (irisch: Aillte an Mhothair) sind eine der wichtigsten Naturschönheiten Irlands. Sie sind zwar nicht die höchsten, aber die berühmtesten Klippen Irlands. Dies liegt sicher daran, dass sie touristisch sehr gut erschlossen sind. So gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz, von wo aus man zu Fuß zu den Klippen weitergehen kann und einen gut erschlossenen Pfad bis hin zum O'Brien's Tower, wo die Klippen gut 200 Meter hoch sind. Vom ehemals strategisch wichtigen Tower aus hat man einen weiten Blick über den Atlantischen Ozean und hätte bereits von weitem jede feindliche Flotte erspähen können, die die Britischen Inseln angegriffen hätte. Auch heute sieht man bei guter Sicht die Bucht von Galway, jenseits davon Connemara County sowie im Meer die Arran Islands, die für ihre Schafzucht und die daraus hervorgehenden Wollpullover und Strickjacken bekannt sind.

Wanderwege an den Cliffs of Moher

Der Pfad vom Besucherzentrum bis zum O'Brien's Tower ist gut befestigt und zu den Klippen hin mit Steinplatten gesichert, was angesichts der Menschenmassen auch Sinn ergibt. Allerdings sind die direkten Blicke auf die Klippen hierdurch oft ein wenig verstellt. Wer mehr freien Blick will, muss etwas weiter laufen. Wilder - und gefährlicher - ist es nämlich auf dem Weg, der von O'Brien's Tower aus in Richtung Hag's Head geht. Hier ist der Weg nicht mehr befestigt. Oft läuft er nur wenige Meter am Rand der Klippen entlang. Man sollte also trittsicher und schwindelfrei sein, als Belohnung winken jedoch atemberaubende Aussichten und etwas mehr Einsamkeit als am Parkplatz, der im Sommer oft überlaufen ist. 2013 wurde darüber hinaus der Cliff Coastal Walk eröffnet. Seitdem ist es möglich, zwischen den Orten Doolin und Liscannor auf rund 20 Kilometern die gesamten Klippen abzulaufen.

Die Verkehrsanbindung der Cliffs of Moher

Von Galway aus sind es bis zu den Klippen 76 Kilometer, von Limerick aus 78 Kilometer. Je nach Verkehr und Saison braucht man damit rund anderthalb Stunden bis zu den Klippen. Von allen größeren Orten im Umkreis aus gibt es zahlreiche Busreisen und Tagesausflüge zu den Cliffs of Moher. Wer mit dem PKW anreist, muss Parkgebühr zahlen. Wanderer und Radfahrer dagegen bekommen gratis Zugang zum Naturspektakel.

 


Tinakilly Country House

Das Tinakilly Country House ist ein 4*-Boutique Hotel in der Ortschaft Wicklow. Die liegt in der gleichnamigen Grafschaft der Irischen Republik, rund 50 Kilometer südlich von Dublin an der Küste der Irischen See. Durch Wicklow führt die Nationalstraße N 11. Im Ort und in den angrenzenden Dörfern leben rund 10.000 Einwohner.

Tinakilly Country House liegt am Rande de Wicklow Mountains und bietet einen weiten Panaromablick hinaus auf die Irische See. Das viktorianische Landhaus aus den 1870er Jahren gehört unter dem Markennamen ‚small luxury hotels of the world‘ zu der weltweiten Hotelallianz 'The leading Hotels of the World'. Zu den small luxury hotels zählen traditionelle Landhotels und Landhäuser, Familienbetriebe sowie Boutique-Hotels. Das Tinakilly Country House bietet seinen Gästen vier Dutzend Zimmer und Suiten. Die Zimmer zur Größe von 16 Quadratmetern können wahlweise mit ein oder zwei Personen bewohnt werden. Die Juniorsuiten sind 10 Quadratmeter größer; der komfortable Wohnbereich bietet einen freien Blick hinaus in den weitläufigen Garten sowie auf das Meer. Zimmer und Suiten sind nahezu identisch ausgestattet und eingerichtet. Zum Standard gehören TV, Radio, kostenloses W-LAN, Heißgetränkezubereitung, Bademantel und Föhn. Das traditionelle irische Frühstück ist hier wie da im Übernachtungspreis enthalten.

Das Tinakilly Country House empfängt seine Gäste mit einem angenehm ruhigen, ländlichen Ambiente. In der gepflegten Lounge wird Afternoon Tea serviert, und im Lesezimmer kann der Hotelgast entspannen, bevor er zum à-la-carte-Dinner in das ebenerdige Restaurant des zweigeschossigen Gebäudes wechselt. Die Hotelbar ist der Treffpunkt für unterhaltsame Abendstunden. Der Fitnessraum kann täglich genutzt werden. Ein nahegelegener Fahrradverleih wird von der Rezeption vermittelt, ebenso wie das Green Fee für den nahegelegenen Golfplatz.

Das Tinakilly Country House kann bereits ab einer Aufenthaltsnacht gebucht werden. In den Juniorsuiten wird ein Zusatzbett für Kinder bis zu 12 Jahren kostenlos zugestellt. An- und Abreise sind täglich möglich. Der Pkw-Parkplatz am Tinakilly Country House ist kostenlos, und auf Wunsch wird der Hoteltransfer vom und zum 60 Kilometer entfernten Flughafen Dublin organisiert.

Das elegante, moderne Landhaus ist der ideale Ort für Erholung und Unternehmungen in den Wicklow Mountains direkt an der Irischen See.

 


Old Bushmills Distillery

Irischer Whiskey aus eigener Anschauung

In der Old Bushmills Distillery im nordirischen County Antrim begegnet man einer gut 400-jährigen Tradition. Eine Kostprobe auf Reisen lohnt nicht nur in geschmacklicher Hinsicht, sie bietet zudem eindrucksvollen Anschauungsunterricht, der Studienreisen alles andere als trocken gestaltet. Vor Ort kann man sich die Bedingungen vergegenwärtigen, die heute noch für die Herstellung von Whiskey herrschen und sich gegenüber den früheren Zeiten doch mächtig verändert haben. Hier kommen nicht nur Liebhaber auf ihre Kosten, sondern auch an der Geschichte der heiß umkämpften Region Interessierte. Anschläge sind freilich weniger zu befürchten, höchstens auf den Sinn dafür, ungetrübt geradeaus zu blicken.

Sachkundige Führungen

Nach einem Rundgang weiß man genau, wie das berühmte Nationalgetränk der Iren entsteht. Schon 1608 gab King James seinen Segen dazu, der Duft der amerikanischen Eiche und der Sherry-Fässer aus Spanien weckt den Vorgeschmack auf ein frisch abgefülltes Schlückchen, das lange gelagert hat. In Begleitung anerkannter Experten werden auch sachkundige Fragen ausführlich und mit Liebe zum Detail beantwortet. Sie kennen sich in der Geschichte aus und wissen um die gravierenden Unterschiede, die kleinste Nuancen in der aromatischen Komposition ausmachen können. Ergänzend dazu werden im Anschluss an die Führung typisch irische Gerichte angeboten, die einen lebhaften Eindruck dessen verschaffen, wie man sich hierzulande ernährt.

Dem Genuss auf der Spur

Die weitläufige Anlage bietet eine erbauliche Mischung von aus Stein gefertigten Fabrikgebäuden und Cottages der anspruchsloseren Art. Sie zeigen sich strahlend weiß getüncht, während die einem Park ähnliche Umgebung durch ihre Gepflegtheit wie die Unterteilung mit Zäunen aus geschmiedetem Eisen in Erscheinung tritt. Die Old Bushmills Distillery bietet eine der wenigen Gelegenheiten, ins Innere der Whiskey-Herstellung zu blicken und ihre Geheimnisse zu erkunden, soweit sie preisgegeben werden können. Anschließend ist man um manche Erfahrung reicher und weiß den Genuss des einzigartigen, traditionsreichen und sagenumwobenen Getränks erst recht zu schätzen.

