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Japan Rundreisen und Studienreisen

Unternehmen Sie eine Studienreise durch Japan - das Land der aufgehenden Sonne, und tauchen Sie in einen völlig neuen Kulturraum ein! Japan gilt als der viertgrößte Inselstaat der Welt und besteht eigentlich aus vier größere Inseln und ein paar tausend kleinere Inseln, von denen manche nicht bewohnt sind! Erkunden Sie auf eine Rundreise die größten Städte Japans wie die Hauptstadt Tokio mit dem Tokio-Globe Theater, Kabuki-za Theater, das Opernhaus, das Edo Tokio Museum, die Meiji-Schrein, die Staatskanzlei des Premierministers, die 333 Meter hohe Tokio Tower, dem ältesten und bekanntesten Tempel Taito; Yokohama mit dem Yamashita Park am Hafen, die Minato Mirai 21 mit dem Landmark Tower(mit 296 m das hächste Gebäude Japans), das Seidenmuseum oder das Amtsuri Museum; Ôsaka mit dem Burg Ôsaka, dem Aussichtsturm Tsutenkaku, die Pagode am Shitenno-ji; Nagoya mit dem Bahnhof mit Towers (gilt als höchstes Bahnhofsgebäude der Welt), dem Atsuta-Schrein, dem Fernsehturm; die Stadt Sapporo; Kôbe mit dem Kôbe Tower, die Akashi-Kaikyô-Brücke oder das Kôbe Maritime Museum; die Stadt Kyôto; Fukuoka; Kawasaki mit dem buddhistischen Tempel Kawasaki Daishi, dem Kotohira-Schrein, dem Toshiba Museum, oder Hiroshima mit dem Atombombenkuppel, dem Friedensturm, dem Denkmal für die koreanischen Opfer, dem Friedensmuseum und dem Friedensdenkmal. Entdecken Sie auch andere Sehenswürdigkeiten die diese Städte zu bieten haben. Lernen Sie dieses besonders vielfältige und kulturreiche Land im Rahmen einer einer Studienreise kennen!

Sehenswürdigkeiten in Japan

Schreine und Tempel von Nikko

Lage und Anfänge der Schreine und Tempel von Nikko

Nikko befindet sich 140 km nördlich der japanischen Stadt Tokio. Genauer liegt es in den Bergen der Präfektur Tochigi.
Dank der grandiosen Eingliederung der Gebäude in die umliegende Landschaft drückt sich das religiöse Ideal Japans von Harmonie zwischen Mensch und Natur aus.
Nikkos Geschichte begann schon Ende des 8. Jahrhunderts. Damals beschloss der buddhistische Mönch Shōdō Shōnin in den unberührten Bergen im Nordosten des damaligen Kyotos einen Tempel zu bauen, welches lange Zeit als unscheinbares, aber bedeutendes Kloster diente. Berühmt wurde es erst im 17. Jahrhundert, als Tokugawa Ieyasu hier begraben werden wollte. Der Herrscher hatte nämlich die Absicht, nach seinem Ableben sein Land weiter als Gottheit zu beschützen. Daraufhin wurde eine mächtige Schreinanlage errichtet, in welcher er verehrt werden sollte. Seit 1999 gehört die ganze Anlage zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Futarasan-Schrein

Der Futarasan-Schrein diente der Anbetung der drei shintoistischen Berggottheiten der Region: Onamuchi no Mikoto ist der Gott des Berges Nantai, Tagorihime no Mikoto die Göttin des Berges Nyotai und der Berg Taro ist Symbol für deren Kind, welches als Ajisukitakahikono no Mikoto verehrt wird. Den Schreineingang schmückt ein bronzener Torii. Der restlichen Bauten des Schreins sind im Gegensatz zu den anderen Heiligtümern schlicht gestaltet. Zum Futarasan-Gelände gehört außerdem noch die Shinkyo-Brücke (dt. Brücke des Gottes).

Rinnoji Tempel

Der Rinnoji Tempel entstand an Anlehnung an einen anderen Tempel, der auf dem heiligen Berg Hiei errichtet ist. Gebaut wurde der Rinnoji Tempel anfangs des 17. Jahrhunderts. Der Taiyu-in Reibyo beherbergt die sterblichen Überreste von Tokugawa. Die Hauptattraktion der Tempelanlage von Rinnoji ist die größte Halle Nikkos – die Sanbutsu-do-Halle. Hier finden sich neben den Porträts der Tempeläbte Tenkai und Ryogen auch drei acht Meter hohe mit Gold versehene Holzstatuen. Des Weiteren gibt es Tempelschätze sowie den beeindruckenden Shoyoen-Garten zu bestaunen.