 


Ring of Kerry

Den Südwesten Irlands durchzieht eine 179 km lange Panoramaküstenstraße, die um eine der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten der „Grünen Insel“ führt, den Ring of Kerry. Dieser liegt auf der irischen Halbinsel Iveragh und er bietet Touristen, Studienreisenden und Einheimischen ein Landschaftsbild, das für die meisten unvergesslich bleibt und das für so manche erfolgreiche Magisterarbeit gesorgt hat.

Der „Ring“ ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert

Irland wird nachgesagt, dass die Insel deshalb so grün ist, weil es ständig regnet und es sehr windig ist. Doch jeder, der schon mal dort gewesen ist, weiß, dass das nicht wirklich stimmt. Doch egal welche Witterungsbedingungen vorherrschen, wenn man den Ring of Kerry besucht, man wird auf jeden Fall auch für das schlechteste Wetter entschädigt. Die Fahrt im Bus oder im Auto führt unter anderem an zerklüfteten Küstenabschnitten und einsamen Buchten vorbei und man bekommt einen Eindruck davon, warum Irland den Beinamen „Grüne Insel“ bekommen hat.

Sehenswertes soweit das Auge und die Halbinsel reichen

Nicht nur die Landschaft und die natürlichen Sehenswürdigkeiten lassen Jahr für Jahr Abertausende Urlauber die Rundreise über den Ring of Kerry antreten. Auch die Ortschaften inner- und außerhalb des Rings sind mehr als einen Besuch wert. Killarney beispielsweise dient vielen als Ausgangspunkt für eine Tagestour. Hier gibt es diverse Museen und die St. Mary´s Cathedral zu bewundern und sich der auf der ganzen Insel üblichen Gastfreundschaft zu erfreuen. Inmitten des Ring of Kerry liegt die Ortschaft Cathersiveen, in der das Geburtshaus des irischen Freiheitskämpfers Daniel O´ Connell steht und einen Publikumsmagneten, auch für Studienreisende darstellt. Staigue Stone Fort ist eine prähistorische Ringfestung, die über 3.000 Jahre alt und auch heute noch sehr beeindruckend ist, wie auch die anderen Sehenswürdigkeiten des Ring of Kerry.

 


Wicklow-Mountains-Nationalpark

Der Wicklow-Mountains-Nationalpark erstreckt sich auf rund 200 km². Im Rahmen einer Irlandreise darf ein Besuch dieser einmaligen Region auf keinen Fall fehlen, zumal sich das Gebiet vor den Toren Dublins im Osten Irlands befindet und damit ausgezeichnet zu erreichen ist.

Eine der historischsten Regionen Irlands

Obwohl es im Wicklow-Mountains-Nationalpark sehr viel zu entdecken gibt, so ist doch die Region an sich mit all seiner Schönheit und Geschichte die eigentliche Sehenswürdigkeit an sich. Eine faszinierende Landschaft, malerische Seen und eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt – der Besuch in den Wicklow Mountains verspricht das Gefühl von unberührter und echter Wildnis.

Das Tal der zwei Seen

Glendalough, wo sich auch das Besucherzentrum des Wicklow-Mountains-Nationalpark befindet, ist zweifelsohne das Sahnehäubchen der Reise und zählt zu den beliebtesten Reisezielen ganz Irlands. Aufgrund seiner gut erhaltenen Klostersiedlung, die bis ins 6. Jahrhundert zurückdatiert werden kann und für die Siedlungsgeschichte Irlands von großer Bedeutung ist, ist Glendalough allerdings nicht nur das Ziel diverser Studienreisen. Besonders die atemberaubende Kulisse und die Einbettung der Region zwischen zwei Seen („Glendalough“ kommt aus dem Irischen und heißt wörtlich übersetzt „Das Tal der zwei Seen“) laden zu traumhaften Wanderungen oder Radtouren ein.

Bilder, die um die Welt gingen

Die pure Schönheit des Wicklow-Mountains-Nationalparks hat sich schon längst bis nach Hollywood herumgesprochen. So lassen sich hier auch die Original-Filmkulissen von Blockbustern besuchen. Da gibt es unter anderem Schauplätze aus „Braveheart“ zu erkunden, den berühmten Guiness-Lake aus „Excalibur“ oder das Städtchen Enniskerry, in welchem jüngst der Kassenschlager „P.S. Ich liebe Dich“ gedreht worden ist.


Bunraty Castle und Blarney Castle

Burgen in Irland - begehbare Geschichte

Der Südwesten Irlands begeistert unter anderem mit den zwei Burgen Bunratty Castle und Blarney Castle, eingebettet in idyllische Landschaften mit sattem Grün. Bunratty Castle liegt nahe der Flussmündung des Ratty River im Zentrum des Dorfes Bunratty. Blarney Castle befindet sich nahe der Stadt Cork im Süden.

Ausgelassene Ritterfeste im Bunratty Castle

Die Geschichte der im 15. Jahrhundert erbauten Burg geht bis ins 13. Jahrhundert zurück als an diesem Platz eine Holzfestung errichtet wurde. Heute kann die beachtliche, steinerne Festung besichtigt werden. Historisch restaurierte Räumlichkeiten vergangener Epochen geben Gästen einen Eindruck vom damaligen Leben in der Burg. Möbel und Artefakte aus dem Mittelalter verleihen dem Ambiente noch mehr Authentizität. Der Bankettsaal wird für prunkvolle Ritterfeste und Veranstaltungen genützt. An manchen Abenden wird zu opulenten Ritteressen in entsprechenden Kostümen geladen. Tagsüber Besucher können im dazugehörigen Freilichtmuseum, das sich dem irischen Leben im 19. Jahrhundert widmet, historische Dorfstraßen, Farmhäuser, eine Windmühle und historische Geschäften sowie ein Pub erkunden.

Märchenhafter Schlossgarten und der Stein der Eloquenz im Blarney Castle

Die imposante Burg wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Das Anwesen umfasst eine grandiose Parkanlage und den sagenhaften Stein der Eloquenz. Dieser ist in eine Mauer eingebaut und der Legende nach verleiht er dem, der den Stein küsst, besondere Redegewandtheit. Dazu muss man sich über eine Mauer am Rücken legen, sichere Haltegriffe fassen und kopfüber die gegenüberliegende Mauer küssen. Wer die vielen Stiegen erklimmt, kann einen sensationellen Ausblick genießen. In der verträumten Gartenanlage, die in verschiedene Themenbereiche unterteilt ist, finden Gäste Wasserfälle, geheimnisvolle Felsformationen, von Farnen gesäumte Pfade und einen Giftgarten mit entsprechenden Pflanzen. Das Burgverlies, ein bezaubernder See, die Wunschtreppe, eine Hexenküche und die Badger Höhle warten darauf entdeckt zu werden.

 


Dromoland Castle

Idylle und Luxus vereint

Das Dromoland Castle in Irland ist heute ein 5-Sterne Hotel und bietet dem Besucher Luxus pur in alten, historischen Gemäuern. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahre 1835, früher residierten hier die O'Brian Familie, eine der wichtigsten Familien Irlands.Heute beherbergt es neben luxuriösen Zimmern, ein Sterne-Restaurant, einen Golfplatz, ein Spa und eine 450 Acker große Parkanlage.

Dromoland Castle- alte Gemäuer mit Geschichte

Seit dem 15. und 16. Jahrhundert befand sich auf dem Grundstück des heutigen Dromoland Castle nahe Newmarket-on-Fergus im Clare County ein Schloss. Schon in Aufzeichnungen aus dem 18. Jahrhundert wird das Anwesen der O'Brians als nobel und wunderschön beschrieben. Der alte Glanz ist immer noch sichtbar. Das heutige Gebäude aus dem Jahre 1835, ist im gotischen Stil erbaut und fast unverändert erhalten. Der Amerikaner Bernard McDonough baute es zu einem 5-Sterne-Hotel um, heute ist es ein beliebter Feriensitz um die umliegende Gegend zu erkunden. Schon berühmte Persönlichkeiten wie George W. Bush, Bill Clinton, John Travolta, Bono, Nelson Mandela und der spanische König Juan Carlos I. residierten hier.