Toshogue-Schrein

Dieser Schrein wurde 1617 von Shogun Hidetada zum Andenken an seinen Vater Tokugawa errichtet. Gebaut wurde er im typischen Edo-Stil, dem Gongen-zukuri-Stil. Er spiegelt das Genie sowie die Kreativität der Architekten der Edo-Zeit wider. Durch das Niomon-Tor gelangen Besucher in den Toshogue-Schrein. Hier befindet sich einer der drei einzigartigen Karamon-Tore. Das am schönsten dekorierte Gebäude des Tempels sowie von ganz Nikko ist das Tor Yomeimon.

 


Das alte Kyoto

Jahrhundertelang, von 794 bis 1868, war Kyōto die Hauptstadt Japans und Residenz des Kaisers. Ein Teil des historischen Kyōto gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und wurde schon im zweiten Weltkrieg als erhaltenswert angesehen, denn die Amerikaner sahen von einer Bombardierung der Stadt ab. Noch heute ist Kyōto ein Sinnbild für das alte Japan, mit den zahlreichen historischen Bauten und den Geishas de Gion Viertels. Daneben ist jedoch ein sehr modernes Kyōto entstanden, das nicht minder sehenswert ist.

Die alte Kaiserstadt

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten sind die prunkvollen Gebäude des kaiserlichen Kyōto. Der ehemalige Palast des Kaisers ist in den großzügigen Anlagen des kaiserlichen Parks gelegen. Geführte Touren in englischer Sprache bieten einmalige Einblicke in die ehemalige Residenz. Auf demselben Areal liegt der Sento Palast, der als Ruhesitz für abgedankte Kaiser errichtet wurde.
Ein Prunkstück aus der Blütezeit der Samurai ist die Nijo Festung, erbaut im 17. Jahrhundert von Tokugawa Ieyasu dem ersten Shogun der Edo-Zeit. Auch die Gebäude dieses Zeugnisses der japanischen Feudalzeit liegt in einer schönen Parkanlage.
Ein Gasthaus der besonderen Art ist das Nijo Jinya. Als Unterkunft für Fürsten während der Edo-Zeit errichtet verfügt es über Falltüren, Geheimgänge und andere Einrichtungen, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten.

Tempel, Schreine und Geishas

Umgeben von einer grünen Parklandschaft ist der goldene Pavillon des Kinkaku-ji.
Kleine Läden, Restaurants und Teehäuser in traditionellen Japanischen Häusern sind typisch für das Gion Viertel. In diesem Viertel arbeiten auch heute noch die meisten Geisha in Kyōto, oder vielmehr Geiko, wie sie hier genannt werden. Wie in vergangenen Zeiten fühlt man sich in der Hanami-koji Straße oder entlang des Shirakawa Kanals.


Nara Koen

Wer bei einer Reise beziehungsweise Studienreise den südlichen Bereich der japanischen Hauptinsel Honshū besucht, sollte den Besuch der Stadt Nara und ihrer zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Tempelanlagen nach Möglichkeit nicht versäumen. Zwei ihrer am besten erhalten gebliebenen Tempel befinden sich auf dem Gelände des als Nara Koen bezeichneten Parks, der eine Fläche von etwa 500 Hektar im Zentrum der einstigen Hauptstadt Japans einnimmt.

Zwei der bedeutendsten Tempelanlagen Naras

Bild: Kofukuji Temple Nara

Am westlichen Ende des Nara Koen befindet sich mit dem Kōfuku-ji ein buddhistischer Tempel, der auf eine etwa 1.300 Jahre alte Vergangenheit zurückblicken kann. Die Anlage wird überragt von einer fünfstöckigen Pagode, die als zweitgrößte ihrer Art in Japan gilt. Die drei goldenen Haupthallen des Kōfuku-ji gelten als Nationalschätze Japans und behüten in ihrem Inneren bedeutenden Skulpturen und Altare sowie Schreine und Reliquien.
Im nördlichen Bereich des Parks befindet sich der Tempel Tōdai-ji. Zu ihm gelangt der Besucher durch ein zweistöckiges Tor. Die vor etwa 300 Jahren neu aufgebaute Haupthalle besteht komplett aus Holz und stellt sich mit ihrer Grundfläche von 57 x 50,5 Metern und einer Höhe von 48,7 Meter als größtes aus Holz gebautes Gebäude der Welt dar. In ihrer Haupthalle befindet sich mit einem Riesenbuddha ein weiteres Objekt der Superlative. Die Statue gilt als größte Buddha Statue der Welt. Bereits im Jahr 752 gegossen besteht sie aus 437 Tonnen Bronze und 130 Kilogramm Gold.