Dromoland Castle- der perfekte Urlaubsort

Im Dromoland Castle kann der Besucher nicht nur durch geschichtsträchtige Gänge wandern, sondern ein umfangreiches Angebot an Freizeitaktivitäten, ein Sterne-Restaurant und einem Spa vervollständigen den Aufenthalt. Der Park rund um das Gebäude lädt zu Spaziergängen ein, auf dem Gelände kann man auch Mountain Biken, Reittouren und Bootsfahrten auf dem Dromoland See unternehmen. Studienreisende haben hier eine gute Ausgangslage um das Clare County und das Limerick County zu erkunden. In der unmittelbaren Umgebung liegen die Orte Shannon und Clare sowie die Städte Limerick und Galway, Cork und Killarney, hier findet man Museen, Restaurants, Shops. Aber auch die umliegende Natur und kulturelle Zeugnisse wie das Mönchskloster Quin Franciscan Friary laden Reisende zum Erkunden ein.


Jazz Festival in Cork

Cork City - Einst Kulturhauptstadt Europas

Cork City, nach Dublin die zweitgrößte Stadt Irlands und im Jahre 2005 zur Kulturhauptstadt Europas gekürt, ist immer eine Reise wert. Eingebettet in einer romantischen Landschaft, eingerahmt von grünen Hügeln und direkt am River Lee gelegen, ist die verträumte Stadt ein Eldorado für Naturliebhaber. Fast
120.000 Einwohner leben in Cork City, dem Venedig Irlands.

Cork City - Ein Mekka für Jazzliebhaber

Aber auch Kulturbegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten. Seit 1978 findet jährlich Ende Oktober in Cork City das Cork Jazz Festival statt. Es ist die größte Jazz-Veranstaltung Irland. Ein Muss für alle Musikfans. In Clubs, Pubs und anderen Veranstaltungsorten treten mehr als 1000 Musiker aus über 30 Ländern an. Renommierte Künstler bieten ein wirklich tolles Programm. Hier erlebt man Jazz der Superlative. Das Festival steht unter dem Zeichen von Soul, Bebop, Indie, Free Jazz und Avantgarde Jazz. Aber auch Elektro Funk und Hip Hop wird hier großgeschrieben. Berühmte Stars wie Oscar Peterson, Cleo Laine, Ella Fitzgerald, Dave Brubeck, Dizzy Gillespie, Buddy Rich, Gerry Mulligan und Lionel Hampton begeisterten schon die Fans.


Kinsale

Kinsale ist ein pittoresker Ort in Südirland. Die Kleinstadt mit rund 4.000 Einwohnern liegt im County Cork an der Keltischen See. Cork City befindet sich rund 25 km nördlich der Gemeinde, die bei Studienreisenden und Aktivurlaubern sehr beliebt ist. Kinsale hat eine bewegte Geschichte und attraktive touristische Infrastrukturen, die Urlauber aus ganz Europa anziehen. Der Mittelpunkt des Ortes ist die Main Street mit vielen Geschäften, Ateliers und Galerien, die von Pubs und Straßencafés eingerahmt sind. Die belebte Hauptstraße führt direkt zum großen Jachthafen. Dort treffen sich Wassersportler, Angler und auch Gäste, die zu Walbeobachtungen auf das Meer fahren. Etwas ruhiger ist es auf dem Golfplatz von Kinsale.

Sehenswürdigkeiten in und um Kinsale

An der Mündung des River Brandon stehen die Ruinen des Fort Charles, das während des irisch-englischen Krieges im Jahr 1601 und auch später eine sehr wichtige Verteidigungsbastion war. Sehenswert ist das Desmond Castle aus dem Jahr 1500. Aus dem frühen Mittelalter stammt auch die St. Mulrose Church.Im Old Courthouse wird eine interessante Dauerausstellung zur Geschichte des Ortes Kinsale gezeigt.
Aktive Gäste können entlang der Küste zu der schroffen Klippe „Old Head of Kinsale“ wandern, die sich knapp acht Kilometer außerhalb des Ortes erhebt. Sehenswert ist auch die Nohoval Cove. In der kleinen, gut versteckten Bucht finden Besucher fantastische Fotomotive, denn vor allem bei Sonnenuntergang sind die dunklen Felsen sehr imposant illuminiert. Von der Bucht aus starten Paddler oft zu Touren entlang der Klippenküste in Richtung Kinsale.


Powerscourt House & Gardens

Ein wahrhaft aristokratischer Anblick

Powerscourt House & Gardens liegen im Südosten von Irland, in der Nähe des Städtchens Enniskerry, und sind wohl das schönste, was die Insel zu bieten hat. Nicht ohne Grund wurde Powerscourt House zu den zehn weltweit besten Häusern gewählt. Eine 19 Hektar große Gartenschönheit liegt dem 503 Meter hohen Sugar Loaf Mountain zu Füßen. Das Herrenhaus selbst ist 1974 vollständig abgebrannt, inzwischen aber wieder aufwendig restauriert worden. Einige Teile des Herrenhauses sind in ein Museum umgewidmet worden.

Strenge Symmetrie kontrastiert mit wilden Bergen

Wer durch Irland reist, ob alleine oder in einer Gruppe Studienreisender, sollte sich diesen wahrhaft aristokratischen Anblick in der Grafschaft Wicklow gönnen. Die Parklandschaft mit ihrer strengen Symmetrie steht in einem beeindruckenden Kontrast zur natürlichen Wildheit der umgebenden Berge. Das gilt auch für die exotischen Pflanzen, die Seen, die dekorativen Schmiedearbeiten, die japanischen und italienischen Elemente.

Schätze aus Europa für Irlands schönsten Park

Die Insel verdankt diesen kostbaren Schatz dem kunstsinnigen Sir Richard Wingfield. Er stand im Dienste der Königin die ihm 1603 die Ländereien von Powerscourt vermachte und ihn in den Adelsstand erhob. Der deutsche Architekt Richard Cassels errichtete 1730 das Herrenhaus. Lord Powerscourt ließ sich durch Aufenthalte in europäischen Palästen und Gärten inspirieren und brachte Artefakte aus Europa in seinen Park. Ein 240 Jahre altes Tor aus dem Dom im bayerischen Bamberg ist heute als Bamberg Gate zu bewundern. Ein urwüchsiger Kräutergarten, der längste Irlands, kontrastiert mit der kühlen Eleganz des japanischen Gartens und der strengen Linienführung der italienischen Terrassen, die das Herzstück der Anlage sind. Am beeindruckendsten ist aber sicherlich der liebevoll gestaltete Tierfriedhof. Was mit Hunden begann, wurde mit Kühen und Pferden fortgesetzt. Die zum Teil rührenden Grabinschriften zeugen von inniger Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Rund fünf Kilometer vom Powerscourt House entfernt stürzt sich der 120 Meter hohe Wasserfall, und damit Irlands höchster, in die Tiefe und wird vom Flüsschen Dargle gespeist. Die dramatische Szenerie diente in vielen Filmen als Kulisse für Hollywoodfilme.

 


Longueville House

Wer durch Irland reist und in die Nähe des Städtchens Mallow am Blackwater River gerät, sollte umgehend auf die Bremse drücken und dem Schild folgen, das ihn zum romantischen Longueville House, direkt am Flussufer führt. An diesem stilvollen gregorianischen Landsitz aus dem Jahre 1720 sollte niemand vorbeifahren. Gleich ob er alleine reist, zu zweit oder in einer Studienreise-Gruppe.