Begleitet von Sikahirschen zum Schrein Kasuga-Taisha

Während im Frühjahr die vom Park Besitz ergreifende Kirschblüte zahlreiche Besucher in den Nara Park lockt, übernehmen davor und danach die über 1.200 wilden, im Park lebenden Sikahirsche die Rolle eines zusätzlichen Besuchermagneten. Ihre Geweihe werden übrigens jedes Jahr im Oktober bei festlichen Zeremonien von einem Shintōpriester geschnitten. Die Hirsche begleiten die Besucher oft zu den am Ostrand des Parks gelegenen Kasuga-Jingu Schrein, der sich umgeben von über 1.000 steinernen und metallenen Laternen inmitten der Wege und Gebäude der als Shinto-Heiligtum geltenden Schrein Anlage befindet.


Nakasendo Fernweg

Als nach langen Bürgerkriegen zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Shogune, militärische Führer aus dem Kriegeradel der Samurai die Herrschaft über Japan erlangten, ließen diese zum Zweck ihrer Machterhaltung fünf, quer durch das Land führende Fernstraßen anlegen. Zwei dieser Überlandwege verbanden das damalige Edo, heute als Tokio bekannt mit der damaligen Hauptstadt Kyoto. Während der „Tokaido" in Küstennähe verlief, führte der 534 Kilometer lange „Nakasendo" durch die zentralen Gebirge des Landes.

Der Nakasendo zur Edo-Zeit

Ursprünglich durften die Fernwege nur von Shogunen und Daimyos, den Provinzfürsten und deren Familien und Gefolgschaft benutzt werden. So dienten sie ursprünglich vorrangig als Kommunikationsnetz der Herrscherfamilien und der Stabilisierung des Landes. Später erkannten aber auch die Kaufleute die Vorteile dieser bewachten Verbindungen und gaben vor, sie für Pilgerreisen zu nutzen, die allerdings auch dem Handel dienten. Entlang des Nakasendo wurde wie an den anderen vier Fernstraßen eine Vielzahl von Stationen errichtet, die mit als Unterkünfte dienenden Gasthäusern sowie Post- und Zollstationen ausgestattet waren. Im Laufe der Jahre entstanden durch ihre zunehmende Bedeutung für den Handel daraus zahlreiche Dörfer und auch Städte.

Der Nakasendo wird neu belebt

Heute existieren die meisten Streckenabschnitte des Nakasendo nicht mehr in ihrer historischen Gestalt, jedoch folgt der Verlauf zahlreicher moderner Straßen seiner ursprünglichen Route durch den zentralen Teil Japans. Einige Teilstrecken des alten Fernhandelswegs wurden in den zurückliegenden Jahrzehnten restauriert und können bei Reisen und Studienreisen durch Japan noch heute zu Fuß begangen werden. So führt ein gepflasterter Abschnitt des Nakasendo durch das Kiso-Tal und verbindet die Orte Tsumago und Magome. Tsumago selbst zeigt sich im restaurierten historischen Gewand mit Holzhäusern und ohne sichtbare Zeugnisse der modernen Zeit. Jedes Jahr am 23. November ist der Ort Gastgeber einer Parade, die von Reisenden der Edo-Zeit gestaltet wird.

Am Kreuzungsort von Nakasendo und Tokaido in Kusatsu bietet ein Museum aufschlussreiche Einblicke in das Leben der Edo-Zeit. Außerdem kann ein komplett restaurierter „Honjin", eine im Jahr 1635 errichtete Unterkunft der Fürsten am Nakasendo mit 39 komfortabel ausgestatteten Zimmern besichtigt werden.