Zweifellos ist Irland reich an Sehenswürdigkeiten, alleine die Natur ist atemberaubend. Umso mehr fasziniert es, in der Region Cork diese Perle architektonischer Kunst zu finden, die mit kostbarem antikem Mobiliar ausgestattet ist und dazu noch eine exzellente Küche bietet, die mit regionalen Produkten glänzt. Koch William O’Callaghan eilt der Ruf voraus, der wohl beste Küchenchef von Irland zu sein. Für seine kulinarischen Kreationen kann er aus dem hauseigenen Revier schöpfen. Der Lachs stammt aus dem Blackwater River, Schweine und Lämmer werden auf dem Gelände des Landsitzes gezogen, Honig, Obst, Gemüse und Kräuter stammen aus dem riesigen, liebevoll angelegten Küchengarten. Und aus den Apfelbäumen der 45 Hektar großen Plantage wird ein zungenschmeichelnder Brandy hergestellt.

Eine angenehmere Rast, für wie viele Tage auch immer, als in Longueville House lässt sich auf einer Irland-Reise kaum vorstellen. 20 exklusive, individuell eingerichtete Zimmer erwarten den Gast. Wem nach einer Massage gelüstet, kein Problem. Und wer vor dem glanzvollen Essen noch etwas erleben möchte, kann die hauseigene Falknerei besuchen, sich in einen Pferdesattel schwingen, ein bisschen angeln oder einfach im Park spazieren gehen, und sich dabei der Vorfreude auf das Abendessen hingeben. Nach dem Dinner sorgt ein der selbstgemachte Apfelbrandy vor dem lodernden Kaminfeuer für das Tüpfelchen auf dem i.

Wer auch am nächsten Tag noch Zeit hat, lässt sich von der Küche ein Lunchpaket schnüren und bricht zu einer kleinen Wanderung in die Ballyhoura Mountains auf. Oder nimmt ein Mountain Bike und erkundet die zahlreichen ausgewiesenen Trails in den Bergen.


Ballymaloe House

Der alte Garten

Wer eine Reise durch den Süden Irlands unternimmt, sollte nicht versäumen, der kleinen Gemeinde Shanagarry im County Cork einen Besuch abzustatten. Der Name des Ortes ist verheißungsvoll, er bedeutet übersetzt "Der alte Garten". Vor allem Feinschmecker sind hier glücklich, denn in Shanagarry - auf dem Landsitz Ballymaloe House - ist eines der besten Restaurants von Irland ansässig!

Ballymaloe House: Das Restaurant

Das Landgut Ballymaloe House blickt auf eine lange Geschichte zurück. Es wurde um 1450 als normannisches Schloss erbaut. Seit Jahrzehnten ist das romantische Bauwerk im Besitz der Familie Allen, die hier ein Gourmet-Restaurant mit Hotel betreibt. Das Restaurant heißt "The Yeats Room". Liebhaber der irischen Küche kommen hier auf ihre Kosten. Die Mitarbeiter achten sehr darauf, dass die Zutaten für ihre üppigen Menüs frisch sind und aus der Region kommen. Vieles stammt sogar aus eigener Herstellung, z.B. der Honig, oder aus dem eigenen Kräutergarten! Abends können die Gäste opulente Fünf-Gänge-Menüs genießen, mit Suppe, Meeresfrüchten oder frischem Fisch, Fleischgerichten, irischem Käse und einer leckeren Nachspeise, beispielsweise Eiscreme. Freitags wird im "The Yeats Room" ein Meeresfrüchte-Buffet angeboten. Die Weinkarte kann sich auch sehen lassen!

Ballymaloe House: Das Hotel

Ballymaloe House beherbergt ein Fünf-Sterne-Hotel mit 29 luxuriösen Zimmern. Das Landgut, das inmitten eines 121 ha großen Grundstücks steht, ist eine Oase der Ruhe und Erholung. Im Sommer können die Gäste im Außenpool schwimmen oder den Tennisplatz nutzen. Für Ausflüge in die Umgebung stehen Leihfahrräder zur Verfügung. Und die Gourmet-Küche von Ballymaloe House verwöhnt die Gäste den ganzen Tag. Ein typisch irisches Frühstück mit Porridge oder Bircher-Müsli mit Äpfeln und Honig (aus den eigenen Bienenstöcken!) und selbst gebackenem Brot sorgt für einen großartigen Start in den Tag, mittags und abends warten die Gourmet-Gerichte im Restaurant "The Yeats Room" auf die Feinschmecker, und nachmittags wird der typisch britische Fünf-Uhr-Tee gereicht.

Die Kochschule

Drei Kilometer vom Landgut Ballymaloe House entfernt betreibt die Hotel-Chefin Darina Allen ihre Kochschule. Die preisgekrönte Autorin von Kochbüchern (z.B. über Weihnachtsmenüs, traditionelle irische Küche oder Fischgerichte) gibt ihr Wissen gern an Interessierte weiter. Viele Zutaten für die Gerichte, die sie mit ihren Schülern kocht, wachsen im eigenen Kräuter- und Küchengarten. Darina Alle schwört auf "Slow Food", auf regionale, bodenständige und sorgfältig zubereitete Nahrungsmittel.

 


Glenveagh National Park

Der Glenveagh National Park liegt im County Donegal, der nördlichsten Grafschaft Irlands. Das Areal unweit der Stadt Letterkenny erstreckt sich auf einer Fläche von 160.5 km². Der Glenveagh Park ist der größte Nationalpark in Irland. Er wurde 1984 gegründet und gehört zu den schönsten Naturarealen des Landes. Viele Reisegruppen kommen in den Sommermonaten, um die abwechslungsreichen und unberührten Landschaften auf Wandertouren oder Rundfahrten zu erleben.

Glenveagh Nationalpark: Irlands reizvolle Wildnis

Der Glenveagh National Park vereint viele ungewöhnliche aber auch typische Landschaften der britischen Inseln. Ein Teil der Derryveagh Mountains mit dem Mount Erigal, dem Tafelberg Muckish und dem Slieve Snacht befindet sich im Areal. Der 758 m hohe Mount Erigal ist ein beliebtes Wanderziel. Als höchste Erhebung des Landes bietet er einen wunderschönen Weitblick über den Nationalpark bis zum Atlantik.


Der Glenveagh National Park ist sehr urwüchsig. Die eher kahlen Berge bilden helle Kontraste zu den atlantischen Moorlandschaften mit Seen und Bächen, die in tieferen Lagen von weiten Wäldern abgelöst werden. Im Nationalpark leben sehr große Rotwild Herden, viele Kleintierarten, Vögel und sogar die seltenen Steinadler.

Das Highlight einer Reise in den Nationalpark ist der Besuch des Glenveagh Castle am Lough Veagh. Die mittelalterliche Wehr Burg ist heute Besucherzentrum und bietet mit dem zauberhaften viktorianischen Garten starke Kontraste zur eher kargen Umgebung. Sehenswert ist auch das Dunlewey Lakeside Centre, das in den Sommermonaten (April bis Oktober) kleine Gastronomie, Souvenirs und einen Bootsverleih anbietet


Bloomsday

ein Feiertag in Gedenken an einen bemerkenswerten Roman

Der Bloomsday ist ein Gedenktag zu Ehren des Romans "Ulysses" des legendären irischen Autors James Joyce. Er wird jährlich am 16. Juni gefeiert. Der Name dieses feierlichen Tages wurde vom Hauptcharakter des Werkes, Leopold Bloom, abgeleitet. Der Roman "Ulysses" gilt als eines der einflussreichsten und populärsten literarischen Werke aller Zeiten. In 18 Episoden beschreibt das Werk von James Joyce einen einzigen Tag des Protagonisten Leopold Bloom in Dublin. Als Meilenstein hat dieses Werk die Gattung des modernen Romans im besonders großen Maße geprägt. Auch wenn dieser Feiertag in Irland nicht offiziell anerkannt wird, findet man ihn mittlerweile doch häufiger in Kalendern des Landes wieder. Weltweit existiert kein anderer Feiertag, der an einen Roman angelehnt ist.

Ein beliebtes Datum für Fans - ausführliche Stadtführungen mit musikalischer Note

Für Touristen aus aller Welt ist der Bloomsday ein sehr attraktives Datum, viele Menschen unternehmen jährlich Reisen in die irische Hauptstadt Dublin, um den Feierlichkeiten beizuwohnen. Aufgrund seiner Relevanz für die Literaturwissenschaft werden auch häufig Studienreisen zum Bloomsday angeboten. Der Roman ist zwar fiktiv, beinhaltet aber reale Schauplätze in Dublin, weshalb am Bloomsday häufig Wanderungen durch Dublin unternommen werden, welche jene im Roman beschriebenen Orte zeigen. So bekommt man als Teilnehmer einer solchen Führung in der Regel zahlreiche Kneipen, Pubs, Hotels, Friedhöfe oder Türme zu sehen. Musik und Getränke in den Gastronomien gehören stets zum Standardprogramm. Da im Roman verschiedene bekannte, traditionelle Volkslieder aus Irland vorkommen, werden besonders diese Stücke am Bloomsday gerne gespielt. Bemerkenswert ist, dass man auf den Straßen von Dublin sogar mitunter bronzene Plaketten findet, welche Hinweise auf die bekannten Schauplätze liefern. Traditionell beginnt man die Wanderung am Bloomsday in der "Eccles Street", am Haus mit der Nummer sieben. Hier findet man im Roman das Wohnhaus des Protagonisten Leopold Bloom.


Connemara

Im wildromantischen Westen Irlands

Connemara ist eine Landschaft im Westen der Grafschaft Galway, die sich bis zur Atlantikküste erstreckt. Die wichtigste Gemeinde von Connemara ist die Stadt Clifden. Wanderer und Naturfreunde geraten in dieser Region Irlands ins Schwärmen. Und auch für Hobbyfotografen lohnt sich eine Reise nach Connemara unbedingt!

Die Stadt Clifden

In Clifden können die Touristen in gemütlichen Pubs guten irischen Whisky genießen und sich für Wanderungen in die Umgebung stärken. Auf den Wiesen rund um die Stadt weiden Connemara-Ponys. Etwas außerhalb der Stadt steht eine romantische Ruine namens Clifden Castle. Clifden Castle wurde um 1818 im neogotischen Stil erbaut, war aber nicht lange bewohnt. Ein interessantes Fotomotiv bildet das Denkmal für die Flugpioniere Alcock und Brown, die nach einem Transatlantikflug bei Clifden notlanden mussten. Und noch ein Pionier hat bei Clifden Spuren hinterlassen: Guglielmo Marconi, der Erfinder der drahtlosen Telegrafie, hatte bei Clifden eine Sendestation, von der aus Nachrichten über den Atlantik geschickt wurden. Das war um 1907. Die Sendestation ist noch - als Ruine - vorhanden.

Wandern im Connemara-Nationalpark

Nördlich der Nationalstraße N 59, die von Galway nach Clifden führt, liegt der Connemara-Nationalpark, ein Wanderparadies. Eine Tour durch den Park könnte im Besucherzentrum (unmittelbar an der N 59) beginnen. Das Besucherzentrum informiert über Flora und Fauna des Nationalparks und bietet geführte Wanderungen an. Im fast 30 qkm großen Nationalpark wachsen u.a. Rhododendron, Heidekraut, Fichten und verschiedene Gräser. Viele Vogelarten (Lerchen, Falken, auch viele Zugvögel) leben im Park; Wanderer begegnen auch immer wieder wild lebenden Connemara-Ponys. Eine schöne Wanderroute führt vom Besucherzentrum zum Hügel Diamond Hill. Von oben bietet sich ein wunderbarer Ausblick. Wer genügend Kondition hat, kann auch in den "Twelve Bens" wandern, einer Gebirgskette mit zwölf Gipfeln, die auf Connemara hinabblicken.

Ein Ausflug zur Insel Inishbofin

Gelegenheit zum Spazierengehen in frischer Seeluft bietet sich auf der kleinen Insel Inishbofin. Vom romantischen Fischerdorf Cleggan aus verkehren Fähren zur Insel. Über dem Hafen der Insel thront eine Burgruine - ein hübsches Fotomotiv! Der Weg über das Eiland führt vorbei am kleinen Inselmuseum auf einen 86 m hohen Hügel, die höchste Erhebung von Inishbofin. An der Westküste der Insel fallen Klippen steil ab, hier müssen die Wanderer aufpassen, dass sie nicht das Gleichgewicht verlieren ...

 


St. Patricks Day

Der Sankt Patricks Day ist in gewisser Weise in Irland, was das Oktoberfest in München ist – eine enorme Festivität (mit einem normalerweise auch enormen Biergenuss verbunden). So wie das Oktoberfest mittlerweile in vielen Teilen der Welt zelebriert wird, ist es auch mit dem Sankt Patricks Day. Doch schauen wir auf Irland und den Ursprung der Feierlichkeiten.

Irlands Heiliger

Der Sankt Patricks Days wird in ganz Irland jedes Jahr am 17. März zu Ehren des irischen Nationalheiligen Sankt Patrick gefeiert. Er gilt als erster christlicher Missionar Irlands und als Schutzpatron des Landes – der Tag ist denn auch in Irland ein gesetzlicher Feiertag. Als Symbole des Tages gelten die Farbe Grün und das Kleeblatt, welches der Heilige angeblich benutzt haben soll, um den irischen Heiden die heilige Trinität (Gottvater – Sohn – Heiliger Geist) zu erklären.

Wie feiert man heute den Sankt Patricks Day?

Möchte man als Tourist Zeuge dieses Ereignisses werden, bietet sich eine Reise nach Dublin an, wo die größte Sankt Patricks Day Feier des Landes (mit über eine Million Besuchern) stattfindet. Die Feiern an diesem Tag sind in Irland Tradition und werden auch in anderen Städten durchgeführt. Dabei gibt es (in Dublin) gewöhnlich einen farbenprächtigen Umzug, Konzerte, Theateraufführungen und ein Feuerwerk zum Abschluss des zwischen drei und fünf Tage dauernden Festivals.

Die Straßen sind dabei mit grünen Wimpeln bzw. überhaupt der Farbe Grün übersät und man sieht tausende von Menschen in prächtigen Verkleidungen. Man sollte allerdings seine Reise früh planen – die Preise für Unterkunft etc. sind über den Sankt Patricks Day höher als für gewöhnlich, weswegen ein Vergleich von Reise- und Unterbringungsoptionen angeraten erscheint. Oder man bucht eine Studienreise über einen seriösen Anbieter.

Fazit

Wem an wirklich fröhlichen Festen gelegen ist, der wird am Sankt Patricks Day seine Freude haben – und auch, wer etwas über irisches Wesen, Essen, Kultur und Trinkfreudigkeit erfahren möchte.

 


Galway

Partymeile mit gälischem Charme

Galway liegt an der Westküste Irlands und ist die jugendlichste Stadt der grünen Insel. Große und weltberühmte Sehenswürdigkeiten gibt es für Reisende kaum zu entdecken, dafür versprüht die etwa 75000 Einwohner zählende Stadt einen allgegenwertigen und lebendigen Charme. Irischer kann ein Ort kaum sein. Die pulsierende Studentenstadt beherbergt zwei der bedeutendsten Universitäten des Landes und ist reich an Pubs, Restaurants, Bars sowie Klubs. Selbst nach einem langen Aufenthalt erschließen sich immer neue Lokalitäten, die sich lohnen erkundet zu werden. In puncto Kunst, Kultur und Musik hat Galway jede Menge zu bieten. In den vielen typisch irischer Pubs wird von hochtouriger Fiddle-Musik über Folklore bis hin zur Livemusik allerlei geboten. Regelmäßig stattfindende Festivals und Events unterstreichen den vitalen Charakter der Stadt. Galway zählt zu den reizvollsten Stationen einer jeden Irlandreise.