Der Fuji

Japans heiliger Berg

 

Mitten auf der japanischen Hauptinsel Honshu, an der Grenze zwischen den Präfekturen Yamanashi und Shizuoka, liegt Japans berühmtester Berg, der Fuji. Mit etwa 3800m Höhe ist er der höchste Berg des Landes und gehört seit 2013 zum UNESCO Weltkulturerbe. Der Name des Berges setzt sich aus den japanischen Worten für 'reich' und 'Krieger' zusammen und wird oft durch die zusätzliche Silbe 'san' (Deutsch: Berg) ergänzt.

Fuji-san, ein Teil Japans

Der Fuji ist in der Kultur Japans fest verankert. Schon im 11. Jahrhundert findet sich der vulkanische Berg auf einer malerischen Darstellung. Heutzutage gibt es zahllose Gemälde, Lieder und Gedichte, in denen das Land der aufgehenden Sonne seine Bewunderung und Faszination für den Fuji-san festhält. Jährlich besuchen tausende von Pilgern den Berg und beten in den vielen Tempeln wie schon vor hunderten von Jahren.

Reisen auf den Fuji

Wer eine Reise nach Japan plant, sollte den Fuji unbedingt mit einbeziehen. Im Gegensatz zu anderen 3000er Bergen ist er leichter zu erklimmen, vier verschiedene Wanderrouten führen vom Fuße des Fuji, an den Tempeln und Pilgerstätten vorbei, hinauf zu seinem Gipfel. Aufgrund der unterschiedlichen Routen kann die Besteigung des Berges für Menschen aller Altersklassen ein spannendes Erlebnis sein. Frei nach dem Motto 'Der Weg ist das Ziel' kann man sich während des Wanderns von der schönen Natur sowie der spirituellen Atmosphäre des heiligen Bergs in ihren Bann ziehen lassen. Doch nicht nur der Weg kann überzeugen - auf der Spitze bietet sich eine fantastische Aussicht, welche bei guter Sicht an die 100km einfasst und sogar das weit entfernte Tokio sichtbar werden lässt.
Ein Erlebnis der besonderen Art bietet sich dem Wanderer, der in einer der Berghütten übernachtet und morgens früh auf den Gipfel steigt. Den Sonnenaufgang von dem Fuji zu bewundern, zählt zu den spektakulärsten Erlebnissen auf einer jeden Japanreise.


Schneefestival in Sapporo

Sapporo ist eine Stadt auf Hokkaido, der nördlichsten der großen japanischen Inseln. Mit einer Bevölkerung von fast 2 Millionen ist Sapporo die viertgrößte Stadt Japans. Aufgrund ihrer Lage auf der Insel Hokkaido zählt Sapporo zu den kältesten Großstädten Japans. Besonders im Winter ist die Region oftmals widrigen Bedingungen ausgesetzt und nicht selten von einer dicken Schicht Schnee bedeckt.

Dementsprechend besteht Sapporos berühmteste Sehenswürdigkeit in einem spektakulären Fest, das dem Schnee gewidmet ist. Das Yuki Matsuri (auf Deutsch Fest des Schnees) im Februar ist das Aushängeschild der Stadt. Während der Festtage werden unzählige Eis- und Schneeskulpturen vorgeführt, die zuvor mit japanischer Hingabe minutiös geplant und meisterlich angefertigt wurden. Manche der beeindruckenden Skulpturen erreichen eine Höhe von zehn Metern und sind bis zu dreißig Meter breit. Unter anderem werden Schnee und Eis als Tempel in Lebensgröße angeordnet.

Die Japaner haben einen spirituellen Zugang zur Natur, der auf einer für Japan spezifischen Glaubensrichtung beruht, dem Shintoismus. Der Shintoismus erhebt Naturphänomene zu übersinnlichen Machenschaften von Geistern und Göttern. Das Yuki Matsuri hat sich aus dem Brauch der Huldigung der Naturgewalten entwickelt und ist heute vor allem ein Event, das begeisterte Besucher aus der ganzen Welt anzieht.

Die Prozessionen werden mit allerlei künstlerischen Darstellungen und Show Acts garniert. Heutzutage ist das Yuki Matsuri ein Sammlungspunkt und Begegnungsort vieler Kulturen, die sich gemeinsam zur Verehrung des Winters treffen. Dabei büßt das Yuki Matsuri jedoch zu keiner Zeit seinen genuin japanischen Charakter ein. Das Volksfest ist längst keine regional begrenzte Ode an den Aberglauben mehr, es ist ein Festival, das die vielen Japaner der verschiedenen Inseln an ein und demselben Ort versammelt und auch jeden ausländischen Besucher freundlich begrüßt.

Das Schneefestival von Sapporo ist nicht nur das berühmteste Festival Hokkaidos, es ist eine Begegnung mit der Natur, die den Einklang von Mensch und Natur betont und den gemeinsamen Respekt fördert.


Kirschblüte in Yoshino

ein Traum in Rosa und Weiß

Wenn in Yoshino-yama in Japan Ende April die Kirschblüte beginnt, strömen Hunderttausende Besucher an den magischen Ort, der für buddhistische Mönch schon im 8. Jahrhundert heilig war. Seit 2004 zählt Yoshino-yama zum UNESCO-Weltkulturerbe, denn es ist eine der zehn schönsten Regionen Japans, die mit ihrer Kirschblüte verzaubern. Etwa 30.000 Kirschbäume schmücken das Gebiet und überziehen die Hänge im Frühling mit einer Blütenschicht wie aus Puderzucker. Etwa 8 km Wanderwege stehen zum Flanieren und Staunen bereit. Entlang dieser Strecke liegen die vier berühmtesten Hanami-Plätze der Region.

Blütenschauen in Japan - Kirschblüten sind das Hauptthema

Als wichtigstes Symbol der japanischen Kultur genießt die Kirschblüte auch weltweit Beachtung. Der japanische Kirschbaum wird weder wegen seiner Früchte noch seines Holzes gepflanzt. Einziger Zweck sind seine unglaublich schönen Blüten. Mittlerweile bewirbt sich Yoshino-yama regelmäßig um den Titel "Bestes Hanami-Gebiet“ und eine Blütenschau in Tokio kann nicht ohne die Yoshino-Kirsche stattfinden. Als populärste aller Zierkirschen ist die Yoshino-Kirsche das Synonym für die Kirschblüte. Ihre Züchtung begann erst ab Anfang der Meiji-Zeit, doch die Begeisterung für die Blütenpracht nahm so rasant zu, dass diese Sorte alle anderen verdrängte. Das Ritual der Blütenschauen setzte sich ab der Edo-Zeit (1603-1868) durch.

Wer das Naturschauspiel Kirschblüte bestaunen möchte, muss allerdings den richtigen Zeitpunkt abpassen, denn die Blüten halten sich am Baum höchstens drei Tage. Wenn ein Windstoß die Blüten von den Zweigen weht, nennen das die Japaner Kirschblütenschneesturm. Dieses friedvolle Naturschauspiel ist mit anderen Phänomenen auf der Erde kaum zu vergleichen. Auf den Blütenschauen kann der märchenhafte Zauber noch etwas verlängert werden. Auch die Stadt Yoshino ist als geschichtsträchtiger Ort eine Reise wert. Er war Jahrhunderte lang ein spirituelles Zentrum und ist der Ausgangspunkt eines Pilgerweges zum heiligen Mount Omine. So finden sich entlang der Wanderwege zahlreiche Schreine und Tempel, was auch Teilnehmer von spirituell orientierten Studienreisen begeistern wird.

 


Tsukiji Fischmarkt

Tsukiji Fischmarkt

Eine der ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten bei einer Reise nach Japan ist der Tsukiji Fischmarkt in Tokio, nur einen Steinwurf von der Luxusshoppingmeile Ginza gelegen. Wer diesen Markt besichtigen möchte, muss früh aufstehen, im doppelten Sinne. Zum einen ist gegen acht Uhr Morgen bereits alles gelaufen, wird schon aufgeräumt. Die Auktionen und die große Verkaufsaktivität finden vorher statt, ab etwa drei Uhr in der Nacht bis sechs oder sieben Uhr, man sollte also spätestens um sechs Uhr da sein, besser früher! Zum anderen wird der Tsukiji Fischmarkt im November 2016 in den weit außerhalb gelegenen Ortsteil Toyosu verlegt, eine künstliche Insel im Hafenbecken von Tokio. Der Charme der alten Gebäude aus dem Jahr 1935 wird dann unwiederbringlich dahin sein, der neue Markt wird schlecht zu erreichen sein und aus moderner Funktionsarchitektur bestehen. Das heißt in Japan: viel Beton.