Die heimliche Landeshauptstadt der Künste

Geprägt wird Galways Stadtzentrum von bunten Hausfassaden, hinter denen sich urige Pubs wie auch kleine Shops verbergen. Aber auch die vielen talentierten Straßenmusiker und Künstler, die sich auf öffentlichen Plätzen ein Stelldichein geben, gehören zum lebendigen Stadtbild. Als Wahrzeichen kann die 1320 erbaute St. Nicholas’ Collegiate Church genannt werden. Die Kirche ist die größte mittelalterliche Kirche Irlands. Selbst der legendäre Seefahrer Christoph Kolumbus soll hier bereits eine Messe besucht haben. In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof liegt der Eyre Square. Der mit zahlreichen Rasenflächen, Bänken und schattigen Bäumen versehene Platz zieht gerade in der Sommerzeit viele Besucher an. Doch auch für eine Studienreise hält Galway viele Möglichkeiten bereit, den Irlandaufenthalt mit Bildung und Hintergrundwissen zu würzen. Denn neben zwei Theatern und drei Museen sind in der Stadt einige renommierte Sprachschulen ansässig.


Aran Islands

Die große, die mittlere und die kleine Insel

Wer eine Reise an die Westküste Irlands unternimmt, wird von der Stadt Galway begeistert sein. Auch eine Studienreise (z.B. für einen Sprachkurs) könnte in diese Stadt führen. Galway liegt malerisch an der Galway Bucht und ist Hauptstadt der Grafschaft Galway. Kulturinteressierte Touristen freuen sich über die zahlreichen Festivals, Theater- und Musikaufführungen, die in der Stadt Galway stattfinden. Und Galway ist der Ausgangspunkt für einen Trip zu den romantischen Aran-Inseln. Die drei "Aran Islands" liegen nebeneinander vor der irischen Küste im Atlantik. Von Galway starten Fähren zu Tagesausflügen auf die Inselgruppe. Alle drei Aran-Inseln sind bewohnt. Die Einwohner - zumindest die älteren unter ihnen - sprechen noch Gälisch!

Die große Insel: Inishmore

Die Fähren aus Galway landen im Hafen des Dorfes Kilronan an der Nordküste von Inishmore, der mit knapp 31 qkm Fläche größten der Aran-Inseln. Die Besucher können in den Restaurants und Pubs des Dorfes einkehren und sich dort für eine Wanderung oder Radtour über die Insel stärken. Sehenswert ist beispielsweise die Festung "Dún Eochla" beim Dorf Eochaill, die im frühen Mittelalter errichtet wurde. Auf Inishmore sind sogar Reste von prähistorischen Siedlungen zu sehen! Am Hafen von Inishmore starten Boote, die zu den beiden anderen Aran-Inseln hinüberfahren.

Die mittlere Insel: Inishmaan

Nur 9,1 qkm misst die Fläche der Insel Inishmaan, östlich von Inishmore. Literaturfreunde schauen im "Teach Synge" vorbei, dem Haus des Schriftstellers John Millington, der um 1900 hier gelebt hat. Das Haus ist inzwischen als Erinnerungsstätte und Museum zugänglich. Die Bewohner von Inishmaan stellen traditionell eine besonders schöne Art von Souvenirs her, nämlich handgestrickte Pullover. So mancher Tourist gönnt sich einen hübschen Pullover, bevor er wieder ins Boot steigt.

Die kleine Insel: Inisheer

Auch die kleinste der Aran-Inseln, Inisheer (5,67 qkm Fläche), ist einen Besuch wert! Eine mittelalterliche Burg aus dem 14. Jahrhundert und eine Kirche, die dem Heiligen Kevin geweiht ist, bilden romantische Fotomotive. Und wer einen Spaziergang zur Ostküste macht, trifft dort auf das Wrack des Schiffes "Plassey", das im Jahr 1960 an vor Inisheer auf Grund lief. Alle Menschen an Bord konnten sich retten!

 


Ballybunion Golf Club

Einer der schönsten Golfplätze der Welt!

Die kleine Stadt Ballybunion an der Südwestküste Irlands (Provinz Munster, County Kerry) hat rund 1.400 Einwohner; und wer durch die Straßen der verträumten Stadt schlendert, steht unversehens vor einem ungewöhnlichen Denkmal: Die Statue stellt einen Prominenten dar, nämlich den ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten Bill Clinton - als Golfspieler. Die Einwohner von Ballybunion haben sich so sehr darüber gefreut, dass Clinton im September 1988 auf ihrem Golfplatz seinem Hobby nachging, dass sie beschlossen, ihm dieses Kunstwerk zu widmen. Das Golfareal von Ballybunion gilt als eines der schönsten der Welt. Alle Hobby- oder Profi-Golfspieler, die eine (Golf-)Reise nach Irland unternehmen, sollten ihm einen Besuch abstatten.

Der Ballybunion Golf Club und seine beiden Plätze

Der Ballybunion Golf Club gründete sich bereits im 19. Jahrhundert. Er verfügt heute über zwei großartige 18-Loch-Plätze; die beiden Plätze heißen "The Old Course" und "The Cashen Course". Der ältere Platz wurde 1893 eröffnet. 1995 hat der amerikanische Profi-Golfsportler Thomas (Tom) Watson ihn neu gestaltet. "The Old Course" ist 6.220 m lang. "The Cashen Course" (Länge: 5.766 m) wurde 1984 eingeweiht. Beide Plätze zeichnen sich durch eine idyllische Landschaft unmittelbar am Strand aus. Wasserhindernisse, Brücken, viel Grün kennzeichnen den alten und den neuen Platz, dazu weht meist eine frische Brise vom Atlantik her - ein Traum für Golfspieler! Im milden Klima des südlichen Irland kann ganzjährig Golf gespielt werden. Die Hauptsaison beim Ballybunion Golf Club dauert vom 3. Mai bis zum 7. Oktober, die Nebensaison vom 18. bis zum 29. April und vom 10. bis zum 28. Oktober (in der Nebensaison sind die Preise für Gäste etwas günstiger.)

Herzlich willkommen!

Gäste werden im Ballybunion Golf Club gern begrüßt, die Anmeldung kann sogar online erfolgen. Junioren im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sollen von einem erwachsenen Golfspieler begleitet werden. Und die Mitglieder des Clubs wünschen sich, dass die Gäste die "Kleiderordnung" einhalten, das bedeutet: Auf dem Golfplatz sind keine Jeans, keine T-Shirts und keine Sandalen erwünscht. Im Restaurant des Clubs soll formelle Kleidung getragen werden, und Mützen sind dort verpönt! Außer dem Restaurant (mit Lounge) sorgen zwei Bars für das leibliche Wohl der Golfspieler: Die "Spikes Bar" befindet sich beim Putting Green, und der "Tuck Shop" beim Loch 9 des "Old Course".


Adare Manor

Das Schloss

In dem beschaulichen Dorf Adare im County Limerick im Süden Irlands erbauten die Grafen von Dunraven im Jahr 1832 ein Schloss im neogotischen Stil. Dieses romantische Schloss dient heute als Fünf-Sterne-Hotel. Eine schönere und romantischere Unterkunft als dieses "Adare Manor Hotel & Golf Resort" ist kaum vorstellbar, zumal das Schloss von einem 340 ha großen gepflegten Parkareal umgeben ist, so dass die Gäste sich in völliger Ruhe und Zurückgezogenheit erholen können.

Das Hotel

Die Gäste haben die Wahl zwischen 62 luxuriösen Zimmern und Suiten. Alle sind mit vornehmen Möbeln und auch mit wertvollen Kunstwerken ausgestattet. Zwei Restaurants, das "Oakroom" und das "Carriage House" sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Wer möchte, kann sich aber auch Speisen und Getränke im Zimmer servieren lassen. Abends bildet die Lounge mit ihrem offenen Kamin einen beliebten Treffpunkt; hier wird live Klavier gespielt. Ein Innenpool und ein Fitness-Raum stehen den Gästen im Schloss offen. Der Wellness-Bereich des Resorts befindet sich in einem besonderen Gebäude im Schlosspark, dem "Lavender Cottage". Die Mitarbeiter bieten Massagen, Körperpackungen und Schönheitsbehandlungen an.

Golf und andere Hobbys

Unmittelbar beim Schlosspark betreibt der Adare Golf Club seinen 18-Loch-Platz. Die Gäste des Resorts sind hier natürlich herzlich willkommen. Sie können auch Golfunterricht nehmen. Aber das Golfspiel ist nicht das einzige Hobby, das sich für Gäste des Adare Manor Hotel & Golf Resorts anbietet! Im Hotel können die Gäste Fahrräder ausleihen und dann weite Touren durch die Region unternehmen, vielleicht auch einmal einen Tagesausflug in die 12 km entfernte Stadt Limerick einplanen. Die Mitarbeiter des Hotels organisieren auch gern Angelausflüge zum nahen Fluss Maigne oder eine Partie Tontaubenschießen. Auch Hobbyfotografen kommen in Adare auf ihre Rechnung. Das Dorf wird manchmal (und zu Recht!) als das schönste Irlands bezeichnet. Die reetgedeckten Häuser, die Kirchen und Klöster von Adare bilden romantische Fotomotive (ganz zu schweigen vom Schloss Adare ...).

 

 


Killarney National Park

Irlands schöner Südwesten

Der Killarney National Park in der Grafschaft Kerry liegt am Fuße der McGillycuddy Reeks, Irlands höchster Bergkette, und ist ein Highlights jeder Irlandreise. Der Nationalpark war schon in der Bronzezeit besiedelt. In frühchristlicher Zeit entstanden hier auch einige Klöster, von denen heute nur noch Ruinen stehen. Auch die Kelten und Fürsten des 19. Jahrhunderts haben hier, südwestlich der Stadt Killarney, ihre Spuren hinterlassen.

Lough Leane - Irlands Antwort auf Loch Ness

Uralte Eichenwälder haben den 10.000 ha großen Nationalpark, der seit 1981 Naturschutzgebiet ist, berühmt gemacht. Seine landschaftliche Schönheit wird durch Wasserfälle, drei vielbesungene Seen, ausgedehnte Wälder und das Gebirge geprägt. Der Gletschersee Lough Leane nimmt zusammen mit dem Muckross Lake und dem Upper Lake fast ein Viertel der gesamten Nationalparkfläche ein und ist bei einheimischen Tageswanderern ebenso beliebt wie bei Urlaubsgästen.

Im Muckross House lebt Geschichte

Im Zentrum des Killarney National Parks liegt die Burgruine Ross Castle, nicht weit entfernt das idyllische Muckross House aus den 1840er Jahren. Dessen gepflegte Gärten sind faszinierend und überraschen so manchen Besucher, denn der milde Golfstrom sorgt dafür, dass hier sogar Mittelmeerpflanzen gedeihen. So findet man hier neben großen Rhododendrenbüschen auch Azaleen und Erdbeerbäume. Am Muckross House starten auch Kutschfahrten, die zum gemütlichen Entdecken der Parklandschaft einladen.

Der Killarney National Park - eine Oase für Naturfreunde

Der einzigartige Südwesten Irlands lässt sich auf einer Wanderung besonders gut entdecken. Die abwechslungsreiche Flora wird immer wieder von kahlen Felsen unterbrochen, welche die Gletscher einst schliffen. An den Ufern der Seen fühlen sich Romantiker wohl, denn je nach Witterung kommt hier eine mystische Stimmung auf. Die Region ist auch die historische Schatzkammer der Insel und voller geschichtlicher Relikte. Geführte Touren, Bootsausflüge und Wasserwanderungen werden im Nationalpark angeboten. Auch eine Studienreise mit abwechslungsreichem Programm ist ideal zur Erkundung dieses Region Irlands.

 


Wexford-Opernfestival

Das Opernfestival in Wexford: kulturelle Delikatessen am Rande Europas

In der südostirischen Küstenstadt Wexford finden seit 1951 alljährlich im Oktober Opernfestspiele statt, die als musikalischer Leckerbissen für Freunde von Studienreisen gelten. Im Mittelpunkt stehen die Aufführungen von selten gezeigten Werken nach dem Motto: Wir spielen nicht, was die Leute mögen, sondern das, was sie vielleicht mögen könnten. Jedes Jahr werden drei Inszenierungen vorgestellt: eine „für das Herz”, eine „für den Verstand” und eine „zum Vergnügen”. So außergewöhnlich wie das Repertoire ist auch der Standort dieses Opernhauses. Wexford liegt abgelegen an der Mündung des Flusses Slainey und zählt nur 20.000 Einwohner. Die irische Hauptstadt Dublin ist zwei Autostunden entfernt. In den beiden Festspielwochen bilden Künstler, Einwohner und die zahlreichen Besucher von nah und fern eine sonderbar verschworene Gemeinschaft, die ein begeisterter Teilnehmer als „weltbeste Kinderparty für Erwachsene” bezeichnete. In Wexford feierten junge, noch unbekannte Talente erste Triumphe, darunter der heutige Weltstar Juan Diego Flórez.

Architektonische Meisterleistung: das neue Opernhaus

Seit 2008 findet das Festival in einem neu erbauten eleganten Opernhaus im Herzen des kleinen Fischerortes statt. Die Konstrukteure erhielten zahlreiche internationale Architekturpreise, unter anderem für die gelungene Einbettung des Hauses in die Struktur der Stadt. Das große hufeisenförmige Hauptauditorium ist mit kanadischem Walnussholz verkleidet und bietet auf hellblauem Leder Platz für 780 Besucher. Von Wexford aus lohnen kurze Reisen in die nähere Umgebung, zum Beispiel zur Stadt Kilkenny mit ihren eindrucksvollen mittelalterlichen Mauern. Biertrinker genießen hier das berühmte Kilkenny Irish Lager.


Glendalough

Bild: Irland Glendalough Wicklow

Etwas südlich von Dublin, im schönen Wandergebiet der Wicklow Mountains erstreckt sich das Tal von Glendalough, welches auch "Tal der zwei Seen" genannt wird und landschaftlich sehr reizvoll ist. Der wohl interessanteste Ort im Tal von Glendalough ist aber zweifelsohne die gleichnamige Klosterruine, die zu beliebtesten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten Irlands gehört und durch ihre Weitläufigkeit beeindruckt.

Ein Ort, an dem Geschichte lebendig zu sein scheint

Von der im 6. Jahrhundert durch den Heiligen Kevin gegründeten Klosteranlage Glendalough sind heutzutage zwar nur noch einige Ruinen übrig, die aber sehr sehenswert sind und einen guten Eindruck von der ehemaligen Größe und Erhabenheit der Anlage vermitteln. Das wohl markanteste Gebäude des Klosters von Glendalough ist der eindrucksvolle und gut erhaltene Rundturm der Anlage, der einst als Versteck für wertvolle Reliquien genutzt wurde, um diese vor angreifenden Wikingern zu schützen.

Durch seine Höhe von 30 Metern ist der Rundturm von Glendalough sehr imposant und schon von Weitem sichtbar. Des Weiteren findet man auf dem Klostergelände auch eine kleine Kapelle, die durch ihre unkonventionelle Bauweise St. Kevin´s Kitchen genannt wird, was auf einen überdimensionalen Kamin zurückzuführen ist. Aber auch die Reste einer Kathedrale und eines Priesterhauses künden von der ruhmreichen Vergangenheit von Glendalough, in dessen Umfeld einst bis zu 3000 Menschen gelebt haben sollen.