Die Japaner und das Meer

Der Fischmarkt von Tsukiji sollte Teil jeder Studienreise nach Japan sein, denn hier kommt man der Seele Japans nahe. Liebe geht, wie es so schön heißt, durch den Magen. Und das Verhältnis der Japaner zum Meer ist vorwiegend ein kulinarisches. Nirgends sonst ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Fisch höher, nirgends sonst gibt es mehr Lebensmittel, die Fisch, Algen oder sonstige Meeresfrüchten enthalten. So finden sich an den Ständen der Großhändler Tanks und Körbe mit allen nur erdenklichen Meerestieren, Fischen aller Größen und Formen, Muscheln und Schnecken, Tintenfischen und Oktopus und mitunter sogar Walfleisch.
Die ungekrönten Könige des Fischmarkts sind die Thunfische, die leicht ein bis zwei Meter lang sind. Sie werden in blitzschnellen Auktionen mit Gesten und Handzeichen versteigert, wobei ein einzelner Fisch leicht über 10.000 Euro kosten kann. Dann werden sie an den Ständen zerlegt und an die Einkäufer von Handelsketten und Restaurants weiterverkauft. Es herrscht ein unglaubliches Gewusel von Menschen und motorisierten Transportkarren, Touristen werden auch schon mal rüde beiseite gescheucht, sie sind hier nur geduldet.


christliche Stätten in der Region Nagasaki

Wer nach Fernost ins Reich der aufgehenden Sonne reist, der erwartet dort nicht unbedingt historische christliche Stätten. Doch die Region um Nagasaki ist reich an solchen – und sie zählen sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dabei handelt es sich um zehn Dörfer, eine Burg sowie eine Kathedrale im Nordwesten der Insel Kyushu, der drittgrößten der japanischen Hauptinseln. Ein interessanter Ort für eine Studienreise in die wechselvolle Geschichte der Christen Japans.

Glauben im Verborgenen

Mit der Ankunft der Europäer ab Mitte des 16. Jahrhunderts erlebte die Hafenstadt Nagasaki eine Blütezeit in einer Ära der Abschottung Japans vom Rest der Welt. Mit den Europäern kamen auch Missionare in das Land und es bildeten sich erste christliche Gruppierungen, die während der Edo-Zeit zwischen dem 17. bis 19. Jahrhundert in Japan jedoch verfolgt wurden, und ihren Glauben für mehr als zwei Jahrhunderte nur im Verborgenen ausüben konnten. Erst mit der Öff­nung des Lan­des in der Mei­ji-Zeit ab 1868 konnten sich die "Kaku­re Kiris­hit­an" – die verborgenen Christen, wie sie genannt wurden - öffentlich zu ihrem Glauben bekennen. Und sie hinterließen Spuren, die noch heute von ihrem Glaubenskampf zeugen.

Das Wunder des Orients

Eine der bekanntesten Stätten, die es auf die UNESCO-Weltkulturerbeliste geschafft hat, ist die 1864 errichtete Oura-Kathe­dra­le (Basilika der sechsundzwanzig Märtyrer) in Naga­sa­ki. Dort fand 1865 nach Jahrhunderten der Isolation die erste Kontaktaufnahme der Geheimchristen mit französischen Missionaren statt - ein Ereignis, welches Papst Pius IX. wenig später zum "Wunder des Orients" erklärte. Die Noku­bi-Kir­che auf der heute verlassenen Insel Noza­ki erinnert an das heim­li­che und vom Rest des Landes abgeschiedene Exil einer Christengemeinschaft während der Edo-Zeit. Die Burgruine Hara war einst Schauplatz eines Aufstandes von 20000 Bauern, der unter anderem auch zu einem Religionskonflikt wurde. Spätere Ausgrabungen brachten zahlreiche christliche Symbole wie Kreuze und Rosenkranzperlen zutage.

Stille Zeitzeugen

Auch die weiteren Stätten in und um Nagasaki wie die katholischen Gräber im Dorf Kasuga, die Siedlungen auf der Insel Hisaka, in denen Christen und Buddhisten friedlich Seite an Seite lebten oder die Shinto-Schreine im Dorf Ono, welche von den "Kaku­re Kiris­hit­an" für ihre Religion heimlich zweckentfremdet wurden, zeugen bis zum heutigen Tage von der wechselvollen Geschichte des Christentums in Japan.

Als die Stätten im Juni 2018 in das Weltkulturerbe aufgenommen wurden, bezeichnete das UNESCO-Komittee sie als "einzigartiges Zeugnis für die besondere kulturelle Tradition der im Verborgenen lebenden Christen Japans" und nahm sie deshalb in die Welterbe Liste auf.