Natur pur in einem historischen Umfeld

Die Klosteranlage von Glendalough ist eingebettet in eine wunderschöne Landschaft, die zum Wandern und Radfahren einlädt. Zahlreiche Wanderwege machen es möglich diese schöne Gegend ausgiebig zu erkunden und so die reizvolle Mischung aus einer herrlichen Natur und historisch interessanten Stätten voll und ganz zu genießen.

Um das doch sehr weitläufige Gelände von Glendalough in seiner Gesamtheit zu erfassen, empfiehlt sich ein Besuch in dem liebevoll gestalteten Besucherzentrum der Anlage, in dem man viele wertvolle Informationen über Glendalough erhält und auch interessante Führungen buchen kann.


Kylemore Abbey

Vom romantischen Liebeschloss am See zum Kloster

Am Anfang stand eine großartige Liebesgeschichte.

Kylemore Abbey in Connemara – eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Provinz

Viele Reisen und Studienreisen führen in den Westen Irlands. Hier ist die Grafschaft Galway ein Teil der Provinz Connacht mit atemberaubend schöner Natur. Am Ufer des Sees Pollacappul erhebt sich Kylemore Abbey wie ein Traumschloss, dass durchaus in Märchenfilmen als gediegene Kulisse dienen kann.
Am Anfang standen der Großindustrielle und Politiker Mitchell Henry, seine frisch angetraute Gattin Margaret und ihre Hochzeitsreise nach Connemera. Margaret hatte sich augenscheinlich nicht nur in ihren Mann, sondern auch in die Gegend um Kylemore verliebt, sodass sie den Wunsch äußerte, dort ständig leben zu wollen.
Jedenfalls besuchten die Henrys Connemera immer wieder und als der alte Vater von Henry das Zeitliche gesegnet hatte, konnten die Eheleute eine erkleckliche Erbschaft antreten. Gleich investierten sie in den Kauf eines ansehnlichen Seegrundstücks am Lough Pollacappul und in die Errichtung eines imposanten Granitschlosses für die geliebte Gattin. Neun Kinder hatten die Henrys mittlerweile, als sie das 50-Zimmer-Schloss im Jahr 1871 bezogen. Dort lebten sie zunächst einträchtig, glücklich und zufrieden.

Als das Schicksal zuschlug

Die Familie trat im Herbst 1874 eine Reise nach Ägypten an, auf der Henrys Frau an der Ruhr erkrankte. Schließlich verstarb sie im frühen Alter von 45 Jahren. Mitchell war unendlich tief berührt, ließ die Verstorbene einbalsamieren und den Leichnam nach Kylemore Castle bringen. Dort errichtete er ihr ein Mausoleum und zur ewigen Erinnerung auch eine gotische Kirche. Er heiratete nicht wieder.
Später wechselte das Schloss nebst dem viktorianischen Mauergarten zweimal die Besitzer, zunächst hatte es der Herzog von Manchester und danach ein Londoner Bankier erworben. Im Jahr 1920 wechselte Kylemore Abbey in den Besitz der Damen von Ypern, einen einst belgischen und nachfolgend irischen Benediktinerinnenorden. Die Nonnen waren von Belgien nach Irland geflohen, machten Kylemore zur Abtei und gründeten gleichzeitig ein Mädcheninternat.

Vom Märchenschloss zur Benediktiner Abtei

Kylemore Abbey war zum Kloster geworden. Heute sind die große Eingangshalle und angrenzende Räumlichkeiten für Besucher zugänglich, die anderen Areale sind von den Nonnen bewohnt. Dreimal täglich gibt es kostenlose Führungen für Schloss Besucher. Im Westen des Anwesens erstreckt sich über mehr als 2,5 ha der große „Walled Garden“, ein schöner viktorianischer Mauer Garten. Gepflegt werden seine verschiedenen Themengärten schon seit den Gründungsjahren von Kylemore Abbey. Auch separate Garten Führungen werden angeboten. Das 4,5 ha große Anwesen beeindruckt Besucher auch mit seinen üppigen Alleen. Waldlehrpfade und Wanderwege bieten beste Möglichkeiten für weitere Aktivitäten.


Dingle Halbinsel

Die irische Dingle Halbinsel erstreckt sich 48 Kilometer am Wild Atlantic Way in den Atlantik. Sie ist rund 9 km breit.

Atemberaubendes Naturpanorama

Die Halbinsel wird Bergen dominiert, die von der Slieve Mish Range bis zum Conor Pass und Mount Brandon, dem zweithöchsten Gipfel Irlands, reichen. Die prächtige Küstenlinie besteht aus steilen Meeresklippen wie Slea Head, dramatischen Landzungen, die von Sandstränden unterbrochen werden, mit dem preisgekrönten Strand von Inch im Süden und dem Grab von Maharees im Norden. Die Blasket Islands liegen im Westen und die Halbinsel ist übersät mit schönen Dörfern, die alle ihren eigenen einzigartigen Charme bieten.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Mount Brandon, die wunderschönen Strände, und die Dörfer Ballyferriter und Ballydavid sind beliebte Attraktionen. Die Halbinsel hat für jeden etwas zu bieten: Lange und abwechslungsreiche Wanderwege, Radtouren, Golfplätze, Reitwege und natürlich die vielfältigen Wasseraktivitäten wie Kajak, Windsurfen, Tauchen, Rudern, Segeln, Angeln und Schwimmen runden das Urlaubspaket ab. Der Sea Head Drive bietet atemberaubende Aussichten. Unterwegs können Reisende auch die „Beehive Huts“ bestaunen, Steinhütten, die einem Bienenkorb ähneln und wahrscheinlich aus der Eisenzeit stammen.

Malerischer Hauptort

Direkt an der Atlantikküste, erwartet Urlauber der charmante Ort Dingle. In dieser malerischen Gegend, die in den Sommermonaten und am Wochenende regelmäßig vor Besuchern nur so wimmelt, gibt es eine Vielzahl an gastfreundlichen Restaurants und Pubs, in denen irische Livemusik gespielt wird. Einige Pubs sind gleichzeitig Geschäfte, sodass Besucher ihr Guinness zwischen Hüten, Hufeisen und Gummistiefeln genießen können. Dingle hat schon eine längere Tradition als Reiseziel, was es zu einem kosmopolitischen und kreativen Ort macht. Im Sommer können die hügeligen Straßen mit Besuchern verstopft sein; in anderen Jahreszeiten gehört die malerische kleine „Hauptstadt“ der Halbinsel Dingle wieder ihren Bewohnern und wenigen Reisenden. Viele Reisende kommen im Sommer nach Dingle, um im Hafen einen Delphin zu beobachten, der jedes Jahr kommt und sich dort zwischen den Booten tummelt.

Bild: Delphin vor Dingle Irland

 


Sehenwerte Städte in Irland bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Irland

Dublin

Freuen Sie sich auf eine Gruppenreise durch Dublin, die Hauptstadt und zugleich die grösste Stadt der Republik Irland. Wenn Sie die Höhepunkte Dublins noch nicht kennen, dann sollen Sie unbedingt das Dubliner Rathaus, die Sean O'Casey Bridge, den Dublin Castle, die Kathedrale Christ Church, die Kathedrale Saint Patrick, das Famine-Denkmal, die Statue von Molly Malone, das Abbey Theatre, das Guinnes Storehouse, das Temple-Bar, das General Post Office, die hohe Nadel - The Spire, die Half Penny Bridge, der Grand Canal und viele andere Sehenswürdigkeiten wie das Irish Museum of Modern Art oder das National Wax Museum, besichtigen. Verlieben Sie sich in die Stadt Dublin durch eine unvergessliche Städtereise.
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