 

 


Sehenwerte Städte in Japan bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Japan

Tokio

Besuchen Sie Tokio, die grösste Metropolregion der Welt. Tokio besitzt viele Theater (Kabuki-za-Theater, Takarazuka Grand Theatre), Museen (Nationalmuseum Tokyo, Edo-Tokyo Museum, Tokyo Metropolitan Art Museum) und andere Sehenswürdigkeiten wie die alte Stadt Edo, den Tokyo Tower, den Meiji-Schrein, den Kaiserpalast, den buddhistischen Tempel Sensô-ji, Akihabara, den Tsukiji-Fischmarkt, den Tokio Dome, den Ueno-Park, die Rainbow Bridge. Nicht zu vergessen, dass man in Tokio eine Auswahl von mehr als 50.000 Restaurants hat. Kulinarisch betrachtet, ist die Stadt Tokio noch abenteuerlicher, wenn man die heimischen Spezialitäten probiert. Erleben Sie auf eine Städtereise diese einzigartige, interessante und vielfältige Stadt!
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Osaka

Besuchen Sie im Rahmen einer Rundreise Osaka, die drittgrösste Stadt Japans! Die Stadt ist das traditionelle Handelszentrum Japans und heute eines der wichtigsten Industriezentren und einer der bedeutendsten Hafen Japans sowie Verwaltungssitz der Präfektur Osaka. Besichtigen Sie die Hauptattraktionen Osakas wie die Burg Osaka, die Sumiyoshi-Taisha, die Pagode Shitenno-ji, die Stadthalle oder den Tower of Life im Tsurumi-Ryokuchi Park. Lernen Sie diese neue Kultur kennen und lassen Sie sich von der Stadt Osaka beeindrucken!
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Jokohama [Yokohama]

Erleben Sie die japanische Metropole Yokohama im Rahmen einer Studienreise! Yokohama ist eine Großstadt und Verwaltungssitz der japanischen Präfektur Kanagawa sowie eine bedeutende Industrie- und Handelsstadt. Yokohama ist nach Tokio die zweitgrösste Stadt Japans und zugleich Teil des Ballungsgebiets von Tokio. Diese Stadt umfasst zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie den Yamashita-Park, Minato Mirai 21 mit dem Landmark Tower (das höchste Gebäude Japans), das Seidenmuseum, das Matsuri-Museum oder den Bahnhof Shin-Yokohama. Bewundern Sie auf einer Städtereise Yokohama und lernen Sie ihre Kultur und Sehenswürdigkeiten kennen!
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Kyoto

Die alte Kaiserstadt Kyoto ist eines der beliebtesten Ziele für Japan-Touristen. Die 1,5-Millionen-Einwohner-Stadt im Westen der japanischen Hauptinsel Honshu ist vor allem für die Anhänger der japanischen Tradition und Historie ein echtes Muss. Die unzähligen Tempel und andere berühmte historische Attraktionen der Region ziehen jährlich Millionen von Einheimischen und Touristen aus der ganzen Welt in ihren Bann. Der nächstgelegene Flughafen, der regelmäßig von großen Fluggesellschaften angeflogen wird, ist der Kansai International Airport. Dieser befindet sich etwa 40 Kilometer von Kyoto entfernt in der Nähe der Millionenstadt Osaka.
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Hiroshima

Die Stadt im Südwesten der Japanischen Halbinsel erlangte am 06. August 1945 eine traurige Berühmtheit. Wenn man den Namen der Stadt Hiroshima hört, assoziiert man sie zwangsläufig mit dem Atombombenabwurf im Zweiten Weltkrieg und dem unsäglichem Leid und den vielen Toten, die dieser nukleare Angriff für die dort lebenden Menschen zur Folge hatte; und auch heute noch leiden Menschen als Folge des Angriffes. Nicht nur Menschenleben wurden zerstört, sondern auch die Infrastruktur der Stadt. In den vielen Jahren, die seitdem vergangen sind, hat sich Hiroshima zu einer Weltstadt entwickelt, die sich mit unzähligen Bars und Restaurants und kulturellen Angeboten sehen lassen kann. Zahlreiche Museen und Mahnmale setzen sich mit den Geschehnissen der Vergangenheit auseinander und sind auch für Reisende eine Möglichkeit die Dramatik der Geschichte zu erfassen. weiterlesen...
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